Technische Daten
Maße und Gewicht
| Größe Fassung RC Pro 2 | 35 × 32 × 14 cm laut Listung |
|---|---|
| Größe Fassung RC 2 | 35 × 32 × 15 cm laut Listung |
| Rechnerisches Außenvolumen | rund 15,7 bzw. 16,8 Liter |
| Gewicht laut Amazon-Detailtabelle | 1,4 kg (RC Pro 2) bzw. 1,0 kg (RC 2), ein Eigengewicht nennt STARTRC nicht |
| Farbe | Grau |
| Teilenummer | 12020057 (RC Pro 2), 12020058 (RC 2) |
| EAN | 0612715291231 (RC Pro 2), 0612715291170 (RC 2) |
Material und Aufbau
| Außenhaut | hochfestes PU, laut STARTRC stoßdämpfend und wassergeschützt |
|---|---|
| Futter | Lycra |
| Einlage | zugeschnittene Fächer für Drohne, Fernsteuerung und Zubehör, dazu ein Netzfach |
| Verschluss | doppelseitiger Reißverschluss |
| Trageweisen | Schulter, quer über dem Körper, Handgriff |
| Schutzklasse | nennt STARTRC nicht |
Fassungsvermögen und Lieferumfang
| Drohne | DJI Mavic 4 Pro, zusammengelegt |
|---|---|
| Fernsteuerung | RC 2 oder RC Pro 2, je nach Fassung |
| Akkus | ohne Stückzahl |
| Ladegerät laut Listung | 65 W (RC Pro 2) bzw. 100 W (RC 2), ein Fachhändler nennt für die RC-2-Fassung Ladestation und 240-W-Netzteil |
| Kleinteile | Kabel, Propeller, Filter, Speicherkarte |
| Lieferumfang | 1 Tasche, 1 Schultergurt, ohne Drohne und Zubehör |
Passende Drohne
| Modell | DJI Mavic 4 Pro |
|---|---|
| Maße gefaltet | 257,6 × 124,8 × 106,6 mm (mit Propellern) |
| Startgewicht | ca. 1.063 g |
| Akku | 95,3 Wh, 332 g |
Die STARTRC Tragetasche ist eine gepolsterte Softtasche für die DJI Mavic 4 Pro und ihr Zubehör. STARTRC baut sie in zwei Fassungen, deren Einlage entweder auf die RC 2 aus Basisversion und Fly More Combo oder auf die RC Pro 2 aus der Creator Combo zugeschnitten ist. Die Außenhaut besteht aus hochfestem PU, innen liegt ein Lycra-Futter, getragen wird sie am Griff oder am Schultergurt. Gegenüber einem Hartschalenkoffer spart sie spürbar Gewicht, eine Schutzklasse nennt STARTRC allerdings nicht, und bei Akkuplätzen und Ladegerät bleiben die Angaben lückenhaft. Grundlage dieser Einordnung sind die beiden Amazon-Listungen von STARTRC, die Beschreibung eines Fachhändlers und das Datenblatt der Mavic 4 Pro.
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Jede Fernsteuerung bekommt ihre eigene Einlage, die RC Pro 2 aus der Creator Combo ist eigens berücksichtigt
- Mit Fly-More-Inhalt gepackt rund 1,3 kg leichter als derselbe Inhalt im Lykus-Hartschalenkoffer
- Zugeschnittene Fächer halten Drohne und Fernsteuerung nebeneinander, nichts liegt auf der Kameraeinheit
- Mit 14 bis 15 cm Tiefe passt die Tasche in einen größeren Rucksack und in jedes übliche Handgepäckmaß
- Drei Trageweisen und ein doppelseitiger Reißverschluss machen sie im Gelände schnell zugänglich
Das spricht dagegen
- STARTRC nennt keine Schutzklasse, gegen Dauerregen und einen Sturz ins Wasser schützt die Tasche nicht verlässlich
- Wie viele Akkus Platz finden, steht in keiner der beiden Listungen
- Beim Ladegerät widersprechen sich die Angaben, die 65-W-Angabe passt zu keinem DJI-Netzteil der Mavic 4 Pro
- Ein belastbares Eigengewicht fehlt, die Amazon-Werte von 1,0 und 1,4 kg dürften die Verpackung einschließen
- Die Listung der RC-Pro-2-Fassung trägt „Fly More Combo“ im Titel, obwohl diese Combo mit der RC 2 kommt
Zwei Fassungen für zwei Fernsteuerungen
Die DJI Mavic 4 Pro gibt es mit zwei Fernsteuerungen. Basisversion und Fly More Combo kommen mit der RC 2, die Creator Combo mit der RC Pro 2 und ihrem 7-Zoll-Bildschirm. STARTRC baut die Tasche darum in zwei Fassungen, jede mit einer Einlage für genau einen Controller.
