Technische Daten
Fluggerät
| Startgewicht | ca. 249 g |
|---|---|
| Maße gefaltet | 136 × 62 × 165 mm |
| Maße aufgefaltet | 233 × 280 × 79 mm |
| Max. Steiggeschwindigkeit | 2 m/s (Cine) · 5 m/s (Normal und Sport) |
| Max. Horizontalgeschwindigkeit | 12 m/s (Sport) · 16 m/s mit 4 m/s Rückenwind · 12 m/s beim Verfolgen |
| Max. Flugzeit | 31 Minuten, Schwebeflug 28 Minuten |
| Max. Flugdistanz | 14 km |
| Windwiderstand | 10,7 m/s (Windstärke 5) |
| Max. Starthöhe | 3.000 m über Meereshöhe |
| Betriebstemperatur | -10 bis 40 °C |
| Satellitensysteme | GPS, Galileo, BeiDou |
| Drohnenklasse | C0 (EU) |
Kamera und Gimbal
| Bildsensor | 1/1,3-Zoll-Bildsensor |
|---|---|
| Objektiv | 82,1° Bildwinkel, 24 mm Kleinbild-Äquivalent, Blende f/1,7 |
| Fokus | 1 m bis unendlich |
| ISO-Bereich | Video 100 bis 6.400 (normal), 100 bis 1.600 (D-Log M) · Foto 100 bis 6.400 (12 MP), 100 bis 3.200 (48 MP) |
| Verschlusszeit | 12 MP: 1/16000 bis 2 s · 48 MP: 1/8000 bis 2 s |
| Fotoauflösung | 48 MP mit 8064 × 6048 Pixel, JPEG und DNG (RAW) |
| Videoauflösungen | 4K 3840 × 2160 bei 24/25/30/48/50/60 fps · FHD bis 100 fps · Hochformat 2,7K und FHD |
| Max. Bitrate | 150 Mbit/s, MP4 |
| Farbprofile | Normal und D-Log M |
| Digitalzoom | 3× in 4K, 4× in Full HD |
| Gimbal | mechanisch auf drei Achsen stabilisiert |
| Steuerbarer Neigebereich | -90° bis +35° |
Sensorik und Übertragung
| Hinderniserkennung vorn | 3D-ToF-Sensor, Messbereich 0,3 bis 8 m, Sichtfeld 60° × 60° |
|---|---|
| Hinderniserkennung unten | Sichtsensor und Infrarotsensor, präziser Schwebebereich 0,5 bis 10 m |
| Übertragungssystem | DJI O4 |
| Live-Bild | bis 1080p mit 60 Bildern/s |
| Funkfrequenzen | 2,4000 bis 2,4835 GHz · 5,170 bis 5,250 GHz · 5,725 bis 5,850 GHz |
| Fernsteuerung | DJI RC-N3 (Smartphone als Bildschirm) oder DJI RC 2 (eigener Bildschirm) |
Akku und Speicher
| Akkutyp | Li-Ion (LiNiMnCoO2) |
|---|---|
| Energie | 22,3 Wh |
| Ladetemperatur | 5 bis 40 °C |
| Interner Speicher | 2 GB |
| Speicherkarte | microSD mit exFAT |
Die DJI Flip löst einen alten Zielkonflikt: Propellerschutz macht eine Drohne sicher, aber sperrig. Bei der Flip faltet sich der Rundumschutz mit den Armen zusammen, sodass ein Gerät entsteht, das im Rucksack Platz findet und trotzdem in Menschennähe fliegen darf. Dazu kommt der große 1/1,3-Zoll-Sensor der Mini-Serie. Diese Rezension ordnet sie anhand des DJI-Datenblatts, der Amazon-Listungen und des Preisgefüges ihrer Klasse ein.
