Parrot ANAFI Bedienungsanleitung: Manual, Start und LED-Codes

Parrot ANAFI Bedienungsanleitung: wo das 100-seitige Manual liegt, was drinsteht und die wichtigsten Schritte zu Start, Kopplung, Akku und LED-Codes auf Deutsch.

Kameradrohnen Veröffentlicht am 10 Min. Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze

  • Parrot ANAFI Bedienungsanleitung: Parrot stellt das ANAFI User Guide als PDF auf seiner Support-Seite bereit, 100 Seiten, Version 6.7.0.1 vom 23. Oktober 2020. Es gilt für ANAFI, ANAFI Extended und ANAFI FPV.
  • Sprache: Das Handbuch gibt es auf Englisch, den deutschen Teil enthält der mehrsprachige Flight Safety Guide.
  • Erster Start: Akku laden, FreeFlight 6 installieren, Smartphone per USB an den Skycontroller 3 und zuerst den Controller, dann die Drohne aktualisieren.
  • Kopplung: per USB-Kabel zwischen Drohne und Controller, fertig bei dauerhaft dunkelblauer Statusleuchte.
  • ANAFI USA GOV: eigenes Handbuch, Version 6.10.6.0 vom 7. Januar 2026, für Skycontroller USA und FreeFlight 6 USA.

Wo du das Handbuch findest

Die Unterlagen liegen auf der Support-Seite von Parrot unter „Documentation“ und dort unter ANAFI. Die Seite listet diese Dokumente:

DokumentInhaltSprache
ANAFI User Guidekomplette Bedienungsanleitung, 100 SeitenEnglisch
ANAFI Flight Safety GuideSicherheits- und Rechtshinweisemehrsprachig, mit Deutsch
KonformitätserklärungenCE-Erklärung für Drohne und Skycontroller 3

Im Karton liegt zusätzlich der Super Quick Start Guide, eine bebilderte Kurzanleitung für die ersten Handgriffe. Das User Guide selbst ist als Nachschlagewerk gebaut. Das Inhaltsverzeichnis auf Seite 7 ist anklickbar, einen Index gibt es nicht. Parrot empfiehlt, im PDF mit Strg + F nach Stichworten wie „gimbal“, „battery“ oder „RTH“ zu suchen.

Die ANAFI und die ANAFI Extended sind dieselbe Drohne. Die Extended bringt laut Handbuch zwei zusätzliche Akkus, drei Ladekabel und eine Schultertasche mit. Die ANAFI FPV wiegt 315 Gramm, fünf weniger als die ANAFI, und kommt mit der Videobrille Parrot Cockpitglasses 3 und einem Rucksack. Alle drei behandelt dasselbe Handbuch.

Was im Handbuch steht

Die 100 Seiten folgen dem Weg vom Auspacken bis zum programmierten Flug. Wer eine bestimmte Frage hat, springt mit dieser Übersicht direkt an die richtige Stelle.

SeitenKapitelWorum es geht
3–6PrerequisitesAkku wecken, App installieren, Erst-Updates
14–18Specifications, Pack contentstechnische Daten und Lieferumfang je Version
19–24Drone, Controller, FPVBedienelemente, LED-Codes, Kopplung, Videobrille
25Preflight checklistAusrüstung, Regeln, Flugbedingungen
27–33Take-off bis LandingStart vom Boden und aus der Hand, Steuerung, Rückkehr, Landung
34–38BatteryAusbau, Laden, Updates, Pflege
39–41MediamicroSD-Karte, Übertragung, Formatieren
42–49FreeFlight 6 HUD, PreferencesBildschirm der App, Steuerung, Sicherheit, Netzwerk
50–71CameraVideo, Foto, Panorama, Gimbal, Belichtung, Bildstile
72–79Cineshots, Piloting modesautomatische Kamerafahrten, Follow Me, Dronies
80–85FPVBrillenflug mit den Cockpitglasses 3
86–93Flight Plan, Touch & FlyWegpunktflüge und Point of Interest

Die ersten Schritte laut Handbuch

Bevor die ANAFI zum ersten Mal abhebt, verlangt Parrot ein paar Vorbereitungen, die laut Handbuch keine fünf Minuten dauern.

