Technische Daten
Fluggerät
| Startgewicht | 958 g · 963 g in der Cine-Version |
|---|---|
| Abmessungen gefaltet | 231,1 × 98 × 95,4 mm |
| Abmessungen entfaltet | 347,5 × 290,8 × 107,7 mm |
| Max. Steiggeschwindigkeit | 8 m/s |
| Max. Sinkgeschwindigkeit | 6 m/s |
| Max. Horizontalgeschwindigkeit | 21 m/s |
| Max. Flugzeit | 43 Minuten |
| Max. Schwebezeit | 37 Minuten |
| Max. Flugdistanz | 28 km |
| Windwiderstand | 12 m/s (Windstärke 6) |
| Max. Starthöhe | 6.000 m über Meereshöhe |
| Betriebstemperatur | -10 bis 40 °C |
| Satellitensysteme | GPS, Galileo, BeiDou |
| Hindernissensorik | acht Sichtsensoren, omnidirektional, mit APAS 5.0 |
| Drohnenklasse | C2 (EU) |
Hasselblad-Hauptkamera
| Bildsensor | 4/3-Zoll-CMOS, 20 MP |
|---|---|
| Objektiv | 24 mm Kleinbild-Äquivalent, Blende f/2,8 bis f/11 |
| ISO-Bereich | 100 bis 6.400 |
| Farbprofil | Hasselblad Natural Colour Solution, dazu D-Log und HLG |
| Dynamikumfang | bis 12,8 Blendenstufen laut Hersteller |
Telekameras
| Mittlere Telekamera | 1/1,3-Zoll-CMOS, 48 MP, 70 mm, Blende f/2,8, dreifacher optischer Zoom |
|---|---|
| Lange Telekamera | 1/2-Zoll-CMOS, 12 MP, 166 mm, Blende f/3,4, siebenfacher optischer Zoom |
| Hybridzoom | bis 28fach |
| Farbmodi der Telekameras | 10-Bit D-Log M und 10-Bit HLG per Firmware nachgereicht |
Video und Gimbal
| Videoauflösungen | 5,1K bis Full HD |
|---|---|
| Videocodecs | H.264 und H.265, Apple ProRes in der Cine-Version |
| Gimbal | mechanischer 3-Achsen-Gimbal |
| Steuerbarer Neigebereich | -140° bis 50° |
Übertragung und Steuerung
| Übertragungssystem | DJI O3+ |
|---|---|
| Max. Reichweite | 15 km nach FCC-Norm |
| Frequenzen | 2,4 GHz und 5,8 GHz |
| Mitgelieferte Fernsteuerung | DJI RC Pro mit 1.000-Nit-Display |
Akku und Speicher
| Akkukapazität | 5.000 mAh, 77 Wh |
|---|---|
| Akkugewicht | 335,5 g |
| Ladezeit | ca. 70 Minuten mit 100 W, ca. 96 Minuten mit 65 W |
| Interner Speicher | 8 GB · 1 TB in der Cine-Version |
| Speicherkarte | microSD, empfohlen bis 512 GB |
Die DJI Mavic 3 Pro war bis zum Erscheinen der Mavic 4 Pro das Spitzenmodell von DJI und ist die erste Drohne der Serie mit drei Kameras. Ihre Stärke liegt in der Kombination aus 4/3-Zoll-Hasselblad-Sensor, verstellbarer Blende und zwei Telebrennweiten. Mit 958 g fällt sie in Klasse C2 und verlangt für Flüge in Menschennähe das A2-Fernpilotenzeugnis. Diese Rezension ordnet sie anhand des DJI-Datenblatts, der Amazon-Listungen und des Preisgefüges gegenüber dem Nachfolger ein.
