Der Whoop hängt an der Werkbank, das Bild in der Brille rauscht leicht an den Rändern, und trotzdem fliegt es sich damit präzise. Analoges Video ist bei den kleinsten FPV-Drohnen weiterhin die verbreitetste Lösung. Dieser Artikel sortiert, woraus so eine Strecke besteht, was sie wiegt, welche Kanäle in Deutschland zulässig sind und wo ihre Grenzen liegen.
Das Wichtigste in Kürze
- Analog meint allein die Videostrecke vom Quad zur Brille auf 5,8 GHz. Die Steuerung läuft getrennt davon über ein eigenes System.
- Eine AIO-Einheit aus Kamera und Sender wiegt 2,1 bis 4,2 Gramm, je nach Modell zwischen 22 und 28 US-Dollar.
- In Deutschland zulässig sind 5725 bis 5875 MHz mit maximal 25 mW EIRP, also Kanäle aus den Bändern A, B, F und Raceband.
- Die Verzögerung liegt unter 10 Millisekunden, deutlich unter den 14 bis 40 Millisekunden einer DJI-Strecke.
- Analog und ELRS passen zusammen: Sehr viele AIO-Boards tragen beides auf einer Platine.
Was analog beim Whoop genau meint
Analog beschreibt die Art, wie das Kamerabild zur Brille kommt. Die Kamera erzeugt ein Videosignal im PAL- oder NTSC-Format, der Videosender moduliert es auf eine Trägerfrequenz im 5,8-GHz-Band, und die Brille holt es dort wieder heraus. Zwischen Sensor und Auge sitzt kein Encoder, kein Puffer und kein Decoder.
Daraus folgen die drei Eigenschaften, die diese Technik im Whoop halten:
- Sehr geringe Verzögerung. Die Strecke braucht laut Messungen der FPV-Fachpresse unter 10 Millisekunden vom Sensor bis ins Auge. HDZero liegt bei 3 bis 5 Millisekunden in niedriger Auflösung und rund 20 Millisekunden bei 720p60, DJI O4 bei 14 bis 40 Millisekunden.
- Sanfter Abriss. Wird das Signal schwach, wächst zuerst das Rauschen, dann kippen einzelne Zeilen, zuletzt bleibt ein grobes Restbild. Ein digitales System zeigt bis zuletzt ein sauberes Bild und friert dann schlagartig ein.
- Sehr geringes Gewicht. Sender und Kamera zusammen wiegen ungefähr so viel wie ein einzelner Propeller.
Der Preis dafür ist die Bildqualität. Feine Strukturen, Kanten und dunkle Ecken kommen deutlich schlechter durch als bei einem digitalen System.
Die zwei Bauformen im Whoop
Analoge Hardware kommt im Whoop in zwei Varianten vor, und der Unterschied entscheidet darüber, was du beim Aufbau überhaupt tauschen kannst.
AIO-Kamera mit integriertem Sender. Ein kleiner Block trägt Objektiv, Sensor, Videosender und Antennenanschluss. Er wird über zwei Kabel mit Strom versorgt und per SmartAudio vom Flightcontroller gesteuert. Diese Bauform sitzt in fast allen fertig gekauften Whoops im Bereich 65 bis 75 Millimeter.
Videosender auf dem AIO-Flightcontroller. Hier steckt der Sender bereits auf der Hauptplatine, die zugleich Flightcontroller, vier Regler und oft auch den ELRS-Empfänger trägt. Der Happymodel X12 kombiniert beispielsweise ELRS, 5-Ampere-Regler und einen Videosender mit 25 bis 400 mW auf einem Board. Angeschlossen wird dann nur noch eine reine Kamera ohne eigenen Sender, etwa die 2 Gramm leichte Caddx Ant mit 1200 TVL.
