DJI Mini 5 Pro

Preisentwicklung

537 €775 €1.013 €1.251 €02.09.2607.09.2612.09.2618.09.26

Tiefstpreis im Zeitraum: 639,00 € (02.09.2026, Amazon) · Höchstpreis: 1.149,00 € (Fly More Combo)

Kameradrohne · DJI

DJI Mini 5 Pro (Kameradrohne)

  • 1-Zoll-Sensor mit 50 MP in einer Drohne unter 250 g
  • Nach vorn gerichtetes LiDAR ergänzt die Rundum-Sichtsensoren
  • Gimbal rollt um 225 Grad und ermöglicht Aufnahmen aus ungewohnten Winkeln
  • 4K mit bis zu 120 Bildern/s, Full HD mit bis zu 240
  • 42 GB interner Speicher und 36 Minuten Flugzeit

Preise: Stand 18.09.2026, Amazon 08:21 Uhr, inkl. MwSt., ohne Gewähr

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Rezension der drohnen-guru.de-Redaktion · Veröffentlicht am 29. Juli 2026 · Aktualisiert am 10. September 2026

Was du zum Fliegen brauchst

Die rechtliche Einstufung nach EU-Drohnenverordnung, bezogen auf den privaten Flug in Deutschland.

Drohnenklasse C0 ab Werk, ein späterer Wechsel auf C1 ist gesperrt Details im Ratgeber
Führerschein in C0 keiner Details im Ratgeber
Registrierung Pflicht wegen der Kamera Details im Ratgeber
Haftpflicht Pflicht in Deutschland Details im Ratgeber
Kennzeichnung e-ID-Plakette am Rumpf Details im Ratgeber

Technische Daten

Fluggerät

Startgewicht 249,9 g
Maße gefaltet 157 × 95 × 68 mm (ohne Propeller)
Maße aufgefaltet 255 × 181 × 91 mm (mit Propellern)
Max. Steiggeschwindigkeit 10 m/s (Sport) · 5 m/s (Normal und Cine)
Max. Sinkgeschwindigkeit 6 m/s (Sport, Standard-Akku) · 19 m/s (Sport, Akku Plus) · 5 m/s (Normal und Cine)
Max. Horizontalgeschwindigkeit 18 m/s (Sport, Standard-Akku) · 19 m/s (Sport, Akku Plus) · 15 m/s beim Verfolgen
Max. Flugzeit 36 Minuten mit der Intelligent Flight Battery
Max. Flugdistanz 21 km
Windwiderstand 12 m/s (Windstärke 6)
Max. Neigewinkel 38°
Max. Starthöhe 6.000 m mit Standard-Akku, 4.500 m mit Akku Plus
Betriebstemperatur -10 bis 40 °C
Satellitensysteme GPS, Galileo, BeiDou
Schwebegenauigkeit vertikal ±0,1 m, horizontal ±0,3 m (mit Sichtpositionierung)
Drohnenklasse C0 (EU), Umstellung auf C1 in der DJI-Fly-App möglich

Kamera und Gimbal

Bildsensor 1-Zoll-CMOS mit 50 MP
Objektiv 84° Bildwinkel, 24 mm Kleinbild-Äquivalent, Blende f/1,8
Fokus 0,5 m bis unendlich
ISO-Bereich Video 100 bis 12.800 (normal) · 100 bis 3.200 (D-Log M und HLG) · Zeitlupe 100 bis 6.400
ISO-Bereich Foto 100 bis 6.400 (12 MP) · 100 bis 3.200 (50 MP)
Verschlusszeit 1/8000 bis 2 s (2,5 bis 8 s für simulierte Langzeitbelichtung)
Fotoauflösung 8192 × 6144 Pixel (50 MP), JPEG und DNG (RAW)
Videoauflösungen 4K 3840 × 2160 bei 24 bis 120 fps · Full HD bis 240 fps
Max. Bitrate 130 Mbit/s, H.264 und H.265
Farbprofile Normal, HLG und D-Log M in 10 Bit 4:2:0 (H.265)
Digitalzoom 3× in 4K und bei 12-MP-Fotos, 4× in Full HD
Gimbal mechanisch auf drei Achsen; Neigen -135° bis 80°, Rollen -230° bis 95°

Sensorik und Übertragung

Erkennungssystem omnidirektionale Sichtsensoren plus nach vorn gerichtetes LiDAR
Übertragungssystem DJI O4 (mit DJI RC 2)
Fernsteuerung DJI RC 2 mit eigenem Bildschirm (in der Fly More Combo)

Speicher

Interner Speicher 42 GB
Speicherkarte microSD mit exFAT

Die DJI Mini 5 Pro bringt einen 1-Zoll-Sensor in die 250-Gramm-Klasse, in der bisher 1/1,3 Zoll das Maximum war. Dazu kommen ein nach vorn gerichtetes LiDAR, ein um 225 Grad drehbarer Gimbal und 42 GB interner Speicher. Das Startgewicht von 249,9 g liegt allerdings so dicht an der rechtlichen Grenze, dass es eine eigene Betrachtung verdient. Diese Rezension ordnet sie anhand des DJI-Datenblatts, der Amazon-Listungen und des Preisgefüges ein.