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Der 4/3-Zoll-Hasselblad-Sensor liefert mit bis zu 12,8 Blendenstufen Dynamikumfang eine Bildqualität, die deutlich über den 1-Zoll-Sensoren der Air-Serie liegt
- Die Blende der Hauptkamera lässt sich von f/2,8 bis f/11 verstellen, damit steuerst du die Belichtung ohne ND-Filter
- Zwei Telebrennweiten mit 70 und 166 mm erlauben formatfüllende Aufnahmen aus großem Abstand, was Abstandsregeln zu Menschen und Gebäuden leichter einhalten lässt
- 43 Minuten Flugzeit und 28 km Flugdistanz geben auch bei weit entfernten Motiven Reserve
- Acht Sichtsensoren decken alle Richtungen ab, das Ausweichsystem APAS 5.0 umfliegt Hindernisse selbstständig
- 10-Bit D-Log M an allen drei Kameras erlaubt eine einheitliche Farbkorrektur über Schnitte hinweg
Das spricht dagegen
- Die Fly More Combo kostet 2.250,99 € und liegt damit über dem Einstiegspreis der neueren Mavic 4 Pro, die den größeren 100-MP-Sensor und den drehbaren Gimbal mitbringt
- 958 g bedeuten Klasse C2: Für Flüge in der Nähe unbeteiligter Personen brauchst du das A2-Fernpilotenzeugnis, sonst bleibt nur die Unterkategorie A3
- Der interne Speicher fasst in der Standardversion nur 8 GB, eine schnelle microSD-Karte ist Pflicht
- Die lange Telekamera arbeitet mit einem 1/2-Zoll-Sensor und Blende f/3,4, bei schwächerem Licht fällt sie sichtbar gegen die Hauptkamera ab
- Mit 231 mm Länge gefaltet und knapp einem Kilogramm ist sie kein Gerät für die Jackentasche
Die erste DJI-Drohne mit drei Kameras
Als die Mavic 3 Pro erschien, war sie die technisch aufwendigste Consumer-Drohne im DJI-Programm. Sie bringt drei getrennte Kameramodule mit, die sich einen Gimbal teilen, und deckt damit einen Brennweitenbereich von 24 bis 166 mm ab, ohne dass die Drohne ihre Position ändern muss.
Der Rest des Datenblatts liest sich entsprechend: 43 Minuten Flugzeit, 28 km Flugdistanz, acht Sichtsensoren und 12 m/s Windwiderstand. Mit 958 g fällt sie in Klasse C2, was den rechtlichen Rahmen deutlich enger zieht als bei den 250-Gramm-Modellen.
Der 4/3-Zoll-Sensor mit verstellbarer Blende
Der wichtigste Wert der Hauptkamera ist die Sensorgröße: 4/3 Zoll, also rund 17,3 × 13 mm. Das ist etwa die vierfache Fläche des 1-Zoll-Sensors, den die DJI Air 3S verwendet.
Der Effekt zeigt sich weniger bei Sonnenschein als bei schwierigem Licht. In der blauen Stunde, unter Wolken und im Wald bleibt das Bild länger rauschfrei, weil die Kamera mit niedrigeren ISO-Werten auskommt. DJI gibt für die Hauptkamera einen Dynamikumfang von bis zu 12,8 Blendenstufen an, also den Abstand zwischen dem hellsten und dem dunkelsten noch gezeichneten Bildbereich.
Der zweite Vorteil steckt in der verstellbaren Blende von f/2,8 bis f/11. Für flüssige Videobewegung soll die Verschlusszeit etwa dem Doppelten der Bildrate entsprechen, bei 30 fps also rund 1/60 Sekunde. An hellen Tagen ist das Bild dabei überbelichtet, und die übliche Lösung sind ND-Filter vor dem Objektiv. Mit verstellbarer Blende schließt du stattdessen auf f/8 und sparst dir den Filterwechsel.
Mit 20 Megapixeln bleibt die Auflösung dabei moderat. Für Video ist das ohne Belang, für großformatige Ausdrucke und starkes Nachbeschneiden setzt es eine Grenze.
Zwei Telekameras und was sie leisten
Die beiden Telemodule unterscheiden sich stärker voneinander, als die Brennweiten vermuten lassen.
| Kamera | Sensor | Brennweite | Auflösung | Blende |
|---|---|---|---|---|
| Hasselblad | 4/3 Zoll | 24 mm | 20 MP | f/2,8 bis f/11 |
| Mittleres Tele | 1/1,3 Zoll | 70 mm | 48 MP | f/2,8 |
| Langes Tele | 1/2 Zoll | 166 mm | 12 MP | f/3,4 |
Die 70-mm-Kamera ist die zweite Arbeitskamera. Ihr 1/1,3-Zoll-Sensor entspricht dem der DJI Mini 4 Pro, sie liefert also brauchbare Qualität und eine Bildwirkung, die Bergketten und Gebäudereihen dichter staffelt.
