Die Runden im Einzelnen
Mini 3 Pro 1/1,3 Zoll, 48 MP, f/1,7
Mini 4 Pro 1/1,3 Zoll, 48 MP, f/1,7
Beide Drohnen tragen denselben 1/1,3-Zoll-CMOS mit 48 Megapixeln, dieselbe feste Blende f/1,7, dieselbe Brennweite von 24 mm Kleinbild-Äquivalent und denselben Bildwinkel von 82,1°. Die maximale Fotoauflösung liegt bei beiden bei 8064 × 6048 Pixeln, der Fokusbereich beginnt bei 1 m, und beide schreiben mit bis zu 150 Mbit/s. Auch Startgewicht, Flugzeit, Windwiderstand, Höchstgeschwindigkeit und Starthöhe stimmen überein. Ein Standbild bei Tageslicht sieht deshalb bei beiden Drohnen praktisch gleich aus.
Gleichstand: Sensor, Auflösung, Blende, Brennweite, Bildwinkel und Bitrate sind identisch.
Runde 2 Hinderniserkennung
Mini 3 Pro vorn, hinten, unten
Mini 4 Pro in alle Richtungen
Die Mini 3 Pro erkennt Hindernisse nach vorn (0,39 bis 25 m), nach hinten (0,36 bis 23,4 m) und nach unten. Zur Seite hat sie keine Sensoren. Das klingt nach einer Lücke am Rand und trifft eine häufige Flugsituation: Beim Kreisen um ein Motiv, bei seitlichen Kamerafahrten und beim Ausweichen bewegt sich die Drohne genau in diese Richtung. Die Mini 4 Pro ergänzt seitliche und nach oben gerichtete Sensoren und deckt damit alle Richtungen ab, seitlich mit einem Messbereich von 0,5 bis 12 m. Beide nutzen ein Assistenzsystem, das erkannte Hindernisse automatisch umfliegt.
Punkt für Mini 4 Pro: Seitlich fliegt die Mini 3 Pro blind, und genau seitlich bewegt sie sich beim Kreisen um ein Motiv.
Runde 3 Bildraten und Zeitlupe
Mini 3 Pro 4K/60, Zeitlupe 1080p/120
Mini 4 Pro 4K/100, Full HD bis 200
Die Mini 3 Pro filmt 4K mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde, für Zeitlupe muss sie auf 1080p mit 120 Bildern herunter. Die Mini 4 Pro schafft 4K mit 100 Bildern und Full HD mit 200. Praktisch heißt das: Bei der Mini 4 Pro entsteht vierfache Zeitlupe ohne Auflösungsverlust, bei der Mini 3 Pro kostet dieselbe Verlangsamung den Sprung auf Full HD. Für ruhige Landschaftsaufnahmen spielt der Unterschied keine Rolle, für Action- und Verfolgungsaufnahmen schon.
Punkt für Mini 4 Pro: Vierfache Zeitlupe in voller Auflösung gegenüber zweifacher in Full HD.
Mini 3 Pro Normal und D-Cinelike
Mini 4 Pro D-Log M und HLG in 10 Bit
Die Mini 3 Pro bietet neben dem normalen Profil D-Cinelike, ein flaches Profil in 8 Bit. Die Mini 4 Pro liefert D-Log M und HLG in 10 Bit. Der Unterschied zwischen 8 und 10 Bit klingt klein und ist erheblich: 8 Bit ergeben 256 Abstufungen je Farbkanal, 10 Bit ergeben 1.024. Beim Ziehen von Kontrast und Farbe in der Nachbearbeitung entscheidet genau das darüber, ob Himmelsverläufe sauber bleiben oder in sichtbaren Stufen abreißen. Wer sein Material farbkorrigiert, bekommt hier den größten Unterschied dieses Vergleichs.
Punkt für Mini 4 Pro: 10 Bit statt 8 Bit vervielfachen die Farbabstufungen, die eine Korrektur überlebt.
