Technische Daten
Maße und Gewicht
| Außenmaße laut Produktbeschreibung | 34 × 12,8 × 31,5 cm |
|---|---|
| Außenmaße laut Detailtabelle | 33,5 × 15,5 × 31 cm |
| Volumen laut Detailtabelle | 16,1 Liter |
| Eigengewicht | 1,9 kg laut LEKUFEE |
| Farbe | Schwarz |
| Modellnummer | LK810-1 |
Material und Schutz
| Außenschale | ABS-Kunststoff, laut LEKUFEE abrieb- und stoßfest |
|---|---|
| Innenleben | zugeschnittene EVA-Schaumstoffeinlage |
| Herstellerangabe Schutz | wasserdicht, staubdicht, stoßfest, druckbeständig |
| Schutzart nach IP-Code | nennt LEKUFEE für dieses Modell nicht |
| Druckausgleichsventil | nennt LEKUFEE für dieses Modell nicht |
| Garantie | 12 Monate laut Hersteller |
Fassungsvermögen
| Drohne | DJI Air 3S oder Air 3 |
|---|---|
| Fernsteuerung | eine: DJI RC-N3, RC 2, DJI RC, RC-N2 oder RC-N1 |
| Akkus | 4 oder 7, jeweils inklusive Akku in der Drohne |
| Weiteres Zubehör | Ladestation, 65-W-Ladegerät, 2 microSD-Karten, Kabel, Propeller |
| Lieferumfang | Koffer, EVA-Einlage, Anleitung, ohne Drohne und Zubehör |
Passende Drohne
| Modell | DJI Air 3S |
|---|---|
| Maße gefaltet | 214,19 × 100,63 × 89,17 mm (ohne Propeller) |
| Startgewicht | 724 g |
| Akku | 4.276 mAh, 62,5 Wh, 247 g |
Der LEKUFEE LK810-1 ist ein kompakter Hartschalenkoffer für die DJI Air 3S und die Air 3. Eine zugeschnittene EVA-Einlage nimmt die gefaltete Drohne, eine Fernsteuerung, je nach Belegung vier oder sieben Akkus, die Ladestation und das Ladegerät auf. Auffällig ist die Breite bei den Fernsteuerungen: Die RC-N3 aus der Basisversion der Air 3S passt ebenso wie die RC 2 aus der Fly More Combo und die älteren Modelle der Air 3. Die Außenschale besteht laut LEKUFEE aus ABS. Wasser- und Staubdichtigkeit nennt der Hersteller, eine geprüfte Schutzart nach IP-Code dagegen nicht. Grundlage dieser Einordnung sind die Herstellerangaben von LEKUFEE in der Amazon-Listung, deren Detailtabelle und das Datenblatt der DJI Air 3S.
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Die Einlage nimmt jede Fernsteuerung der Baureihe auf, auch die RC-N3 aus der Basisversion der Air 3S
- Bis zu sieben Akkus ergeben rechnerisch rund vier Stunden reale Flugzeit
- Ladestation und 65-W-Ladegerät haben eigene Plätze, die komplette Fly More Combo reist in einem Behälter
- Mit 1,9 kg leichter als die IP67-Koffer von Lykus und LEKUFEE für dieselbe Drohne
- Passt für Air 3S und Air 3, bei einem Umstieg innerhalb der Baureihe bleibt der Koffer nutzbar
Das spricht dagegen
- LEKUFEE nennt keine Schutzart nach IP-Code und kein Druckausgleichsventil, die Angabe wasserdicht ist damit nicht belegt
- Die Außenmaße weichen zwischen Produktbeschreibung und Detailtabelle um bis zu 2,7 cm in der Stärke ab
- Wie die Belegung mit vier oder sieben Akkus zustande kommt, beschreibt der Hersteller nicht
- Mit 34 × 31,5 cm Grundfläche ist der Koffer für das kleine Gratis-Gepäckstück vieler Billigflieger knapp zu groß
Ein Koffer für jede Fernsteuerung der Air 3S
Die DJI Air 3S gibt es mit zwei Fernsteuerungen. Die Basisversion kommt mit der RC-N3, in die das Smartphone geklemmt wird, die Fly More Combo mit der RC 2, die einen eigenen Bildschirm hat. Viele Koffer sind nur für eine der beiden zugeschnitten.