Die 166-mm-Kamera ist ein Spezialwerkzeug. Der 1/2-Zoll-Sensor und die Blende f/3,4 lassen sie bei schwächerem Licht schnell abfallen. Ihr Wert liegt in der Distanz: Ein Motiv, das mit 24 mm winzig im Bild steht, füllt bei 166 mm den Rahmen. Praktisch heißt das auch, dass du größere Abstände zu Menschen, Tieren und Gebäuden einhalten kannst und trotzdem die gewünschte Aufnahme bekommst.
Ein Firmware-Update hat später 10-Bit D-Log M und HLG für die mittlere Telekamera nachgereicht. Damit lassen sich Aufnahmen aller drei Kameras in einer Farbkorrektur zusammenführen, was bei Schnitten zwischen den Brennweiten den Bruch vermeidet.
43 Minuten Flugzeit, praktisch gerechnet
Der Akku fasst 5.000 mAh bei 77 Wh und wiegt 335,5 g, also gut ein Drittel des gesamten Startgewichts. Daraus ergeben sich 43 Minuten laut Datenblatt.
| Posten | Abzug |
|---|---|
| Start, Steigen, Positionierung | ca. 3 min |
| Rückflug und Landereserve | ca. 4 min |
| Gegenwind-Zuschlag | ca. 3 min |
| Nutzbare Aufnahmezeit | ca. 33 min |
Dreiunddreißig nutzbare Minuten reichen für mehrere Motive an einem Standort. Das Laden dauert allerdings mit dem 100-W-Netzteil rund 70 Minuten, weshalb die Fly More Combo mit drei Akkus die praxistaugliche Variante ist. Was sonst an der Flugzeit zehrt, steht im Ratgeber zur Flugzeit von Drohnen.
Acht Sichtsensoren und APAS 5.0
Die Sensorik besteht aus acht Sichtsensoren, die alle Richtungen abdecken. Der Unterschied zu einfacheren Systemen liegt in der Software: APAS 5.0 berechnet zusätzlich zum Bremsen einen Weg um das Hindernis herum und fliegt ihn selbstständig.
In der Praxis bedeutet das eine spürbare Entlastung bei Flügen entlang von Baumreihen, Felskanten und Gebäuden. Die Grenze bleibt physikalisch: Optische Systeme brauchen Kontrast, um Entfernungen zu berechnen. Dünne Äste vor unruhigem Hintergrund, Stromleitungen gegen hellen Himmel und Netze bleiben schwer erkennbar. Die neuere DJI Mini 5 Pro ergänzt genau dafür einen LiDAR-Sensor.
Klasse C2: was das im Alltag heißt
958 g bedeuten die Klassenkennzeichnung C2 und damit ein abgestuftes Regelwerk:
| Unterkategorie | Voraussetzung | Abstand zu Unbeteiligten |
|---|---|---|
| A2 | A2-Fernpilotenzeugnis | 30 m, im Langsamflugmodus 5 m |
| A3 | kleiner Drohnenführerschein A1/A3 | 150 m zu Wohn- und Gewerbegebieten |
Ohne das A2-Fernpilotenzeugnis bleibt A3, praktisch also freies Feld außerhalb von Ortschaften. Dazu kommen Registrierung, e-ID-Plakette und Haftpflichtversicherung. Bei einem Anschaffungspreis über 2.000 € lohnt zusätzlich der Blick auf eine Kaskoversicherung.
