Das Wichtigste in Kürze
- Parrot ANAFI Ai: Profi-Drohne mit eingebautem 4G-Modul. Sie wechselt selbst zwischen WLAN und Mobilfunk und hat damit keine Reichweitengrenze.
- Kamera: 48 MP auf einem 1/2-Zoll-Sensor, 4K mit HDR10, 6-fach-Zoom, Neigung von −90 bis +90 Grad.
- Hinderniserkennung: Stereokameras auf einem drehbaren Kopf (311 Grad), Ausweichen bis 8 m/s.
- Flugdaten: 898 g, bis 32 Minuten, 17 m/s, IP53, WLAN-Funk bis 4 km nach CE.
- Einsatz: Photogrammetrie mit 0,46 cm pro Pixel aus 30 m Höhe, Inspektion, Bauüberwachung. App nur für iOS.
- Recht: ohne Klassenkennzeichnung in A3. Außer Sicht fliegen nur mit Betriebsgenehmigung.
Was ist die Parrot ANAFI Ai?
Die ANAFI Ai ist die Vermessungs- und Inspektionsdrohne von Parrot. Der französische Hersteller stellte sie 2021 vor und nennt sie „The 4G robotic UAV“. Zwei Dinge unterscheiden sie von den meisten Drohnen ihrer Größe: die Verbindung über das Mobilfunknetz und eine Hinderniserkennung, deren Kameras sich in Flugrichtung drehen.
Im Profi-Programm von Parrot steht sie neben der ANAFI USA, der Einsatzdrohne mit Wärmebild und 32-fach-Zoom für Behörden. Die ANAFI Ai trägt eine hochauflösende Kamera für 3D-Modelle, Orthofotos und Detailaufnahmen an Bauwerken. Zielgruppen laut Parrot sind Inspektion von Gebäuden, Masten, Windrädern, Solaranlagen und Leitungen, Vermessung und Kartierung, Bauüberwachung sowie Versicherer und Immobilienbranche.
Wie funktioniert die 4G-Verbindung?
In der Drohne steckt neben dem WLAN-Funk ein LTE-Modul (Fibocom L860-GL) mit eigener SIM-Karte. Es unterstützt laut Parrot mehr als 28 Frequenzbänder, darunter alle in Deutschland genutzten LTE-Bänder wie 800, 1.800 und 2.600 MHz.

Im Normalbetrieb läuft alles über WLAN auf 2,4 und 5 GHz zum Skycontroller 4. Die Reichweite liegt bei 4 Kilometern nach europäischer CE-Norm und 9 Kilometern nach US-Norm FCC. Die Drohne misst alle 100 Millisekunden die Qualität beider Netze. Sinkt der Nutzdurchsatz im WLAN unter 1,5 Megabyte pro Sekunde, schaltet sie auf 4G um. Kommt sie zurück in WLAN-Reichweite, wechselt sie wieder, ohne dass das Livebild abreißt.
Über 4G läuft die Verbindung durch das Internet. Drohne und Steuergerät finden sich über einen Vermittlungsserver, der Aufbau dauert laut Parrot weniger als 30 Sekunden, innerhalb der WLAN-Reichweite weniger als 15 Sekunden. Video und Steuerbefehle sind dabei nach dem WebRTC-Standard verschlüsselt. Die Pilotenseite braucht ebenfalls eine Internetverbindung.
| Verbindung | Reichweite | Livebild | Verzögerung |
|---|---|---|---|
| WLAN (Skycontroller 4) | 4 km nach CE, 9 km nach FCC | 1080p | k. A. |
| 4G/LTE | ohne Grenze, solange Netz da ist | 1080p, bis 12 Mbit/s | rund 300 ms |
Für den Datentarif lohnt eine kurze Rechnung. Bei voller Video-Bitrate von 12 Mbit/s fließen pro Minute 90 Megabyte, für einen ganzen 32-Minuten-Flug also knapp 2,9 Gigabyte. Der Wert gilt nur für die Zeit im Mobilfunknetz. Im WLAN verbraucht die Drohne kein mobiles Datenvolumen.
