DJI DJI Avata 2 Intelligent Flight Battery

Flugakku · DJI

DJI Avata 2 Intelligent Flight Battery (Ersatzakku)

  • 2.150 mAh bei 14,76 V ergeben 31,7 Wh für bis zu 23 Minuten Flugzeit
  • Rund 145 g Eigengewicht, das sind fast 40 % der Startmasse von 377 g
  • 45 Minuten Ladezeit in der Zweiwege-Ladestation, 88 Minuten in der Drohne
  • Ausschließlich für die Avata 2 freigegeben, die Avata 360 hat einen eigenen Akku
  • 31,7 Wh liegen weit unter der 100-Wh-Grenze fürs Handgepäck

Preise: Stand 18.09.2026, Amazon 08:21 Uhr, inkl. MwSt., ohne Gewähr

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Rezension der drohnen-guru.de-Redaktion · Veröffentlicht am 16. September 2026

Was du zum Fliegen brauchst

Die rechtliche Einstufung nach EU-Drohnenverordnung, bezogen auf den privaten Flug in Deutschland.

Klasse der Avata 2 C1 bei 377 g Startmasse, gilt für die Konfiguration mit Original-Akku Details im Ratgeber
Transport im Flugzeug 31,7 Wh, nur im Handgepäck, keine Genehmigung nötig Details im Ratgeber
Lagerung Selbstentladung auf 60 % nach 9 Tagen, alle 3 Monate voll laden Details im Ratgeber
Temperatur Laden bei 5 bis 40 °C, Fliegen ab −10 °C Details im Ratgeber
Entsorgung Rückgabe im Handel oder am Wertstoffhof, nie im Hausmüll

Technische Daten

Elektrische Daten

Modellbezeichnung BWX520-2150-14.76
Kapazität 2.150 mAh
Energiegehalt 31,7 Wh (bei 0,5 C)
Nennspannung 14,76 V
Max. Ladespannung 17 V
Akkutyp Li-Ion, laut Händlerangaben 4S (DJI nennt keine Zellzahl)

Gewicht und Passform

Gewicht ca. 145 g
Anteil an der Startmasse rund 38 % von 377 g
Energiedichte rund 219 Wh je kg (rechnerisch)
Kompatibilität ausschließlich DJI Avata 2

Flugleistung der Avata 2

Max. Flugzeit ca. 23 Minuten
Max. Schwebezeit ca. 21 Minuten (Handbuch v1.0: ca. 23 Minuten)
Max. Flugdistanz 13 km
Startgewicht ca. 377 g
Betriebstemperatur −10 bis 40 °C

Laden

Ladetemperatur 5 bis 40 °C
Max. Ladeleistung 60 W in der Ladestation, 30 W in der Drohne
In der Drohne ca. 88 min (0–100 %), ca. 60 min (10–90 %)
Zweiwege-Ladestation ca. 45 min (0–100 %), ca. 30 min (10–90 %)
Ladereihenfolge der Station nacheinander, höchster Ladestand zuerst
Eingang der Ladestation USB-C, 5–20 V, max. 3 A

Akkumanagement

Ladestandsanzeige 4 LEDs in 8 Stufen
Selbstentladung auf 96 % nach 3 Tagen, auf 60 % nach 9 Tagen
Schutzfunktionen Überstrom, Kurzschluss, Überladung, Tiefentladung mit Ruhemodus

Die DJI Avata 2 Intelligent Flight Battery ist der Originalakku der Cinewhoop-Drohne DJI Avata 2. Mit 2.150 mAh bei 14,76 V speichert sie 31,7 Wh und trägt die 23 Minuten Flugzeit, die DJI für die Drohne angibt. Für eine FPV-Drohne ist das ein Spitzenwert, im sportlichen Flug schrumpft er laut Fachpresse auf 15 bis 17 Minuten. Den Ausschlag beim Kauf gibt derzeit die Verfügbarkeit: DJI listet den Akku für 79 €, bei Amazon ist er über einen Marktplatz-Händler zu haben und kostet dort deutlich mehr. Grundlage dieser Einordnung sind das DJI-Datenblatt, das Benutzerhandbuch der Avata 2, die Anleitung der Ladestation, der deutsche DJI Store und die Amazon-Listung.

