HOVERAir HOVERAir Combo Case X1 PRO

Transportcase · HOVERAir

HOVERAir Combo Case für X1 PRO und PROMAX

  • Original-Case von Hover für X1 PRO und X1 PROMAX, Modell ZZ-CC-007
  • Nimmt Drohne, zwei Ersatzakkus, Ladestation und 65-W-Netzteil auf
  • 25,5 × 18,1 × 6,5 cm, rund 3 Liter, flach genug für jeden Rucksack
  • Wasserabweisende PU-Schale laut Hover, ohne Schutzart nach IP-Code
  • Gewicht und Innenaufbau nennt Hover nicht

Amazon-Preis: Stand 07.11.2026, 15:50 MEZ, inkl. MwSt., ohne Gewähr · Details

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Rezension der drohnen-guru.de-Redaktion · Veröffentlicht am 9. Oktober 2026

Was du zum Fliegen brauchst

Die rechtliche Einstufung nach EU-Drohnenverordnung, bezogen auf den privaten Flug in Deutschland.

Klasse der X1 PRO C0 bei 192 g, kein Kompetenznachweis in A1 und A3 Details im Ratgeber
Akkutransport im Flugzeug 14,17 Wh je Akku, nur im Handgepäck, keine Genehmigung nötig Details im Ratgeber
Registrierung Pflicht als Betreiber, die X1 PRO trägt eine Kamera Details im Ratgeber

Technische Daten

Maße und Ausführung

Außenmaße 255,2 × 180,6 × 64,5 mm
Rechnerisches Volumen rund 3 Liter
Gewicht nennt Hover nicht
Farbe Schwarz
Modell ZZ-CC-007
Name im Hover-Shop Combo Case for X1 PRO & PROMAX

Material und Schutz

Außenhaut wasserabweisende PU-Schale laut Hover
Schutzart nach IP-Code nennt Hover nicht
Innenaufbau beschreibt Hover nicht
Garantie 12 Monate auf Herstellungsfehler laut Hover-Shop

Fassungsvermögen

Drohne HOVERAir X1 PRO oder X1 PROMAX
Akkus 2 zusätzlich, dazu einer in der Drohne
Ladezubehör Ladestation und 65-W-Netzteil
Erste HOVERAir X1 nicht genannt, für sie führt Hover ein eigenes PU-Case

Passende Drohne

Modell HOVERAir X1 PRO
Maße gefaltet 105 × 149 × 34 mm
Startgewicht 192 g
Akku 1.920 mAh, 14,17 Wh, 16 Minuten Flugzeit

Das Combo Case ist der Original-Transportbehälter von Hover für die HOVERAir X1 PRO und X1 PROMAX. Bei Amazon heißt es Aufbewahrungstasche, im Hover-Shop Combo Case. Es nimmt die Drohne, zwei zusätzliche Akkus, die Ladestation und das 65-W-Netzteil auf und ist mit 6,5 cm flach genug für jeden Rucksack. Die Außenhaut beschreibt Hover als wasserabweisende PU-Schale. Gewicht, Innenaufbau und eine Schutzart nennt der Hersteller nicht. Grundlage dieser Einordnung sind die Amazon-Listung des offiziellen Hover-Shops, die Produktseite im australischen Hover-Shop und die Datenblätter der X1 PRO und ihres Zubehörs.

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • Nimmt die komplette Ladeausrüstung auf: Ladestation, 65-W-Netzteil und zwei Ersatzakkus
  • Mit 6,5 cm Stärke flach genug für jeden Rucksack und größere Lenkertaschen
  • Passt zur X1 PRO und zur X1 PROMAX, die dasselbe Gehäuse nutzen
  • Wasserabweisende PU-Schale gegen Schauer und Spritzwasser
  • Vom Hersteller selbst, die Passform ist auf die Drohne abgestimmt

Das spricht dagegen

  • Deutlich teurer als Hüllen von Drittanbietern, die allerdings nur die Drohne aufnehmen
  • Hover nennt weder Gewicht noch Innenaufbau
  • Keine Schutzart nach IP-Code, für Strand und Dauerregen bleibt die Dichtigkeit offen
  • Platz für drei Akkus insgesamt, bei 16 Minuten je Akku reicht das für gut eine halbe Stunde reale Flugzeit

Bewertung im Detail

Passform und Fassungsvermögen 4,0
Schutzwirkung 3,0
Angaben im Datenblatt 2,5
Packmaß 4,5
Preis-Leistung 2,5

Gesamtwertung: 3,3 / 5

Was das Combo Case aufnimmt

Die HOVERAir X1 PRO startet aus der Hand, folgt beim Radfahren oder Skifahren und landet wieder in der Hand. Sie fliegt 16 Minuten mit einem Akku, realistisch bleiben 12 bis 13 Minuten. Auf einer Tour kommen deshalb fast immer Ersatzakkus und die Ladestation mit.

