Technische Daten
Elektrische Daten
| Modellbezeichnung | BWX234-4276-14.6 (Handbuch: BWX234-4276-14.76) |
|---|---|
| Kapazität | 4.276 mAh |
| Energiegehalt | 62,5 Wh |
| Nennspannung | 14,6 V |
| Max. Ladespannung | 17,2 V |
| Akkutyp | Li-Ion 4S |
| Ausgelegte Lebensdauer | 200 Ladezyklen |
Gewicht und Passform
| Gewicht | ca. 247 g |
|---|---|
| Maße | 119,2 × 57,8 × 43,85 mm |
| Energiedichte | rund 253 Wh je kg (rechnerisch) |
| Anteil an der Startmasse | rund 34 % von 724 g |
| Kompatibilität laut DJI Store | DJI Air 3S und DJI Air 3 |
Flugleistung der Air 3S
| Max. Flugzeit | 45 Minuten (Windkanal, 32,4 km/h) |
|---|---|
| Max. Schwebezeit | 41 Minuten |
| Max. Flugdistanz | 32 km |
| Startgewicht | 724 g, höchstzulässig 740 g |
| Betriebstemperatur | −10 bis 40 °C |
Laden
| Ladetemperatur | 5 bis 40 °C |
|---|---|
| In der Drohne mit DJI 65 W | ca. 80 Minuten |
| Ladestation mit 100-W-Netzteil | ca. 60 Minuten je Akku |
| Ladestation mit 65-W-Netzteil | ca. 80 Minuten je Akku |
| Ladereihenfolge der Station | drei Akkus nacheinander, vollster zuerst |
| Eingang der Ladestation | USB-C, 5–20 V, max. 5 A |
| Powerbank-Ausgang | bis 82 W über USB-C |
Zum Vergleich: Akku der Air 3
| Modellbezeichnung | BWX233-4241-14.76 |
|---|---|
| Kapazität und Energie | 4.241 mAh, 62,6 Wh |
| Nennspannung | 14,76 V, max. 17 V |
| Gewicht | ca. 267 g |
Die DJI Air 3S Intelligent Flight Battery ist der Originalakku der Dual-Kameradrohne DJI Air 3S. Mit 4.276 mAh und 62,5 Wh trägt sie die 45 Minuten Flugzeit, mit denen die Air 3S weit über der Mini-Klasse liegt. Der Akku wiegt 247 g und ist damit 20 g leichter als der Akku der Air 3, der fast dieselbe Energie speichert. DJI gibt beide Akkus für beide Drohnen frei, die Handbücher nennen für den C1-Betrieb aber jeweils nur den eigenen. Grundlage dieser Einordnung sind die Datenblätter von Air 3S und Air 3, beide Benutzerhandbücher, die DJI-FAQ, der deutsche DJI Store, die Amazon-Listung und veröffentlichte Flugzeitmessungen der Fachpresse.
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- 45 Minuten Flugzeit und 41 Minuten Schwebezeit geben der Air 3S Raum für Motivsuche, Positionswechsel und lange Tele-Aufnahmen
- 247 g bei 62,5 Wh sind 20 g weniger als beim Air-3-Akku, die Energiedichte steigt auf rund 253 Wh je Kilogramm
- Laut DJI Store in Air 3S und Air 3 nutzbar, wer umsteigt, muss seine alten Akkus nicht abschreiben
- Je Wattstunde günstiger als alle Mini-, Flip-, Neo- und Avata-Akkus, die wir rezensiert haben
- Die Ladestation füllt einen Akku mit 100-W-Netzteil in 60 Minuten und liefert als Powerbank bis 82 W
Das spricht dagegen
- Die Ladestation lädt nacheinander, drei leere Akkus brauchen rechnerisch rund drei Stunden mit 100 W und rund vier mit 65 W
- Absolut kostet ein Akku 129 bis 149 €, drei Ersatzakkus liegen bei rund 390 bis 450 €
- Der 20 g schwerere Air-3-Akku hebt die Air 3S rechnerisch auf 744 g und damit über die im Handbuch genannte Höchstmasse von 740 g
- In der Drohne dauert eine volle Ladung rund 80 Minuten, fast doppelt so lange wie der Flug, den sie ermöglicht
Der Akku hinter 45 Minuten Flugzeit
Die DJI Air 3S ist eine Kameradrohne mit zwei Brennweiten, LiDAR und 20 km Übertragungsreichweite. Ihre Flugzeit von 45 Minuten liegt weit über dem, was Drohnen der Mini-Klasse mit Standard-Akku schaffen, und sie kommt aus einem Bauteil: der Intelligent Flight Battery mit 62,5 Wh.