| Fassung | Teilenummer | Größe laut Listung | Gewicht laut Amazon |
|---|---|---|---|
| RC 2 | 12020058 | 35 × 32 × 15 cm | 1,0 kg |
| RC Pro 2 | 12020057 | 35 × 32 × 14 cm | 1,4 kg |
Maßgeblich für die Wahl ist allein die Fernsteuerung. Die Listung der RC-Pro-2-Fassung nennt im Titel die Fly More Combo, deren Lieferumfang aber die RC 2 enthält. Wer die Fly More Combo fliegt, nimmt deshalb die Fassung 12020058. Die Fassung 12020057 passt zur Creator Combo und zu allen, die auf die RC Pro 2 umgestiegen sind.
Was hineinpasst
Beide Listungen beschreiben denselben Inhalt: die zusammengelegte Drohne, die Fernsteuerung, Flugakkus, ein Ladegerät, Kabel, Propeller, Filter und eine Speicherkarte. Ein Netzfach nimmt die Kleinteile auf. Eine Zahl für die Akkuplätze nennt STARTRC bei keiner Fassung.
Beim Ladegerät gehen die Angaben auseinander. Die Listung der RC-Pro-2-Fassung spricht von einem 65-W-Ladegerät, die der RC-2-Fassung von einem 100-W-Ladegerät. Ein neuseeländischer Fachhändler beschreibt die RC-2-Fassung mit Fächern für die Ladestation und das 240-W-Netzteil.
Zur Mavic 4 Pro gehören zwei Netzteile. Das 100-W-USB-C-Netzteil liegt der Basisversion bei. Das 240-W-Netzteil braucht die parallele Ladestation, um drei Akkus gleichzeitig in rund 90 Minuten zu laden. Die 65-W-Angabe passt zu keinem der beiden. Wer mit dem großen Netzteil reist, hat für die RC-2-Fassung immerhin die Händlerangabe, für die RC-Pro-2-Fassung fehlt ein Beleg.
Eine flache Tasche, eng geschnitten
Die gefaltete Mavic 4 Pro misst 257,6 × 124,8 × 106,6 mm. Bei 14 bis 15 cm Außenhöhe bleiben über und unter der Drohne zusammen nur gut 3 bis 4 cm für Schale, Futter und Polster. Die Tasche ist also auf Kante gebaut, und die Teile liegen nebeneinander auf einer Fläche von rund 35 × 32 cm.
Für Drohnenzubehör ist das die richtige Anordnung. Gestapelte Teile drücken aufeinander, und bei der Mavic 4 Pro sitzt die empfindlichste Stelle vorn am Rumpf. Der Infinity-Gimbal trägt drei Kameras und lässt sich um 360° drehen, seitlicher Druck auf diese Mechanik ist das, was eine Tasche verhindern muss. Die Gimbal-Abdeckung aus dem Lieferumfang der Drohne gehört trotzdem vor jedem Einpacken auf die Kamera, die Polsterung ergänzt sie.
PU-Schale und Lycra-Futter
STARTRC beschreibt die Außenhaut als hochfestes PU, der Fachhändler spricht von einer PU-Schale. Sie ist formstabil genug, um Druck von oben aufzufangen, etwa wenn im Kofferraum eine Jacke oder ein Stativ darauf liegt. Innen sitzt ein Lycra-Futter, glatt und elastisch, das Kameraglas und Bildschirm der Fernsteuerung vor Kratzern bewahrt.
Die Listungen versprechen Schutz gegen Wasser, eine Schutzklasse nennt STARTRC nicht. Eine beschichtete Schale lässt Regen abperlen. Reißverschluss und Nähte bleiben bei Dauerregen die Stellen, an denen Feuchtigkeit nach innen kommt. Für den Weg vom Auto zum Startplatz reicht das aus. Wer am Wasser dreht oder die Ausrüstung im Regen abstellt, braucht einen Koffer nach IP67.
