Technische Daten
Elektrische Daten
| Modellbezeichnung | BWX260-5000-15.4 |
|---|---|
| Kapazität | 5.000 mAh |
| Energiegehalt | 77 Wh |
| Nennspannung | 15,4 V |
| Max. Ladespannung | 17,6 V |
| Akkutyp | 4S, Datenblatt: Li-Ion, DJI Store: LiPo |
| Zellchemie | LiCoO2 |
Gewicht und Passform
| Gewicht | ca. 335,5 g |
|---|---|
| Anteil an der Startmasse | rund 37 % bei der Mavic 3 (895 g), rund 35 % bei der Mavic 3 Pro (958 g) |
| Energiedichte | rund 230 Wh je kg (rechnerisch) |
| Kompatibilität | Mavic 3, Mavic 3 Cine, Mavic 3 Classic, Mavic 3 Pro, Mavic 3 Pro Cine; DJI Store nennt zusätzlich Mavic 3 Enterprise |
Flugleistung
| Mavic 3 und Mavic 3 Classic | bis 46 min Flugzeit, 40 min Schwebezeit |
|---|---|
| Mavic 3 Pro | bis 43 min Flugzeit, 37 min Schwebezeit |
| Messbedingung | konstant 32,4 km/h, windstill, auf Meereshöhe, bis 0 % |
| Betriebstemperatur | −10 bis 40 °C |
Laden
| Ladetemperatur | 5 bis 40 °C, ideal 22 bis 28 °C |
|---|---|
| DJI 65W Ladegerät | ca. 96 min |
| DJI 100W USB-C Netzteil | ca. 80 min |
| 100-W-Ladehub mit 100-W-Netzteil | ca. 70 min je Akku, bis zu drei nacheinander |
Akkumanagement
| Selbstentladung | auf ca. 96 % nach 3 Tagen, auf 60 % nach 9 Tagen |
|---|---|
| Ruhemodus | Abschaltung nach 20 min ohne Nutzung, unter 5 % nach 6 Stunden Tiefschlaf |
| Ausgelegte Lebensdauer | 200 Ladezyklen laut Handbuch |
| Schutzfunktionen | Zellausgleich, Überladung, Überstrom, Tiefentladung, Kurzschluss, Zellschaden-Warnung |
Die DJI Mavic 3 Serie Intelligent Flight Battery ist der gemeinsame Originalakku der Mavic-3-Familie. Mit 5.000 mAh bei 15,4 V speichert sie 77 Wh und trägt 46 Minuten Flugzeit bei der Mavic 3 und der Mavic 3 Classic sowie 43 Minuten bei der Mavic 3 Pro. Ihr großer Vorteil ist die breite Kompatibilität, wer von der Mavic 3 auf die Mavic 3 Pro umsteigt, nimmt seine Akkus mit. Den Ausschlag beim Kauf gibt die Verfügbarkeit: Im DJI Store ist der Akku für 155 € ausverkauft, bei Amazon verkauft ihn ein Marktplatz-Händler für rund 205 €. Grundlage dieser Einordnung sind das Datenblatt und das Benutzerhandbuch der Mavic 3 Pro, der deutsche DJI Store, die DJI-Supportangaben zur Selbstentladung und die Amazon-Listung.
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Ein Akku für fünf Drohnen der Mavic-3-Familie, beim Umstieg innerhalb der Serie bleiben die Akkus nutzbar
- 46 Minuten Flugzeit bei Mavic 3 und Classic, auch nach realistischer Rechnung bleiben 30 bis 35 Minuten
- 77 Wh liegen deutlich unter der 100-Wh-Grenze, mehrere Akkus dürfen ohne Genehmigung ins Handgepäck
- Umfangreiches Akkumanagement mit Zellausgleich, Tiefentladeschutz und Warnung bei beschädigten Zellen in der App
Das spricht dagegen
- Im DJI Store für 155 € ausverkauft, bei Amazon kostet er über einen Marktplatz-Händler rund 205 € und damit knapp ein Drittel mehr
- Mit dem 65-W-Ladegerät dauert eine volle Ladung 96 Minuten, der Ladehub lädt mehrere Akkus nur nacheinander
- Rund 230 Wh je Kilogramm sind deutlich weniger als beim Nachfolger der Mavic 4 Pro mit rund 287 Wh je Kilogramm
- Die Selbstentladung auf 60 % setzt schon nach neun Tagen ein, für kurzfristig geplante Flüge muss öfter nachgeladen werden
Ein Akku für die ganze Mavic-3-Familie
Die Mavic-3-Serie war ab Ende 2021 das Spitzenmodell von DJI, und ihre Varianten teilen sich einen Akku: die DJI Mavic 3, die Mavic 3 Cine, die Mavic 3 Classic, die DJI Mavic 3 Pro und die Mavic 3 Pro Cine. Für Besitzer ist das ein echter Vorteil. Wer innerhalb der Serie wechselt, nimmt Akkus und Ladehub einfach mit.
