Technische Daten
Maße und Gewicht
| Außenmaße | 41,5 × 34,5 × 15 cm |
|---|---|
| Volumen laut Detailtabelle | 21,48 Liter |
| Eigengewicht | 2,75 kg laut LEKUFEE |
| Farbe | Schwarz |
| Modellnummer | LK1000-1 |
| Garantie | 12 Monate laut Hersteller |
Material und Schutz
| Außenschale | PP-Kunststoff, laut LEKUFEE abrieb- und schlagfest |
|---|---|
| Innenleben | zugeschnittene Einlage aus Weichschaum |
| Schutzart | IP67 laut LEKUFEE, Prüfstelle nicht genannt |
| Verschlüsse | zwei Schnappverschlüsse |
| Griff | faltbarer Griff aus Silikon laut Detailtabelle |
| Druckausgleichsventil | nennt LEKUFEE für dieses Modell nicht |
Fassungsvermögen
| Drohne | Mavic 3, Mavic 3 Classic, Mavic 3 Cine oder Mavic 3 Pro |
|---|---|
| Fernsteuerung | DJI RC Pro oder RC-N1, bei der Classic laut Beschreibung auch DJI RC |
| Akkus | 5, inklusive Akku in der Drohne |
| Ladezubehör | Ladestation und 65-W-Ladegerät |
| Kleinteile | 2 microSD-Karten, 2 Paar Steuerknüppel, 4 Paar Propeller, ND-Filterset, Kabel |
| Lieferumfang | Koffer mit Einlage, ohne Drohne und Zubehör |
Passende Drohnen
| Mavic 3 gefaltet | 221 × 96,3 × 90,3 mm, 895 g |
|---|---|
| Mavic 3 Pro gefaltet | 231,1 × 98 × 95,4 mm, 958 g |
| Akku | 5.000 mAh, 77 Wh, 335,5 g |
Der LEKUFEE LK1000-1 ist ein Hartschalenkoffer für die Mavic-3-Reihe von DJI. Die zugeschnittene Schaumeinlage nimmt laut Hersteller die Mavic 3, die Mavic 3 Classic, die Mavic 3 Cine oder die Mavic 3 Pro auf, dazu eine RC Pro oder RC-N1, fünf Akkus, die Ladestation, das 65-W-Ladegerät und ein ND-Filterset. Die Schale aus Polypropylen ist laut LEKUFEE nach IP67 dicht, eine Prüfstelle nennt der Hersteller nicht. Mit 2,75 kg ist der Koffer schwer, dafür hat jedes Teil einer Fly More Combo einen festen Platz. Grundlage dieser Einordnung sind die Herstellerangaben von LEKUFEE in der Amazon-Listung, deren Detailtabelle und die Datenblätter der Mavic-3-Modelle.
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Eine Einlage für alle vier Modelle der Mavic-3-Reihe, beim Wechsel innerhalb der Reihe bleibt der Koffer
- Laut LEKUFEE nach IP67 staub- und wasserdicht, geeignet für Strand, Regen und Schnee
- Fünf Akkus ergeben rechnerisch zweieinhalb bis knapp drei Stunden reale Flugzeit
- Feste Plätze für Ladestation, 65-W-Ladegerät und ND-Filterset
Das spricht dagegen
- 2,75 kg leer, mit Mavic 3 Pro, vier Ersatzakkus und RC Pro gut 5,7 kg
- Kein Druckausgleichsventil genannt und keine Prüfstelle für die IP67-Angabe
- Titel und Detailtabelle widersprechen der Beschreibung bei Fernsteuerungen und Rädern
- Mit 41,5 cm Länge zu groß für das kleine Gratis-Handgepäck vieler Billigflieger
Eine Einlage für die ganze Mavic-3-Reihe
Die Mavic-3-Reihe umfasst vier Modelle mit derselben Grundform. Die DJI Mavic 3 und die Mavic 3 Cine messen gefaltet 221 × 96,3 × 90,3 mm, die Mavic 3 Classic ist baugleich mit nur einer Kamera. Die Mavic 3 Pro ist mit 231,1 × 98 × 95,4 mm rund einen Zentimeter länger.
