Technische Daten
Fluggerät
| Startgewicht | 724 g |
|---|---|
| Maße gefaltet | 214,19 × 100,63 × 89,17 mm (ohne Propeller) |
| Maße aufgefaltet | 266,11 × 325,47 × 106,00 mm (ohne Propeller) |
| Max. Steig- und Sinkgeschwindigkeit | je 10 m/s |
| Max. Horizontalgeschwindigkeit | 21 m/s · 27 m/s mit 6 m/s Rückenwind |
| Max. Flugzeit | 45 Minuten, Schwebeflug 41 Minuten |
| Max. Flugdistanz | 32 km |
| Windwiderstand | 12 m/s (Windstärke 6) |
| Max. Nickwinkel | 36° |
| Max. Starthöhe | 6.000 m über Meereshöhe |
| Betriebstemperatur | -10 bis 40 °C |
| Satellitensysteme | GPS, Galileo, BeiDou |
| Schwebegenauigkeit | vertikal ±0,1 m, horizontal ±0,3 m (mit Sichtpositionierung) |
| Drohnenklasse | C1 (EU) |
Kameras
| Weitwinkelkamera | 1-Zoll-CMOS mit 50 MP, 84° Bildwinkel, 24 mm Kleinbild, f/1,8, Fokus 0,5 m bis ∞ |
|---|---|
| Mittlere Telekamera | 1/1,3-Zoll-CMOS mit 48 MP, 35° Bildwinkel, 70 mm Kleinbild, f/2,8, Fokus 3 m bis ∞ |
| Dynamikumfang | bis zu 14 Blendenstufen (HDR-Videomodus) |
| ISO-Bereich Video | 100 bis 12.800 (normal) · 100 bis 3.200 (D-Log M und HLG) · Zeitlupe 100 bis 6.400 |
| ISO-Bereich Foto | 100 bis 6.400 (12 MP) · 100 bis 3.200 (48 und 50 MP) |
| Max. Bildgröße | Weitwinkel 8192 × 6144 · Tele 8064 × 6048, JPEG und DNG (RAW) |
| Videoauflösungen | 4K 3840 × 2160 bei 24 bis 120 fps · Full HD bis 240 fps · Hochformat 2,7K 1512 × 2688 bis 60 fps |
| Max. Bitrate | 130 Mbit/s, H.264 und H.265 |
| Farbprofile | Normal in 8 und 10 Bit, D-Log M und HLG in 10 Bit |
Sensorik und Übertragung
| Erkennungssystem | nach vorn gerichtetes LiDAR, sechs Sichtsensoren (je zwei vorn, hinten, unten), Infrarot-ToF nach unten |
|---|---|
| Besonderheit | omnidirektionale Hinderniserkennung auch bei Nacht, erweitertes Assistenzsystem APAS |
| Rückkehrfunktion | merkt sich Flugrouten über Echtzeit-Sichtpositionierung und Kartenaufbau |
| Übertragungssystem | DJI O4 |
| Max. Übertragungsreichweite | 20 km |
| Live-Bild | 1080p mit 60 Bildern/s in 10 Bit |
| Fernsteuerung | DJI RC-N3 (Smartphone als Bildschirm) oder DJI RC 2 (eigener Bildschirm) |
Speicher und Laden
| Interner Speicher | 42 GB |
|---|---|
| Speicherkarte | microSD mit exFAT |
| Ladezeit | ca. 80 Minuten mit dem DJI 65-W-Ladegerät |
Die DJI Air 3S ist die Klasse über der Mini-Serie. Sie wiegt 724 g, trägt zwei Kameras mit unterschiedlichen Brennweiten und fliegt 45 Minuten. Dafür fällt sie in die Klasse C1, was in Deutschland den kleinen Drohnenführerschein und größere Abstände zu Personen bedeutet. Diese Rezension ordnet sie anhand des DJI-Datenblatts, der Amazon-Listungen und des Preisgefüges ihrer Klasse ein.
