BetaFPV BetaFPV LiteRadio 3

Preisentwicklung

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50 €51 €52 €52 €02.09.2607.09.2612.09.2618.09.26

Tiefstpreis im Zeitraum: 51,49 € (02.09.2026)

Fernsteuerung · BetaFPV

BetaFPV LiteRadio 3 (Fernsteuerung)

  • 2.000-mAh-Akku fest verbaut, bis zu 15 Stunden Laufzeit ohne externes Modul
  • Internes ExpressLRS auf 2,4 GHz mit 25, 50 oder 100 mW Sendeleistung
  • Nano-Modulschacht auf der Rückseite für ELRS-, CRSF- und TBS-Module
  • Arbeitet als USB-Joystick mit VelociDrone, Liftoff, DRL und dem DJI-Simulator
  • Firmware und Einstellungen über den quelloffenen BetaFPV Configurator V2

Preise: Stand 18.09.2026, Amazon 08:21 Uhr, inkl. MwSt., ohne Gewähr

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Rezension der drohnen-guru.de-Redaktion · Veröffentlicht am 8. August 2026

Technische Daten

Funk und Protokolle

Frequenzband 2,4 GHz
Kanäle 8
Funkchips CC2500 und SX1280, je nach Version
Protokoll ELRS-Version ExpressLRS 2,4 GHz
Protokolle Frsky-Version Frsky FCC D16, Frsky LBT D16, Frsky D8, Futaba S-FHSS
Sendeleistung ELRS 25, 50 oder 100 mW wählbar
Sendeleistung Frsky 100 mW
Modulschacht Nano-Bucht für ELRS-, CRSF- oder TBS-Module

Bedienung und Aufbau

Gimbals Potentiometer-Gimbals mit verstellbaren Knüppelenden
Anzeige LED-Statusanzeige in Rot, Blau und Violett, kein Display
Griffe gummierte Auflagen, rutschhemmend
Steuermodus Mode 2 in der Amazon-Version
Konfiguration BetaFPV Configurator V2 für Windows, macOS und Linux
Firmware über USB aktualisierbar

Energie

Akku 2.000 mAh, 1S, fest verbaut
Laufzeit bis 15 Stunden ohne externes Modul
Ladeanschluss USB Typ C
Ladeelektronik eingebaut, Laden über USB
Warnung bei niedrigem Ladestand über die LED-Anzeige

Simulator und Lieferumfang

Joystick-Modus VelociDrone, Liftoff, Tryp, DRL, DCL und weitere
Xbox-Modus für den DJI-Flugsimulator
Plattformen Windows, macOS, Android, Tablet
Lieferumfang Fernsteuerung, USB-C-Kabel, Anleitung

Die BetaFPV LiteRadio 3 ist die Fernsteuerung für den Einstieg ins FPV-Fliegen und für den Simulator. Sie bringt internes ExpressLRS auf 2,4 GHz mit, einen fest verbauten 2.000-mAh-Akku für bis zu 15 Stunden Laufzeit und einen Nano-Modulschacht, über den sich andere Funksysteme nachrüsten lassen. Die auf Amazon gelistete Variante ist die ELRS-Version V3, daneben gibt es dieselbe Fernsteuerung mit Frsky-Protokollen. Der Verzicht auf Display und Hall-Gimbals hält den Preis niedrig und setzt zugleich die Grenzen dieser Klasse. Grundlage der Einordnung sind das BetaFPV-Datenblatt und die Amazon-Listung.

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • Der fest verbaute 2.000-mAh-Akku hält bis zu 15 Stunden und macht Wechselzellen überflüssig
  • Internes ExpressLRS bindet ohne Zusatzmodul an jede ELRS-Drohne, also an den Großteil aktueller Whoops
  • Der Nano-Modulschacht hält den Sender offen für Crossfire, Tracer und stärkere ELRS-Module
  • Als USB-Joystick arbeitet sie mit allen gängigen FPV-Simulatoren, inklusive Xbox-Modus für den DJI-Simulator
  • 51,49 € sind der Preis von zwei Sätzen Propellern, gemessen daran ist die Ausstattung großzügig