Der Akku ist dabei ein gewichtiges Bauteil. Mit rund 335,5 g macht er bei der Mavic 3 gut 37 % der Startmasse von 895 g aus, bei der Mavic 3 Pro rund 35 % von 958 g. Diese Rezension rechnet durch, was er leistet, wie lange er lädt und wo Du ihn derzeit bekommst.
77 Wattstunden in vier Zellen
Das Datenblatt der Mavic 3 Pro nennt 5.000 mAh bei 15,4 V Nennspannung, das ergibt 77 Wh. Die Ladeschlussspannung liegt bei 17,6 V, verbaut sind vier Zellen in Reihe (4S). Als Zellchemie gibt DJI Lithium-Kobaltoxid (LiCoO2) an.
Beim Akkutyp widersprechen sich zwei DJI-Quellen: Das Datenblatt der Mavic 3 Pro nennt Li-Ion, der deutsche DJI Store LiPo. Für die Nutzung spielt das keine große Rolle, beide Bezeichnungen beschreiben Lithium-Akkus mit denselben Regeln für Laden, Lagern und Transport.
Auf das Gewicht gerechnet kommt der Akku auf rund 230 Wh je Kilogramm. Der Vergleich mit dem Nachfolger zeigt, wie sich die Technik weiterentwickelt hat:
| Akku | Energie | Gewicht | Energiedichte | Zellchemie |
|---|---|---|---|---|
| DJI Mavic 3 Serie | 77 Wh | 335,5 g | ca. 230 Wh/kg | LiCoO2 |
| DJI Mavic 4 Pro | 95,3 Wh | 332 g | ca. 287 Wh/kg | LiNiMnCoO2 |
| DJI Air 3S | 62,5 Wh | 247 g | ca. 253 Wh/kg | k. A. |
Der Akku der Mavic 4 Pro speichert bei fast identischem Gewicht rund ein Viertel mehr Energie. Untereinander tauschen lassen sich die beiden Akkus trotzdem nicht, Bauform und Spannung unterscheiden sich.
46 Minuten im Datenblatt, 30 bis 35 im Alltag
DJI misst die Flugzeit bei konstanten 32,4 km/h ohne Wind auf Meereshöhe, bis der Akku bei 0 % steht. So entstehen 46 Minuten für die Mavic 3 und die Classic und 43 Minuten für die Mavic 3 Pro. Die Schwebezeiten liegen bei 40 und 37 Minuten.
Rechnerisch braucht die Mavic 3 dabei im Schnitt rund 100 W, die schwerere Mavic 3 Pro rund 107 W. Das höhere Gewicht der Pro mit ihrer dritten Kamera schlägt sich in drei Minuten weniger Flugzeit nieder.
Für die Planung gelten niedrigere Werte. Wind, Steigflüge, Positionswechsel und die Reserve für den Rückflug zehren an der Kapazität. Realistisch sind 30 bis 35 Minuten bei der Mavic 3 und 32 bis 35 Minuten bei der Mavic 3 Pro, wie in unseren Rezensionen der Drohnen hergeleitet. Selbst damit deckt ein Akku mehrere Motive ab. Welche Faktoren die Flugzeit sonst beeinflussen, steht im Ratgeber zur Flugzeit von Drohnen.