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Zwei Kameras mit 24 und 70 mm decken Weitwinkel und Teleaufnahmen ab, ohne dass digital gezoomt und damit Auflösung verworfen wird
- 45 Minuten Flugzeit sind der höchste Wert im DJI-Consumer-Programm und geben Raum für Motivsuche statt Akku-Rechnen
- Das nach vorn gerichtete LiDAR zusammen mit Infrarot-ToF ermöglicht Hinderniserkennung auch bei Dunkelheit
- Der 1-Zoll-Sensor mit 50 MP und 14 Blendenstufen Dynamikumfang liefert Material, das professionelle Nachbearbeitung trägt
- Die verbesserte Rückkehrfunktion merkt sich die geflogene Route und kehrt darüber zurück, statt blind geradeaus zu fliegen
- 20 km Übertragung mit 1080p/60 in 10 Bit ergeben ein Livebild, auf dem sich der Bildausschnitt zuverlässig beurteilen lässt
- 42 GB interner Speicher fangen einen vergessenen Kartenkauf ab
Das spricht dagegen
- 724 g bedeuten Klasse C1: Du brauchst den Kompetenznachweis A1/A3, und der Überflug unbeteiligter Personen ist nicht zulässig
- Die Telekamera hat mit f/2,8 und 1/1,3 Zoll deutlich weniger Lichtstärke als die Hauptkamera, bei Dämmerung fällt sie zuerst aus
- Der Nahbereich der Telekamera beginnt erst bei 3 m, für Detailaufnahmen aus kurzer Distanz ist sie ungeeignet
- Mit 899 € für die Basisversion und 1.149 € für die Combo liegt sie deutlich über der Mini-Klasse
- Das Packmaß ist mit 214 mm Länge gefaltet spürbar größer als bei einer Mini, für Reisen mit knappem Gepäck ein Faktor
- In D-Log M und HLG endet der ISO-Bereich bei 3.200, obwohl das normale Profil bis 12.800 reicht
Eine Klasse über der Mini-Serie
Die Air 3S ist das erste Modell in diesem Vergleich, das die 250-Gramm-Grenze bewusst hinter sich lässt. Mit 724 g fällt sie in die Klasse C1, und das ändert die Rahmenbedingungen grundlegend, bevor überhaupt über Technik gesprochen wird.
Was sie dafür bietet, ist eine andere Liga: zwei Kameras mit unterschiedlichen Brennweiten, 45 Minuten Flugzeit, nach vorn gerichtetes LiDAR und 20 km Übertragung mit einem 10-Bit-Livebild in 1080p/60. Das Gewichtsbudget, das der Mini-Klasse fehlt, steckt hier in Sensorik, Optik und Akku.
Die Frage vor dem Kauf ist deshalb in erster Linie eine rechtliche.
Was Klasse C1 in Deutschland bedeutet
Der Unterschied zwischen C0 und C1 wirkt auf dem Papier klein und im Alltag groß.
| Punkt | C0 (unter 250 g) | C1 (Air 3S) |
|---|---|---|
| Kompetenznachweis | keiner nötig | A1/A3 erforderlich |
| Flug über Unbeteiligte | in A1 zulässig | nicht zulässig, Flug ist zu beenden |
| Flug in Wohngebieten | in A1 möglich | in A1 möglich, mit Abstand zu Personen |
| Abstand in A3 | 150 m zu Wohngebieten | 150 m zu Wohngebieten |
Praktisch heißt das zweierlei. Erstens brauchst du den kleinen Drohnenführerschein A1/A3, den du online ablegst. Der Aufwand liegt bei wenigen Stunden Lernzeit und einer Gebühr im niedrigen zweistelligen Bereich.
Zweitens musst du beim Fliegen anders denken. Ein Spaziergänger, der in deinen Flugbereich läuft, ist mit einer C0-Drohne unkritisch und mit einer C1-Drohne ein Grund, den Flug zu beenden. Für Aufnahmen in Städten und Parks ist das eine echte Einschränkung, über offenem Gelände spielt es keine Rolle. Die Grundregeln stehen im Ratgeber zu den Drohnenregeln in Deutschland.
Zwei Kameras statt Digitalzoom
Das technische Alleinstellungsmerkmal der Air 3S ist die zweite Optik.
| Kamera | Sensor | Brennweite | Blende | Nahgrenze |
|---|---|---|---|---|
| Weitwinkel | 1 Zoll, 50 MP | 24 mm | f/1,8 | 0,5 m |
| Mittlere Tele | 1/1,3 Zoll, 48 MP | 70 mm | f/2,8 | 3 m |
Der Unterschied zum Digitalzoom ist grundsätzlich. Digitalzoom schneidet einen Ausschnitt aus dem vorhandenen Bild und rechnet ihn hoch, wodurch Auflösung verloren geht. Die Telekamera nimmt mit voller Sensorauflösung auf und liefert 48 Megapixel bei dreifacher Vergrößerung.
