Technische Daten
Maße und Gewicht
| Außenmaße | 36 × 26 × 14,4 cm |
|---|---|
| Rechnerisches Volumen | rund 13,5 Liter |
| Eigengewicht laut Beschreibung | 1,7 kg |
| Gewicht laut Detailangaben | 1,6 kg |
| Farbe | Schwarz |
| Modell | Titan FP110 |
| EAN | 6975428511664 |
Material und Schutz
| Außenschale | Polypropylen, laut Lykus gegen Stöße und Druck |
|---|---|
| Innenleben | CNC-geschnittenes EVA, laut Lykus elastischer als herkömmliches EVA |
| Schutzart | IP67, SGS-zertifiziert |
| Bedeutung IP67 | staubdicht, übersteht zeitweiliges Untertauchen |
| Druckausgleichsventil | nennt Lykus nicht |
| Schultergurt | nennt Lykus nicht |
Fassungsvermögen
| Drohne | DJI Flip |
|---|---|
| Fernsteuerung | DJI RC 2 oder RC-N3 |
| Akkus | bis zu 7 |
| Ladezubehör | Ladestation und Ladegerät |
| Kleinteile | Kabel, Filterbox, Propeller und weiteres Zubehör |
Passende Drohne
| Modell | DJI Flip |
|---|---|
| Maße gefaltet | 136 × 62 × 165 mm |
| Startgewicht | 249 g |
| Akku | 3.110 mAh, 22,3 Wh, 83,5 g |
Der Lykus Titan FP110 ist ein Hartschalenkoffer für die DJI Flip und das Zubehör einer Fly More Combo. Eine CNC-geschnittene Einlage aus besonders elastischem EVA nimmt die Drohne, eine RC 2 oder RC-N3, bis zu sieben Akkus, die Ladestation, das Ladegerät und Kleinteile auf. Die Schale aus Polypropylen ist laut Lykus nach IP67 dicht, belegt durch ein Zertifikat der Prüfgesellschaft SGS. Mit 36 × 26 × 14,4 cm bleibt der Koffer kompakt genug für das kleine Handgepäckstück im Flugzeug. Grundlage dieser Einordnung sind die Herstellerangaben von Lykus in der Amazon-Listung, deren Detailangaben und die Datenblätter der DJI Flip und ihres Zubehörs.
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- IP67 mit SGS-Zertifikat, der Koffer ist staubdicht und übersteht einen Sturz ins Wasser
- Bis zu sieben Akkus ergeben rechnerisch rund zweieinhalb Stunden reale Flugzeit
- Ladestation und Ladegerät haben eigene Plätze, die komplette Fly More Combo reist in einem Behälter
- Mit 36 × 26 × 14,4 cm passt der Koffer auch in das kleine Gratis-Gepäckstück vieler Billigflieger
- Nimmt beide Fernsteuerungen der Flip auf, RC 2 und RC-N3
Das spricht dagegen
- 1,7 kg Eigengewicht, voll gepackt kommen rund 3 kg zusammen
- Lykus nennt kein Druckausgleichsventil, nach Flugreisen oder Höhenwechseln kann der Deckel festsitzen
- Einen Schultergurt nennt die Listung nicht
- Beschreibung und Detailangaben nennen 1,7 und 1,6 kg
Ein Koffer für die komplette Fly More Combo
Die DJI Flip ist mit ihrem fest verbauten Propellerschutz gefaltet 136 × 62 × 165 mm groß und damit klobiger als eine gefaltete Mini. Dazu kommen in der Fly More Combo die RC 2, drei Akkus, die Parallel-Ladestation und ein Ladegerät. Der Lykus Titan FP110 ist darauf zugeschnitten.
Lykus nennt für die Einlage die Drohne, die RC 2 oder RC-N3, bis zu sieben Akkus, den Ladehub, das Ladegerät, Kabel, eine Filterbox und Propeller. Jedes Teil hat seine eigene Aussparung. Beim Tragen bewegt sich nichts, und ein fehlender Akku fällt beim Packen sofort auf.
IP67: was die Schale leistet
Lykus nennt für die Schale IP67 mit einem Zertifikat der Prüfgesellschaft SGS. Die erste Ziffer 6 steht für staubdicht, die zweite Ziffer 7 für Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen. Regen, Spritzwasser auf dem Boot und ein Sturz ins flache Wasser am Ufer übersteht der Koffer damit. Sand am Strand kommt nicht hinein.