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • Ein 1-Zoll-Sensor mit 50 MP unter 250 g war vor dieser Generation nicht verfügbar, die Sensorfläche liegt rund doppelt so hoch wie bei 1/1,3-Zoll-Modellen
  • Das nach vorn gerichtete LiDAR misst Entfernungen aktiv und funktioniert dadurch auch bei Dunkelheit, an der rein visuelle Systeme scheitern
  • Der Gimbal rollt um 225 Grad und liefert damit Hochformat und schräge Blickwinkel mechanisch statt per Beschnitt
  • 4K mit 120 Bildern/s ergibt fünffache Zeitlupe in voller Auflösung, Full HD schafft 240
  • 42 GB interner Speicher sind das Vielfache üblicher Notreserven und retten einen vergessenen Kartenkauf
  • ISO bis 12.800 im normalen Profil zusammen mit f/1,8 und 1-Zoll-Sensor ergeben die beste Low-Light-Leistung der Klasse
  • 12 m/s Windwiderstand liegen über den 10,7 m/s, die für die 250-Gramm-Klasse üblich sind

Das spricht dagegen

  • 249,9 g bei einer Herstellertoleranz von ±4 g bedeuten, dass ein einzelnes Exemplar über der 250-Gramm-Grenze liegen kann; wer das genau wissen will, muss selbst wiegen
  • In den Farbprofilen D-Log M und HLG endet der ISO-Bereich bei 3.200, die Profi-Profile lassen sich nachts nicht ausreizen
  • Die Fly More Combo kostet rund 1.149 €, das ist Mittelklasse-Niveau bei einer Mini-Drohne
  • Die Basisversion enthält keine Fernsteuerung, wer keine besitzt, muss ohnehin zur Combo greifen
  • Mit dem Akku Plus steigt die Flugzeit, die maximale Starthöhe sinkt dabei von 6.000 auf 4.500 m
  • Die Bitrate liegt mit 130 Mbit/s unter den 150 Mbit/s der Mini 4 Pro, trotz höherer Auflösung und Bildrate

Bewertung im Detail

Kamera und Bildqualität 5,0
Flugverhalten und Sicherheit 5,0
Akku und Reichweite 4,5
Rechtliche Einstufung 4,5
Preis-Leistung 4,0

Gesamtwertung: 4,6 / 5

Was an der Mini 5 Pro neu ist

Die 250-Gramm-Klasse hatte bisher eine feste Obergrenze bei der Sensorgröße: 1/1,3 Zoll. Größere Sensoren brauchen größere Objektive, größere Objektive brauchen mehr Gewicht, und irgendwann reißt das Gewichtsbudget. Die Mini 5 Pro verschiebt diese Grenze auf einen 1-Zoll-Sensor mit 50 Megapixeln.

Dazu kommen drei weitere Neuerungen: ein nach vorn gerichtetes LiDAR zusätzlich zu den Sichtsensoren, ein Gimbal mit 225 Grad Rollbereich und 42 GB interner Speicher.

Bezahlt wird das mit einem Startgewicht von 249,9 g, das an der rechtlichen Grenze klebt. Dieser Punkt verdient eine eigene Betrachtung, weil er in keiner Werbung auftaucht.

Die 249,9 Gramm und die Toleranz

DJI gibt das Startgewicht mit 249,9 g an, bei einer Fertigungstoleranz von ±4 g. Rechnerisch kann ein einzelnes Exemplar damit bis zu 253,9 g wiegen und läge über der 250-Gramm-Grenze der EU-Drohnenverordnung.

Rechtlich ist das unproblematisch, denn maßgeblich ist die Klassenkennzeichnung C0, die das Gerät trägt. Diese vergibt der Hersteller im Rahmen der Konformitätsbewertung, und sie steht auf dem Typenschild. Eine Kontrolle prüft dieses Label, nicht das Gewicht auf einer Waage.

