Technische Daten
Maße und Gewicht
| Außenmaße laut TOMcase | ca. 240 × 450 × 260 mm (B × H × T) |
|---|---|
| Außenmaße laut Amazon-Detailtabelle | 450 × 360 × 240 mm bzw. 26 × 24 × 45 cm |
| Volumen | rund 28 Liter rechnerisch aus den Herstellermaßen, eine Literangabe fehlt |
| Leergewicht | ca. 1 kg |
| Farbe | Rucksack schwarz, Inlay rot und schwarz |
| Artikelnummer | 314004104 |
Material
| Außenmaterial | Polyester, wasserabweisend |
|---|---|
| Inlay | feinporiger PE-Hartschaum, oberflächenversiegelt gegen Schmutz und Kratzer |
| Schutzklasse | keine, IP-Werte nennt TOMcase nur für seine Koffer |
| Temperaturbereich | −30 bis +90 °C laut Gebrauchshinweisen |
| Herkunft | Deutschland, TOM GmbH & Co. KG in Langenargen |
Inlay für die Mini 5 Pro
| Drohne | ausgeklappt mit Akku, mit oder ohne Gimbalschutz |
|---|---|
| Fernsteuerung | RC 2 oder RC-N3 mit montierten Sticks, Schaumstoffadapter liegt bei |
| Akkus | 2 einzeln, 3 im Ladehub, 1 in der Drohne, zusammen 6 |
| Ladehub | Fach für den Zweiwege-Ladehub mit eingesteckten Akkus |
| Kleinteile | ND-Filterbox, Universalfach, 2 SD-Karten oder Adapter, 4 microSD-Karten, 2 Ersatzsticks |
Tragen und Außentaschen
| Schultergurte | gepolstert |
|---|---|
| Griff | gepolstert |
| Erweiterung | MOLLE-Schlaufen (Daisy Chains) für Zusatztaschen |
| Weitere Fächer | Außen- und Innentaschen für Kabel, Ladegerät und Zubehör |
| Hüftgurt und Laptopfach | nennt TOMcase nicht |
Passende Ausrüstung
| DJI Mini 5 Pro ausgeklappt | 255 × 181 × 91 mm mit Propellern, 249,9 g |
|---|---|
| Akku | 2.788 mAh, 19,52 Wh, ca. 71 g |
| DJI RC 2 | ca. 420 g |
| Akku Plus | ob die Fächer ihn aufnehmen, nennt TOMcase nicht |
Der TOMcase-Rucksack ist ein Outdoor-Rucksack mit einem passgenau gefrästen Inlay für die DJI Mini 5 Pro. Seine Besonderheit ist die Ready-to-Fly-Bauweise. Die Drohne liegt ausgeklappt im Schaum, mit oder ohne Gimbalschutz, und die Motoren liegen frei. Dazu kommen Plätze für die RC 2 oder die RC-N3, den Ladehub und insgesamt sechs Akkus. Eine Schutzklasse gibt es für den Rucksack nicht, TOMcase beschreibt das Polyester als wasserabweisend. Die Außenmaße weichen zwischen Hersteller und Amazon-Detailtabelle in einer Richtung ab. Grundlage dieser Einordnung sind die Produktbeschreibung von TOMcase, die Amazon-Detailtabelle, die Gebrauchshinweise des Herstellers und die Datenblätter von Mini 5 Pro und Zubehör.
