DJI Mini 3

Preisentwicklung

250 €374 €498 €622 €02.09.2607.09.2612.09.2618.09.26

Tiefstpreis im Zeitraum: 302,84 € (12.09.2026, Amazon) · Höchstpreis: 569,00 € (Fly More Combo)

Kameradrohne · DJI

DJI Mini 3 (Kameradrohne)

  • 38 Minuten Flugzeit, der höchste Wert der 250-Gramm-Klasse
  • 1/1,3-Zoll-Sensor mit f/1,7 und HDR-Video
  • Gimbal dreht mechanisch ins Hochformat für Social-Media-Aufnahmen
  • 248 g Startgewicht, Klasse C0, kein Führerschein nötig
  • Ab rund 304 €, damit der günstigste Weg zum großen Mini-Sensor

Preise: Stand 18.09.2026, Amazon 08:21 Uhr, inkl. MwSt., ohne Gewähr

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Rezension der drohnen-guru.de-Redaktion · Veröffentlicht am 29. Juli 2026

Was du zum Fliegen brauchst

Die rechtliche Einstufung nach EU-Drohnenverordnung, bezogen auf den privaten Flug in Deutschland.

Drohnenklasse C0, 248 g Details im Ratgeber
Führerschein keiner nötig in A1 und A3 Details im Ratgeber
Registrierung Pflicht wegen der Kamera Details im Ratgeber
Haftpflicht Pflicht in Deutschland Details im Ratgeber
Kennzeichnung e-ID-Plakette am Rumpf Details im Ratgeber

Technische Daten

Fluggerät

Startgewicht 248 g (inklusive Akku, Propeller und microSD-Karte)
Maße gefaltet 148 × 90 × 62 mm (ohne Propeller)
Maße aufgefaltet 251 × 362 × 72 mm (mit Propellern)
Max. Steig- und Sinkgeschwindigkeit 5 m/s / 3,5 m/s
Max. Horizontalgeschwindigkeit 16 m/s (rund 58 km/h)
Max. Flugzeit 38 Minuten, Schwebeflug 33 Minuten
Max. Flugdistanz 18 km
Windwiderstand 10,7 m/s (Windstärke 5)
Max. Nickwinkel 40°
Max. Starthöhe 4.000 m über Meereshöhe
Betriebstemperatur -10 bis 40 °C
Satellitensysteme GPS, GLONASS, Galileo
Schwebegenauigkeit vertikal ±0,1 m, horizontal ±0,3 m (mit Sichtpositionierung)
Hindernissensorik nur abwärts gerichtete Sichtsensoren (0,5 bis 10 m)
Drohnenklasse C0 (EU)

Kamera und Gimbal

Bildsensor 1/1,3-Zoll-CMOS, 12 MP effektiv
Objektiv 82,1° Bildwinkel, 24 mm Kleinbild-Äquivalent, Blende f/1,7
Fokus 1 m bis unendlich
ISO-Bereich 100 bis 3.200 (Foto und Video)
Verschlusszeit 2 bis 1/8000 s (elektronisch)
Fotoauflösung 4.000 × 3.000 Pixel, JPEG und DNG (RAW), HDR bei Einzelaufnahmen
Videoauflösungen 4K 3840 × 2160 bei 24/25/30 fps · 2,7K bis 60 fps · Full HD bis 60 fps
HDR-Video bei 24, 25 und 30 Bildern/s
Max. Bitrate 100 Mbit/s, MP4 mit H.264
Digitalzoom 2× in 4K, 3× in 2,7K, 4× in Full HD
Gimbal motorisiert auf drei Achsen (Neigen, Rollen, Schwenken)
Steuerbarer Bereich Neigen -90° bis 60°, Rollen -90° bis 0° (echtes Hochformat)
QuickShots Dronie, Kreisen, Helix, Rocket, Boomerang

Übertragung und Speicher

Übertragungssystem DJI O2
Fernsteuerung DJI RC-N1 (Smartphone als Bildschirm) oder DJI RC (eigener Bildschirm)
Interner Speicher keiner
Speicherkarte microSD, FAT32 bis 32 GB und exFAT darüber
Empfohlenes Ladegerät DJI 30 W USB-C

Die DJI Mini 3 ist die Sparversion der Mini 3 Pro und behält deren wichtigstes Bauteil: den 1/1,3-Zoll-Sensor mit f/1,7. Gestrichen wurden die Hinderniserkennung und die Motivverfolgung, geblieben sind 38 Minuten Flugzeit und ein Gimbal, der mechanisch ins Hochformat dreht. Diese Rezension ordnet sie anhand des DJI-Datenblatts, der Amazon-Listungen und des Preisgefüges ihrer Klasse ein.