Laden: drei Wege, alle über eine Stunde
Der Mavic-3-Akku lädt entweder in der Drohne oder im Ladehub der Serie. Das Handbuch nennt diese Zeiten:
| Weg | Netzteil | Ladezeit | Ladeart |
|---|---|---|---|
| In der Drohne | DJI 65W Ladegerät | ca. 96 min | einzeln |
| In der Drohne | DJI 100W USB-C Netzteil | ca. 80 min | einzeln |
| 100-W-Ladehub | DJI 100W USB-C Netzteil | ca. 70 min je Akku | bis zu drei nacheinander |
Beim Laden in der Drohne muss der Akku ausgeschaltet sein, das Kabel führt zur Drohne. Der 100-W-Ladehub der Serie lädt bis zu drei Akkus nacheinander und beginnt mit dem vollsten. Drei leere Akkus brauchen damit rechnerisch rund 3,5 Stunden. Zum Vergleich: Die Parallele Ladestation der Mavic 4 Pro schafft drei Akkus mit dem 240-W-Netzteil in rund 90 Minuten.
Laut Handbuch ist der Hub ausschließlich für Akkus mit der Bezeichnung BWX260-5000-15.4 freigegeben. Allgemeine Tipps zum Laden stehen im Ratgeber DJI-Akku richtig laden, Kriterien für Netzteile im Ratgeber zum Drohnen-Akku-Ladegerät.
Verfügbarkeit und Preis
Hier liegt die größte Schwäche des Akkus. Der deutsche DJI Store führt ihn für 155 €, meldet ihn aber als ausverkauft. Bei Amazon bietet ihn ein Marktplatz-Händler für rund 205 € an, knapp ein Drittel über der UVP und mit knappem Bestand.
| Akku | Preis | Energie | Preis je Wh | Preis je Flugminute |
|---|---|---|---|---|
| Mavic 3 Serie, UVP im DJI Store | 155,00 € | 77 Wh | 2,01 € | 3,37 € |
| Mavic 3 Serie, Amazon-Marktplatz | 205,00 € | 77 Wh | 2,66 € | 4,46 € |
| Mavic 4 Pro, Amazon | 179,00 € | 95,3 Wh | 1,88 € | 3,51 € |
| Air 3S | 129,00 € | 62,5 Wh | 2,06 € | 2,87 € |
Die Flugminute ist hier mit 46 Minuten gerechnet, bei der Mavic 3 Pro liegt der Amazon-Preis je Minute bei 4,77 €. Zur UVP wäre der Akku fair bepreist, zum aktuellen Marktplatz-Preis ist er je Wattstunde teurer als der neuere und größere Mavic-4-Pro-Akku. Der Preis im Kasten oben wird zweimal täglich aktualisiert.
Bei Amazon finden sich außerdem kompatible Akkus anderer Hersteller zu niedrigeren Preisen. Für eine Drohne mit Klassenkennzeichnung ist das heikel, wie der nächste Abschnitt zeigt.
Klassenkennzeichnung nur mit Original-Akku
Die Mavic 3 und die Classic tragen die Klasse C1, die Mavic 3 Pro die Klasse C2. Das Handbuch der Mavic 3 Pro stellt klar: Die C2-Anforderungen erfüllt die Drohne nur ohne nicht qualifizierte Ersatzteile, Akkus eingeschlossen. Andernfalls darf sie nicht als C2-Drohne betrieben werden. Bei den C1-Modellen hängt die Einstufung an einer Startmasse unter 900 g, bei 895 g bleibt dort kaum Spielraum für einen schwereren Akku.
Für die Praxis heißt das: Wer die Vorteile der Klassen nutzen will, etwa das Fliegen in der Unterkategorie A1 oder mit A2-Fernpilotenzeugnis näher an Personen, bleibt beim Original-Akku. Die Einstufungen erklärt der Ratgeber zu den Drohnenklassen C0 bis C4.
Die Enterprise-Modelle wie die Mavic 3T listet der DJI Store ebenfalls als kompatibel. DJI führt für die Enterprise-Serie aber zusätzlich eigene Akkus, darunter einen leichteren EU-C1-Akku. Wer eine Enterprise-Drohne fliegt, prüft die Freigabe deshalb am besten im Enterprise-Programm.
