Technische Daten
Maße und Gewicht
| Außenmaße laut Detailtabelle | 37,8 × 33,6 × 14 cm |
|---|---|
| Rechnerisches Volumen | rund 17,8 Liter |
| Gewicht laut Detailtabelle | 1 kg, vermutlich mit Verpackung |
| Versandgewicht im STARTRC-Shop | 907 g |
| Farbe | Grau |
| Artikelnummer | 1154924 |
Material und Aufbau
| Außenhaut | Polyurethan, laut STARTRC regenfest und spritzwassergeschützt |
|---|---|
| Futter | Lycra |
| Bauart | halbsteif, in der Detailtabelle als Hybrid-Schale geführt |
| Fächer | 3 laut Detailtabelle, dazu ein Innenfach mit Reißverschluss |
| Trageweise | rutschfester Tragegriff oder abnehmbarer Schultergurt |
| Schutzart nach IP-Code | nennt STARTRC nicht |
Fassungsvermögen
| Drohne | DJI Air 3S mit Gimbal-Schutz |
|---|---|
| Fernsteuerung | DJI RC 2, DJI RC, RC-N3 oder RC-N2 |
| Ladezubehör | Ladestation, 100-W-Netzteil |
| Kleinteile | USB-C-Kabel, Ersatzpropeller, SD-Karten im Innenfach |
| Eigene Akkuplätze | beschreibt STARTRC nicht, Akkus reisen in der Ladestation |
| Lieferumfang | 1 Tasche, 1 Schultergurt |
Passende Drohne
| Modell | DJI Air 3S |
|---|---|
| Maße gefaltet | 214,19 × 100,63 × 89,17 mm (ohne Propeller) |
| Startgewicht | 724 g |
| Akku | 4.276 mAh, 62,5 Wh, 247 g |
Die STARTRC Tragetasche ist eine halbsteife Tasche für die DJI Air 3S und das Zubehör einer Fly More Combo. Das Innenlayout hat feste Plätze für die gefaltete Drohne mit Gimbal-Schutz, eine Fernsteuerung, die Ladestation und das 100-W-Netzteil, dazu ein Reißverschlussfach für Kabel, Propeller und Speicherkarten. Außen sitzt Polyurethan, das Regen und Spritzwasser abhält, innen ein Lycra-Futter. Getragen wird sie am Griff oder am abnehmbaren Schultergurt. Eigene Akkuplätze neben der Ladestation beschreibt STARTRC nicht, eine Schutzart nach IP-Code ebenso wenig. Grundlage dieser Einordnung sind die Herstellerangaben von STARTRC in der Amazon-Listung, deren Detailtabelle, der STARTRC-Shop und das Datenblatt der DJI Air 3S.
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Das Innenlayout nimmt beide Fernsteuerungen der Air 3S auf, die RC-N3 und die RC 2
- Ladestation und 100-W-Netzteil haben eigene Plätze, zusammen mit der Drohne reisen so vier Akkus mit
- Griff und abnehmbarer Schultergurt: Die Tasche lässt sich tragen oder in einen größeren Rucksack stellen
- Das Reißverschlussfach hält Kabel, Propeller und Speicherkarten getrennt von Drohne und Kamera
- Deutlich leichter als ein Hartschalenkoffer für dieselbe Ausrüstung
Das spricht dagegen
- Keine Schutzart nach IP-Code, Nähte und Reißverschluss lassen bei Dauerregen Wasser durch
- Eigene Akkuplätze außerhalb der Ladestation beschreibt STARTRC nicht, mehr als vier Akkus sind nicht vorgesehen
- Das Eigengewicht ist nicht belegt, Detailtabelle und Shop nennen nur Werte mit Verpackung
- Polyurethan-Beschichtungen altern über die Jahre durch Hydrolyse
- Die Air 3 nennt STARTRC nicht, ob sie in das Layout passt, bleibt offen
Was in die Tasche passt
Eine Drohnentasche wird nach allem bemessen, was mitfliegt. Für die DJI Air 3S nennt STARTRC einen klaren Inhalt: Drohne mit Gimbal-Schutz, Fernsteuerung, Ladestation und 100-W-Netzteil. Dazu kommt ein Innenfach mit Reißverschluss für USB-C-Kabel, Ersatzpropeller und SD-Karten.
