Technische Daten
Fluggerät
| Startgewicht | 151 g ohne, 160 g mit digitalem Sendeempfänger |
|---|---|
| Abmessungen | 147 × 171 × 41 mm (mit Propellerschutz) |
| Max. Steiggeschwindigkeit | 0,5 m/s (Cine) · 3 m/s (Normal) · 5 m/s (Sport) |
| Max. Horizontalgeschwindigkeit | 8 m/s (Normal) · 12 m/s (Sport und Tracking) |
| Max. Flugzeit | ca. 19 Minuten, ca. 17 Minuten mit Propellerschutz |
| Max. Schwebezeit | ca. 18 Minuten, ca. 16,5 Minuten mit Propellerschutz |
| Max. Flugdistanz | 7 km |
| Windwiderstand | 10,7 m/s (Windstärke 5) |
| Max. Starthöhe | 2.000 m über Meereshöhe |
| Betriebstemperatur | -10 bis 40 °C |
| Satellitensysteme | GPS, Galileo, BeiDou |
| Drohnenklasse | C0 (EU) |
Sensorik
| Hinderniserkennung | omnidirektionales Sichtsystem mit Infrarot-Sensor |
|---|---|
| LiDAR | an der Front, Messbereich 0,3 bis 8 m |
| Erkennungsreichweite | 0,5 bis 15 m in alle Richtungen |
Kamera und Gimbal
| Bildsensor | 1/2-Zoll-Bildsensor, 12 MP |
|---|---|
| Objektiv | Sichtfeld 119,8°, Blende f/2,2, Fokus ab 0,7 m |
| ISO-Bereich | 100 bis 3.200 (Foto automatisch) · 100 bis 12.800 (Video und manuell) |
| Verschlusszeit | Video 1/8000 bis 1/30 s · Foto 1/8000 bis 1/10 s |
| Fotoauflösung | 4.000 × 3.000 Pixel (12 MP), JPEG |
| Videoauflösungen | 4K bis 60 fps · 1080p bis 100 fps |
| Max. Bitrate | 80 Mbit/s, MP4 |
| Gimbal | mechanischer 2-Achsen-Gimbal (Neigen, Rollen), dazu RockSteady |
| Steuerbarer Neigebereich | -90° bis 70° |
Übertragung und Steuerung
| Standardverbindung | WLAN zum Smartphone |
|---|---|
| Erweiterte Verbindung | DJI O4 über den Neo 2 Digitalen Sendeempfänger |
| Max. Reichweite | 6 km (CE) · 10 km (FCC) |
| Live-Bild | bis 1080p/60 fps · bis 100 fps mit Goggles 3 |
| Latenz | 120 ms mit RC-N3 · ab 50 ms mit Goggles 3 |
| Freihändige Bedienung | Handstart, Gestensteuerung, Sprachbefehle, Apple Watch |
Akku und Speicher
| Akkukapazität | 1.606 mAh, 11,5 Wh |
|---|---|
| Ladezeit | ca. 68 Minuten über die Ladestation, ca. 70 Minuten direkt |
| Interner Speicher | 49 GB |
| Speicherkarte | kein Steckplatz vorhanden |
Die DJI Neo 2 ist die zweite Generation der leichtesten DJI-Drohne und behebt genau die Punkte, an denen die erste Neo Federn ließ. Sie bekommt eine zweite Gimbal-Achse, eine Hinderniserkennung in alle Richtungen samt LiDAR an der Front und den doppelten internen Speicher. Der Preis dafür sind 16 g Mehrgewicht, die sie mit 151 g weiterhin klar unter der 250-Gramm-Grenze halten. Diese Rezension ordnet sie anhand des DJI-Datenblatts, der Amazon-Listungen und des Vergleichs mit der ersten Neo ein.