Praktisch bleibt trotzdem ein Hinweis wichtig: Anders als bei der Mini 3 mit 248 g oder der Mini 4K mit 246 g gibt es hier keine Reserve für Zubehör. Eine schwere Kennzeichnungsplakette, ein aufgeklebter Propellerschutz oder Landegestell verändern das Gesamtgewicht. Wer das Thema für sich sauber halten will, verzichtet auf Anbauteile und nutzt eine leichte Folienplakette, wie wir sie im Ratgeber zur Drohnen-Kennzeichnung beschreiben.

Eine Möglichkeit ist inzwischen weggefallen: Bis November 2025 ließ sich für die Mini 5 Pro über DJI eine C1-Kennzeichnung beantragen, die höhere Betriebsgrenzen freigab und dafür den kleinen Drohnenführerschein A1/A3 verlangte. DJI hat diesen Weg für alle Modelle geschlossen und weist in der Fly-App darauf hin, dass Klassenlabels nach dem Kauf nicht mehr geändert werden. Wer heute kauft, fliegt die Mini 5 Pro dauerhaft als C0-Drohne.

Der 1-Zoll-Sensor in Zahlen

Der Sprung von 1/1,3 Zoll auf 1 Zoll klingt klein, verdoppelt aber ungefähr die Sensorfläche. Was daraus folgt, zeigt sich an drei Stellen.

Rauschverhalten. Größere Bildpunkte sammeln mehr Licht. Der ISO-Bereich reicht im normalen Profil bis 12.800, wo die Mini 3 bei 3.200 endet. Zusammen mit f/1,8 bedeutet das nutzbares Material bis weit in die Dämmerung.

Dynamikumfang. Der Abstand zwischen dem hellsten und dunkelsten noch gezeichneten Bildbereich wächst. Bei Luftaufnahmen ist das der entscheidende Punkt, weil fast jedes Bild einen hellen Himmel und einen dunklen Vordergrund enthält.

Auflösung. 50 Megapixel ergeben Fotos mit 8192 × 6144 Pixeln. Das erlaubt starke Beschnitte, ohne unter Ausgabegröße zu fallen.

Beim Video reicht die Palette bis 4K mit 120 Bildern/s und Full HD mit 240 Bildern/s. Die Bitrate liegt bei 130 Mbit/s, etwas unter den 150 Mbit/s der Mini 4 Pro, was bei den höheren Bildraten eine bewusste Auslegung sein dürfte.

Eine Einschränkung: In D-Log M und HLG endet der ISO-Bereich bei 3.200. Die 12.800 gelten nur im normalen Profil.

LiDAR: warum das mehr ist als ein weiterer Sensor

Alle bisherigen Mini-Drohnen erkennen Hindernisse über Sichtsensoren, also Kamerapaare, die Entfernungen aus dem Bildunterschied berechnen. Dieses Verfahren hat zwei bekannte Schwächen: Es braucht Licht, und es braucht Struktur im Motiv. Eine glatte Wand, eine Nebelbank oder die Dämmerung führen dazu, dass das System nichts erkennt.

LiDAR arbeitet aktiv. Es sendet Laserimpulse aus und misst deren Laufzeit. Das Ergebnis ist eine direkte Entfernungsmessung, unabhängig von Umgebungslicht und Motivstruktur.

Praktisch schließt das genau die Lücke, in der die meisten Kollisionen passieren: beim Flug in der Dämmerung, wenn das Licht für die Sichtsensoren nicht mehr reicht, die Drohne aber noch fliegt. Die Mini 5 Pro kombiniert beides, LiDAR nach vorn und Sichtsensoren rundum.

Der 225-Grad-Gimbal

Der Rollbereich reicht von -230° bis 95°. Damit lässt sich die Kamera mechanisch in jeden Zwischenwinkel drehen, nicht nur in die üblichen 0 und 90 Grad.

Der erste Nutzen ist echtes Hochformat mit voller Sensorauflösung, wichtig für Reels und Shorts. Der zweite ist schwerer zu beschreiben und interessanter: schräge Bildwinkel. Eine um 30 oder 45 Grad gekippte Kamera erzeugt eine Dynamik, die sonst nur in der Nachbearbeitung entsteht und dort Auflösung kostet. Bei der Mini 5 Pro fällt sie ohne Verlust an.

Flugleistung und Akkuoptionen

36 Minuten Flugzeit und 21 km Flugdistanz nennt das Datenblatt für die Standard-Intelligent-Flight-Battery. Realistisch planbar sind 25 bis 29 Minuten mit aktiver Sensorik, Wind und Sicherheitsreserve.

