DJI Mavic 4 Pro Zubehör: Akkus, Ladestation, Filter, Koffer

DJI Mavic 4 Pro Zubehör im Überblick: was die Fly More Combo schon enthält, warum das 240-W-Netzteil die Ladezeit drittelt und welche ND-Filter die Telekameras brauchen.

Zubehör Veröffentlicht am 5 Min. Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze

  • DJI Mavic 4 Pro Zubehör mit dem größten Nutzen: ein zweiter Akku mit 95,3 Wh für bis zu 51 Minuten Flugzeit laut DJI.
  • Fly More Combo prüfen: Sie enthält drei Akkus, die Ladestation und ein ND-Filterset. Wer sie hat, braucht vor allem Netzteil und Koffer.
  • Ladestation plus 240-W-Netzteil laden drei Akkus in rund 90 Minuten, am 100-W-Netzteil dauert es rechnerisch gut vier Stunden.
  • ND-Filter braucht vor allem das Tele-Duo mit fester Blende f/2,8, die Hauptkamera regelt selbst von f/2,0 bis f/11.
  • Nichts von der Mavic 3 passt: Akku und Ladestation sind neu.

Was die Mavic 4 Pro ab Werk mitbringt

Vor jedem Zubehörkauf lohnt der Blick in den Karton. DJI verkauft die Mavic 4 Pro in drei Paketen, und die Unterschiede liegen genau beim Zubehör.

PaketFernsteuerungAkkusLadestationND-FilterNetzteil
BasisversionDJI RC 21neinnein100 W
Fly More ComboDJI RC 23jaja100 W
Creator ComboDJI RC Pro 2wie Fly Morejaja240 W

Die Creator Combo ergänzt die größere Fernsteuerung mit 7-Zoll-Display und 512 GB internen Speicher in der Drohne. Für die meisten Piloten ist die Fly More Combo der Punkt, an dem sich der Aufpreis rechnet. Ihr Inhalt kostet einzeln gekauft etwa so viel wie der Aufpreis selbst. Wer die Basisversion besitzt, rüstet in der Reihenfolge der folgenden Abschnitte nach.

Alle Daten zur Drohne selbst stehen in der Rezension der DJI Mavic 4 Pro.

Der zweite Akku: die wichtigste Ergänzung

Die Mavic 4 Pro fliegt laut DJI bis zu 51 Minuten mit einem Akku, der höchste Wert einer aktuellen DJI-Kameradrohne. Im Flugalltag mit Wind, Positionswechseln und Reserve bleiben nach Berichten der Fachpresse 30 bis 46 Minuten. Für einen Drehtag an mehreren Orten ist das knapp.

Der Akku der Mavic 4 Pro speichert 6.654 mAh bei 14,32 V, das ergibt 95,3 Wh. Damit bleibt er unter der 100-Wh-Grenze fürs Handgepäck und darf ohne Genehmigung der Airline mitfliegen. Gegenüber dem Akku der Mavic 3 steckt fast ein Viertel mehr Energie in einem Gehäuse mit nahezu gleichem Gewicht.

Ein zweiter Akku verdoppelt die Flugzeit eines Ausflugs, ein dritter macht aus einem Fototermin einen Drehtag. Bei 51 Minuten je Akku reichen für die meisten Einsätze zwei.

Ladestation und Netzteil: wo die Zeit hängt

Die parallele Ladestation nimmt drei Akkus auf und hat zwei Eingänge: USB-C mit bis zu 100 W und einen Mini-SDC-Anschluss mit bis zu 240 W. Welches Netzteil daran hängt, entscheidet über die Ladezeit.

LadewegLeistungdrei Akkus voll
Ladestation mit 240-W-Netzteilparallelrund 90 Minuten
Ladestation mit 100-W-Netzteilnacheinanderrechnerisch rund 4 Stunden
Akku in der Drohnehöchstens 65 Wknapp 2 Stunden je Akku

Das 240-W-Netzteil liegt nur der Creator Combo bei. Basisversion und Fly More Combo kommen mit 100 W. Wer abends drei Akkus lädt, kommt damit aus. Wer mittags zwischen zwei Locations nachladen will, braucht das größere Netzteil, sonst wird erst ein Akku voll, während die anderen warten.