Akkumanagement, Lagerung und Kälte
Die Elektronik des Akkus übernimmt laut Handbuch eine ganze Reihe von Aufgaben:
- Selbstentladung: nach drei Tagen ohne Nutzung auf rund 96 %, nach neun Tagen auf 60 %. Die Mavic 4 Pro wartet damit 45 Tage.
- Zellausgleich: Beim Laden gleicht der Akku die Spannung der vier Zellen an.
- Schutz: Überladung, Überstrom, Tiefentladung und Kurzschluss werden abgefangen, beschädigte Zellen meldet die DJI-Fly-App.
- Ruhemodus: Nach 20 Minuten ohne Nutzung schaltet der Akku ab. Unter 5 % geht er nach sechs Stunden in einen Tiefschlaf, aus dem ihn nur das Laden weckt.
DJI legt den Akku auf 200 Ladezyklen aus und empfiehlt, ihn alle drei Monate voll zu laden. Die ideale Ladetemperatur liegt bei 22 bis 28 °C. Im Winter sinkt die Kapazität zwischen −10 und 5 °C deutlich, unter −10 °C ist der Akku nicht einsetzbar. Mehr dazu steht unter Drohne im Winter fliegen, die Blinkcodes erklärt der Ratgeber zum blinkenden DJI-Akku.
Für Flugreisen ist der Akku unkompliziert: 77 Wh liegen klar unter der 100-Wh-Grenze. DJI empfiehlt für den Transport höchstens 30 % Ladestand. Details stehen im Ratgeber zur Drohne im Flugzeug.
Alternativen im Vergleich
Der Akku passt nur in die Mavic-3-Familie. Die Tabelle ordnet ihn im DJI-Akkuprogramm ein:
| Akku | Energie | Gewicht | Flugzeit | Preis | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|
| Mavic 3 Serie | 77 Wh | 335,5 g | 46 min | 205,00 € | 3,6 / 5 |
| Mavic 4 Pro | 95,3 Wh | 332 g | 51 min | 179,00 € | 4,2 / 5 |
| Air 3S | 62,5 Wh | 247 g | 45 min | 129,00 € | 4,1 / 5 |
Wer vor einer Neuanschaffung steht, sollte den Akku mitdenken. Die Mavic 4 Pro bringt den stärkeren und derzeit günstigeren Akku mit, die Air 3S fliegt mit einem leichteren Akku fast genauso lange.
Für wen sich der Nachkauf lohnt
Für Besitzer einer Mavic 3, Classic oder Mavic 3 Pro, die nur einen oder zwei Akkus haben, bleibt ein weiterer Akku sinnvoll. Mit 30 bis 35 Minuten Nutzzeit je Ladung machen drei Akkus aus einem Motiv einen Drehtag.
Wer nicht sofort fliegen muss, behält den DJI Store im Blick. Zur UVP von 155 € ist der Akku rund 50 € günstiger als beim Marktplatz-Händler.
Wer mehrere Modelle der Serie besitzt, profitiert am meisten. Ein Akkusatz versorgt alle Drohnen der Familie.
Fazit
Die DJI Mavic 3 Serie Intelligent Flight Battery ist ein solider Akku mit einer seltenen Stärke: Er passt in fünf Drohnen der Mavic-3-Familie. 77 Wh, bis zu 46 Minuten Flugzeit und ein umfangreiches Akkumanagement machen ihn weiterhin zu einem guten Begleiter, und für Flugreisen bleibt er klar unter der 100-Wh-Grenze.
Die 3,6 von 5 entstehen beim Laden und beim Kaufweg. Mehrere Akkus laden nur nacheinander, und der DJI Store führt den Akku für 155 € ohne Bestand, während er auf dem Amazon-Marktplatz derzeit rund 205 € kostet. Wer jetzt einen Akku braucht, findet den Original-Akku der Mavic 3 Serie bei Amazon*, wer warten kann, achtet auf den Preis im Kasten oben.
Häufige Fragen
Welche Drohnen passen zum DJI Mavic 3 Akku?
Laut DJI die Mavic 3, Mavic 3 Cine, Mavic 3 Classic, Mavic 3 Pro und Mavic 3 Pro Cine. Der DJI Store nennt zusätzlich die Mavic 3 Enterprise. Der Akku trägt die Modellbezeichnung BWX260-5000-15.4. In die Mavic 4 Pro passt er nicht, sie nutzt einen eigenen Akku mit 95,3 Wh.