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Der Propeller-Rundumschutz ist fest verbaut und faltet sich mit den Armen zusammen, damit entfällt die Abwägung zwischen Sicherheit und Packmaß
- Der 1/1,3-Zoll-Sensor mit f/1,7 sammelt deutlich mehr Licht als die 1/2,3-Zoll-Sensoren der Einstiegsklasse und bleibt bis in die Dämmerung brauchbar
- 150 Mbit/s Bitrate und D-Log M geben ungewöhnlich viel Spielraum bei der Farbkorrektur für ein Gerät dieser Preisklasse
- Der 3D-ToF-Sensor nach vorn misst Entfernungen aktiv und arbeitet dadurch auch bei schlechten Lichtverhältnissen, an denen rein visuelle Systeme aussteigen
- 4K mit 60 Bildern/s erlaubt weiche Zeitlupen in voller Auflösung
- Start von der Handfläche funktioniert ohne Fernsteuerung, ein Startplatz auf dem Boden wird nicht gebraucht
- 249 g halten die Drohne trotz Schutzring in der Klasse C0 mit den entspanntesten Regeln
Das spricht dagegen
- Nach hinten und zur Seite gibt es keine Sensorik, beim Rückwärtsflug und beim seitlichen Kreisen fliegst du blind
- Der Schutzring vergrößert die Angriffsfläche für Wind spürbar, obwohl DJI dieselbe Windstärke 5 wie für die Mini-Serie angibt
- Nur 2 GB interner Speicher, ohne Speicherkarte reicht das für rund zwei Minuten 4K-Material
- Die Bauform mit Schutzring ist im gefalteten Zustand mit 165 mm Höhe deutlich klobiger als eine gefaltete Mini
- Der ISO-Bereich in D-Log M endet bei 1.600, das schränkt das Farbprofil bei wenig Licht ein
- Die Preisspanne zwischen den Varianten ist groß: Zwischen der Version mit RC-N3 und der Fly More Combo liegen über 200 €
Der Schutzring ist das Konzept
Propellerschutz gibt es für fast jede Drohne als Zubehör. Er hat immer denselben Haken: Er verdoppelt das Packmaß, kostet Gewicht und muss vor jedem Flug montiert werden. Bei der Flip ist der Rundumschutz Teil der Konstruktion. Die vier Arme mit ihren Schutzringen klappen zusammen wie die Blätter einer Pflanze, das Ergebnis misst gefaltet 136 × 62 × 165 mm.
Der Nutzen davon ist konkret. Ein offener Propeller, der mit mehreren tausend Umdrehungen pro Minute läuft, verursacht bei Berührung Schnittverletzungen. Genau das ist der Grund, warum die meisten Piloten mit Drohnen um Menschen einen Bogen machen, obwohl die C0-Klasse den Flug in A1 erlaubt. Der Schutzring nimmt diesem Risiko die Spitze und verschiebt damit, wo die Drohne sinnvoll einsetzbar ist: in Innenräumen, auf Veranstaltungen, in Menschennähe, zwischen Bäumen.
Die Rechnung geht auf, weil DJI trotz Ring bei 249 g bleibt und damit in Klasse C0. Was das rechtlich bedeutet, steht im Ratgeber zu den Drohnenklassen C0 bis C4.
Der Sensor: 1/1,3 Zoll und f/1,7
Die Kamera ist der zweite Grund, aus dem die Flip über der Einstiegsklasse steht. Ihr 1/1,3-Zoll-Sensor hat rund die dreifache Fläche des 1/2,3-Zoll-Sensors, den Modelle wie die Mini 4K verwenden. Mehr Fläche bedeutet größere Bildpunkte, und größere Bildpunkte sammeln mehr Licht bei gleicher Belichtungszeit.
Dazu kommt die Blende f/1,7. Sie lässt gegenüber f/2,8 etwa die zweieinhalbfache Lichtmenge durch. Beide Effekte zusammen verschieben die Grenze, ab der ein Bild rauscht, um mehrere Blendenstufen nach hinten. Praktisch heißt das: Die goldene Stunde nach Sonnenuntergang, an der Einstiegsdrohnen scheitern, ist mit der Flip nutzbar.
Zwei weitere Werte gehören dazu. Die Bitrate von 150 Mbit/s liegt 50 Prozent über der Mini-Einstiegsklasse und hält Details in bewegtem Laub und Wasser zusammen. Und D-Log M speichert ein flaches Farbprofil, das beim Bearbeiten Reserven in Himmel und Schatten freigibt. Für Fotos stehen 48 Megapixel mit 8064 × 6048 Pixeln und DNG-RAW bereit.