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • 38 Minuten Flugzeit sind der höchste Wert der 250-Gramm-Klasse und ein Drittel mehr als bei den meisten Mitbewerbern
  • Der 1/1,3-Zoll-Sensor mit f/1,7 sammelt deutlich mehr Licht als die 1/2,3-Zoll-Sensoren der Einstiegsklasse, damit bleibt die Dämmerung nutzbar
  • Der Gimbal dreht die Kamera mechanisch um 90 Grad und liefert echtes Hochformat in voller Auflösung ohne Beschnitt
  • HDR-Video bei 24 bis 30 Bildern/s bringt Zeichnung in helle Himmel und dunkle Vordergründe
  • DNG-RAW für Fotos gibt Reserven bei der Nachbearbeitung, die JPEG allein nicht bietet
  • 18 km maximale Flugdistanz und 4.000 m Starthöhe machen sie auch im Gebirge einsetzbar
  • 248 g halten sie in Klasse C0, damit entfällt der Kompetenznachweis in A1 und A3

Das spricht dagegen

  • Hinderniserkennung gibt es nur nach unten, seitlich und nach vorn fliegt die Drohne blind
  • ActiveTrack und Motivverfolgung fehlen, das beherrscht erst die Mini 3 Pro
  • Der ISO-Bereich endet bei 3.200, das ist trotz des großen Sensors eine harte Obergrenze bei Nacht
  • 4K läuft nur mit maximal 30 Bildern/s, Zeitlupe erfordert den Wechsel auf 2,7K
  • Das Übertragungssystem O2 ist eine Generation älter als das O4 neuerer Modelle und liefert ein weniger detailreiches Livebild
  • Es gibt keinen internen Speicher, ohne Karte nimmt die Drohne nichts auf
  • Ein Farbprofil wie D-Log M für die Farbkorrektur fehlt

Bewertung im Detail

Kamera und Bildqualität 4,0
Flugverhalten und Sicherheit 3,0
Akku und Reichweite 4,5
Rechtliche Einstufung 5,0
Preis-Leistung 4,5

Gesamtwertung: 4,2 / 5

Wo die Mini 3 einsortiert ist

DJI hat die Mini 3 als abgespeckte Version der Mini 3 Pro gebaut, und die Streichliste ist verständlich zusammengestellt. Weggefallen sind Hinderniserkennung und Motivverfolgung, also die Assistenzsysteme. Geblieben ist der 1/1,3-Zoll-Sensor mit f/1,7, also das Bauteil, das über die Bildqualität entscheidet.

Diese Aufteilung macht die Mini 3 zu einem interessanten Angebot. Wer vorausschauend fliegt und keine Automatik braucht, bekommt für rund 304 € eine Kamera, die sonst deutlich teureren Modellen vorbehalten ist. Wer sich auf Sensorik verlassen möchte, sucht weiter.

Zwei Werte machen sie darüber hinaus zu einem Sonderfall: 38 Minuten Flugzeit sind der höchste Wert der gesamten 250-Gramm-Klasse, und der Gimbal dreht mechanisch ins Hochformat.

38 Minuten: warum das den Alltag verändert

Der Flugzeitwert klingt nach einer Zahl unter vielen, verschiebt in der Praxis aber, wie man fliegt.

Bei einer Drohne mit 20 Minuten Nutzflugzeit steht der Akkustand permanent im Kopf. Man startet, fliegt zum Motiv, macht die Aufnahme, kehrt zurück. Bei knapp 30 nutzbaren Minuten entsteht Raum für das, was gute Luftaufnahmen ausmacht: dieselbe Szene aus drei Höhen, ein zweiter Anlauf für den Schwenk, Warten auf eine Wolkenlücke.