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • 23 Minuten Flugzeit sind für eine FPV-Drohne ein Ausnahmewert, klassische Racing-Modelle liegen bei 4 bis 8 Minuten
  • Je Wattstunde holt die Avata 2 rund 44 % mehr Flugzeit heraus als die erste Avata mit ihrem größeren Akku
  • In der Zweiwege-Ladestation ist ein leerer Akku in 45 Minuten voll, für 10 bis 90 % reichen 30 Minuten
  • Die Ladestation bündelt Restladung aus mehreren Akkus in einem und arbeitet zusätzlich als Powerbank
  • Zur UVP von 79 € kostet die Wattstunde 2,49 € und damit weniger als bei den Akkus der Flip und der Mini 5 Pro

Das spricht dagegen

  • Im DJI Store ist der Akku für 79 € ausverkauft, bei Amazon kostet er über einen Marktplatz-Händler rund 136 € und damit gut 70 % mehr
  • Im sportlichen Flug bleiben laut heise 15 bis 17 Minuten, rund ein Viertel bis ein Drittel weniger als der Datenblattwert
  • In der Drohne lädt der Akku mit 30 W knapp 90 Minuten, auf jede Flugminute kommen fast vier Minuten Ladezeit
  • Die Ladestation füllt drei Akkus nacheinander, drei leere Akkus brauchen rechnerisch über zwei Stunden

Bewertung im Detail

Kapazität und Flugzeit 4,5
Gewicht und Effizienz 3,5
Laden und Handhabung 3,5
Preis und Verfügbarkeit 2,5

Gesamtwertung: 3,5 / 5

Der Akku hinter der längsten FPV-Flugzeit bei DJI

Die DJI Avata 2 ist eine Cinewhoop: eine FPV-Drohne mit Propellerschutz, gebaut für Durchflüge, enge Räume und Verfolgungsaufnahmen. Ihr auffälligster Wert steht beim Akku. 23 Minuten Flugzeit nennt DJI, und damit fliegt sie drei- bis fünfmal so lange wie klassische Racing-Drohnen.

Der Akku ist dabei das schwerste Einzelteil. Von 377 g Startmasse entfallen rund 145 g auf ihn, fast 40 %. Wer die Avata 2 regelmäßig fliegt, kauft ihn früher oder später nach, denn eine Ladung ist im FPV-Alltag schnell verbraucht. Diese Rezension rechnet durch, was in dem Akku steckt, wie lange er wirklich hält und auf welchem Weg Du ihn am günstigsten bekommst.

31,7 Wattstunden auf 145 Gramm

Das Datenblatt nennt 2.150 mAh bei 14,76 V Nennspannung, das ergibt 31,7 Wh. Die Ladeschlussspannung liegt bei 17 V. Händler geben vier Zellen in Reihe an (4S), DJI selbst nennt keine Zellzahl. Rechnerisch passt das: 14,76 V geteilt durch vier ergibt 3,69 V je Zelle, 17 V geteilt durch vier 4,25 V.

Die höhere Spannung hat einen Grund. Eine FPV-Drohne braucht für schnelle Richtungswechsel und kurze Sprints viel Leistung in kurzer Zeit, und die lässt sich bei höherer Spannung mit weniger Strom und damit geringeren Verlusten übertragen. Die Mini-Drohnen von DJI kommen mit zwei Zellen aus.

Auf das Gewicht gerechnet liegt der Avata-2-Akku bei rund 219 Wh je Kilogramm:

AkkuEnergieGewichtEnergiedichte
DJI Avata 231,7 Wh145 gca. 219 Wh/kg
DJI Avata (erste Generation)35,71 Wh162 gca. 220 Wh/kg
DJI Flip22,3 Wh83,5 gca. 267 Wh/kg
DJI Mini 5 Pro19,52 Wh71,2 gca. 274 Wh/kg

Die kleinen Akkus der Mini- und Flip-Klasse speichern je Gramm deutlich mehr Energie. Bei der Avata 2 hat DJI die Energiedichte gegenüber dem Vorgänger gehalten und stattdessen an der Drohne gearbeitet. Das zeigt der nächste Abschnitt.

Weniger Energie und trotzdem mehr Flugzeit als die erste Avata

Der Vergleich mit der ersten DJI Avata ist aufschlussreich. Deren Akku speichert 35,71 Wh, also mehr als der neue, und trotzdem fliegt die alte Avata nur 18 Minuten. Die Avata 2 schafft mit 31,7 Wh 23 Minuten.

Pro Wattstunde ergibt das 0,50 Minuten bei der ersten Avata und 0,73 Minuten bei der Avata 2, ein Plus von rund 44 %. Einen Teil erklärt das Gewicht: Die Avata 2 wiegt mit 377 g 33 g weniger als ihr Vorgänger mit 410 g. Welche Verbesserungen an Antrieb und Aerodynamik den Rest beisteuern, schlüsselt DJI nicht auf.

