Die Runden im Einzelnen
Runde 1 Bildsensor und Auflösung
Flip 1/1,3 Zoll, 48 MP, f/1,7
Neo 2 1/2 Zoll, 12 MP, f/2,2
Die Flip trägt den 1/1,3-Zoll-Sensor der Mini-Serie mit 48 Megapixeln und einer Blende von f/1,7. Die Neo 2 nutzt einen 1/2-Zoll-Sensor mit 12 Megapixeln bei f/2,2. Das ergibt rund die doppelte Fläche und etwa eine halbe Blendenstufe mehr Öffnung für die Flip. Deutlicher wird der Unterschied beim Format: Die Flip speichert Fotos mit 8064 × 6048 Pixeln als JPEG und DNG-RAW, die Neo 2 liefert 4.000 × 3.000 Pixel ausschließlich als JPEG. Wer seine Bilder nachbearbeitet, hat bei der Neo 2 keine Rohdaten zur Verfügung. Ein Punkt spricht für die Neo 2: Ihr ISO-Bereich reicht im Video bis 12.800, bei der Flip endet er bei 6.400.
Punkt für Flip: Rund die doppelte Sensorfläche, die vierfache Fotoauflösung und dazu DNG-RAW.
Runde 2 Datenrate und Farbprofil
Flip 150 Mbit/s, D-Log M
Neo 2 80 Mbit/s, kein flaches Profil
Die Flip schreibt mit bis zu 150 Mbit/s und bietet neben dem normalen Profil D-Log M. Die Neo 2 kommt auf 80 Mbit/s ohne flaches Profil. Beides zusammen entscheidet darüber, wie viel Spielraum die Nachbearbeitung hat. Ein flaches Profil nimmt Kontrast zurück, damit sich Farben nachträglich ziehen lassen, und eine höhere Bitrate liefert die Datenreserve dafür. Bei der Neo 2 kommt das Material fertig entwickelt aus der Kamera. Für Social-Media-Clips genügt das, für einen einheitlichen Look über mehrere Aufnahmen fehlt die Grundlage. Der ISO-Bereich in D-Log M endet bei der Flip allerdings schon bei 1.600.
Punkt für Flip: Fast die doppelte Bitrate und ein Profil, das eine Farbkorrektur überhaupt erst trägt.
Flip 31 min, 28 min schwebend
Neo 2 19 min, 17 min mit Schutz
31 Minuten nennt DJI für die Flip, 28 im Schwebeflug. Die Neo 2 kommt auf 19 Minuten, mit montiertem Propellerschutz auf 17. Da der Schutz bei dieser Bauart praktisch immer montiert ist, lautet der ehrliche Vergleich 31 gegen 17 Minuten. Realistisch planbar sind rund 24 bis 27 Minuten gegen 12 bis 15. Bei der Flip ist der Schutzring fest verbaut und in den 31 Minuten bereits enthalten. Der Unterschied verändert die Art zu fliegen: Mit der Flip suchst Du ein Motiv, mit der Neo 2 filmst Du eine Szene und landest.
Punkt für Flip: Die Flip fliegt mit einem Akku fast so lange wie die Neo 2 mit zwei.
Runde 4 Hinderniserkennung
Flip 3D-ToF vorn, Sichtsensor unten
Neo 2 rundum plus LiDAR vorn
Die Flip misst nach vorn mit einem 3D-ToF-Sensor im Bereich von 0,3 bis 8 m bei einem Sichtfeld von 60° × 60°, nach unten arbeiten ein Sichtsensor und ein Infrarotsensor. Nach hinten und zur Seite hat sie keine Sensorik. Die Neo 2 deckt mit einem omnidirektionalen Sichtsystem alle Richtungen zwischen 0,5 und 15 m ab und ergänzt vorn ein LiDAR mit 0,3 bis 8 m. Für eine Drohne, die im Verfolgungsmodus seitlich versetzt fliegt, ist die Rundum-Abdeckung der passendere Ansatz. Beide messen vorn aktiv statt rein optisch und erkennen damit auch bei schlechtem Licht.
Punkt für Neo 2: Die Flip sieht nach vorn und nach unten, die Neo 2 in alle Richtungen.