Darf man mit 4G außer Sicht fliegen?
Die 4G-Verbindung trägt Flüge über viele Kilometer, auch hinter Hügeln und Gebäuden. Die EU-Regeln ziehen dafür enge Grenzen. In der offenen Kategorie musst du die Drohne stets mit eigenen Augen sehen. Ausnahmen gibt es nur für einen Luftraumbeobachter neben dir und für den Follow-me-Modus.
Flüge außer Sicht verlangen eine Betriebsgenehmigung des Luftfahrt-Bundesamts in der speziellen Kategorie, meist auf Basis einer Risikobewertung nach dem SORA-Verfahren. Die europäischen Standardszenarien für Flüge außer Sicht setzen eine Drohne mit Klassenkennzeichnung C6 voraus. Die ANAFI Ai trägt keine Klassenkennzeichnung und kommt dafür nicht infrage.
Im Alltag spielt 4G deshalb vor allem diese Rollen:
- Rückfallebene: Bricht das WLAN hinter einem Hindernis kurz ein, bleibt die Verbindung über das Mobilfunknetz bestehen.
- Datenübertragung: Fotos für Vermessungsaufträge lädt die Drohne schon während des Flugs in die Cloud von Pix4D.
- Mit Genehmigung: Inspektionen entlang von Leitungen oder Bahnstrecken, für die ein Betreiber eine Genehmigung für Flüge außer Sicht besitzt.
Wann ein Auftrag in die offene Kategorie passt und wann eine Genehmigung nötig wird, ordnet der Ratgeber Drohne gewerblich nutzen ein.
Kamera: 48 Megapixel und 6-fach-Zoom
Die Kamera arbeitet mit einem 1/2-Zoll-Sensor mit 48 Megapixeln, einer Festbrennweite von umgerechnet 24 mm und Blende f/2,0. Der Dynamikumfang erreicht im HDR-Modus laut Parrot 14 Blendenstufen.
| Merkmal | ANAFI Ai |
|---|---|
| Foto | 48 MP (8000 × 6000) oder 12 MP, JPEG und DNG |
| Video | 4K mit 24, 25, 30 Bildern/s, Full HD bis 60 Bilder/s |
| HDR | HDR10 und HDR8 in 4K und Full HD bis 30 Bilder/s |
| Codec und Bitrate | H.264 und H.265, bis 200 Mbit/s |
| Farbprofil | P-Log für die Nachbearbeitung |
| ISO / Verschluss | 50–6.400 / 1 s bis 1/10.000 s |
| Zoom | 6-fach, verlustfrei bis 2-fach in 4K und 4-fach in Full HD |
| Stabilisierung | 3 Achsen mechanisch plus 3 Achsen elektronisch |
| Neigung | −90 bis +90 Grad |
Der Gimbal neigt die Kamera senkrecht nach oben. Für Inspektionen ist das ein spürbarer Vorteil, weil sich Brückenunterseiten, Decken von Hallen und Dachüberstände aufnehmen lassen, ohne dass die Drohne darunter steigen muss. Mit dem 6-fach-Zoom erkennt die Kamera laut Parrot 1 Zentimeter große Details aus 75 Metern Entfernung. Für einen Riss in einem Betonpfeiler oder einen losen Bolzen an einem Mast muss sie also nicht nah heranfliegen.
Fotomodi gibt es für Einzelbild, Belichtungsreihe, Serie mit 10 Bildern pro Sekunde, vier Panoramaformate, Zeitraffer und GPS-Zeitraffer. Ein Wärmebild hat die ANAFI Ai nicht. Für Temperaturmessungen bleibt die ANAFI USA das passende Modell aus dem Parrot-Programm.
Hinderniserkennung mit drehbarem Stereokopf
Parrot setzt bei der ANAFI Ai ein Stereokamerapaar auf einen eigenen Gimbal, der sich um 311 Grad dreht (von −107 bis +204 Grad). Der Kopf blickt immer in die Richtung, in die die Drohne gerade fliegt, auch wenn die Hauptkamera woanders hinschaut.