Das entspricht im Kern der Fly More Combo. Die bringt zwar selbst eine Umhängetasche mit, wer aber die Basisversion gekauft und Ladestation und Akkus einzeln nachgerüstet hat, steht ohne Behälter da. Für diesen Fall ist die STARTRC Tragetasche gedacht.
Das Innenlayout ist zugeschnitten. Jedes Teil hat seinen Platz, nichts rutscht beim Tragen, und die Kameraeinheit der Air 3S liegt in einer Aussparung ohne Druck.
Beide Fernsteuerungen der Air 3S
Die Air 3S gibt es mit der RC-N3, in die das Smartphone geklemmt wird, und in der Fly More Combo mit der RC 2, die einen eigenen Bildschirm hat. STARTRC nennt beide, dazu die ältere DJI RC und die RC-N2. Egal in welchem Paket die Drohne gekauft wurde, die Fernsteuerung passt.
Nicht auf der Liste steht die DJI RC Pro 2 mit 7-Zoll-Bildschirm. Wer die Air 3S mit ihr fliegt, braucht einen Behälter mit größerem Fach, etwa das LEKUFEE LK1000-2 aus der Rezension zum LEKUFEE-Koffer.
Akkus: vier Stück über die Ladestation
Eigene Akkuplätze nennt STARTRC nicht. Die Akkus reisen in der Ladestation der Air-3-Serie, die drei Stück aufnimmt. Das ist eine saubere Lösung, denn in der Ladestation liegen die Kontakte verdeckt und können nicht mit Metallteilen kurzschließen. Zusammen mit dem Akku in der Drohne sind es vier Akkus.
Die Rechnung: DJI nennt 45 Minuten je Akku, realistisch planbar sind 32 bis 36 Minuten mit Reserve. Vier Akkus ergeben damit gut zwei Stunden Flugzeit. Für einen Ausflug oder einen Nachmittag an der Küste reicht das. Wer einen fünften oder sechsten Akku mitnimmt, hat dafür keinen vorgesehenen Platz. Was ein einzelner Akku leistet, steht in der Rezension zum Akku der Air 3S.
PU-Außenhaut und Lycra-Futter
STARTRC beschreibt die Außenhaut als Polyurethan, das Regen und Spritzwasser standhält. Eine Schutzart nach IP-Code nennt der Hersteller nicht. Was eine PU-Beschichtung leistet, ist das Abweisen von Wasser, das auf die Fläche trifft. Nähte und Reißverschluss bleiben die Stellen, an denen bei Dauerregen Feuchtigkeit eindringt.
Für den realistischen Fall reicht das: der Schauer auf dem Weg vom Parkplatz, feuchtes Gras beim Abstellen. Wer die Tasche am Strand, auf dem Boot oder im Regen stehen lässt, braucht einen Koffer mit Dichtung.
Die Alterung gehört zur ehrlichen Einordnung dazu. Polyurethan-Beschichtungen zersetzen sich über die Jahre durch Hydrolyse, also durch die Reaktion mit Luftfeuchtigkeit. Die Oberfläche wird klebrig, die Beschichtung blättert ab. Wer die Tasche nach nassen Einsätzen offen trocknen lässt und sie nicht dauerhaft im warmen Kofferraum lagert, verlängert ihre Lebensdauer deutlich.
Innen sitzt ein Lycra-Futter. Das glatte, elastische Material legt sich an die Teile an und verhindert Kratzer an Kamera, Bildschirm der RC 2 und Gehäuse.
Halbsteif: was die Hybrid-Schale leistet
Die Amazon-Detailtabelle führt die Tasche als Hybrid-Schale, im Artikel-Highlight steht Hartschalentasche. Gemeint ist eine formstabile PU-Hülle, die weniger nachgibt als eine reine Stofftasche und leichter ist als ein Koffer.