Flip 2 GB intern plus microSD
Neo 2 49 GB intern, kein Kartenschacht
Auf den ersten Blick gewinnt die Neo 2 mit 49 GB gegen 2 GB. Der zweite Blick dreht das Ergebnis: Die Neo 2 hat keinen Speicherkartenschacht, ihre 49 GB sind die harte Obergrenze eines Flugtags und lassen sich nicht erweitern. Die Flip nimmt microSD-Karten auf, eine 256-GB-Karte kostet wenig und fasst bei 150 Mbit/s rund dreieinhalb Stunden 4K-Material. Ihre 2 GB intern sind dabei lediglich eine Notreserve für gut zwei Minuten. Welche Karte in eine Drohne gehört, steht im Ratgeber zur [Speicherkarte](/ratgeber/sd-karte-drohne/).
Punkt für Flip: 49 GB sind viel und begrenzt, ein Kartenschacht ist praktisch unbegrenzt.
Runde 6 Reichweite und Übertragung
Flip 14 km, O4 serienmäßig
Neo 2 7 km, O4 nur mit Sendeempfänger
Die Flip nutzt DJI O4 ab Werk und erreicht 14 km Flugdistanz, das Livebild kommt mit bis zu 1080p und 60 Bildern. Die Neo 2 verbindet sich in der Basisversion per WLAN mit dem Smartphone, was nur wenige Dutzend Meter trägt. Für O4 braucht sie den digitalen Sendeempfänger, der erst in der Fly More Combo für 329,00 € beiliegt. Damit erreicht sie 6 km nach CE-Norm. Für den Sichtflugbetrieb in Deutschland sind beide Reichweiten mehr als ausreichend, entscheidend ist die Verbindungsstabilität, und die hängt bei der Neo 2 am Zubehör.
Punkt für Flip: Bei der Neo 2 steckt die volle Funkleistung erst in der Combo.
Runde 7 Größe und Gewicht
Flip 249 g, gefaltet 136 × 62 × 165 mm
Neo 2 151 g, 147 × 171 × 41 mm
Der feste Schutzring der Flip faltet sich zwar mit den Armen zusammen, macht das Paket aber hoch: 136 × 62 × 165 mm im gefalteten Zustand. Die Neo 2 misst 147 × 171 × 41 mm mit Propellerschutz und ist damit flach. Sie passt in eine Jackentasche, für die Flip braucht es eine Tasche mit Tiefe. Beim Gewicht stehen 151 g gegen 249 g. Rechtlich ändert das nichts, beide tragen C0 und brauchen [keinen Kompetenznachweis](/ratgeber/drohnenfuehrerschein-brauche-ich-einen/). Bei einem Absturz ist die geringere Masse der Neo 2 trotzdem ein Sicherheitsplus.
Punkt für Neo 2: Die Neo 2 ist flach und 100 g leichter, die Flip baut gefaltet 165 mm hoch.
Flip 308,94 € mit RC-N3
Neo 2 208,95 € (Combo 329,00 €)
Die Neo 2 kostet 208,95 €, die Flip 308,94 € mit der Fernsteuerung RC-N3. Bei den größeren Sets wächst der Abstand deutlich: Die Fly More Combo der Neo 2 liegt bei 329,00 €, die der Flip bei 521,14 €. Zu beachten ist der Lieferumfang: Bei der Flip ist die RC-N3 in der Basisversion enthalten, bei der Neo 2 fehlt der Sendeempfänger für die volle Funkleistung. Wer beide voll ausgestattet vergleicht, stellt 329,00 € gegen 521,14 € und damit rund 192 € Unterschied.
Punkt für Neo 2: 100 € Abstand bei den Basisversionen, bei den Combos wächst er auf fast 200 €.
Datenblatt-Duell
Alle Werte laut Herstellerangaben. Der jeweils vorteilhaftere Wert ist markiert;
wo es keine Rangfolge gibt (Maße, Klassen, Anschlüsse), bleiben beide neutral.
Fluggerät und rechtliche Einstufung
Zwei Antworten auf dieselbe Frage
Flip und Neo 2 lösen dasselbe Problem: eine Drohne, die man ohne Bedenken in der Nähe von Menschen und in Innenräumen fliegen kann. Beide tragen einen Propellerschutz, beide starten von der Handfläche, beide bleiben unter 250 g und damit in Klasse C0.
