BetaFPV Pavo Pico

Preisentwicklung

Amazon
108 €109 €111 €112 €04.09.2608.09.2613.09.2618.09.26

Tiefstpreis im Zeitraum: 109,99 € (04.09.2026)

Cinewhoop · BetaFPV

BetaFPV Pavo Pico (Cinewhoop)

  • 80,8 mm Radstand und 71,20 g ohne Akku, ausgelegt auf 2S bis 3S
  • F4 AIO-Board mit 20 A Dauerstrom und einem 9-V-BEC für die DJI O3 Air Unit
  • 1102-Motoren mit 14.000 kV an 45-mm-Propellern von Gemfan
  • Entkoppelte VTX-Halterung mit Gummidämpfern gegen niederfrequente Vibrationen
  • Rahmen aus PA12, Objektivfilter und Linsenschutz für die O3-Kamera liegen bei

Preise: Stand 18.09.2026, Amazon 08:21 Uhr, inkl. MwSt., ohne Gewähr

Affiliate-Links sind mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet. Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.

Rezension der drohnen-guru.de-Redaktion · Veröffentlicht am 4. September 2026

Was du zum Fliegen brauchst

Die rechtliche Einstufung nach EU-Drohnenverordnung, bezogen auf den privaten Flug in Deutschland.

Klassenkennzeichnung keine, PNP-Bausatz ohne C-Klasse Details im Ratgeber
Startgewicht flugfertig mit O3 und Akku rund 130 g Details im Ratgeber
Registrierung Pflicht, sobald eine Kamera montiert ist Details im Ratgeber
Beobachter beim FPV-Flug Pflicht, solange du durch die Brille fliegst Details im Ratgeber
Haftpflicht Pflicht in Deutschland Details im Ratgeber

Technische Daten

Rahmen und Aufbau

Radstand 80,8 mm
Abmessungen 130 × 130 × 65 mm
Rahmenmaterial PA12
Material der VTX-Halterung Polypropylen, ultraleicht
Entkopplung Gummidämpfer zwischen Rahmen und HD-VTX-Halter
Kameraschutz Neigung der Kamera baulich auf 30° begrenzt
Antennenaufnahme mit dem Rahmen verschmolzen

Gewicht

Ohne Akku, mit O3-Halterung 71,20 g
Ohne Akku, mit Caddx-Vista-Halterung 65,88 g
Ohne Akku, mit Walksnail-Halterung 66,02 g
Gewicht des AIO-Boards 5,5 g

Elektronik

Flight Controller F4 2-3S 20A AIO
Dauerstrom je Regler 20 A, Spitze 25 A
Eingangsspannung 2S bis 3S
BEC 5 V bei 3 A für den Empfänger, 9 V bei 2 A für die DJI O3 Air Unit
Schnittstellen 4 × UART, 1 × SBUS
Empfänger ExpressLRS 2,4 GHz oder TBS, je nach Variante

Antrieb

Motoren 1102, 14.000 kV, bürstenlos
Propeller Gemfan 45 mm, zwei- oder dreiblättrig
Empfohlener Akku 2S 450 mAh, 75C oder mehr
Flugzeit ca. 4 Minuten mit dem 450-mAh-Akku

Videoeinheiten

Kompatible HD-Systeme DJI O3 Air Unit, Walksnail Avatar, Caddx Vista, Runcam Link
Beigelegte Halterungen 2 × O3-Montagehalter
Optik Objektivfilter und Linsenschutz für die O3-Kamera

Lieferumfang

Enthalten Quadcopter, 4 × Gemfan 45 mm dreiblättrig, 1 × 2S-450-mAh-Akku, 2 × O3-Halterung, Objektivfilter und Schutz
Nicht enthalten Fernsteuerung, FPV-Brille, HD-Videoeinheit

Der BetaFPV Pavo Pico ist ein Cinewhoop mit 80,8 mm Radstand, der eine HD-Videoeinheit tragen soll, ohne dabei die Handlichkeit eines Whoops zu verlieren. Er kommt als PNP-Bausatz mit verbautem ELRS-Empfänger, also ohne Fernsteuerung, Brille und Videoeinheit. Das AIO-Board liefert ein 9-V-BEC eigens für die DJI O3 Air Unit, und die VTX-Halterung ist über Gummidämpfer vom Rahmen entkoppelt. Grundlage dieser Einordnung sind das Datenblatt von BetaFPV, die Amazon-Listung und der Vergleich mit den Nachbarmodellen der Pavo-Serie.