Der Akku wiegt 247 g und macht damit rund ein Drittel der Startmasse von 724 g aus. Wer die Air 3S mit einem Akku gekauft hat, stößt schnell an dessen Grenze: Tele-Aufnahmen, Hyperlapse und Positionswechsel fressen Zeit. Diese Rezension zeigt, was der Akku leistet, wie er sich zum Akku der Air 3 verhält und welcher Kaufweg sich rechnet.
4.276 mAh, 62,5 Wh und eine Unstimmigkeit im Datenblatt
DJI nennt 4.276 mAh bei 14,6 V Nennspannung und 62,5 Wh Energie. Die Ladeschlussspannung liegt bei 17,2 V, die Zellen sind als Li-Ion 4S ausgewiesen, also vier Zellen in Reihe.
Bei der Modellbezeichnung widersprechen sich zwei DJI-Quellen. Der Store schreibt BWX234-4276-14.6, das Handbuch BWX234-4276-14.76. Die Rechnung klärt das: 4,276 Ah mal 14,6 V ergeben 62,4 Wh und passen damit zum Datenblatt. Mit 14,76 V kämen rund 63,1 Wh heraus. Für den Kauf spielt das keine Rolle, beide Bezeichnungen meinen denselben Akku.
Das Handbuch nennt außerdem eine Auslegung auf 200 Ladezyklen. Bei 45 Minuten je Ladung sind das rechnerisch rund 150 Flugstunden, bevor die Kapazität spürbar nachlässt.
20 Gramm leichter als der Akku der Air 3
Die Air 3 nutzt einen eigenen Akku, der fast genau dieselbe Energie speichert. Der Unterschied steckt im Gewicht:
| Akku | Kapazität | Energie | Gewicht | Energiedichte |
|---|---|---|---|---|
| Air 3S (BWX234) | 4.276 mAh | 62,5 Wh | 247 g | ca. 253 Wh/kg |
| Air 3 (BWX233) | 4.241 mAh | 62,6 Wh | 267 g | ca. 234 Wh/kg |
| Avata 2 | 2.150 mAh | 31,7 Wh | 145 g | ca. 219 Wh/kg |
| Mini 5 Pro | 2.788 mAh | 19,52 Wh | 71,2 g | ca. 274 Wh/kg |
20 g weniger bei gleicher Energie entsprechen einem Plus von rund 8 % bei der Energiedichte. Für die Air 3S war das wichtig: Sie trägt mit LiDAR und größerem Hauptsensor mehr Technik als die Air 3 und bleibt mit 724 g trotzdem fast gleich schwer wie ihre Vorgängerin mit 720 g.
Auffällig ist die mittlere Leistung. 62,5 Wh in 45 Minuten entsprechen rechnerisch rund 83 W, genauso viel wie bei der Avata 2. Die Air 3S wiegt aber fast doppelt so viel. Der Unterschied liegt in den Propellern: Große, frei drehende Rotoren bewegen viel Luft langsam und tragen damit jedes Gramm deutlich sparsamer als kleine Propeller in Schutzringen.
Ein Akku für zwei Drohnen, mit zwei Einschränkungen
Der DJI Store führt beide Akkus als kompatibel mit Air 3S und Air 3, die Ladestation lädt ebenfalls beide. Für Umsteiger ist das ein echter Vorteil, die alten Akkus bleiben nutzbar. Zwei Details solltest Du kennen.