Die Rechnung im Detail:

PostenAbzug
Start, Positionierung, Landung2 bis 3 Minuten
Schwebephasen für den Bildaufbau3 bis 5 Minuten
Gegenwind und Höhenwechsel2 bis 4 Minuten
Sicherheitsreserve (20 % Restladung)7 bis 8 Minuten

Es bleiben 26 bis 30 Minuten. Mit den drei Akkus der Fly More Combo ergibt das über 90 Minuten an einem Tag, genug für eine ganze Wanderung. Welche Faktoren an der Flugzeit zehren, steht im Ratgeber zur Flugzeit von Drohnen.

Der Sensor: 1/1,3 Zoll mit f/1,7

Die Kamera ist das eigentliche Argument. Ein 1/1,3-Zoll-Sensor hat rund die dreifache Fläche eines 1/2,3-Zoll-Sensors, wie ihn die Mini 4K verwendet. Größere Bildpunkte sammeln bei gleicher Belichtungszeit mehr Licht, was direkt weniger Rauschen bedeutet.

Die Blende f/1,7 verstärkt diesen Effekt. Gegenüber f/2,8 lässt sie etwa die zweieinhalbfache Lichtmenge durch. Zusammengenommen verschiebt sich die Grenze, ab der ein Bild unbrauchbar wird, um mehrere Blendenstufen.

Zwei Einschränkungen gehören zur ehrlichen Einordnung. Der ISO-Bereich endet bei 3.200, deutlich früher als bei neueren Modellen mit 6.400 oder 12.800. Und die Auflösung liegt bei 12 Megapixeln, während Mini 3 Pro und Flip 48 MP bieten. Für Video spielt das keine Rolle, weil 4K nur 8,3 Megapixel braucht. Bei Fotos, die du beschneiden oder groß drucken willst, schon.

Für Fotos steht DNG-RAW bereit, und bei Einzelaufnahmen arbeitet eine HDR-Funktion. Video nimmt HDR bei 24, 25 und 30 Bildern/s auf.

Der Gimbal dreht ins Hochformat

Die meisten Drohnen erzeugen Hochformat-Videos, indem sie einen senkrechten Streifen aus dem Querformat-Bild schneiden. Aus 4K werden dabei schnell 1080 Pixel Breite, der Rest der Sensorfläche bleibt ungenutzt.

Die Mini 3 löst das anders. Ihr Gimbal hat einen steuerbaren Rollbereich von -90° bis 0° und dreht die Kamera mechanisch auf die Seite. Es entsteht echtes Hochformat mit voller Sensornutzung. Wer Material für Instagram Reels, TikTok oder YouTube Shorts produziert, bekommt damit sichtbar mehr Auflösung als aus einem beschnittenen Querformat.

Der mechanische Aufbau leistet dabei das Übliche: drei Achsen gleichen Neigen, Rollen und Schwenken physisch aus, sodass der Horizont waagerecht bleibt und Schwenks gleichmäßig laufen.

Was fehlt: Sensorik und Verfolgung

Zwei Auslassungen prägen den Charakter der Mini 3.

Hinderniserkennung gibt es nur nach unten. Die Sichtsensoren am Rumpfboden halten die Drohne beim Schweben auf Position und sorgen für weiche Landungen. Nach vorn, hinten und zur Seite ist sie blind. Besonders relevant wird das bei der automatischen Rückkehr: Sie steigt auf die eingestellte Höhe und nimmt den direkten Weg zum Startpunkt, ohne Bäume oder Masten in diesem Korridor zu bemerken. Die Rückkehrhöhe vor dem Start korrekt zu setzen ist bei diesem Modell entscheidend.

ActiveTrack fehlt. Die Drohne kann kein Motiv erkennen und verfolgen. An Bord sind die QuickShots Dronie, Kreisen, Helix, Rocket und Boomerang, also fest programmierte Kamerafahrten um einen Punkt. Für Aufnahmen von sich selbst in Bewegung ist das keine Lösung.

O2 statt O4: was das Livebild angeht

Die Mini 3 überträgt mit DJI O2, einer älteren Generation als das O4 aktueller Modelle. Praktisch heißt das ein weniger detailreiches Vorschaubild auf dem Bildschirm und eine etwas höhere Latenz.