Die Station hat noch zwei nützliche Funktionen. Sie arbeitet als Powerbank mit bis zu 60 W am USB-C-Ausgang und lädt Fernsteuerung oder Smartphone. Und sie überträgt Restladung aus schwächeren Akkus auf den vollsten, sodass aus mehreren angebrochenen Akkus ein voller wird.

Zeitleiste der Ladezeiten von drei leeren Akkus der DJI Mavic 4 Pro über sechs Stunden. Erste Zeile: Ladestation mit 240-Watt-Netzteil lädt alle drei Akkus gleichzeitig, nach rund 90 Minuten sind alle voll. Zweite Zeile: Ladestation mit 100-Watt-Netzteil lädt die Akkus nacheinander, nach rund vier Stunden sind alle drei voll. Dritte Zeile: Laden in der Drohne mit höchstens 65 Watt, knapp zwei Stunden je Akku, drei Akkus nacheinander brauchen fast sechs Stunden. Merksatz: Erst das 240-Watt-Netzteil macht das parallele Laden möglich, es liegt nur der Creator Combo bei.

Dieselbe Ladestation, zwei Netzteile: Mit 240 W sind drei Akkus nach 90 Minuten voll, mit 100 W nach rund vier Stunden.

ND-Filter: für die Telekameras gedacht

Die Mavic 4 Pro hat drei Kameras, und nur eine davon hat eine verstellbare Blende. Die Hasselblad-Hauptkamera regelt von f/2,0 bis f/11 und kann die Belichtung bei Sonne selbst abfangen. Die mittlere Telekamera mit 70 mm und die lange Telekamera mit 168 mm arbeiten mit fester Blende f/2,8. Für Videos mit natürlicher Bewegungsunschärfe brauchen sie bei Tageslicht ND-Filter.

Das DJI-ND-Filterset enthält ND8, ND16, ND32 und ND64, also drei bis sechs Blendenstufen. Laut DJI ist es auf die drei Kameras abgestimmt und reduziert für die Telekameras weniger Licht als für die Hauptkamera. Ein Filter wiegt 5,1 g, das Set zusammen 20,4 g, für Gimbal und Flugzeit spielt das keine Rolle. Ein ND4 für die goldene Stunde fehlt im Set.

Transport: Koffer oder Tasche

Mit 1.063 g und einer Fernsteuerung mit Bildschirm ist die Mavic 4 Pro kein Gerät für die Jackentasche. Zwei Bauformen haben sich bewährt:

Ein voll gepackter Koffer mit sechs Akkus wiegt schnell 5,5 bis 6 kg. Wer viel zu Fuß unterwegs ist, nimmt besser drei Akkus mit und lässt den Rest im Auto.

Die vier Zubehörteile mit Rezension

Diese Teile haben wir nach Datenblatt und Ausstattung eingeordnet. Alle passen ausdrücklich zur Mavic 4 Pro.

DJI Mavic 4 Pro Intelligent Flight Battery
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DJI Mavic 4 Pro Parallele Ladestation
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DJI ND-Filterset Mavic 4 Pro
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Die Einordnung im Detail steht in den Rezensionen zum Akku der Mavic 4 Pro, zur Ladestation, zum ND-Filterset und zum Lykus-Koffer.

Was nicht passt: Zubehör der Mavic 3

Wer von der Mavic 3 oder Mavic 3 Pro umsteigt, kann wenig mitnehmen.

Zubehörvon Mavic 3 nutzbar?
Akkunein, eigener Akku mit 95,3 Wh
Ladestationnein, die neue Station lädt nur Mavic-4-Pro-Akkus
ND-Filternein, andere Kameraeinheit
Koffernur mit passender Einlage
Fernsteuerungnein, die Mavic 4 Pro kommt mit RC 2 oder RC Pro 2

Universelle Teile wandern dagegen problemlos mit, etwa Landepad, Speicherkarten und Powerbank.