Beim LEKUFEE LK810-1 ist die Liste lang. LEKUFEE nennt für die Einlage die RC-N3, die RC 2, die DJI RC, die RC-N2 und die RC-N1. Damit passt der Koffer zu jeder Kaufvariante der Air 3S und auch zu den Fernsteuerungen, mit denen die ältere Air 3 verkauft wurde. Wer die Fernsteuerung später wechselt, behält den Koffer.
Bei der Drohne selbst nennt LEKUFEE die Air 3S und die Air 3. Beide nutzen dieselbe Ladestation der Air-3-Serie, und ihre Akkus speichern fast dieselbe Energie. Der Air-3-Akku wiegt mit rund 267 g etwas mehr, für den Koffer macht das keinen Unterschied.
Kompakter als die Konkurrenz
Die Produktbeschreibung nennt 34 × 31,5 cm Grundfläche bei 12,8 cm Stärke. Die beiden IP67-Koffer für dieselbe Drohne sind größer: Der Lykus Titan MA310 misst 41,5 × 34 × 14,4 cm, das LEKUFEE LK1000-2 41,5 × 34,5 × 15 cm. Der LK810-1 spart also rund 7 cm in der Länge.
Die gefaltete Air 3S misst 214 × 101 × 89 mm. Bei 12,8 cm Außenstärke bleiben für Schale und Schaum über und unter der Drohne zusammen knapp 4 cm. Im Auto und im Zug ist die kompakte Bauform ein Vorteil, der Koffer passt hinter einen Sitz oder in ein schmales Gepäckfach.
Im Flugzeug passt der Koffer in das übliche Handgepäckmaß von 55 × 40 × 23 cm. Für das kleine Gratis-Gepäckstück vieler Billigflieger mit etwa 40 × 30 × 20 cm ist er mit 31,5 cm um anderthalb Zentimeter zu groß. Die Akkus gehören in jedem Fall in die Kabine, die Regeln dazu stehen im Ratgeber zum Mitnehmen einer Drohne im Flugzeug.
Vier oder sieben Akkus: bis zu vier Stunden Flugzeit
LEKUFEE nennt zwei Belegungen: vier oder sieben Akkus, jeweils inklusive des Akkus in der Drohne. Wie die beiden Varianten im Schaum aufgeteilt sind, beschreibt der Hersteller nicht.
Die Rechnung für den Drehtag: DJI nennt 45 Minuten je Akku, realistisch planbar sind 32 bis 36 Minuten mit Reserve. Vier Akkus ergeben gut zwei Stunden, sieben Akkus rund vier Stunden in der Luft. Die Fly More Combo bringt drei Akkus mit, in der großen Belegung ist also Platz für vier Nachkäufe. Was ein einzelner Akku leistet, steht in der Rezension zum Akku der Air 3S.
Dazu nimmt die Einlage laut LEKUFEE die Ladestation, das 65-W-Ladegerät, zwei microSD-Karten, Kabel und Propeller auf. Die komplette Fly More Combo reist damit in einem Behälter.
Was die Schale leistet und was LEKUFEE offen lässt
Die Außenschale besteht laut LEKUFEE aus ABS, einem steifen und schlagfesten Kunststoff. Innen sitzt eine zugeschnittene EVA-Einlage, die jedes Teil in einer eigenen Aussparung hält. Beim Tragen bewegt sich nichts, und ein fehlender Akku fällt beim Packen sofort auf.
Bei der Dichtigkeit wird es unscharf. LEKUFEE beschreibt den Koffer als wasserdicht, staubdicht, stoßfest und druckbeständig, nennt aber keine Schutzart nach IP-Code. Eine geprüfte Dichtigkeit ist damit nicht belegt. Beim größeren Schwestermodell LK1000-2 gibt LEKUFEE IP67 an, ebenso Lykus beim Titan MA310. Der Unterschied ist relevant, wenn du am Strand, auf dem Boot oder im Regen fliegst.
