Technische Daten
Fluggerät
| Startgewicht | ca. 135 g |
|---|---|
| Abmessungen | 130 × 157 × 48,5 mm |
| Max. Steiggeschwindigkeit | 0,5 m/s (Cine) · 2 m/s (Normal) · 3 m/s (Sport) |
| Max. Horizontalgeschwindigkeit | 6 m/s (Normal) · 8 m/s (Sport) · 16 m/s (Manuell) |
| Max. Flugzeit | ca. 18 Minuten, ca. 17 Minuten mit Propellerschutz |
| Max. Flugdistanz | 7 km |
| Windwiderstand | 8 m/s (Windstärke 4) |
| Max. Starthöhe | 2.000 m über Meereshöhe |
| Betriebstemperatur | -10 bis 40 °C |
| Satellitensysteme | GPS, GLONASS, Galileo, BeiDou |
| Hindernissensorik | nur abwärts gerichtetes Sichtsystem (0,5 bis 10 m) |
| Drohnenklasse | C0 (EU) |
Kamera und Gimbal
| Bildsensor | 1/2-Zoll-Bildsensor, 12 MP |
|---|---|
| Objektiv | 117,6° Bildwinkel, 13 mm Kleinbild-Äquivalent, Blende f/2,8 |
| Fokus | 0,6 m bis unendlich |
| ISO-Bereich | 100 bis 6.400 |
| Verschlusszeit | Video 1/8000 bis 1/30 s · Foto 1/8000 bis 1/10 s |
| Fotoauflösung | 4.000 × 3.000 Pixel (12 MP), nur JPEG |
| Videoauflösungen | mit EIS: 4K 3840 × 2160 bei 30 fps, FHD bis 60 fps · ohne EIS: 4K 3840 × 2880 (4:3) |
| Max. Bitrate | 75 Mbit/s, MP4 |
| Gimbal | mechanischer 1-Achsen-Gimbal (Neigen), ergänzt durch RockSteady und HorizonBalancing |
| Steuerbarer Neigebereich | -90° bis 60° |
Übertragung und Steuerung
| Übertragungssystem | DJI O4 |
|---|---|
| Live-Bild | bis 1080p/30 fps mit RC-N3 · bis 1080p/60 fps mit Goggles 3 und RC Motion 3 |
| Steuerung ohne Fernsteuerung | Handstart mit Modustaste, danach Smartphone-App oder Sprachsteuerung |
| Funkfrequenzen | 2,400 bis 2,4835 GHz · 5,170 bis 5,250 GHz · 5,725 bis 5,850 GHz |
Akku und Speicher
| Ladezeit | ca. 60 Minuten für drei Akkus über die Zweiwege-Ladestation (60 W) |
|---|---|
| Starts je Akku | mindestens 20 aufeinanderfolgende Starts und Landungen laut DJI |
| Interner Speicher | 22 GB |
| Speicherkarte | kein Steckplatz vorhanden, Übertragung per App oder USB-C |
Die DJI Neo verfolgt ein anderes Ziel als der Rest der DJI-Palette. Sie startet aus der Hand, folgt dir selbstständig und kommt mit 135 g auf gut die Hälfte des Gewichts einer Mini-Drohne. Dafür verzichtet sie auf einen vollwertigen Gimbal und auf einen Speicherkartensteckplatz. Diese Rezension ordnet sie anhand des DJI-Datenblatts, der Amazon-Listungen und des Preisgefüges ihrer Klasse ein.
