Technische Daten
Maße und Gewicht
| Außenmaße laut TOMcase | ca. 300 × 500 × 320 mm (B × H × T) |
|---|---|
| Außenmaße laut Amazon-Detailtabelle | 32 × 30 × 50 cm |
| Volumen | 40 Liter laut Amazon-Detailtabelle, rechnerisch 48 Liter aus den Außenmaßen |
| Leergewicht | ca. 1,25 kg |
| Farbe | Rucksack und Inlay schwarz |
| Modellnummer laut Amazon | XT 300 Mavic 2 |
Material
| Außenmaterial | 600D-Polyester mit Beschichtung, wasserabweisend laut TOMcase (Amazon-Detailtabelle: Nylon) |
|---|---|
| Inlay | PE-Hartschaum, oberflächenversiegelt gegen Schmutz und Kratzer |
| Schutzklasse | keine, IP-Werte nennt TOMcase nur für seine Koffer |
| Temperaturbereich | −30 bis +90 °C laut Gebrauchshinweisen |
| Herkunft | Deutschland, TOM GmbH & Co. KG in Langenargen |
Inlay für die Mavic 4 Pro
| Drohne | zusammengeklappt mit original Gimbalschutz |
|---|---|
| Fernsteuerung | RC 2 oder RC Pro 2 mit montierten Sticks |
| Akkus | 2 einzeln, 1 in der Drohne, weitere nur in den Außentaschen |
| Laden | Fächer für die Ladestation und das 240-W-Netzteil |
| Kleinteile | Ersatzpropeller, ND-Filterbox, SD-Karten, Ersatzsticks, Universalfächer für Kabel |
Tragen
| Schultergurte | gepolstert und verstellbar |
|---|---|
| Rücken | atmungsaktive Polsterung |
| Bauchgurt | abnehmbar, verstellbar, mit Schnellverschluss |
| Weitere | Kompressionsriemen, Tragegriff, MOLLE-Schlaufen, Innen- und Außentaschen |
Passende Ausrüstung
| DJI Mavic 4 Pro gefaltet | 257,6 × 124,8 × 106,6 mm, ca. 1.063 g |
|---|---|
| Akku | 6.654 mAh, 95,3 Wh, ca. 332 g |
| Ladestation | 147 × 49 × 119 mm, ca. 176 g, drei Schächte |
| DJI RC 2 | ca. 420 g |
Die Travel Edition von TOMcase ist ein Outdoor-Rucksack mit gefrästem Inlay für die komplette Ausrüstung der DJI Mavic 4 Pro. Die Drohne liegt gefaltet mit aufgesetztem Gimbalschutz im Schaum, daneben finden RC 2 oder RC Pro 2, die Ladestation, das 240-W-Netzteil und zwei weitere Akkus ihren Platz. Außen bietet der Rucksack ein Rückenpolster, einen abnehmbaren Bauchgurt und MOLLE-Schlaufen. Trotz des Namens ist er für viele Kabinenmaße zu tief, und im Schaum ist nur für drei Akkus Platz. Grundlage dieser Einordnung sind die Produktbeschreibung von TOMcase, die Amazon-Detailtabelle, die Gebrauchshinweise des Herstellers und die Datenblätter der Mavic 4 Pro und ihres Zubehörs.
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Das komplette Ladesystem samt 240-W-Netzteil reist im Schaum mit, am Abend lädt die Ausrüstung direkt aus dem Rucksack
- Ein Inlay für RC 2 und RC Pro 2, wer die Fernsteuerung wechselt, braucht keinen zweiten Rucksack
- Gefrästes PE-Hartschauminlay hält jedes Teil einzeln fest, die Motoren liegen druckfrei
- Bauchgurt, Rückenpolster und Kompressionsriemen verteilen rund 3,6 kg Gesamtgewicht auf Schultern und Hüfte
- MOLLE-Schlaufen nehmen Stativ, Trinkflasche oder Zusatztaschen auf
- Hergestellt in Deutschland, mit Ansprechpartner am Bodensee
Das spricht dagegen
- Mit 30 cm in der kleinsten Richtung für das verbreitete Kabinenmaß von 55 × 40 × 23 cm zu tief
- Im Schaum ist nur für drei Akkus Platz, weitere reisen ungeschützt in den Außentaschen
- Keine Schutzklasse, nur wasserabweisendes Gewebe
- Kostet ein Mehrfaches einer Softtasche für dieselbe Drohne
Die ganze Ausrüstung in einem Inlay
Zur DJI Mavic 4 Pro gehört mehr als die Drohne. Die Fly More Combo bringt Ladestation und Akkus mit, die Creator Combo zusätzlich die RC Pro 2 mit 7-Zoll-Display. Dazu kommen das 240-W-Netzteil, ND-Filter, Ersatzpropeller und Speicherkarten. Die Travel Edition von TOMcase hat für jedes dieser Teile eine eigene Aussparung.
Die Drohne liegt gefaltet mit aufgesetztem Gimbalschutz im Schaum. Gefaltet misst sie 257,6 × 124,8 × 106,6 mm, die Motoren liegen laut TOMcase druckfrei. Daneben sitzt wahlweise die RC 2 oder die RC Pro 2 mit montierten Sticks. Wer zwischen beiden Fernsteuerungen wechselt, kommt mit einem Rucksack aus.