DJI bietet zusätzlich einen Akku Plus an, der die Flugzeit weiter erhöht. Der Zielkonflikt steht im Datenblatt: Mit dem größeren Akku sinkt die maximale Starthöhe von 6.000 auf 4.500 m, weil das höhere Gewicht den Auftrieb in dünner Luft begrenzt. Für Flüge im Hochgebirge ist das relevant, im Flachland spielt es keine Rolle.

Beim Wind liegt die Mini 5 Pro mit 12 m/s über den 10,7 m/s, die für diese Gewichtsklasse üblich sind. Das entspricht Windstärke 6 und ist für ein Gerät dieser Masse bemerkenswert. Wie man Windprognosen für den Flug liest, steht beim Drohnenflug bei Wind.

Die zwei Kaufvarianten

VarianteFernsteuerungLieferumfangPreis
DJI Mini 5 Prokeinenur Drohneca. 658 €
Fly More ComboDJI RC 2 mit Bildschirmmehrere Akkus, 1 Jahr DJI Careca. 1.149 €

Die Basisversion enthält keine Fernsteuerung. Wer keine kompatible RC 2 besitzt, kann sie nicht sinnvoll nutzen, weil die volle Übertragungsleistung nur mit der passenden Fernsteuerung erreicht wird. Für Einsteiger führt der Weg damit zur Fly More Combo*.

Wer bereits eine DJI RC 2 aus einem anderen Modell hat, spart mit der Basisversion knapp 500 €. Das ist der interessanteste Fall bei diesem Modell.

Alternativen im Vergleich

ModellSensorSensorikFlugzeitPreis
DJI Mini 5 Pro1 Zoll, 50 MPrundum plus LiDAR36 minca. 658 €
DJI Mini 4 Pro1/1,3”, 48 MPrundum34 minca. 679 €
DJI Air 3S1 Zoll plus Telerundum plus LiDAR45 minca. 899 €

Die Mini 4 Pro kostet aktuell mehr und bietet weniger. Solange dieses Preisverhältnis besteht, gibt es kaum ein Argument für das ältere Modell.

Die Air 3S hat denselben 1-Zoll-Sensor, ergänzt ihn um eine zweite Kamera mit 70-mm-Brennweite und fliegt 45 Minuten. Sie wiegt allerdings 724 g und fällt damit in Klasse C1, was den kleinen Drohnenführerschein und größere Abstände zu Personen bedeutet.

Für wen sich die Mini 5 Pro lohnt

Sie ist die richtige Wahl, wenn du Bildqualität auf dem Niveau größerer Drohnen willst, aber unter 250 g bleiben musst: für Reisen, für Flüge in besiedeltem Gebiet ohne Kompetenznachweis, für alles, wo Gewicht und Papierkram zählen. Der 1-Zoll-Sensor, das LiDAR und der drehbare Gimbal sind zusammen ein Paket, das in dieser Klasse ohne Konkurrenz ist.

Weniger passend ist sie, wenn dein Budget bei 300 bis 400 € liegt. Für Landschaftsaufnahmen bei gutem Licht liefert die Mini 3 Material, dessen Unterschied zur Mini 5 Pro erst im direkten Vergleich sichtbar wird. Und wer keine Fernsteuerung besitzt, muss die Combo für rund 1.149 € einplanen.

Fazit

Die DJI Mini 5 Pro löst die Aufgabe, für die die Mini-Serie gebaut wurde, auf einem neuen Niveau: 1-Zoll-Sensor mit 50 MP, LiDAR zusätzlich zur Rundum-Sensorik, 4K mit 120 Bildern/s, 225 Grad Gimbal-Rollbereich, 42 GB interner Speicher und 36 Minuten Flugzeit, alles knapp unter der 250-Gramm-Grenze.

Mit einer Gesamtwertung von 4,6 von 5 ist sie die derzeit stärkste Kameradrohne ihrer Gewichtsklasse. Ein Punkt bleibt zu beachten: Die 249,9 g mit ±4 g Toleranz lassen keinen Raum für Anbauteile. Wer eine Mini 5 Pro* kauft, sollte sein Gerät nachwiegen und auf zusätzliches Zubehör am Rumpf verzichten.

Häufige Fragen

Wiegt die DJI Mini 5 Pro wirklich unter 250 Gramm?

DJI gibt 249,9 g mit einer Fertigungstoleranz von ±4 g an. Rechnerisch kann ein einzelnes Exemplar damit bei bis zu 253,9 g liegen. Die Drohne trägt trotzdem die Klassenkennzeichnung C0, und die ist rechtlich maßgeblich, nicht die Küchenwaage. Wer auf Nummer sicher gehen will, wiegt sein Gerät nach und verzichtet auf zusätzliches Zubehör am Rumpf.