Mini 3 Pro DJI O3, 8 km (CE)
Mini 4 Pro DJI O4, bis 20 km
Die Mini 3 Pro nutzt DJI O3 mit 1080p bei 30 Bildern und 18 Mbit/s, die Reichweite liegt bei 8 km nach CE-Norm und die Latenz bei rund 120 ms. Die Mini 4 Pro setzt O4 ein und erreicht bis zu 20 km. Für den Flugbetrieb in Deutschland ist die Reichweite zweitrangig, weil ohnehin auf Sicht geflogen wird. Entscheidend ist die Störfestigkeit: In bebauter Umgebung sinkt die Reichweite bei beiden Systemen deutlich, und dort hält die neuere Generation das Bild länger stabil. Ein abreißendes Livebild ist die häufigste Ursache für unruhiges Fliegen.
Punkt für Mini 4 Pro: Eine Generation neuer, was in bebauter Umgebung ein stabileres Livebild bedeutet.
Runde 6 Lange Flüge ohne Akkuwechsel
Mini 3 Pro Plus-Akku mit 47 min
Mini 4 Pro kein Plus-Akku
Für die Mini 3 Pro bietet DJI zusätzlich einen Intelligent Flight Battery Plus an, der die Flugzeit von 34 auf 47 Minuten hebt. Das ist der höchste Wert, den eine Mini erreicht. Der Haken steht im Datenblatt: Der größere Akku hebt das Startgewicht über 249 g, womit die Drohne die C0-Einstufung verlässt. Damit werden Kompetenznachweis und Abstandsregeln der nächsthöheren Klasse relevant. Für Flüge über offenem Gelände ist der Plus-Akku trotzdem ein Werkzeug, das die Mini 4 Pro nicht anbietet.
Punkt für Mini 3 Pro: 47 Minuten am Stück bietet in dieser Klasse sonst niemand, allerdings zum Preis der C0-Einstufung.
Runde 7 Gimbal-Beweglichkeit
Mini 3 Pro Neigen -90° bis 60°, Hochformat 90°
Mini 4 Pro Neigen -135° bis 80°, Rollen -135° bis 45°
Beide Drohnen drehen die Kamera mechanisch um 90 Grad ins Hochformat und liefern damit 9:16-Material in voller Sensorauflösung. Der steuerbare Neigebereich der Mini 3 Pro reicht von -90° bis 60°, bei der Mini 4 Pro von -135° bis 80°, dazu kommen ein größerer Rollbereich und ein Schwenkbereich von ±30°. Im Alltag nutzt kaum jemand die Extremstellungen, für Aufnahmen steil nach oben oder für ungewöhnliche Winkel hat die Mini 4 Pro mehr Reserve.
Punkt für Mini 4 Pro: Beide drehen ins Hochformat, die Mini 4 Pro hat in allen Achsen mehr Spielraum.
Runde 8 Preis für ein Set mit Bildschirm-Fernsteuerung
Mini 3 Pro 664,00 € mit DJI RC
Mini 4 Pro 1.049,00 € mit DJI RC 2
Die Mini 3 Pro kostet 664,00 € und bringt die DJI RC mit, eine Fernsteuerung mit eigenem Bildschirm. Kein Smartphone einklemmen, kein Akku des Handys, kein unterbrechender Anruf. Die Mini 4 Pro kostet 679,00 € mit der RC-N2, bei der das Smartphone als Bildschirm dient. Wer bei der Mini 4 Pro dieselbe Bedienform will, braucht die Fly More Combo mit der DJI RC 2 für 1.049,00 €. Der Abstand für vergleichbare Ausstattung beträgt damit 385 €, wobei in der Combo zusätzlich zwei Akkus und eine Ladestation stecken.
Punkt für Mini 3 Pro: 385 € Unterschied für dieselbe Bedienform, das ist der stärkste Punkt der älteren Generation.
Datenblatt-Duell
Alle Werte laut Herstellerangaben. Der jeweils vorteilhaftere Wert ist markiert;
wo es keine Rangfolge gibt (Maße, Klassen, Anschlüsse), bleiben beide neutral.
Fluggerät und rechtliche Einstufung
Warum dieses Duell anders läuft als erwartet
Bei einem Generationswechsel erwartet man einen besseren Sensor. Genau den gibt es hier nicht.