| Modell | Gewicht | Auflösung | Leistung | Kanäle | Preis |
|---|---|---|---|---|---|
| FX806T | 2,1 g | ohne Angabe | 25 mW | 40 bis 48 | rund 40 $ |
| Eachine TX06 | 2,8 g | ohne Angabe | 25 mW | 40 bis 48 | rund 23 $ |
| Caddx Beetle | 3,0 g | ohne Angabe | 25 mW | 40 bis 48 | ohne Angabe |
| BetaFPV T01 | 3,3 g | ohne Angabe | 25 mW | 40 bis 48 | rund 22 $ |
| Eachine F7 | 3,4 g | ohne Angabe | 25 mW | 40 bis 48 | rund 23 $ |
| BetaFPV H02 | 3,6 g | ohne Angabe | 25 mW | 40 bis 48 | rund 25 $ |
| Caddx Firefly | 4,2 g | 1200 TVL | 25 mW | 40 bis 48 | rund 25 $ |
| BetaFPV Z02 | 4,2 g | 600 TVL | 25 bis 200 mW | 40 bis 48 | rund 28 $ |
Werte nach der AIO-Übersicht von Oscar Liang. Alle genannten Einheiten liefern Betaflight-OSD, die Modelle Z02, TX06, F7 und Firefly zusätzlich SmartAudio zur Kanalumschaltung über die Fernsteuerung.
Analoges Video und ELRS: zwei Strecken, die nichts teilen
Die Suchanfrage nach analogem Video in Verbindung mit ELRS taucht regelmäßig auf, und dahinter steckt ein verbreitetes Missverständnis. Beides bezeichnet unterschiedliche Dinge:
- ELRS ist ein Steuerfunksystem. Es überträgt deine Knüppelwege vom Sender zur Drohne und meldet Telemetrie zurück. Es arbeitet auf 2,4 GHz oder auf 868 MHz.
- Analoges Video ist eine Bildstrecke. Sie überträgt in eine Richtung, vom Quad zur Brille, und arbeitet auf 5,8 GHz.
Getrennte Bänder, getrennte Antennen, getrennte Hardware. Ein Whoop mit ELRS und analoger Videostrecke ist die häufigste Kombination überhaupt, und der Aufbau des Empfängers auf dem AIO-Board ist im Detail im Artikel zu ELRS im Tinywhoop beschrieben.
Praktisch wichtig ist die Konsequenz aus der Trennung: Beide Strecken fallen unabhängig voneinander aus.

Steuerung und Video laufen über zwei völlig getrennte Funkstrecken. Deshalb bleibt der Whoop steuerbar, wenn das Bild verschwindet.
Bricht das Video weg, fliegt der Whoop weiter. Du siehst nur nichts mehr. Bei einem Indoor-Flug bedeutet das meist eine Landung nach Gehör oder ein Abstellen der Motoren.
Bricht die Steuerung weg, greift der Failsafe. Beim Whoop ist die übliche Einstellung ein sofortiger Motorstopp, weil ein 25-Gramm-Quad im Innenraum besser fällt als weiterfliegt.
Bänder, Kanäle und das deutsche Fenster
Analoge Sender bieten typisch 40 bis 48 Kanäle, verteilt auf fünf bis sechs Bänder mit den Kürzeln A, B, E, F und R. Diese Bänder stammen aus der internationalen Gerätewelt und decken zusammen ungefähr 5,3 bis 5,9 GHz ab.
In Deutschland ist davon nur ein Ausschnitt nutzbar: 5725 bis 5875 MHz mit maximal 25 mW EIRP, festgelegt in der Allgemeinzuteilung der Bundesnetzagentur für Funkanwendungen geringer Reichweite. Kanäle unterhalb von 5725 MHz liegen außerhalb, und das betrifft das komplette Band E sowie die unteren Kanäle mehrerer anderer Bänder.
Entscheidend ist zusätzlich das Kürzel EIRP: Die Grenze gilt für die abgestrahlte Leistung inklusive Antennengewinn. Ein Sender auf 25 mW mit einer Antenne von 2 dBi Gewinn liegt bereits bei rund 40 mW EIRP und damit über dem Limit. Welche Kanalnummern konkret ins Fenster fallen und wie sich der Antennengewinn gegenrechnet, steht im Artikel zu den FPV-Frequenzen in Deutschland.