Ab da gehen sie auseinander, und zwar grundlegend.
Die Flip ist eine Kameradrohne, der man einen Schutzring gegeben hat. Ihr Sensor, ihre Bitrate und ihr Farbprofil stammen aus der Mini-Klasse. Sie ist gebaut, um Material zu liefern, das eine Nachbearbeitung trägt.
Die Neo 2 ist eine Selfiedrohne, der man eine sehr gute Sensorik gegeben hat. Sie ist gebaut, um selbstständig zu fliegen, während Du etwas anderes tust.
Wer diese Rollenverteilung erkennt, hat die Kaufentscheidung fast getroffen.
Der Kamera-Abstand in Zahlen
| DJI Flip | DJI Neo 2 |
|---|
| Sensor | 1/1,3 Zoll | 1/2 Zoll |
| Blende | f/1,7 | f/2,2 |
| Foto | 48 MP, JPEG und DNG | 12 MP, nur JPEG |
| Bitrate | 150 Mbit/s | 80 Mbit/s |
| Farbprofil | Normal und D-Log M | kein flaches Profil |
| Gimbal | 3 Achsen | 2 Achsen |
Vier dieser sechs Zeilen betreffen die Nachbearbeitung. DNG-RAW, D-Log M und 150 Mbit/s sind Werkzeuge für Leute, die ihr Material anschließend schneiden und farblich anpassen. Wer seine Clips direkt aus der App teilt, braucht keins davon.
Ein Wert geht an die Neo 2: Ihr ISO-Bereich reicht im Video bis 12.800, bei der Flip endet er bei 6.400 und in D-Log M sogar bei 1.600. In sehr dunklen Situationen hat die Neo 2 damit mehr Spielraum, den sie allerdings mit dem kleineren Sensor teuer bezahlt.
Die Flugzeit-Frage
Der Unterschied, der im Alltag am stärksten auffällt, steht nicht bei der Kamera: 31 Minuten gegen 17.
Der Wert der Neo 2 von 19 Minuten gilt ohne Propellerschutz. Bei einer Drohne, die für Flüge in Menschennähe und in Innenräumen gebaut ist, sitzt der Schutz praktisch immer drauf, und dann sind es 17 Minuten. Bei der Flip ist der Ring fest verbaut, ihre 31 Minuten enthalten ihn bereits.
Realistisch planbar sind rund 24 bis 27 Minuten gegen 12 bis 15.
Das verändert die Art, wie man fliegt. Mit 25 Minuten kannst Du ein Motiv suchen, mehrere Anflüge probieren und in Ruhe zurückkommen. Mit 13 Minuten fliegst Du eine geplante Szene und landest.
Die Fly More Combos gleichen das teilweise aus: drei Akkus bei beiden, was 93 Minuten bei der Flip und rund 51 Minuten bei der Neo 2 ergibt.
Wo die Neo 2 uneinholbar bleibt
Die Sensorik. Die Flip misst nach vorn mit einem 3D-ToF-Sensor über ein Sichtfeld von 60° × 60° und nach unten mit Sichtsensor und Infrarot. Seitlich und nach hinten hat sie nichts.
Die Neo 2 deckt alle Richtungen zwischen 0,5 und 15 m ab und misst vorn zusätzlich per LiDAR. Für eine Drohne im Verfolgungsmodus ist das der passendere Ansatz, weil sie dabei laufend seitlich versetzt fliegt, um das Motiv im Bild zu halten.
Die Bauform. 151 g gegen 249 g, und gefaltet 41 mm flach gegen 165 mm hoch. Die Neo 2 passt in eine Jackentasche, die Flip braucht eine Tasche mit Tiefe. Für eine Drohne, die spontan mitkommen soll, ist das ein echter Vorteil.
Der Preis. 208,95 € gegen 308,94 €, bei den Combos 329,00 € gegen 521,14 €.
Die Speicher-Falle bei der Neo 2
Ein Punkt sieht auf dem Datenblatt nach einem Vorteil der Neo 2 aus und ist keiner: 49 GB gegen 2 GB internen Speicher.
