Holy Stone HS460

Preisentwicklung

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127 €129 €131 €133 €02.09.2607.09.2612.09.2618.09.26

Tiefstpreis im Zeitraum: 129,99 € (02.09.2026)

Kameradrohne · Holy Stone

Holy Stone HS460 (Kameradrohne)

  • Nur 214 g Startgewicht, mit Abstand die leichteste der HS-Reihe
  • Zwei Akkus mit je rund 26 Minuten, zusammen 52 Minuten
  • Bürstenlose Motoren und GPS mit automatischer Rückkehr
  • Rund 130 € Straßenpreis, der günstigste GPS-Einstieg bei Holy Stone

Preise: Stand 18.09.2026, Amazon 08:21 Uhr, inkl. MwSt., ohne Gewähr

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Rezension der drohnen-guru.de-Redaktion · Veröffentlicht am 4. August 2026

Was du zum Fliegen brauchst

Die rechtliche Einstufung nach EU-Drohnenverordnung, bezogen auf den privaten Flug in Deutschland.

Drohnenklasse C0, 214 g Details im Ratgeber
Führerschein keiner nötig in A1 und A3 Details im Ratgeber
Registrierung Pflicht wegen der Kamera Details im Ratgeber
Haftpflicht Pflicht in Deutschland Details im Ratgeber
Kennzeichnung e-ID-Plakette am Rumpf Details im Ratgeber

Technische Daten

Fluggerät

Startgewicht 214 g
Bauform faltbar
Motoren bürstenlos
Drohnenklasse C0 (EU)
Positionierung GPS mit automatischer Rückkehr
Windwiderstand weist Holy Stone für dieses Modell nicht aus
Max. Geschwindigkeit weist Holy Stone für dieses Modell nicht aus
Hindernissensorik keine

Kamera

Fotoauflösung 4K
Videoauflösung 2K mit 25 Bildern/s
Stabilisierung elektronisch, kein mechanischer Gimbal
Bildsensor weist Holy Stone nicht aus
Blende weist Holy Stone nicht aus
Max. Bitrate weist Holy Stone nicht aus

Übertragung und Steuerung

Max. Reichweite bis 500 m nach Herstellerangabe
Automatikmodi automatische Rückkehr, Follow Me, Wegpunktflug
Fernsteuerung mit Smartphone-Halterung

Akku

Flugzeit je Akku bis ca. 26 Minuten
Flugzeit gesamt bis ca. 52 Minuten mit beiden Akkus
Akkus im Lieferumfang zwei
Kapazität weist Holy Stone nicht aus

Die Holy Stone HS460 ist der günstigste GPS-Einstieg der Marke und die leichteste Drohne im Programm. Mit 214 g bleibt sie deutlich unter der 250-Gramm-Grenze, bringt bürstenlose Motoren und zwei Akkus mit und kostet rund 130 €. Bei Reichweite und Videoauflösung macht sie dafür Abstriche. Diese Rezension ordnet sie anhand der Herstellerangaben, der Amazon-Listung und des Vergleichs mit den Schwestermodellen ein.

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • Mit 214 g liegt sie 35 g unter der C0-Grenze, das lässt Spielraum für Propellerschutz ohne die Klasse zu verlieren
  • Bürstenlose Motoren bei rund 130 €, in dieser Preislage längst nicht selbstverständlich
  • GPS mit automatischer Rückkehr ist die wichtigste Sicherheitsfunktion und hier vorhanden
  • Zwei Akkus im Lieferumfang ergeben rund 52 Minuten Gesamtflugzeit
  • 26 Minuten je Akku sind für diese Preisklasse ein guter Wert

Das spricht dagegen

  • Video nimmt sie nur in 2K mit 25 Bildern/s auf, die 4K-Angabe bezieht sich auf Fotos
  • 500 m Reichweite sind der schwächste Wert im Vergleichsfeld, die Schwestermodelle nennen 3 bis 6 km
  • 25 Bilder pro Sekunde wirken bei Schwenks ruckelig, 30 fps sind der übliche Mindeststandard
  • Ohne mechanischen Gimbal bleibt die Stabilisierung elektronisch
  • Holy Stone weist Sensorgröße, Blende, Bitrate und Windwiderstand nicht aus
  • Keine Hinderniserkennung

