Lykus Lykus Titan M400 Koffer Mavic 4 Pro

Hartschalenkoffer · Lykus

Lykus Titan M400 Hartschalenkoffer für die DJI Mavic 4 Pro

  • Hartschale aus Polypropylen, wasserdicht nach IP67 mit SGS-Zertifikat
  • Einlage für beide Fernsteuerungen der Mavic 4 Pro: RC 2 und RC Pro 2, auch mit Trageband
  • Bis zu sechs Akkus, Ladestation, Ladegerät, Filterbox und Propeller
  • 41 × 33,5 × 17,4 cm außen, 2,3 kg Eigengewicht
  • Passt für Fly More Combo und Creator Combo

Amazon-Preis: Stand 07.11.2026, 15:50 MEZ, inkl. MwSt., ohne Gewähr · Details

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Rezension der drohnen-guru.de-Redaktion · Veröffentlicht am 30. September 2026 · Aktualisiert am 25. Oktober 2026

Was du zum Fliegen brauchst

Die rechtliche Einstufung nach EU-Drohnenverordnung, bezogen auf den privaten Flug in Deutschland.

Akkutransport im Flugzeug Lithium-Akkus ins Handgepäck, lose Ersatzakkus nie in den aufgegebenen Koffer Details im Ratgeber
Energiegehalt je Akku 95,3 Wh, knapp unter der 100-Wh-Grenze
Zahl der Ersatzakkus legt die Airline fest, vor Flugreisen mit sechs Akkus nachfragen
Aufbewahrung zu Hause Akkus bei rund 50 % Ladestand und feuerfest lagern Details im Ratgeber

Technische Daten

Maße und Gewicht

Außenmaße 41 × 33,5 × 17,4 cm laut Lykus
Außenmaße laut Amazon-Detailtabelle 40,9 × 33,5 × 17,5 cm
Rechnerisches Außenvolumen rund 23,9 Liter
Eigengewicht 2,3 kg laut Lykus
Farbe Schwarz
Modellnummer M400
EAN 6975428511794

Material und Schutz

Schale Polypropylen, laut Lykus gegen Stöße und Druck
Schutzart IP67, SGS-zertifiziert
Bedeutung IP67 staubdicht, übersteht zeitweiliges Untertauchen
Innenleben CNC-geschnittener EVA-Schaum, laut Lykus elastischer als herkömmliches EVA
Druckausgleichsventil nennt Lykus nicht

Fassungsvermögen

Drohne DJI Mavic 4 Pro
Fernsteuerung DJI RC Pro 2 oder DJI RC 2, auch mit Trageband
Akkus bis zu 6
Weiteres Zubehör Ladestation, Ladegerät, Kabel, Filterbox, Propeller
Lieferumfang nur Koffer, ohne Drohne und Zubehör

Passende Drohne

Modell DJI Mavic 4 Pro
Maße gefaltet 257,6 × 124,8 × 106,6 mm (mit Propellern)
Startgewicht ca. 1.063 g
Akku 6.654 mAh, 95,3 Wh, 332 g

Der Lykus Titan M400 ist ein wasserdichter Hartschalenkoffer für die DJI Mavic 4 Pro und die Ausrüstung ihrer Combos. Die CNC-geschnittene Schaumeinlage nimmt die gefaltete Drohne auf, dazu die RC 2 aus Basisversion und Fly More Combo oder die RC Pro 2 aus der Creator Combo, bis zu sechs Akkus, die Ladestation, das Ladegerät, das Filterset und die Propeller. Die Schale aus Polypropylen ist nach IP67 gegen Staub und zeitweiliges Untertauchen geschützt, das bestätigt ein SGS-Zertifikat. Bei einer Drohne dieser Preisklasse ist das der wichtigste Punkt. Grundlage dieser Einordnung sind die Herstellerangaben von Lykus, die Amazon-Listung mit ihrer Detailtabelle und das Datenblatt der Mavic 4 Pro.