4K mit 60 Bildern und Hochformat
Bei den Videomodi liefert die Flip zwei Dinge, die in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich sind.
4K bei 60 Bildern pro Sekunde erlaubt Zeitlupe in voller Auflösung. Wenn du 60 Bilder aufnimmst und mit 30 abspielst, läuft das Material in halber Geschwindigkeit, ohne dass Auflösung verloren geht. Einstiegsdrohnen enden bei 4K/30 und zwingen für Zeitlupe auf 2,7K herunter.
Hochformat-Aufnahme dreht der Gimbal mechanisch. Es entsteht echtes 2,7K mit 1512 × 2688 Pixeln statt eines Ausschnitts aus einem Querformat-Bild. Wer für Reels, Shorts und TikTok produziert, spart damit den Beschnitt und behält die volle Sensorbreite.
| Aufnahmeart | Auflösung | Bildraten |
|---|---|---|
| Querformat 4K | 3840 × 2160 | 24 / 25 / 30 / 48 / 50 / 60 |
| Querformat Full HD | 1920 × 1080 | 24 bis 100 |
| Hochformat 2,7K | 1512 × 2688 | 24 / 25 / 30 |
| Hochformat Full HD | 1080 × 1920 | 24 / 25 / 30 |
Der 3D-ToF-Sensor und seine Grenzen
Die Flip erkennt Hindernisse nach vorn und nach unten. Nach vorn arbeitet ein 3D-ToF-Sensor, und dieser Sensortyp unterscheidet sich grundlegend von den visuellen Systemen anderer Drohnen.
ToF steht für Time of Flight. Der Sensor sendet Infrarotlicht aus und misst, wie lange es bis zur Rückkehr braucht. Daraus errechnet er die Entfernung direkt, mit einem Messbereich von 0,3 bis 8 m bei 60° Sichtfeld. Der Vorteil gegenüber Stereokameras: Das Verfahren funktioniert unabhängig vom Umgebungslicht und braucht keine Struktur im Motiv. Eine glatte weiße Wand, an der visuelle Systeme scheitern, misst ein ToF-Sensor problemlos.
Die Grenze ist ebenso klar. Nach hinten, zur Seite und nach oben sieht die Flip nichts. Beim Rückwärtsflug, beim seitlichen Kreisen um ein Motiv und beim Aufsteigen unter Bäumen bist du auf deine eigene Aufmerksamkeit angewiesen. Der Schutzring federt Berührungen ab, ersetzt aber keine Sensorik.
Flugzeit und Windverhalten
31 Minuten Flugzeit und 28 Minuten Schwebezeit nennt das Datenblatt, gemessen im Labor bei Windstille. Nach Abzug von Start, Landung, Positionswechseln, Gegenwind und einer Reserve von rund 20 Prozent Restladung bleiben realistisch 20 bis 24 Minuten.
Beim Wind gibt DJI 10,7 m/s (Windstärke 5) an, denselben Wert wie für die Mini-Serie. Dabei lohnt ein Blick auf die Bauform: Der Schutzring vergrößert die Fläche, an der Wind angreift. Bei böigem Seitenwind arbeitet die Flip deshalb spürbar mehr als eine gleich schwere Drohne ohne Ring, was zulasten der Flugzeit geht. Welche Windwerte vor dem Start noch vertretbar sind, steht beim Drohnenflug bei Wind.
Ein Detail zum Speicher: Die 2 GB intern reichen bei 150 Mbit/s für rund zwei Minuten. Eine microSD-Karte gehört zwingend dazu.
Die drei Kaufvarianten gerechnet
| Variante | Fernsteuerung | Akkus | Flugzeit gesamt | Preis |
|---|---|---|---|---|
| DJI Flip (RC-N3) | ohne Bildschirm, Smartphone nötig | 1 | 31 Minuten | ca. 309 € |
| DJI Flip (RC 2) | mit eigenem Bildschirm | 1 | 31 Minuten | ca. 479 € |
| Fly More Combo | mit eigenem Bildschirm | 3 | 93 Minuten | ca. 521 € |
Der Sprung von der RC-N3 zur RC 2 kostet rund 170 € und bringt einen eingebauten Bildschirm mit. Was das wert ist, hängt an deiner Flugroutine: Die RC-N3 verlangt vor jedem Start, das Smartphone einzuklemmen, das Kabel zu verbinden und die App zu starten. Die RC 2 ist nach dem Aufklappen betriebsbereit und funktioniert auch bei kalten Temperaturen, an denen Smartphones sich abschalten.