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Die Drohne liegt ausgeklappt und mit montierten Propellern im Inlay, nach dem Herausnehmen ist sie startklar
- Sechs Akkus finden einen festen Platz, das sind nach DJI-Angabe bis zu 216 Minuten Flugzeit
- Gefrästes PE-Hartschauminlay hält jedes Teil einzeln fest, die Motoren liegen frei
- Plätze für ND-Filter, sechs Speicherkarten und Ersatzsticks, Kleinteile fliegen nicht lose herum
- MOLLE-Schlaufen nehmen Zusatztaschen, Stativ oder Trinkflasche auf
- Hergestellt in Deutschland, mit Ansprechpartner am Bodensee
Das spricht dagegen
- Kostet ein Mehrfaches einer Softtasche für dieselbe Drohne
- Mit 24 cm in der kleinsten Richtung liegt der Rucksack knapp über dem verbreiteten Handgepäckmaß
- Keine Schutzklasse, nur wasserabweisendes Polyester
- Ob der Akku Plus der Fly More Combo Plus in die Fächer passt, beantwortet TOMcase nicht
- Hüftgurt und Laptopfach nennt die Beschreibung nicht
Ready to Fly: die Drohne bleibt ausgeklappt
Bei den meisten Taschen faltet man die DJI Mini 5 Pro vor dem Einpacken zusammen und nimmt den Gimbalschutz ab, bevor es wieder losgeht. Der TOMcase-Rucksack spart diesen Schritt. Die Drohne liegt ausgeklappt im Inlay, mit eingesetztem Akku und montierten Propellern. Aufgeklappt misst sie 255 × 181 × 91 mm, genau dafür ist die Aussparung gefräst.
Den Gimbalschutz kannst du aufgesetzt lassen oder abnehmen, beides passt. Die Motoren liegen laut TOMcase frei und berühren den Schaum nicht. Beim Transport drückt damit nichts auf Lager und Wellen. Am Startplatz nimmst du die Drohne heraus, schaltest ein und fliegst.
Sechs Akkus und ihr Platz
Das Inlay hat feste Plätze für sechs Akkus. Zwei liegen einzeln, drei stecken im Zweiwege-Ladehub, einer sitzt in der Drohne. DJI nennt 36 Minuten je Standardakku, daraus ergeben sich bis zu 216 Minuten. Realistisch planbar sind 25 bis 29 Minuten je Akku, zusammen also gut zweieinhalb Stunden.
Dazu kommen ein Platz für die ND-Filterbox unter der Fernsteuerung, ein Universalfach, Aussparungen für zwei SD-Karten oder Adapter und vier microSD-Karten sowie für zwei Ersatzsticks. Für die Fernsteuerung passt die RC 2 oder die Standard-Fernsteuerung RC-N3, ein Schaumstoffadapter gleicht den Unterschied aus.
Offen bleibt der Akku Plus. Er gehört zur Fly More Combo Plus, mit der DJI die Mini 5 Pro als C1-Fassung verkauft, und wiegt rund 117 g statt 71 g. TOMcase nennt ihn nicht. Wer ihn nutzt, klärt die Passform vor dem Kauf.
Gefrästes Inlay aus PE-Hartschaum
Die Einlage besteht aus feinporigem PE-Hartschaum, in den die Konturen der Ausrüstung gefräst sind. Jedes Teil hat seinen eigenen Platz, nichts rutscht beim Gehen gegeneinander. Klett-Trennwände in Softtaschen lassen sich umstecken, halten aber weniger fest. Ein gefrästes Inlay passt dagegen nur zur Drohne, für die es geschnitten ist.
Die Oberfläche ist laut TOMcase versiegelt. Das schützt den Schaum vor Staub und Kratzern und macht ihn abwischbar. Feine Erde und Sand vom Startplatz setzen sich bei offenporigem Schaum gern fest und reiben später an Gimbal und Linse.
Das Material außen
Außen besteht der Rucksack aus Polyester, das TOMcase als wasserabweisend beschreibt. Eine IP-Schutzklasse nennt der Hersteller nur für seine Koffer. Regen auf dem Weg zum Spot hält der Rucksack ab, ein Sturz in einen Bach ist damit nicht abgedeckt. Für den Temperaturbereich geben die Gebrauchshinweise −30 bis +90 °C an. Der Wert gilt für Stoff und Schaum, für die Akkus bleiben die engeren Grenzen von DJI maßgeblich.