QuickTransfer: Mit einem Air-3-Akku unterstützt die Air 3S die Datenübertragung im ausgeschalteten Zustand nicht. Mit dem eigenen Akku bleibt die Drohne nach dem Ausschalten bis zu 12 Stunden in einem Ruhemodus, in dem Du Aufnahmen aufs Smartphone ziehen kannst. Der Akku verliert dabei laut DJI rund 2 % in 6 Stunden. Wie die Funktion arbeitet, erklärt der Ratgeber zu DJI QuickTransfer.
Gewicht und C1-Klasse: Das Handbuch der Air 3S nennt eine höchstzulässige Startmasse von 740 g und listet für den C1-Betrieb nur den Akku BWX234. Der Air-3-Akku ist 20 g schwerer, die Drohne käme damit rechnerisch auf 744 g. Das Air-3-Handbuch warnt ausdrücklich, dass mit nicht gelisteten Ersatzakkus kein C1-Betrieb möglich ist. Wer die Air 3S sicher im Rahmen ihrer C1-Kennzeichnung fliegen will, nutzt den passenden Akku. Was die Klasse im Alltag bedeutet, steht im Ratgeber zu den C1-Drohnen-Regeln.
Umgekehrt wird die Air 3 mit dem leichteren Air-3S-Akku rechnerisch rund 700 g schwer. Das Handbuch der Air 3 listet trotzdem nur ihren eigenen Akku für den C1-Betrieb.
45 Minuten im Windkanal, 30 bis 35 in der Praxis
DJI hat die 45 Minuten im Windkanal bei 32,4 km/h gemessen, dazu kommen 41 Minuten Schwebezeit. Beides sind Laborwerte ohne Reserve.
Zwei Fachmagazine haben nachgemessen:
- slashcam kam bei eher kräftigem Wind auf 30 Minuten je Akku.
- Drone-Zone landete nach rund 35 Minuten mit 17 % Restladung. Hochgerechnet auf einen leeren Akku ergibt das rund 42 Minuten und liegt damit nah am Datenblatt.
Für die Planung heißt das: Bei ruhigem Wetter und 20 % Reserve sind 32 bis 36 Minuten je Akku realistisch, bei Wind eher 30. Drei Akkus ergeben damit rund eineinhalb Stunden Flugzeit an einem Tag. Was sonst an der Flugzeit zehrt, steht im Ratgeber zur Flugzeit von Drohnen.
Laden: 60 bis 80 Minuten je Akku
DJI nennt für den Akku drei Ladezeiten, und das Netzteil entscheidet über den Unterschied.
| Weg | Netzteil | Zeit je Akku |
|---|---|---|
| In der Drohne | DJI 65 W | ca. 80 min |
| Akkuladestation | DJI 100 W USB-C | ca. 60 min |
| Akkuladestation | DJI 65 W | ca. 80 min |
Die Ladestation lädt drei Akkus nacheinander und beginnt mit dem vollsten. So ist der erste Akku möglichst früh wieder startklar. Eine Gesamtzeit nennt DJI nicht, rechnerisch sind es rund drei Stunden mit 100-W-Netzteil und vier Stunden mit 65 W, wenn alle drei leer sind.
Die Station nimmt über USB-C 5 bis 20 V mit bis zu 5 A auf, also bis 100 W. Ein Netzteil liegt ihr nicht bei. Das DJI-100-W-Netzteil kostet im Store 49 €, das 65-W-Ladegerät 45 €. Für Fremdnetzteile empfiehlt DJI USB Power Delivery mit mindestens 60 W. Welche Kriterien bei der Wahl zählen, erklärt der Ratgeber zum Drohnen-Akku-Ladegerät.
Die Ladestation als 82-Watt-Powerbank
Die Akkuladestation (Modell CHX233-100) kostet im DJI Store 69 €, wiegt rund 169 g und kann mehr als laden.