Auf die Aufnahmequalität hat das keinen Einfluss, denn das Video landet in voller Auflösung auf der Speicherkarte. Merkbar wird der Unterschied beim Bildaufbau: Ein feiner Ast, den du auf einem 1080p-Livebild siehst, kann auf einem gröberen Vorschaubild untergehen. Die maximale Flugdistanz von 18 km liegt ohnehin weit jenseits dessen, was die Sichtweitenregel in Deutschland erlaubt.

Die drei Kaufvarianten gerechnet

VarianteFernsteuerungAkkusFlugzeit gesamtPreis
DJI Mini 3keine im Lieferumfang138 Minutenca. 304 €
Mit DJI RCeigener Bildschirm138 Minutenca. 364 €
Fly More Comboeigener Bildschirm3über 90 Minutenca. 497 €

Die Basisversion ohne Fernsteuerung ergibt nur Sinn, wenn du bereits eine kompatible DJI-Fernsteuerung besitzt. Für alle anderen ist die Version mit DJI RC der sinnvolle Einstieg: Der eingebaute Bildschirm mit 700 Nit bleibt auch bei Sonne ablesbar und spart das Einklemmen des Smartphones.

Der Schritt zur Fly More Combo* kostet rund 133 € und bringt zwei Akkus, Ladestation und Tasche. Bei einem Einzelpreis von etwa 60 € je Akku deckt der Aufpreis die Akkus ab und liefert den Rest praktisch dazu.

Alternativen im Vergleich

ModellSensorFlugzeitHinderniserkennungPreis
DJI Mini 31/1,3”, f/1,7, 12 MP38 minnur abwärtsca. 304 €
DJI Flip1/1,3”, f/1,7, 48 MP31 minvorn und abwärtsca. 309 €
DJI Mini 4 Pro1/1,3”, f/1,7, 48 MP34 minrundumca. 679 €

Die Flip kostet praktisch dasselbe und hat denselben Sensortyp mit höherer Auflösung, dazu einen Hindernissensor nach vorn und den Propeller-Rundumschutz. Sie fliegt sieben Minuten kürzer und ist gefaltet sperriger. Die Entscheidung hängt am Einsatzort: offenes Gelände spricht für die Mini 3, Menschennähe für die Flip.

Die Mini 4 Pro liegt mehr als doppelt so hoch im Preis und liefert dafür Rundum-Sensorik, ActiveTrack 360°, 4K mit 100 Bildern/s und O4.

Für wen sich die Mini 3 lohnt

Sie passt, wenn dir Bildqualität und Flugzeit wichtiger sind als Assistenzsysteme. Für Landschaftsaufnahmen auf Reisen, Immobilienfotos, Küsten- und Bergpanoramen ist sie das günstigste Gerät mit einem Sensor dieser Größe. Die 38 Minuten geben Ruhe beim Arbeiten, das Hochformat spart Nachbearbeitung.

Weniger passend ist sie für Piloten, die zwischen Hindernissen fliegen, sich selbst filmen lassen wollen oder Wert auf ein hochauflösendes Livebild legen. Auch bei einsetzender Dunkelheit stößt die ISO-Grenze von 3.200 früher an ihr Ende als bei neueren Modellen.

Fazit

Die DJI Mini 3 bündelt für rund 304 € die zwei Dinge, die in der 250-Gramm-Klasse den Unterschied machen: einen 1/1,3-Zoll-Sensor mit f/1,7 und 38 Minuten Flugzeit. Dass der Gimbal zusätzlich mechanisch ins Hochformat dreht, macht sie für Social-Media-Material zur unkompliziertesten Wahl ihrer Preisregion.

Mit einer Gesamtwertung von 4,2 von 5 ist sie die Empfehlung für Landschafts- und Reisefotografie mit vorausschauender Flugweise. Wer Hinderniserkennung braucht, sollte zur Flip* oder eine Klasse höher greifen.

Häufige Fragen

Braucht man für die DJI Mini 3 einen Drohnenführerschein?

Nein. Mit 248 g liegt die Mini 3 unter der 250-Gramm-Grenze und trägt die Klasse C0. In den Unterkategorien A1 und A3 ist dafür kein Kompetenznachweis nötig. Die Registrierung als Betreiber beim Luftfahrt-Bundesamt bleibt Pflicht, weil eine Kamera verbaut ist, ebenso die Haftpflichtversicherung.

Wie lange fliegt die DJI Mini 3 wirklich?