Gefertigt wird der Rucksack in Deutschland. TOMcase ist ein inhabergeführter Hersteller aus Langenargen am Bodensee, der Koffer und Rucksäcke mit eigenen Inlays baut. Für Nachfragen zur Passform gibt es damit einen Ansprechpartner, der das Inlay selbst entworfen hat.
Tragen und Erweitern
Gepolsterte Schultergurte und ein gepolsterter Griff gehören zur Ausstattung. Einen Hüftgurt nennt die Beschreibung nicht. Leer wiegt der Rucksack rund 1 kg, Drohne, fünf Ersatzakkus, RC 2 und Ladehub bringen gut 1,1 kg dazu. Bei rund 2 kg Gesamtgewicht spielt der fehlende Hüftgurt auf kurzen Wegen kaum eine Rolle.
An der Außenseite sitzen MOLLE-Schlaufen. Daran lassen sich Zusatztaschen, ein kleines Stativ oder eine Trinkflasche befestigen. Kabel, Netzteil und Kleinkram wandern in die Außen- und Innentaschen.
Die Maße und das Handgepäck
TOMcase nennt rund 240 × 450 × 260 mm (Breite × Höhe × Tiefe). Die Amazon-Detailtabelle führt einmal 450 × 360 × 240 mm und einmal 26 × 24 × 45 cm. In einer Richtung liegen 26 und 36 cm also weit auseinander. Im Zweifel gilt die Herstellerangabe, daraus ergeben sich rechnerisch rund 28 Liter.
Für das Handgepäck zählt die kleinste Seite. Mit 24 cm liegt der Rucksack rund 1 cm über dem verbreiteten Maß von 55 × 40 × 23 cm. Die Akkus dürfen ohnehin nur in die Kabine, jeder speichert 19,52 Wh und braucht keine Genehmigung. Welche Regeln für Drohnen und Ersatzakkus gelten, erklärt der Ratgeber zum Mitnehmen einer Drohne im Flugzeug.
Alternativen im Vergleich
| Behälter | Bauart | Akkus | Gewicht leer | Preis | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|
| TOMcase Rucksack | Rucksack, Ready-to-Fly-Inlay | 6 | ca. 1 kg | 139 € | 3,9 / 5 |
| B&W Typ 2000 | Koffer, IP67, gefaltete Drohne | 4 | 0,8 kg, 1,1 kg mit Einlage | 81,37 € | 4,2 / 5 |
| STARTRC Tragetasche | Softtasche mit Schultergurt | ohne feste Zahl | keine Angabe | 28,99 € | 3,6 / 5 |
| PEKREWS Rucksack | Rucksack mit Laptopfach bis 15,6 Zoll | bis zu 3, dazu Ladehub | keine Angabe | 49,99 € | nicht rezensiert |
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Der B&W-Koffer ist nach IP67 dicht und kleiner, fasst aber nur vier Akkus und will in der Hand getragen werden. Die STARTRC-Tasche ist die leichte, günstige Lösung für die gefaltete Drohne. Der PEKREWS-Rucksack* misst laut Hersteller 43 × 33 × 20 cm, nimmt neben der Ausrüstung einen Laptop auf und passt besser ins Reisegepäck.
Fazit
Der TOMcase-Rucksack passt zu Piloten, die mit der Mini 5 Pro viel unterwegs sind und am Startplatz keine Zeit verlieren wollen. Ready to Fly, ein gefrästes Hartschauminlay und Platz für sechs Akkus machen ihn zum vollständigsten Transportbehälter unter den hier rezensierten Lösungen für die Mini 5 Pro. Die 3,9 von 5 kosten der hohe Preis, die fehlende Schutzklasse und die offene Frage zum Akku Plus.
Passend ist er, wenn du mit der Fly More Combo wanderst, oft an wechselnden Orten startest und alle Akkus auf einmal mitnehmen willst.