Bewertung im Detail

Kamera und Bildqualität 2,5
Flugverhalten und Sicherheit 3,5
Akku und Reichweite 3,0
Rechtliche Einstufung 5,0
Preis-Leistung 3,5

Gesamtwertung: 3,5 / 5

Der günstigste GPS-Einstieg bei Holy Stone

Die HS460 markiert die untere Grenze dessen, was Holy Stone mit GPS-Ausstattung anbietet. Für rund 130 € bekommst du bürstenlose Motoren, GPS mit automatischer Rückkehr und zwei Akkus mit je rund 26 Minuten.

Der auffälligste Wert steht beim Gewicht: 214 g. Das sind 35 g Abstand zur 250-Gramm-Grenze, während die meisten Wettbewerber ihre Modelle auf 249 g auslegen und damit ohne Reserve arbeiten.

Der Gewichtsvorteil und warum er zählt

Die EU-Drohnenverordnung zieht bei 250 g eine Linie. Darunter gilt Klasse C0 mit den entspanntesten Regeln: kein Kompetenznachweis in den Unterkategorien A1 und A3, Flug auch in der Nähe unbeteiligter Personen erlaubt. Darüber beginnt C1 mit Führerscheinpflicht und schärferen Abstandsregeln. Die Details stehen unter Drohnenklassen C0 bis C4.

Hersteller konstruieren ihre Einsteigermodelle deshalb knapp unter diese Marke, meist bei exakt 249 g. Das Problem daran: Jedes Gramm Zubehör kippt die Einstufung. Ein Propellerschutz, eine aufgeklebte Kennzeichnungsplakette oder eine schwerere Speicherkarte können reichen.

Bei der HS460 mit 214 g ist dieser Spielraum vorhanden. Du kannst Propellerschutz montieren und die vorgeschriebene Kennzeichnungsplakette anbringen, ohne rechnen zu müssen.

Die Kamera und ein Widerspruch in den Angaben

Hier braucht es Genauigkeit. Die Amazon-Listung bewirbt die HS460 als „GPS Drohne mit 4K Kamera”. Verfügbare Produktdaten nennen dagegen 4K für Fotos und 2K mit 25 Bildern pro Sekunde für Video.

Nach der Datenlage ist von 2K-Video auszugehen. Die 4K-Angabe bezieht sich auf die Standbildauflösung. Diese Darstellung ist bei Einsteigerdrohnen verbreitet und rechtlich nicht zu beanstanden, führt beim Kauf aber zu falschen Erwartungen.

Für dich bedeutet das zweierlei. Videos entstehen in 2K, also rund 2560 × 1440 Pixeln, was für die Wiedergabe auf Smartphone und Laptop reicht und auf einem 4K-Fernseher sichtbar weicher wirkt. Und die 25 Bilder pro Sekunde liegen unter dem heute üblichen Mindeststandard von 30 fps. Bei Schwenks und Überflügen bleibt das Bild dadurch weniger flüssig.

Stabilisiert wird elektronisch, ein mechanischer Gimbal fehlt. In dieser Preisklasse ist das zu erwarten.

Flugzeit: der stärkste Wert

26 Minuten je Akku sind für eine Drohne um 130 € ein guter Wert. Die HS360S für rund 153 € kommt auf 20 Minuten, viele Wettbewerber in dieser Preislage bleiben unter 20.

Realistisch bleiben 17 bis 20 Minuten je Akku nach Abzug von Start, Landung, Positionswechseln, Wind und Sicherheitsreserve. Mit beiden mitgelieferten Akkus kommst du auf gut eine halbe Stunde tatsächliche Flugzeit pro Ausflug.

Das geringe Gewicht spielt hier mit hinein. Weniger Masse bedeutet weniger Schub zum Schweben und damit geringeren Stromverbrauch. Der Zusammenhang ist einer der Gründe, warum die 250-Gramm-Klasse insgesamt gute Flugzeiten erreicht.

