Lykus Lykus Titan MM410 Koffer Mini 4 Pro

Hartschalenkoffer · Lykus

Lykus Titan MM410 Hartschalenkoffer für die DJI Mini 4 Pro

  • Hartschale aus Polypropylen, wasserdicht nach IP67 mit SGS-Zertifikat
  • Passt für Mini 4 Pro, Mini 3 Pro und Mini 3 mit RC 2, DJI RC, RC-N2 oder RC-N1
  • Platz für bis zu sieben Akkus, Ladestation, Netzteil, Filter und Propeller
  • 36 × 26 × 14,4 cm außen, 1,7 kg Eigengewicht
  • Bei Amazon 39,99 € (Amazon-Preis: Stand 07.11.2026, 15:50 MEZ · Details)

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Rezension der drohnen-guru.de-Redaktion · Veröffentlicht am 24. September 2026

Was du zum Fliegen brauchst

Die rechtliche Einstufung nach EU-Drohnenverordnung, bezogen auf den privaten Flug in Deutschland.

Akkutransport im Flugzeug Lithium-Akkus ins Handgepäck, der Koffer passt nicht als kleines Handgepäckstück Details im Ratgeber
Energiegehalt je Akku 18,1 Wh (Standard-Akku), weit unter der 100-Wh-Grenze
Aufbewahrung zu Hause Akkus bei rund 50 % Ladestand und feuerfest lagern Details im Ratgeber

Technische Daten

Maße und Gewicht

Außenmaße 36 × 26 × 14,4 cm
Rechnerisches Außenvolumen rund 13,5 Liter
Eigengewicht 1,7 kg laut Lykus
Farbe Schwarz
Modellnummer DCP-MM410

Material und Schutz

Schale Polypropylen, laut Lykus gegen Stöße und Druck
Schutzart IP67, SGS-zertifiziert
Bedeutung IP67 staubdicht, übersteht zeitweiliges Untertauchen
Innenleben CNC-geschnittener EVA-Schaum, laut Lykus elastischer als herkömmliches EVA
Druckausgleichsventil nennt Lykus nicht

Fassungsvermögen

Drohne DJI Mini 4 Pro, Mini 3 Pro oder Mini 3
Fernsteuerung DJI RC 2, DJI RC, RC-N2 oder RC-N1
Akkus bis zu 7
Weiteres Zubehör Ladestation, Ladegerät, Kabel, Filterbox, Propeller
Lieferumfang nur Koffer, ohne Drohne und Zubehör

Passende Drohne

Modell DJI Mini 4 Pro
Maße gefaltet 148 × 94 × 64 mm
Startgewicht unter 249 g
Akku 2.453 mAh bei 7,38 V, 18,1 Wh

Der Lykus Titan MM410 ist ein wasserdichter Hartschalenkoffer mit einer Schaumeinlage für die DJI Mini 4 Pro und ihre Fernsteuerung. Die Einlage nimmt wahlweise die Bildschirm-Fernsteuerung RC 2 aus der Fly More Combo oder die RC-N2 für das Smartphone auf, dazu bis zu sieben Akkus und das Ladezubehör. Die Schale aus Polypropylen ist nach IP67 gegen Staub und zeitweiliges Untertauchen geschützt. Dieselbe Einlage passt laut Lykus auch für die Mini 3 Pro und die Mini 3. Grundlage dieser Einordnung sind die Herstellerangaben von Lykus in der Amazon-Listung und das Datenblatt der Mini 4 Pro.

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • IP67 mit SGS-Zertifikat: Der Koffer ist staubdicht und übersteht einen Sturz ins Wasser
  • Eine Einlage für beide Fernsteuerungen der Mini 4 Pro, die RC 2 aus der Combo und die RC-N2
  • Sieben Akkuplätze decken rechnerisch fast drei Stunden reale Flugzeit ab
  • Passt auch für Mini 3 Pro und Mini 3, der Koffer bleibt bei einem Umstieg innerhalb der Reihe nutzbar
  • Für einen IP67-Koffer mit zugeschnittener Einlage ein günstiger Preis