Die Neo 2 hat keinen Speicherkartenschacht. Ihre 49 GB sind alles, was zur Verfügung steht, und lassen sich nicht erweitern. Bei 80 Mbit/s reicht das für rund 80 Minuten 4K-Material, was bei 17 Minuten Flugzeit je Akku etwa vier bis fünf Akkuladungen entspricht. Danach musst Du übertragen, und das geht per App oder USB-C.
Die Flip hat nur 2 GB intern, nimmt dafür microSD-Karten auf. Eine 256-GB-Karte fasst bei 150 Mbit/s rund dreieinhalb Stunden. Für einen ganzen Fototag ist das der praktikablere Weg.
Was für beide gilt
Beide Drohnen tragen eine Kamera, und daraus folgen in Deutschland dieselben Pflichten:
Der Kompetenznachweis entfällt bei beiden, weil sie unter 250 g bleiben und C0 tragen.
Fazit
Der Punktestand von 5:3 für die Flip* beschreibt die Technik. Die Kaufentscheidung entscheidet die Frage, wofür Du die Drohne brauchst.
Willst Du filmen und fotografieren? Dann führt der Weg zur Flip. Der 1/1,3-Zoll-Sensor mit 48 MP, DNG-RAW, D-Log M und 150 Mbit/s liefert Material einer ganz anderen Klasse, und 31 Minuten Flugzeit geben Dir die Ruhe, es zu suchen. Ab 308,94 € mit der RC-N3, mit Bildschirm-Fernsteuerung für 479,00 €.
Soll die Drohne Dich filmen, während Du etwas anderes tust? Dann ist die Neo 2* die richtige Wahl. Ihre Rundum-Sensorik mit LiDAR ist genau das, was eine Drohne braucht, die im Gelände hinter Dir herfliegt. Plane dabei mit der Fly More Combo für 329,00 €, weil erst dort der Sendeempfänger für die volle Funkverbindung beiliegt.
Ausführlich stehen beide Modelle in unseren Rezensionen: DJI Flip und DJI Neo 2.
Welche der beiden passt zu dir?
Die Rundenbilanz sagt, welches Gerät technisch vorn liegt. Ob es auch das richtige
für dich ist, entscheiden diese Bedingungen.
Nimm die Flip wenn …
- Du willst Fotos in 48 MP mit DNG-RAW für die Nachbearbeitung
- Du filmst in D-Log M und korrigierst Farben nachträglich
- Du brauchst mehr als 20 Minuten Flugzeit am Stück
- Du willst den Speicher per Karte erweitern statt an 49 GB gebunden zu sein
- Du fliegst weiter weg und willst die volle O4-Verbindung ohne Zusatzkauf
Flip bei Amazon ansehen* Nimm die Neo 2 wenn …
- Du nutzt die Verfolgungsmodi im Gelände und brauchst Sensorik in alle Richtungen
- Die Drohne soll flach in eine Jackentasche passen
- Dein Budget liegt bei rund 200 bis 330 €
- Du filmst kurze Clips für Social Media, wo 12 MP und JPEG genügen
- Du willst später mit Brille fliegen und findest die Motion Fly More Combo passend
Neo 2 bei Amazon ansehen* Preise und Varianten
Zwischen beiden liegen aktuell rund 106,91 €,
die Neo 2 ist die günstigere von beiden.
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dadurch nicht. Als Amazon-Partner verdienen wir zudem an qualifizierten Verkäufen.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen DJI Flip und Neo 2?
Die Flip ist eine Kameradrohne mit Schutzring, die Neo 2 eine Selfiedrohne. Die Flip hat den 1/1,3-Zoll-Sensor mit 48 MP, DNG-RAW, D-Log M, 150 Mbit/s und 31 Minuten Flugzeit. Die Neo 2 hat einen 1/2-Zoll-Sensor mit 12 MP, fliegt 19 Minuten, erkennt dafür Hindernisse in alle Richtungen und wiegt mit 151 g rund 100 g weniger.
Welche der beiden hat die bessere Kamera?
