HOVERAir HOVERAir X1 Akku

Flugakku · HOVERAir

HOVERAir X1 Akku (Ersatzakku für die X1)

  • 1.050 mAh bei 7,7 V ergeben 8,085 Wh für 11,5 Minuten oder rund 20 Aufnahmesequenzen
  • 42 g Eigengewicht, die X1 wiegt damit 125 g und fliegt in Klasse C0
  • 35 Minuten in der Ladestation, 55 Minuten in der Drohne
  • Passt nur in die X1, mit X1 PRO und PROMAX ist er nicht kompatibel
  • 40 € bei Amazon über den offiziellen Hover-Shop, in Schwarz und Weiß

Preise: Stand 18.09.2026, Amazon 15:30 Uhr, inkl. MwSt., ohne Gewähr

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Rezension der drohnen-guru.de-Redaktion · Veröffentlicht am 18. September 2026

Was du zum Fliegen brauchst

Die rechtliche Einstufung nach EU-Drohnenverordnung, bezogen auf den privaten Flug in Deutschland.

Klasse der X1 C0 bei 125 g Startmasse, kein Kompetenznachweis in A1 und A3 Details im Ratgeber
Transport im Flugzeug 8,085 Wh, nur im Handgepäck, keine Genehmigung nötig Details im Ratgeber
Laden bei 0 bis 40 °C, empfohlen mit 18-W-Netzteil nach USB Power Delivery Details im Ratgeber
Entsorgung Rückgabe im Handel oder am Wertstoffhof, nie im Hausmüll

Technische Daten

Elektrische Daten

Modellbezeichnung ZZ-H-3-001
Kapazität 1.050 mAh
Nennspannung 7,7 V
Ladeschlussspannung 8,8 V
Energiegehalt 8,085 Wh
Zellaufbau rechnerisch zwei Zellen in Reihe, 4,4 V Ladeschluss je Zelle

Gewicht und Passform

Gewicht 42 g
Anteil an der Startmasse rund 34 % von 125 g
Energiedichte rund 193 Wh je kg (rechnerisch)
Kompatibilität HOVERAir X1, nicht X1 PRO und X1 PROMAX
Farben Schwarz und Weiß

Flugleistung

Max. Flugzeit 11,5 Minuten
Aufnahmesequenzen je Akku rund 20 aufeinanderfolgende Sequenzen
Mittlere Leistung rund 42 W (rechnerisch)

Laden

Ladetemperatur 0 bis 40 °C
In der Ladestation ca. 35 Minuten auf 100 %
In der Drohne ca. 55 Minuten auf 100 %
Empfohlenes Netzteil 18 W mit USB Power Delivery
Ladeverhalten der Station nacheinander, der vollste Akku zuerst

Sicherheit und Service

Schutzfunktionen Überladung, Tiefentladung, Kurzschluss, Überspannung, Überstrom, Überhitzung
Zertifizierung CE, FCC, RoHS
Garantie 2 Jahre laut Amazon-Listung
Ladezyklen weist der Hersteller nicht aus

Der HOVERAir X1 Akku ist das Original-Ersatzteil für die selbstfliegende Kamera von Zero Zero Robotics. Er speichert 8,085 Wh, wiegt 42 g und reicht laut Hersteller für 11,5 Minuten Flug oder rund 20 aufeinanderfolgende Aufnahmesequenzen. Weil die X1 in kurzen Flügen von wenigen Sekunden bis zu einer Minute benutzt wird, ist die Zahl der Sequenzen die bessere Planungsgröße. Grundlage dieser Einordnung sind die technischen Daten im europäischen Hover-Shop, die Amazon-Listung und die Konstruktionsdaten der X1.

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • 42 g sind leicht genug, dass die X1 mit 125 g weit unter der 250-Gramm-Grenze bleibt, zwei Ersatzakkus wiegen zusammen nur 84 g
  • 35 Minuten in der Ladestation machen einen geleerten Akku schnell wieder einsatzbereit
  • Der Wechsel geht ohne Werkzeug, der Akku wird einfach vom Rumpf abgezogen und wieder aufgesteckt
  • Sechs Schutzfunktionen vom Überladen bis zur Überhitzung sind im Akku verbaut
  • 8,085 Wh sind für Flugreisen unproblematisch, auch mehrere Akkus dürfen ohne Genehmigung ins Handgepäck