Ein Druckausgleichsventil nennt LEKUFEE für den LK810-1 ebenfalls nicht. Schließt ein dichter Koffer in der Flugzeugkabine oder im Gebirge, entsteht beim Rückweg in tiefere Lagen ein Unterdruck und der Deckel sitzt fest. Langsames Öffnen an einer Verschlussseite löst das. Das LK1000-2 hat laut Hersteller ein automatisches Ventil.
Zwei Maßangaben in einer Listung
Die Maße stimmen in der Listung nicht überein. Die Produktbeschreibung nennt 34 × 12,8 × 31,5 cm, die Detailtabelle 33,5 × 15,5 × 31 cm und dazu ein Volumen von 16,1 Litern, das zur zweiten Angabe passt.
Länge und Breite liegen dicht beieinander, bei der Stärke klaffen 2,7 cm. Welche Zahl stimmt, lässt sich von außen nicht entscheiden. Wer den Koffer in ein bestimmtes Fach stellen will, rechnet besser mit 15,5 cm Stärke.
Gewicht: 1,9 kg leer
Mit 1,9 kg ist der LK810-1 der leichteste Koffer in diesem Vergleich. Der Lykus Titan MA310 wiegt 2,1 kg, das LK1000-2 2,75 kg. Voll gepackt mit Air 3S, sechs weiteren Akkus und RC 2 kommen rund 4,5 kg zusammen, mit Ladestation und Ladegerät knapp 5 kg.
Im Auto und auf Reisen ist das gut zu tragen. Für Wanderungen ist eine Tasche die bessere Wahl, eine Übersicht über die Bauformen gibt der Ratgeber Koffer für Drohnen.
Alternativen im Vergleich
| Behälter | Bauart | Fernsteuerung | Akkus | Preis | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|
| LEKUFEE LK810-1 | ABS-Koffer, 1,9 kg | RC-N3, RC 2, DJI RC, RC-N2, RC-N1 | 4 oder 7 | 48,96 € | 3,8 / 5 |
| Lykus Titan MA310 | PP-Koffer, IP67, 2,1 kg | RC 2, RC-N2 | bis 4 | 59,99 € | nicht rezensiert |
| LEKUFEE LK1000-2 | PP-Koffer, IP67, Ventil, 2,75 kg | RC Pro 2, RC 2, DJI RC, RC-N2, RC-N1 | bis 8 | 64,99 € | nicht rezensiert |
| STARTRC Tragetasche | PU-Tasche mit Schultergurt | RC 2, DJI RC, RC-N3, RC-N2 | Ladestation mit 3 | 44,99 € | 3,4 / 5 |
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Der Lykus Titan MA310* ist nach IP67 geprüft und SGS-zertifiziert, nimmt aber nur bis zu vier Akkus auf, und in der Aufzählung der Beschreibung fehlt die RC-N3. Das LEKUFEE LK1000-2* kombiniert IP67, Ventil und acht Akkus, ist dafür deutlich schwerer und teurer. Der LK810-1 ist die leichte Wahl mit der breitesten Fernsteuerungs-Liste, bei der Dichtigkeit musst du dich auf die Herstellerbeschreibung verlassen.
Fazit
Der LEKUFEE LK810-1 ist ein vielseitiger Koffer für die Air 3S und die Air 3. Die Einlage nimmt jede Fernsteuerung der Baureihe auf, bis zu sieben Akkus, Ladestation und Ladegerät, und mit 1,9 kg bleibt der Koffer leichter als die IP67-Konkurrenz. Die 3,8 von 5 kosten die fehlende IP-Angabe, das nicht genannte Ventil und zwei widersprüchliche Maßangaben.
Passend ist er, wenn du die Air 3S mit RC-N3 oder RC 2 und mehreren Akkus im Auto, im Zug oder auf Reisen transportierst und ein leichter Hartschalenkoffer wichtiger ist als eine zertifizierte Dichtigkeit.
Eher nicht passend ist er, wenn du regelmäßig am Wasser oder bei Dauerregen unterwegs bist. Dann sind der Lykus MA310 oder das LK1000-2 mit IP67 die sicherere Wahl.