Aus den Bildern baut die Drohne eine dreidimensionale Belegungskarte der Umgebung. Alle 30 Millisekunden sagt sie den geplanten Flugweg voraus und berechnet die kleinste Korrektur, die ihn kollisionsfrei macht. Das Ausweichen funktioniert laut Parrot bis zu diesen Tempi:
- waagerecht: 8 m/s (29 km/h)
- steigend: 4 m/s
- sinkend: 3 m/s
Grenzen nennt Parrot ebenfalls: Bei Regen, starkem Wind, wenig Licht und gestörtem Satellitenempfang lässt die Leistung nach. Die Linsen des Stereokopfs müssen vor dem Flug sauber sein. Für die Positionshaltung über Grund nutzt die Drohne zusätzlich eine Kamera und einen Laufzeitsensor an der Unterseite, dazu zwei LED-Leuchten. So bleibt sie laut Parrot auch in Hallen und ohne GPS-Empfang stabil, solange sie weniger als 5 Meter über dem Boden fliegt.
Photogrammetrie und Inspektion
Für Vermessungsaufträge bringt die ANAFI Ai die Flugplanung von Pix4D direkt in der App mit. Zur Auswahl stehen Raster, Doppelraster für 3D-Modelle, Kreisflug um ein Objekt und ein Ein-Klick-Modus. Die Kamera löst dabei einmal pro Sekunde mit 48 Megapixeln aus.
Aus 30 Metern Höhe erreicht sie laut Parrot eine Bodenauflösung von 0,46 Zentimetern pro Pixel. Der Wert wächst linear mit der Höhe, aus 60 Metern sind es rund 0,9 Zentimeter, aus 120 Metern rund 1,8 Zentimeter pro Pixel. Parrot spricht von Vermessungsgenauigkeit. Wie ein solcher Auftrag an einem Gebäude abläuft, zeigt der Ratgeber Dachvermessung mit Drohne.
Über 4G lädt die Drohne die Bilder schon während des Flugs zu Pix4Dcloud hoch. Die Verarbeitung beginnt damit, bevor der Pilot den Koffer gepackt hat. Drei 3D-Modelle in Pix4Dcloud sind laut Datenblatt im Kauf enthalten. Weitere Partner-Software wie Pix4Dinspect, Pix4Dsurvey, DroneSense oder QGroundControl lässt sich ebenfalls anbinden.
Flugdaten und Akku
| Merkmal | ANAFI Ai |
|---|---|
| Gewicht | 898 g |
| Maße gefaltet | 304 × 130 × 118 mm |
| Maße entfaltet | 320 × 440 × 118 mm |
| Flugzeit | bis 32 Minuten |
| Höchstgeschwindigkeit | 17 m/s (61 km/h) |
| Steigen | 4 m/s |
| Windresistenz | 14 m/s im Flug, 12 m/s bei Start und Landung |
| Dienstgipfelhöhe | 5.000 m über dem Meer |
| Einsatztemperatur | −10 bis +40 °C |
| Schutzart | IP53 (Staub und Regen) |
| Lautstärke | 81 dB in 1 m |
| Akku | 6.800 mAh, 366 g, Laden mit bis zu 45 W über USB-C |
| Startbereit | in 60 Sekunden |
| Speicher | microSD, dazu SIM-Kartenschacht |
Der Temperaturbereich fällt enger aus als bei der ANAFI USA, die bis −36 °C fliegt. Für Winterinspektionen bei strengem Frost ist die ANAFI Ai damit weniger geeignet. Der Skycontroller 4 wiegt 606 Gramm, nimmt Smartphones und Tablets bis 8 Zoll auf und gibt das Bild über Micro-HDMI an einen Monitor oder eine Videobrille weiter.
App, Software-Kit und Datensicherheit
Gesteuert wird mit FreeFlight 7. Die App ist kostenlos, ohne Abo und läuft laut Parrot nur auf iPhone und iPad. Wer im Betrieb Android-Geräte nutzt, muss für die ANAFI Ai ein iOS-Gerät anschaffen. Der Kern der App ist als OpenFlight quelloffen.