Ist der Akku der Mavic 3 Pro derselbe wie bei der Mavic 3?
Ja. Mavic 3, Mavic 3 Classic und Mavic 3 Pro nutzen denselben Akku mit 5.000 mAh und 77 Wh. Die Mavic 3 Pro fliegt damit bis zu 43 Minuten, die leichtere Mavic 3 und die Classic bis zu 46 Minuten. Wer innerhalb der Serie wechselt, kann seine Akkus weiter verwenden.
Wie lange fliegt die Mavic 3 mit einem Akku?
DJI nennt bis zu 46 Minuten, gemessen bei konstanten 32,4 km/h ohne Wind bis zur vollständigen Entladung. Im Alltag mit Wind, Steigflügen und Rückflugreserve bleiben rund 30 bis 35 Minuten. Bei der Mavic 3 Pro nennt DJI 43 Minuten, realistisch sind 32 bis 35 Minuten.
Wie lange dauert das Laden des Mavic-3-Akkus?
Mit dem DJI 65W Ladegerät rund 96 Minuten, mit dem DJI 100W USB-C Netzteil rund 80 Minuten. Im 100-W-Ladehub der Mavic-3-Serie mit dem 100-W-Netzteil sind es rund 70 Minuten je Akku. Der Hub lädt bis zu drei Akkus nacheinander, beginnend mit dem vollsten.
Warum ist der Mavic-3-Akku bei DJI ausverkauft?
Einen Grund nennt DJI nicht. Die Mavic 3 kam Ende 2021 auf den Markt, die Mavic 4 Pro ist inzwischen der Nachfolger mit eigenem Akku. Der deutsche DJI Store führt den Akku weiter für 155 €, aktuell ohne Lagerbestand. Bei Amazon bietet ihn ein Marktplatz-Händler für rund 205 € an.
Darf man Nachbau-Akkus in der Mavic 3 verwenden?
Im Handbuch der Mavic 3 Pro schließt DJI nicht qualifizierte Ersatzakkus ausdrücklich aus, wenn die Drohne als C2-Drohne betrieben werden soll. Die Klassenkennzeichnung gilt nur mit Originalteilen. Für die Mavic 3 und die Classic mit C1-Kennzeichnung ist die Startmasse unter 900 g entscheidend, auch hier ist der Original-Akku die sichere Wahl.
Darf der Mavic-3-Akku mit ins Flugzeug?
Ja, im Handgepäck. Mit 77 Wh liegt er unter der 100-Wh-Grenze, eine Genehmigung der Airline ist nicht nötig. Lose Lithium-Akkus dürfen nicht ins aufgegebene Gepäck. DJI empfiehlt, die Akkus für den Transport auf höchstens 30 % zu entladen.
Wie lagert man den Mavic-3-Akku richtig?
Kühl, trocken und ideal bei 22 bis 28 °C. Ohne Nutzung entlädt er sich nach drei Tagen auf rund 96 % und nach neun Tagen auf 60 %, damit er sich nicht aufbläht. Alle drei Monate sollte er einmal voll geladen werden. Liegt der Ladestand unter 5 %, geht er nach sechs Stunden in einen Tiefschlaf, aus dem ihn das Laden weckt.
Wie viele Ladezyklen hält der Akku der Mavic 3?
DJI legt ihn laut Handbuch für 200 Ladezyklen aus. Bei 46 Minuten je Ladung entspricht das rechnerisch rund 150 Flugstunden. Zum Amazon-Preis von 205 € kostet ein Zyklus gut einen Euro, zur UVP von 155 € knapp 78 Cent.
Warum fliegt die Mavic 3 im Winter kürzer?
Zwischen −10 und 5 °C sinkt die nutzbare Kapazität deutlich, unter −10 °C ist der Akku laut DJI nicht einsetzbar. Für volle Leistung sollte er über 20 °C warm sein. DJI empfiehlt, die Drohne nach dem Start kurz schweben zu lassen und bei der Warnung für niedrigen Akkustand sofort zu landen.