Der Schritt von der RC-2-Version zur Fly More Combo* kostet nur rund 42 € und bringt zwei zusätzliche Akkus plus Ladestation und Tasche. Das ist die klarste Rechnung der drei: Ein einzelner Nachkauf-Akku liegt bereits über diesem Betrag.
Alternativen im Vergleich
| Modell | Gewicht | Sensor | Schutz | Preis |
|---|---|---|---|---|
| DJI Flip | 249 g | 1/1,3”, f/1,7 | Ring fest verbaut | ca. 309 € |
| DJI Mini 3 | 248 g | 1/1,3”, f/1,7 | keiner | ca. 304 € |
| DJI Neo | 135 g | 1/2”, f/2,8 | Ring fest verbaut | ca. 137 € |
Die Mini 3 ist der direkte Preisnachbar und hat denselben Sensor. Sie fliegt mit 38 Minuten deutlich länger und ist gefaltet kompakter, verzichtet dafür auf den Schutzring und auf die Hinderniserkennung nach vorn. Die Entscheidung läuft damit auf eine Frage hinaus: Fliegst du über offenem Gelände oder in Menschennähe.
Die Neo ist die günstigere Variante desselben Sicherheitsgedankens, bleibt aber bei Sensor, Gimbal und Flugzeit deutlich zurück.
Für wen sich die Flip lohnt
Sie ist die richtige Wahl, wenn du dort filmen willst, wo andere Drohnen unangenehm werden: in Innenräumen, bei Familienfeiern, auf dem Sportplatz, zwischen Bäumen. Der Schutzring macht den Unterschied zwischen einem Gerät, das man vorsichtshalber im Rucksack lässt, und einem, das man auspackt. Dass die Kamera dabei auf dem Niveau der Mini-Serie liegt, macht sie zur einzigen Drohne, die beides zusammenbringt.
Weniger passend ist sie für reine Landschaftsflüge über offenem Gelände. Dort bringt der Ring keinen Nutzen, kostet aber Packmaß und Windangriffsfläche. Auch für Piloten, die viel rückwärts fliegen oder eng um Motive kreisen, ist die fehlende Sensorik nach hinten und zur Seite ein echtes Risiko.
Fazit
Die DJI Flip verbindet zwei Dinge, die sonst getrennt zu haben sind: einen ernsthaften 1/1,3-Zoll-Sensor mit f/1,7, D-Log M und 150 Mbit/s auf der einen Seite, einen fest verbauten Propeller-Rundumschutz auf der anderen. Dazu kommen 31 Minuten Flugzeit, 4K mit 60 Bildern/s und ein aktiver Entfernungssensor nach vorn, alles bei 249 g in Klasse C0.
Mit einer Gesamtwertung von 4,3 von 5 ist sie die Empfehlung für alle, die in Menschennähe filmen und dabei Bildqualität behalten wollen. Wer ausschließlich über freiem Feld fliegt, bekommt bei der Mini 3* für ähnliches Geld mehr Flugzeit und ein kleineres Packmaß.
Häufige Fragen
Braucht man für die DJI Flip einen Drohnenführerschein?
Nein. Die Flip wiegt 249 g und trägt die Klassenkennzeichnung C0. Für C0-Drohnen verlangt die EU-Drohnenverordnung in den Unterkategorien A1 und A3 keinen Kompetenznachweis. Die Registrierung als Betreiber beim Luftfahrt-Bundesamt bleibt Pflicht, weil eine Kamera verbaut ist, ebenso die Haftpflichtversicherung.
Wie sicher macht der Propellerschutz der DJI Flip?