Sendeleistung: warum 25 mW im Whoop meist genügt
Ein Whoop fliegt im Wohnzimmer, in der Halle oder auf dem Parkplatz, selten weiter als 50 bis 100 Meter vom Piloten entfernt. Für diese Distanz sind 25 mW ausreichend dimensioniert, solange die Antenne intakt ist und keine Wand aus Stahlbeton dazwischensteht.
Bevor du die Leistung anhebst, lohnen drei Prüfungen, die praktisch mehr bringen:
- Antennenspitze kontrollieren. Die kleinen Dipol-Antennen der Whoop-Sender brechen an der Übergangsstelle zum Kabel. Ein angeknickter Leiter kostet mehr Reichweite, als jede Leistungsstufe zurückgibt.
- Antennenlage prüfen. Liegt die Antenne im Propellerkreis oder direkt auf einem Motorkabel, moduliert die Motordrehzahl ins Bild. Sie gehört frei stehend nach hinten heraus.
- Kanal wechseln. WLAN-Router senden im selben Bereich. Ein Kanal am oberen Rand des zulässigen Fensters ist oft ruhiger als einer in der Mitte.
Erst wenn diese drei Punkte sauber sind, ist die Sendeleistung überhaupt der begrenzende Faktor. Und dann endet sie in Deutschland bei 25 mW EIRP.
Die Kamera: was TVL beschreibt
Die Auflösungsangabe analoger Kameras lautet TVL, also Fernsehzeilen. Sie beschreibt, wie viele senkrechte Linien nebeneinander noch unterscheidbar dargestellt werden. Aktuelle Nano-Kameras wie die Caddx Ant liegen bei 1200 TVL, ältere und sehr einfache AIO-Einheiten bei 600 TVL.
Der Wert beschreibt allerdings die Kamera. Die analoge Übertragung selbst begrenzt das Ergebnis zusätzlich, weshalb zwischen einer 600er- und einer 1200er-Kamera in der Brille weniger Unterschied ankommt, als die Zahlen vermuten lassen.
Wichtiger für den Whoop-Einsatz sind drei andere Kameraeigenschaften:
- Blickwinkel. Die Caddx Ant liefert 165 Grad. Ein weiter Winkel hilft in engen Räumen, weil mehr Umgebung ins Bild passt und Türrahmen früher sichtbar werden.
- Dynamikumfang. Global WDR gleicht harte Helligkeitssprünge aus. Das ist genau der Fall, wenn du von einem dunklen Flur in ein sonniges Zimmer fliegst.
- Bildformat. Analoge Kameras liefern 4:3 oder 16:9. Box-Brillen arbeiten meist im Format 4:3, bei 16:9 bleiben dann Balken oder das Bild wird gestreckt.
Der Blickwinkel wirkt außerdem auf die Neigung, mit der die Kamera verbaut wird. Wie sich Kamerawinkel und Fluggeschwindigkeit bedingen, behandelt der Artikel zum FPV-Kamerawinkel.
Die Brille als eigentlicher Kostenpunkt
Der Sender kostet 22 bis 28 US-Dollar, die Kamera ähnlich wenig. Die Brille ist der Posten, der die Rechnung bestimmt.
Für analoges Video reicht eine Box-Brille mit eingebautem 5,8-GHz-Empfänger. Sie ist groß, sitzt auf dem Gesicht wie eine Taucherbrille und liefert ein einfaches Bild. Zwei Ausstattungsmerkmale lohnen den Aufpreis:
- Diversity-Empfang mit zwei Antennen und automatischer Umschaltung auf das stärkere Signal. Das entschärft genau die Situation, in der der Whoop hinter einem Möbelstück verschwindet.
- DVR, also die Aufzeichnung des Brillenbilds auf Speicherkarte. Für einen Whoop ohne eigene Kamera an Bord ist das die einzige Möglichkeit, den Flug mitzuschneiden.