Eher nicht passend ist er, wenn du regelmäßig mit kleinem Handgepäck fliegst, am Wasser filmst oder einen Laptop mitnehmen willst. Dann passen der IP67-Koffer oder ein Reiserucksack mit Laptopfach besser.
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Was bedeutet Ready to Fly beim TOMcase-Rucksack?
Die Mini 5 Pro liegt ausgeklappt im Inlay, mit Akku und montierten Propellern. Den Gimbalschutz kannst du aufgesetzt lassen oder abnehmen. Nach dem Herausnehmen schaltest du sie ein und startest, das Ausklappen der Arme entfällt. Die Motoren liegen laut TOMcase frei und werden nicht auf den Schaum gedrückt.
Wie viele Akkus passen in den TOMcase-Rucksack für die Mini 5 Pro?
Sechs. Zwei liegen in eigenen Fächern, drei stecken im Ladehub, einer sitzt in der Drohne. Nach DJI-Angabe von 36 Minuten je Akku sind das bis zu 216 Minuten. Realistisch planbar sind 25 bis 29 Minuten je Akku, also gut zweieinhalb Stunden Flug.
Passt die DJI RC 2 in den Rucksack?
Ja. Das Inlay nimmt die RC 2 oder die Standard-Fernsteuerung RC-N3 auf, jeweils mit montierten Sticks. Ein Schaumstoffadapter liegt bei, damit beide Modelle fest sitzen. Für zwei Ersatzsticks gibt es zusätzlich eigene Aussparungen.
Passt der Akku Plus der Mini 5 Pro hinein?
Das beantwortet TOMcase nicht. Die Beschreibung nennt die Fly More Combo mit Standard-Akkus. Der Akku Plus wiegt rund 117 g statt 71 g und gehört zur C1-Fassung der Mini 5 Pro. Wer ihn nutzt, fragt vor dem Kauf beim Hersteller nach.
Darf ich den Rucksack mit Akkus ins Flugzeug nehmen?
Ja, die Akkus müssen sogar ins Handgepäck. Jeder Standardakku der Mini 5 Pro speichert 19,52 Wh und liegt damit weit unter der 100-Wh-Grenze, eine Genehmigung der Airline ist nicht nötig. Mit rund 45 × 26 × 24 cm liegt der Rucksack allerdings etwa 1 cm über dem verbreiteten Kabinenmaß von 55 × 40 × 23 cm. Ob das am Gate eine Rolle spielt, entscheidet die Airline.
Ist der TOMcase-Rucksack wasserdicht?
Nein. TOMcase beschreibt ihn als wasserabweisend, eine IP-Schutzklasse nennt der Hersteller nur für seine Koffer. Regen auf dem Weg zum Startplatz hält das Polyester ab. Für Einsätze am Wasser ist ein Koffer nach IP67 wie der B&W Typ 2000 die sicherere Wahl.
Wie schwer ist der Rucksack gepackt?
Leer wiegt er laut TOMcase rund 1 kg. Mini 5 Pro, fünf weitere Akkus, RC 2 und Ladehub bringen zusammen gut 1,1 kg mit. Gepackt sind es damit etwa 2,1 kg ohne Netzteil und Kabel, für einen Tagesausflug ein gut tragbares Gewicht.
Was ist MOLLE?
MOLLE steht für Modular Lightweight Load-carrying Equipment. Aufgenähte Gurtbänder mit Schlaufen, die Daisy Chains, nehmen Zusatztaschen, Karabiner, ein kleines Stativ oder eine Trinkflasche auf. So lässt sich der Rucksack erweitern, ohne das Inlay umzubauen.
Passt der Rucksack auch für die DJI Mini 4 Pro?
TOMcase beschreibt das Inlay ausdrücklich für die Mini 5 Pro. Die Mini 4 Pro hat andere Maße, und ein gefrästes Inlay verzeiht keine Abweichung. Für sie braucht es die passende Fassung des Herstellers.