DJI DJI Mavic 4 Pro Intelligent Flight Battery

Flugakku · DJI

DJI Mavic 4 Pro Intelligent Flight Battery (Ersatzakku)

  • 6.654 mAh bei 14,32 V ergeben 95,3 Wh für bis zu 51 Minuten Flugzeit
  • Rund 287 Wh je Kilogramm, fast ein Viertel mehr Energie als der Mavic-3-Akku bei gleichem Gewicht
  • 51 Minuten Ladezeit mit dem 240-W-Netzteil, 115 Minuten in der Drohne
  • 95,3 Wh liegen knapp unter der 100-Wh-Grenze fürs Handgepäck
  • Bei Amazon rund 10 % unter der UVP von 199 €, verkauft von Amazon selbst

Preise: Stand 18.09.2026, Amazon 08:21 Uhr, inkl. MwSt., ohne Gewähr

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Rezension der drohnen-guru.de-Redaktion · Veröffentlicht am 17. September 2026

Was du zum Fliegen brauchst

Die rechtliche Einstufung nach EU-Drohnenverordnung, bezogen auf den privaten Flug in Deutschland.

Klasse der Mavic 4 Pro C2 bei 1.063 g, gilt laut DJI nur mit Original-Akku Details im Ratgeber
Transport im Flugzeug 95,3 Wh, nur im Handgepäck, knapp unter der Genehmigungsgrenze Details im Ratgeber
Lagerung Selbstentladung auf 60 % nach 45 Tagen, alle 3 Monate voll laden Details im Ratgeber
Temperatur Laden bei 5 bis 40 °C, Fliegen ab −10 °C Details im Ratgeber
Entsorgung Rückgabe im Handel oder am Wertstoffhof, nie im Hausmüll

Technische Daten

Elektrische Daten

Modellbezeichnung BWX341-6654-14.32
Kapazität 6.654 mAh
Energiegehalt 95,3 Wh
Nennspannung 14,32 V
Max. Ladespannung 17,2 V
Akkutyp Li-Ion 4S
Zellchemie LiNiMnCoO2 (NMC)

Gewicht und Passform

Gewicht ca. 332 g (Handbuch: ca. 331 g)
Abmessungen 62 × 44 × 128 mm
Anteil an der Startmasse rund 31 % von 1.063 g
Energiedichte rund 287 Wh je kg (rechnerisch)
Kompatibilität ausschließlich DJI Mavic 4 Pro

Flugleistung der Mavic 4 Pro

Max. Flugzeit 51 Minuten
Max. Schwebezeit 45 Minuten
Max. Flugdistanz 41 km
Betriebstemperatur −10 bis 40 °C

Laden

Ladetemperatur 5 bis 40 °C, ideal 22 bis 28 °C
Ladestation mit 240-W-Netzteil 1 Akku ca. 51 min, 3 Akkus ca. 90 min (bei 200–240 V)
Ladestation mit 100-W-Netzteil 1 Akku ca. 80 min, mehrere nacheinander
In der Drohne ca. 115 min bei max. 65 W

Akkumanagement

Ladestandsanzeige 4 LEDs in 8 Stufen
Selbstentladung auf ca. 96 % nach 3 Tagen, auf 60 % nach 45 Tagen
Ausgelegte Lebensdauer 200 Ladezyklen laut Handbuch
Schutzfunktionen Überstrom, Kurzschluss, Überladung, zu hohe Ladespannung, Ladetemperatur

Die DJI Mavic 4 Pro Intelligent Flight Battery ist der Originalakku des Flaggschiffs DJI Mavic 4 Pro. Mit 6.654 mAh bei 14,32 V speichert sie 95,3 Wh, so viel Energie wie kein anderer Akku einer aktuellen DJI-Kameradrohne, und trägt damit die 51 Minuten Flugzeit aus dem Datenblatt. Dabei wiegt sie mit rund 332 g kaum mehr als der deutlich schwächere Akku der Mavic-3-Serie. Schwachpunkt ist das Laden: Die kurzen Ladezeiten gibt es nur mit dem separat erhältlichen 240-W-Netzteil, in der Drohne dauert eine Ladung fast zwei Stunden. Grundlage dieser Einordnung sind das DJI-Datenblatt, das Benutzerhandbuch der Mavic 4 Pro, die Anleitung der Parallelen Ladestation, der deutsche DJI Store, die Amazon-Listung und veröffentlichte Flugzeitmessungen der Fachpresse.