Das spricht dagegen

  • 11,5 Minuten sind wenig: Die DJI Neo fliegt mit einem ähnlich schweren Akku 18 Minuten
  • 40 € für 8,085 Wh ergeben 4,95 € je Wattstunde, deutlich mehr als bei den Akkus der DJI Neo und Neo 2
  • Die Ladestation lädt nacheinander, zwei leere Akkus brauchen damit rund 70 Minuten
  • Zu Ladezyklen, Zellchemie und Lagerung macht der Hersteller keine Angaben
  • Wer auf die X1 PRO oder PROMAX umsteigt, kann seine Akkus nicht mitnehmen

Bewertung im Detail

Kapazität und Flugzeit 2,5
Laden 3,5
Gewicht und Handhabung 4,0
Angaben des Herstellers 3,0
Preis-Leistung 3,0

Gesamtwertung: 3,2 / 5

Ein Akku für kurze Flüge

Die HOVERAir X1 ist eine selbstfliegende Kamera. Sie startet aus der Hand, folgt, umkreist oder fährt zurück, landet wieder in der Hand und hat dabei nur wenige Sekunden bis eine Minute in der Luft verbracht. Für diese Nutzung ist der Akku ausgelegt.

Er wiegt 42 g und macht damit rund ein Drittel der 125 g Startmasse aus. Mit diesem Gewicht bleibt die X1 in der Klasse C0 und lässt sich ohne Kompetenznachweis fliegen. Die Regeln dazu erklärt der Ratgeber zu C0-Drohnen. Diese Rezension rechnet durch, was der Akku leistet, wie schnell er lädt und was ein Ersatzakku kostet.

8,085 Wattstunden in zwei Zellen

Hover nennt 1.050 mAh bei 7,7 V Nennspannung, das ergibt 8,085 Wh. Die Ladeschlussspannung liegt bei 8,8 V. Rechnerisch stecken damit zwei Zellen in Reihe im Gehäuse, die jeweils bis 4,4 V geladen werden. Das ist typisch für Hochvolt-Lithiumzellen, die bei gleicher Größe etwas mehr Energie speichern als Standardzellen mit 4,2 V. Eine Zellchemie nennt Hover nicht.

Auf das Gewicht gerechnet kommt der Akku auf rund 193 Wh je Kilogramm. Das ist spürbar weniger als bei den DJI-Akkus derselben Gewichtsklasse:

AkkuKapazitätEnergieGewichtEnergiedichte
HOVERAir X11.050 mAh8,085 Wh42 gca. 193 Wh/kg
DJI Neo1.435 mAh10,5 Wh45 gca. 233 Wh/kg
DJI Neo 21.606 mAh11,5 Wh46 gca. 250 Wh/kg

Der Neo-Akku wiegt nur 3 g mehr und speichert fast ein Drittel mehr Energie. Wer wissen will, wie mAh, Spannung und Wattstunden zusammenhängen, findet das im Ratgeber zum Mini-Drohnen-Akku.

11,5 Minuten oder 20 Sequenzen

Der Hersteller gibt zwei Werte an: 11,5 Minuten maximale Flugzeit und rund 20 aufeinanderfolgende Aufnahmesequenzen je Akku. Der zweite Wert ist für die Praxis der nützlichere. Eine Sequenz umfasst Start aus der Hand, den gewählten Flugmodus und die Landung. Teilt man 11,5 Minuten durch 20, bleiben rund 35 Sekunden je Sequenz.

Rechnerisch braucht die X1 im Schnitt rund 42 W. Die DJI Neo kommt nach demselben Rechenweg auf rund 35 W, obwohl sie etwas schwerer ist. Der Unterschied liegt in der Bauform. Die X1 umschließt ihre kleinen Propeller vollständig mit einem Käfig. Kleine Propeller müssen die Luft stärker beschleunigen, um dasselbe Gewicht zu tragen, und das kostet Energie. Mehr zu diesem Zusammenhang steht im Ratgeber zur Flugzeit von Mini-Drohnen.

Für die Planung heißt das: Ein Akku reicht für einen kurzen Spaziergang mit einigen Clips. Für einen Wandertag mit 40 bis 60 Aufnahmen sind zwei bis drei Akkus sinnvoll.

Laden: schnell in der Station, langsam in der Drohne

Der Akku lädt in der Ladestation in rund 35 Minuten auf 100 %, direkt in der Drohne in rund 55 Minuten. Hover empfiehlt dafür ein 18-W-Netzteil nach USB Power Delivery. Rechnerisch fließen beim Laden in der Station im Schnitt rund 14 W in den Akku, ein 18-W-Netzteil reicht also mit Reserve.