Die Reichweite als Schwachstelle

500 m ist der Wert, an dem die HS460 klar hinter ihre Schwestermodelle zurückfällt. Die HS360S nennt 3 km, die HS360D 6 km.

In Deutschland begrenzt die Sichtweitenregel den Flug ohnehin auf die Strecke, auf der du die Drohne ohne Hilfsmittel erkennen kannst. Bei einer 214-Gramm-Drohne endet das je nach Wetter zwischen 150 und 300 m. Die 500 m aus dem Datenblatt liegen also nicht so weit von der praktischen Grenze entfernt, wie es zunächst scheint.

Der Haken liegt in der Reserve. Ein für 500 m ausgelegtes System hat bei 250 m Entfernung wenig Puffer, wenn WLAN-Netze, Mobilfunkmasten oder Gebäude stören. Bei Systemen mit 3 oder 6 km Auslegung bleibt die Verbindung in derselben Situation stabil. Mehr dazu unter Drohnen-Reichweite.

Alternativen im Vergleich

ModellVideoFlugzeitReichweiteGewichtPreis
Holy Stone HS4602K/252 × 26 min500 m214 gca. 130 €
Holy Stone HS360S4K2 × 20 min3 km249 gca. 153 €
Holy Stone HS360D4K, Sony2 × 40 min6 km< 249 gca. 230 €
DJI Mini 4K4K/3031 min10 km249 gca. 250 €

Innerhalb der Holy-Stone-Reihe ist die HS460 die Wahl fürs kleinste Budget. Der Sprung zur HS360S kostet rund 23 € und bringt 4K-Video sowie die sechsfache Reichweite. Dieser Aufpreis ist für die meisten Käufer gut angelegt.

Gegenüber der DJI Mini 4K fehlen der HS460 der mechanische Gimbal, echtes 4K-Video und die Reichweite. Sie kostet dafür 120 € weniger und bringt einen zweiten Akku mit.

Für wen sich die HS460 lohnt

Sie passt, wenn du mit möglichst kleinem Budget GPS-Sicherheit und bürstenlose Motoren willst und Videoqualität eine Nebenrolle spielt. Als erste Drohne zum Fliegenlernen ist sie gutmütig, das geringe Gewicht verzeiht Fehler beim Landen, und der Gewichtspuffer zur C0-Grenze ist ein echter praktischer Vorteil.

Weniger passend ist sie, wenn du Videomaterial produzieren willst. 2K mit 25 Bildern ist dafür die falsche Grundlage, und schon der Aufpreis von 23 € zur HS360S ändert das grundlegend. Wer weite Strecken fliegen möchte, stößt bei 500 m Reichweite ebenfalls schnell an Grenzen.

Fazit

Die Holy Stone HS460 ist eine ehrliche Einsteigerdrohne für rund 130 €. Bürstenlose Motoren, GPS-Rückkehr, zwei Akkus und 26 Minuten je Akku ergeben ein solides Paket zum Fliegenlernen, und die 214 g geben Spielraum bei der C0-Einstufung.

Mit 3,5 von 5 liegt sie am unteren Ende des Vergleichsfelds. Die Abzüge gehen auf das 2K-Video mit 25 Bildern, die 500 m Reichweite und die missverständliche 4K-Bewerbung. Wer die HS460* kauft, sollte wissen, dass hier das Fliegen im Vordergrund steht und die Kamera eine Zugabe bleibt.

Häufige Fragen

Braucht man für die Holy Stone HS460 einen Drohnenführerschein?

Nein. Mit 214 g bleibt die HS460 deutlich unter der 250-Gramm-Grenze und fällt in Klasse C0. In den Unterkategorien A1 und A3 verlangt die EU-Drohnenverordnung dafür keinen Kompetenznachweis. Registrieren musst du dich beim Luftfahrt-Bundesamt trotzdem, weil eine Kamera verbaut ist, dazu kommt die Haftpflichtversicherung.

Filmt die Holy Stone HS460 in 4K?

Hier gibt es einen Widerspruch in den Angaben. Die Amazon-Listung wirbt mit einer 4K-Kamera, verfügbare Produktdaten nennen dagegen 4K für Fotos und 2K mit 25 Bildern pro Sekunde für Video. Nach der Datenlage ist von 2K-Video auszugehen. Die 4K-Angabe bezieht sich auf die Standbildauflösung, was bei Einsteigerdrohnen eine verbreitete Darstellung ist.