  1. Akku wecken und laden. Der Akku steckt ab Werk in der Drohne und befindet sich im Ruhezustand. Du schließt ihn mit dem beiliegenden USB-A-auf-USB-C-Kabel an ein USB-Netzteil an, das nicht im Karton liegt. Blinken die LEDs, ist er wach.
  2. FreeFlight 6 installieren. Die App gibt es für iOS und Android, ohne sie fliegt die ANAFI laut Parrot nicht.
  3. Skycontroller 3 einschalten. Das Aufklappen des mittleren Arms schaltet den Controller ein. Dann verbindest du das Smartphone per USB-Kabel mit dem USB-A-Anschluss und setzt es in die Halterung.
  4. Verbindung erlauben. Auf dem Smartphone erscheint eine Abfrage, die du mit „Allow“ (iOS) oder „OK“ (Android) bestätigst. Danach startet FreeFlight 6.
  5. Updates einspielen. Ein Tipp auf das grüne Feld „FLY“ startet die ersten Updates, zuerst für den Skycontroller 3, dann für die Drohne. Beide Schritte enden mit „ready“ und einem Tipp auf „CONTINUE“.

Parrot rät außerdem zu einem My.Parrot-Konto, über das die Flugdaten gespeichert werden und der Support bei Problemen Zugriff auf die Daten hat.

Für das Smartphone gibt das Handbuch eine Regel zum WLAN vor. Fliegst du mit Skycontroller 3, bleibt das WLAN des Telefons aus, weil Drohne und Controller über das WLAN der ANAFI kommunizieren und ein aktives Telefon-WLAN nur stört. Eingeschaltet wird es nur, wenn das Smartphone allein die Drohne steuert. Die Zugangsdaten dafür stehen auf der Wi-Fi-Karte im Karton.

Drohne und Skycontroller 3 koppeln

Waren Drohne und Controller noch nie gekoppelt oder ging die Kopplung verloren, beschreibt das Handbuch diesen Ablauf:

  1. Eine kompatible microSD-Karte muss in der Drohne stecken.
  2. ANAFI einschalten und den Skycontroller 3 aufklappen.
  3. Drohne und Controller mit einem USB-A-auf-USB-C-Kabel verbinden, das USB-A-Ende am Controller.
  4. Die Statusleuchte blinkt kurz grün, der Controller erkennt die Drohne.
  5. Warten, bis die Leuchte dauerhaft dunkelblau leuchtet. Neigt der linke Trigger jetzt den Gimbal, ist die Kopplung abgeschlossen.
  6. Kabel abziehen.

Was die Statusleuchte des Controllers sonst anzeigt, fasst die Grafik zusammen, zusammen mit der Restflugzeit, die der Akku im Flug über seine LEDs anzeigt.

Leuchtanzeigen der Parrot ANAFI laut Handbuch. Oben eine Zeitskala bis 25 Minuten: 1 Akku-LED bedeutet unter 6 Minuten Restflugzeit, 2 LEDs 6 bis 12, 3 LEDs 12 bis 18, 4 LEDs 18 bis 25 Minuten. Unten die sechs Farbcodes der Statusleuchte am Skycontroller 3: grün blinkend Update, hell- und dunkelblau im Wechsel Verbindungsaufbau, hellblau blinkend keine Drohne oder falscher WPA-Schlüssel, dunkelblau dauerhaft verbunden, lila und dunkelblau im Wechsel autonomer Flug, rot im Wechsel Akku- oder Rückkehr-Warnung.

Dauerhaft dunkelblau am Controller heißt startklar, eine einzelne Akku-LED im Flug heißt weniger als 6 Minuten Restzeit.

