Technische Daten
Maße und Gewicht
| Außenmaße | 36 × 26 × 14,4 cm |
|---|---|
| Rechnerisches Volumen | rund 13,5 Liter |
| Eigengewicht | 1,7 kg laut Lykus |
| Farben | Schwarz, Blau, Gelb |
| Modell | Titan N110 |
| EAN | 6975428511565 (Schwarz), 6975428511619 (Blau), 6975428511633 (Gelb) |
Material und Schutz
| Außenschale | Polypropylen, laut Lykus gegen Stöße und Druck |
|---|---|
| Innenleben | CNC-geschnittenes EVA, laut Lykus elastischer als herkömmliches EVA |
| Schutzart | IP67, SGS-zertifiziert |
| Bedeutung IP67 | staubdicht, übersteht zeitweiliges Untertauchen |
| Druckausgleichsventil | nennt Lykus nicht |
| Schultergurt | nennt Lykus nicht |
Fassungsvermögen
| Drohne | DJI Neo (erste Generation) |
|---|---|
| Fernsteuerung | DJI RC-N3 oder RC 2, Umhängeband kann an der Fernsteuerung bleiben |
| Akkus | bis zu 7 |
| Ladezubehör | Ladestation und Ladegerät |
| Kleinteile | Kabel, Filterbox, Propeller |
| Goggles und RC Motion 3 | nennt Lykus nicht |
Passende Drohne
| Modell | DJI Neo |
|---|---|
| Abmessungen | 130 × 157 × 48,5 mm |
| Startgewicht | ca. 135 g |
| Akku | 1.435 mAh, 10,5 Wh, ca. 45 g |
Das Lykus Titan N110 ist ein Hartschalenkoffer für die erste DJI Neo und das Zubehör ihrer Fly More Combo. In der CNC-geschnittenen Einlage haben die Drohne, eine RC-N3 oder RC 2, bis zu sieben Akkus, die Ladestation und das Ladegerät je einen eigenen Platz. Die Schale aus Polypropylen ist laut Lykus nach IP67 dicht, ein Zertifikat der Prüfgesellschaft SGS belegt das. Für eine Drohne von 135 g ist der Koffer mit 1,7 kg schwer, dafür reist die komplette Ausrüstung staubdicht in einem Behälter. Grundlage dieser Einordnung sind die Herstellerangaben von Lykus in der Amazon-Listung und die Datenblätter der DJI Neo und ihres Zubehörs.
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- IP67 mit SGS-Zertifikat, Staub, Regen und ein Sturz ins flache Wasser bleiben draußen
- Sieben Akkus ergeben rechnerisch rund anderthalb Stunden reale Flugzeit
- Ladestation und Ladegerät haben eigene Fächer, die ganze Fly More Combo reist in einem Behälter
- Nimmt die RC-N3 aus der Combo ebenso auf wie die RC 2, mit der die Neo seit einem Firmware-Update fliegt
- Klein genug für das kostenlose Handgepäckstück vieler Billigairlines
Das spricht dagegen
- 1,7 kg leer, damit wiegt der Koffer mehr als das Zwölffache der Drohne
- Kein Platz für Goggles und RC Motion 3, wer die Neo mit Brille fliegt, braucht einen größeren Koffer
- Weder Druckausgleichsventil noch Schultergurt stehen in der Listung
Zugeschnitten auf die Fly More Combo der Neo
Die DJI Neo misst mit ihren fest verbauten Propellerschutzringen 130 × 157 × 48,5 mm und wiegt rund 135 g. Mit Fernsteuerung, Ladestation und Ersatzakkus wird daraus trotzdem eine Ausrüstung, die sortiert reisen will.
Das Lykus Titan N110 hat dafür eine CNC-geschnittene Einlage. Lykus nennt Plätze für die Drohne, die RC-N3 oder RC 2, bis zu sieben Akkus, die Ladestation, das Ladegerät, Kabel, eine Filterbox und Propeller. Laut Titel kann das Umhängeband an der Fernsteuerung bleiben, es muss vor dem Einpacken nicht abgenommen werden.
Gedacht ist der Koffer für die erste Neo. Die Neo 2 ist mit 147 × 171 mm größer und passt nicht in die Aussparung, für sie hat Lykus eigene Modelle der Reihe N200.
Zwei Fernsteuerungen, eine Aussparung
In der Fly More Combo liegt die RC-N3, eine Fernsteuerung ohne Bildschirm, in die du das Smartphone klemmst. Seit der Firmware V01.00.0100 fliegt die erste Neo auch mit der RC 2, die einen eigenen 5,5-Zoll-Bildschirm hat. Wie die Kopplung klappt und was sich an der Reichweite ändert, steht im Ratgeber zur DJI RC 2 mit Neo und Neo 2.