Das Datenblatt nennt 38 Minuten Flugzeit und 33 Minuten Schwebezeit, gemessen bei konstant 21,6 km/h Vorwärtsflug in einer windstillen Laborumgebung. Realistisch planbar sind 26 bis 30 Minuten, weil Start, Landung, Positionswechsel, Gegenwind und die Sicherheitsreserve Energie kosten. Das ist immer noch der beste Wert der Gewichtsklasse.

Was ist der Unterschied zwischen DJI Mini 3 und Mini 3 Pro?

Beide teilen sich den 1/1,3-Zoll-Sensor. Die Pro-Version hat zusätzlich Hinderniserkennung nach vorn, hinten und unten, beherrscht ActiveTrack für Motivverfolgung, nimmt 4K mit 60 Bildern/s auf und bietet 48-MP-Fotos sowie D-Cinelike als Farbprofil. Die Mini 3 verzichtet auf all das und kostet deutlich weniger.

Kann die DJI Mini 3 im Hochformat filmen?

Ja, und zwar mechanisch. Der Gimbal dreht die Kamera um 90 Grad, sodass echtes Hochformat mit voller Sensorbreite entsteht. Andere Drohnen schneiden dafür einen Ausschnitt aus dem Querformat und verlieren Auflösung. Für Instagram Reels, TikTok und YouTube Shorts ist das ein spürbarer Unterschied.

Hat die DJI Mini 3 eine Hinderniserkennung?

Nur nach unten. Die Sichtsensoren am Rumpfboden arbeiten im Bereich von 0,5 bis 10 m und sorgen für präzises Schweben und weiche Landungen. Nach vorn, hinten und zur Seite gibt es keine Sensorik. Die automatische Rückkehr steigt auf die eingestellte Höhe und fliegt den direkten Weg, ohne Hindernisse in diesem Korridor zu erkennen.

Welche Fernsteuerung passt zur DJI Mini 3?

Es gibt zwei Optionen. Die DJI RC-N1 nutzt dein Smartphone als Bildschirm und liegt der Basisversion bei. Die DJI RC hat einen eigenen 5,5-Zoll-Bildschirm mit 700 Nit Helligkeit, macht das Smartphone überflüssig und ist nach dem Einschalten sofort betriebsbereit. Der Aufpreis liegt bei rund 60 €.

Lohnt sich die Fly More Combo der DJI Mini 3?

Sie kostet rund 497 € gegenüber 364 € für die Version mit DJI RC. Für die Differenz von rund 133 € bekommst du zwei zusätzliche Akkus, die Zweiwege-Ladestation und eine Tasche. Da ein einzelner Nachkauf-Akku bei etwa 60 € liegt, deckt der Aufpreis die Akkus ab und liefert Ladestation und Tasche praktisch obendrauf. Bei 38 Minuten je Akku bedeutet das über 90 Minuten Flugzeit an einem Tag.

Welche Speicherkarte braucht die DJI Mini 3?

Eine microSD-Karte mit mindestens Klasse U3 oder V30, damit sie 100 Mbit/s dauerhaft wegschreiben kann. Einen internen Speicher gibt es nicht, ohne Karte nimmt die Drohne nichts auf. Karten bis 32 GB liest die Drohne in FAT32, größere in exFAT. Für 4K-Material sind 64 bis 128 GB sinnvoll.

Wie gut ist die Mini 3 bei wenig Licht?

Der große Sensor und die Blende f/1,7 sind eine gute Ausgangslage, die ISO-Grenze von 3.200 setzt jedoch das Limit. In der Praxis liefert die Drohne bis zur Dämmerung brauchbare Ergebnisse, bei einsetzender Dunkelheit rauscht das Bild sichtbar. Für Aufnahmen bei Tageslicht mit harten Kontrasten hilft die HDR-Funktion, für Sonnenlicht ein ND-Filter.

Ist die DJI Mini 3 noch aktuell?

Sie ist ein älteres Modell und nutzt mit O2 eine ältere Übertragungsgeneration. DJI führt inzwischen die Lito X1 als aktualisierte Version der Mini 3. Für den Preis von rund 304 € bleibt die Mini 3 trotzdem attraktiv, weil Sensor, Flugzeit und Hochformat-Gimbal weiterhin über dem liegen, was andere Hersteller in dieser Klasse bieten.

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