Wofür das zählt: Ein Kirchturm, eine Felswand, ein Schiff auf dem Wasser. Überall dort, wo du nicht näher heranfliegen darfst oder willst, entsteht mit 70 mm ein Bild, das mit einer Weitwinkelkamera nicht möglich ist. Dazu kommt der bildgestalterische Effekt: Längere Brennweiten komprimieren die Tiefe und lassen Bergketten gestaffelt wirken.
Die Grenzen der Telekamera stehen ebenfalls im Datenblatt. Ihr kleinerer Sensor und die Blende f/2,8 bedeuten deutlich weniger Lichtstärke. In der Dämmerung fällt sie zuerst aus. Und ihr Fokus beginnt erst bei 3 m, Nahaufnahmen sind ihr verwehrt.
45 Minuten Flugzeit
Der Flugzeitwert ist der höchste im DJI-Consumer-Programm. 45 Minuten Flugzeit und 41 Minuten Schwebezeit nennt das Datenblatt.
Realistisch bleiben nach Abzug von Start, Landung, Positionswechseln, Gegenwind und Sicherheitsreserve 32 bis 36 Minuten. Das verändert die Arbeitsweise: Statt gezielt ein Motiv anzufliegen und zurückzukehren, kannst du eine Gegend abfliegen, verschiedene Perspektiven durchprobieren und auf Licht warten.
Der Windwiderstand liegt bei 12 m/s, die Höchstgeschwindigkeit bei 21 m/s, mit 6 m/s Rückenwind sogar bei 27 m/s. Die 724 g machen sich hier positiv bemerkbar: Schwerere Drohnen stehen bei Böen deutlich stabiler in der Luft als Leichtgewichte. Die maximale Starthöhe von 6.000 m deckt jedes europäische Gebirge ab.
LiDAR und Nachtsicht
Die Air 3S war die erste DJI-Drohne mit nach vorn gerichtetem LiDAR. Dazu kommen sechs Sichtsensoren (je zwei vorn, hinten und unten) und Infrarot-ToF-Sensoren nach unten.
Der Nutzen dieser Kombination zeigt sich bei Dunkelheit. Sichtsensoren berechnen Entfernungen aus dem Unterschied zweier Kamerabilder und brauchen dafür Licht und Struktur. Bei Dämmerung stellen sie den Dienst ein, genau dann, wenn die besten Lichtstimmungen entstehen. LiDAR misst aktiv per Laserimpuls und arbeitet unabhängig davon.
Ein zweiter Punkt betrifft die Rückkehrfunktion. Die Air 3S merkt sich laut DJI ihre Flugroute über Echtzeit-Sichtpositionierung und Kartenaufbau und kehrt darüber zurück, statt blind die direkte Linie zu fliegen. Bei einer Drohne, die 20 km weit übertragen kann, ist das ein sinnvoller Sicherheitsgewinn.
Bildqualität und Farbprofile
Der 1-Zoll-Sensor der Hauptkamera liefert 50 Megapixel und laut DJI einen Dynamikumfang von bis zu 14 Blendenstufen im HDR-Videomodus. Das ist der Wert, der bei Luftaufnahmen mit hellem Himmel und dunklem Vordergrund über die Verwendbarkeit entscheidet.
Bei den Aufnahmemodi deckt die Air 3S alles ab, was in der Nachbearbeitung gebraucht wird:
- 4K bis 120 Bilder/s auf beiden Kameras, also fünffache Zeitlupe in voller Auflösung
- Full HD bis 240 Bilder/s
- Hochformat in 2,7K mit 1512 × 2688 Pixeln
- D-Log M und HLG in 10 Bit für die Farbkorrektur
- 130 Mbit/s Bitrate
Wie bei den Mini-Modellen gilt: In D-Log M und HLG endet der ISO-Bereich bei 3.200, das normale Profil reicht bis 12.800.