Die Schale besteht aus Polypropylen. Der Kunststoff gilt als schlagzäh und gibt bei Stößen elastisch nach. Er verträgt auch Druck von oben, der Koffer kann im Kofferraum unter anderem Gepäck liegen.
Innen sitzt eine CNC-geschnittene EVA-Einlage. Lykus beschreibt das Material als elastischer als herkömmliches EVA, damit es Stöße besser aufnimmt. Bei der Flip zählt das vor allem für die Kamera, die vorn zwischen den Schutzringen sitzt.
Sieben Akkus: rund zweieinhalb Stunden Flugzeit
DJI nennt 31 Minuten je Akku, realistisch planbar sind 20 bis 24 Minuten mit Reserve. Sieben Akkus ergeben damit rund zweieinhalb Stunden in der Luft, nach Datenblatt gut dreieinhalb Stunden. Die Fly More Combo bringt drei Akkus mit, im Koffer ist also Platz für vier Nachkäufe. Was ein einzelner Akku leistet, steht in der Rezension zum Akku der DJI Flip.
Die Parallel-Ladestation der Flip nimmt zwei Akkus auf und lädt sie mit einem 65-W-Netzteil in rund 70 Minuten. Beim Drehtag mit Stromanschluss im Auto oder in der Unterkunft ergibt das einen Kreislauf, bei dem zwei Akkus laden, während die anderen fliegen.
Sieben Akkus speichern zusammen rund 156 Wh, jeder einzelne liegt mit 22,3 Wh weit unter der 100-Wh-Grenze der Airlines.
Kompakt genug für das kleine Handgepäck
Mit 36 × 26 × 14,4 cm und rund 13,5 Litern ist der FP110 ein kompakter Koffer. Im Flugzeug passt er in das übliche Handgepäckmaß von 55 × 40 × 23 cm und auch in das kleine Gratis-Gepäckstück vieler Billigflieger mit etwa 40 × 30 × 20 cm. Damit bleibt das große Handgepäck frei für Kleidung. Die Regeln für die Akkus stehen im Ratgeber zum Mitnehmen einer Drohne im Flugzeug.
Ein Druckausgleichsventil nennt Lykus nicht. Wird ein dichter Koffer in der Flugzeugkabine oder im Gebirge geschlossen, entsteht beim Rückweg in tiefere Lagen ein Unterdruck, und der Deckel sitzt fest. Langsames Öffnen an einer Verschlussseite löst das, es kostet nur einen Moment Geduld.
Gewicht: 1,7 kg leer
Die Beschreibung nennt 1,7 kg Eigengewicht, die Detailangaben 1,6 kg. Voll gepackt mit Flip, sechs weiteren Akkus, RC 2 und Ladestation kommen knapp 3 kg zusammen, mit Ladegerät und Kabeln etwas mehr.
Das ist mehr als die Drohne selbst vermuten lässt, die nur 249 g wiegt. Die Schale und der Schaum machen den größten Teil aus. Für Auto, Zug und Flugreise ist das gut zu tragen. Einen Schultergurt nennt die Listung nicht. Für Wanderungen mit wenigen Akkus ist eine Tasche die bequemere Wahl.
Alternativen im Vergleich
| Behälter | Bauart | Fernsteuerung | Akkus | Preis | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|
| Lykus Titan FP110 | PP-Koffer, IP67, 1,7 kg | RC 2, RC-N3 | bis 7 | 38,94 € | 4,0 / 5 |
| LEKUFEE LK800-8 | ABS-Koffer, IP67 laut LEKUFEE, 1,9 kg, Schultergurt | RC 2, RC-N3, RC-N2 | bis 9 | 39,99 € | nicht rezensiert |
| Tomat Umhängetasche | Softtasche, Schultergurt | RC 2, RC-N3 | 3 | 32,99 € | 3,3 / 5 |
Amazon-Preise: Stand 07.11.2026, 15:50 MEZ · Details
Das LEKUFEE LK800-8* nimmt mehr Akkus auf, bringt einen Schultergurt mit und zählt Autoladegerät, microSD-Karten und ND-Filter zur Belegung. LEKUFEE nennt ebenfalls IP67, aber kein Prüfzertifikat. Maße und Gewicht stehen in der Listung mit 34 × 12,8 × 31,5 cm und 1,9 kg exakt so wie beim Air-3S-Koffer LK810-1 desselben Herstellers. Mit 31,5 cm ist das LK800-8 für das kleine Gratis-Gepäckstück zu hoch. Der Lykus ist leichter, kompakter und zertifiziert, das LEKUFEE bietet mehr Platz und den Gurt.