Statusleuchte Skycontroller 3Bedeutung
grün, blinkendUpdate des Controllers läuft
hell- und dunkelblau im Wechselverbindet sich mit der ANAFI
hellblau, blinkendkeine Drohne eingerichtet oder falscher WPA-Schlüssel
dunkelblau, dauerhaftmit der ANAFI verbunden
lila und dunkelblau im Wechselautonomer Flug läuft
rot im Wechsel mit anderer FarbeAkkuwarnung an Drohne oder Controller, Rückkehr-Warnung

Starten, steuern, zurückholen, landen

Start vom Boden: Drohne auf eine ebene, freie Fläche stellen, einschalten, mindestens 2 Meter Abstand nehmen und die Starttaste am Controller drücken oder in der App auf „TAKE-OFF“ tippen. Die ANAFI steigt auf 1 Meter und wartet auf Befehle.

Start aus der Hand: Diese Option schaltest du in FreeFlight 6 unter den Einstellungen bei „Interface“ frei. Die Drohne liegt dann auf der flachen Hand, das Startfeld heißt „HAND LAUNCH“. Nach dem Befehl drehen die Propeller langsam an, und du hebst die ANAFI mit einem kurzen, zügigen Schwung nach oben und vorn.

Steuerung: In der Grundeinstellung steuert der linke Knüppel Steigen, Sinken und Drehen, der rechte Vorwärts, Rückwärts und seitliches Fliegen. Lässt du im Standardmodus alle Knüppel los, bleibt die ANAFI in der Luft stehen.

Rückkehr: Die Rückkehrtaste schickt die Drohne auf 30 Meter über den Startpunkt und dann zurück, in FreeFlight 6 einstellbar zwischen 20 und 100 Metern. Bei knappem Akku plant die ANAFI die Rückkehr selbst, eine orange Warnung erscheint eine Minute vorher und lässt sich abbrechen. Mit den erweiterten Einstellungen fliegt sie wahlweise zur aktuellen Position des Piloten oder zu einem selbst gesetzten Punkt. Wer sich vom Startpunkt entfernt, etwa beim Folgen, sollte laut Parrot besonders auf diese automatische Rückkehr achten.

Landung: Über einer ebenen, freien Fläche die Landetaste drücken oder „LAND“ antippen. Für die Landung auf der Hand fliegst du die ANAFI mindestens 50 Zentimeter über die offene Hand und löst dann die Landung aus.

Akku laden und pflegen

Geladen wird über USB-C am Akku, eingesetzt oder ausgebaut. Die Ladezeit hängt laut Handbuch an der Stromquelle:

StromquelleLadezeit bei 20 °C
Netzteil 5 V, 3 A150–210 Minuten
USB-A-Anschluss an Computer oder Powerbank270–320 Minuten

Ein Ladegerät mit USB Power Delivery über ein USB-C-auf-USB-C-Kabel funktioniert ebenfalls. Von USB-PD-Powerbanks rät Parrot ab, weil manche über das Kabel den Akku der ANAFI entladen. Der Akku lädt nur zwischen 10 und 45 °C und soll nach dem Flug mindestens 20 Minuten abkühlen.

Die vier LEDs am Akku zeigen beim Laden und im Flug den Stand. Leuchtet im Flug nur eine LED dauerhaft, bleiben weniger als 6 Minuten, bei vier LEDs 18 bis 25 Minuten. Die Herstellerangabe zur Flugzeit liegt bei 25 Minuten, in der Nähe von 0 °C wird es laut Parrot weniger.

Eine Eigenheit sorgt oft für Verwirrung. Bleibt der Akku 10 Tage ungenutzt, entlädt er sich binnen 48 Stunden auf höchstens 65 Prozent und geht spätestens nach 12 Tagen in einen Überwinterungsmodus. Die Ein-Taste zeigt dann keinen Ladestand mehr an. Erst ein Ladevorgang weckt ihn auf. Der Akku hat zudem eine eigene Firmware, FreeFlight 6 meldet verfügbare Updates. Dabei muss der Akku am Ladegerät hängen, und du wiederholst den Vorgang für jeden Akku.