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- 135 g Startgewicht sind ein Sicherheitsargument: Bei einem Absturz ist die Bewegungsenergie deutlich geringer als bei einer 250-Gramm-Drohne, und rechtlich bleibst du in der entspanntesten Kategorie
- Start und Landung auf der Handfläche funktionieren ohne Fernsteuerung, damit ist die Drohne in unter einer Minute in der Luft
- Die Motivverfolgung arbeitet mit festen Aufnahmemodi wie Dronie, Circle und Follow und liefert Clips, für die du sonst eine zweite Person brauchst
- Der Propellerschutz ist im Lieferumfang enthalten und macht Flüge in Innenräumen und in Menschennähe deutlich unkritischer
- 22 GB interner Speicher ersparen den Kartenkauf und reichen für etwa 40 Minuten 4K-Material
- Ab rund 137 € ist sie die günstigste Möglichkeit, DJI-Flugsoftware und O4-Übertragung zu bekommen
Das spricht dagegen
- Der Gimbal stabilisiert nur eine Achse mechanisch, Rollen und Schwenken übernimmt die Software und beschneidet dafür das Bild
- 18 Minuten Flugzeit sind der niedrigste Wert im DJI-Programm, mit Propellerschutz bleibt eine Viertelstunde
- Es gibt keinen Speicherkartensteckplatz, die 22 GB sind die harte Grenze eines Flugtags
- Fotos speichert die Drohne ausschließlich als JPEG, ein Rohformat für die Nachbearbeitung fehlt
- Windstärke 4 Widerstandsfähigkeit ist wenig, an einem zugigen Tag am Wasser wird der Rückflug zur Rechenaufgabe
- Der Bildwinkel von 117,6° entspricht 13 mm Kleinbild und verzerrt Gesichter am Bildrand deutlich
- Ohne Fernsteuerung reicht die Smartphone-Verbindung nur wenige Dutzend Meter weit, die 7 km Flugdistanz gelten nur mit RC-N3
Wofür die Neo im DJI-Programm steht
DJI verkauft die Neo als Antwort auf eine Frage, die andere Drohnen nicht beantworten: Wie bekommt man Luftaufnahmen von sich selbst, ohne jemanden zum Filmen zu haben. Die Antwort besteht aus drei Bauteilen. Einem Rumpf, der mit 135 g so leicht ist, dass er in einer Jackentasche verschwindet. Einem serienmäßigen Propellerschutz, der die Rotoren komplett umschließt. Und einer Modustaste am Gehäuse, mit der du einen Aufnahmemodus wählst und die Drohne von der Handfläche starten lässt.
Alles andere folgt dieser Idee. Der Verzicht auf einen vollen Gimbal spart Gewicht, der interne Speicher spart den Kartenschacht, die kurze Flugzeit ergibt sich aus dem kleinen Akku. Wer diese Prioritäten teilt, bekommt ein stimmiges Gerät. Wer Landschaften filmen will, ist bei der DJI Mini 4K besser aufgehoben.
Die 135 Gramm und was daraus folgt
Das Gewicht ist der interessanteste Wert im Datenblatt, weil es gleich drei Dinge beeinflusst.
Rechtlich liegt die Neo mit großem Abstand unter der 250-Gramm-Grenze und trägt die Klasse C0. Du fliegst in A1 ohne Prüfung, auch in besiedeltem Gebiet. Anders als bei der Mini 4K mit ihren 246 g gibt es hier keine Diskussion über Zubehörgewicht: Selbst mit Propellerschutz bleibt reichlich Luft nach oben. Was genau in welcher Klasse gilt, steht im Ratgeber zu den Drohnenklassen C0 bis C4.
Sicherheitstechnisch ist die geringe Masse das stärkste Argument. Die Energie beim Aufprall wächst mit dem Gewicht, und 135 g mit umschlossenen Propellern sind deutlich harmloser als jede offene Drohne. Genau das macht die Neo zur einzigen Kameradrohne von DJI, die in Menschennähe und in Innenräumen sinnvoll einsetzbar ist.
Flugtechnisch ist es ein Nachteil. Die Windwiderstandsfähigkeit liegt bei 8 m/s, also Windstärke 4. Das entspricht einer frischen Brise, bei der Zweige sich bewegen und loses Papier aufwirbelt. Über diesem Wert verliert die Drohne Position und verbraucht beim Rückflug gegen den Wind stark überdurchschnittlich viel Energie. Wie man Windprognosen vor dem Start richtig liest, beschreiben wir beim Drohnenflug bei Wind.
Der Gimbal: eine Achse mechanisch, zwei per Software
Hier liegt der wichtigste technische Unterschied zu den Mini-Modellen. Die Neo hat einen mechanischen Gimbal für eine einzige Achse, die Neigung. Rollen und Schwenken gleicht die Software über RockSteady und HorizonBalancing aus.