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • 51 Minuten Flugzeit sind der höchste Wert einer aktuellen DJI-Kameradrohne, ein Akku deckt einen kompletten Dreh an einer Location ab
  • Rund 287 Wh je Kilogramm: Gegenüber dem Mavic-3-Akku stecken 24 % mehr Energie in einem 3,5 g leichteren Gehäuse
  • Mit dem 240-W-Netzteil ist ein leerer Akku in 51 Minuten voll, drei Akkus brauchen zusammen nur 90 Minuten
  • 95,3 Wh bleiben unter der 100-Wh-Grenze, der Akku darf ohne Genehmigung der Airline ins Handgepäck
  • Bei Amazon kostet er 179 € und damit 20 € weniger als im DJI Store, die Wattstunde liegt bei 1,88 €

Das spricht dagegen

  • In der Drohne lädt der Akku mit höchstens 65 W knapp zwei Stunden, schneller geht es nur mit Ladestation und Zusatznetzteil
  • Das 240-W-Netzteil liegt nur der Creator Combo bei, einzeln kostet es 119,99 € bei Amazon und 129 € im DJI Store
  • Im Flugalltag bleiben laut Fachpresse 30 bis 46 Minuten, je nach Wind und Flugstil ein spürbarer Abstand zum Datenblatt
  • Mit 95,3 Wh ist der Abstand zur 100-Wh-Grenze klein, manche Airlines begrenzen zusätzlich die Zahl der Ersatzakkus

Bewertung im Detail

Kapazität und Flugzeit 5,0
Gewicht und Energiedichte 4,5
Laden und Handhabung 3,5
Reisetauglichkeit 4,0
Preis und Verfügbarkeit 4,0

Gesamtwertung: 4,2 / 5

Der größte Akku im aktuellen DJI-Kameraprogramm

Die DJI Mavic 4 Pro ist das Flaggschiff unter den Kameradrohnen von DJI: 100-MP-Hasselblad-Kamera, zwei Telekameras, ein um 360° drehbarer Gimbal. Einen großen Teil ihrer Alltagstauglichkeit verdankt sie dem Akku. 51 Minuten Flugzeit nennt DJI, mehr als bei jeder anderen aktuellen Drohne des Herstellers.

Der Akku ist zugleich das schwerste Einzelteil. Von 1.063 g Startmasse entfallen rund 332 g auf ihn, knapp ein Drittel. Wer mit der Mavic 4 Pro ernsthaft filmt, kauft ihn früher oder später nach. Diese Rezension rechnet durch, was in dem Akku steckt, wie lange er im Alltag hält, welcher Ladeweg sich lohnt und wo Du ihn am günstigsten bekommst.

95,3 Wattstunden: nah an der Grenze des Erlaubten

Das Datenblatt nennt 6.654 mAh bei 14,32 V Nennspannung, daraus ergeben sich 95,3 Wh. Die Ladeschlussspannung liegt bei 17,2 V, verbaut sind vier Zellen in Reihe (4S). Als Zellchemie gibt DJI LiNiMnCoO2 an, eine Nickel-Mangan-Kobalt-Mischung, die viel Energie je Gramm speichern kann.

Mit den 95,3 Wh liegt der Akku knapp unter einer Grenze, die für Reisende zählt. Für Lithium-Akkus im Flugzeug gilt die Schwelle von 100 Wh: Darunter darf ein Passagier Ersatzakkus ohne Genehmigung der Airline im Handgepäck mitnehmen, darüber braucht er eine Zustimmung, ab 160 Wh sind sie verboten. Der größte DJI-Kameraakku bleibt damit reisetauglich, mehr dazu steht im Ratgeber zur Drohne im Flugzeug.