Mini 3 Pro und Mini 4 Pro tragen denselben 1/1,3-Zoll-CMOS mit 48 Megapixeln, dieselbe feste Blende f/1,7, dieselbe Brennweite und denselben Bildwinkel. Die maximale Fotoauflösung stimmt bei 8064 × 6048 Pixeln überein, die Bitrate bei 150 Mbit/s.
Auch fliegerisch sind sie Zwillinge: unter 249 g, 34 Minuten Flugzeit, 30 Minuten schwebend, 18 km Flugdistanz, 10,7 m/s Windwiderstand, 16 m/s Spitze, 4.000 m Starthöhe, Freigabe von -10 bis 40 °C.
Was die Mini 4 Pro besser macht, liegt um die Kamera herum: mehr Sensoren, höhere Bildraten, bessere Farbprofile, neueres Funksystem. Für die Frage nach dem Wechsel ist das eine gute Nachricht, denn keiner dieser Punkte betrifft die Bildqualität eines einzelnen Standbilds bei Tageslicht.
Die Preisfrage: 664 € gegen 1.049 €
Der entscheidende Punkt dieses Vergleichs steht auf dem Lieferschein.
| Mini 3 Pro | Mini 4 Pro |
|---|
| Mit Smartphone-Halter | keine Variante gelistet | 679,00 € (RC-N2) |
| Mit eigenem Bildschirm | 664,00 € (DJI RC) | 1.049,00 € (DJI RC 2, Combo) |
| Akkus im Set | 1 | 1 bzw. 3 |
Die Mini 3 Pro für 664,00 €* kommt mit der DJI RC, einer Fernsteuerung mit eingebautem Bildschirm. Das ist im Alltag ein deutlicher Unterschied: kein Smartphone einklemmen, kein Kabel, kein Handyakku, der während des Flugs leer wird, und kein Anruf, der die App unterbricht.
Bei der Mini 4 Pro für 679,00 €* liegt die RC-N2 bei, die das Smartphone als Bildschirm nutzt. Wer dieselbe Bedienform wie bei der Mini 3 Pro will, braucht die Fly More Combo für 1.049,00 €*, in der zusätzlich zwei weitere Akkus und eine Ladestation stecken.
Für vergleichbare Ausstattung trennen die beiden also 385 €. Das ist der Preis von drei Ersatzakkus plus einem ND-Filterset.
Wann die seitliche Sensorik wirklich zählt
Die Rundum-Erkennung der Mini 4 Pro ist ihr stärkstes Argument. Ob sie für Dich zählt, hängt daran, wie Du fliegst.
Sie zählt kaum, wenn Du überwiegend geradeaus fliegst: Landschaftsaufnahmen, Überflüge, Motivsuche in offenem Gelände, Aufstiege für den Überblick. In all diesen Fällen zeigt die Bewegungsrichtung nach vorn, und dort sieht auch die Mini 3 Pro bis 25 m weit.
Sie zählt deutlich, wenn die Drohne seitlich versetzt fliegt. Drei typische Situationen:
- Kreisen um ein Motiv. Die Drohne umrundet einen Turm, einen Baum oder eine Person. Ihre Bewegungsrichtung ist dabei permanent seitlich.
- Seitliche Kamerafahrten. Der klassische Schwenk entlang einer Häuserzeile oder einer Felswand.
- Motivverfolgung im Gelände. Beim Nachfliegen versetzt sich die Drohne laufend zur Seite, um das Motiv im Bild zu halten.
Wer diese Aufnahmen macht, kauft mit der Mini 4 Pro Sicherheit, die sich nicht nachrüsten lässt. Wer sie nicht macht, zahlt für eine Funktion, die im Hintergrund läuft.
Die 10-Bit-Frage
Der zweite echte Unterschied betrifft die Nachbearbeitung. Die Mini 4 Pro nimmt D-Log M und HLG in 10 Bit auf, die Mini 3 Pro bietet D-Cinelike in 8 Bit.