Das spricht dagegen

  • Potentiometer-Gimbals verschleißen und driften mit der Zeit, Hall-Gimbals gibt es erst in der nächsten Preisklasse
  • Ohne Display läuft jede Einstellung über LED-Codes, Tastenkombinationen oder den Configurator am Rechner
  • Der Akku ist fest verbaut, ein Tausch nach Jahren ist kein Vorgang für den Küchentisch
  • Die Frsky-Version arbeitet nur mit dem D16-ACCST-Protokoll in Version 1.x, neuere Frsky-Empfänger bleiben außen vor
  • Der Sender darf nicht eingeschaltet am Rechner hängen, sonst deaktiviert sich laut Hersteller der USB-Anschluss
  • Amazon verlangt 51,49 €, BetaFPV nennt 32,99 US-Dollar

Bewertung im Detail

Funkausstattung 4,0
Gimbals und Bedienung 3,0
Akku und Laufzeit 4,5
Preis-Leistung 4,0

Gesamtwertung: 3,9 / 5

Der Sender für den ersten Schritt

FPV-Fliegen scheitert selten am Können und oft an der Einstiegshürde. Ein Sender für 250 €, bevor die erste Drohne überhaupt geflogen ist, hält viele Interessenten ab. Die LiteRadio 3 ist BetaFPVs Antwort darauf: 51,49 €, internes ExpressLRS, ein Akku für 15 Stunden und ein USB-Anschluss für den Simulator.

Diese Kombination deckt genau die Phase ab, in der noch nicht feststeht, ob das Hobby bleibt. Am Simulator werden die ersten Stunden geflogen, danach bindet derselbe Sender an einen Whoop.

Was internes ELRS bedeutet

ExpressLRS ist ein offenes Funkprotokoll, das sich im FPV-Bereich als Standard durchgesetzt hat. Nahezu jeder aktuelle Whoop und jeder Bausatz bringt einen ELRS-Empfänger ab Werk mit, vom BetaFPV Air75 II bis zu den Meteor-Modellen.

Die LiteRadio 3 hat das Sendemodul eingebaut. Es braucht kein externes Modul, keinen Adapter und keine zusätzliche Antenne. Die Sendeleistung lässt sich auf 25, 50 oder 100 mW einstellen. Für Innenraumflüge reichen 25 mW, im Freien nimmt man 100 mW.

Zum Vergleich: Vollformat-Sender wie die RadioMaster TX16S erreichen mit Zusatzmodulen ein Vielfaches. In der Praxis begrenzt beim Whoop-Fliegen ohnehin die Videoübertragung die Reichweite, nicht die Steuerverbindung.

Der Punkt, an dem gespart wurde

Zwei Bauteile fehlen im Vergleich zur nächsten Preisklasse, und beide sind bewusst weggelassen.

Die Gimbals arbeiten mit Potentiometern. Ein Schleifkontakt läuft über eine Widerstandsbahn und misst so den Knüppelausschlag. Diese Bahn nutzt sich ab. Nach ein bis zwei Jahren regelmäßigen Gebrauchs wandert die Mittelstellung, und die Drohne driftet ohne Steuerbefehl. Hall-Gimbals messen berührungslos über Magnetfelder und kennen dieses Problem nicht. Sie beginnen preislich dort, wo die LiteRadio 3 aufhört.

Es gibt kein Display. Der Zustand wird über eine LED in Rot, Blau und Violett gemeldet. Einstellungen laufen über Tastenkombinationen oder über den BetaFPV Configurator V2 am Rechner. Für einen Sender, der eine Drohne und einen Simulator bedient, reicht das. Wer fünf Modelle mit eigenen Mischern verwaltet, kommt damit nicht weit.

MerkmalLiteRadio 3RadioMaster T8LRadioMaster Pocket
GimbalsPotentiometerX5 Hall, vier KugellagerX5 Hall
DisplayLED-Codeskeines128 × 64 monochrom
Sendeleistung25 bis 100 mW10 bis 100 mWbis 100 mW
Akku2.000 mAh fest verbautnicht enthaltennicht enthalten
Preis51,49 €71,99 €118,99 €

15 Stunden aus 2.000 Milliamperestunden

Der Akku ist fest verbaut, und das ist hier ein Vorteil. Bei Sendern mit 18650-Zellen kommen 20 bis 40 € Zusatzkosten dazu, dazu ein Ladegerät und die Frage, welche Zellen taugen. Die LiteRadio 3 lädt über USB-C, die Ladeelektronik sitzt im Gehäuse.