Mehr Energie im gleichen Gewicht wie bei der Mavic 3

Aufschlussreich wird der Akku im Vergleich mit seinem Vorgänger. Der Akku der Mavic-3-Serie speichert 77 Wh und wiegt 335,5 g. Der neue Akku bringt 95,3 Wh auf 332 g, also rund 24 % mehr Energie bei 3,5 g weniger Gewicht.

AkkuEnergieGewichtEnergiedichte
DJI Mavic 4 Pro95,3 Wh332 gca. 287 Wh/kg
DJI Mavic 3 Serie77 Wh335,5 gca. 230 Wh/kg
DJI Air 3S62,5 Wh247 gca. 253 Wh/kg
DJI Mini 5 Pro19,52 Wh71,2 gca. 274 Wh/kg

Mit rund 287 Wh je Kilogramm hat der Mavic-4-Pro-Akku die höchste Energiedichte in dieser Tabelle. Der Mavic-3-Akku arbeitet laut Datenblatt noch mit Lithium-Kobaltoxid (LiCoO2), der Wechsel auf die NMC-Chemie passt zu dem Sprung. Welche Zelltechnik genau dahintersteckt, schlüsselt DJI nicht auf.

Auf die Flugzeit gerechnet ergibt sich ein zweites Bild. Die Mavic 3 Pro schafft mit 77 Wh 43 Minuten, das sind 0,56 Minuten je Wattstunde. Die Mavic 4 Pro kommt mit 95,3 Wh auf 51 Minuten und damit auf 0,54 Minuten je Wattstunde. Die längere Flugzeit stammt also fast vollständig aus dem größeren Energievorrat. Dass die Effizienz trotzdem kaum sinkt, obwohl die neue Drohne mit 1.063 g gut 100 g schwerer ist, spricht für den Antrieb.

51 Minuten im Datenblatt, 30 bis 46 im Alltag

Die 51 Minuten entstehen unter Idealbedingungen, geflogen bis zur Zwangslandung. Rechnerisch entspricht das einer mittleren Leistung von rund 112 W. Beim reinen Schweben steigt der Wert auf rund 127 W, deshalb nennt DJI dafür nur 45 Minuten.

Die Fachpresse liefert Werte aus dem echten Betrieb:

Für die Planung heißt das: Bei ruhigen Aufnahmen und normalem Wind sind rund 40 Minuten mit Reserve realistisch, bei sportlicher Flugweise oder starkem Wind eher 30 bis 35. Selbst der untere Wert reicht für mehrere Motive je Akku. Welche Faktoren die Flugzeit sonst beeinflussen, steht im Ratgeber zur Flugzeit von Drohnen.

Laden: drei Wege mit sehr unterschiedlichem Tempo

Für den Akku gibt es drei Ladewege, und sie unterscheiden sich um mehr als den Faktor zwei.

WegNetzteilEin AkkuDrei Akkus
Parallele LadestationDJI Mavic 240W (Mini-SDC)ca. 51 minca. 90 min, gleichzeitig
Parallele LadestationDJI 100W USB-Cca. 80 minnacheinander, rechnerisch ca. 240 min
In der DrohneUSB-C, max. 65 Wca. 115 minnur einzeln

Die Tabelle zeigt, warum das Netzteil die eigentliche Kaufentscheidung ist. Mit 240 W lädt die Station alle drei Akkus gleichzeitig. Sie bringt zuerst den leersten Akku auf den Stand der anderen und füllt dann alle drei zusammen. Mit 100 W arbeitet sie die Akkus nacheinander ab, beginnend mit dem vollsten. Die 90 Minuten für drei Akkus gelten übrigens bei 200 bis 240 V Netzspannung, an 100 bis 127 V nennt DJI rund 110 Minuten.