Für Entwickler bietet Parrot mehrere Werkzeuge:
- Air SDK: eigener Code läuft direkt auf der Drohne, etwa für angepasste Missionen.
- Ground SDK und Olympe: Steuerung aus eigenen iOS-Apps oder per Python.
- Sphinx: ein fotorealistischer 3D-Simulator zum Testen ohne Flug.
Bei der Datensicherheit setzt die ANAFI Ai auf dieselben Grundsätze wie die ANAFI USA. Ohne Zustimmung teilt sie keine Daten. Ein Sicherheitschip nach FIPS 140-2 mit Zertifizierung nach Common Criteria EAL5+ schützt die Schlüssel, die 4G-Verbindung nutzt eine starke Authentifizierung, und Fotos werden digital signiert. Mit der Signatur lässt sich später belegen, dass ein Bild unverändert von dieser Drohne stammt, was bei Gutachten und Schadensdokumentation zählt.
Was gilt in Deutschland?
Die ANAFI Ai hat keine EU-Klassenkennzeichnung. Parrot ordnet sie deshalb der Unterkategorie A3 der offenen Kategorie zu. Du registrierst dich beim Luftfahrt-Bundesamt, legst den Kompetenznachweis A1/A3 ab, schließt eine Haftpflichtversicherung ab und hältst 150 Meter waagerechten Abstand zu Wohn-, Gewerbe-, Industrie- und Erholungsgebieten. Unbeteiligte Personen darfst du nicht überfliegen, die Höhe ist auf 120 Meter begrenzt.
Viele Inspektionsaufträge liegen dort, wo A3 nicht hinreicht, etwa an Gebäuden in Wohngebieten, auf Baustellen in der Stadt oder entlang von Straßen. Dafür beantragst du beim Luftfahrt-Bundesamt eine Betriebsgenehmigung in der speziellen Kategorie. Dasselbe gilt für jeden Flug außer Sicht, auch wenn die 4G-Verbindung ihn technisch trägt.
Was kostet die ANAFI Ai?
Zum Vorverkaufsstart im Dezember 2021 nannte Parrot rund 4.000 Euro. Verkauft wird die Drohne über Fachhändler, die aktuelle Preise auf Anfrage nennen. Im Paket liegen die Drohne mit einem Akku, der Skycontroller 4, ein USB-PD-Schnellladegerät, Kabel für Lightning und USB-C, Ersatzpropeller, ein Gimbalschutz und ein Hartschalenkoffer.
Für Vermessungsaufträge mit mehreren Flügen am Stück rechnest du zusätzliche Akkus ein. Dazu kommen der Datentarif für die SIM-Karte und, je nach Auftrag, die Lizenz für die Auswertungssoftware.
ANAFI Ai oder ANAFI USA?
| Merkmal | ANAFI Ai | ANAFI USA |
|---|---|---|
| Schwerpunkt | Vermessung, Inspektion | Lageerkundung, Suche, Sicherheit |
| Gewicht | 898 g | 501 g |
| Kamera | 48 MP, 1/2 Zoll, 6-fach-Zoom | 2 × 21 MP, 1/2,4 Zoll, 32-fach-Zoom |
| Wärmebild | nein | FLIR Boson 320 × 256 |
| Verbindung | WLAN plus 4G | WLAN, MIL zusätzlich Microhard-Funk |
| Hinderniserkennung | drehbarer Stereokopf | keine |
| Flugzeit | 32 min | 32 min |
| Temperatur | −10 bis +40 °C | −36 bis +50 °C |
| App | FreeFlight 7, nur iOS | FreeFlight 6 USA, iOS und Android |
| Preis zum Start | rund 4.000 € (2021) | 7.000 € (2020) |
Die Wahl folgt dem Einsatz. Wer Bauwerke vermisst, 3D-Modelle erstellt oder Inspektionen dokumentiert, profitiert von der 48-Megapixel-Kamera, der Hinderniserkennung und dem Upload über 4G. Wer Personen sucht, Brände beobachtet oder bei Kälte fliegt, braucht Wärmebild, langen Zoom und den weiten Temperaturbereich der ANAFI USA.