LEKUFEE schneidet die Einlage des LK1000-1 für alle vier zu. Wer von der Classic auf die Pro wechselt oder eine gebrauchte Mavic 3 kauft, behält den Koffer. Ob die längere Pro genauso straff sitzt wie die Mavic 3, beschreibt der Hersteller nicht.
Neben der Drohne zählt LEKUFEE fünf Akkus, die Ladestation, das 65-W-Ladegerät, zwei microSD-Karten, zwei Paar Steuerknüppel, vier Paar Propeller, Kabel und das ND-Filterset auf. Damit ist die Belegung einer Fly More Combo komplett, inklusive der Filter, die bei der Mavic 3 Cine schon im Paket liegen.
RC Pro, RC-N1 oder DJI RC
DJI hat die Mavic-3-Reihe mit drei Fernsteuerungen verkauft. Die RC-N1 nutzt das Smartphone als Bildschirm, die DJI RC hat ein eigenes 5,5-Zoll-Display, die RC Pro ein helles 1000-Nit-Display und wiegt mit rund 680 g fast das Doppelte der RC-N1.
LEKUFEE nennt in der Belegungsliste die RC Pro und die RC-N1, bei der Mavic 3 Classic zusätzlich die DJI RC. Im Titel stehen darüber hinaus RC 2, RC-N3 und RC-N2. Mit diesen Fernsteuerungen wurde keine Mavic 3 verkauft, für die Kaufentscheidung zählt allein die Liste aus der Beschreibung.
Schale, Verschlüsse und Dichtigkeit
Die Außenschale besteht laut LEKUFEE aus PP-Kunststoff, der abrieb- und schlagfest ist. Zwei Schnappverschlüsse pressen den Deckel auf die Dichtung. Innen sitzt eine zugeschnittene Einlage aus weichem Schaum, in der jedes Teil seine eigene Mulde hat.
Für die Dichtigkeit schreibt LEKUFEE IP67, also staubdicht und geschützt gegen zeitweiliges Untertauchen. Eine Prüfstelle nennt der Hersteller nicht, anders als Lykus mit dem SGS-Zertifikat beim Titan M320. Für Fotoreisen an die Küste, in den Schnee oder in die Wüste ist die Angabe trotzdem ein klares Plus gegenüber einer Stofftasche.
Ein Druckausgleichsventil fehlt in der Listung. Das gleich große Schwestermodell LK1000-2 für die Air 3S hat laut LEKUFEE ein automatisches Ventil, beim LK1000-1 steht davon nichts. Klemmt der Deckel nach einem Flug, löst du einen Verschluss zuerst und gibst der Luft einen Moment.
Fünf Akkus für einen Drehtag
DJI nennt 46 Minuten je Akku für Mavic 3 und Classic, 43 Minuten für die Mavic 3 Pro. Mit Reserve sind 30 bis 35 Minuten realistisch. Fünf Akkus ergeben damit 150 bis 175 Minuten in der Luft, genug für einen Drehtag ohne Steckdose. Wie sich die Flugzeit eines einzelnen Akkus zusammensetzt, steht in der Rezension zum Akku der Mavic 3.
Die fünf Akkus speichern zusammen 385 Wh und wiegen rund 1,7 kg. Die Fly More Combos bringen drei Akkus mit, zwei weitere haben im Koffer Platz. Für die Filter gibt es ein eigenes Fach, welche Stärken das Original-Set enthält, steht in der Rezension zum ND-Filterset der Mavic 3.