In der Drohne nimmt der Akku höchstens 65 W auf, daraus ergeben sich knapp zwei Stunden. Die Drohne muss dabei ausgeschaltet sein. Für einen einzelnen Akku über Nacht genügt das, für einen Drehtag mit mehreren Akkus ist es zu langsam. Einzelheiten zur Station stehen in der Rezension der Parallelen Ladestation der Mavic 4 Pro, allgemeine Hinweise im Ratgeber DJI-Akku richtig laden.

Die Netzteil-Frage in den Combos

Hier lohnt ein genauer Blick auf die Lieferumfänge. Die Basisversion und die Fly More Combo enthalten das 100-W-USB-C-Netzteil. Die Fly More Combo bringt zwar die Parallele Ladestation mit, lädt damit aber nacheinander. Das 240-W-Netzteil liegt nur der Creator Combo für 3.539 € bei.

Wer schnell laden will, kauft das Netzteil also meist dazu: im DJI Store für 129 €, bei Amazon für 119,99 €. Das Netzteil hat zusätzlich einen USB-C-Ausgang mit bis zu 65 W für die Fernsteuerung oder das Smartphone. Wer beides gleichzeitig lädt, verlängert allerdings die Ladezeit der Akkus.

Die Rechnung für die Fly More Combo im DJI Store: Sie kostet 2.699 €, die Basisversion 2.099 €. Die 600 € Aufpreis decken zwei Akkus zu je 199 € und die Ladestation zu 89 € ab, zusammen 487 €. Der Rest verteilt sich auf Schultertasche und Ersatzpropeller. Für Neukäufer mit Reiseplänen ist die Combo damit die naheliegende Wahl, für Besitzer der Basisversion der Einzelkauf.

Preis je Wattstunde und je Flugminute

Bei Amazon verkauft Amazon selbst den Akku für 179 €, im DJI Store kostet er 199 €. Der Unterschied macht sich in der Rechnung bemerkbar:

AkkuPreisEnergiePreis je WhPreis je Flugminute
Mavic 4 Pro, Amazon179,00 €95,3 Wh1,88 €3,51 €
Mavic 4 Pro, DJI Store199,00 €95,3 Wh2,09 €3,90 €
Mavic 3 Serie, Amazon-Marktplatz205,00 €77 Wh2,66 €4,46 €
Air 3S129,00 €62,5 Wh2,06 €2,87 €
Mini 5 Pro72,99 €19,52 Wh3,74 €2,03 €

Je Wattstunde ist der Mavic-4-Pro-Akku bei Amazon der günstigste in dieser Übersicht. Je Flugminute liegt er im Mittelfeld der großen Drohnen, weil eine Drohne mit über einem Kilogramm Startmasse mehr Leistung braucht als eine Mini. Umgelegt auf die 200 Ladezyklen, für die DJI den Akku auslegt, kostet ein Zyklus knapp 90 Cent. Der Preis im Kasten oben wird zweimal täglich aktualisiert.

Warum nur der Original-Akku in Frage kommt

Für die Mavic 4 Pro gibt es bereits Nachbau-Akkus. Das Handbuch zieht hier eine klare Linie: Die Drohne erfüllt die Anforderungen der Klasse C2 nur mit einer höchstzulässigen Startmasse von 1.085 g, und DJI verlangt dafür ausdrücklich qualifizierte Ersatzteile. Nicht qualifizierte Akkus und Propeller sind ausgeschlossen.

Das hat praktische Folgen. Die C2-Kennzeichnung entscheidet darüber, in welcher Unterkategorie Du fliegen darfst und ob das A2-Fernpilotenzeugnis Flüge näher an Personen erlaubt. Wie die Klassen zusammenhängen, erklärt der Ratgeber zu den Drohnenklassen C0 bis C4. Bei einer Drohne dieser Preisklasse ist der Original-Akku darum die sichere Wahl.

Akkumanagement, Lagerung und Kälte

Die Elektronik im Akku übernimmt mehrere Aufgaben, die über seine Lebensdauer entscheiden.