Das spricht dagegen

  • 1,7 kg Eigengewicht sind knapp das Siebenfache der Drohne, für Wanderungen ist das viel
  • Lykus nennt kein Druckausgleichsventil, nach Flugreisen oder Höhenwechseln kann sich der Deckel schwer öffnen lassen
  • Mit 36 × 26 × 14,4 cm passt der Koffer nicht in die kleinen Handgepäckmaße vieler Billigflieger
  • Ob die Aussparungen auch die längeren Akkus Plus aufnehmen, geht aus der Listung nicht hervor

Bewertung im Detail

Passform und Fassungsvermögen 4,5
Schutzwirkung 4,5
Material und Verarbeitung 4,5
Gewicht und Packmaß 3,5
Preis-Leistung 4,5

Gesamtwertung: 4,3 / 5

Ein Koffer für beide Fernsteuerungen

Die DJI Mini 4 Pro gibt es mit zwei Fernsteuerungen. Die Basisversion kommt mit der RC-N2, in die das Smartphone geklemmt wird. Die Fly More Combo enthält die RC 2 mit eigenem Bildschirm. Beide haben unterschiedliche Formen, und viele Koffer sind nur für eine davon zugeschnitten.

Beim Lykus Titan MM410 stellt sich die Frage nicht. Lykus nennt für die Einlage die RC 2, die ältere DJI RC, die RC-N2 und die RC-N1. Die Fernsteuerung liegt in einem eigenen Fach neben der Drohne. Das macht den Koffer zu einer sicheren Wahl, egal in welchem Paket die Mini 4 Pro gekauft wurde. Wer später auf die Combo mit RC 2 umsteigt, behält den Koffer.

Auch bei der Drohne ist der Koffer flexibel. Lykus nennt neben der Mini 4 Pro die Mini 3 Pro und die Mini 3. Die drei Modelle haben ähnliche Abmessungen und teilen sich die Akku-Familie.

IP67: was die Schale leistet

Lykus nennt für die Schale IP67 mit einem Zertifikat der Prüfgesellschaft SGS. Die erste Ziffer 6 steht für staubdicht, die zweite Ziffer 7 für Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen.

Praktisch heißt das: Ein Wolkenbruch am Startplatz, eine Welle am Strand oder ein Sturz vom Steg ins flache Wasser lassen das Innere trocken. Taschen mit Reißverschluss sind an genau dieser Stelle offen, auch wenn ihre Außenhaut Wasser abweist. Was passiert, wenn die Drohne selbst nass wird, steht im Ratgeber Drohne ins Wasser gefallen.

Die Schale besteht aus Polypropylen, einem schlagzähen Kunststoff, der Stöße aufnimmt, ohne zu splittern. Er hält auch Druck von oben stand, der Koffer verträgt Gepäck im Kofferraum und dient im Gelände als Ablage.

Innen: zugeschnittener Schaum für jedes Teil

Die Einlage ist CNC-geschnitten aus einer EVA-Variante, die laut Lykus elastischer ist als übliches EVA und dadurch Druck und Stöße besser aufnimmt. Jedes Teil hat seine Aussparung: Drohne, Fernsteuerung, bis zu sieben Akkus, Ladestation, Ladegerät, Kabel, Filterbox und Propeller.

Das bringt zwei Vorteile. Beim Tragen bewegt sich nichts, die Teile schlagen nicht gegeneinander. Und beim Packen fällt sofort auf, wenn etwas fehlt, eine leere Aussparung für den dritten Akku ist schwer zu übersehen.

Bei der Mini 4 Pro schützt der Schaum vor allem den Gimbal. Die Kamera hängt an einer mechanischen Aufhängung auf drei Achsen, die seitlichen Druck schlecht verträgt. Im zugeschnittenen Fach liegt die gefaltete Drohne so, dass die Schale Druck von außen aufnimmt, bevor er den Gimbal erreicht.

Sieben Akkus: fast drei Stunden in der Luft

Sieben Akkuplätze sind mehr, als jede Kaufvariante der Mini 4 Pro mitbringt. Die Fly More Combo enthält drei, damit bleibt Raum für vier Nachkäufe.