- Powerbank: Über USB-C gibt sie bis zu 82 W ab, genug für ein Notebook, ein Tablet oder die Fernsteuerung. Ein Akku unter 7 % gibt keinen Strom mehr ab.
- Energie bündeln: Die Restladung mehrerer Akkus lässt sich auf den vollsten übertragen. Aus drei angebrochenen Akkus wird so ein fast voller für den letzten Flug.
- Wartung: Steckt ein Akku in der Station, prüft sie ihn alle sieben Tage und lädt einen komplett leeren Akku auf 5 % nach. Das schützt vor Tiefentladung.
Weitere Grundregeln stehen im Ratgeber DJI-Akku richtig laden.
Die Rechnung gegen die Fly More Combo
Wer die Air 3S noch nicht besitzt, sollte zuerst die Combo durchrechnen.
| Kaufweg | DJI Store | Amazon |
|---|---|---|
| Air 3S mit RC-N3, 1 Akku | 989 € | 899 € |
| Fly More Combo mit RC-N3, 3 Akkus | 1.259 € | 1.149 € |
| Aufpreis für die Combo | 270 € | 250 € |
| Zwei Akkus einzeln | 298 € | 258 € |
Die Fly More Combo enthält laut DJI Store zwei zusätzliche Akkus, die Akkuladestation, ein ND-Filterset mit ND8, ND32 und ND128, eine Umhängetasche und drei Paar Ersatzpropeller. Allein zwei Akkus und die Ladestation kosten im DJI Store einzeln 367 €, der Aufpreis liegt also mindestens 97 € darunter. Bei Amazon kosten schon zwei einzelne Akkus mehr als der gesamte Aufpreis zur Fly More Combo*.
Für Besitzer der Air 3S stellt sich die Frage anders: Wie viele Akkus braucht der Flugtag? Mit zwei Akkus kommst Du auf rund eine Stunde, mit drei auf eineinhalb. Mehr lohnt sich für Auftragsarbeiten, bei denen am Einsatzort keine Steckdose wartet.
Preis je Wattstunde im DJI-Vergleich
Gemessen an der gespeicherten Energie ist der Air-3S-Akku der günstigste DJI-Akku, den wir rezensiert haben.
| Akku | Preis | Energie | Preis je Wh | Preis je Flugminute |
|---|---|---|---|---|
| Air 3S (Amazon) | 129,00 € | 62,5 Wh | 2,06 € | 2,87 € |
| Air 3S (DJI Store) | 149,00 € | 62,5 Wh | 2,38 € | 3,31 € |
| Flip | 63,90 € | 22,3 Wh | 2,87 € | 2,06 € |
| Mini 5 Pro | 72,99 € | 19,52 Wh | 3,74 € | 2,03 € |
| Avata 2 (Amazon) | 135,90 € | 31,7 Wh | 4,29 € | 5,91 € |
Je Flugminute liegen die kleinen Akkus vorn, weil leichte Drohnen weniger Leistung brauchen. Das Verhältnis zwischen beiden Zahlen zeigt, wie effizient eine Drohne mit ihrer Energie umgeht. Der Amazon-Preis lag zum Abrufzeitpunkt unter dem DJI-Store-Preis, der aktuelle Stand steht im Kasten oben.
Lagerung, Pflege und Kälte
Die Elektronik im Akku überwacht Zellen, Temperatur und Ladestand und entlädt den Akku bei längerer Nichtnutzung selbstständig auf ein Lagerniveau. Konkrete Tage und Prozentwerte nennt das Handbuch der Air 3S nicht. Beim Air-3-Akku sind es 96 % nach drei Tagen und 60 % nach neun Tagen.
Drei Regeln aus dem Handbuch verdienen Beachtung:
- Lagertemperatur 22 bis 28 °C, trocken und fern von Wärmequellen.
- Alle drei Monate einmal voll laden. DJI knüpft die Garantie an diese Pflege.