Die zwei Kaufvarianten gerechnet
| Variante | Akkus | Flugzeit gesamt | Zubehör | Preis |
|---|---|---|---|---|
| DJI Air 3S (RC-N3) | 1 | 45 Minuten | Fernsteuerung ohne Bildschirm | ca. 899 € |
| Fly More Combo | 3 | über 2 Stunden | Ladestation, Tasche | ca. 1.149 € |
Die Differenz von rund 250 € deckt zwei zusätzliche Akkus ab, die einzeln bei etwa 110 € liegen. Ladestation und Tasche kommen praktisch dazu. Bei einer Drohne, deren Stärke die lange Flugzeit ist, ergibt die Fly More Combo* besonders viel Sinn: Drei Akkus bedeuten über zwei Stunden Flugzeit an einem Tag.
Alternativen im Vergleich
| Modell | Gewicht | Klasse | Kameras | Flugzeit | Preis |
|---|---|---|---|---|---|
| DJI Air 3S | 724 g | C1 | 1 Zoll + 70 mm Tele | 45 min | ca. 899 € |
| DJI Mini 5 Pro | 249,9 g | C0 | 1 Zoll | 36 min | ca. 658 € |
| DJI Mini 4 Pro | < 249 g | C0 | 1/1,3 Zoll | 34 min | ca. 679 € |
Die Mini 5 Pro ist der interessanteste Gegenspieler. Sie hat denselben 1-Zoll-Sensortyp und ebenfalls LiDAR, kostet rund 240 € weniger und fliegt ohne Kompetenznachweis. Ihr fehlen die Telekamera, neun Minuten Flugzeit und die höhere Windstabilität.
Die Entscheidung läuft damit auf zwei Fragen hinaus: Brauchst du eine zweite Brennweite, und wo fliegst du. Über offenem Gelände spielt die Air 3S ihre Stärken aus. In Stadtnähe wird die C1-Einstufung schnell zur Bremse.
Für wen sich die Air 3S lohnt
Sie ist die richtige Wahl für ambitionierte Luftbildfotografie über offenem Gelände: Küsten, Berge, Wälder, Felder. Die zweite Brennweite eröffnet Bildideen, die mit einer Weitwinkelkamera unmöglich sind, und 45 Minuten Flugzeit machen aus einem Flug eine Aufnahmesession. Wer den A1/A3-Nachweis ohnehin hat oder ihn machen möchte, bekommt hier ein Gerät ohne echte Schwäche.
Weniger passend ist sie für Reisende mit knappem Gepäck und für alle, die überwiegend in besiedeltem Gebiet fliegen. Dort kostet die C1-Einstufung mehr Flexibilität, als die Technik zurückgibt.
Fazit
Die DJI Air 3S ist technisch die vollständigste Drohne in diesem Vergleich: 1-Zoll-Weitwinkel mit 50 MP und 70-mm-Tele mit 48 MP, 14 Blendenstufen Dynamikumfang, 4K mit 120 Bildern/s, LiDAR mit Nachtsicht, 45 Minuten Flugzeit und 20 km Übertragung mit 10-Bit-Livebild.
Mit einer Gesamtwertung von 4,3 von 5 verliert sie Punkte ausschließlich bei der rechtlichen Einstufung: 724 g bedeuten Klasse C1 mit Kompetenznachweis und dem Verbot, Unbeteiligte zu überfliegen. Wer damit leben kann, bekommt für rund 899 € eines der besten Consumer-Modelle am Markt. Wer nicht, sollte die Mini 5 Pro* vergleichen.
Häufige Fragen
Braucht man für die DJI Air 3S einen Drohnenführerschein?
Ja. Mit 724 g Startgewicht fällt die Air 3S in die Klasse C1. Für C1-Drohnen verlangt die EU-Drohnenverordnung den EU-Kompetenznachweis A1/A3, umgangssprachlich kleiner Drohnenführerschein. Den legst du online beim Luftfahrt-Bundesamt oder einer benannten Stelle ab. Registrierung als Betreiber und Haftpflichtversicherung kommen dazu.
Wo darf man die DJI Air 3S fliegen?
