DJI Mini 4 Pro

Preisentwicklung

579 €772 €966 €1.160 €02.09.2607.09.2612.09.2618.09.26

Tiefstpreis im Zeitraum: 661,55 € (09.09.2026, Amazon) · Höchstpreis: 1.076,77 € (Fly More Combo)

Kameradrohne · DJI

DJI Mini 4 Pro (Kameradrohne)

  • Omnidirektionale Hinderniserkennung in allen Richtungen, einzigartig unter 250 g
  • 1/1,3-Zoll-Sensor mit 48 MP, f/1,7 und D-Log M in 10 Bit
  • 4K mit bis zu 100 Bildern/s, Full HD bis 200 Bilder/s
  • ActiveTrack 360° verfolgt Motive auf frei wählbaren Bahnen
  • 34 Minuten Flugzeit und 20 km Übertragung über DJI O4

Preise: Stand 18.09.2026, Amazon 08:21 Uhr, inkl. MwSt., ohne Gewähr

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Rezension der drohnen-guru.de-Redaktion · Veröffentlicht am 29. Juli 2026

Was du zum Fliegen brauchst

Die rechtliche Einstufung nach EU-Drohnenverordnung, bezogen auf den privaten Flug in Deutschland.

Drohnenklasse C0, unter 249 g Details im Ratgeber
Führerschein keiner nötig in A1 und A3 Details im Ratgeber
Registrierung Pflicht wegen der Kamera Details im Ratgeber
Haftpflicht Pflicht in Deutschland Details im Ratgeber
Kennzeichnung e-ID-Plakette am Rumpf Details im Ratgeber

Technische Daten

Fluggerät

Startgewicht unter 249 g (inklusive Akku, Propeller und microSD-Karte)
Maße gefaltet 148 × 94 × 64 mm (ohne Propeller)
Maße aufgefaltet 298 × 373 × 101 mm (mit Propellern)
Max. Steig- und Sinkgeschwindigkeit 5 m/s im Sport- und Normalmodus, 3 m/s im Cine-Modus
Max. Horizontalgeschwindigkeit 16 m/s (Sport) · 12 m/s (Normal und Cine)
Max. Flugzeit 34 Minuten, Schwebeflug 30 Minuten
Max. Flugdistanz 18 km
Windwiderstand 10,7 m/s (Windstärke 5)
Max. Nickwinkel 35°
Max. Starthöhe 4.000 m über Meereshöhe
Betriebstemperatur -10 bis 40 °C
Satellitensysteme GPS, Galileo, BeiDou
Schwebegenauigkeit vertikal ±0,1 m, horizontal ±0,3 m (mit Sichtpositionierung)
Drohnenklasse C0 (EU)

Kamera und Gimbal

Bildsensor 1/1,3-Zoll-CMOS mit 48 MP
Objektiv 82,1° Bildwinkel, 24 mm Kleinbild-Äquivalent, Blende f/1,7
Fokus 1 m bis unendlich
ISO-Bereich Video 100 bis 6.400 (normal) · 100 bis 1.600 (D-Log M und HLG) · 100 bis 12.800 (Nachtmodus)
ISO-Bereich Foto 100 bis 6.400 (12 MP) · 100 bis 3.200 (48 MP)
Verschlusszeit 12 MP: 1/16000 bis 2 s · 48 MP: 1/8000 bis 2 s
Fotoauflösung 8064 × 6048 Pixel (48 MP), JPEG und DNG (RAW)
Videoauflösungen 4K 3840 × 2160 bei 24 bis 100 fps · Full HD bis 200 fps
Max. Bitrate 150 Mbit/s, H.264 und H.265
Farbprofile Normal 8 Bit 4:2:0 · D-Log M und HLG in 10 Bit 4:2:0 (H.265)
Digitalzoom 3× in 4K, 4× in Full HD, 2× bei 12-MP-Fotos
Gimbal mechanisch auf drei Achsen; Neigen -135° bis 80°, Rollen -135° bis 45°, Schwenken ±30°
Steuerbarer Neigebereich -90° bis 60°

Sensorik und Übertragung

Erkennungssystem omnidirektionale duale Sichtsensoren (vorwärts, rückwärts, seitlich, aufwärts, abwärts)
Messbereich seitlich 0,5 bis 12 m
Übertragungssystem DJI O4
Max. Übertragungsreichweite 20 km in Full HD
Reichweite mit Störungen ca. 1,5 bis 4 km in städtischer Umgebung
Fernsteuerung DJI RC-N2 (Smartphone als Bildschirm) oder DJI RC 2 (eigener Bildschirm)