Die Rechnung: DJI nennt 34 Minuten je Akku, realistisch planbar sind 23 bis 27 Minuten. Sieben Akkus ergeben damit rund zweieinhalb bis drei Stunden Flugzeit. Für einen Drehtag an der Küste oder in den Bergen reicht das ohne Steckdose. Was der einzelne Akku leistet, steht in der Rezension zum Akku der Mini-3-Serie, der auch in der Mini 4 Pro steckt.

Offen bleibt der Akku Plus. Er ist länger und schwerer als der Standard-Akku und hebt die Drohne über 249 g. Ob er in die Aussparungen passt, geht aus der Listung nicht hervor.

Gewicht und Packmaß

Der MM410 misst 36 × 26 × 14,4 cm und wiegt leer 1,7 kg. Das ist knapp das Siebenfache der Drohne. Voll bestückt mit Drohne, RC 2, sieben Akkus und Ladestation kommen grob zweieinhalb Kilogramm zusammen.

Im Auto und auf Reisen ist das kein Thema. Für Wanderungen dagegen schon, dort ist eine leichte Tasche die bessere Wahl. Eine Übersicht über die Bauformen gibt der Ratgeber Koffer für Drohnen.

Beim Fliegen mit Handgepäck passt der Koffer in das übliche Maß von 55 × 40 × 23 cm, nicht aber in die kleinen kostenlosen Handgepäckstücke vieler Billigflieger. Die Akkus gehören in jedem Fall in die Kabine. Die Regeln dazu stehen im Ratgeber zum Mitnehmen einer Drohne im Flugzeug.

Was Lykus offen lässt

Ein Druckausgleichsventil nennt Lykus nicht. Wird ein dichter Koffer bei niedrigem Luftdruck geschlossen, etwa in der Flugzeugkabine oder im Gebirge, entsteht beim Rückweg ins Tal ein Unterdruck und der Deckel sitzt fest. Ein langsames Öffnen an einer Verschlussseite löst das Problem, kostet aber einen Moment Geduld.

Lykus verwendet dieselben Außenmaße und dasselbe Gewicht auch beim Koffer für die Potensic ATOM, dessen Rezension den Lykus-Koffer für die ATOM 2 ausführlich einordnet. Die Schale ist also eine bewährte Plattform, nur die Einlage unterscheidet sich.

Alternativen im Vergleich

BehälterBauartFernsteuerungAkkusPreisBewertung
Lykus Titan MM410PP-Koffer, IP67RC 2, RC-N2bis 739,99 €4,3 / 5
LEKUFEE LK405PP-Koffer mit Ventil, 1,1 kgnur RC-N1, RC-N23 Akkus Plus inkl. Drohne29,99 €nicht rezensiert
STARTRC HartschalenkofferPP-Koffer, IP67, SchultergurtRC 2 mit Antennen außerhalb der Aussparung336,99 €nicht rezensiert
JSVER HartschalentascheEVA-HartschaleRC 2, RC-N22ab 18,99 €4,0 / 5

Amazon-Preise: Stand 07.11.2026, 15:50 MEZ · Details

Der LEKUFEE LK405* ist leichter, kompakter und hat ein Druckausgleichsventil, nimmt aber nur die RC-N1 und RC-N2 auf. Für Besitzer der Combo mit RC 2 fällt er damit weg. Der STARTRC-Koffer* bringt einen Schultergurt mit, laut Hersteller lassen sich die Antennen der RC 2 aber nicht einbetten. Der Lykus kombiniert beide Fernsteuerungen mit dem größten Akkuvorrat.

Fazit

Der Lykus Titan MM410 ist ein vielseitiger und günstiger Koffer für die Mini 4 Pro. IP67, eine schlagzähe Schale und eine Einlage für beide Fernsteuerungen samt sieben Akkus ergeben eine robuste und günstige Komplettlösung. Der Preis dafür sind 1,7 kg Eigengewicht und das fehlende Druckausgleichsventil.

Für dich passend, wenn du mit der Mini 4 Pro reist, am Wasser fliegst oder die komplette Ausrüstung mit mehreren Akkus im Auto transportierst. Egal ob mit RC 2 oder RC-N2, die Einlage passt.