15 Stunden Laufzeit klingen nach viel und sind es auch. Ein voller Flugtag mit einem Whoop kommt selten über zwei Stunden reine Sendezeit, weil zwischen den Akkuwechseln Pausen liegen. Der Sender überlebt also mehrere Wochenenden ohne Ladekabel.

Der Nachteil zeigt sich erst nach Jahren: Ein fest verbauter Lithium-Akku verliert Kapazität, und der Tausch verlangt das Öffnen des Gehäuses. Bei einem Gerät für 51,49 € ist das eher ein Argument fürs Ersetzen als fürs Reparieren.

Der Simulator ist der eigentliche Einstiegspfad

Der USB-Anschluss macht die LiteRadio 3 zum Joystick am Rechner. Damit arbeitet sie mit VelociDrone, Liftoff, Tryp, DRL und DCL, im Xbox-Modus zusätzlich mit dem DJI-Flugsimulator.

Das ist der günstigste Weg, Flugstunden zu sammeln. Du gewöhnst dich an dieselben Knüppel, die später an der Drohne hängen, ohne Propeller zu zerlegen. Wer die ersten fünf Stunden am Simulator fliegt, verliert draußen deutlich weniger Material. Welche Programme sich eignen, steht im Ratgeber zum FPV-Simulator.

Ein Detail aus der Anleitung gehört dazu: Der Sender darf nicht eingeschaltet am Rechner hängen, sonst deaktiviert sich laut BetaFPV der USB-Anschluss.

Wann der Modulschacht wichtig wird

Auf der Rückseite sitzt eine Nano-Bucht. Sie nimmt externe Sendemodule auf, etwa stärkere ExpressLRS-Module, Crossfire oder Tracer. Fremdmodule müssen das CRSF-Protokoll beherrschen.

Praktisch relevant wird das in zwei Fällen: wenn du auf größere Distanzen im Freien fliegst und mehr Sendeleistung brauchst, oder wenn ein Modell mit einem anderen Funksystem dazukommt. Beides ist beim Whoop-Fliegen selten, aber der Schacht kostet nichts und hält die Option offen.

Für wen sich die LiteRadio 3 lohnt

Sie passt für den Einstieg und für den Simulator. 51,49 €, internes ELRS, 15 Stunden Laufzeit und acht Kanäle decken alles ab, was ein Whoop verlangt. Wer testen will, ob FPV bleibt, riskiert wenig.

Weniger passend ist sie, sobald mehrere Modelle mit unterschiedlichen Einstellungen dazukommen oder Präzision zählt. Der günstigste Weg zu Hall-Gimbals führt zur RadioMaster T8L für 71,99 €, die allerdings ebenfalls ohne Display arbeitet. Wer Modellspeicher, Mischer und Telemetrie braucht, landet bei der RadioMaster Pocket mit EdgeTX. Wer den Gesamtaufwand fürs Hobby überschlagen will, findet ihn im Ratgeber Was kostet eine FPV-Drohne.

Fazit

Die BetaFPV LiteRadio 3 macht den Einstieg günstig, ohne beim Funk zu sparen. Internes ExpressLRS, 2.000 mAh für 15 Stunden, ein Nano-Modulschacht und voller Simulator-Support sind für 51,49 € eine deutliche Ansage.

Mit 3,8 von 5 bremsen die Potentiometer-Gimbals und das fehlende Display. Beides ist der Preisklasse geschuldet und für die erste Drohne verschmerzbar. Wer starten will, nimmt die LiteRadio 3*. Wer bereits weiß, dass mehrere Modelle folgen, legt gleich auf die RadioMaster Pocket* an.

Häufige Fragen

Welche Version der LiteRadio 3 sollte man kaufen?

Für heutige Drohnen die ELRS-Version. ExpressLRS ist das verbreitetste offene Funksystem im FPV-Bereich, nahezu alle aktuellen Whoops und Bausätze bringen einen ELRS-Empfänger mit. Die Frsky-Version ergibt nur Sinn, wenn du bereits Modelle mit Frsky-Empfängern im D16-ACCST-Protokoll 1.x besitzt.