Der praktische Effekt ist zweigeteilt. Die Neigeachse ist die wichtigste, weil sich eine Drohne beim Beschleunigen nach vorn kippt. Diesen Ausgleich übernimmt der Motor sauber, der Horizont bleibt waagerecht. Rollbewegungen bei Seitenwind und ruckartige Schwenks korrigiert dagegen die Software, und die arbeitet mit dem üblichen Verfahren: Sie schneidet einen Rand des Sensorbildes weg und verschiebt den verbleibenden Ausschnitt gegen die Bewegung. Das kostet Bildfläche und erzeugt bei starken Korrekturen ein leichtes Wabern am Rand.
Bei ruhigem Flug siehst du davon nichts. Bei Wind, schnellen Kurven oder Aufnahmen im Sportmodus liegt der Unterschied zu einem vollen 3-Achsen-Gimbal sichtbar auf dem Tisch.
Kamera: Weitwinkel für Selbstaufnahmen
Der 1/2-Zoll-Sensor mit 12 Megapixeln entspricht der Klasse einer guten Actionkamera. Interessanter ist das Objektiv: 117,6° Bildwinkel entsprechen 13 mm Kleinbild, das ist extremes Weitwinkel.
Diese Wahl ist konsequent. Wenn die Drohne dich aus zwei Metern Entfernung filmt, muss das Objektiv sowohl dich als auch die Umgebung erfassen. Bei Landschaftsaufnahmen kippt derselbe Vorteil ins Gegenteil: Ein 13-mm-Blickwinkel zieht den Horizont in die Ferne und lässt Berge klein wirken. Für klassische Luftbildfotografie sind die 24 mm der Mini-Serie die bessere Brennweite.
Zwei weitere Punkte gehören zur ehrlichen Einordnung. Der Fokus liegt fest ab 0,6 m, näher heran geht nicht. Und Fotos entstehen ausschließlich als JPEG. Ein Rohformat, mit dem sich Belichtungsfehler nachträglich korrigieren lassen, fehlt.
Die Bitrate von 75 Mbit/s liegt unter den 100 Mbit/s der Mini-Serie. In bewegten Motiven wie Laub, Wellen oder Kiesflächen zeigt sich das zuerst.
18 Minuten Flugzeit und 22 Gigabyte
Zwei Ressourcen begrenzen einen Flugtag mit der Neo.
Die Flugzeit von 18 Minuten ist der niedrigste Wert im DJI-Programm, mit Propellerschutz sind es 17. Nach Abzug von Start, Landung, Positionierung und Sicherheitsreserve bleiben realistisch 12 bis 14 Minuten. Für den Handstart-Betrieb nennt DJI einen zweiten, praxisnäheren Wert: mindestens 20 aufeinanderfolgende Starts und Landungen je Akkuladung. Genau so wird die Drohne meistens benutzt, in kurzen Sequenzen von jeweils 30 bis 60 Sekunden.
Der interne Speicher von 22 GB ist die zweite Grenze, und diese ist hart. Es gibt keinen Kartenschacht. Bei 75 Mbit/s füllen sich 22 GB in etwa 40 Minuten reiner 4K-Aufnahme. Wer einen ganzen Tag unterwegs ist, muss zwischendurch auf das Smartphone übertragen. Was sonst an der Flugzeit zehrt, steht im Ratgeber zur Flugzeit von Drohnen.
Mit oder ohne Fernsteuerung
Die Neo lässt sich auf drei Wegen steuern, und die Unterschiede sind erheblich.
| Steuerung | Reichweite | Typischer Einsatz |
|---|---|---|
| Modustaste am Rumpf | wenige Meter | Ein QuickShot um dich herum, ohne Handy |
| DJI-Fly-App per WLAN | einige Dutzend Meter | Freie Steuerung in Sichtnähe |
| RC-N3 Fernsteuerung | bis 7 km Flugdistanz | Vollwertiger Drohnenflug |
Die im Datenblatt genannten 7 km Flugdistanz gelten ausschließlich mit der RC-N3, die nur der Fly More Combo* beiliegt. Wer die Basisversion kauft und später frei fliegen möchte, kauft die Fernsteuerung nach und zahlt am Ende mehr als für die Combo.