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • Das AIO-Board liefert ein eigenes 9-V-BEC mit 2 A, damit lässt sich die DJI O3 Air Unit ohne zusätzlichen Spannungswandler betreiben
  • Die VTX-Halterung sitzt über Gummidämpfer entkoppelt am Rahmen, das hält niederfrequente Vibrationen aus dem HD-Bild
  • 20 A Dauerstrom je Regler sind für 1102-Motoren reichlich bemessen und lassen Reserve für Lastspitzen bei Steigflügen
  • PA12 als Rahmenmaterial nimmt Stöße auf, ohne zu splittern, und lässt sich mit wenigen Schrauben tauschen
  • Objektivfilter und Linsenschutz für die O3-Kamera liegen bei, beides müsste sonst einzeln gekauft werden
  • Der Rahmen nimmt drei verschiedene HD-Systeme auf, das erhält den Wiederverkaufswert und erlaubt einen Systemwechsel

Das spricht dagegen

  • Rund 4 Minuten Flugzeit mit dem beiliegenden 450-mAh-Akku sind auch für einen Cinewhoop knapp bemessen
  • PNP bedeutet: Fernsteuerung, FPV-Brille und die HD-Videoeinheit fehlen und kosten zusammen ein Vielfaches des Fluggeräts
  • Ohne Klassenkennzeichnung fällt der Pavo Pico nicht unter C0 bis C4, die Einordnung läuft über die Regeln für privat hergestellte Fluggeräte
  • Ein Schub-Gewicht-Verhältnis weist BetaFPV nicht aus, die Leistungsreserve lässt sich aus dem Datenblatt nicht ableiten
  • Der beiliegende Akku mit 450 mAh liegt am unteren Ende dessen, was der Rahmen aufnehmen kann

Bewertung im Detail

Rahmen und Bauqualität 4,5
Antrieb und Flugleistung 4,0
Akku und Flugzeit 2,5
Erweiterbarkeit und HD-Kompatibilität 4,5
Preis-Leistung 4,0

Gesamtwertung: 3,9 / 5

Wofür ein Cinewhoop mit 80 Millimetern gebaut wird

Cinewhoops sitzen zwischen zwei Welten. Sie sollen die Bildqualität einer HD-Videoeinheit tragen und dabei so klein bleiben, dass Flüge durch Türen, unter Tischen hindurch und dicht an Personen vorbei vertretbar sind. Der Preis dafür ist Flugzeit, weil ummantelte Propeller mehr Energie brauchen als offene.

Der Pavo Pico setzt diese Rechnung mit 80,8 mm Radstand und 71,20 g ohne Akku ziemlich weit unten an. Zum Vergleich: Der Pavo Femto misst 75 mm, der Pavo20 Pro II liegt bei 90 mm. Der Pico steht damit genau in der Mitte der Serie.

Das 9-Volt-BEC ist der eigentliche Kaufgrund

Die wichtigste Zeile im Datenblatt betrifft die Stromversorgung. Das AIO-Board liefert 5 V bei 3 A für den Empfänger und 9 V bei 2 A für die Videoeinheit.

Diese zweite Spannung ist kein Zufall. Die DJI O3 Air Unit erwartet eine Versorgung oberhalb der 5 V, die klassische Flight Controller liefern. Ohne passendes BEC braucht man einen zusätzlichen Spannungswandler, der Gewicht, Kabel und eine weitere Fehlerquelle bedeutet. Der Pavo Pico spart das ein.

Praktisch heißt das: VTX-Kabel anstecken, binden, fliegen. Genau so beschreibt BetaFPV den Ablauf, und bei einem Bauteil, an dem sonst viel Lötarbeit hängt, ist das ein spürbarer Vorteil.