8 Bit ergeben 256 Helligkeitsabstufungen je Farbkanal, 10 Bit ergeben 1.024. Solange das Material unverändert bleibt, sieht man davon nichts. Sobald Kontrast und Farben gezogen werden, werden aus den Abstufungen Sprünge, und die zeigen sich zuerst dort, wo Farbverläufe weich sein müssten: im Himmel.
Praktische Faustregel: Wer seine Clips schneidet und veröffentlicht, kommt mit 8 Bit gut zurecht. Wer farbkorrigiert und einen einheitlichen Look über mehrere Clips legt, merkt den Unterschied bei jedem Himmel.
Fazit
Nach Punkten steht es 5:2 bei einem Unentschieden für die Mini 4 Pro. Ihre Vorteile sind echt: Sensorik in alle Richtungen, 4K mit 100 Bildern, D-Log M in 10 Bit und das neuere Funksystem O4.
Für einen Umstieg von der Mini 3 Pro reicht das trotzdem selten. Der Sensor bleibt derselbe, die Flugleistung auch, und die Bildqualität eines Standbilds unterscheidet sich nicht.
Für einen Neukauf entscheidet der Anwendungsfall. Wer eng um Motive fliegt oder farbkorrigiert, nimmt die Mini 4 Pro* und kann mit der RC-N2-Version bei 679 € bleiben.
Alle anderen bekommen mit der Mini 3 Pro für 664 €* dieselbe Kamera, dieselbe Flugzeit und dazu eine Fernsteuerung mit eigenem Bildschirm, für die bei der Mini 4 Pro 1.049 € fällig wären. Unter Preis-Leistungs-Gesichtspunkten ist das in dieser Klasse schwer zu schlagen.
Ausführlich stehen beide Modelle in unseren Rezensionen: DJI Mini 3 Pro und DJI Mini 4 Pro.
Welche der beiden passt zu dir?
Die Rundenbilanz sagt, welches Gerät technisch vorn liegt. Ob es auch das richtige
für dich ist, entscheiden diese Bedingungen.
Nimm die Mini 3 Pro wenn …
- Du willst eine Fernsteuerung mit eigenem Bildschirm, ohne 1.049 € auszugeben
- Du fliegst überwiegend geradeaus und in Landschaften statt eng um Motive herum
- Dir reichen 4K mit 60 Bildern und ein flaches 8-Bit-Profil
- Du planst lange Flüge am Stück und willst den Plus-Akku mit 47 Minuten nutzen
- Der Preisunterschied von 385 € geht bei Dir eher in Akkus, Filter oder eine Tasche
Mini 3 Pro bei Amazon ansehen* Nimm die Mini 4 Pro wenn …
- Du kreist um Motive, fliegst seitliche Kamerafahrten oder oft in engem Gelände
- Du korrigierst Deine Aufnahmen farblich und willst D-Log M in 10 Bit
- Du brauchst Zeitlupe in voller 4K-Auflösung statt in Full HD
- Du fliegst häufig in bebauter Umgebung, wo das Funksystem gefordert ist
- Du nutzt ohnehin lieber Dein Smartphone als Bildschirm und sparst mit der RC-N2-Version
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Häufige Fragen
Lohnt sich der Wechsel von der Mini 3 Pro zur Mini 4 Pro?
Als Upgrade selten. Sensor, Blende, Auflösung, Bitrate, Gewicht, Flugzeit und Windfestigkeit sind identisch, ein Standbild bei Tageslicht sieht bei beiden gleich aus. Der Wechsel lohnt, wenn Du die seitliche Hinderniserkennung brauchst oder in D-Log M mit 10 Bit arbeitest. Für alles andere bekommst Du mit der Mini 3 Pro dieselbe Bildqualität deutlich günstiger.
Haben Mini 3 Pro und Mini 4 Pro dieselbe Kamera?
Der Sensor ist derselbe: 1/1,3 Zoll mit 48 Megapixeln, Blende f/1,7, 24 mm Kleinbild-Brennweite und 82,1° Bildwinkel. Auch die maximale Bitrate stimmt mit 150 Mbit/s überein. Unterschiedlich sind die Bildraten (4K bis 100 statt 60 fps) und die Farbprofile (D-Log M und HLG in 10 Bit statt D-Cinelike in 8 Bit).