Der Ring umschließt die Rotoren vollständig und verhindert direkten Kontakt zwischen Propeller und Person oder Gegenstand. Damit sinkt das Verletzungsrisiko bei Berührungen erheblich, und Flüge in Innenräumen oder in Menschennähe werden praktikabel. Eine Kollision mit einer Wand oder einem Ast fängt der Ring mechanisch ab, ein Absturz aus größerer Höhe bleibt trotzdem ein Schaden.
Was ist der Unterschied zwischen DJI Flip und DJI Mini 4K?
Die Flip hat den größeren 1/1,3-Zoll-Sensor mit f/1,7 statt 1/2,3 Zoll mit f/2,8, filmt 4K mit 60 statt 30 Bildern/s, schreibt 150 statt 100 Mbit/s, beherrscht D-Log M und 48-MP-Fotos und bringt den Propellerschutz sowie einen Hindernissensor nach vorn mit. Die Mini 4K kostet dafür rund 60 Prozent weniger. Beide wiegen unter 250 g und fallen in dieselbe rechtliche Klasse.
Welche Fernsteuerung braucht die DJI Flip?
Es gibt zwei Varianten. Die RC-N3 hat keinen eigenen Bildschirm und nutzt dein Smartphone als Display, sie steckt in der günstigsten Version für rund 309 €. Die RC 2 bringt einen eigenen Bildschirm mit und macht das Smartphone überflüssig, kostet aber rund 170 € Aufpreis. Für kurze Flüge reicht die RC-N3, wer häufig unterwegs ist, spart mit der RC 2 den Aufbau.
Wie weit erkennt die DJI Flip Hindernisse?
Der 3D-ToF-Sensor nach vorn misst von 0,3 bis 8 m bei einem Sichtfeld von 60° horizontal und vertikal. Nach unten arbeiten ein visueller Sensor und ein Infrarotsensor im Bereich von 0,3 bis 8 m, für präzises Schweben von 0,5 bis 10 m. Nach hinten, zur Seite und nach oben gibt es keine Erkennung.
Kann die DJI Flip im Hochformat filmen?
Ja. Sie nimmt 2,7K im Hochformat mit 1512 × 2688 Pixeln und Full HD mit 1080 × 1920 Pixeln auf, jeweils mit 24, 25 oder 30 Bildern pro Sekunde. Das Material passt damit ohne Beschnitt auf Instagram Reels, TikTok und YouTube Shorts. Der Gimbal dreht die Kamera dafür mechanisch.
Wie lange fliegt die DJI Flip wirklich?
Das Datenblatt nennt 31 Minuten Flugzeit und 28 Minuten Schwebezeit, beides gemessen im Labor ohne Wind. Realistisch planbar sind 20 bis 24 Minuten, weil Start, Landung, Positionswechsel, Gegenwind und die Sicherheitsreserve von rund 20 Prozent Ladung Energie kosten. Die Fly More Combo mit drei Akkus kommt rechnerisch auf 93 Minuten.
Was bedeutet D-Log M bei der DJI Flip?
D-Log M ist ein flaches Farbprofil, das Helligkeitswerte zwischen den Extremen komprimiert speichert. Das Bild wirkt direkt aus der Kamera blass und grau, enthält aber mehr Zeichnung in hellen Himmeln und dunklen Schatten. Beim Bearbeiten holst du diese Reserven zurück. Der ISO-Bereich ist in diesem Profil auf 100 bis 1.600 begrenzt.
Braucht die DJI Flip eine Speicherkarte?
Praktisch ja. Die 2 GB internen Speicher reichen bei 150 Mbit/s für etwa zwei Minuten 4K-Aufnahme. Eine microSD-Karte mit mindestens Klasse U3 oder V30 ist damit Pflichtzubehör, sinnvoll sind 64 bis 128 GB. Karten über 32 GB muss die Drohne in exFAT lesen.
Für wen ist die DJI Flip die richtige Drohne?
Für alle, die in Menschennähe oder in Innenräumen filmen wollen und dabei nicht auf Bildqualität verzichten möchten. Der Schutzring nimmt Kollisionen ihre Schärfe, der große Sensor liefert Material auf dem Niveau der Mini-Serie. Wer ausschließlich über offenem Gelände fliegt, bekommt bei der Mini 3 oder Mini 4 Pro mehr Flugzeit und Sensorik für ähnliches Geld.