Technische Daten
Fluggerät
| Startgewicht | unter 249 g mit Standardakku |
|---|---|
| Maße gefaltet | 145 × 90 × 62 mm |
| Maße ausgefaltet | 171 × 245 × 62 mm (ohne Propeller) |
| Maße mit Propellern | 251 × 362 × 70 mm |
| Diagonale | 247 mm |
| Höchstgeschwindigkeit | 16 m/s im Sportmodus (57,6 km/h) |
| Max. Steiggeschwindigkeit | 5 m/s im Sportmodus |
| Max. Flughöhe über NHN | 4.000 m |
| Windwiderstand | 10,7 m/s (Windstärke 5) |
| Betriebstemperatur | -10 °C bis 40 °C |
| Satellitensysteme | GPS, Galileo, BeiDou |
| Drohnenklasse | C0 (EU) |
Hinderniserkennung
| Richtungen | vorn, hinten, unten (keine seitliche Erkennung) |
|---|---|
| Sichtsensoren vorn | 0,39 bis 25 m, wirksam bis 10,5 m/s Fluggeschwindigkeit |
| Sichtsensoren hinten | 0,36 bis 23,4 m, wirksam bis 8 m/s |
| Sichtsensoren unten | 0,15 bis 9 m, Schweben stabil bis 30 m |
| Assistenzsystem | APAS 4.0 mit automatischer Umfliegung |
Kamera und Gimbal
| Bildsensor | 1/1,3-Zoll-CMOS, 48 MP effektiv |
|---|---|
| Blende | f/1,7 (fest) |
| Brennweite | 24 mm Kleinbild-Äquivalent, Sichtfeld 82,1° |
| Fokusbereich | 1 m bis unendlich |
| ISO | 100 bis 6400 in Foto und Video |
| Verschlusszeit | 2 s bis 1/8000 s (elektronisch) |
| Max. Fotoauflösung | 8064 × 6048 (48 MP) |
| Video 4K | 3840 × 2160 bei 24, 25, 30, 48, 50 und 60 fps |
| Zeitlupe | 1080p bei 120 fps |
| Max. Bitrate | 150 Mbit/s, H.264 und H.265 |
| Farbprofile | Normal und D-Cinelike |
| Gimbal | mechanisch auf drei Achsen stabilisiert |
| Steuerbarer Neigebereich | -90° bis +60° |
| Hochformat | Rollachse dreht mechanisch um 90° |
Übertragung und Steuerung
| Übertragungssystem | DJI O3 |
|---|---|
| Live-Bild | 1080p mit 30 Bildern/s, 18 Mbit/s |
| Max. Reichweite | 8 km nach CE-Norm (12 km FCC) |
| Latenz | ca. 120 ms |
| Frequenzbänder | 2,4 GHz und 5,8 GHz |
| Fernsteuerungen | DJI RC mit Bildschirm oder RC-N1 mit Smartphone-Halter |
Akku und Speicher
| Akku | Intelligent Flight Battery, Li-Ion, 18,1 Wh |
|---|---|
| Flugzeit | 34 Minuten, 30 Minuten im Schwebeflug |
| Flugdistanz | 18 km bei 43,2 km/h |
| Ladezeit | 64 Minuten in der Drohne, 56 Minuten in der Ladestation |
| Plus-Akku | 47 Minuten, hebt das Startgewicht über 249 g |
| Speicher | microSD bis UHS-I Klasse 3, kein nennenswerter interner Speicher |
Die DJI Mini 3 Pro von 2022 war das Modell, das Assistenzsysteme in die 250-Gramm-Klasse gebracht hat: Hinderniserkennung nach vorn, hinten und unten, ein Gimbal, der sich mechanisch ins Hochformat dreht, und ein 1/1,3-Zoll-Sensor mit f/1,7. Inzwischen steht mit der Mini 4 Pro ein direkter Nachfolger im Programm, die Mini 3 Pro läuft aus dem Handel aus. Diese Rezension ordnet sie anhand des DJI-Datenblatts, der aktuellen Händlerpreise und des Abstands zu ihren Nachfolgern ein.