Wer bereits eine digitale Brille besitzt, kommt an ein analoges Signal nur über ein passendes Empfängermodul oder einen analogen Eingang. Manche digitale Brille bietet das gar nicht, und bei den Modellen mit festem Ökosystem entfällt der Weg ganz. Die Systemwahl und ihre Auswirkung auf die Brille ist der Kern des Artikels zu FPV-Brillen analog oder digital.
Wann analog die richtige Wahl bleibt
Am 65-Millimeter-Whoop ist die Rechnung eindeutig. Ein analoges Videosystem wiegt rund ein Gramm mehr als der nackte Aufbau, ein digitales System sechs bis acht Gramm. Bei einem Startgewicht von 25 Gramm sind das 25 bis 30 Prozent zusätzliche Masse, und die Flugzeit sinkt entsprechend von etwa vier auf drei Minuten.
Drei Situationen sprechen für analog:
- Indoor-Racing und enge Parcours. Die geringe Verzögerung und die hohe Agilität des leichten Aufbaus zählen mehr als Bilddetails.
- Erste Whoops zum Lernen. Kaputte Hardware kostet hier 25 Dollar statt 100, und Crashs gehören in der Lernphase dazu.
- Sehr kleine Aufbauten. Unter 65 Millimeter Radstand ist ein digitales System kaum sinnvoll unterzubringen.
Ab etwa 75 Millimeter Radstand kippt die Rechnung, weil der Aufbau die zusätzlichen Gramm besser verkraftet. Der direkte Vergleich der digitalen Systeme mit Gewichten und Preisen steht im Artikel zu digitalen Tiny Whoops.
Typische Störungsbilder und ihre Ursachen
Analoge Strecken zeigen ihre Probleme direkt im Bild, und die Muster sind eindeutig genug, um daraus die Ursache abzulesen.
| Bild in der Brille | Wahrscheinliche Ursache |
|---|---|
| Rauschen nimmt mit Entfernung zu | normale Reichweitengrenze, Antenne oder Kanal prüfen |
| Flackern synchron zum Gas | Spannungseinbruch am Sender oder Antenne im Motorkabel |
| Schräge, wandernde Streifen | fremder Sender auf einem benachbarten Kanal |
| Bild kippt zeilenweise | Signal zu schwach, Empfänger verliert die Synchronisation |
| Bild plötzlich schwarz | Sender abgeschaltet, Kabel gelöst oder Überhitzung |
| Farbstich oder Schwarzweiß | falsche Norm eingestellt, PAL gegen NTSC |
Der häufigste Fall in der Werkstatt ist die Überhitzung. Ein Videosender im Whoop hat kaum Kühlfläche und braucht Luftstrom. Läuft er am Boden mit angesteckter Antenne mehrere Minuten ohne zu fliegen, schaltet er im ungünstigen Fall ab. Ohne Antenne geht er schnell kaputt, weil die Sendeleistung ins Bauteil zurückgeworfen wird.
Fazit: die leichteste Bildstrecke, die es gibt
Analoges Video hält sich im Whoop, weil es dort seine Stärken ausspielt: rund ein Gramm Gewicht, unter 10 Millisekunden Verzögerung und ein Ausfallverhalten, das dem Piloten Zeit zur Reaktion lässt. Die Bildqualität liegt klar hinter HDZero, Walksnail und DJI, im Innenraum auf kurze Distanz fällt das weniger ins Gewicht als die gesparten Gramm.
Für den Aufbau bedeutet das eine kurze Liste: eine AIO-Einheit oder ein Board mit integriertem Sender, eine intakte Dipol-Antenne, ein Kanal aus dem Bereich 5725 bis 5875 MHz und eine Leistung von 25 mW EIRP. Damit ist die Strecke rechtlich sauber und praktisch ausreichend. Wächst der Radstand später auf 75 Millimeter, lohnt der zweite Blick auf digitale Systeme.
Häufige Fragen
Was bedeutet analog beim Tinywhoop?