2,75 kg und das Maß fürs Handgepäck
Mit 41,5 × 34,5 × 15 cm und 2,75 kg gehört der LK1000-1 zu den großen Drohnenkoffern. Voll gepackt mit Mavic 3 Pro, vier Ersatzakkus und RC Pro sind es gut 5,7 kg, mit Mavic 3 und RC-N1 knapp 5,4 kg. Für Wanderungen ist das viel, im Auto und auf Reisen gut zu handhaben.
Im Flugzeug passt der Koffer in das übliche Handgepäckmaß von 55 × 40 × 23 cm. Für das kleine Gratis-Gepäckstück vieler Billigflieger mit etwa 40 × 30 × 20 cm ist er mit 41,5 cm zu lang. Jeder Mavic-3-Akku liegt mit 77 Wh unter der 100-Wh-Grenze, wie viele Ersatzakkus mitdürfen, regelt die Airline.
Widersprüche in Titel und Detailtabelle
Die Listung ist an zwei Stellen unsauber. Der Titel zählt Fernsteuerungen auf, die zur Mavic 3 nicht gehören. Die Detailtabelle führt zwei Räder und einen Radtyp, während Titel und Beschreibung keine Rollen erwähnen und nur von einem Tragegriff sprechen. Wer einen Rollkoffer sucht, prüft das besser auf den Produktbildern.
Maße, Gewicht und Volumen sind dagegen stimmig. Beschreibung und Detailtabelle nennen beide 41,5 × 34,5 × 15 cm und 2,75 kg, die 21,48 Liter passen genau zu diesen Maßen.
Alternativen im Vergleich
| Behälter | Bauart | Fernsteuerung | Akkus | Preis | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|
| LEKUFEE LK1000-1 | PP-Koffer, IP67 laut LEKUFEE, 2,75 kg | RC Pro, RC-N1, DJI RC | 5 | 66,49 € | 3,7 / 5 |
| Lykus Titan M320 | PP-Koffer, IP67 (SGS), 2,3 kg, nur Classic | DJI RC, RC Pro | 5 | Preis bei Amazon | nicht rezensiert |
| RLSOCO Schutzhülle | Gewebe mit harter EVA-Zwischenlage, Schultergurt, rund 1,4 kg | RC Pro, RC-N1 | 5 | 49,99 € | nicht rezensiert |
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Der Lykus Titan M320* ist mit SGS-Zertifikat nach IP67 geprüft und mit 2,3 kg leichter. Lykus schneidet ihn allerdings nur für die Mavic 3 Classic mit DJI RC oder RC Pro zu, und mit 17,4 cm ist er dicker. Die RLSOCO-Schutzhülle* aus 1680D-Gewebe mit harter EVA-Zwischenlage wiegt rund halb so viel und hat einen Schultergurt. Eine Schutzart nennt RLSOCO nicht, die Hülle ist als wasserabweisend beschrieben.
Fazit
Der LEKUFEE LK1000-1 nimmt die komplette Ausrüstung einer Mavic 3, Classic, Cine oder Pro auf und schützt sie laut Hersteller nach IP67. Fünf Akkus, Ladestation, Ladegerät und ND-Filter reisen geordnet in einer harten Schale. Abzüge zur Wertung von 3,7 von 5 gibt es für das Gewicht, das fehlende Ventil, die nicht genannte Prüfstelle und die unsauberen Angaben in Titel und Detailtabelle.
Gut aufgehoben ist die Mavic 3 darin, wenn du mit Auto, Zug oder Flugzeug zu Drehorten reist und dort Staub, Sand oder Nässe drohen.
Leichter unterwegs bist du mit einer Hülle, wenn die Drohne vor allem zu Fuß mitkommt. Dann ist die RLSOCO-Schutzhülle mit Gurt die bequemere Wahl, ein IP67-Schutz fehlt ihr allerdings.
LEKUFEE LK1000-1 für die DJI Mavic 3 bei Amazon ansehen*Häufige Fragen
Passt die DJI Mavic 3 Pro in den LEKUFEE LK1000-1?