Speicher

Interner Speicher 2 GB
Speicherkarte microSD mit exFAT
Übertragungsrate zum Rechner bis 10 MB/s mit der DJI RC 2

Die DJI Mini 4 Pro ist der Versuch, eine vollwertige Kameradrohne unter die 250-Gramm-Grenze zu bringen. Sie hat Hinderniserkennung in alle Richtungen, ActiveTrack 360°, einen 48-MP-Sensor mit f/1,7 und filmt 4K mit 100 Bildern pro Sekunde. Bezahlt wird das mit einem Preis, der beim Doppelten der Mini 3 liegt. Diese Rezension ordnet sie anhand des DJI-Datenblatts, der Amazon-Listungen und des Preisgefüges ihrer Klasse ein.

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • Omnidirektionale Hinderniserkennung in allen Richtungen ist unter 250 g einzigartig und senkt das Absturzrisiko deutlich, besonders beim automatischen Rückflug
  • Der 48-MP-Sensor mit f/1,7 liefert Fotos mit 8064 × 6048 Pixeln, die auch nach starkem Beschnitt noch tragen
  • 4K mit 100 Bildern/s erlaubt vierfache Zeitlupe in voller Auflösung, Full HD sogar mit 200 Bildern/s
  • D-Log M und HLG in 10 Bit geben professionellen Spielraum bei der Farbkorrektur
  • ActiveTrack 360° verfolgt Motive auf frei wählbaren Kreisbahnen statt nur geradeaus hinterher
  • 34 Minuten Flugzeit trotz der zusätzlichen Sensorik und des schwereren Kamerablocks
  • Der Nachtmodus hebt den ISO-Bereich auf 12.800, damit bleibt die blaue Stunde nutzbar

Das spricht dagegen

  • Mit rund 679 € kostet sie mehr als das Doppelte der Mini 3, die denselben Sensortyp verwendet
  • Die Fly More Combo mit Bildschirm-Fernsteuerung liegt bei rund 1.049 €, das ist Mittelklasse-Preisniveau
  • Nur 2 GB interner Speicher, ohne Karte reicht das für gut eine Minute Material
  • In D-Log M und HLG endet der ISO-Bereich bei 1.600, gerade die Profi-Profile sind bei wenig Licht eingeschränkt
  • Aufgefaltet misst sie 298 × 373 mm und ist damit deutlich größer als die Mini 3, das Packmaß bleibt trotzdem kompakt
  • Mit 35° maximalem Nickwinkel neigt sie sich weniger als die Mini 3 mit 40°, was das Tempo bei Gegenwind begrenzt

Bewertung im Detail

Kamera und Bildqualität 4,5
Flugverhalten und Sicherheit 5,0
Akku und Reichweite 4,5
Rechtliche Einstufung 5,0
Preis-Leistung 3,5

Gesamtwertung: 4,5 / 5

Was die Mini 4 Pro besonders macht

Unter 250 Gramm ist Platz die knappste Ressource. Jedes Gramm für einen Sensor fehlt beim Akku, jedes Gramm für den Kamerablock fehlt beim Rahmen. Deshalb verzichten fast alle Drohnen dieser Klasse auf Hinderniserkennung außer nach unten.

Die Mini 4 Pro macht es anders. Sie trägt duale Sichtsensoren in alle Richtungen: vorwärts, rückwärts, seitlich, nach oben und nach unten. Das ist der zentrale Unterschied zu jeder anderen Drohne, die ohne Fernpilotenzeugnis geflogen werden darf.

Der Rest der Ausstattung folgt demselben Anspruch: 48 Megapixel statt 12, 4K mit 100 Bildern/s statt 30, 150 Mbit/s Bitrate, D-Log M und HLG in 10 Bit und die Übertragung über O4 mit 20 km Reichweite. Bezahlt wird das mit einem Preis, der bei rund 679 € beginnt und in der Fly More Combo auf 1.049 € steigt.

Rundum-Sensorik: wo sie wirklich hilft

Hinderniserkennung klingt nach einer Komfortfunktion. Tatsächlich verhindert sie die drei häufigsten Absturzursachen.