Praktisch heißt das: Die Basisversion für rund 137 € ist die richtige Wahl, wenn du die Drohne wirklich als Selfie-Kamera nutzt. Sobald du auch Landschaften aufnehmen willst, führt der Weg zur Combo.
Was die Neo nicht kann
Drei Auslassungen solltest du vor dem Kauf kennen.
Hinderniserkennung gibt es nur nach unten. Das Sichtsystem hält die Drohne beim Schweben auf Position und sorgt für weiche Landungen. Nach vorn, hinten und zur Seite ist sie blind. Der Propellerschutz federt Berührungen ab, ersetzt aber keine Sensorik.
Kein RAW-Format. Fotos landen als JPEG auf dem Speicher, mit fest eingerechnetem Kontrast und Weißabgleich.
Keine Speicherkarte. Der interne Speicher ist die einzige Option.
Alternativen im Vergleich
| Modell | Gewicht | Gimbal | Flugzeit | Preis |
|---|---|---|---|---|
| DJI Neo | 135 g | 1 Achse mechanisch | 18 min | ca. 137 € |
| DJI Mini 4K | 246 g | 3 Achsen mechanisch | 31 min | ca. 250 € |
| DJI Flip | 249 g | 3 Achsen mechanisch | 31 min | ca. 309 € |
Die Mini 4K ist die Landschaftsdrohne dieser Preisregion: voller Gimbal, doppelte Flugzeit, Speicherkarte, dafür kein Handstart und keine Motivverfolgung. Die Flip verbindet beide Welten, sie hat den Propeller-Rundumschutz der Neo und den vollen Gimbal der Mini-Serie, kostet aber mehr als das Doppelte.
Für wen sich die Neo lohnt
Sie passt, wenn du Aufnahmen von dir selbst willst und niemanden zum Filmen hast: beim Wandern, Skaten, am Strand, im Garten. Der Handstart macht sie zur einzigen Drohne, die du in unter einer Minute einsatzbereit hast, und der Propellerschutz nimmt der Sache die Schwere. Als Zweitdrohne neben einer größeren Kameradrohne ergibt sie ebenfalls Sinn, weil sie Situationen abdeckt, in denen eine 250-Gramm-Drohne zu unhandlich wäre.
Weniger passend ist sie für Landschaftsaufnahmen. Der 13-mm-Blickwinkel, der 1-Achsen-Gimbal, 18 Minuten Flugzeit und die JPEG-Beschränkung sind vier Gründe, die alle in dieselbe Richtung zeigen. Auch für windige Küstenregionen ist Windstärke 4 knapp bemessen.
Fazit
Die DJI Neo löst eine klar umrissene Aufgabe für rund 137 € gut: Sie startet aus der Hand, folgt dir und liefert brauchbares 4K-Material, ohne dass du eine Fernsteuerung bedienen musst. Der Propellerschutz und die 135 g machen sie zur unkompliziertesten Drohne im Programm.
Mit einer Gesamtwertung von 3,7 von 5 ist sie die Empfehlung für Selbstaufnahmen und den spontanen Einsatz. Wer Landschaften filmen, bei Wind fliegen oder Fotos nachbearbeiten will, sollte den Aufpreis zur Mini 4K* einplanen und bekommt dafür einen vollen Gimbal, die doppelte Flugzeit und einen Kartenschacht.
Häufige Fragen
Braucht man für die DJI Neo einen Drohnenführerschein?
Nein. Mit 135 g fällt die Neo klar unter die 250-Gramm-Grenze und trägt die Klassenkennzeichnung C0. In den Unterkategorien A1 und A3 verlangt die EU-Drohnenverordnung dafür keinen Kompetenznachweis. Als Betreiber musst du dich trotzdem beim Luftfahrt-Bundesamt registrieren, weil eine Kamera verbaut ist.
Kann die DJI Neo ohne Fernsteuerung fliegen?