Ja, LEKUFEE nennt die Mavic 3 Pro ausdrücklich neben Mavic 3, Classic und Cine. Gefaltet ist die Pro mit 231,1 mm rund einen Zentimeter länger als die Mavic 3 mit 221 mm und wegen der dritten Kamera etwas höher. Wie eng sie in der gemeinsamen Aussparung sitzt, beschreibt der Hersteller nicht.
Welche Fernsteuerungen passen in den Koffer?
In der Belegungsliste nennt LEKUFEE die DJI RC Pro oder die RC-N1, bei der Mavic 3 Classic zusätzlich die DJI RC. Das sind die Fernsteuerungen, mit denen DJI die Mavic-3-Reihe verkauft hat. Die im Titel aufgezählten RC 2, RC-N3 und RC-N2 gehören zu keiner Kaufversion der Reihe.
Ist der LEKUFEE-Koffer für die Mavic 3 wasserdicht?
LEKUFEE schreibt wasser- und staubdicht gemäß IP67-Zertifizierung, nennt aber keine Prüfstelle. IP67 bedeutet staubdicht und geschützt gegen zeitweiliges Untertauchen. Regen, Schnee und Sand hält eine solche Schale ab, für längeres Liegen im Wasser ist sie nicht ausgelegt.
Wie viele Akkus passen in den Koffer?
Fünf, der Akku in der Drohne mitgezählt. Bei realistisch 30 bis 35 Minuten je Akku ergibt das zweieinhalb bis knapp drei Stunden Flugzeit, nach den 46 Minuten aus dem DJI-Datenblatt wären es fast vier Stunden. Die Fly More Combos der Reihe bringen drei Akkus mit, zwei weitere finden Platz.
Hat der LK1000-1 ein Druckausgleichsventil?
In der Listung steht keines. Das gleich große Schwestermodell LK1000-2 für die Air 3S hat laut LEKUFEE ein automatisches Ventil. Ohne Ventil kann der Deckel nach einem Flug oder einer Fahrt aus den Bergen festsitzen, weil innen Unterdruck herrscht. Einen Verschluss lösen und kurz warten hilft.
Wie schwer ist der Koffer mit kompletter Ausrüstung?
Leer wiegt er 2,75 kg. Mit Mavic 3 Pro (958 g), vier Ersatzakkus zu je 335,5 g und der RC Pro mit rund 680 g kommen gut 5,7 kg zusammen. Mit Mavic 3 und RC-N1 sind es knapp 5,4 kg, dazu kommen jeweils Ladestation und Ladegerät.
Darf ich den Koffer mit Akkus ins Flugzeug nehmen?
Die Akkus gehören ins Handgepäck. Mit 77 Wh liegt jeder Mavic-3-Akku unter der 100-Wh-Grenze, wie viele Ersatzakkus erlaubt sind, regelt die Airline. Mit 41,5 × 34,5 × 15 cm passt der Koffer in das übliche Handgepäckmaß von 55 × 40 × 23 cm, für das kleine Gratis-Gepäckstück mit etwa 40 × 30 × 20 cm ist er zu groß.
Hat der Koffer Rollen?
Titel und Beschreibung erwähnen keine Rollen, die Detailtabelle führt dagegen zwei Räder und einen faltbaren Silikongriff. Bei einem Koffer dieser Größe und Bauart spricht mehr für einen reinen Tragegriff. Wer Rollen braucht, sollte das vor dem Kauf auf den Produktbildern prüfen.
Koffer oder die Tasche aus der Combo?
Die Schultertasche der Cine Premium Combo und der Fly More Combos ist leicht und schnell geöffnet, für einen Tag mit drei Akkus genügt sie. Der Koffer spielt seine Stärke im Auto, im Gepäckfach und im Gelände aus, wo Druck, Stöße, Staub oder Nässe auf die Ausrüstung treffen.