Der automatische Rückflug. Bei Drohnen mit Sensorik nur nach unten steigt die Drohne auf eine eingestellte Höhe und fliegt geradeaus zum Startpunkt. Steht ein Baum in diesem Korridor, endet der Flug dort. Die Mini 4 Pro erkennt das Hindernis und weicht aus.

Der Rückwärtsflug. Die klassische Eröffnungsaufnahme, bei der die Drohne rückwärts von einem Motiv wegfliegt und die Landschaft freigibt, ist bei blinden Drohnen ein Blindflug im Wortsinn. Der rückwärtige Sensor deckt genau das ab.

Das seitliche Umkreisen. Wer um ein Gebäude oder einen Baum kreist, bewegt sich seitwärts. Der seitliche Messbereich von 0,5 bis 12 m greift hier.

Dazu kommt, dass ActiveTrack 360° ohne diese Sensorik gar nicht möglich wäre: Wenn die Drohne selbstständig eine Bahn um ein Motiv fliegt, muss sie in alle Richtungen sehen.

Die Kamera: 48 Megapixel und 4K mit 100 Bildern

Der Sensor ist derselbe Typ wie in der Mini 3, also 1/1,3 Zoll mit f/1,7, löst hier aber mit 48 Megapixeln auf statt mit 12. Fotos entstehen mit 8064 × 6048 Pixeln.

Der Nutzen zeigt sich beim Beschneiden. Aus einem 48-MP-Foto lässt sich ein Viertel herausschneiden und immer noch in 12 MP ausgeben. Bei Luftaufnahmen, wo man den Bildausschnitt selten exakt trifft, ist das eine echte Reserve. Für Video spielt die Auflösung keine Rolle, weil 4K nur 8,3 Megapixel benötigt.

Bei den Videomodi liefert die Mini 4 Pro Werte, die man sonst in einer anderen Preisklasse sucht:

ModusAuflösungBildraten
4K normal3840 × 216024 bis 60
4K Zeitlupe3840 × 2160100
Full HD normal1920 × 108024 bis 60
Full HD Zeitlupe1920 × 1080200

4K mit 100 Bildern/s ergibt bei Wiedergabe in 25 Bildern eine vierfache Verlangsamung, ohne Auflösungsverlust. Zusammen mit 150 Mbit/s Bitrate und 10-Bit-Farbprofilen ist das Material, das professionelle Nachbearbeitung aushält.

Eine Einschränkung gehört dazu: In D-Log M und HLG endet der ISO-Bereich bei 1.600. Der Nachtmodus mit ISO bis 12.800 arbeitet nur im normalen Profil.

34 Minuten trotz Zusatzgewicht

Sensorik und der größere Kamerablock kosten Gewicht, das beim Akku fehlt. Trotzdem nennt DJI 34 Minuten Flugzeit und 30 Minuten Schwebezeit.

Wichtig ist die Kleingedruckte im Datenblatt: Gemessen wurde bei konstant 21,6 km/h mit ausgeschalteter Hindernisvermeidung. Die Sensorik zieht im Betrieb zusätzlich Strom. Realistisch planbar sind deshalb 23 bis 27 Minuten mit aktiver Sensorik, Wind und Sicherheitsreserve.

Der Windwiderstand liegt bei 10,7 m/s (Windstärke 5), der maximale Nickwinkel bei 35°. Dieser Wert ist etwas niedriger als die 40° der Mini 3 und begrenzt, wie stark sich die Drohne gegen Wind stemmen kann. Was bei welchem Wind noch vertretbar ist, steht beim Drohnenflug bei Wind.

Beim Speicher gilt dasselbe wie bei der Flip: 2 GB intern reichen bei 150 Mbit/s für gut eine Minute. Eine microSD-Karte gehört zwingend dazu.

O4 mit 20 Kilometern

Die Übertragung läuft über DJI O4 mit einer Nennreichweite von 20 km in Full HD. Unter realen Bedingungen mit Funkstörungen nennt DJI 1,5 bis 4 km in städtischer Umgebung.

Diese Zahlen sind vor allem ein Stabilitätsversprechen, denn die deutsche Sichtweitenregel begrenzt den Flug ohnehin auf einige hundert Meter. Der praktische Gewinn liegt im Livebild: Full HD statt der 720p älterer Systeme zeigt beim Bildaufbau feine Äste und Kanten, die auf einem gröberen Vorschaubild untergehen. Wo du überhaupt starten darfst, klärst du vorher über die Flugverbotszonen für Drohnen.