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Der Gimbal dreht die Kamera mechanisch ins Hochformat, damit entstehen 9:16-Videos in voller Sensorauflösung statt beschnittener Ausschnitte
- Blende f/1,7 auf einem 1/1,3-Zoll-Sensor sammelt spürbar mehr Licht als die f/1,8- bis f/2,8-Optiken der Einsteigerklasse
- Hinderniserkennung nach vorn, hinten und unten mit APAS 4.0 war in der 250-Gramm-Klasse bis dahin unbekannt
- 34 Minuten Flugzeit je Standardakku, mit dem Plus-Akku 47 Minuten für Ausflüge ohne Akkuwechsel
- DJI O3 überträgt 1080p mit 30 Bildern/s auf bis zu 8 km nach CE, das Livebild bleibt auch in bebauter Umgebung stabil
- Unter 249 g bleibt sie in der C0-Klasse, damit entfallen Fernpilotenzeugnis und die 150-Meter-Abstandsregel
Das spricht dagegen
- Seitlich erkennt sie keine Hindernisse, beim Kreisen um ein Motiv bleibt der Blick auf die Drohne Pflicht
- Der Nachfolger Mini 4 Pro kostet bei Amazon aktuell 679,00 € und bietet dafür Rundum-Sensorik und 4K mit 100 Bildern/s
- Der Plus-Akku bringt die Drohne über 249 g, damit greifen Fernpilotenzeugnis und die strengeren Abstandsregeln
- Das Livebild bleibt bei 1080p/30, spätere Modelle mit O4 übertragen 1080p mit 60 Bildern/s
- Als auslaufendes Modell schwankt der Preis stark und liegt teilweise über dem des besser ausgestatteten Nachfolgers
- Ohne interne Speicherreserve ist eine schnelle microSD-Karte Pflicht, sonst brechen 4K-Aufnahmen ab
Die Drohne, die die 250-Gramm-Klasse erwachsen gemacht hat
Vor der Mini 3 Pro galt eine einfache Regel: Wer unter 249 g bleiben wollte, verzichtete auf Assistenzsysteme. Hinderniserkennung, Motivverfolgung und lichtstarke Optik begannen erst eine Gewichtsklasse darüber, mit allem, was daran rechtlich hängt.
Die Mini 3 Pro hat diese Trennung 2022 aufgehoben. Sie brachte Hinderniserkennung nach vorn, hinten und unten, einen 1/1,3-Zoll-Sensor mit f/1,7 und einen Gimbal, der sich mechanisch ins Hochformat dreht, in ein Fluggerät unter 249 g. Vier Jahre später ist sie ein auslaufendes Modell, dessen Datenblatt immer noch trägt.
Der Sensor und die Blende
Der Sensor misst 1/1,3 Zoll und löst mit 48 Megapixeln auf. Diese Kombination nutzt DJI bis heute in der Mini-Serie. Entscheidend ist allerdings die Optik davor: f/1,7 ist die größte Blendenöffnung, die DJI in dieser Klasse verbaut.
Was das bedeutet, zeigt eine einfache Rechnung. Eine Blende von f/1,7 lässt gegenüber f/2,8 etwa das 2,7-Fache an Licht auf den Sensor. Bei gleicher Belichtungszeit sinkt der nötige ISO-Wert entsprechend, das Rauschen fällt geringer aus. In der blauen Stunde und bei bedecktem Himmel entscheidet genau das über brauchbares Material.
Die Kamera arbeitet mit dualem nativem ISO: Der Sensor schaltet je nach Helligkeit zwischen zwei Grundempfindlichkeiten um, statt schwach belichtete Bilder nur elektronisch zu verstärken. Fotos entstehen wahlweise als 12-MP-Aufnahme mit zusammengefassten Pixeln oder mit vollen 48 MP, Videos laufen bis 4K mit 60 Bildern pro Sekunde, Zeitlupe bis 1080p mit 120 Bildern.
Der Gimbal dreht ins Hochformat
Das mechanisch stärkste Argument der Mini 3 Pro steckt im Gimbal. Seine Rollachse dreht die Kamera um 90 Grad ins Hochformat.