Eine Reihenfolge für den Einkauf

Ausgehend von der Basisversion bringt diese Reihenfolge den größten Nutzen pro Euro:

  1. Zweiter Akku, verdoppelt die Flugzeit eines Ausflugs.
  2. Ladestation, macht aus mehreren Akkus ein System.
  3. ND-Filterset, sobald du mit den Telekameras filmst.
  4. Koffer oder Tasche, spätestens vor der ersten Reise.
  5. 240-W-Netzteil, wenn du unterwegs nachladen willst.

Bei mehr als zwei Teilen aus dieser Liste ist meist die Fly More Combo der günstigere Weg, solange die Drohne noch nicht gekauft ist.

Fazit: Akku zuerst, Netzteil nicht vergessen

Das wichtigste Zubehör für die Mavic 4 Pro ist ein zweiter Akku. Die Ladestation spielt ihren Vorteil erst mit dem 240-W-Netzteil voll aus, das nur der Creator Combo beiliegt. ND-Filter lohnen sich vor allem, wenn du die Telekameras für Videos nutzt. Wer die Drohne noch nicht besitzt, rechnet zuerst die Fly More Combo durch. Sie deckt die ersten drei Punkte der Liste ab.

Häufige Fragen

Welches Zubehör braucht man für die DJI Mavic 4 Pro?

Am meisten bringt ein zweiter Akku, weil er die Flugzeit eines Drehtags verdoppelt. Danach folgen eine Ladestation, ein ND-Filterset für die beiden Telekameras mit fester Blende und ein Koffer oder eine Tasche für den Transport. Die Fly More Combo enthält Akkus, Ladestation und ND-Filter bereits, mit ihr bleibt vor allem die Frage nach Netzteil und Transport.

Passen Akkus der Mavic 3 in die Mavic 4 Pro?

Nein. Die Mavic 4 Pro hat einen eigenen Akku mit 95,3 Wh. Auch die Ladestation der Mavic 4 Pro nimmt nur diesen Akku auf, Akkus der Mavic-3-Serie lassen sich darin nicht laden. Beim Kauf von Ersatzakkus und Ladezubehör deshalb immer auf die Bezeichnung Mavic 4 Pro achten.

Wie lange dauert das Laden von drei Mavic-4-Pro-Akkus?

Mit dem 240-W-Netzteil lädt die Ladestation drei Akkus parallel in rund 90 Minuten. Am 100-W-Netzteil der Basisversion und der Fly More Combo lädt sie nacheinander, drei Akkus brauchen dann rechnerisch rund vier Stunden. In der Drohne lädt ein Akku mit höchstens 65 W knapp zwei Stunden.

Ist das 240-W-Netzteil bei der Mavic 4 Pro dabei?

Nur in der Creator Combo. Basisversion und Fly More Combo kommen mit einem 100-W-Netzteil. Wer drei Akkus über Nacht lädt, kommt damit aus. Wer zwischen zwei Drehorten nachladen will, profitiert vom größeren Netzteil, weil erst damit das parallele Laden funktioniert.

Braucht die Mavic 4 Pro ND-Filter?

Für die Hauptkamera kaum, ihre Blende lässt sich von f/2,0 bis f/11 verstellen. Die beiden Telekameras haben dagegen eine feste Blende von f/2,8 und brauchen bei Sonne ND-Filter, um eine filmtaugliche Belichtungszeit zu halten. Das DJI-Set mit ND8 bis ND64 ist auf alle drei Kameras abgestimmt.

Darf ich Mavic-4-Pro-Akkus ins Flugzeug mitnehmen?

Ja, im Handgepäck. Mit 95,3 Wh liegt der Akku knapp unter der Grenze von 100 Wh, bis zu der Lithium-Akkus ohne Genehmigung der Airline mitreisen dürfen. Manche Fluggesellschaften begrenzen zusätzlich die Zahl der Ersatzakkus, ein Blick in deren Bedingungen lohnt sich.

Welche Fernsteuerung gehört zur Mavic 4 Pro?

Basisversion und Fly More Combo enthalten die DJI RC 2 mit eingebautem Bildschirm. Die Creator Combo bringt die DJI RC Pro 2 mit 7-Zoll-Display mit, dazu 512 GB internen Speicher in der Drohne. Die anderen Pakete haben 64 GB.

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