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Die Hinderniserkennung arbeitet in alle Richtungen und wird vorn durch einen LiDAR-Sensor ergänzt, damit erkennt die Drohne im Verfolgungsmodus auch Äste und Pfosten, die eine rein optische Erkennung übersieht
- Der mechanische 2-Achsen-Gimbal gleicht Neigen und Rollen aus, wodurch der Horizont bei Seitenwind gerade bleibt und die Software weniger Bildfläche wegschneiden muss
- 4K bei 60 Bildern pro Sekunde erlauben flüssige Schwenks und halbe Zeitlupe, die erste Neo blieb bei 4K/30
- 49 GB interner Speicher fassen rund 80 Minuten 4K-Material und nehmen dem fehlenden Kartenschacht viel von seiner Schärfe
- 10,7 m/s Windwiderstand entsprechen Windstärke 5 und liegen deutlich über den 8 m/s des Vorgängers, der Rückflug bei auffrischendem Wind wird dadurch planbarer
- Mit 151 g bleibt sie klar unter der 250-Gramm-Grenze und darf in A1 ohne Kompetenznachweis geflogen werden
Das spricht dagegen
- Es gibt weiterhin keinen Speicherkartensteckplatz, die 49 GB sind die harte Obergrenze eines Flugtags
- 19 Minuten Flugzeit bleiben knapp, mit montiertem Propellerschutz sind es 17 Minuten
- Fotos speichert die Drohne ausschließlich als JPEG, ein Rohformat für die Nachbearbeitung fehlt
- Die volle Reichweite von 6 km gilt nur mit dem digitalen Sendeempfänger, der erst ab der Fly More Combo für 329,00 € beiliegt
- Der 1/2-Zoll-Sensor bleibt unverändert und liefert bei schwachem Licht sichtbar mehr Rauschen als die 1/1,3-Zoll-Sensoren der Mini-Serie
Was DJI an der Neo verbessert hat
Die erste DJI Neo war ein Gerät mit klarem Zweck und klaren Auslassungen: Handstart und Motivverfolgung ja, dafür ein Gimbal mit nur einer mechanischen Achse, 22 GB Speicher und keine Sensorik außer nach unten. Die Neo 2 räumt genau diese Punkte ab.
Drei Änderungen tragen den Sprung. Die zweite Gimbal-Achse stabilisiert nun auch das Rollen mechanisch. Die Hinderniserkennung arbeitet in alle Richtungen und bekommt vorn einen LiDAR-Sensor. Und der interne Speicher wächst von 22 auf 49 GB. Bezahlt wird das mit 16 g Mehrgewicht, was bei 151 g rechtlich folgenlos bleibt.
Der 2-Achsen-Gimbal und der Unterschied zur Software
Bei der ersten Neo glich der Motor nur die Neigeachse aus, Rollen und Schwenken übernahm die Software. Softwarestabilisierung funktioniert so: Der Sensor nimmt ein größeres Bild auf, als am Ende gespeichert wird, und der Ausschnitt wandert gegen die Bewegung. Das kostet Bildfläche und erzeugt bei starken Korrekturen ein Wabern an den Rändern.
Die Neo 2 verlagert die Rollachse in die Mechanik. Praktisch heißt das: Bei Seitenwind bleibt der Horizont waagerecht, ohne dass die Software Bildfläche opfern muss. Die verbleibende Achse, das Schwenken, korrigiert weiterhin RockSteady, und diese Achse fällt am wenigsten auf, weil sie sich vor allem bei ruckartigen Richtungswechseln bemerkbar macht.
Ein vollwertiger 3-Achsen-Gimbal wie in der DJI Mini 4K bleibt es damit nicht. Für die Aufnahmesituationen, in denen eine Selfiedrohne eingesetzt wird, also Verfolgungsflüge bei mittlerem Tempo, ist der Unterschied allerdings deutlich kleiner geworden.
LiDAR an der Front: der eigentliche Fortschritt
Die interessanteste Zeile im Datenblatt betrifft die Sensorik. Neben dem omnidirektionalen Sichtsystem sitzt vorn ein LiDAR-Sensor mit einem Messbereich von 0,3 bis 8 m.
Optische Hinderniserkennung funktioniert über Bildvergleich zwischen zwei Kameras. Sie braucht Struktur und Kontrast, um Entfernungen zu berechnen, und genau daran scheitert sie bei den gefährlichsten Hindernissen: dünnen Ästen vor unruhigem Hintergrund, Stromleitungen gegen hellen Himmel, Netzen und Zäunen. Ein LiDAR misst stattdessen die Laufzeit eines ausgesendeten Lichtimpulses und braucht dafür keinen Bildkontrast.