Das Preisproblem gegenüber dem Nachfolger
Hier wird die Kaufentscheidung ungewöhnlich klar. Die Fly More Combo der Mavic 3 Pro kostet aktuell 2.250,99 €. Die Basisversion der Mavic 4 Pro kostet 1.749,00 € und bietet dabei:
- 100 statt 20 Megapixel in der Hauptkamera
- einen Gimbal mit 360°-Rotation
- 51 statt 43 Minuten Flugzeit und 41 statt 28 km Flugdistanz
- die neuere Übertragung O4+ mit höherer Reichweite
- Hinderniserkennung bis herunter zu 0,1 Lux
Was für die Mavic 3 Pro spricht, ist der Lieferumfang der Combo mit drei Akkus, Ladestation und ND-Filterset. Rechnet man diese Teile heraus, bleibt der Preisabstand trotzdem zugunsten des Nachfolgers. Wer die Mavic 3 Pro gebraucht deutlich günstiger findet, bekommt weiterhin eine sehr leistungsfähige Drohne; zum Neupreis ist die Entscheidung eindeutig.
Für wen sich die Mavic 3 Pro lohnt
Sie passt für alle, die eine Drohne mit 4/3-Zoll-Sensor und drei Brennweiten zu einem günstigen Gebrauchtpreis suchen: für Immobilien- und Architekturaufnahmen, für Filmproduktion und für gewerbliche Luftaufnahmen, bei denen Nachdrehs teuer sind. Die Cine-Version mit ProRes und 1 TB Speicher richtet sich an Produktionen mit fester Nachbearbeitungskette.
Weniger passend ist sie zum aktuellen Neupreis, weil der Nachfolger günstiger und in fast jeder Disziplin besser ist. Und für alle, die kein A2-Zeugnis erwerben wollen, scheidet sie wie jede C2-Drohne aus.
Alternativen im Vergleich
| Modell | Gewicht | Hauptsensor | Flugzeit | Klasse | Preis |
|---|---|---|---|---|---|
| DJI Mavic 3 Pro | 958 g | 4/3 Zoll, 20 MP | 43 min | C2 | ca. 2.250,99 € |
| DJI Mavic 4 Pro | 1.063 g | 4/3 Zoll, 100 MP | 51 min | C2 | ca. 1.749,00 € |
| DJI Air 3S | 724 g | 1 Zoll, 50 MP | 45 min | C2 | ca. 899,00 € |
| DJI Mini 5 Pro | 249 g | 1 Zoll, 50 MP | 36 min | C0 | ca. 657,90 € |
Die Mavic 4 Pro ist der direkte Nachfolger und derzeit die bessere Wahl. Die Air 3S kostet weniger als die Hälfte, bleibt in derselben Rechtsklasse und deckt mit 1-Zoll-Sensor plus 70-mm-Tele die häufigsten Aufnahmen ab. Die Mini 5 Pro ist die Ausweichlösung für alle, die unter 250 g bleiben wollen.
Fazit
Die DJI Mavic 3 Pro bleibt technisch eine sehr gute Drohne: 4/3-Zoll-Hasselblad mit verstellbarer Blende, zwei Telebrennweiten, 43 Minuten Flugzeit und ein Ausweichsystem, das Hindernisse selbstständig umfliegt. In Bildqualität und Flugverhalten spielt sie in der oberen Liga.
Mit einer Gesamtwertung von 3,5 von 5 ziehen zwei Punkte die Bewertung nach unten: die Einstufung in Klasse C2 mit dem nötigen A2-Fernpilotenzeugnis und vor allem das Preisgefüge. Solange die Fly More Combo mehr kostet als die neuere Mavic 4 Pro*, ist der Nachfolger die vernünftigere Wahl. Wer den Sprung zur Profiklasse nicht braucht, fährt mit der DJI Air 3S* deutlich günstiger.
Häufige Fragen
Braucht man für die DJI Mavic 3 Pro einen Drohnenführerschein?
Ja. Mit 958 g trägt sie die Klassenkennzeichnung C2. Für Flüge in der Unterkategorie A2, also mit 30 m Abstand zu unbeteiligten Personen, verlangt die EU-Drohnenverordnung das A2-Fernpilotenzeugnis. Ohne diesen Nachweis darfst du sie nur in A3 fliegen, mit 150 m Abstand zu Wohn-, Gewerbe- und Industriegebieten.
Wie viel wiegt die DJI Mavic 3 Pro?