Analog beschreibt die Videostrecke vom Quad zur Brille. Die Kamera liefert ein Signal im PAL- oder NTSC-Format, der Sender moduliert es direkt auf eine Trägerfrequenz im 5,8-GHz-Band, und die Brille demoduliert es wieder. Dazwischen liegt keine Kompression und kein Decoder, deshalb liegt die Verzögerung unter 10 Millisekunden. Mit der Steuerung hat das nichts zu tun, die läuft über ein eigenes Funksystem.
Wie viel wiegt ein analoges Videosystem im Whoop?
Eine AIO-Einheit aus Kamera und Sender wiegt je nach Modell 2,1 bis 4,2 Gramm. Der FX806T liegt bei 2,1 Gramm, der Eachine TX06 bei 2,8 Gramm, die Caddx Firefly und der BetaFPV Z02 bei je 4,2 Gramm. Sitzt der Sender bereits auf dem AIO-Flightcontroller, kommt nur die Kameraeinheit dazu und die Rechnung fällt noch günstiger aus.
Kann ein Tinywhoop analoges Video und ELRS gleichzeitig nutzen?
Ja, und das ist der Normalfall. ELRS ist ein Steuerfunksystem auf 2,4 GHz oder 868 MHz, analoges Video läuft auf 5,8 GHz. Beide Strecken teilen sich weder Band noch Antenne noch Empfänger. Viele AIO-Boards für Whoops vereinen ELRS-Empfänger, Flightcontroller, Regler und den analogen Videosender auf einer Platine.
Welche Kanäle darf ich in Deutschland nutzen?
Frei nutzbar ist allein der Bereich 5725 bis 5875 MHz mit maximal 25 mW EIRP. Darin liegen Kanäle aus den Bändern A, B, F und Raceband. Die Bänder E, L, O und U liegen ganz oder teilweise außerhalb und sind ohne gesonderte Zuteilung nicht zulässig. Die Grenze gilt inklusive Antennengewinn.
Reichen 25 mW für den Innenraum?
Für eine Wohnung, eine Halle oder einen Keller reichen 25 mW meist aus. Kritisch sind massive Wände, Stahlbeton und Regale voller Metall, die das Signal dämpfen. Bevor die Leistung steigt, lohnt der Blick auf die Antenne: Eine gebrochene oder abgeknickte Antennenspitze kostet mehr Bild als die Differenz zwischen 25 und 200 mW.
Ist analog schlechter als digital?
Analog liefert ein weicheres, rauschendes Bild mit deutlich weniger Detail als HDZero, Walksnail oder DJI. Dafür wiegt es rund ein Gramm statt sechs bis acht, verzögert weniger und bricht sanft ab statt schlagartig einzufrieren. Bei einem 65-Millimeter-Whoop entscheidet dieses Gewicht spürbar über Flugzeit und Agilität.
Welche Brille brauche ich für analoges Video?
Eine analoge Brille mit 5,8-GHz-Empfänger. Einfache Box-Brillen mit eingebautem Empfänger beginnen im niedrigen dreistelligen Bereich, Modelle mit Diversity-Empfang und getrennten Antennen liegen darüber. Digitale Brillen für HDZero, Walksnail oder DJI zeigen ein analoges Signal nur, wenn ein passendes Empfängermodul steckt oder ein analoger Eingang vorhanden ist.
Was bedeuten die 1200 TVL in der Kameraangabe?
TVL steht für Fernsehzeilen und beschreibt die horizontale Auflösung, die eine analoge Kamera unterscheidbar darstellen kann. 1200 TVL ist bei aktuellen Nano-Kameras üblich, 600 TVL findet sich an einfacheren AIO-Einheiten. Der Wert beschreibt die Kamera, die Bandbreite der analogen Strecke begrenzt das Ergebnis in der Brille zusätzlich.
Warum flackert mein Bild, sobald ich Gas gebe?
Meist liegt die Ursache in der Stromversorgung des Senders. Unter Last bricht die Akkuspannung ein, und ein Sender ohne eigene Spannungsregelung überträgt das direkt ins Bild. Ein zweiter Verdacht ist die Antenne: Sitzt sie im Propellerkreis oder liegt ihr Kabel auf einem Motorkabel, entstehen Störungen genau bei hoher Drehzahl.