Der Unterschied zu Software-Lösungen ist messbar. Wer ein 9:16-Video aus einer 4K-Querformataufnahme schneidet, nutzt nur noch rund ein Drittel der Sensorbreite, was Auflösung und Detailzeichnung kostet. Die Mini 3 Pro nimmt das Hochformat direkt auf und behält die volle Bildhöhe. Für Inhalte, die auf dem Telefon enden, ist das der praktische Vorteil, den spätere Modelle der Serie übernommen haben.
Der steuerbare Neigebereich reicht von -90° bis +60°. Die Kamera blickt damit senkrecht nach unten und ebenso deutlich nach oben, was bei Aufnahmen aus dem Tal in Richtung Berg oder Gebäude hilft.
Hinderniserkennung in drei Richtungen
Die Mini 3 Pro sieht nach vorn, nach hinten und nach unten. Nach vorn erfasst sie Hindernisse zwischen 0,39 und 25 m, nach hinten zwischen 0,36 und 23,4 m, nach unten bis 9 m.
| Richtung | Messbereich | Wirksam bis |
|---|---|---|
| vorn | 0,39 bis 25 m | 10,5 m/s |
| hinten | 0,36 bis 23,4 m | 8 m/s |
| unten | 0,15 bis 9 m | 3 m/s |
| seitlich | keine Sensoren | keine Erkennung |
Daraus folgt die wichtigste Einschränkung im Alltag: Seitwärts fliegt die Drohne blind. Beim Kreisen um ein Motiv, beim seitlichen Herausfliegen aus einer Lücke und bei Motivverfolgung quer zur Flugrichtung greift kein Sensor. Das Assistenzsystem APAS 4.0 umfliegt Hindernisse nur dort, wo es sie sieht.
Für die automatische Rückkehr gilt derselbe Gedanke: Setze die Rückkehrhöhe vor jedem Start über die höchste Struktur im Gebiet, dann fliegt die Drohne den Rückweg über allem, was ihre Sensoren nicht seitlich erfassen.
34 Minuten Flugzeit realistisch gerechnet
DJI nennt 34 Minuten für den Standardakku mit 18,1 Wh, gemessen bei konstant 21,6 km/h ohne Wind. Im reinen Schwebeflug bleiben laut Datenblatt 30 Minuten.
Von diesem Laborwert geht im Einsatz einiges ab. Start und Landung kosten Energie, jeder Positionswechsel ebenso, Gegenwind auf dem Rückweg besonders. Rechne zusätzlich mit rund 20 Prozent Restladung als Reserve. Übrig bleiben 22 bis 26 Minuten planbare Flugzeit je Akku. Welche Faktoren im Einzelnen daran zehren, steht im Ratgeber zur Flugzeit von Drohnen.
Geladen wird der Akku in 64 Minuten direkt in der Drohne oder in 56 Minuten in der Zwei-Wege-Ladestation. Die Ladezeit übersteigt die Flugzeit damit deutlich, was für einen zweiten Akku spricht, wenn ein Ausflug länger als eine Stunde dauern soll.
Der Plus-Akku und die 249-Gramm-Grenze
DJI bietet zusätzlich eine Intelligent Flight Battery Plus mit 47 Minuten an. Der Haken steht im eigenen Datenblatt: Mit diesem Akku steigt das Startgewicht über 249 g.
Rechtlich ist das ein Bruch. Die Drohne verlässt die C0-Klasse, es greifen der kleine Drohnenführerschein A1/A3 und die Abstandsregeln der Unterkategorie A3, also mindestens 150 m Abstand zu Wohn-, Gewerbe- und Erholungsgebieten. Was hinter diesen Klassen steht, erklärt der Ratgeber zu den Drohnenklassen C0 bis C4. In Deutschland wird der Plus-Akku deshalb kaum verkauft, und für die meisten Käufer ist das die richtige Entscheidung.
Übertragung mit DJI O3
Die Mini 3 Pro funkt über DJI O3 und liefert ein Livebild mit 1080p bei 30 Bildern pro Sekunde und 18 Mbit/s. Die Reichweite gibt DJI mit 8 km nach CE an, die Latenz mit rund 120 ms.
Die Reichweitenangabe ist für den deutschen Betrieb ohne Belang, weil die Sichtweitenregel den Flug ohnehin auf 300 bis 500 m begrenzt. Wofür sie zählt, ist die Verbindungsqualität in der Nähe. Mehr dazu steht im Ratgeber zur Reichweite von Drohnen.