Fazit: stark im Vermessungsalltag
Die ANAFI Ai ist eine durchdachte Arbeitsdrohne für Betriebe, die regelmäßig vermessen und inspizieren und ihre Daten zügig in der Cloud verarbeiten wollen. Die 4G-Verbindung macht den Betrieb hinter Hindernissen stabiler und spart Zeit beim Datentransfer. Ihr volles Potenzial mit Flügen außer Sicht entfaltet sie erst mit einer Betriebsgenehmigung. Vor dem Kauf lohnt deshalb ein Blick auf die eigenen Aufträge, ein vorhandenes iOS-Gerät und die Frage, ob die Einsätze in A3 passen oder eine Genehmigung brauchen.
Häufige Fragen
Was ist die Parrot ANAFI Ai?
Eine Profi-Drohne von Parrot, die neben WLAN eine eingebaute 4G-Verbindung nutzt. Sie wiegt 898 Gramm, filmt mit einer 48-Megapixel-Kamera in 4K und weicht Hindernissen mit einem drehbaren Stereokamerakopf aus. Parrot richtet sie an Vermessung, Inspektion und Bauüberwachung.
Wie funktioniert 4G bei der ANAFI Ai?
In der Drohne steckt ein LTE-Modul mit eigener SIM-Karte. Fällt der Durchsatz der WLAN-Verbindung unter 1,5 Megabyte pro Sekunde, wechselt die Drohne automatisch ins Mobilfunknetz und hält die Verbindung über einen Vermittlungsserver von Parrot. Das Livebild kommt dann in 1080p mit rund 300 Millisekunden Verzögerung, eine Reichweitengrenze gibt es nicht.
Braucht die ANAFI Ai eine SIM-Karte?
Nur für 4G. Im WLAN-Betrieb mit dem Skycontroller 4 fliegt sie ohne SIM-Karte bis zu 4 Kilometer weit nach CE. Wer die 4G-Verbindung nutzen will, steckt eine SIM-Karte mit Datentarif in den Schacht der Drohne. Bei voller Video-Bitrate von 12 Mbit/s fallen pro 32-Minuten-Flug knapp 2,9 Gigabyte Daten an.
Darf ich mit der ANAFI Ai außer Sichtweite fliegen?
Nur mit einer Betriebsgenehmigung des Luftfahrt-Bundesamts in der speziellen Kategorie. In der offenen Kategorie musst du die Drohne immer mit eigenen Augen sehen. Die Standardszenarien für Flüge außer Sicht verlangen eine Klassenkennzeichnung, die die ANAFI Ai nicht trägt.
Gibt es die ANAFI-Ai-App für Android?
Nein. Die Steuer-App FreeFlight 7 bietet Parrot nur für iPhone und iPad an, laut Datenblatt ab iOS 12. Der Kern der App ist als OpenFlight quelloffen, Entwickler können daraus eigene Fassungen bauen.
Was kostet die Parrot ANAFI Ai?
Zum Vorverkaufsstart im Dezember 2021 kostete sie rund 4.000 Euro. Parrot verkauft sie über Fachhändler, die aktuelle Preise auf Anfrage nennen. Im Paket liegen Drohne, Skycontroller 4, Schnellladegerät, Ersatzpropeller, Gimbalschutz und ein Hartschalenkoffer.
Wie lange fliegt die ANAFI Ai?
Laut Parrot bis zu 32 Minuten mit einem Akku. Der Akku hat 6.800 mAh, wiegt 366 Gramm und lädt über USB-C mit bis zu 45 Watt. Für Vermessungsaufträge mit mehreren Flügen lohnen Ersatzakkus, laut Datenblatt liegt kein zweiter Akku im Paket.
Ist die ANAFI Ai wasserdicht?
Sie ist nach IP53 gegen Staub und Regen geschützt. Die Schutzart deckt Sprühwasser ab, ein Flug im Regen beendet den Einsatz also nicht. Bei Regen arbeitet die Hinderniserkennung laut Parrot allerdings eingeschränkt.