Die zwei Kaufvarianten gerechnet

VarianteFernsteuerungAkkusPreis
DJI Mini 4 Pro (RC-N2)ohne Bildschirm, Smartphone nötig1ca. 679 €
Fly More Combo (RC 2)mit eigenem Bildschirm3ca. 1.049 €

Die Differenz von rund 370 € deckt die Bildschirm-Fernsteuerung RC 2 (einzeln etwa 250 €) und zwei zusätzliche Akkus (je etwa 90 €) ab, dazu kommen Ladestation und Tasche. Rechnerisch geht die Fly More Combo* damit auf.

Ob sie sich lohnt, entscheidet die Frage nach der Fernsteuerung. Die RC 2 spart bei jedem Start das Einklemmen des Smartphones, bleibt bei Kälte funktionsfähig und lässt sich zum schnellen Übertragen der Aufnahmen nutzen. Wer selten fliegt, kommt mit der RC-N2 aus.

Alternativen im Vergleich

ModellSensorSensorikFlugzeitPreis
DJI Mini 4 Pro1/1,3”, 48 MPrundum34 minca. 679 €
DJI Mini 31/1,3”, 12 MPnur abwärts38 minca. 304 €
DJI Mini 5 Pro1 Zoll, 50 MPrundum mit LiDAR36 minca. 658 €

Die spannendste Zeile ist die letzte. Die Mini 5 Pro kostet bei Amazon derzeit rund 20 € weniger als die Mini 4 Pro und bringt einen deutlich größeren 1-Zoll-Sensor, LiDAR für die Hinderniserkennung bei Nacht und einen um 225° drehbaren Gimbal mit. Bei diesem Preisgefüge ist die Mini 4 Pro schwer zu begründen.

Die Mini 3 liefert für weniger als die Hälfte dieselbe Sensorgröße bei 12 MP, verzichtet dafür auf Sensorik, Zeitlupe und 10-Bit-Profile.

Für wen sich die Mini 4 Pro lohnt

Sie ist die richtige Wahl, wenn du unter 250 g bleiben musst und dabei nicht auf Sicherheitssysteme verzichten willst. Für Piloten, die in strukturiertem Gelände fliegen, sich selbst per ActiveTrack filmen lassen oder mit 10-Bit-Material arbeiten, ist sie in ihrer Gewichtsklasse ohne echten Gegenspieler, abgesehen vom eigenen Nachfolger.

Weniger passend ist sie, wenn dein Budget der Engpass ist. Wer über offenem Gelände fliegt und vorausschauend arbeitet, bekommt bei der Mini 3 dieselbe Sensorgröße für weniger als die Hälfte. Und wer die 679 € ohnehin ausgibt, sollte den Blick auf die Mini 5 Pro werfen.

Fazit

Die DJI Mini 4 Pro hat gelöst, was in der 250-Gramm-Klasse als unmöglich galt: Rundum-Hinderniserkennung, ActiveTrack 360°, 48 MP, 4K mit 100 Bildern/s und 10-Bit-Farbprofile in einem Gerät, das ohne Fernpilotenzeugnis fliegen darf. Die Flugzeit von 34 Minuten bleibt dabei auf gutem Niveau.

Mit einer Gesamtwertung von 4,5 von 5 ist sie technisch hervorragend. Beim Preis von rund 679 € trübt allerdings der eigene Nachfolger das Bild: Die Mini 5 Pro* liegt aktuell auf demselben Niveau und bietet den größeren Sensor. Wer die Mini 4 Pro kauft, sollte die Preise beider Modelle vorher direkt vergleichen.

Häufige Fragen

Braucht man für die DJI Mini 4 Pro einen Drohnenführerschein?

Nein. Die Mini 4 Pro bleibt unter 249 g und trägt in Europa die Klassenkennzeichnung C0. Für C0-Drohnen ist in den Unterkategorien A1 und A3 kein Kompetenznachweis erforderlich. Die Registrierung als Betreiber beim Luftfahrt-Bundesamt und eine Haftpflichtversicherung bleiben trotzdem Pflicht, weil eine Kamera an Bord ist.

Wie funktioniert die Hinderniserkennung der DJI Mini 4 Pro?