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • IP67 mit SGS-Zertifikat: Der Koffer ist staubdicht und übersteht einen Sturz ins Wasser, bei einer Drohne dieser Preisklasse der entscheidende Schutz
  • Eine Einlage für beide Fernsteuerungen, die RC 2 und die RC Pro 2 aus der Creator Combo, Trageband inklusive
  • Sechs Akkuplätze decken rechnerisch dreieinhalb bis vier Stunden reale Flugzeit ab
  • Mit 2,3 kg fast ein Kilo leichter als der LEKUFEE-Koffer für dieselbe Drohne
  • Ladestation, Ladegerät und Filterbox haben eigene Plätze, die komplette Combo reist in einem Behälter

Das spricht dagegen

  • Lykus nennt kein Druckausgleichsventil, nach Flugreisen oder Höhenwechseln kann der Deckel festsitzen
  • Voll gepackt wiegt der Koffer rund 5,5 bis 6 kg, für Wanderungen ist das viel
  • Ob die sechs Akkus den Akku in der Drohne mitzählen, geht aus den Angaben nicht hervor
  • Welches Ladegerät gemeint ist, das 100-W-Netzteil der Combo oder das größere 240-W-Netzteil, nennt Lykus nicht

Bewertung im Detail

Passform und Fassungsvermögen 4,0
Schutzwirkung 4,5
Material und Verarbeitung 4,5
Gewicht und Packmaß 3,5
Preis-Leistung 4,0

Gesamtwertung: 4,1 / 5

Ein Koffer für eine Drohne dieser Preisklasse

Die DJI Mavic 4 Pro ist das Flaggschiff unter den Kameradrohnen von DJI. Die Hasselblad-Kamera mit 100 MP, zwei Telekameras und ein um 360° drehbarer Gimbal stecken in einem Gerät, das schon in der Basisversion vierstellig kostet. Beim Transport steht darum der Schutz im Vordergrund: gegen Nässe, Staub und Druck auf die Kameraeinheit.

Der Lykus Titan M400 setzt genau dort an. Die Schale aus Polypropylen ist nach IP67 dicht, eine CNC-geschnittene Schaumeinlage hält jedes Teil an seinem Platz. Lykus nennt die Mavic 4 Pro, die RC 2 und die RC Pro 2, bis zu sechs Akkus und das Ladezubehör.

IP67: was die Schale leistet

Lykus gibt die Schutzart IP67 mit einem Zertifikat der Prüfgesellschaft SGS an. Die erste Ziffer 6 steht für staubdicht, die zweite Ziffer 7 für Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen.

Praktisch heißt das: Ein Wolkenbruch am Startplatz, Gischt am Strand oder ein Sturz vom Bootssteg lassen das Innere trocken. Genau an dieser Stelle unterscheidet sich ein Koffer mit Dichtung von jeder Tasche, deren Nähte und Reißverschlüsse Wasser früher oder später durchlassen. Was passiert, wenn die Drohne selbst nass wird, steht im Ratgeber Drohne ins Wasser gefallen.

Die Schale besteht aus Polypropylen, einem schlagzähen Kunststoff, der Stöße aufnimmt und dabei nicht splittert. Sie hält auch Druck von oben stand, der Koffer verträgt Gepäck im Kofferraum und dient im Gelände als Ablage für die Fernsteuerung.

Zwei Fernsteuerungen, eine Einlage

Die Mavic 4 Pro gibt es mit zwei Fernsteuerungen. Basisversion und Fly More Combo kommen mit der RC 2, die Creator Combo mit der RC Pro 2 und ihrem 7-Zoll-Bildschirm. Lykus nennt beide für die Einlage.

Die Amazon-Listung führt zudem das Trageband der Fernsteuerung unter den passenden Teilen, es hat also in der Einlage Platz. Ein kleines Detail, das beim Packen Zeit spart. Wer von der Fly More Combo auf die RC Pro 2 umsteigt, behält den Koffer.

Sechs Akkus: dreieinhalb bis vier Stunden in der Luft

Lykus nennt Platz für bis zu sechs Akkus. Ob der Akku in der Drohne mitzählt, sagt der Hersteller nicht. Vorsichtig gerechnet sind es sechs insgesamt.

Die Rechnung: DJI nennt 51 Minuten Flugzeit je Akku, für die Planung sind 35 bis 40 Minuten mit Reserve ein realistischer Wert. Sechs Akkus ergeben damit dreieinhalb bis vier Stunden Flugzeit. Die Fly More Combo bringt drei Akkus mit, es bleibt Platz für mindestens drei Nachkäufe. Was der einzelne Akku leistet, steht in der Rezension zum Akku der Mavic 4 Pro.

Neben den Akkus hat die Ladestation einen eigenen Platz, dazu das Ladegerät, Kabel, die Box des ND-Filtersets und die Propeller. Welches Ladegerät gemeint ist, das 100-W-Netzteil aus der Combo oder das größere 240-W-Netzteil für paralleles Laden, nennt Lykus nicht.