Für genau diese Ausrüstung hat Hover das Combo Case gebaut. Bei Amazon heißt es schlicht Aufbewahrungstasche. Hover nennt als Inhalt:

Eine Fernsteuerung braucht die X1 PRO nicht, gestartet wird per Knopf an der Drohne oder über die App. Das Case muss also nur die Drohne und ihre Stromversorgung aufnehmen.

Drei Akkus und die Ladestation

Mit dem Akku in der Drohne reisen drei Akkus im Case. Nach Datenblatt sind das 48 Minuten Flugzeit, realistisch rund 37 Minuten. Für die typische Nutzung der X1 PRO mit kurzen Sequenzen von wenigen Sekunden bis zu einer Minute reicht das für eine Radtour oder einen halben Skitag. Was ein einzelner Akku leistet und wann sich die Thermo-Version für Kälte lohnt, steht in der Rezension zum Akku der X1 PRO.

Die Ladestation lädt mit dem 65-W-Netzteil einen Akku in 45 Minuten und zwei gleichzeitig in 60 Minuten. Laut Hover lässt sie sich ohne Kabel auch als Aufbewahrung für Ersatzakkus nutzen. Weil Station und Netzteil einen festen Platz im Case haben, lädt die Ausrüstung in der Mittagspause oder im Café, ohne dass etwas lose im Rucksack liegt.

Wer die Ladestation nicht besitzt, nutzt die Plätze für den Akkuvorrat und lädt in der Drohne, das dauert rund 55 Minuten je Akku.

Maße: flach genug für jede Tasche

Mit 255,2 × 180,6 × 64,5 mm und rund 3 Litern ist das Case kompakt. Die gefaltete X1 PRO misst 105 × 149 × 34 mm, das Case gibt ihr also nach allen Seiten Raum für Polster und die übrige Ausrüstung.

Die geringe Stärke von 6,5 cm ist der eigentliche Vorteil. Das Case passt in jeden Tagesrucksack, in größere Lenkertaschen und in das Seitenfach einer Reisetasche. Hover bewirbt es ausdrücklich für Radfahrer, und tatsächlich lässt sich die Drohne mit Ladeausrüstung so auf dem Rad mitnehmen, ohne einen eigenen Rucksack.

Drohne, zwei Ersatzakkus und Ladestation wiegen zusammen knapp ein halbes Kilo, das Netzteil kommt dazu. Das Eigengewicht des Cases nennt Hover nicht.

PU-Schale und Schutzwirkung

Hover beschreibt die Außenhaut als wasserabweisende PU-Schale. Polyurethan lässt Wasser abperlen, das auf die Fläche trifft. Bei einem Schauer auf dem Weg zum Startplatz bleibt der Inhalt trocken. Eine Schutzart nach IP-Code nennt Hover nicht, und Reißverschluss und Nähte bleiben die Stellen, an denen bei Dauerregen Feuchtigkeit eindringt.

Bei der X1 PRO ist der Schutzbedarf geringer als bei vielen anderen Drohnen. Die Propeller liegen vollständig in einem Käfig, und die Drohne faltet sich zu einem flachen Paket. Am empfindlichsten ist der 2-Achsen-Gimbal mit der Kamera. Wie das Innenleben aufgebaut ist und ob die Kamera eine eigene Aussparung hat, beschreibt Hover nicht.

Polyurethan altert über die Jahre durch Hydrolyse, die Oberfläche kann klebrig werden. Wer das Case nach nassen Einsätzen offen trocknen lässt und es nicht dauerhaft im heißen Auto lagert, verlängert seine Lebensdauer.

Combo Case und Basis Kombo

Die X1 PRO gibt es als Standard-Version mit Drohne und einem Akku und als Basis Kombo mit Ladestation, Ladestecker und Case. Hover verkauft das Case einzeln unter dem Namen Combo Case. Wer die Basis Kombo gekauft hat, prüft vor dem Nachkauf, was schon im Karton lag.

Für Käufer der Standard-Version ist das Case der naheliegende Weg zu einem Transportbehälter. Wer später die Ladestation nachrüstet, hat ihren Platz schon.

Was Hover offenlässt

Gewicht. Weder die Amazon-Listung noch der Hover-Shop nennen das Eigengewicht des Cases.

Innenaufbau. Ob die Teile in festen Aussparungen liegen oder in Fächern mit Klettteilern, geht aus den Angaben nicht hervor. Hover nennt nur, was hineinpasst.

Dichtigkeit. Wasserabweisend ist eine Eigenschaft der Oberfläche. Wie sich das Case bei Dauerregen verhält, lässt sich daraus nicht ableiten.