PU-Beschichtungen altern mit Feuchtigkeit und Wärme. Nach einem nassen Einsatz offen trocknen lassen und die Tasche nicht über den Sommer im Auto lagern, so hält die Oberfläche deutlich länger.
Gewicht: der eigentliche Vorteil gegenüber dem Koffer
Ein Eigengewicht nennt STARTRC nicht. Die Amazon-Detailtabelle führt 1,0 kg für die RC-2-Fassung und 1,4 kg für die RC-Pro-2-Fassung. Bei fast gleichen Maßen ist der Abstand von 400 g auffällig, beide Werte dürften die Verpackung einschließen.
Die Rechnung mit dem Amazon-Wert der RC-2-Fassung zeigt trotzdem, wo die Tasche punktet. Drohne mit 1.063 g, RC 2 mit rund 420 g, zwei Ersatzakkus mit je 332 g und die Ladestation mit 176 g ergeben rund 2,3 kg Inhalt. In der Tasche wiegt das Paket rund 3,3 kg. Im Lykus-Hartschalenkoffer mit 2,3 kg Eigengewicht sind es gut 4,6 kg. Auf dem Weg zu einem Aussichtspunkt macht sich dieser Unterschied bei jedem Höhenmeter bemerkbar.
Getragen wird die Tasche über der Schulter, quer über dem Körper oder am Griff. Der doppelseitige Reißverschluss öffnet von beiden Seiten, die Drohne ist damit auch im Stehen schnell herausgenommen.
Im Flugzeug und im Rucksack
Mit 35 × 32 × 14 cm passt die Tasche leicht in das übliche Handgepäckmaß von 55 × 40 × 23 cm und lässt sich zusätzlich in einen größeren Fotorucksack legen. Als kleiner persönlicher Gegenstand unter dem Sitz ist sie bei manchen Airlines zu groß. Lufthansa erlaubt dort etwa 40 × 30 × 10 cm, die Tasche ist breiter und tiefer.
Die Akkus der Mavic 4 Pro speichern je 95,3 Wh und liegen damit knapp unter der 100-Wh-Grenze, ab der die Airline zustimmen muss. Sie reisen immer in der Kabine. Wie viele Ersatzakkus erlaubt sind, legt die Fluggesellschaft fest. Die Details stehen im Ratgeber zum Mitnehmen einer Drohne im Flugzeug.
Was STARTRC offen lässt
Für eine Tasche, die nach Passform gekauft wird, fehlen zwei Angaben. Die Zahl der Akkuplätze steht in keiner Listung, und das Fach fürs Ladegerät ist mit 65, 100 und 240 W dreifach beschrieben. Dazu kommt die Verwechslungsgefahr beim Titel der RC-Pro-2-Fassung. Die Lücken liegen allein in der Beschreibung, Konstruktion und Materialwahl sind stimmig.
Alternativen im Vergleich
| Behälter | Bauart | Fernsteuerung | Gewicht leer | Preis | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|
| STARTRC Tasche (RC Pro 2) | PU-Schale, Lycra-Futter, Schultergurt | RC Pro 2 | keine Herstellerangabe | 46,99 € | 3,4 / 5 |
| Lykus Titan M400 | PP-Koffer, IP67 | RC Pro 2, RC 2 | 2,3 kg | 69,99 € | 4,1 / 5 |
| LEKUFEE LK1202 | PP-Koffer, IP67, Druckausgleichsventil | RC Pro 2, RC 2 | 3,1 kg | 88,81 € | nicht rezensiert |
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Der Lykus-Koffer ist dicht nach IP67 und fasst sechs Akkus, wiegt aber leer so viel wie der gesamte Inhalt der Tasche. Der LEKUFEE LK1202* legt noch ein Druckausgleichsventil und Platz für acht Akkus drauf und ist mit 3,1 kg der schwerste Behälter. Die STARTRC-Tasche ist die leichte Lösung für Ausflüge, bei denen das Gewicht mehr zählt als der Schutz gegen Untertauchen.
Fazit
Die STARTRC Tragetasche ist sinnvoll gebaut. Eine eigene Einlage je Fernsteuerung, eine flache Anordnung der Teile und ein Packgewicht deutlich unter dem eines Koffers sprechen für sie. Die 3,4 von 5 kosten die fehlende Schutzklasse und eine Beschreibung, die bei Akkuplätzen und Ladegerät mehr Fragen offen lässt als beantwortet.