Ja, das ist ihr eigentliches Konzept. Du wählst mit der Modustaste am Rumpf einen Aufnahmemodus, startest die Drohne von der Handfläche und sie fliegt das Muster selbstständig. Für freie Steuerung brauchst du die DJI-Fly-App auf dem Smartphone oder die RC-N3 Fernsteuerung aus der Fly More Combo.
Wie lange fliegt die DJI Neo mit einem Akku?
18 Minuten laut Datenblatt, mit montiertem Propellerschutz 17 Minuten. Dieser Wert stammt aus einer Labormessung ohne Wind. Realistisch planbar sind 12 bis 14 Minuten, weil Start, Landung, Positionswechsel und die Sicherheitsreserve Energie kosten. Für den Handstart-Betrieb gibt DJI zusätzlich mindestens 20 aufeinanderfolgende Starts je Akkuladung an.
Hat die DJI Neo einen Speicherkartenslot?
Nein. Sie speichert ausschließlich auf 22 GB internem Speicher. Das reicht bei 75 Mbit/s Bitrate für rund 40 Minuten 4K-Material. Übertragen wird per DJI-Fly-App über WLAN oder per USB-C-Kabel an den Rechner. Vor einem längeren Ausflug solltest du den Speicher also leeren.
Wie gut stabilisiert die DJI Neo das Bild?
Sie kombiniert einen mechanischen Gimbal, der nur die Neigeachse ausgleicht, mit der RockSteady-Software für Rollen und Schwenken. Das Ergebnis liegt sichtbar über einer reinen Softwarelösung und unter einem vollständigen 3-Achsen-Gimbal, wie ihn die DJI Mini 4K oder die Mini 3 haben. Bei ruhigem Flug fällt der Unterschied kaum auf, bei böigem Wind und schnellen Schwenks schon.
Kann die DJI Neo einem Motiv folgen?
Ja. Sie beherrscht die QuickShots Dronie, Circle, Rocket, Spotlight und Follow. Im Follow-Modus hält sie das erkannte Motiv im Bild und fliegt mit. Die Erkennung arbeitet rein visuell, deshalb funktioniert sie am zuverlässigsten bei gutem Licht und deutlichem Kontrast zwischen Person und Hintergrund.
Wie windempfindlich ist die DJI Neo?
Das Datenblatt nennt 8 m/s, also Windstärke 4. Das ist der niedrigste Wert der aktuellen DJI-Palette und eine direkte Folge des geringen Gewichts. Bei auffrischendem Wind solltest du früh umkehren, weil der Rückflug gegen den Wind überproportional viel Akku verbraucht. Details dazu stehen im Ratgeber zum Drohnenflug bei Wind.
Was unterscheidet die DJI Neo von der DJI Mini 4K?
Die Neo ist mit 135 g leichter, startet aus der Hand und verfolgt Motive selbstständig. Die Mini 4K wiegt 246 g, hat einen vollwertigen mechanischen 3-Achsen-Gimbal, fliegt 31 statt 18 Minuten und nimmt Speicherkarten auf. Die Neo ist die Kamera für Aufnahmen von dir selbst, die Mini 4K die Kamera für Landschaft und Reise.
Lohnt sich die Fly More Combo der DJI Neo?
Sie kostet rund 245 € statt 137 € und enthält die RC-N3 Fernsteuerung, drei Akkus und die Ladestation. Der Aufpreis von rund 108 € ergibt Sinn, sobald du frei fliegen willst: Erst mit der Fernsteuerung erreichst du die volle Reichweite und kannst die Drohne gezielt positionieren. Wer sie nur als Selfie-Kamera nutzt, kommt mit der Basisversion aus.
Fliegt die DJI Neo auch in Innenräumen?
Ja, dafür ist sie mit ihrem Gewicht und dem serienmäßigen Propellerschutz gut geeignet. Das abwärts gerichtete Sichtsystem hält sie ohne GPS auf Position, sofern der Boden ein erkennbares Muster hat und die Beleuchtung über 15 Lux liegt. Seitliche Hindernisse erkennt sie nicht, in engen Räumen bleibst du also selbst verantwortlich.