Aufschlussreich ist auch die mittlere Leistung. 31,7 Wh in 23 Minuten entsprechen rechnerisch rund 83 W Dauerleistung. Eine Mini 5 Pro verbraucht im selben Rechenweg rund 33 W. Der Unterschied liegt in der Bauform: Kleine Propeller in Schutzringen müssen die Luft stärker beschleunigen, um dasselbe Gewicht zu tragen, und das kostet überproportional Energie. Mehr dazu steht im Ratgeber zur Flugzeit von Cinewhoops.

23 Minuten im Datenblatt, 15 bis 17 im sportlichen Flug

DJI hat die 23 Minuten im Windkanal bei 21,6 km/h gemessen, geflogen bis zur Zwangslandung. Der Wert enthält also keinerlei Reserve und entsteht bei gleichmäßiger, gemächlicher Fahrt.

Die Fachpresse kommt im echten FPV-Betrieb auf andere Zahlen. heise nennt bei sportlicher Flugweise 15 bis 17 Minuten je Akku, der FPV-Blog von Oscar Liang etwa 15 Minuten. Rechnerisch entspricht das einer mittleren Leistung von 112 bis 127 W, weil jeder Sprint, jeder Steigflug und jede enge Kurve die Motoren voll fordert.

Für die Planung heißt das:

Welche Faktoren die Flugzeit einer FPV-Drohne sonst bestimmen, steht im Ratgeber zur Flugzeit von FPV-Drohnen.

Laden: zwei Wege, doppelte Zeit

DJI nennt für den Akku zwei Ladewege, und sie liegen weit auseinander.

WegLadeleistung0 auf 100 %10 auf 90 %
In der Drohne (USB-C)max. 30 Wca. 88 minca. 60 min
Zweiwege-Ladestationmax. 60 Wca. 45 minca. 30 min

In der Drohne dauert eine volle Ladung fast viermal so lange wie der Flug, den sie ermöglicht. Die Drohne muss dabei ausgeschaltet sein, DJI empfiehlt ein USB-PD-Netzteil mit mindestens 30 W.

Die Ladestation halbiert die Zeit, arbeitet aber nacheinander. Sie beginnt laut Handbuch mit dem Akku, der den höchsten Ladestand hat, damit der erste Akku möglichst schnell wieder startklar ist. Eine Gesamtzeit für drei Akkus weist DJI nicht aus, rechnerisch sind es rund 135 Minuten von leer auf voll.

Nützlich ist die Zeile ganz rechts: Von 10 auf 90 % reichen 30 Minuten. Am Flugtag lohnt es sich deshalb, die Akkus nur bis 90 % zu laden und dafür früher wieder in der Luft zu sein. Die Station nimmt über USB-C 5 bis 20 V mit bis zu 3 A auf. DJI empfiehlt das eigene 65-W-Ladegerät, andere USB-PD-Netzteile mit ausreichender Leistung funktionieren ebenfalls. Worauf es dabei ankommt, erklärt der Ratgeber zum Drohnen-Akku-Ladegerät.

Was die Ladestation zusätzlich kann

Die Zweiwege-Ladestation (Modell CHX520-80) kostet im DJI Store 59 € und hat zwei Funktionen, die im FPV-Alltag zählen.

Die Station wiegt rund 114 g und arbeitet zwischen 5 und 40 °C. Wer mehr als einen Akku besitzt, sollte sie einplanen, weil sie Wartezeit und Ladegeräte-Chaos gleichermaßen reduziert. Allgemeine Tipps zum Laden stehen im Ratgeber DJI-Akku richtig laden.

Die Rechnung gegen die Combos mit drei Akkus

Wer die Avata 2 noch nicht besitzt, sollte vor dem Einzelkauf die Combo-Preise durchrechnen. Im deutschen DJI Store kostet der Sprung von einem auf drei Akkus bei beiden Combos genau 170 €:

Variante im DJI Store1 Akku3 AkkusMehr drin
Fly Smart Combo (Goggles N3, RC Motion 3)619 €789 €2 Akkus, Ladestation
Fly More Combo (Goggles 3, RC Motion 3)849 €1.019 €2 Akkus, Ladestation, Umhängetasche

Einzeln gekauft kosten zwei Akkus und die Ladestation 217 €, mit der Umhängetasche für 79 € sogar 296 €. Die Combo spart also 47 € beziehungsweise 126 €. Zum Amazon-Preis von rund 136 € je Akku lägen schon zwei Akkus allein bei rund 272 €.