Wie lange fliegt die Holy Stone HS460 wirklich?

Holy Stone nennt rund 26 Minuten je Akku, zwei Akkus liegen bei. Der Wert entsteht im windstillen Schwebeflug. Realistisch bleiben 17 bis 20 Minuten je Akku, wenn du Start, Landung, Positionswechsel, Wind und eine Sicherheitsreserve von etwa 20 Prozent abziehst. Mit beiden Akkus kommst du auf gut eine halbe Stunde tatsächliche Flugzeit.

Wie weit fliegt die Holy Stone HS460?

Der Hersteller gibt 500 m an. Das ist der niedrigste Wert im Holy-Stone-Programm, die HS360S nennt 3 km und die HS360D 6 km. Praktisch fällt der Unterschied weniger dramatisch aus, als die Zahlen vermuten lassen, weil in Deutschland ohnehin die Sichtweitenregel gilt. Bei 500 m Auslegung bleibt allerdings kaum Reserve gegen Funkstörungen.

Warum ist die HS460 mit 214 g so leicht?

Holy Stone hat bei dieser Drohne bewusst Gewicht gespart, was ihr 35 g Abstand zur 250-Gramm-Grenze verschafft. Der praktische Vorteil: Du kannst Propellerschutz oder eine Kennzeichnungsplakette anbringen, ohne die C0-Klassifizierung zu gefährden. Bei Drohnen mit 249 g Startgewicht ist dieser Spielraum nicht vorhanden.

HS460 oder HS360S?

Die HS360S kostet rund 23 € mehr und bietet dafür 4K-Video statt 2K sowie 3 km Reichweite statt 500 m. Die HS460 fliegt dafür 26 statt 20 Minuten je Akku und ist 35 g leichter. Wenn dir Videoqualität wichtig ist, lohnt der Aufpreis zur HS360S. Für reine Flugerfahrung und Fotos ist die HS460 ausreichend.

Hat die Holy Stone HS460 eine Hinderniserkennung?

Nein. Sensoren zur Hinderniserkennung sind nicht verbaut, was in dieser Preisklasse üblich ist. Setze die Rückkehrhöhe vor jedem Start über die höchste Struktur im Gebiet, weil die automatische Rückkehr den direkten Weg fliegt und Hindernisse im Korridor nicht bemerkt.

Was bedeuten 25 Bilder pro Sekunde beim Video?

25 fps ist die europäische Fernsehnorm und für ruhige Aufnahmen ausreichend. Bei schnellen Schwenks oder Flügen über strukturiertem Untergrund wirkt das Bild jedoch weniger flüssig als mit 30 oder 60 Bildern. Aktuelle Drohnen filmen üblicherweise mit mindestens 30 fps, viele mit 60. Für Aufnahmen, die später geschnitten werden, ist die niedrigere Bildrate der spürbarste Nachteil dieser Drohne.

Ist die HS460 für Kinder geeignet?

Rechtlich gilt: Wer eine Drohne steuert, muss die Regeln der EU-Drohnenverordnung einhalten, ein Mindestalter für C0-Drohnen in A1 gibt es nicht. Praktisch ist die HS460 mit GPS-Rückkehr und bürstenlosen Motoren gutmütig genug für Einsteiger. Die Registrierung beim Luftfahrt-Bundesamt und die Haftpflichtversicherung laufen dabei immer auf einen Erwachsenen als Betreiber.

Lohnt sich die HS460 gegenüber einer DJI Mini 4K?

Die DJI Mini 4K kostet rund 250 € und damit fast das Doppelte. Dafür bekommst du echtes 4K-Video mit 30 Bildern, einen mechanischen 3-Achsen-Gimbal, 10 km Übertragungsreichweite und ein vollständiges Datenblatt. Wenn Videoaufnahmen dein Ziel sind, ist der Aufpreis gerechtfertigt. Die HS460 ist die Wahl, wenn das Budget bei rund 130 € endet.

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