Die Ladestation lädt nacheinander und beginnt mit dem vollsten Akku. So ist der nächste einsatzbereite Akku so früh wie möglich fertig. Zwei leere Akkus brauchen damit zusammen rund 70 Minuten. Den Ladestand zeigen LEDs, die auf Knopfdruck aufleuchten. Die Station kostet bei Amazon derzeit 40 €.

WegLadezeitFlugzeit danachVerhältnis
Ladestationca. 35 min11,5 minrund 3 : 1
In der Drohneca. 55 min11,5 minrund 5 : 1

Auf die Flugzeit bezogen lädt der Akku also deutlich langsamer, als er sich entleert. Bei den Akkus der DJI Lito X1 und der Mini 5 Pro liegt es in der Ladestation bei rund 1,3 : 1. Wer viel filmt, gleicht das über mehr Akkus oder eine Powerbank im Rucksack aus. Kriterien für ein passendes Netzteil stehen im Ratgeber zum Drohnen-Akku-Ladegerät.

Wechsel ohne Werkzeug

Der Akku trägt den HOVER-Schriftzug und wird zum Wechsel vom Rumpf abgezogen. Dazu den Rumpf fest in die Hand nehmen, den Akku an den Mulden neben dem Schriftzug greifen und abziehen. Den Propellerkäfig dabei nicht als Griff benutzen. Der Akku sitzt straff, damit er sich im Flug nicht lockert.

Hover beschreibt sechs Schutzfunktionen: gegen Überladung, Tiefentladung, Kurzschluss, Überspannung, Überstrom und Überhitzung. Geladen werden darf bei 0 bis 40 °C. Zu Ladezyklen, Selbstentladung oder Lagerung macht Hover in den Produktangaben keine Aussage. Allgemeine Regeln zur Pflege von Lithium-Akkus stehen im Ratgeber LiPo-Akku richtig laden.

Wichtig beim Nachkauf ist die Kompatibilität. Der Akku passt nur in die X1. Die X1 PRO und die X1 PROMAX nutzen eigene, größere Akkus. Wer später umsteigt, nimmt seine X1-Akkus nicht mit.

Preis und Kaufweg

Bei Amazon verkauft der offizielle Hover-Shop den Akku für 40 €, in Schwarz und als weiße Variante*. Im europäischen Hover-Shop kostet er ebenfalls 40 €, dort gibt es zusätzlich ein Doppelpack für 75 €.

AkkuPreisEnergiePreis je WhPreis je Flugminute
HOVERAir X1, einzeln40,00 €8,085 Wh4,95 €3,48 €
HOVERAir X1, Doppelpack je Akku37,50 €8,085 Wh4,64 €3,26 €
DJI Neo38,90 €10,5 Wh3,70 €2,16 €
DJI Neo 238,90 €11,5 Wh3,38 €2,05 €

Je Flugminute ist der X1-Akku rund 70 % teurer als der Akku der Neo 2. Der Preis im Kasten oben wird zweimal täglich aktualisiert.

Alternativen im Vergleich

Der Akku passt nur in die X1. Die Tabelle zeigt deshalb, wo er im Vergleich mit den Akkus anderer Selfie-Drohnen steht:

AkkuEnergieGewichtFlugzeitPreisBewertung
HOVERAir X18,085 Wh42 g11,5 min40,00 €3,2 / 5
DJI Neo10,5 Wh45 g18 min38,90 €3,9 / 5
DJI Neo 211,5 Wh46 g19 min38,90 €4,3 / 5

Für Besitzer einer X1 ist der Vergleich eine Information für den nächsten Kauf. Wer noch vor der Wahl der Drohne steht, sollte die Folgekosten mitdenken: Bei der Neo 2 gibt es für dasselbe Geld deutlich mehr Flugzeit je Akku.

Fazit

Der HOVERAir X1 Akku passt zur Idee der Drohne: leicht, schnell gewechselt und in 35 Minuten wieder voll. Für kurze Aufnahmen aus der Hand sind rund 20 Sequenzen je Akku ein brauchbarer Wert.