In der Unterkategorie A1 darfst du mit einer C1-Drohne fliegen, unbeteiligte Personen aber nicht überfliegen. Kommt es dazu, musst du den Flug unverzüglich beenden. In A3 gilt ein Abstand von 150 m zu Wohn-, Gewerbe-, Industrie- und Erholungsgebieten. Praktisch heißt das: über offenem Gelände uneingeschränkt, in besiedeltem Gebiet mit deutlich mehr Rücksicht als bei einer Drohne unter 250 g.
Was bringt die zweite Kamera der DJI Air 3S?
Die Telekamera hat 70 mm Kleinbild-Brennweite gegenüber 24 mm der Hauptkamera, das entspricht knapp dreifachem Zoom. Der Unterschied zu digitalem Zoom ist grundlegend: Digitalzoom schneidet einen Ausschnitt aus dem vorhandenen Bild und verliert Auflösung, die Telekamera nimmt mit voller Sensorauflösung auf. Für Motive, an die du nicht näher heranfliegen darfst oder willst, ist das der entscheidende Vorteil.
Wie lange fliegt die DJI Air 3S wirklich?
Das Datenblatt nennt 45 Minuten Flugzeit und 41 Minuten Schwebezeit unter Laborbedingungen. Realistisch planbar sind 32 bis 36 Minuten mit aktiver Sensorik, Wind, Positionswechseln und einer Sicherheitsreserve von rund 20 Prozent. Damit liegt sie auch praktisch über allem, was die Mini-Klasse bietet.
Was macht das LiDAR der Air 3S?
LiDAR sendet Laserimpulse aus und misst deren Laufzeit zurück. Anders als die Sichtsensoren, die auf Licht und Bildstruktur angewiesen sind, funktioniert diese Messung auch bei Dunkelheit. Die Air 3S war die erste DJI-Drohne mit nach vorn gerichtetem LiDAR. Zusammen mit den Infrarot-ToF-Sensoren nach unten und sechs Sichtsensoren ergibt das Hinderniserkennung, die auch nachts arbeitet.
Kann die DJI Air 3S in 4K mit 120 Bildern filmen?
Ja, beide Kameras nehmen 4K mit 3840 × 2160 Pixeln bei bis zu 120 Bildern pro Sekunde auf. Bei Wiedergabe mit 24 Bildern ergibt das eine fünffache Verlangsamung. In Full HD sind bis zu 240 Bilder/s möglich. Für Hochformat steht 2,7K mit 1512 × 2688 Pixeln bis 60 Bildern/s bereit.
Air 3S oder Mini 5 Pro?
Beide haben einen 1-Zoll-Sensor und LiDAR. Die Air 3S ergänzt eine 70-mm-Telekamera, fliegt 45 statt 36 Minuten und überträgt 20 statt der Mini-Reichweite. Der Preis dafür ist rechtlich: 724 g bedeuten Klasse C1 mit Kompetenznachweis und Abstandsregeln, während die Mini 5 Pro in C0 ohne Prüfung fliegt. Wer viel in besiedeltem Gebiet unterwegs ist, fährt mit der Mini besser.
Wie gut ist die Telekamera bei wenig Licht?
Deutlich schwächer als die Hauptkamera. Sie hat einen kleineren Sensor mit 1/1,3 Zoll und eine lichtschwächere Blende von f/2,8 gegenüber 1 Zoll und f/1,8. In der Dämmerung fällt sie damit als erste aus. Ein zweiter Punkt: Ihr Fokus beginnt erst bei 3 m, Nahaufnahmen sind ihr nicht möglich.
Lohnt sich die Fly More Combo der Air 3S?
Sie kostet rund 250 € mehr als die Basisversion und enthält zwei zusätzliche Akkus, die Ladestation und eine Tasche. Ein Nachkauf-Akku für die Air 3S liegt bei etwa 110 €. Rechnerisch geht der Aufpreis damit auf, und bei 45 Minuten je Akku ergeben drei Akkus über zwei Stunden Flugzeit an einem Tag.
Welche Speicherkarte braucht die DJI Air 3S?
Eine microSD-Karte, die 130 Mbit/s dauerhaft wegschreiben kann, also mindestens Klasse U3 oder V30. Für 4K-Material mit 120 Bildern/s sind 128 bis 256 GB sinnvoll. Die 42 GB internen Speicher reichen als Reserve für rund 40 Minuten normales 4K-Material, füllen sich bei Zeitlupenaufnahmen aber schnell.