Die Fly Smart Combo mit drei Akkus* ist bei Amazon aktuell günstiger gelistet als im DJI Store und damit für Neueinsteiger der naheliegende Kaufweg. Welche Brille zu Dir passt, zeigen die Rezensionen der Goggles N3 und der Goggles 3.

Preis je Wattstunde und je Flugminute

Der Akku hat zwei Preise, und sie führen zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen.

AkkuPreisEnergiePreis je WhPreis je Flugminute
Avata 2, UVP im DJI Store79,00 €31,7 Wh2,49 €3,43 €
Avata 2, Amazon-Marktplatz135,90 €31,7 Wh4,29 €5,91 €
Flip63,90 €22,3 Wh2,87 €2,06 €
Mini 5 Pro72,99 €19,52 Wh3,74 €2,03 €

Zur UVP ist der Avata-2-Akku je Wattstunde der günstigste in dieser Tabelle. Je Flugminute ist er der teuerste, weil eine Cinewhoop mehr als doppelt so viel Leistung braucht wie eine Kameradrohne der Mini-Klasse. Der Amazon-Preis liegt gut 70 % über der UVP. Der Preis im Kasten oben wird zweimal täglich aktualisiert, ein Blick darauf lohnt vor dem Kauf.

Akkumanagement, Lagerung und Kälte

Die Elektronik im Akku übernimmt drei Aufgaben, die über seine Lebensdauer entscheiden.

DJI empfiehlt, den Akku alle drei Monate einmal voll zu laden. Im Winter wird es eng: Unter 5 °C sinkt die nutzbare Kapazität deutlich, unter −10 °C ist der Akku nicht einsetzbar. Für volle Leistung sollte er über 20 °C warm sein. Geladen wird nur zwischen 5 und 40 °C. Mehr zum Fliegen bei Kälte steht unter Drohne im Winter fliegen.

Für Flugreisen gilt: 31,7 Wh liegen weit unter der 100-Wh-Grenze, die Akkus gehören ins Handgepäck. DJI empfiehlt für den Transport höchstens 30 % Ladestand. Details stehen im Ratgeber zur Drohne im Flugzeug.

Alternativen im Vergleich

Der Akku passt nur in die Avata 2. Die Tabelle ordnet ihn deshalb im DJI-Akkuprogramm ein, als Maßstab für Energie, Gewicht und Preis:

AkkuEnergieGewichtFlugzeitPreisBewertung
Avata 231,7 Wh145 g23 min135,90 €3,5 / 5
Flip22,3 Wh83,5 g31 min63,90 €4,0 / 5
Mini 5 Pro19,52 Wh71,2 g36 min72,99 €3,9 / 5
Neo 211,5 Wh46 g19 min38,90 €4,3 / 5

Die Flip ist die naheliegende Alternative für alle, die eine geschützte Drohne für ruhige Aufnahmen suchen und kein manuelles FPV-Fliegen brauchen. Ihr Akku liefert mit weniger Energie mehr Flugzeit, weil die Drohne mit rechnerisch rund 43 W nur etwa die Hälfte der Leistung abruft.

Für wen sich der Nachkauf lohnt

Für Besitzer der Avata 2 mit einem Akku ist ein zweiter und dritter Akku fast Pflicht. 15 bis 17 Minuten im sportlichen Flug und 45 bis 88 Minuten Ladezeit passen schlecht zusammen, erst drei Akkus machen aus einer Session einen Flugnachmittag.

Für Neukäufer ist der Einzelkauf die teurere Rechnung. Die Combos mit drei Akkus liefern zwei Akkus plus Ladestation für 170 € Aufpreis.

Wer nicht sofort fliegen muss, behält den Preis im Blick. DJI listet den Akku für 79 €, und der Abstand zum aktuellen Marktplatz-Angebot ist groß.

Fazit

Die DJI Avata 2 Intelligent Flight Battery liefert, was die Drohne verspricht: 31,7 Wh auf 145 g, 23 Minuten im Datenblatt und 15 bis 17 Minuten im sportlichen Flug, dazu 45 Minuten Ladezeit in der Station und eine Stromakkumulation, die Restladung sinnvoll nutzt. Technisch ist das für eine Cinewhoop ein sehr guter Akku.

Die 3,5 von 5 entstehen beim Kaufweg. Zur UVP von 79 € wäre der Akku ein fairer Nachkauf, über den Amazon-Marktplatz kostet er rund 136 €. Wer die Drohne schon fliegt und nicht warten will, greift zum Original-Akku bei Amazon*. Wer erst einsteigt, fährt mit der Fly Smart Combo mit drei Akkus* deutlich günstiger.

Häufige Fragen

Wie lange fliegt die DJI Avata 2 mit einem Akku?