- Für Flugreisen auf höchstens 30 % entladen. Mit 62,5 Wh bleiben die Akkus unter der 100-Wh-Grenze und gehören ins Handgepäck, Details stehen im Ratgeber zur Drohne im Flugzeug.
Die Air 3S fliegt zwischen −10 und 40 °C, geladen wird nur zwischen 5 und 40 °C. Bei über 55 °C Zelltemperatur bricht der Ladevorgang ab. Im Winter hilft es, die Akkus vorzuwärmen, mehr dazu unter Drohne im Winter fliegen. Was blinkende LEDs am Akku bedeuten, steht im Ratgeber zum blinkenden DJI-Akku.
Alternativen im Vergleich
Der Akku passt in Air 3S und Air 3. Die Tabelle ordnet ihn gegen andere DJI-Akkus aus unseren Rezensionen ein:
| Akku | Energie | Gewicht | Flugzeit | Preis | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|
| Air 3S | 62,5 Wh | 247 g | 45 min | 129,00 € | 4,1 / 5 |
| Mini 5 Pro | 19,52 Wh | 71,2 g | 36 min | 72,99 € | 3,9 / 5 |
| Flip | 22,3 Wh | 83,5 g | 31 min | 63,90 € | 4,0 / 5 |
| Avata 2 | 31,7 Wh | 145 g | 23 min | 135,90 € | 3,5 / 5 |
Wer zwischen den Drohnen schwankt, findet im Duell Air 3S gegen Mini 5 Pro die ausführliche Gegenüberstellung. Die Mini 5 Pro fliegt mit ihrem Standard-Akku 9 Minuten kürzer, bleibt dafür in der Klasse C0.
Für wen sich der Nachkauf lohnt
Für Besitzer der Air 3S mit einem Akku ist der Nachkauf die naheliegende Erweiterung. Ein zweiter Akku verdoppelt den Flugtag, ein dritter macht ihn planbar.
Für Umsteiger von der Air 3 ist die Kompatibilität die gute Nachricht. Die alten Akkus funktionieren in der Air 3S, wer dauerhaft im C1-Rahmen fliegen will, stockt mit Air-3S-Akkus auf.
Für Neukäufer ist die Fly More Combo die bessere Rechnung, weil der Aufpreis unter dem Einzelwert von zwei Akkus und Ladestation liegt.
Fazit
Die DJI Air 3S Intelligent Flight Battery ist ein sehr ausgewogener Akku: 62,5 Wh auf 247 g, 45 Minuten im Datenblatt und 30 bis 35 Minuten in den Messungen der Fachpresse. Sie ist 20 g leichter als ihr Vorgänger und je Wattstunde der günstigste DJI-Akku in unseren Rezensionen.
Bei 4,1 von 5 kostet vor allem das Laden Punkte, denn drei Akkus brauchen in der Station drei bis vier Stunden. Wer die Air 3S schon fliegt, greift zum Original-Akku bei Amazon* und plant dazu ein 100-W-Netzteil ein. Wer noch vor dem Kauf steht, nimmt die Fly More Combo mit drei Akkus*, sie enthält Akkus, Ladestation und Filter günstiger als jeder Einzelkauf.
Häufige Fragen
Wie lange fliegt die DJI Air 3S mit einem Akku?
DJI nennt 45 Minuten Flugzeit, gemessen im Windkanal bei 32,4 km/h, und 41 Minuten Schwebezeit. In der Praxis kam slashcam bei kräftigem Wind auf 30 Minuten je Akku, Drone-Zone landete nach rund 35 Minuten mit 17 % Restladung. Mit 20 % Reserve sind bei ruhigem Wetter 32 bis 36 Minuten gut planbar.
Passt der Akku der Air 3S in die DJI Air 3?
Ja. Der DJI Store führt den Akku BWX234 als kompatibel mit Air 3S und Air 3. Er ist 20 g leichter als der Original-Akku der Air 3, die Drohne wird damit rechnerisch rund 700 g schwer. Das Air-3-Handbuch nennt für den C1-Betrieb allerdings nur den eigenen Akku BWX233 und warnt, dass mit nicht gelisteten Akkus kein C1-Betrieb möglich ist.