Sie arbeitet mit dualen Sichtsensoren, die in alle Richtungen schauen: vorwärts, rückwärts, seitlich, nach oben und nach unten. Seitlich liegt der Messbereich bei 0,5 bis 12 m. Damit ist sie die einzige Drohne unter 250 g mit Rundum-Erkennung. Praktisch bedeutet das, dass auch der Rückwärtsflug und das seitliche Umkreisen eines Motivs abgesichert sind.

Was ist der Unterschied zwischen DJI Mini 4 Pro und Mini 3?

Beide nutzen einen 1/1,3-Zoll-Sensor mit f/1,7. Die Mini 4 Pro löst mit 48 statt 12 MP auf, filmt 4K mit bis zu 100 statt 30 Bildern/s, schreibt 150 statt 100 Mbit/s, beherrscht D-Log M und HLG in 10 Bit, hat Rundum-Sensorik, ActiveTrack 360° und überträgt per O4 statt O2. Die Mini 3 fliegt vier Minuten länger und kostet weniger als die Hälfte.

Was bedeutet ActiveTrack 360° bei der Mini 4 Pro?

Klassisches ActiveTrack folgt einem Motiv von hinten. Bei ActiveTrack 360° zeichnest du auf dem Bildschirm eine Bahn ein, auf der die Drohne um das Motiv herumfliegt, während sie ihm folgt. Damit entstehen Umkreisungen und seitliche Begleitfahrten automatisch. Voraussetzung ist die Rundum-Sensorik, weil die Drohne dabei auch seitlich und rückwärts fliegt.

Wie lange fliegt die DJI Mini 4 Pro wirklich?

Das Datenblatt nennt 34 Minuten Flugzeit und 30 Minuten Schwebezeit, gemessen bei konstant 21,6 km/h in einer windstillen Laborumgebung mit ausgeschalteter Hindernisvermeidung. Realistisch planbar sind 23 bis 27 Minuten. Eingeschaltete Sensorik, Wind, Positionswechsel und die Sicherheitsreserve kosten den Rest.

Kann die DJI Mini 4 Pro Zeitlupe in 4K?

Ja, mit bis zu 100 Bildern pro Sekunde in voller 4K-Auflösung. Bei Wiedergabe mit 25 Bildern/s ergibt das eine vierfache Verlangsamung. In Full HD sind sogar 200 Bilder/s möglich, also achtfache Zeitlupe. Diese Aufnahmemodi nutzen die H.265-Kodierung.

Welche Fernsteuerung gehört zur DJI Mini 4 Pro?

Es gibt zwei Varianten. Die DJI RC-N2 hat keinen eigenen Bildschirm und nutzt dein Smartphone, sie liegt der Version für rund 679 € bei. Die DJI RC 2 bringt einen eigenen Bildschirm mit und steckt in der Fly More Combo für rund 1.049 €. Mit der RC 2 lassen sich Aufnahmen zusätzlich mit bis zu 10 MB/s auf den Rechner übertragen.

Wie gut ist die Mini 4 Pro bei Nacht?

Sie hat einen eigenen Nachtmodus, der den ISO-Bereich auf 12.800 anhebt. Zusammen mit dem 1/1,3-Zoll-Sensor und der Blende f/1,7 ergibt das die beste Low-Light-Leistung der 250-Gramm-Klasse. Wichtig zu wissen: In den Profilen D-Log M und HLG endet der ISO-Bereich bereits bei 1.600, die Profi-Farbprofile lassen sich nachts also nicht ausreizen.

Lohnt sich der Aufpreis zur Fly More Combo?

Die Combo kostet rund 370 € mehr und enthält die Bildschirm-Fernsteuerung DJI RC 2, zwei zusätzliche Akkus, die Ladestation und eine Tasche. Die RC 2 allein liegt bei etwa 250 €, zwei Akkus bei rund 90 € je Stück. Rechnerisch geht der Aufpreis damit auf. Ob er sich lohnt, hängt davon ab, ob du die Bildschirm-Fernsteuerung brauchst.

Ist die Mini 4 Pro ihren Preis wert gegenüber der Mini 3?

Das hängt an einer Frage: Wie viel ist dir Sicherheit wert. Die Rundum-Sensorik verhindert genau die Abstürze, die Anfängern und Fortgeschrittenen passieren, etwa beim automatischen Rückflug durch Baumkronen oder beim seitlichen Umkreisen. Dazu kommen 48 MP, 4K/100 und 10-Bit-Profile. Wer vorausschauend und im offenen Gelände fliegt, bekommt bei der Mini 3 die gleiche Bildqualität für weniger als die Hälfte.

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