Kameradrohnen
Von der ersten Einsteiger-Drohne bis zur Profi-Kamera am Himmel: Modellvergleiche, Kaufberatung nach Budget und Gewichtsklasse und Tipps für bessere Luftaufnahmen.
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Von der ersten Einsteiger-Drohne bis zur Profi-Kamera am Himmel: Modellvergleiche, Kaufberatung nach Budget und Gewichtsklasse und Tipps für bessere Luftaufnahmen.
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Alle Artikel ansehenDrohnen-Recht kompakt
Die EU-Drohnenverordnung staffelt die offene Kategorie nach Startmasse. Je schwerer die Drohne, desto mehr Abstand und Nachweise verlangt sie.
unter 250 g
C0 · Kategorie A1
250 bis 900 g
C1 · Kategorie A1
0,9 bis 4 kg
C2 · Kategorie A2
4 bis 25 kg
C3/C4 · Kategorie A3
Vereinfachte Übersicht der offenen Kategorie (EU 2019/947), keine Rechtsberatung. Die Details mit allen Sonderfällen erklären unsere Ratgeber zu Recht & Wissen.
Vor dem ersten Flug
Beim Luftfahrt-Bundesamt als Betreiber registrieren, sobald die Drohne 250 g erreicht oder eine Kamera an Bord hat. Die e-ID kommt sichtbar an die Drohne.
Eine Drohnen-Haftpflicht ist in Deutschland für jede Drohne Pflicht, auch unter 250 g. Manche Privathaftpflicht deckt das ab, ein Blick in die Bedingungen lohnt sich.
Ab 250 g braucht es den EU-Kompetenznachweis A1/A3 (Online-Training plus Test beim LBA). Für C2-Drohnen im Nahbereich kommt das A2-Zeugnis dazu.
Vor jedem Start die Geo-Zonen checken, etwa in der dipul-Karte des Bundes. Flughäfen, Einsatzorte und viele Schutzgebiete sind tabu.
Maximal 120 m über Grund, die Drohne bleibt immer in Sichtweite. Mit Rücksicht auf Menschen und Tiere steht dem ersten Flug nichts im Weg.
Aktuell
Kameradrohnen
DJI hat die Matrice 5T vorgestellt: faltbar, Wärmebild mit 1280 × 1024 Pixeln, bis 59 Minuten Flugzeit, IP55 und EU-Klasse C2. Verkauf über Enterprise-Händler.
Recht & Wissen
Der Bundesrat will unerlaubte Drohnenflüge über Kraftwerken, Flughäfen und Wasserwerken unter Strafe stellen. Geplant sind bis zu ein Jahr Haft oder Geldstrafe.
Recht & Wissen
Die EU-Agentur EASA will Registrierung, Remote ID und Kompetenznachweis schon ab 100 g vorschreiben. Neue Drohnen sollen ohne Betreibernummer nicht starten.
Fotonachweise stehen jeweils unter dem Titelbild der verlinkten News.
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Schnelle Antworten
Ab 250 g Startmasse ja: Der EU-Kompetenznachweis A1/A3 entsteht über ein Online-Training mit Test beim Luftfahrt-Bundesamt. Wer eine C2-Drohne bis 4 kg im Nahbereich fliegen will, braucht zusätzlich das A2-Fernpiloten-Zeugnis. Unter 250 g genügt bei Kameradrohnen die Registrierung als Betreiber.
Ja. Das Luftverkehrsgesetz verlangt für jede Drohne in Deutschland eine Halter-Haftpflicht, unabhängig vom Gewicht. Manche Privathaftpflicht-Tarife schließen Drohnen bis zu einer bestimmten Startmasse ein, ansonsten gibt es spezielle Drohnen-Policen.
In der offenen Kategorie gilt eine Obergrenze von 120 m über Grund, und die Drohne muss immer in direkter Sichtweite bleiben. In einzelnen Geo-Zonen gelten niedrigere Grenzen oder komplette Verbote, ein Blick in die Zonen-Karte vor dem Start gehört deshalb dazu.
Tabu sind unter anderem Menschenansammlungen, die Umgebung von Flughäfen, Einsatzorte von Polizei und Rettungskräften sowie viele Schutzgebiete. Über Wohngrundstücken gelten enge Grenzen, sobald die Drohne über 250 g wiegt oder Kamera und Sensoren an Bord hat und keine Zustimmung vorliegt.
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