Kann man Air-3-Akkus in der Air 3S verwenden?
Laut DJI ja, mit einer Einschränkung: Mit einem Air-3-Akku unterstützt die Air 3S QuickTransfer im ausgeschalteten Zustand nicht. Dazu kommt das Gewicht. Der Air-3-Akku wiegt rund 267 g, die Air 3S damit rechnerisch 744 g. Ihr Handbuch nennt 740 g als höchstzulässige Startmasse und listet für den C1-Betrieb nur den Akku BWX234.
Wie lange dauert das Laden des Air-3S-Akkus?
Mit dem DJI-65-W-Ladegerät nennt DJI rund 80 Minuten. In der Akkuladestation mit dem DJI-100-W-Netzteil ist ein Akku nach etwa 60 Minuten voll, mit einem 65-W-Ladegerät nach etwa 80 Minuten. Geladen wird nur zwischen 5 und 40 °C, bei über 55 °C Zelltemperatur bricht der Vorgang ab.
Lädt die Ladestation der Air 3S drei Akkus gleichzeitig?
Sie lädt drei Akkus nacheinander und beginnt mit dem vollsten, damit der erste schnell wieder einsatzbereit ist. Eine Gesamtzeit nennt DJI nicht, rechnerisch sind es rund drei Stunden mit 100-W-Netzteil und rund vier Stunden mit 65 W. Die Station kostet im DJI Store 69 €, ein Netzteil liegt ihr nicht bei.
Welches Netzteil braucht die Akkuladestation der Air 3S?
Die Station nimmt über USB-C 5 bis 20 V mit bis zu 5 A auf, also bis 100 W. Die kürzeste Ladezeit von rund 60 Minuten je Akku erreicht sie mit dem DJI-100-W-Netzteil für 49 €, mit dem 65-W-Ladegerät für 45 € sind es rund 80 Minuten. Für Fremdnetzteile empfiehlt DJI USB Power Delivery mit mindestens 60 W.
Lohnt sich die Fly More Combo der Air 3S statt einzelner Akkus?
Für Neukäufer ja. Im DJI Store kostet die Fly More Combo mit RC-N3 270 € mehr als die Einzelversion. Zwei Akkus und die Ladestation kosten einzeln schon 367 €, dazu kommen ND-Filterset und Umhängetasche. Bei Amazon beträgt der Abstand 250 €, zwei Akkus kosten dort einzeln 258 €.
Darf man die Akkus der Air 3S im Flugzeug mitnehmen?
Ja, im Handgepäck. Mit 62,5 Wh liegen sie unter der 100-Wh-Grenze, ab der Airlines eine Genehmigung verlangen. Lose Ersatzakkus dürfen nicht ins aufgegebene Gepäck, die Kontakte sollten gegen Kurzschluss geschützt sein. DJI empfiehlt, die Akkus für den Transport auf höchstens 30 % zu entladen.
Wie lagert man den Akku der Air 3S richtig?
DJI nennt 22 bis 28 °C als Lagertemperatur. Mindestens alle drei Monate soll der Akku einmal voll geladen werden, sonst entfällt laut Handbuch die Garantie. Er entlädt sich bei Nichtnutzung selbst auf ein Lagerniveau. Steckt er in der Ladestation, prüft sie ihn alle sieben Tage und lädt einen leeren Akku auf 5 % nach.
Wie viele Ladezyklen hält der Air-3S-Akku?
Das Handbuch nennt eine Auslegung auf 200 Ladezyklen. Bei 45 Minuten je Ladung entspricht das rechnerisch rund 150 Flugstunden, mit realistischen 35 Minuten rund 117 Stunden. Danach ist der Akku nicht automatisch unbrauchbar, seine Kapazität und damit die Flugzeit nehmen aber messbar ab.