Was fehlt der Mini 3 Pro bei der Hinderniserkennung?
Die seitliche Erkennung. Sie sieht nach vorn (0,39 bis 25 m), nach hinten (0,36 bis 23,4 m) und nach unten, zur Seite hat sie keine Sensoren. Beim Kreisen um ein Motiv, bei seitlichen Kamerafahrten und beim Ausweichen bewegt sich eine Drohne genau in diese Richtung. Die Mini 4 Pro deckt alle Richtungen ab, seitlich mit einem Messbereich von 0,5 bis 12 m.
Was bringt D-Log M in 10 Bit gegenüber D-Cinelike?
Beide sind flache Profile, die Kontrast zurücknehmen, damit sich Farben nachträglich ziehen lassen. Der Unterschied liegt in der Farbtiefe: D-Cinelike arbeitet mit 8 Bit und damit 256 Abstufungen je Kanal, D-Log M mit 10 Bit und 1.024. Beim Ziehen von Kontrast und Farbe entscheidet das darüber, ob Himmelsverläufe sauber bleiben oder in Stufen abreißen.
Warum ist die Mini 3 Pro günstiger, obwohl eine Fernsteuerung mit Bildschirm dabei ist?
Sie ist die ältere Generation und wird entsprechend abverkauft. Für 664,00 € liegt die DJI RC mit eigenem Bildschirm bei. Die Mini 4 Pro kostet 679,00 € mit der RC-N2, bei der das Smartphone als Bildschirm dient; für die Bildschirm-Fernsteuerung DJI RC 2 brauchst Du die Fly More Combo für 1.049,00 €.
Was ist der Plus-Akku der Mini 3 Pro?
Ein größerer Intelligent Flight Battery, der die Flugzeit von 34 auf 47 Minuten hebt. Er hat einen Haken: Das Startgewicht steigt über 249 g, womit die Drohne die C0-Einstufung verlässt und die Regeln der nächsthöheren Klasse gelten. Für Flüge über offenem Gelände ist er trotzdem nützlich, die Mini 4 Pro bietet keine vergleichbare Option.
Brauchen beide Drohnen einen Drohnenführerschein?
Mit dem jeweiligen Standardakku nicht. Beide bleiben unter 249 g, tragen die Klassenkennzeichnung C0 und dürfen in A1 und A3 ohne Kompetenznachweis geflogen werden. Bei der Mini 3 Pro ändert sich das mit dem Plus-Akku, weil dieser das Startgewicht über 249 g hebt. Registrierung und Haftpflichtversicherung sind bei beiden Pflicht.
Welche der beiden ist besser für Motivverfolgung?
Die Mini 4 Pro. Sie erkennt Hindernisse in alle Richtungen, was im Verfolgungsmodus entscheidend ist, weil die Drohne dabei auch seitlich versetzt fliegt. Dazu kommt ActiveTrack 360°, das Motive auf frei wählbaren Kreisbahnen verfolgt. Die Mini 3 Pro verfolgt ebenfalls, hat in der Kurve aber keinen Blick zur Seite.
Ist der Unterschied zwischen DJI O3 und O4 spürbar?
In der Reichweite kaum, weil in Deutschland ohnehin auf Sicht geflogen wird und 8 km jede erlaubte Distanz weit übersteigen. Spürbar wird der Unterschied bei der Störfestigkeit: In bebauter Umgebung sinkt die praktische Reichweite bei beiden Systemen deutlich, und O4 hält das Livebild dort länger stabil. Ein abreißendes Bild ist die häufigste Ursache für unruhiges Fliegen.
Welche Drohne ist bei wenig Licht besser?
Praktisch gleichauf, mit einem kleinen Vorteil für die Mini 4 Pro. Beide haben denselben Sensor mit f/1,7 und einen ISO-Bereich bis 6.400. Die Mini 4 Pro hat zusätzlich einen Nachtmodus, der auf ISO 12.800 geht, allerdings nur im normalen Farbprofil. In D-Log M endet ihr ISO-Bereich bei 1.600 und damit unter dem der Mini 3 Pro im Normalprofil.