Rahmen aus PA12 und die entkoppelte Halterung

Der Rahmen besteht aus PA12, einem Polyamid, das im Modellbau wegen seiner Schlagzähigkeit verwendet wird. Es verformt sich beim Aufprall und federt zurück, ohne zu splittern. Für ein Fluggerät, das in Innenräumen an Wände stößt, ist das die richtige Materialwahl.

Interessanter ist der zweite Teil der Konstruktion. Der Halter für die Videoeinheit ist über Gummidämpfer vom Rahmen getrennt. Der Grund liegt in der Physik der Bildaufnahme: Motoren und Propeller erzeugen Vibrationen, die sich über starre Verbindungen auf die Kamera übertragen. Im Video zeigt sich das als Wabern, im FPV-Jargon “Jello”.

Elektronische Bildstabilisierung korrigiert hohe Frequenzen gut und niedrige schlecht, weil bei langsamen Bewegungen der ganze Bildinhalt mitwandert. Genau diese niederfrequenten Anteile fangen die Gummidämpfer mechanisch ab. Dazu kommt eine bauliche Begrenzung der Kameraneigung auf 30°, die verhindert, dass die Kamera bei harten Landungen durchschlägt.

Antrieb: 1102 mit 14.000 kV an 45-Millimeter-Propellern

Die Motoren tragen die Bezeichnung 1102, also 11 mm Statordurchmesser bei 2 mm Statorhöhe, und leisten 14.000 kV.

Die kV-Zahl gibt an, wie viele Umdrehungen pro Minute ein Motor je anliegendem Volt im Leerlauf erreicht. An einem 2S-Akku mit 7,6 V Nennspannung ergibt das rechnerisch rund 106.000 Umdrehungen. Unter Last liegt der Wert deutlich darunter, die Zahl beschreibt vor allem die Auslegung: hohe Drehzahl, kleiner Propeller, wenig Drehmoment.

Dazu passen die Gemfan-Propeller mit 45 mm. Kleine Propeller brauchen Drehzahl, um Schub zu erzeugen, große brauchen Drehmoment. Die Kombination aus 14.000 kV und 45 mm ist die klassische Whoop-Auslegung und in dieser Größe der Stand der Technik.

Die Regler sind mit 20 A Dauerstrom und 25 A Spitze deutlich über dem bemessen, was 1102-Motoren dauerhaft ziehen. Diese Reserve ist gewollt: Beim Beschleunigen und in Steigflügen steigt der Strom kurzzeitig stark an, und ein knapp bemessener Regler geht dabei in die Temperaturbegrenzung.

Vier Minuten und was daraus folgt

Der schwächste Wert im Datenblatt ist die Flugzeit. Mit dem beiliegenden 2S-Akku mit 450 mAh nennt BetaFPV rund 4 Minuten.

Das ist selbst für einen Cinewhoop wenig. Die Ursache liegt in der Bauform: Ummantelte Propeller erzeugen bei gleicher Drehzahl weniger Schub als offene, weil ein Teil der Luft an der Kanalwand entlang zurückströmt. Der Antrieb muss also mehr arbeiten.

Es gibt zwei Wege daraus:

  1. Größere Zellen. Der Rahmen ist auf variable Akkugrößen ausgelegt, das Akkufach wurde bewusst offen gehalten. BetaFPV gibt für den Nachfolgerahmen Pavo Pico II mit einem 680-mAh-LAVA-II-Akku rund 9 Minuten Schwebezeit an. Schweben ist dabei der günstigste Flugzustand; mit Lastwechseln bleibt weniger übrig.
  2. Mehr Akkus. In der Praxis ist das der übliche Weg. Vier bis sechs Zellen ergeben eine brauchbare Session. Welche Kapazitäten wofür passen, steht im Ratgeber zum FPV-Akku.

Wie sich Flugzeiten bei Cinewhoops generell verhalten, steht unter Cinewhoop-Flugzeit.

Was PNP wirklich kostet

109,99 € für das Fluggerät sind nur ein Teil der Rechnung. PNP heißt: Fernsteuerung, Brille und Videoeinheit fehlen.