Der Unterschied zu neueren Modellen liegt bei den Bildern pro Sekunde im Livebild. O4 überträgt 1080p mit 60 Bildern, was beim Schwenken sichtbar flüssiger wirkt. Auf die Aufnahmequalität hat das keinen Einfluss, denn die entsteht auf der Speicherkarte.
Preis und Position im Programm
Bei Amazon steht die Mini 3 Pro mit DJI RC aktuell bei 664,00 €. Der Nachfolger Mini 4 Pro liegt bei 679,00 €.
Dieser Abstand von rund 15 € ist der entscheidende Punkt dieser Rezension. Für diesen Aufpreis bekommst du beim neueren Modell Hinderniserkennung in alle Richtungen, 4K mit bis zu 100 Bildern pro Sekunde und das neuere Übertragungssystem. Als auslaufendes Modell schwankt der Preis der Mini 3 Pro allerdings stark, und unterhalb von 550 € dreht sich die Rechnung.
Alternativen im Vergleich
| Modell | Sensor | Video | Flugzeit | Sensorik | Preis |
|---|---|---|---|---|---|
| DJI Mini 3 Pro | 1/1,3”, 48 MP, f/1,7 | 4K/60 | 34 min | 3 Richtungen | ca. 664 € |
| DJI Mini 4 Pro | 1/1,3”, 48 MP, f/1,7 | 4K/100 | 34 min | rundum | ca. 679 € |
| DJI Mini 3 | 1/1,3”, 12 MP, f/1,7 | 4K/30 | 38 min | keine | ca. 304 € |
| DJI Mini 5 Pro | 1 Zoll, 50 MP | 4K/60 | 36 min | rundum, LiDAR | ca. 658 € |
Die Tabelle zeigt das Problem des Modells deutlich. Nach oben stehen zwei Nachfolger mit besserer Sensorik zu fast demselben Preis, nach unten deckt die Mini 3 für rund 300 € denselben Sensor und dieselbe Hochformat-Mechanik ab, ohne Hinderniserkennung und mit 4K bei 30 Bildern.
Für wen sich die Mini 3 Pro lohnt
Sie passt, wenn du sie günstig bekommst und dir die Kombination aus f/1,7-Optik, Hochformat-Gimbal und drei Sensorrichtungen in der 250-Gramm-Klasse reicht. Für Reisen ist sie weiterhin eine der praktischsten Kameradrohnen überhaupt, weil sie gefaltet 145 × 90 × 62 mm misst und in jede Jackentasche passt. Zum Mitnehmen ins Ausland lohnt der Blick in den Ratgeber Drohne im Urlaub.
Weniger passend ist sie beim aktuellen Amazon-Preis. Wer 664 € ausgibt, bekommt für 15 € mehr ein Modell mit Rundum-Sensorik, und wer vor allem Landschaft aus offener Fläche filmt, kommt mit der Mini 3 für weniger als die Hälfte weit. Wie du die passende Klasse für dich findest, steht im Ratgeber Drohne kaufen: worauf achten.
Fazit
Die DJI Mini 3 Pro ist technisch gealtert, ohne schwach zu werden. f/1,7 auf einem 1/1,3-Zoll-Sensor, der mechanische Hochformat-Gimbal, 34 Minuten Flugzeit und Hinderniserkennung in drei Richtungen ergeben immer noch ein vollständiges Paket unter 249 g.
Mit 4,3 von 5 bleibt sie eine gute Drohne mit einem Preisproblem. Solange der besser ausgestattete Nachfolger nur 15 € mehr kostet, führt der Weg zur Mini 4 Pro. Fällt der Preis der Mini 3 Pro* dagegen deutlich unter 550 €, ist sie eines der stärksten Angebote ihrer Klasse.
Häufige Fragen
Braucht man für die DJI Mini 3 Pro einen Drohnenführerschein?
Nein, solange du den Standardakku nutzt. Die Mini 3 Pro bleibt damit unter 249 g und trägt die C0-Kennzeichnung. In den Unterkategorien A1 und A3 verlangt die EU-Drohnenverordnung für C0-Drohnen keinen Kompetenznachweis. Registrieren musst du dich beim Luftfahrt-Bundesamt trotzdem, weil eine Kamera verbaut ist.