Bei der Air 3S zählt das vor allem für den Gimbal. Die beiden Kameras sitzen auf einer gemeinsamen, beweglich aufgehängten Einheit. Dauerhafter seitlicher Druck im Rucksack oder im Kofferraum belastet genau diese Aufhängung. Eine formstabile Hülle mit Aussparung hält den Druck fern, die Gimbal-Abdeckung von DJI sichert zusätzlich die Ruhelage.
Gegen einen Sturz aus Tischhöhe auf Stein schützt ein Hartschalenkoffer mit dickem Schaum besser. Für den Transport im Auto oder Zug ist die halbsteife Bauform ein guter Mittelweg.
Maße und Gewicht
Die Detailtabelle nennt 37,8 × 33,6 × 14 cm, das sind rund 17,8 Liter. Die Tasche ist damit flach und breit, die Teile liegen nebeneinander. Das ist die richtige Bauform für Drohnenzubehör, weil gestapelte Teile aufeinander drücken.
Ein belastbares Eigengewicht fehlt. Die Detailtabelle nennt 1 kg, der STARTRC-Shop 907 g als Versandgewicht. Beide Werte enthalten vermutlich die Verpackung. Voll gepackt mit Air 3S, Fernsteuerung, Ladestation, drei Akkus und Netzteil kommen grob 2,5 bis 3 kg zusammen.
Im Flugzeug passt die Tasche in das übliche Handgepäckmaß von 55 × 40 × 23 cm. Die Regeln für die Akkus stehen im Ratgeber zum Mitnehmen einer Drohne im Flugzeug.
Was STARTRC offen lässt
Die Air 3. STARTRC nennt nur die Air 3S und führt für die ältere Air 3 eine eigene Tasche. Beide Drohnen nutzen dieselbe Ladestation, das zugeschnittene Layout für die Kameraeinheit ist aber auf die Air 3S ausgelegt. Wer eine Air 3 fliegt, verlässt sich besser auf ein Modell, das der Hersteller ausdrücklich für sie nennt.
Zusätzliche Akkus. Neben der Ladestation beschreibt STARTRC keine eigenen Akkuplätze. Ob ein fünfter Akku in einem der Fächer Platz findet, lässt sich aus der Listung nicht ablesen.
Alternativen im Vergleich
| Behälter | Bauart | Fernsteuerung | Akkus | Preis | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|
| STARTRC Tragetasche | PU-Tasche, halbsteif, Schultergurt | RC 2, DJI RC, RC-N3, RC-N2 | 4 (3 in der Ladestation) | 44,99 € | 3,4 / 5 |
| RLSOCO Reisetasche | 1680D-Gewebe über EVA, Schultergurt | DJI RC, RC Pro laut Titel | 4 | 59,99 € | nicht rezensiert |
| LEKUFEE LK810-1 | ABS-Koffer, 1,9 kg | RC-N3, RC 2, DJI RC, RC-N2, RC-N1 | 4 oder 7 | 48,96 € | 3,8 / 5 |
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Die RLSOCO-Reisetasche* nennt die Air 3S und die Air 3, eine herausnehmbare EVA-Halterung für vier Akkus und einen Schultergurt. Die RC-N3 und die RC 2 stehen allerdings nicht in ihrem Titel. Der LEKUFEE-Koffer liegt preislich in derselben Klasse wie die STARTRC-Tasche, nimmt bis zu sieben Akkus auf und schützt mit harter Schale besser, wiegt dafür leer 1,9 kg.
Fazit
Die STARTRC Tragetasche macht für die Air 3S das Wesentliche richtig: Sie nimmt beide Fernsteuerungen auf, gibt Ladestation und Netzteil feste Plätze und lässt sich am Griff oder am Schultergurt tragen. Die 3,4 von 5 kosten die fehlende Schutzart, das unbelegte Eigengewicht, die begrenzte Akkuzahl und die bekannte Schwäche von Polyurethan über die Jahre.
Passend ist sie, wenn du die Air 3S mit Ladestation und bis zu vier Akkus zu Fuß, im Auto oder im Zug transportierst und eine leichte Lösung mit Schultergurt suchst.