BauteilIm Set enthaltenMuss dazu
Fluggerät mit ELRS-Empfängerja
2S-Akku 450 mAhja, einerweitere Akkus
Propellerja, vierErsatz
O3-Halterung, Filter, Linsenschutzja
HD-VideoeinheitneinO3, Walksnail oder Vista
FernsteuerungneinELRS-Sender
FPV-Brilleneinanalog oder digital passend zur Videoeinheit

Wer noch nichts besitzt, landet mit Sender, Brille und Air Unit schnell beim Vier- bis Fünffachen des Fluggerätepreises. Wer bereits fliegt, zahlt genau die 109,99 € und montiert die vorhandene Ausrüstung. Was ein kompletter Einstieg kostet, rechnet der Ratgeber Was kostet eine FPV-Drohne durch.

Die rechtliche Einordnung

Flugfertig mit O3 und Akku liegt der Pavo Pico bei rund 130 g und damit klar unter 250 g. Eine Klassenkennzeichnung C0 bis C4 trägt er nicht, weil PNP-Bausätze nicht als fertiges Verbraucherprodukt zertifiziert werden. Solche Fluggeräte fallen unter die Regeln für privat hergestellte unbemannte Fluggeräte und dürfen unter 250 g in der Unterkategorie A1 betrieben werden.

Zwei Pflichten kommen dazu:

Alternativen im Vergleich

ModellRadstandGewicht ohne AkkuZellenPreis
BetaFPV Pavo Pico80,8 mm71,20 g (mit O3-Halter)2S bis 3Sca. 109,99 €
BetaFPV Pavo Femto75 mmleichter, für O4 ausgelegt2Sca. 99,99 €
BetaFPV Pavo20 Pro II90 mmgrößer, mehr Schub4Sca. 109,99 €
BetaFPV Air65 II65 mmUltraleicht-Whoop1Sca. 124,99 €

Der Pavo Femto ist die kleinere und neuere Variante mit Auslegung auf die O4 Air Unit. Der Pavo20 Pro II hat mehr Schub und fliegt auf 4S, ist dafür in engen Räumen unhandlicher. Der Air65 II ist der Indoor-Spezialist auf 1S. Der Pico ist der Kompromiss: klein genug für Innenräume, kräftig genug für eine vollwertige HD-Einheit.

Für wen sich der Pavo Pico lohnt

Er passt, wenn Sender, Brille und eine HD-Videoeinheit bereits vorhanden sind und ein kleiner Cinewhoop für Innenaufnahmen dazukommen soll. Das 9-V-BEC, die entkoppelte Halterung und die beiliegenden O3-Teile sparen Arbeit und Zusatzkäufe.

Weniger passend ist er für den Einstieg. Ohne vorhandene Ausrüstung ist ein Ready-to-Fly-Kit die günstigere und einfachere Wahl, weil dort Sender und Brille dabei sind. Welche Kits infrage kommen, steht bei der FPV-Drohne als RTF-Set.

Fazit

Der BetaFPV Pavo Pico ist ein durchdachter Cinewhoop für 109,99 €: 80,8 mm Radstand, PA12-Rahmen, 1102-Motoren mit 14.000 kV, ein AIO-Board mit 20 A und einem 9-V-BEC eigens für die DJI O3 Air Unit. Die entkoppelte VTX-Halterung und die beiliegenden Objektivteile zeigen, dass BetaFPV die typischen Probleme beim HD-Aufbau kennt.

Mit 3,9 von 5 zieht die Flugzeit. Rund 4 Minuten aus dem beiliegenden 450-mAh-Akku sind knapp, und größere Zellen sind hier weniger ein Wunsch als eine Notwendigkeit. Wer bereits eine Air Unit und einen ELRS-Sender besitzt, bekommt mit dem Pavo Pico* einen sauber konstruierten Träger dafür. Passende Zellen liefert der LAVA II 2S*.

Häufige Fragen

Was bedeutet PNP beim BetaFPV Pavo Pico?

PNP steht für Plug and Play. Das Fluggerät ist fertig aufgebaut und trägt einen Empfänger, es fehlen aber Fernsteuerung, FPV-Brille und die HD-Videoeinheit. Du brauchst also mindestens einen ELRS-Sender, eine Brille und eine Air Unit, bevor der erste Flug möglich ist. Ein Akku liegt bei.