DJI nennt rund 23 Minuten, gemessen im Windkanal bei 21,6 km/h bis zur Zwangslandung. Im sportlichen FPV-Flug kam heise auf 15 bis 17 Minuten je Akku, der FPV-Blog von Oscar Liang auf etwa 15 Minuten. Wer ruhig filmt und 15 bis 20 % Reserve einplant, kann mit rund 18 bis 19 Minuten rechnen.

Wie lange dauert das Laden des Avata-2-Akkus?

In der Zweiwege-Ladestation braucht ein leerer Akku etwa 45 Minuten, von 10 auf 90 % etwa 30 Minuten. In der Drohne dauert eine volle Ladung rund 88 Minuten, von 10 auf 90 % rund 60 Minuten. Der Unterschied kommt von der Ladeleistung: 60 W in der Station, 30 W in der Drohne.

Kann man den Akku in der DJI Avata 2 laden?

Ja, über den USB-C-Anschluss der Drohne. Die Drohne muss dafür ausgeschaltet sein, DJI empfiehlt ein USB-PD-Netzteil mit mindestens 30 W. Mit rund 88 Minuten für eine volle Ladung ist das der langsamste Weg. Für einen Flugtag mit mehreren Akkus lohnt die Ladestation.

Lädt die Zweiwege-Ladestation mehrere Akkus gleichzeitig?

Sie lädt bis zu drei Akkus nacheinander und beginnt laut Handbuch mit dem Akku, der den höchsten Ladestand hat. Drei leere Akkus brauchen damit rechnerisch rund 135 Minuten. Zusätzlich kann die Station die Restladung mehrerer Akkus mit bis zu 65 W auf den vollsten übertragen und über ihren USB-Ausgang Geräte laden. Im DJI Store kostet sie 59 €.

Passt der Akku der Avata 2 in die Avata 360 oder die erste Avata?

DJI führt den Akku BWX520-2150-14.76 ausschließlich für die Avata 2. Die Avata 360 nutzt einen eigenen Akku mit 2.700 mAh (BWXVN1-2700-14.32), der im DJI Store 79 € kostet. Der Akku der ersten Avata hat 2.420 mAh, 35,71 Wh und rund 162 g, eine Kompatibilität mit der Avata 2 nennt DJI nicht.

Wie viele Akkus braucht man für die DJI Avata 2?

Drei Akkus sind die sinnvolle Größe. Bei 15 bis 19 Minuten je Ladung ergeben sie 45 bis 57 Minuten Flugzeit, das reicht für einen Nachmittag am Spot. Mit nur einem Akku folgt auf jeden Flug eine Pause von mindestens 45 Minuten, in der Drohne sogar rund anderthalb Stunden.

Lohnt sich die Avata 2 Combo mit drei Akkus?

Für Neukäufer ja. Im DJI Store kostet die Variante mit drei Akkus bei Fly Smart und Fly More jeweils 170 € mehr als die Variante mit einem Akku. Einzeln gekauft kosten zwei Akkus und die Ladestation 217 €, mit Umhängetasche 296 €. Zu einem Amazon-Preis von rund 136 € je Akku lägen schon zwei Akkus bei rund 272 €.

Darf man die Akkus der Avata 2 im Flugzeug mitnehmen?

Ja, im Handgepäck. Mit 31,7 Wh liegen sie weit unter der 100-Wh-Grenze, eine Genehmigung der Airline ist nicht nötig. Ins aufgegebene Gepäck dürfen lose Lithium-Akkus nicht. DJI empfiehlt, die Akkus für den Transport auf höchstens 30 % zu entladen, die Kontakte sollten gegen Kurzschluss geschützt sein.

Wie lagert man den Akku der Avata 2 richtig?

Kühl, trocken und mit mittlerem Ladestand. Der Akku entlädt sich laut Handbuch selbstständig auf 96 % nach drei Tagen und auf 60 % nach neun Tagen ohne Nutzung. Alle drei Monate sollte er einmal voll geladen werden. Fällt die Spannung zu tief, schaltet er in einen Ruhemodus und wird durch Laden wieder geweckt.

Warum fliegt die Avata 2 im Winter kürzer?

Unter 5 °C sinkt die nutzbare Kapazität deutlich, unter −10 °C ist der Akku laut DJI nicht einsetzbar. Für volle Leistung sollte er über 20 °C warm sein, DJI empfiehlt, ihn nach dem Start kurz im Schwebeflug aufzuwärmen. Geladen wird nur zwischen 5 und 40 °C, bei über 55 °C Zelltemperatur bricht der Ladevorgang ab.

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