DJI empfiehlt, den Akku alle drei Monate voll zu laden, andernfalls erlischt laut Handbuch die Garantie. Im Winter gilt: Zwischen −10 und 5 °C sinkt die Kapazität deutlich, unter −10 °C ist der Akku nicht einsetzbar. Vor dem Start sollte er mindestens 10 °C warm sein. Mehr dazu steht unter Drohne im Winter fliegen.

Alternativen im Vergleich

Der Akku passt nur in die Mavic 4 Pro. Die Tabelle ordnet ihn deshalb im DJI-Akkuprogramm ein:

AkkuEnergieGewichtFlugzeitPreisBewertung
Mavic 4 Pro95,3 Wh332 g51 min179,00 €4,2 / 5
Mavic 3 Serie77 Wh335,5 g46 min205,00 €3,6 / 5
Air 3S62,5 Wh247 g45 min129,00 €4,1 / 5
Mini 5 Pro19,52 Wh71,2 g36 min72,99 €3,9 / 5

Der Mavic-3-Akku ist das direkte Gegenstück der Vorgängergeneration und zeigt, wie groß der Sprung bei der Energiedichte ausfällt. Die Air 3S ist für alle interessant, die mit einer leichteren Drohne fast dieselbe Flugzeit wollen.

Für wen sich der Nachkauf lohnt

Für Besitzer der Basisversion, die mehr als eine Location am Tag anfliegen, ist ein zweiter Akku der sinnvollste Kauf. Bei 179 € liegt er unter der UVP, und mit 35 bis 45 Minuten Nutzzeit verdoppelt er die Flugzeit eines Drehtags.

Für Besitzer der Fly More Combo stellt sich eher die Netzteil-Frage. Drei Akkus sind vorhanden, und das 240-W-Netzteil verkürzt ihre gemeinsame Ladezeit von rechnerisch vier auf eineinhalb Stunden. Die Details stehen in der Rezension der Parallelen Ladestation.

Für Neukäufer lohnt die Rechnung mit der Combo. Zwei Akkus und die Ladestation kosten einzeln 487 €, der Aufpreis von 600 € enthält zusätzlich Tasche und Propeller.

Fazit

Die DJI Mavic 4 Pro Intelligent Flight Battery ist technisch der stärkste Akku im aktuellen Kameraprogramm von DJI: 95,3 Wh auf 332 g, 51 Minuten im Datenblatt und 44 bis 46 Minuten im Test von netzwelt. Dazu bleibt sie knapp unter der 100-Wh-Grenze für Flugreisen und ist bei Amazon günstiger als im DJI Store.

Die 4,2 von 5 bremst allein das Laden. Kurze Ladezeiten gibt es nur mit Ladestation und 240-W-Netzteil, und dieses Netzteil fehlt in den meisten Paketen. Wer die Drohne regelmäßig fliegt, greift zum Original-Akku bei Amazon* und plant beim zweiten oder dritten Akku die Parallele Ladestation* gleich mit ein.

Häufige Fragen

Wie lange hält der Akku der DJI Mavic 4 Pro?

DJI nennt bis zu 51 Minuten Flugzeit und 45 Minuten Schwebezeit, gemessen unter Idealbedingungen ohne Reserve. netzwelt ermittelte im Test durchschnittlich 44 bis 46 Minuten nutzbare Flugzeit je Akku. slashcam kam bei sehr intensiver Nutzung mit Sportmodus und kräftigem Wind nie unter 30 Minuten. Für die Planung sind 35 bis 40 Minuten mit Reserve ein realistischer Wert.

Wie lange dauert das Laden des Mavic-4-Pro-Akkus?

Das hängt am Ladeweg. In der Parallelen Ladestation mit dem DJI Mavic 240W Netzteil braucht ein Akku rund 51 Minuten, drei Akkus zusammen rund 90 Minuten. Mit dem 100-W-USB-C-Netzteil sind es rund 80 Minuten je Akku. In der Drohne dauert eine volle Ladung rund 115 Minuten, weil sie höchstens 65 W annimmt.