Lykus nennt beide Fernsteuerungen für die Einlage. Wer später von der RC-N3 auf die RC 2 wechselt, behält den Koffer. Mit der RC-N3 reist das Smartphone getrennt, in der Hosentasche oder in einem Seitenfach des Rucksacks.
IP67 und was die Ziffern bedeuten
Für die Schale aus Polypropylen gibt Lykus die Schutzart IP67 an und verweist auf ein Zertifikat der Prüfgesellschaft SGS. Die 6 bedeutet staubdicht, die 7 Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen. Am Strand bleibt Sand draußen, bei einem Sturz vom Steg ins flache Wasser bleibt der Inhalt trocken.
Polypropylen ist zäh und federt Schläge elastisch ab. Die Einlage beschreibt Lykus als EVA, das elastischer ist als übliches EVA. Für die Neo zählt das vor allem bei der Kamera, die vorn zwischen den Schutzringen sitzt und den Gimbal nur über eine Achse stabilisiert.
Sieben Akkus und die Rechnung dahinter
DJI nennt für die Neo 18 Minuten je Akku. Mit Start, Landung und Reserve sind 12 bis 14 Minuten realistisch. Sieben Akkus ergeben damit 84 bis 98 Minuten in der Luft, nach Datenblatt wären es 126 Minuten. Die Fly More Combo bringt drei Akkus mit, vier weitere passen dazu. Was ein einzelner Akku hergibt, steht in der Rezension zum Akku der DJI Neo.
Die Akkus der Neo sind klein. Jeder wiegt rund 45 g, sieben zusammen gut 300 g. Gemeinsam speichern sie 73,5 Wh. Die Zweiwege-Ladestation der Combo lädt drei Akkus am 60-W-Netzteil in rund einer Stunde. Mit Strom im Auto oder in der Unterkunft laden drei, während die anderen fliegen.
Groß für eine kleine Drohne
Mit 36 × 26 × 14,4 cm und rund 13,5 Litern ist das N110 deutlich größer als die Neo selbst. Die Maße und das Gewicht von 1,7 kg gleichen exakt dem Lykus Titan FP110 für die DJI Flip. Lykus nutzt für mehrere kleine Drohnen offenbar dieselbe Schale und tauscht nur den Schaum.
Für die Neo heißt das, der Koffer wiegt mehr als das Zwölffache der Drohne. Voll gepackt mit Neo, sechs Ersatzakkus und RC-N3 sind es knapp 2,5 kg. Im Auto oder Zug ist das kein Thema. Wer zu Fuß unterwegs ist und nur drei Akkus braucht, trägt mit einer Tasche spürbar weniger.
Im Flugzeug passt der Koffer in das kostenlose kleine Handgepäck vieler Billigairlines mit etwa 40 × 30 × 20 cm. Die Akkus gehören in jedem Fall in die Kabine.
Was die Einlage nicht aufnimmt
Für die Goggles und die RC Motion 3 hat die Einlage keinen Platz. Die erste Neo lässt sich mit Brille und Bewegungssteuerung im FPV-Modus fliegen. Wer das nutzt, braucht einen größeren Koffer oder trägt die Brille getrennt.
Ein Druckausgleichsventil nennt Lykus nicht. Schließt du den dichten Koffer in den Bergen oder in der Flugzeugkabine, kann der Deckel im Tal festsitzen, weil innen weniger Druck herrscht. Öffne dann einen Verschluss zuerst und warte kurz. Auch einen Schultergurt erwähnt die Listung nicht, getragen wird am Griff.
Alternativen im Vergleich
| Behälter | Bauart | Fernsteuerung | Akkus | Preis | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|
| Lykus Titan N110 | PP-Koffer, IP67 (SGS), 1,7 kg | RC-N3, RC 2 | bis 7 | 19,99 € | 3,9 / 5 |
| LEKUFEE LK950 | PP-Koffer, IP67 laut LEKUFEE, 1,95 kg, Platz für Goggles und RC Motion | RC 2, RC-N3, RC-N2 | bis 9 | 75,72 € | nicht rezensiert |
| BRDRC Tragetasche | Kunstleder-Tasche, 28 × 19,5 × 9 cm | RC-N3 | 6 | 18,99 € | 3,7 / 5 |
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Das LEKUFEE LK950* ist die Wahl für FPV-Flieger. Die doppelte Schaumeinlage nimmt laut LEKUFEE Goggles 3, Goggles 2 oder Goggles Integra, die RC Motion 3 oder 2, die FPV-Fernsteuerung 3, bis zu neun Akkus und ein Autoladegerät auf. Für die Goggles N3 ist er laut Titel nicht ausgelegt. Die BRDRC-Tasche wiegt einen Bruchteil und hat ein weiches Innenfutter, eine Schutzart nach IP-Code und eine harte Schale hat sie nicht.