Fazit
Der Lykus Titan FP110 ist für die DJI Flip ein durchdachter Reisekoffer. Die Einlage nimmt die komplette Fly More Combo samt Ladestation und vier zusätzlichen Akkus auf, die Schale ist nach IP67 zertifiziert, und das Format passt in das kleine Handgepäck. Die 4,0 von 5 kosten das Eigengewicht von 1,7 kg, das fehlende Ventil und der nicht genannte Schultergurt.
Passend ist er, wenn du die Flip mit mehreren Akkus und Ladestation im Auto, im Zug oder im Flugzeug transportierst und am Wasser oder bei Regen fliegst.
Eher nicht passend ist er, wenn du die Drohne vor allem zu Fuß mitnimmst und selten mehr als drei Akkus brauchst. Dann reicht eine Umhängetasche.
Lykus Titan FP110 für die DJI Flip bei Amazon ansehen*Häufige Fragen
Ist der Lykus Titan FP110 wasserdicht?
Ja, Lykus nennt die Schutzart IP67 mit SGS-Zertifikat. Die 6 steht für staubdicht, die 7 für Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen. Der Koffer übersteht damit Regen, Spritzwasser und einen Sturz ins flache Wasser. Für längere Zeit unter Wasser ist er nicht ausgelegt.
Passt die DJI RC 2 in den Koffer?
Ja, Lykus nennt die RC 2 und die RC-N3. Damit passt der Koffer zur Basisversion der Flip mit RC-N3, zur Version mit RC 2 und zur Fly More Combo. Die RC 2 hat einen eigenen Bildschirm, die RC-N3 nutzt das Smartphone, das du separat transportierst.
Wie viele Akkus passen in den Lykus-Koffer für die Flip?
Bis zu sieben. Bei realistisch 20 bis 24 Minuten je Akku ergibt das rund zweieinhalb Stunden Flugzeit, nach DJI-Datenblatt mit 31 Minuten je Akku wären es gut dreieinhalb Stunden. Die Fly More Combo bringt drei Akkus mit, im Koffer ist also Platz für vier Nachkäufe.
Passt die Ladestation der Fly More Combo hinein?
Ja. Lykus nennt in der Aufzählung ausdrücklich den Ladehub und das Ladegerät. Die Parallel-Ladestation der Flip misst laut Amazon rund 120 × 55 × 91 mm und nimmt zwei Akkus auf. Zusammen mit Kabeln, Filterbox und Propellern reist damit die komplette Combo in einem Behälter.
Wie schwer ist der Koffer voll gepackt?
Der leere Koffer wiegt laut Beschreibung 1,7 kg. Dazu kommen die Flip mit 249 g, sechs weitere Akkus mit je 83,5 g, die RC 2 mit rund 420 g und die Ladestation mit rund 92 g. Das ergibt knapp 3 kg, mit Ladegerät und Kabeln etwas mehr.
Hat der Koffer ein Druckausgleichsventil?
In der Listung steht keines. Wird ein dichter Koffer bei niedrigem Luftdruck geschlossen, etwa in der Flugzeugkabine oder im Gebirge, entsteht beim Rückweg ins Tal ein Unterdruck und der Deckel sitzt fest. Langsames Öffnen an einer Verschlussseite löst das.
Darf ich den Koffer mit Akkus ins Flugzeug nehmen?
Die Akkus ja, im Handgepäck. Mit 22,3 Wh liegt der Flip-Akku weit unter der 100-Wh-Grenze, wie viele Ersatzakkus erlaubt sind, regelt die Airline. Der Koffer passt mit 36 × 26 × 14,4 cm in das übliche Handgepäckmaß und auch in das kleine Gratis-Gepäckstück vieler Billigflieger mit etwa 40 × 30 × 20 cm.
Koffer oder Tasche für die DJI Flip?
Die Tasche ist leichter und per Schultergurt tragbar, für einen Ausflug mit drei Akkus reicht sie. Der Koffer lohnt sich, sobald die Ladestation und mehr als drei Akkus mitreisen oder die Ausrüstung Regen, Sand und Stöße abbekommt. Eine passende Tasche ist die Tomat-Umhängetasche für die Flip.