Alternativen im Vergleich

BehälterBauartInhalt laut HerstellerPreisBewertung
HOVERAir Combo CasePU-Schale, 25,5 × 18,1 × 6,5 cmDrohne, 2 Ersatzakkus, Ladestation, Netzteil69 €3,3 / 5
YIIWAY YC82090EVA-Hartschale, HandschlaufeDrohne32,99 €nicht rezensiert
Kimyoaee EUHVPX-BAG001EVA-Hartschale, Netzfach im Deckel, HandschlaufeDrohne plus Akku oder Kabel im Deckelfach23,99 €nicht rezensiert

Amazon-Preise: Stand 07.11.2026, 15:50 MEZ · Details

Die YIIWAY-Hülle* und die Kimyoaee-Hülle* sind kleine Hartschalen aus EVA für die Drohne allein. Sie schützen das Gehäuse beim Transport im Rucksack und kosten deutlich weniger als das Original. Die Kimyoaee-Hülle hat zusätzlich ein Netzfach im Deckel für einen Akku oder ein Kabel. Ladestation und Netzteil passen in keine der beiden.

Fazit

Das HOVERAir Combo Case ist der Behälter für alle, die die X1 PRO oder PROMAX mit Ladeausrüstung transportieren. Drohne, zwei Ersatzakkus, Ladestation und Netzteil reisen in einem flachen Paket von 6,5 cm Stärke. Die 3,3 von 5 kosten der hohe Preis, das fehlende Gewicht, der nicht beschriebene Innenaufbau und die offene Frage der Dichtigkeit.

Passend ist es, wenn du die Standard-Version der X1 PRO besitzt, Ersatzakkus und Ladestation mitnimmst und alles kompakt im Rucksack oder am Rad tragen willst.

Eher nicht passend ist es, wenn du nur die Drohne mit einem Akku schützen willst. Dann reicht eine EVA-Hülle für einen Bruchteil des Preises.

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Häufige Fragen

Was passt in das HOVERAir X1 Pro Case?

Laut Hover die X1 PRO oder X1 PROMAX, zwei zusätzliche Akkus, die Ladestation und das 65-W-Netzteil. Mit dem Akku in der Drohne reisen damit drei Akkus mit, bei realistisch 12 bis 13 Minuten je Akku rund 37 Minuten Flugzeit.

Passt die HOVERAir X1 PROMAX in das Case?

Ja. Hover nennt beide Modelle. X1 PRO und X1 PROMAX nutzen dasselbe Gehäuse, wiegen beide 192 g und teilen sich Akku und Ladestation. Für die Wahl des Cases macht es keinen Unterschied, welches der beiden Modelle du fliegst.

Passt das Case auch für die erste HOVERAir X1?

Hover nennt nur die X1 PRO und die X1 PROMAX. Die erste X1 ist kleiner, nutzt andere Akkus und eine andere Ladestation. Für sie führt Hover im eigenen Shop ein eigenes PU-Case. Ob sie im Combo Case sicher liegt, beschreibt Hover nicht.

Ist das HOVERAir Combo Case wasserdicht?

Hover beschreibt die Außenhaut als wasserabweisende PU-Schale und nennt keine Schutzart nach IP-Code. Ein Schauer auf dem Weg zum Startplatz ist damit kein Problem. Für Strand, Boot oder Dauerregen bleibt offen, wie dicht Reißverschluss und Nähte halten.

Ist das Case in der Basis Kombo enthalten?

Die Basis Kombo der X1 PRO enthält laut Listung eine Ladestation, einen Ladestecker und ein Case. Hover nennt das einzeln verkaufte Case im eigenen Shop Combo Case. Wer die Basis Kombo besitzt, prüft vor dem Nachkauf, was schon im Karton lag. Die Standard-Version kommt ohne Case.

Wie viele Akkus passen in das Case?

Hover nennt zwei zusätzliche Akkus. Zusammen mit dem Akku in der Drohne sind es drei. Laut Hover kann die Ladestation selbst weitere Akkus aufnehmen, ob ein vierter Akku über die Station mitreisen kann, beschreibt Hover für das Case nicht.

Darf ich das Case mit Akkus ins Flugzeug nehmen?

Ja, als Handgepäck. Jeder Akku der X1 PRO speichert 14,17 Wh und liegt damit weit unter der 100-Wh-Grenze. Lose Lithium-Akkus dürfen nicht in den aufgegebenen Koffer. Mit 25,5 × 18,1 × 6,5 cm passt das Case auch in eine kleine Umhängetasche unter dem Sitz.

Lohnt sich das Original gegenüber günstigen Hüllen?

Wenn du Ladestation und Netzteil mitnimmst, ja. Die günstigeren Hartschalenhüllen von YIIWAY und Kimyoaee nehmen im Kern nur die Drohne auf, die Kimyoaee-Hülle dazu einen Akku oder ein Kabel im Deckelfach. Wer nur die Drohne mit einem Akku schützen will, kommt mit einer solchen Hülle für deutlich weniger Geld aus.

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