Innen: zugeschnittener Schaum für den Gimbal

Die Einlage ist CNC-geschnitten aus einer EVA-Variante, die laut Lykus elastischer ist als übliches EVA und Stöße dadurch besser aufnimmt. Jedes Teil hat seine Aussparung, nichts bewegt sich beim Tragen, und eine leere Aussparung fällt beim Packen sofort auf.

Bei der Mavic 4 Pro zählt das doppelt. Ihr Gimbal lässt sich um 360° drehen und trägt drei Kameras, eine aufwendige Mechanik, die seitlichen Druck schlecht verträgt. Im zugeschnittenen Fach liegt die gefaltete Drohne so, dass die Schale Druck von außen aufnimmt, bevor er die Kameraeinheit erreicht. Die Gimbal-Abdeckung aus dem Lieferumfang der Drohne gehört trotzdem vor dem Einpacken auf die Kamera.

Gewicht und Packmaß

Der M400 misst 41 × 33,5 × 17,4 cm und wiegt leer 2,3 kg. Voll gepackt mit Mavic 4 Pro, sechs Akkus, RC 2 und Ladestation kommen gut 5,6 kg zusammen, mit Netzteil und Filterset rund 6 kg.

Im Auto und auf Reisen ist das gut zu tragen, für eine Bergtour mit Anstieg ist es viel. Dort spielt ein Drohnenrucksack seine Stärken aus. Eine Übersicht über die Bauformen gibt der Ratgeber Koffer für Drohnen.

Für Flugreisen passt der Koffer in das übliche Handgepäckmaß von 55 × 40 × 23 cm. Bei Airlines mit einer Gewichtsgrenze von 7 oder 8 kg für das Handgepäck bleibt neben dem voll gepackten Koffer allerdings kaum Spielraum. Die Akkus mit 95,3 Wh liegen knapp unter der 100-Wh-Grenze und gehören in die Kabine. Wie viele Ersatzakkus mitdürfen, legt die Airline fest. Die Details stehen im Ratgeber zum Mitnehmen einer Drohne im Flugzeug.

Was Lykus offen lässt

Ein Druckausgleichsventil nennt Lykus nicht. Wird ein dichter Koffer bei niedrigem Luftdruck geschlossen, etwa in der Flugzeugkabine oder auf einem Pass, entsteht beim Rückweg ins Tal ein Unterdruck und der Deckel sitzt fest. Langsames Öffnen an einer Verschlussseite löst das Problem.

Lykus nutzt dieselbe Bauweise mit IP67-Schale und CNC-Schaum auch bei kleineren Modellen, etwa beim Titan MM410 für die Mini 4 Pro. Der M400 ist die größte Ausführung dieser Reihe, zugeschnitten auf die Mavic-Klasse.

Alternativen im Vergleich

BehälterBauartFernsteuerungAkkusPreisBewertung
Lykus Titan M400PP-Koffer, IP67, 2,3 kgRC Pro 2, RC 2bis 669,99 €4,1 / 5
LEKUFEE LK1202PP-Koffer, IP67, Ventil, 3,1 kgRC Pro 2, RC 2bis 8 inklusive Drohne88,81 €nicht rezensiert
STARTRC Tasche Mavic 4 ProPU-Tasche mit Lycra-Futter, SchultergurtRC 2 oder RC Pro 2, je nach Fassungohne Stückzahl54,99 €3,4 / 5

Amazon-Preise: Stand 07.11.2026, 15:50 MEZ · Details

Der LEKUFEE LK1202* bietet mehr Akkuplätze, ein Druckausgleichsventil und ein abschließbares Design, wiegt dafür 3,1 kg und kostet mehr. Die STARTRC-Tasche* misst 35 × 32 × 15 cm, ist deutlich leichter und hat einen Schultergurt, nennt aber keine Schutzart. Sie kommt in zwei Fassungen, eine für die RC 2 und eine für die RC Pro 2. Der Lykus liegt dazwischen: volle IP67-Dichtigkeit bei moderatem Gewicht.

Fazit

Der Lykus Titan M400 ist ein durchdachter Koffer für die Mavic 4 Pro. IP67 mit Zertifikat, eine schlagzähe Schale und eine Einlage für beide Fernsteuerungen samt sechs Akkus und Ladezubehör ergeben eine robuste Komplettlösung für eine Drohne, deren Wert einen solchen Schutz rechtfertigt. Die 4,1 von 5 kosten das Gewicht von gepackt rund 6 kg und das fehlende Druckausgleichsventil.