Reicht die LiteRadio 3 für den Einstieg ins FPV?

Ja. Acht Kanäle decken Armieren, Flugmodus, Beeper, Kamerawinkel und Aufnahme ab, mehr braucht kein Whoop. Internes ELRS bindet direkt an die Drohne, und der Simulator-Modus macht den Sender zum Trainingsgerät. Was du an Grenzen spürst, sind die Potentiometer-Gimbals und das fehlende Display, beides betrifft eher Vielflieger als Einsteiger.

Was sind Potentiometer-Gimbals und warum sind sie schlechter?

Ein Potentiometer misst den Knüppelausschlag über einen Schleifkontakt auf einer Widerstandsbahn. Diese Bahn nutzt sich ab, dadurch wird die Mittelstellung mit der Zeit ungenau. Hall-Gimbals messen berührungslos über Magnetfelder und bleiben dauerhaft präzise. Für die ersten ein bis zwei Jahre bei normalem Gebrauch reicht ein Potentiometer-Gimbal, danach macht sich Drift bemerkbar.

Wie lange hält der Akku der LiteRadio 3?

BetaFPV nennt bis zu 15 Stunden mit internem Funkmodul. Das entspricht mehreren Flugtagen, weil die reine Sendezeit selten über zwei Stunden pro Tag liegt. Mit einem externen Modul im Nano-Schacht sinkt die Laufzeit deutlich, weil solche Module oft mit höherer Leistung senden. Geladen wird über USB-C.

LiteRadio 3 oder RadioMaster Pocket?

Die Pocket kostet mit 118,99 € mehr als das Doppelte und bringt dafür Hall-Gimbals, ein Display und EdgeTX mit. Damit lässt sich jedes Modell einzeln einrichten, Mischer anlegen und Telemetrie anzeigen. Die LiteRadio 3 ist der Sender für den Anfang und für den Simulator. Wer weiß, dass FPV bleibt, spart mit dem direkten Griff zur Pocket am Ende Geld.

Funktioniert die LiteRadio 3 mit dem DJI-Simulator?

Ja, dafür gibt es den Xbox-Modus. Er meldet den Sender am Rechner als Gamepad an, weil der DJI Flight Simulator diese Schnittstelle erwartet. Für Steam-Simulatoren wie VelociDrone, Liftoff, DRL und Tryp nutzt du stattdessen den normalen Joystick-Modus. Der Wechsel erfolgt über eine Tastenkombination beim Einschalten.

Was bringt der Nano-Modulschacht?

Er nimmt externe Sendemodule im Nano-Format auf, etwa für ExpressLRS mit höherer Leistung, für Crossfire oder für Tracer. Damit lässt sich die Reichweite über das interne Modul hinaus erweitern oder auf ein anderes Funksystem wechseln. Voraussetzung ist, dass das Modul das CRSF-Protokoll unterstützt, wenn es von einem anderen Hersteller stammt.

Kann man die Knüppel auf Mode 1 umstellen?

Die Amazon-Version ist als Mode 2 ausgeliefert, also mit Gas auf dem linken Knüppel. Ein Umbau auf Mode 1 verlangt mechanische Arbeit am Gimbal, weil die Federrückstellung getauscht werden muss. BetaFPV bietet die Fernsteuerung deshalb ab Werk in beiden Modi an. Wer Mode 1 fliegt, sollte gezielt danach suchen.

Warum darf der Sender nicht eingeschaltet am PC hängen?

BetaFPV weist ausdrücklich darauf hin, dass der USB-Anschluss deaktiviert wird, wenn der Sender eingeschaltet mit dem Rechner verbunden ist. Für Simulator und Firmware-Update verbindest du ihn also im ausgeschalteten Zustand und schaltest ihn erst danach ein, sofern die Anleitung das für den jeweiligen Modus vorsieht.

Wie viele Modelle kann die LiteRadio 3 speichern?

Sie arbeitet ohne Modellspeicher im Sinne von EdgeTX-Sendern. Bindungen werden über den Configurator und über Tastenkombinationen verwaltet, eine Verwaltung mehrerer Modelle mit eigenen Mischern und Schalterbelegungen gibt es nicht. Wer mehrere Drohnen mit unterschiedlichen Einstellungen fliegt, braucht einen Sender mit EdgeTX.

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