Passend ist sie, wenn du die Basisversion ohne Tasche gekauft hast oder die Originaltasche ersetzen willst und die Mavic 4 Pro zu Fuß zum Startplatz trägst. Wähle die Fassung nach deiner Fernsteuerung, RC 2 oder RC Pro 2.
Eher nicht passend ist sie, wenn du am Wasser, im Regen oder mit mehr als drei Akkus unterwegs bist. Dann gehört die Mavic 4 Pro in einen Koffer nach IP67.
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Welche Fassung der STARTRC-Tasche passt zur Fly More Combo der Mavic 4 Pro?
Die Fassung für die RC 2 mit der Teilenummer 12020058. Die Fly More Combo kommt wie die Basisversion mit der DJI RC 2. Die zweite Fassung mit der Teilenummer 12020057 ist für die RC Pro 2 aus der Creator Combo zugeschnitten, auch wenn ihre Listung die Fly More Combo im Titel nennt.
Passt die DJI RC Pro 2 in die Tasche?
Ja, in die Fassung 12020057. Ihre Einlage ist für die RC Pro 2 mit dem 7-Zoll-Bildschirm geschnitten. Die RC-2-Fassung ist für die kleinere RC 2 mit 5,5-Zoll-Bildschirm geschnitten. Wer die Fernsteuerung später wechselt, braucht unter Umständen auch die andere Tasche.
Wie viele Akkus passen in die STARTRC-Tasche?
Eine Zahl nennt STARTRC nicht, beide Listungen sprechen nur von Flugakkus im Plural. Bei der Mavic 4 Pro wiegt jeder Akku 332 g, drei Akkus aus der Fly More Combo bringen also rund 1 kg mit. Wer mehr als drei Akkus mitnehmen will, ist mit einem Koffer wie dem Lykus Titan M400 und seinen sechs Plätzen sicherer geplant.
Passt das 240-W-Netzteil in die Tasche?
Für die RC-2-Fassung nennt ein Fachhändler eigens Fächer für die Ladestation und das 240-W-Netzteil. Die Amazon-Listungen sprechen dagegen von einem 65-W-Ladegerät (RC Pro 2) bzw. einem 100-W-Ladegerät (RC 2). Für die RC-Pro-2-Fassung ist die Passform des großen Netzteils damit nicht belegt.
Ist die Tasche wasserdicht?
STARTRC beschreibt die PU-Außenhaut als Schutz gegen Wasser, eine Schutzklasse nennt der Hersteller nicht. Regen auf dem Weg zum Startplatz perlt ab, Reißverschluss und Nähte bleiben bei Dauerregen die Schwachstellen. Gegen Untertauchen schützt erst ein Koffer nach IP67.
Wie groß ist die Tasche für die Mavic 4 Pro?
Laut Listung 35 × 32 × 14 cm für die RC-Pro-2-Fassung und 35 × 32 × 15 cm für die RC-2-Fassung. Die gefaltete Mavic 4 Pro misst 257,6 × 124,8 × 106,6 mm. Über und unter der Drohne bleiben damit zusammen nur gut 3 bis 4 cm für Schale und Polster, die Teile liegen nebeneinander.
Wie schwer ist die Tasche gepackt?
Drohne, RC 2, zwei Ersatzakkus und die Ladestation wiegen zusammen rund 2,3 kg. Mit dem Amazon-Wert von 1,0 kg für die RC-2-Fassung kommt die gepackte Tasche auf rund 3,3 kg. Derselbe Inhalt im Lykus Titan M400 mit 2,3 kg Eigengewicht wiegt gut 4,6 kg.
Darf ich die Tasche im Flugzeug als persönlichen Gegenstand mitnehmen?
Das hängt an der Airline. Ins übliche Handgepäckmaß von 55 × 40 × 23 cm passt sie leicht. Für den kleinen persönlichen Gegenstand unter dem Sitz ist sie bei manchen Airlines zu groß, Lufthansa erlaubt dort etwa 40 × 30 × 10 cm. Die Akkus mit je 95,3 Wh gehören immer in die Kabine.
Brauche ich die Tasche, wenn meine Combo schon eine mitbringt?
Fly More Combo und Creator Combo enthalten laut Händlerangaben eine Umhängetasche von DJI. Die STARTRC-Tasche lohnt sich vor allem zur Basisversion, die ohne Tasche kommt, oder als Ersatz, wenn die Originaltasche verschlissen ist. Wer schon eine Tasche hat und mehr Schutz sucht, greift eher zum Hartschalenkoffer.