Passend ist er, wenn du mit der Mavic 4 Pro reist, am Wasser oder bei wechselhaftem Wetter drehst oder die komplette Ausrüstung im Auto transportierst. Mit RC 2 oder RC Pro 2, die Einlage passt.

Eher nicht passend ist er, wenn du die Drohne zu Fuß über längere Strecken trägst. Dann ist die Tasche aus der Fly More Combo oder ein Drohnenrucksack die leichtere Wahl.

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Häufige Fragen

Passt die DJI RC Pro 2 in den Lykus M400?

Ja. Lykus nennt die RC Pro 2 aus der Creator Combo und die RC 2 aus Basisversion und Fly More Combo. Laut Amazon-Listung hat auch das Trageband der Fernsteuerung Platz in der Einlage. Damit ist der Koffer für jede Kaufvariante der Mavic 4 Pro geeignet.

Wie viele Akkus passen in den Koffer?

Laut Lykus bis zu sechs. Ob der Akku in der Drohne mitzählt, sagt der Hersteller nicht, vorsichtig gerechnet sind es sechs insgesamt. Bei realistisch 35 bis 40 Minuten je Akku ergibt das dreieinhalb bis vier Stunden Flugzeit. Die Fly More Combo bringt drei Akkus mit.

Ist der Lykus M400 wasserdicht?

Ja, Lykus nennt die Schutzart IP67 mit Zertifikat der Prüfgesellschaft SGS. Die 6 steht für staubdicht, die 7 für Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen. Regen, Spritzwasser und ein Sturz ins flache Wasser lassen das Innere trocken. Für längeren Aufenthalt unter Wasser ist der Koffer nicht ausgelegt.

Hat der Koffer ein Druckausgleichsventil?

Lykus nennt keines. Wird ein dichter Koffer bei niedrigem Luftdruck geschlossen, etwa in der Flugzeugkabine oder im Gebirge, entsteht beim Rückweg in tiefere Lagen ein Unterdruck im Inneren und der Deckel sitzt fest. Langsames Öffnen an einer Verschlussseite löst das. Der LEKUFEE LK1202 für dieselbe Drohne hat ein Ventil.

Wie schwer ist der Koffer voll gepackt?

Der leere Koffer wiegt 2,3 kg. Dazu kommen die Mavic 4 Pro mit rund 1.063 g, fünf weitere Akkus mit je 332 g, die RC 2 mit rund 420 g und die Ladestation mit rund 176 g. Das ergibt gut 5,6 kg, mit Netzteil und Filterset rund 6 kg.

Darf ich mit dem Koffer und sechs Akkus fliegen?

Die Akkus gehören ins Handgepäck. Mit 95,3 Wh liegt jeder unter der 100-Wh-Grenze, ab der die Airline zustimmen muss. Wie viele Ersatzakkus erlaubt sind, legt die Fluggesellschaft fest, bei sechs Akkus lohnt eine Nachfrage vorab. Der Koffer passt mit 41 × 33,5 × 17,4 cm in das übliche Handgepäckmaß von 55 × 40 × 23 cm. Bei einer Gewichtsgrenze von 7 oder 8 kg bleibt neben dem voll gepackten Koffer kaum Spielraum.

Passt der Koffer auch für die Mavic 3 Pro?

Nein, die Einlage ist auf die Mavic 4 Pro zugeschnitten, deren Gimbal und Rumpf anders geformt sind. Für die Mavic 3 Pro und die Mavic 3 Classic führt Lykus ein eigenes Modell, den Titan M340.

Brauche ich den Koffer, wenn die Fly More Combo eine Tasche mitbringt?

Die Fly More Combo enthält eine Umhängetasche von DJI. Sie ist leicht und für Ausflüge gedacht. Der Koffer schützt mit IP67 und harter Schale gegen Nässe, Staub und Druck und nimmt doppelt so viele Akkus auf wie die Combo enthält. Wer mit der Mavic 4 Pro reist, am Wasser dreht oder die Ausrüstung im Auto transportiert, profitiert vom Koffer.

Lykus M400 oder LEKUFEE LK1202?

Der Lykus ist mit 2,3 kg deutlich leichter und kompakter, der LEKUFEE mit 3,1 kg schwerer, bietet dafür Platz für bis zu acht Akkus, ein Druckausgleichsventil und ein abschließbares Design. Beide sind nach IP67 dicht. Wer mit höchstens sechs Akkus auskommt, trägt mit dem Lykus fast ein Kilo weniger.

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