958 g in der Standardversion, 963 g als Mavic 3 Pro Cine. Der Akku allein wiegt 335,5 g und macht damit gut ein Drittel des Startgewichts aus. Gefaltet misst die Drohne 231,1 × 98 × 95,4 mm.
Was unterscheidet die drei Kameras der Mavic 3 Pro?
Die Hasselblad-Hauptkamera arbeitet mit einem 4/3-Zoll-Sensor, 20 MP und 24 mm Kleinbild-Äquivalent bei verstellbarer Blende. Die mittlere Telekamera nutzt einen 1/1,3-Zoll-Sensor mit 48 MP und 70 mm, die lange Telekamera einen 1/2-Zoll-Sensor mit 12 MP und 166 mm. Die Hauptkamera ist damit für Bildqualität zuständig, die Telekameras für Bildwirkung und Abstand.
Wie lange fliegt die DJI Mavic 3 Pro?
Das Datenblatt nennt 43 Minuten maximale Flugzeit und 37 Minuten reine Schwebezeit. Beide Werte entstehen unter Laborbedingungen ohne Wind. Realistisch planbar sind 32 bis 35 Minuten, weil Start, Positionswechsel, Gegenwind und Rückflugreserve Energie kosten.
Was ist der Unterschied zwischen Mavic 3 Pro und Mavic 3 Pro Cine?
Die Cine-Version zeichnet zusätzlich in Apple ProRes auf und hat 1 TB internen Speicher statt 8 GB. ProRes ist ein Schnittformat, das Bilder einzeln speichert und dadurch beim Bearbeiten deutlich weniger Rechenlast erzeugt. Dafür steigt der Speicherbedarf stark an, weshalb der große interne Speicher dazugehört. Die Cine kostet rund 1.400 € mehr.
Lohnt sich die Mavic 3 Pro noch gegenüber der Mavic 4 Pro?
Beim aktuellen Preisgefüge fällt die Antwort eindeutig aus: Die Fly More Combo der Mavic 3 Pro kostet 2.250,99 €, die Basisversion der Mavic 4 Pro 1.749,00 €. Die neuere Drohne bietet dabei 100 statt 20 MP in der Hauptkamera, einen um 360° drehbaren Gimbal, 51 statt 43 Minuten Flugzeit und die neuere Übertragung O4+. Für die Mavic 3 Pro spricht derzeit vor allem ein günstiges Gebrauchtangebot.
Welche Reichweite hat die DJI Mavic 3 Pro?
Der Hersteller nennt 15 km für das Übertragungssystem O3+ nach FCC-Norm. In der EU begrenzen die Vorschriften zur Sendeleistung die tatsächliche Reichweite auf einen niedrigeren Wert. Praktisch relevanter ist ohnehin die Sichtverbindung: Du musst die Drohne durchgehend mit eigenen Augen sehen können, und das endet je nach Größe und Wetter deutlich früher.
Welche Speicherkarte braucht die DJI Mavic 3 Pro?
Die Drohne nimmt microSD-Karten auf, empfohlen bis 512 GB. Wichtig ist die Schreibgeschwindigkeit: Bei 5,1K-Aufnahmen sollte die Karte mindestens die Videoklasse V30 erfüllen. Da der interne Speicher der Standardversion nur 8 GB fasst, ist eine Karte zwingend nötig.
Wie gut ist die Hinderniserkennung der Mavic 3 Pro?
Acht Sichtsensoren decken alle Richtungen ab und arbeiten mit dem Ausweichsystem APAS 5.0 zusammen, das Hindernisse selbstständig umfliegt statt nur zu bremsen. Eine spätere Firmware ergänzte einen Kameraassistenten, der die Sicht in vier Richtungen auf dem Display einblendet. Dünne Äste und Stromleitungen bleiben für optische Systeme trotzdem schwer erkennbar.
Kann man die Mavic 3 Pro gewerblich nutzen?
Ja. Die EU-Drohnenverordnung stuft den Betrieb allein nach dem Risiko ein, der Zweck des Flugs spielt dabei keine Rolle. Du brauchst dieselben Nachweise wie privat: Registrierung, Kompetenznachweis für die geflogene Unterkategorie und eine Haftpflichtversicherung, die den gewerblichen Zweck ausdrücklich einschließt.