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Passt die DJI RC-N3 in den LEKUFEE-Koffer?
Ja. LEKUFEE nennt für die Einlage die RC-N3, die RC 2, die DJI RC, die RC-N2 und die RC-N1. Damit passt der Koffer zur Basisversion der Air 3S mit RC-N3 ebenso wie zur Fly More Combo mit RC 2. Auch die Fernsteuerungen, mit denen die ältere Air 3 verkauft wurde, finden Platz.
Wie viele Akkus passen in den Koffer?
LEKUFEE nennt vier oder sieben Akkus, jeweils inklusive des Akkus in der Drohne. Mit sieben Akkus und realistisch 32 bis 36 Minuten je Akku kommen rund vier Stunden Flugzeit zusammen. Wie die beiden Belegungen im Schaum aufgeteilt sind, beschreibt der Hersteller nicht.
Passt auch die DJI Air 3 in den Koffer?
Ja, LEKUFEE nennt die Air 3S und die Air 3. Beide Drohnen sind gefaltet ähnlich groß und nutzen dieselbe Ladestation. Der Akku der Air 3 wiegt mit rund 267 g etwas mehr als der der Air 3S mit 247 g, für den Koffer spielt das keine Rolle.
Ist der LEKUFEE LK810-1 wasserdicht?
LEKUFEE schreibt wasserdicht und staubdicht, nennt für dieses Modell aber keine Schutzart nach IP-Code. Eine geprüfte Dichtigkeit ist damit nicht belegt. Beim größeren Schwestermodell LK1000-2 gibt der Hersteller IP67 an, ebenso Lykus beim Titan MA310. Wer am Wasser fliegt, sollte darauf achten.
Hat der Koffer ein Druckausgleichsventil?
In der Listung des LK810-1 steht keines. Ohne Ventil kann sich ein dicht schließender Koffer nach einer Flugreise oder einer Fahrt aus dem Gebirge schwer öffnen, weil innen ein Unterdruck entsteht. Langsames Öffnen an einer Verschlussseite hilft. Das Schwestermodell LK1000-2 hat laut LEKUFEE ein automatisches Ventil.
Wie schwer ist der Koffer voll gepackt?
Der leere Koffer wiegt 1,9 kg. Dazu kommen die Air 3S mit 724 g, sechs weitere Akkus mit je 247 g und die RC 2 mit rund 420 g. Das ergibt rund 4,5 kg, mit Ladestation und Ladegerät knapp 5 kg. In der Belegung mit vier Akkus sind es gut 3,8 kg plus Ladezubehör.
Darf ich den Koffer mit Akkus ins Flugzeug nehmen?
Die Akkus ja, im Handgepäck. Mit 62,5 Wh liegt der Air-3S-Akku unter der 100-Wh-Grenze, wie viele Ersatzakkus erlaubt sind, regelt die Airline. Der Koffer passt in das übliche Handgepäckmaß von 55 × 40 × 23 cm. Für das kleine Gratis-Gepäckstück vieler Billigflieger mit etwa 40 × 30 × 20 cm ist er mit 31,5 cm knapp zu groß.
Brauche ich den Koffer, wenn die Fly More Combo eine Tasche mitbringt?
Das hängt vom Einsatz ab. Die Tasche aus der Fly More Combo ist leicht und für Ausflüge gedacht. Der Koffer schützt mit harter Schale und zugeschnittenem Schaum besser gegen Druck und Stöße und nimmt mehr Akkus auf. Wer im Auto, im Zug oder mit dem Flugzeug reist, profitiert vom Koffer.
Koffer oder Tasche für die Air 3S?
Eine Tasche ist leichter und schneller geöffnet, für den Spaziergang mit Drohne, Fernsteuerung und Ladestation reicht sie. Der Koffer lohnt sich, sobald mehr als vier Akkus mitreisen oder die Ausrüstung im Kofferraum, im Gepäckfach oder im Gelände Druck und Stöße abbekommt. Eine passende Tasche ist die STARTRC-Tragetasche für die Air 3S.