Fazit
Das Lykus Titan N110 macht aus der Fly More Combo der ersten Neo ein dichtes Reisepaket. Sieben Akkus, Ladestation und eine der beiden Fernsteuerungen passen in eine zertifizierte IP67-Schale, die trotzdem ins kleine Handgepäck geht. Die 3,9 von 5 kosten das hohe Eigengewicht im Verhältnis zur Drohne, die fehlenden Plätze für Brille und Bewegungssteuerung sowie Ventil und Gurt, die Lykus nicht nennt.
Kaufen solltest du es, wenn die Neo mit vielen Akkus im Auto, im Zug oder im Flugzeug reist und am Wasser, im Sand oder bei Regen fliegt.
Greif zu einer anderen Lösung, wenn du die Neo mit Goggles fliegst, dann passt das LEKUFEE LK950 besser. Für den Spaziergang mit drei Akkus genügt eine Tasche.
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Ist das Lykus Titan N110 wasserdicht?
Ja. Lykus gibt IP67 an und belegt das mit einem Zertifikat der Prüfgesellschaft SGS. Die 6 bedeutet staubdicht, die 7 Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen. Regen, Gischt und ein kurzer Sturz ins flache Wasser schaden dem Inhalt damit nicht, für längeres Liegen unter Wasser ist der Koffer nicht gedacht.
Passt die DJI Neo 2 in den Koffer?
Nein. Lykus schneidet die Einlage des N110 für die erste Neo zu. Die Neo 2 misst mit Propellerschutz 147 × 171 × 41 mm und ist damit in Länge und Breite größer als die Neo mit 130 × 157 mm. Für die Neo 2 bietet Lykus eigene Koffer der Reihe N200 an, eine leichte Alternative ist die STARTRC-Tasche für die Neo 2.
Passt die DJI RC 2 in den Koffer?
Ja, Lykus nennt die RC-N3 und die RC 2. Die RC-N3 liegt der Fly More Combo bei, die RC 2 mit eigenem Bildschirm steuert die erste Neo seit der Firmware V01.00.0100. Wer mit der RC-N3 fliegt, transportiert das Smartphone separat.
Wie viele Akkus passen in das Neo-Case?
Bis zu sieben, der Akku in der Drohne mitgezählt. DJI nennt 18 Minuten je Akku, realistisch sind 12 bis 14 Minuten. Sieben Akkus ergeben damit 84 bis 98 Minuten in der Luft, nach Datenblatt gut zwei Stunden. Die Fly More Combo bringt drei Akkus mit, Platz bleibt also für vier weitere.
Passen die DJI Goggles 3 und die RC Motion 3 hinein?
Nein, für Brille und Bewegungssteuerung hat die Einlage keine Aussparung. Für die erste Neo mit Goggles nennt LEKUFEE beim Modell LK950 Platz für Goggles 3, Goggles 2 oder Integra, die RC Motion 3 und bis zu neun Akkus. Der Koffer ist mit 1,95 kg und 38 × 33,2 × 15,2 cm größer.
Wie schwer ist der Koffer voll gepackt?
Der leere Koffer wiegt 1,7 kg. Mit der Neo (135 g), sechs Ersatzakkus zu je 45 g und der RC-N3 mit rund 320 g kommen knapp 2,5 kg zusammen. Mit der RC 2 (rund 420 g) statt der RC-N3 sind es gut 2,5 kg, dazu kommen Ladestation und Ladegerät.
Darf ich den Koffer mit Akkus ins Flugzeug nehmen?
Die Akkus gehören ins Handgepäck. Mit 10,5 Wh liegt jeder Neo-Akku weit unter der 100-Wh-Grenze, die Zahl der Ersatzakkus regelt die Airline. Mit 36 × 26 × 14,4 cm passt der Koffer in das übliche Handgepäckmaß von 55 × 40 × 23 cm und auch in das kleine Gratis-Gepäckstück vieler Billigflieger mit etwa 40 × 30 × 20 cm.
Case oder Tasche für die DJI Neo?
Die Tasche wiegt einen Bruchteil und reicht, wenn die Neo mit RC-N3 und ein paar Akkus zum Spaziergang mitkommt. Das Case lohnt sich, sobald Ladestation, mehr als drei Akkus und die Fernsteuerung gemeinsam reisen oder Staub, Sand und Nässe drohen. Eine leichte Alternative ist die BRDRC-Tragetasche für die Neo.
In welchen Farben gibt es das Titan N110?
In Schwarz, Blau und Gelb, laut Listung mit gleichen Maßen und gleicher Einlage. Jede Farbe hat eine eigene EAN. Ein gelber oder blauer Koffer fällt im Kofferraum, am Strand oder im hohen Gras schneller ins Auge als ein schwarzer.