Für eine Drohne, die dir selbstständig durch Wald, Park oder Skigebiet folgt, ist das der praktisch relevanteste Zugewinn der zweiten Generation. Der Messbereich von 8 m reicht bei den 12 m/s Verfolgungstempo für eine Bremsung von gut einer halben Sekunde Vorwarnzeit.
4K mit 60 Bildern und was das ändert
Die erste Neo filmte 4K mit 30 Bildern pro Sekunde. Die Neo 2 schafft 4K mit 60 fps und Full HD mit bis zu 100 fps.
Zwei Dinge folgen daraus. Erstens werden schnelle Schwenks flüssiger, weil doppelt so viele Zwischenschritte aufgezeichnet werden. Gerade bei Verfolgungsflügen mit seitlicher Bewegung fällt der Unterschied auf. Zweitens lassen sich 60-fps-Aufnahmen in der Nachbearbeitung auf halbes Tempo verlangsamen und laufen dann noch mit 30 fps, also flüssig. Bei 100 fps in Full HD wird daraus eine echte Zeitlupe.
Der Sensor bleibt mit 1/2 Zoll und 12 MP unverändert. Bei gutem Licht ist das ausreichend, in Dämmerung und Wald zeigt sich weiterhin die Grenze eines kleinen Sensors: mehr Rauschen und weniger Zeichnung in den Schatten als bei den 1/1,3-Zoll-Sensoren der Mini-Serie.
49 Gigabyte statt Speicherkarte
Der fehlende Kartenschacht war der meistgenannte Kritikpunkt der ersten Neo. Die Neo 2 behält ihn, verdoppelt aber den Speicher auf 49 GB.
| Aufnahmemodus | Bitrate | Kapazität bei 49 GB |
|---|---|---|
| 4K/60 in höchster Qualität | 80 Mbit/s | ca. 80 min |
| 4K/30 | ca. 60 Mbit/s | ca. 105 min |
| 1080p/60 | ca. 40 Mbit/s | ca. 160 min |
Achtzig Minuten 4K entsprechen etwa vier bis fünf Akkuladungen. Damit bestimmt der Akku die Länge eines Flugtags, der Speicher reicht über mehrere Ladungen hinweg. Wer viel filmt, überträgt zwischendurch per WLAN aufs Smartphone oder per USB-C an den Rechner.
Flugzeit und Ladezeit realistisch gerechnet
Die 19 Minuten aus dem Datenblatt entstehen unter Laborbedingungen. Mit montiertem Propellerschutz, und der gehört bei dieser Drohne praktisch immer dran, sind es 17 Minuten. Nach Abzug von Start, Positionierung und Reserve bleiben realistisch 12 bis 14 Minuten Aufnahmezeit.
Dem stehen rund 68 Minuten Ladezeit gegenüber. Das Verhältnis erklärt, warum die Fly More Combo mit drei Akkus für die meisten Käufer die sinnvollere Wahl ist: Drei Akkus ergeben etwa 40 Minuten nutzbare Flugzeit am Stück. Was sonst an der Flugzeit zehrt, steht im Ratgeber zur Flugzeit von Drohnen.
Windstärke 5 und die Folgen für die Planung
Der Windwiderstand steigt von 8 auf 10,7 m/s, also von Windstärke 4 auf 5. Das klingt nach wenig und ist bei einer 151-Gramm-Drohne viel: Windstärke 5 bedeutet eine frische Brise, bei der kleine Laubbäume schwanken.
Trotzdem bleibt Wind der wichtigste Planungsfaktor. Der Grund ist physikalisch: Der Energiebedarf steigt mit dem Quadrat der Relativgeschwindigkeit. Fliegst du mit 5 m/s Rückenwind hinaus und musst gegen denselben Wind zurück, verbrauchst du für den Rückweg ein Vielfaches der Energie des Hinwegs. Wie man Windprognosen vor dem Start richtig liest, beschreiben wir beim Drohnenflug bei Wind.