Darf man den Akku der Mavic 4 Pro mit ins Flugzeug nehmen?

Ja, im Handgepäck. Mit 95,3 Wh liegt er unter der 100-Wh-Grenze, ab der die Airline zustimmen muss. Ins aufgegebene Gepäck dürfen lose Lithium-Akkus nicht. DJI empfiehlt, die Akkus für den Transport auf höchstens 30 % zu entladen. Wie viele Ersatzakkus erlaubt sind, regelt jede Fluggesellschaft selbst.

Passt der Akku der Mavic 3 in die Mavic 4 Pro?

Nein. Die Mavic 4 Pro nutzt ausschließlich den Akku BWX341-6654-14.32. Der Akku der Mavic-3-Serie (BWX260-5000-15.4) hat eine andere Bauform und eine andere Spannung. Wer von der Mavic 3 umsteigt, muss Akkus und Ladestation neu kaufen.

Darf man Nachbau-Akkus in der Mavic 4 Pro verwenden?

DJI rät im Handbuch ausdrücklich davon ab. Die Klasse C2 gilt nur, solange die Drohne mit qualifizierten Teilen fliegt, und dazu zählt der Original-Akku. Ein Nachbau mit anderem Gewicht kann die höchstzulässige Startmasse von 1.085 g verändern. Dazu kommt, dass die Akkukommunikation mit der Drohne bei Fremdakkus nicht dokumentiert ist.

Wie viele Akkus braucht man für die Mavic 4 Pro?

Für gelegentliche Flüge reicht einer, weil ein Akku mit 35 bis 45 Minuten Nutzzeit schon eine Location abdeckt. Für Drehtage und Reisen sind drei Akkus die übliche Größe, zusammen ergeben sie über zwei Stunden Flugzeit. Mit der Parallelen Ladestation und dem 240-W-Netzteil sind alle drei in 90 Minuten wieder voll.

Lohnt sich die Fly More Combo der Mavic 4 Pro wegen der Akkus?

Im DJI Store kostet sie 600 € mehr als die Basisversion für 2.099 €. Enthalten sind zwei zusätzliche Akkus, die Parallele Ladestation, eine Schultertasche und weitere Propeller. Einzeln kosten zwei Akkus und die Station dort 487 €. Beachte, dass die Combo das 100-W-Netzteil enthält, mit dem die Station nacheinander lädt.

Wie lagert man den Mavic-4-Pro-Akku richtig?

Kühl, trocken und ideal bei 22 bis 28 °C. Der Akku entlädt sich selbstständig auf rund 96 % nach drei Tagen und auf 60 % nach 45 Tagen ohne Nutzung, um ein Aufblähen zu verhindern. Alle drei Monate sollte er einmal voll geladen werden, sonst erlischt laut Handbuch die Garantie. Bei langer Lagerung geht er in einen Ruhemodus, aus dem ihn das Laden weckt.

Wie viele Ladezyklen hält der Akku der Mavic 4 Pro?

DJI legt ihn laut Handbuch für 200 Ladezyklen aus und rät davon ab, ihn danach weiter zu nutzen. Bei 51 Minuten je Ladung entspricht das rechnerisch rund 170 Flugstunden. Umgelegt auf den Amazon-Preis von 179 € kostet ein Zyklus knapp 90 Cent.

Warum fliegt die Mavic 4 Pro im Winter kürzer?

Zwischen −10 und 5 °C sinkt die nutzbare Kapazität deutlich, unter −10 °C ist der Akku laut DJI nicht einsetzbar. DJI empfiehlt, den Akku vor dem Start auf mindestens 10 °C zu bringen, ideal sind über 20 °C. Nach dem Start soll die Drohne kurz schweben, damit sich der Akku erwärmt. Mit der geringeren Kapazität sinkt auch die Windfestigkeit.

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