Zum Ausbau klappst du die hinteren Arme aus, drückst die Taste zwischen Akku und Rumpf und schiebst den Akku nach hinten. Eingesetzt wird er mit den drei Haken voran, bis er hörbar einrastet, immer mit LEDs und Ein-Taste nach oben.

microSD-Karte und Aufnahmen

Ab Werk steckt eine 16-GB-microSD-Karte in der Drohne. Laut Handbuch reicht sie für gut 20 Minuten 4K-Video, Parrot empfiehlt deshalb, die Karte nach jedem Flug zu sichern und zu leeren. Der Steckplatz liegt unter dem Akku und wird von einer kleinen Metallklappe gehalten, die du zum Öffnen nach hinten schiebst. Die Karte kommt mit den Kontakten nach unten und der kurzen Seite Richtung Heck hinein.

Für die Aufnahmen gibt es drei Wege:

Welche Karten Parrot freigibt, steht laut Handbuch in einer Online-Liste. Wie du eine passende Karte nach Klasse und Größe auswählst, erklärt der Ratgeber zur SD-Karte für Drohnen.

Flugmodi und Zusatzfunktionen

Neben dem manuellen Flug beschreibt das Handbuch mehrere Hilfen:

FunktionWas sie machtHinweis
Cameramanhält ein markiertes Motiv im Bild, während du fliegstRahmen um das Motiv ziehen
Follow Mefolgt dem PilotenIn-App-Kauf, GPS an Drohne und Smartphone nötig
Smartdroniesautomatische Selfie-Flüge, darunter Dolly Zoomfür Dolly Zoom 30 Meter freie Strecke hinter der Drohne
Cineshots360°, Reveal, Spiral, Epicautomatische Kamerafahrten
Flight PlanWegpunktflug, vorab in der App geplantIn-App-Kauf
Touch & FlyZiel oder Blickpunkt auf der Karte antippenWaypoint und POI

Für Follow Me startest du die ANAFI auf mindestens 5 Meter Höhe und 10 Meter vor dir, mit der Kamera auf dich gerichtet. In diesem Modus fliegt die Rückkehrfunktion zur Position des Piloten zurück. Über „Preferences“ legst du außerdem eine maximale Höhe und eine maximale Entfernung fest, und in den Presets lassen sich Neigung, Steiggeschwindigkeit bis 4 m/s und Drehgeschwindigkeit je Flugstil einstellen.

Handbücher der anderen ANAFI-Modelle

Die professionellen ANAFI-Modelle haben eigene Anleitungen mit eigener App und eigenem Controller. Für die ANAFI USA führt Parrot drei Fassungen:

ModellHandbuchController und App
ANAFI USAANAFI USA User GuideSkycontroller 3 oder 4
ANAFI USA GOVANAFI USA GOV User Guide, Version 6.10.6.0 vom 7. Januar 2026Skycontroller USA, FreeFlight 6 USA
ANAFI USA MILANAFI USA MIL User GuideSkycontroller USA

Die GOV-Anleitung ist laut Parrot genau auf die Kombination aus ANAFI USA, Skycontroller USA und FreeFlight 6 USA zugeschnitten. Updates der App lassen sich dort auch offline per APK-Datei einspielen, beschrieben im Kapitel zu FreeFlight 6 USA. Was die Versionen USA, GOV und MIL technisch trennt, steht im Überblick zur Parrot ANAFI USA.

Was das Handbuch zu Regeln sagt und was heute gilt

Das Handbuch von 2020 verweist nur allgemein auf die örtlichen Regeln, untersagt Nachtflüge und nennt ein Mindestalter von 14 Jahren. Die EU-Klassen gab es damals noch nicht. Die ANAFI kam 2018 auf den Markt, wiegt 320 Gramm und trägt kein Klassenlabel. Für solche Drohnen ohne Label gilt seit 2024 in der offenen Kategorie die Unterkategorie A3.

Daraus folgen in Deutschland diese Pflichten:

Wie du den Nachweis online erwirbst, erklärt der Ratgeber zum kleinen Drohnenführerschein A1/A3. Die Frequenzen spricht das Handbuch ebenfalls an. Der Skycontroller 3 funkt per WLAN auf 2,4 und 5,8 GHz, Parrot rät, vor dem Flug örtliche Einschränkungen für diese Bänder zu prüfen.