Die drei Kaufvarianten im Vergleich
Der Lieferumfang unterscheidet sich stark, und davon hängt ab, was die Drohne kann.
| Variante | Preis | Enthält | Reichweite |
|---|---|---|---|
| Basis | 208,95 € | Drohne, ein Akku, Propellerschutz | WLAN, wenige Dutzend Meter |
| Fly More Combo | 329,00 € | zusätzlich Sendeempfänger, drei Akkus, Ladestation | bis 6 km über O4 |
| Motion Fly More Combo | 480,90 € | zusätzlich RC Motion 3 und Goggles N3 | bis 6 km, Flug per Brille |
Die Basisversion ist die Selfie-Kamera: Handstart, ActiveTrack, Aufnahme im Nahbereich. Sobald du frei fliegen und Landschaft aufnehmen willst, brauchst du den Sendeempfänger aus der Fly More Combo*. Die Motion Combo richtet sich an alle, die aus der Ich-Perspektive fliegen möchten; beim Brillenflug schreibt die Drohnenverordnung allerdings einen Beobachter vor.
Für wen sich die Neo 2 lohnt
Sie passt, wenn du Aufnahmen von dir selbst willst und niemanden zum Filmen hast: beim Wandern, Radfahren, Skifahren, am Strand. Gegenüber der ersten Neo ist sie in genau den Situationen besser, in denen es eng wird, also bei Verfolgungsflügen in Waldstücken, zwischen Gebäuden und bei Seitenwind. Auch als Zweitdrohne neben einer größeren Kameradrohne ergibt sie Sinn.
Weniger passend ist sie für klassische Landschaftsfotografie. Das extreme Weitwinkel mit 119,8° Sichtfeld, der 1/2-Zoll-Sensor und die JPEG-Beschränkung zeigen alle in dieselbe Richtung. Wer Fotos nachbearbeiten will, ist bei der DJI Mini 4 Pro mit ihrem RAW-Format und dem größeren Sensor besser aufgehoben.
Alternativen im Vergleich
| Modell | Gewicht | Gimbal | Flugzeit | Sensorik | Preis |
|---|---|---|---|---|---|
| DJI Neo 2 | 151 g | 2 Achsen mechanisch | 19 min | rundum + LiDAR | ca. 208,95 € |
| DJI Neo | 135 g | 1 Achse mechanisch | 18 min | nur abwärts | ca. 137,00 € |
| DJI Flip | 249 g | 3 Achsen mechanisch | 31 min | vorn LiDAR, abwärts | ca. 308,94 € |
| HOVERAir X1 Pro | 192 g | 2 Achsen mechanisch | 16 min | hinten ToF, abwärts | ca. 499,00 € |
Die erste Neo bleibt der günstigste Einstieg und reicht für Aufnahmen auf freier Fläche. Die Flip ist die deutlich stärkere Kamera mit vollem Gimbal, 1/1,3-Zoll-Sensor und 31 Minuten Flugzeit, dafür wiegt sie 249 g und startet nicht so unkompliziert aus der Hand. Die HOVERAir X1 Pro verfolgt dasselbe Konzept mit mehr Aufnahmemodi, kostet aber mehr als das Doppelte.
Fazit
Die DJI Neo 2 ist ab 208,95 € die konsequente zweite Generation: Sie behält den Handstart und den Propeller-Rundumschutz und ergänzt sie um die Sensorik und die Gimbal-Achse, die der ersten Neo gefehlt haben. Der LiDAR an der Front ist dabei mehr als ein Datenblatt-Argument, weil er genau die Hindernisse erkennt, an denen optische Systeme scheitern.
Mit einer Gesamtwertung von 4,2 von 5 ist sie die Empfehlung für Selbstaufnahmen in bewegtem Gelände. Abzüge gibt es für 19 Minuten Flugzeit und den weiterhin fehlenden Kartenschacht. Wer regelmäßig länger als eine Viertelstunde am Stück fliegen will, plant die Fly More Combo* gleich mit ein; wer vor allem Landschaft filmen möchte, legt den Aufpreis zur DJI Flip* an und bekommt dafür einen vollen 3-Achsen-Gimbal und den größeren Sensor.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen DJI Neo und DJI Neo 2?
Die Neo 2 bekommt eine zweite mechanische Gimbal-Achse, eine Hinderniserkennung in alle Richtungen samt LiDAR an der Front, 4K mit 60 statt 30 Bildern pro Sekunde, 49 statt 22 GB Speicher und Windstärke 5 statt 4. Dafür wiegt sie 151 g statt 135 g und kostet rund 70 € mehr. Beide starten von der Handfläche und bleiben unter 250 g.
Braucht man für die DJI Neo 2 einen Drohnenführerschein?