Eher nicht passend, wenn du zu Fuß mit leichtem Gepäck unterwegs bist oder nur einen oder zwei Akkus mitnimmst. Dann ist die JSVER-Hartschalentasche für rund die Hälfte die leichtere Wahl.

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Häufige Fragen

Passt die DJI RC 2 in den Lykus MM410?

Ja. Lykus nennt für die Einlage die DJI RC 2, die DJI RC, die RC-N2 und die RC-N1. Damit passt der Koffer zu beiden Kaufvarianten der Mini 4 Pro: zur Version mit RC-N2 für das Smartphone und zur Fly More Combo mit der Bildschirm-Fernsteuerung RC 2. Der Produkttitel erwähnt zusätzlich die RC-N3, die Aufzählung in der Beschreibung nennt sie nicht.

Ist der Lykus MM410 wasserdicht?

Ja, Lykus nennt die Schutzart IP67 mit SGS-Zertifikat. Die 6 steht für staubdicht, die 7 für Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen. Der Koffer übersteht damit Regen, Spritzwasser und einen Sturz ins flache Wasser. Für längeren Betrieb unter Wasser ist er nicht ausgelegt.

Wie viele Akkus passen in den Koffer?

Laut Lykus bis zu sieben. Bei realistisch 23 bis 27 Minuten je Akku der Mini 4 Pro sind das zusammen rund zweieinhalb bis drei Stunden Flugzeit. Die Fly More Combo bringt drei Akkus mit, es bleibt also Platz für vier weitere.

Passen die Akkus Plus der Mini 4 Pro in den Koffer?

Das nennt Lykus nicht. Der Akku Plus ist länger und schwerer als der Standard-Akku und hebt die Drohne über 249 g. Ob er in die Aussparungen passt, lässt sich aus der Listung nicht ablesen. Wer überwiegend Akkus Plus nutzt, fragt vor dem Kauf beim Händler nach.

Passt der Koffer auch für die DJI Mini 3?

Ja, laut Lykus für die Mini 4 Pro, die Mini 3 Pro und die Mini 3. Die drei Drohnen haben ähnliche Abmessungen und teilen sich die Akku-Familie. Für die Mini 5 Pro führt Lykus einen eigenen Koffer, das MM510, mit identischen Außenmaßen.

Darf ich den Koffer mit Akkus ins Flugzeug nehmen?

Die Akkus ja, als Handgepäck. Mit 18,1 Wh je Standard-Akku liegt die Mini 4 Pro weit unter der 100-Wh-Grenze. Der Koffer misst 36 × 26 × 14,4 cm und passt in das übliche Handgepäckmaß von 55 × 40 × 23 cm, nicht aber in die kleinen kostenlosen Handgepäckstücke vieler Billigflieger. Im Zweifel reist der Koffer im Aufgabegepäck und die Akkus fliegen in der Kabine mit.

Warum lässt sich ein dichter Koffer manchmal schwer öffnen?

Wegen des Luftdrucks. Wird ein IP67-Koffer bei niedrigem Druck geschlossen, etwa im Gebirge oder in der Flugzeugkabine, entsteht beim Rückweg ins Tal ein Unterdruck im Inneren. Viele Koffer haben dafür ein Druckausgleichsventil, Lykus nennt für das MM410 keines. Hilft nichts, öffnest du den Koffer langsam an einer Verschlussseite.

Koffer oder Tasche für die Mini 4 Pro?

Eine Tasche ist leichter und reicht für den Spaziergang mit Drohne, Fernsteuerung und ein oder zwei Akkus. Der Koffer schützt zusätzlich gegen Druck, Nässe und Staub und nimmt die komplette Ausrüstung auf. Wer viel reist, am Wasser fliegt oder die Drohne im Auto transportiert, ist mit dem Koffer besser bedient.

Dürfen die Akkus dauerhaft im Koffer bleiben?

Für den Transport ja, für die Lagerung besser nicht. Lithium-Akkus altern langsamer bei rund 50 % Ladestand und kühler Umgebung. Ein dichter Koffer lässt im seltenen Fehlerfall zudem keine Gase entweichen. Zu Hause gehören die Akkus in einen feuerfesten Beutel.

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