Braucht man für die DJI Mini 5 Pro einen Drohnenführerschein?

Nein. Die Mini 5 Pro trägt die Klassenkennzeichnung C0, und für C0-Drohnen ist in den Unterkategorien A1 und A3 kein Kompetenznachweis nötig. Registrierung beim Luftfahrt-Bundesamt und Haftpflichtversicherung bleiben trotzdem Pflicht, weil eine Kamera an Bord ist.

Lässt sich die Mini 5 Pro nachträglich auf C1 umstellen?

Seit November 2025 nicht mehr. Bis dahin ließ sich für die Mini 5 Pro über DJI eine C1-Kennzeichnung beantragen, die höhere Betriebsgrenzen freigab und dafür den Kompetenznachweis A1/A3 verlangte. DJI hat diesen Weg für alle Modelle geschlossen und weist in der Fly-App darauf hin, dass Klassenlabels nach dem Kauf nicht mehr geändert werden. Wer heute kauft, bekommt eine C0-Drohne, und dabei bleibt es.

Was bringt der 1-Zoll-Sensor gegenüber 1/1,3 Zoll?

Ein 1-Zoll-Sensor hat rund die doppelte Fläche eines 1/1,3-Zoll-Sensors. Mehr Fläche bedeutet größere Bildpunkte, und die sammeln bei gleicher Belichtungszeit mehr Licht. Praktisch heißt das weniger Rauschen bei wenig Licht, mehr Dynamikumfang zwischen hellen und dunklen Bildbereichen und sauberere Details. Zusammen mit ISO bis 12.800 verschiebt das die Grenze der nutzbaren Tageszeit deutlich nach hinten.

Was macht das LiDAR der DJI Mini 5 Pro?

LiDAR sendet Laserimpulse aus und misst deren Laufzeit zurück. Daraus entsteht eine Entfernungsmessung, die unabhängig vom Umgebungslicht funktioniert. Die visuellen Sensoren der Drohne brauchen dagegen Licht und Struktur im Motiv. Das nach vorn gerichtete LiDAR schließt damit genau die Lücke, in der klassische Hinderniserkennung aussteigt: bei Dämmerung, Dunkelheit und vor strukturlosen Flächen.

Wie lange fliegt die DJI Mini 5 Pro?

36 Minuten mit der Standard-Intelligent-Flight-Battery laut Datenblatt, gemessen bei 21,6 km/h in windstiller Umgebung mit auf Bremsen gestellter Hindernisvermeidung. Realistisch planbar sind 25 bis 29 Minuten. Mit dem größeren Akku Plus steigt die Flugzeit weiter, dafür sinkt die maximale Starthöhe von 6.000 auf 4.500 m.

Was bringt der 225-Grad-Gimbal?

Der Rollbereich von -230° bis 95° erlaubt es, die Kamera mechanisch in beliebige Zwischenwinkel zu drehen. Damit sind echtes Hochformat und schräge Bildwinkel ohne Beschnitt möglich, die sonst nur in der Nachbearbeitung entstehen. Für Social-Media-Material im 9:16-Format bedeutet das volle Sensorauflösung statt eines Ausschnitts.

Reicht der interne Speicher der Mini 5 Pro?

Mit 42 GB ist er ungewöhnlich groß, bei 130 Mbit/s reicht das für rund 40 Minuten Videomaterial. Als alleinige Lösung für einen ganzen Flugtag ist er trotzdem knapp, weil Zeitlupenaufnahmen mit 120 Bildern/s ihn schneller füllen. Eine microSD-Karte bleibt sinnvoll, der interne Speicher ist die Absicherung für den Fall, dass du sie vergisst.

Mini 5 Pro oder Mini 4 Pro?

Die Mini 5 Pro hat den größeren 1-Zoll-Sensor mit 50 MP statt 1/1,3 Zoll mit 48 MP, LiDAR zusätzlich zur Sichtsensorik, 4K mit 120 statt 100 Bildern/s, 42 statt 2 GB internen Speicher und den 225-Grad-Gimbal. Bei Amazon liegen beide derzeit auf ähnlichem Preisniveau. Unter diesen Umständen spricht kaum etwas für die ältere Mini 4 Pro.

Lohnt sich die Fly More Combo der Mini 5 Pro?

Die Basisversion für rund 658 € enthält keine Fernsteuerung. Wer keine kompatible RC 2 besitzt, kommt an der Combo für rund 1.149 € nicht vorbei. Sie enthält neben der Bildschirm-Fernsteuerung mehrere Akkus und ein Jahr DJI Care. Wer bereits eine passende Fernsteuerung hat, spart mit der Basisversion knapp 500 €.

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