Welche Videoeinheit passt in den Pavo Pico?

BetaFPV nennt die DJI O3 Air Unit, Walksnail Avatar, Caddx Vista und Runcam Link. Für die O3 liegen zwei Montagehalterungen bei, dazu ein Objektivfilter und ein Linsenschutz. Das AIO-Board stellt für die O3 ein 9-V-BEC mit 2 A bereit, ein zusätzlicher Spannungswandler entfällt damit.

Wie lange fliegt der BetaFPV Pavo Pico?

Mit dem beiliegenden 2S-Akku mit 450 mAh nennt BetaFPV rund 4 Minuten. Größere Zellen verlängern das: Für den Nachfolgerahmen Pavo Pico II gibt BetaFPV mit einem 680-mAh-LAVA-II-Akku etwa 9 Minuten Schwebezeit an. Im Flugbetrieb mit Lastwechseln liegt der reale Wert deutlich darunter.

Welchen Akku braucht der Pavo Pico?

BetaFPV empfiehlt einen 2S-Akku mit 450 mAh und mindestens 75C, etwa aus der eigenen LAVA-Reihe. Der Rahmen nimmt auch größere Zellen auf, weil das Akkufach und die Höhe des VTX-Halters bewusst variabel gehalten sind. Der Anschluss ist XT30, der Regler verträgt 2S bis 3S.

Braucht man für den Pavo Pico eine Registrierung?

Ja, sobald eine Kamera montiert ist. Die Registrierungspflicht beim Luftfahrt-Bundesamt greift bei jedem Sensor, der personenbezogene Daten erfassen kann, unabhängig vom Gewicht. Flugfertig wiegt der Pavo Pico mit O3 und Akku rund 130 g und bleibt damit unter 250 g, weshalb kein Kompetenznachweis für A1 nötig ist.

Was unterscheidet einen Cinewhoop von einem Freestyle-Quad?

Ein Cinewhoop hat umschlossene Propeller in Kanälen, fliegt langsamer und ist auf ruhige Bilder in engen Räumen ausgelegt. Ein Freestyle-Quad hat offene Propeller, mehr Leistung und größere Propeller, dafür ist er in Menschennähe deutlich riskanter. Der Pavo Pico gehört klar zur ersten Gruppe.

Wofür sind die Gummidämpfer an der VTX-Halterung gut?

Sie entkoppeln die Videoeinheit mechanisch vom Rahmen. Motoren und Propeller erzeugen Vibrationen, die sich über den Rahmen auf die Kamera übertragen und im Video als Wabern oder Wellenmuster sichtbar werden. Die Dämpfer filtern vor allem die niederfrequenten Anteile heraus, die eine Bildstabilisierung in der Software kaum korrigieren kann.

Was leisten 1102-Motoren mit 14.000 kV?

Die Zahl 1102 beschreibt die Bauform: 11 mm Statordurchmesser, 2 mm Statorhöhe. 14.000 kV geben an, wie viele Umdrehungen pro Minute der Motor je Volt anliegender Spannung erreicht. An einem 2S-Akku mit 7,6 V ergibt das rechnerisch rund 106.000 Umdrehungen ohne Last. In der Praxis liegt die Drehzahl unter Last deutlich niedriger, die hohe kV-Zahl ist auf die kleinen 45-mm-Propeller abgestimmt.

Passt der Pavo Pico für Anfänger?

Nur bedingt. Als PNP-Modell setzt er voraus, dass Sender, Brille und Videoeinheit vorhanden sind und dass du mit Betaflight umgehen kannst. Wer neu einsteigt, fährt mit einem Ready-to-Fly-Kit besser, das Fernsteuerung und Brille mitbringt. Vorher lohnt sich in jedem Fall Zeit im Simulator.

Wie schwer ist der Pavo Pico flugfertig?

Ohne Akku wiegt er mit montierter O3-Halterung 71,20 g, mit Halterung für Caddx Vista 65,88 g und für Walksnail 66,02 g. Rechnet man die O3 Air Unit und einen 2S-Akku hinzu, liegt das Startgewicht bei rund 130 g. Damit bleibt er klar unter der 250-Gramm-Grenze.

Passende Ratgeber zum Thema