Nein. Mit 151 g fällt sie unter die 250-Gramm-Grenze und trägt die Klassenkennzeichnung C0. In den Unterkategorien A1 und A3 verlangt die EU-Drohnenverordnung dafür keinen Kompetenznachweis. Als Betreiber musst du dich trotzdem beim Luftfahrt-Bundesamt registrieren, weil eine Kamera verbaut ist, und eine Haftpflichtversicherung abschließen.
Wie weit fliegt die DJI Neo 2?
Das Datenblatt nennt 6 km nach CE-Norm und 10 km nach FCC. Diese Werte gelten mit dem DJI Neo 2 Digitalen Sendeempfänger, der die O4-Übertragung bereitstellt. Ohne ihn läuft die Verbindung über WLAN zum Smartphone und reicht nur einige Dutzend Meter weit. Rechtlich begrenzt ohnehin die Sichtverbindung: Du musst die Drohne durchgehend mit eigenen Augen sehen können.
Hat die DJI Neo 2 einen Speicherkartenslot?
Nein. Sie speichert ausschließlich auf 49 GB internem Speicher, gegenüber 22 GB bei der ersten Neo. Bei 80 Mbit/s Bitrate reicht das für etwa 80 Minuten 4K-Material. Übertragen wird per DJI-Fly-App über WLAN oder per USB-C an den Rechner. Vor einem längeren Ausflug lohnt es sich, den Speicher zu leeren.
Wie gut ist die Hinderniserkennung der DJI Neo 2?
Sie arbeitet omnidirektional, also in alle Richtungen, kombiniert ein Sichtsystem mit einem Infrarot-Sensor und wird vorn durch LiDAR ergänzt. Der LiDAR misst von 0,3 bis 8 m, die optische Erkennung reicht von 0,5 bis 15 m. Der LiDAR ist dabei der entscheidende Zusatz: Er erkennt auch dünne Strukturen wie Äste und Leitungen, an denen rein optische Systeme scheitern.
Lohnt sich die Fly More Combo der DJI Neo 2?
Sie kostet 329,00 € statt 208,95 € und enthält den digitalen Sendeempfänger, drei Akkus und die Ladestation. Der Aufpreis von rund 120 € ergibt Sinn, sobald du mehr als 17 Minuten am Stück fliegen oder die volle Reichweite nutzen willst. Wer die Drohne rein als Selfie-Kamera im Nahbereich verwendet, kommt mit der Basisversion aus.
Was steckt in der Motion Fly More Combo?
Sie kostet 480,90 € und ergänzt die Fly More Combo um die Bewegungssteuerung RC Motion 3 und die FPV-Brille Goggles N3. Damit fliegst du die Neo 2 aus der Ich-Perspektive, gesteuert über Handbewegungen statt über Sticks. Beim Brillenflug schreibt die Drohnenverordnung einen Beobachter vor, der die Drohne durchgehend im Blick behält.
Wie windempfindlich ist die DJI Neo 2?
DJI gibt 10,7 m/s an, das entspricht Windstärke 5 und liegt deutlich über den 8 m/s der ersten Neo. Bei einer Drohne mit 151 g bleibt Wind trotzdem der wichtigste Planungsfaktor, weil der Rückflug gegen den Wind überproportional viel Akku verbraucht. Als Faustregel gilt: früher umkehren, als die Restanzeige es nahelegt.
Kann die DJI Neo 2 einem Motiv folgen?
Ja, über ActiveTrack. Die Drohne erkennt das Motiv visuell, hält es im Bild und fliegt mit bis zu 12 m/s mit. Dazu kommen feste Aufnahmemodi und SelfieShot für schnelle Einzelaufnahmen. Neu ist die Steuerung über die Apple Watch, mit der sich Livebild, Flugstatus und Tracking-Einstellungen ohne Smartphone prüfen lassen.
Wie lange lädt der Akku der DJI Neo 2?
Ein Akku mit 1.606 mAh und 11,5 Wh braucht laut Datenblatt rund 68 Minuten in der Zweiwege-Ladestation und etwa 70 Minuten beim direkten Laden in der Drohne. Das ist deutlich länger als die Flugzeit, weshalb die Fly More Combo mit ihren drei Akkus für längere Ausflüge die praktischere Wahl ist.