Laden direkt aus dem Rucksack
Die Ladestation der Mavic 4 Pro misst 147 × 49 × 119 mm und hat drei Schächte. Sie bekommt im Inlay ebenso ein Fach wie das 240-W-Netzteil. Auf Reisen spart das Arbeit. Am Abend steckst du nur das Netzkabel ein, die Akkus laden, ohne dass die Ausrüstung ausgepackt werden muss. Laut DJI dauert eine volle Ladung mit diesem Netzteil rund 51 Minuten.
Beim Fassungsvermögen ist das Inlay knapper. Feste Plätze gibt es für drei Akkus, zwei einzeln und einen in der Drohne. Weitere Akkus reisen in den Außentaschen ohne Schaumschutz. Bei 51 Minuten je Akku nach DJI-Angabe tragen die drei Akkus im Schaum bis zu 153 Minuten Flugzeit. Jeder wiegt rund 332 g, ein vierter und fünfter Akku machen den Rucksack spürbar schwerer.
PE-Hartschaum, versiegelt
Wie alle Drohnen-Inlays von TOMcase besteht die Einlage aus PE-Hartschaum, in den die Konturen gefräst sind. Die Oberfläche ist versiegelt, Staub und Sand vom Startplatz lassen sich abwischen. Jedes Teil sitzt einzeln fest, auch beim Klettern oder auf dem Fahrrad rutscht nichts gegeneinander.
Ein gefrästes Inlay passt nur zur Ausrüstung, für die es geschnitten ist. Ein aufgesteckter ND-Filter oder ein Fremdzubehör am Gehäuse kann den Sitz verändern. Filter reisen deshalb besser in der vorgesehenen Filterbox.
Tragen mit Bauchgurt
Gepackt kommt einiges zusammen. Der Rucksack wiegt leer rund 1,25 kg, Mavic 4 Pro, zwei Ersatzakkus, RC 2 und Ladestation bringen gut 2,3 kg dazu. Mit rund 3,6 kg ohne Netzteil ist er schwerer als die meisten Tagesrucksäcke.
Das Tragesystem ist darauf ausgelegt. Ein atmungsaktives Rückenpolster, gepolsterte und verstellbare Schultergurte und ein abnehmbarer Bauchgurt mit Schnellverschluss verteilen das Gewicht auf Schultern und Hüfte. Kompressionsriemen ziehen den Inhalt eng an den Rücken. Für eine längere Wanderung zum Aussichtspunkt ist das die richtige Ausstattung.
An der Außenseite sitzen MOLLE-Schlaufen. Daran lassen sich Stativ, Trinkflasche oder Zusatztaschen befestigen, ohne das Inlay umzubauen.
Travel Edition und das Handgepäck
Der Name verspricht Reisetauglichkeit, die Maße setzen ihr eine Grenze. TOMcase nennt rund 300 × 500 × 320 mm (Breite × Höhe × Tiefe). Für das verbreitete Kabinenmaß von 55 × 40 × 23 cm ist der Rucksack damit in der kleinsten Richtung rund 7 cm zu tief. Ob er trotzdem in die Kabine darf, entscheidet die Airline.
Wird er aufgegeben, müssen die Akkus vorher heraus. Jeder speichert 95,3 Wh und liegt damit knapp unter der 100-Wh-Grenze, bis zu der Akkus ohne Genehmigung im Handgepäck reisen. Welche Regeln für Drohnen und Ersatzakkus gelten, erklärt der Ratgeber zum Mitnehmen einer Drohne im Flugzeug.
Material und Herkunft
Außen verwendet TOMcase 600D-Polyester mit Beschichtung, das der Hersteller als wasserabweisend beschreibt. Die Amazon-Detailtabelle nennt dagegen Nylon. Eine IP-Schutzklasse gibt TOMcase nur für seine Koffer an. Regen hält der Rucksack ab, für Einsätze am Wasser ist ein Koffer nach IP67 die sicherere Wahl.
Gefertigt wird in Deutschland, beim inhabergeführten Hersteller TOM GmbH & Co. KG in Langenargen am Bodensee. Die Amazon-Listung führt noch die Modellnummer „XT 300 Mavic 2“. Die Produktseite bestand offenbar schon für eine frühere Drohnengeneration, Kundenbewertungen dort können sich auf ältere Fassungen beziehen.