Die Flip, deutlich. Ihr 1/1,3-Zoll-Sensor hat rund die doppelte Fläche, ihre Blende öffnet mit f/1,7 statt f/2,2, sie fotografiert mit 48 statt 12 Megapixeln und speichert DNG-RAW. Dazu kommen 150 statt 80 Mbit/s Bitrate und das flache Profil D-Log M. Ein Vorteil bleibt bei der Neo 2: Ihr ISO-Bereich reicht im Video bis 12.800, bei der Flip endet er bei 6.400.
Welche Drohne ist sicherer im Flug?
Die Neo 2, wegen der Sensorik. Sie erkennt Hindernisse in alle Richtungen zwischen 0,5 und 15 m und misst vorn zusätzlich per LiDAR. Die Flip sieht nach vorn mit einem 3D-ToF-Sensor und nach unten, seitlich und nach hinten hat sie keine Sensoren. Beide tragen einen Propellerschutz, bei der Flip fest verbaut, bei der Neo 2 abnehmbar.
Wie lange fliegen DJI Flip und Neo 2 wirklich?
Die Flip nennt 31 Minuten, 28 im Schwebeflug, jeweils mit dem fest verbauten Schutzring. Die Neo 2 kommt auf 19 Minuten, mit montiertem Propellerschutz auf 17. Realistisch planbar sind mit Wind und Sicherheitsreserve rund 24 bis 27 Minuten gegen 12 bis 15. Die Flip fliegt mit einem Akku damit fast so lange wie die Neo 2 mit zwei.
Kann ich bei der Neo 2 eine Speicherkarte einlegen?
Nein. Die Neo 2 hat keinen Speicherkartenschacht, ihre 49 GB interner Speicher sind die harte Obergrenze und fassen rund 80 Minuten 4K-Material. Die Flip hat nur 2 GB intern, nimmt dafür microSD-Karten auf. Eine 256-GB-Karte fasst bei 150 Mbit/s rund dreieinhalb Stunden Material.
Brauche ich für Flip oder Neo 2 einen Drohnenführerschein?
Nein. Die Flip wiegt rund 249 g, die Neo 2 151 g, beide tragen die Klassenkennzeichnung C0 und dürfen in den Unterkategorien A1 und A3 ohne Kompetenznachweis geflogen werden. Pflicht sind bei beiden die Registrierung als Betreiber beim Luftfahrt-Bundesamt, die e-ID-Plakette am Rumpf und eine Haftpflichtversicherung.
Welche passt besser für Innenräume?
Die Neo 2. Sie ist leichter, flacher, erkennt Hindernisse in alle Richtungen und hat mit 119,8° den deutlich weiteren Bildwinkel, was in engen Räumen hilft. Die Flip trägt zwar einen festen Schutzring, sieht aber nur nach vorn und nach unten, und ihre 249 g bringen bei einer Kollision mehr Energie mit.
Warum ist die Flip gefaltet so hoch?
Wegen des fest verbauten Schutzrings. Er faltet sich zwar mit den Armen zusammen, ergibt gefaltet aber ein Paket von 136 × 62 × 165 mm. Die Neo 2 misst mit Propellerschutz 147 × 171 × 41 mm und ist damit flach. Im Rucksack braucht die Flip eine Tasche mit Tiefe, die Neo 2 passt in eine Jackentasche.
Was fehlt der Neo 2 in der Basisversion für 208,95 €?
Der digitale Sendeempfänger, über den die Verbindung per DJI O4 läuft. Ohne ihn verbindet sie sich per WLAN mit dem Smartphone, was nur wenige Dutzend Meter trägt. Der Sendeempfänger liegt erst der Fly More Combo für 329,00 € bei. Wer die Neo 2 auf Distanz fliegen will, sollte deshalb direkt mit der Combo rechnen.
Welche der beiden ist die bessere Selfiedrohne?
Die Neo 2. Sie ist dafür gebaut: Rundum-Sensorik für die Verfolgungsmodi, Handstart, Gestensteuerung, Sprachbefehle und Bedienung über die Apple Watch, dazu ein weiter Bildwinkel von 119,8°. Die Flip kann ebenfalls von der Handfläche starten, ist aber eine Kameradrohne mit Schutzring und hat für die Verfolgung im Gelände keine seitliche Sensorik.