Was ändert der Plus-Akku rechtlich?
Er hebt das Startgewicht über 249 g. Damit verlässt die Drohne die C0-Klasse und wird als Drohne ohne Klassifizierung in der Übergangsregelung behandelt. Praktisch heißt das: kleiner Drohnenführerschein A1/A3 nötig und Flug nur in A3, also mindestens 150 m entfernt von Wohn-, Gewerbe- und Erholungsgebieten. In Deutschland wird der Plus-Akku deshalb kaum angeboten.
Wie lange fliegt die DJI Mini 3 Pro wirklich?
DJI nennt 34 Minuten für den Standardakku, gemessen bei konstant 21,6 km/h ohne Wind. Realistisch planbar sind 22 bis 26 Minuten, weil Start, Landung, Positionswechsel, Gegenwind und eine Reserve von rund 20 Prozent Restladung Energie kosten. Der Schwebeflugwert liegt laut Datenblatt bei 30 Minuten.
Was kann die Mini 3 Pro beim Hochformat besser als andere Drohnen?
Ihr Gimbal dreht die komplette Kamera mechanisch um 90 Grad. Das Bild entsteht dadurch in voller Sensorbreite im Format 9:16. Drohnen ohne diese Mechanik schneiden ein Hochformat aus dem Querformat heraus und verlieren dabei Auflösung. Für Reels, Shorts und TikTok ist der Unterschied direkt sichtbar.
DJI Mini 3 Pro oder Mini 4 Pro?
Die Mini 4 Pro erkennt Hindernisse in alle Richtungen statt nur in drei, filmt 4K mit bis zu 100 Bildern pro Sekunde und nutzt das neuere Übertragungssystem O4 mit 1080p/60 im Livebild. Bei Amazon liegen beide aktuell nur rund 15 € auseinander. Solange dieser Abstand so klein bleibt, ist die Mini 4 Pro die sinnvollere Wahl.
Welche Fernsteuerung gehört zur Mini 3 Pro?
DJI bietet zwei Varianten an. Die RC-N1 nutzt dein Smartphone als Bildschirm und wird per Kabel angeschlossen. Die DJI RC bringt einen eigenen 5,5-Zoll-Bildschirm mit und startet ohne Telefon. Das bei Amazon gelistete Paket enthält die DJI RC, was den Aufbau am Startplatz spürbar verkürzt.
Wie weit reicht die Verbindung der Mini 3 Pro?
Nach CE-Norm gibt DJI 8 km an, nach FCC 12 km. In Deutschland ist dieser Wert ohne praktische Bedeutung, weil die Sichtweitenregel gilt: Du musst die Drohne durchgehend ohne Hilfsmittel sehen können, was je nach Bedingungen bei 300 bis 500 m endet. Die hohe Reichweite zahlt auf die Verbindungsstabilität im Nahbereich ein.
Hat die Mini 3 Pro ActiveTrack?
Ja, sie beherrscht ActiveTrack 4.0 mit den Modi Spotlight, Point of Interest und Follow. Damit hält sie ein Motiv im Bild und folgt ihm. Weil seitlich keine Sensoren sitzen, solltest du beim Verfolgen quer zur Flugrichtung besonders auf freie Bahn achten.
Welche microSD-Karte braucht die DJI Mini 3 Pro?
DJI verlangt mindestens UHS-I Geschwindigkeitsklasse 3 (V30). Für 4K mit 60 Bildern pro Sekunde und 150 Mbit/s Bitrate ist das die Untergrenze. Bewährt haben sich Karten der Serien SanDisk Extreme, Lexar 1066x und Kingston Canvas Go! Plus in Größen ab 64 GB.
Lohnt sich die Mini 3 Pro 2026 noch?
Als Technik ja, als Kauf nur bei deutlichem Preisabstand. Kamera, Gimbal-Mechanik und Flugzeit sind weiterhin auf hohem Niveau. Sobald der Nachfolger Mini 4 Pro nahezu gleich viel kostet, spricht die bessere Sensorik für das neuere Modell. Interessant wird die Mini 3 Pro, wenn sie deutlich unter 550 € zu haben ist.