Alternativen im Vergleich
| Behälter | Bauart | Fernsteuerung | Gewicht leer | Preis | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|
| TOMcase Travel Edition | Rucksack mit Hartschauminlay, Bauchgurt | RC 2 oder RC Pro 2 | ca. 1,25 kg | 169 € | 3,8 / 5 |
| Lykus Titan M400 | PP-Koffer, IP67, bis zu 6 Akkus | RC 2 oder RC Pro 2 | 2,3 kg | 69,99 € | 4,1 / 5 |
| STARTRC Tragetasche | PU-Tasche mit Schultergurt | je nach Fassung RC 2 oder RC Pro 2 | 1,0 bzw. 1,4 kg laut Amazon | 54,99 € | 3,4 / 5 |
Amazon-Preise: Stand 07.11.2026, 15:50 MEZ · Details
Der Lykus-Koffer ist nach IP67 dicht und fasst bis zu sechs Akkus, wiegt aber fast doppelt so viel und will in der Hand getragen werden. Die STARTRC-Tasche misst 35 × 32 × 14 cm und passt damit ins Kabinenmaß, ihre Polsterung gibt allerdings mehr nach als ein Hartschauminlay. Die TOMcase Travel Edition ist unter den dreien die einzige Lösung, die sich auf längeren Wegen auf dem Rücken tragen lässt.
Fazit
Die TOMcase Travel Edition bringt die komplette Ausrüstung der Mavic 4 Pro samt RC Pro 2 und Netzteil auf den Rücken. Gefrästes Hartschauminlay, Bauchgurt und MOLLE-Schlaufen machen sie zum Begleiter für Touren zu abgelegenen Startplätzen. Die 3,8 von 5 kosten die Maße, die über das verbreitete Kabinenmaß hinausgehen, der Platz für nur drei Akkus im Schaum und der hohe Preis.
Passend ist sie, wenn du die Mavic 4 Pro zu Fuß zum Motiv trägst, mit der RC Pro 2 fliegst und das Laden über Nacht ohne Auspacken erledigen willst.
Eher nicht passend ist sie, wenn du oft mit kleinem Handgepäck fliegst oder am Wasser arbeitest. Dann sind die STARTRC-Tasche oder der Lykus-Koffer nach IP67 die passenderen Lösungen.
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Passt die DJI RC Pro 2 in den TOMcase-Rucksack für die Mavic 4 Pro?
Ja. TOMcase nennt für das Inlay die RC 2 und die RC Pro 2 der Creator Combo, jeweils mit montierten Sticks. Wer zwischen beiden Fernsteuerungen wechselt, braucht keinen zweiten Rucksack. Für Ersatzsticks gibt es ein eigenes Fach.
Wie viele Akkus der Mavic 4 Pro passen hinein?
Im Schaum drei, zwei in eigenen Fächern und einer in der Drohne. Weitere Akkus passen laut TOMcase in die Außentaschen, dort liegen sie ohne Schaumschutz. Nach DJI-Angabe von 51 Minuten je Akku tragen die drei Akkus im Inlay bis zu 153 Minuten Flugzeit.
Darf ich den Rucksack als Handgepäck mitnehmen?
Mit rund 50 × 32 × 30 cm ist er für das verbreitete Kabinenmaß von 55 × 40 × 23 cm etwa 7 cm zu tief. Ob die Airline ihn trotzdem in die Kabine lässt, entscheidet sie selbst. Wird er aufgegeben, müssen alle Akkus vorher heraus und ins Handgepäck, jeder speichert 95,3 Wh und bleibt damit knapp unter der 100-Wh-Grenze.
Was bedeutet Travel Edition bei TOMcase?
Die Drohne reist zusammengeklappt mit aufgesetztem Gimbalschutz. Das spart Platz gegenüber der Ready-to-Fly-Bauweise, bei der die Drohne ausgeklappt im Inlay liegt. Am Startplatz klappst du die Arme aus und nimmst den Gimbalschutz ab, dann ist die Mavic 4 Pro flugbereit.
Wie schwer ist der Rucksack gepackt?
Leer wiegt er laut TOMcase rund 1,25 kg. Mavic 4 Pro, zwei Ersatzakkus, RC 2 und Ladestation bringen zusammen gut 2,3 kg mit. Gepackt sind es damit rund 3,6 kg, mit der RC Pro 2 und dem 240-W-Netzteil entsprechend mehr. Der Bauchgurt verlagert einen Teil davon auf die Hüfte.
Ist der TOMcase-Rucksack wasserdicht?
Nein. TOMcase beschreibt das beschichtete 600D-Polyester als wasserabweisend, eine IP-Schutzklasse gibt der Hersteller nur für seine Koffer an. Regen auf dem Weg zum Startplatz hält der Rucksack ab. Wer am Wasser oder in Gischt arbeitet, ist mit einem Koffer nach IP67 wie dem Lykus Titan M400 besser geschützt.
Warum steht in der Amazon-Listung „Mavic 2“?
Die Detailtabelle führt die Modellnummer „XT 300 Mavic 2“. Die Produktseite bestand offenbar schon für eine frühere Drohnengeneration und wurde für die Mavic 4 Pro weitergeführt. Kundenbewertungen auf der Seite können sich deshalb auf ältere Fassungen beziehen. Titel und Beschreibung nennen ausdrücklich die Mavic 4 Pro.
Passt die Mavic 4 Pro mit montiertem ND-Filter in den Rucksack?
TOMcase beschreibt die Drohne mit original Gimbalschutz. Ein aufgesteckter Filter verändert die Kontur vor der Kamera, ob der Gimbalschutz dann noch passt, hängt vom Filter ab. Sicherer ist es, die Filter in der vorgesehenen ND-Filterbox zu transportieren.