Eher nicht passend ist sie, wenn du mit mehr als vier Akkus reist oder oft bei Regen und am Wasser fliegst. Dann ist ein Hartschalenkoffer die bessere Wahl.
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Passt die Fly More Combo der Air 3S in die STARTRC-Tasche?
Weitgehend ja. STARTRC nennt Drohne, Fernsteuerung, Ladestation und 100-W-Netzteil als vorgesehenen Inhalt. Die drei Akkus der Combo stecken in der Ladestation, ein vierter bleibt in der Drohne. Kabel, Ersatzpropeller und Speicherkarten kommen ins Innenfach mit Reißverschluss.
Welche Fernsteuerungen passen in die Tasche?
STARTRC nennt die RC 2, die DJI RC, die RC-N3 und die RC-N2. Damit passt die Tasche zur Basisversion der Air 3S mit RC-N3 und zur Fly More Combo mit RC 2. Die DJI RC Pro 2 steht nicht auf der Liste.
Wie viele Akkus passen in die STARTRC-Tasche?
Eigene Akkuplätze beschreibt STARTRC nicht. Die Akkus reisen in der Ladestation der Air-3-Serie, die drei Stück aufnimmt, dazu kommt der Akku in der Drohne. Bei realistisch 32 bis 36 Minuten je Akku ergeben die vier gut zwei Stunden Flugzeit.
Passt auch die DJI Air 3 in die Tasche?
STARTRC nennt nur die Air 3S und führt für die Air 3 eine eigene Tasche. Beide Drohnen sind gefaltet ähnlich groß und nutzen dieselbe Ladestation, das zugeschnittene Layout für Kamera und Gimbal ist aber auf die Air 3S ausgelegt. Ohne Herstellerangabe bleibt die Passform für die Air 3 offen.
Ist die STARTRC-Tasche wasserdicht?
Sie ist wasserabweisend. STARTRC beschreibt die PU-Außenhaut als regenfest und spritzwassergeschützt und nennt keine Schutzart. Für den Schauer auf dem Weg zum Startplatz reicht das. Bei Dauerregen oder am Wasser lassen Nähte und Reißverschluss Feuchtigkeit durch, dort ist ein Koffer mit Dichtung die sichere Wahl.
Wie schwer ist die Tasche?
Einen belastbaren Wert gibt es nicht. Die Amazon-Detailtabelle nennt 1 kg, der STARTRC-Shop 907 g als Versandgewicht. Beide Werte enthalten vermutlich die Verpackung. Mit Air 3S, Fernsteuerung, Ladestation, drei Akkus und Netzteil kommen grob 2,5 bis 3 kg zusammen.
Tasche oder Koffer für die Air 3S?
Die Tasche ist leichter, schneller geöffnet und per Schultergurt tragbar. Für Ausflüge mit vier Akkus reicht sie. Ein Hartschalenkoffer wie der LEKUFEE LK810-1 nimmt bis zu sieben Akkus auf und schützt besser gegen Druck und Stöße, wiegt leer aber 1,9 kg. Wer viel reist oder am Wasser fliegt, ist mit dem Koffer besser bedient.
Darf ich die Tasche mit Akkus ins Flugzeug nehmen?
Ja, als Handgepäck. Lithium-Akkus dürfen nicht in den aufgegebenen Koffer. Mit 62,5 Wh liegt der Air-3S-Akku unter der 100-Wh-Grenze. Die Tasche passt mit 37,8 × 33,6 × 14 cm in das übliche Handgepäckmaß von 55 × 40 × 23 cm, für das kleine Gratis-Gepäckstück vieler Billigflieger ist sie zu breit.
Wofür ist der Gimbal-Schutz im Innenlayout gedacht?
Die Air 3S trägt zwei Kameras an einem gemeinsamen Gimbal, der beweglich aufgehängt ist. Das Layout der Tasche hat an dieser Stelle eine Aussparung, damit kein Druck auf die Kameraeinheit wirkt. Die Gimbal-Abdeckung von DJI gehört trotzdem vor dem Einpacken auf die Kamera, sie hält den Gimbal in seiner Ruhelage.