Fazit: PDF laden, Kapitel gezielt aufschlagen

Das ANAFI User Guide ist trotz seines Alters die vollständigste Quelle für die Drohne. Lade es dir als PDF auf das Smartphone, dann hast du Kopplung, LED-Codes und Rückkehr-Einstellungen auch auf dem Feld zur Hand. Für die tägliche Praxis reichen drei Kapitel, nämlich die ersten Schritte, der Akku und das Starten und Landen. Bevor du losfliegst, gleichst du das Handbuch mit dem heutigen Recht ab, denn als Drohne ohne Klassenlabel fliegt die ANAFI nur noch in A3, weit weg von Siedlungen.

Häufige Fragen

Wo finde ich die Bedienungsanleitung der Parrot ANAFI?

Auf der Support-Seite von Parrot unter Documentation und ANAFI. Dort liegt das ANAFI User Guide als PDF mit 100 Seiten, Version 6.7.0.1 vom 23. Oktober 2020. Es gilt für ANAFI, ANAFI Extended und ANAFI FPV. Daneben stehen der Flight Safety Guide und die Konformitätserklärungen von Drohne und Skycontroller 3.

Gibt es die ANAFI-Anleitung auf Deutsch?

Das User Guide stellt Parrot als englisches PDF bereit. Deutsche Texte enthält der mehrsprachige Flight Safety Guide mit den Sicherheitshinweisen. Im Karton liegt außerdem eine bebilderte Kurzanleitung, der Super Quick Start Guide, der die ersten Schritte ohne viel Text zeigt.

Welche App braucht die Parrot ANAFI?

FreeFlight 6 für iOS oder Android. Laut Handbuch fliegt die ANAFI nur mit dieser App, und erst über sie bekommen Skycontroller 3 und Drohne ihre Updates. Die Behördenfassung ANAFI USA GOV nutzt dagegen FreeFlight 6 USA mit dem Skycontroller USA.

Wie kopple ich die ANAFI mit dem Skycontroller 3?

Per USB-Kabel. Eine kompatible microSD-Karte muss in der Drohne stecken. Du schaltest Drohne und Controller ein, verbindest sie mit einem USB-A-auf-USB-C-Kabel und wartest, bis die Statusleuchte des Controllers dauerhaft dunkelblau leuchtet. Neigt der linke Trigger dann den Gimbal, ist die Kopplung fertig und das Kabel kann ab.

Was bedeuten die LED-Farben am Skycontroller 3?

Grün blinkend heißt, dass ein Update läuft. Hell- und dunkelblau im Wechsel bedeutet Verbindungsaufbau, hellblau blinkend eine fehlende Drohne oder einen falschen WPA-Schlüssel. Dauerhaft dunkelblau steht für eine bestehende Verbindung, lila und dunkelblau im Wechsel für einen autonomen Flug. Rot im Wechsel mit einer anderen Farbe warnt vor schwachem Akku oder meldet die Rückkehr.

Wie lange lädt der Akku der ANAFI?

Laut Handbuch 150 bis 210 Minuten an einem Netzteil mit 5 V und 3 A, an einem USB-A-Anschluss von Computer oder Powerbank 270 bis 320 Minuten, gemessen bei 20 °C. Ein Netzteil liegt nicht im Karton. Laden lässt sich der Akku nur zwischen 10 und 45 °C, nach dem Flug soll er mindestens 20 Minuten abkühlen.

Warum geht der Akku meiner ANAFI nicht mehr an?

Meist steckt der Überwinterungsmodus dahinter. Liegt der Akku 10 Tage ungenutzt, entlädt er sich binnen 48 Stunden auf höchstens 65 Prozent und schläft spätestens nach 12 Tagen ein. Dann reagiert die Ein-Taste nicht mehr auf die Ladeanzeige. Ein Ladevorgang weckt ihn wieder auf, danach lädt Parrot zufolge am besten voll.

Wie hoch fliegt die ANAFI bei der Rückkehr?

Ab Werk steigt sie auf 30 Meter über dem Startpunkt und fliegt dann zurück. In FreeFlight 6 lässt sich die Höhe zwischen 20 und 100 Metern einstellen. Bei knappem Akku startet die Rückkehr automatisch, eine orange Warnung eine Minute vorher erlaubt den Abbruch.

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