Die 3,2 von 5 entstehen bei Kapazität und Preis. 8,085 Wh tragen nur 11,5 Minuten, und je Wattstunde kostet der Akku knapp 50 % mehr als der Akku der DJI Neo 2. Angaben zu Ladezyklen und Lagerung fehlen.

Für dich passend, wenn du die X1 besitzt und auf Ausflügen mehr als 20 Clips aufnehmen willst. Ein zweiter Akku verdoppelt die Aufnahmen, die Ladestation der X1* verkürzt die Wartezeit auf 35 Minuten.

Eher nicht passend, wenn du einen Umstieg auf die X1 PRO planst. Dann ist das Geld dort besser angelegt, weil die Akkus nicht übertragbar sind. Den Original-Akku der HOVERAir X1 bei Amazon* verkauft der offizielle Hover-Shop.

Häufige Fragen

Welche Drohne passt zum HOVERAir X1 Akku?

Ausschließlich die HOVERAir X1. Hover weist ausdrücklich darauf hin, dass der Akku nicht mit der X1 PRO und der X1 PROMAX kompatibel ist. Die beiden Nachfolger nutzen eigene Akkus, etwa den Thermo Smart-Akku für rund 99 €.

Wie lange hält ein Akku der HOVERAir X1?

Der Hersteller nennt 11,5 Minuten Flugzeit. Die zweite Angabe passt besser zur Nutzung: rund 20 aufeinanderfolgende Aufnahmesequenzen je Akku. Bei durchschnittlich rund 35 Sekunden je Sequenz inklusive Start und Landung ergibt sich dieselbe Größenordnung.

Wie lange dauert das Laden des HOVERAir-X1-Akkus?

In der Ladestation rund 35 Minuten auf 100 %, in der Drohne rund 55 Minuten. Hover empfiehlt dafür ein Netzteil mit 18 W nach USB Power Delivery. Die Ladestation lädt mehrere Akkus nacheinander und beginnt mit dem vollsten.

Wie wechselt man den Akku der HOVERAir X1?

Den Rumpf der Drohne fest in die Hand nehmen, den Akku an den Mulden neben dem HOVER-Schriftzug greifen und vom Gehäuse abziehen. Der Propellerbereich bleibt dabei unberührt. Der Akku sitzt straff, das ist gewollt und hält ihn im Flug sicher. Den neuen Akku in derselben Ausrichtung aufstecken, bis er fest anliegt.

Welches Netzteil braucht die HOVERAir X1?

Hover empfiehlt ein Netzteil mit 18 W nach dem Standard USB Power Delivery. Rechnerisch fließen beim Laden in der Station im Schnitt rund 14 W in den Akku. Ein stärkeres Netzteil mit Power Delivery liefert nur so viel Leistung, wie Station oder Drohne anfordern.

Darf der HOVERAir-X1-Akku mit ins Flugzeug?

Ja, im Handgepäck. Mit 8,085 Wh liegt er weit unter der 100-Wh-Grenze, eine Genehmigung der Airline braucht es nicht. Lose Lithium-Akkus dürfen nicht ins aufgegebene Gepäck. Am besten transportierst du sie mit geschützten Kontakten in der Tasche der X1.

Wie viele Akkus braucht man für einen Ausflug mit der HOVERAir X1?

Das hängt an der Zahl der Aufnahmen. Ein Akku reicht für rund 20 Sequenzen. Für einen Wandertag mit 40 bis 60 Clips sind zwei bis drei Akkus sinnvoll. Weil die Ladestation 35 Minuten je Akku braucht, lohnt sich eine Powerbank mit USB Power Delivery im Rucksack.

Warum fliegt die HOVERAir X1 kürzer als eine DJI Neo?

Weil sie mehr Leistung braucht und weniger Energie mitnimmt. Rechnerisch verbraucht die X1 im Schnitt rund 42 W, die Neo rund 35 W. Die kleinen Propeller im geschlossenen Käfig müssen die Luft stärker beschleunigen. Dazu speichert der X1-Akku mit rund 193 Wh je Kilogramm spürbar weniger Energie je Gramm als der Neo-Akku mit rund 233 Wh je Kilogramm.

Lohnt sich das Doppelpack statt zwei einzelner Akkus?

Im europäischen Hover-Shop kostet das Doppelpack 75 €, zwei einzelne Akkus kosten 80 €. Die Ersparnis liegt also bei 5 €. Bei Amazon ist der einzelne Akku für 40 € erhältlich, dort lohnt der Vergleich mit dem Preis im Kasten oben.

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