Die Runden im Einzelnen
Runde 1 Hinderniserkennung
Mini 3 nur abwärts, 0,5 bis 10 m
Mini 3 Pro vorn, hinten und unten
Das Sichtsystem der Mini 3 zeigt nach unten und misst zwischen 0,5 und 10 m. Es hält die Position stabil und hilft beim Landen. Nach vorn, zur Seite und nach hinten fliegt sie blind, und das gilt auch für den automatischen Rückflug, der geradeaus zum Startpunkt steuert. Die Mini 3 Pro erkennt Hindernisse nach vorn zwischen 0,39 und 25 m, nach hinten zwischen 0,36 und 23,4 m und nach unten zwischen 0,15 und 9 m. Dazu kommt das Assistenzsystem APAS 4.0, das erkannte Hindernisse selbstständig umfliegt. Seitlich hat auch die Pro keine Sensoren, was beim Kreisen um ein Motiv relevant bleibt.
Punkt für Mini 3 Pro: Die Mini 3 sieht ausschließlich den Boden unter sich, die Pro erkennt Hindernisse bis 25 m nach vorn.
Mini 3 QuickShots, kein ActiveTrack
Mini 3 Pro ActiveTrack mit Verfolgung
Die Mini 3 beherrscht QuickShots wie Dronie, Kreisen, Helix, Rocket und Boomerang. Das sind vorprogrammierte Flugfiguren um einen festen Punkt, die nach dem Start automatisch ablaufen. Die Mini 3 Pro ergänzt echte Motivverfolgung: Sie erkennt ein Objekt, hält es im Bild und folgt ihm, während es sich bewegt. Der Unterschied ist grundlegend. Eine Figur fliegt die Mini 3 ab, ein bewegtes Motiv verfolgt nur die Pro. Wer sich beim Radfahren, Wandern oder Skaten selbst filmen will, findet diese Funktion nur bei der Pro, und sie funktioniert überhaupt erst, weil die Sensorik nach vorn schaut.
Punkt für Mini 3 Pro: Die Mini 3 fliegt vorprogrammierte Figuren, die Pro folgt einem Motiv aktiv.
Mini 3 12 MP, 4.000 × 3.000
Mini 3 Pro 48 MP, 8064 × 6048
Beide Drohnen nutzen einen 1/1,3-Zoll-Sensor, lesen ihn aber unterschiedlich aus. Die Mini 3 liefert 12 Megapixel mit 4.000 × 3.000 Pixeln, die Mini 3 Pro 48 Megapixel mit 8064 × 6048. Die vierfache Auflösung ist vor allem dort nützlich, wo nachträglich beschnitten wird: bei entfernten Motiven, beim Begradigen von Horizonten und beim Zuschneiden auf andere Seitenverhältnisse. Ein Punkt spricht dabei für die Mini 3: Bei 12 Megapixeln auf derselben Fläche sind die einzelnen Bildpunkte größer und sammeln je Pixel mehr Licht. Den größeren nutzbaren ISO-Bereich hat trotzdem die Pro.
Punkt für Mini 3 Pro: Die vierfache Pixelzahl gibt Reserve für Beschnitt, den die Mini 3 nicht hat.
Runde 4 Bildraten und Zeitlupe
Mini 3 4K/30, 2,7K bis 60
Mini 3 Pro 4K/60, 1080p bei 120
Die Mini 3 filmt 4K mit 24, 25 und 30 Bildern pro Sekunde. Für 60 Bilder muss sie auf 2,7K wechseln, für Zeitlupe ebenfalls. Die Mini 3 Pro nimmt 4K mit bis zu 60 Bildern auf und bietet zusätzlich Zeitlupe mit 120 Bildern in 1080p. Praktisch bedeutet das: Schnelle Schwenks und bewegte Motive wirken bei der Pro flüssiger, und eine Verlangsamung auf die Hälfte bleibt in voller 4K-Auflösung möglich. Für ruhige Landschaftsaufnahmen genügen 30 Bilder problemlos.
Punkt für Mini 3 Pro: 4K mit 60 Bildern gibt es bei der Mini 3 nicht, für flüssige Bewegung muss sie auf 2,7K herunter.
Runde 5 ISO und Farbprofile
Mini 3 ISO bis 3.200, kein flaches Profil
Mini 3 Pro ISO bis 6.400, D-Cinelike
Der ISO-Bereich der Mini 3 endet bei 3.200, bei der Mini 3 Pro bei 6.400. Das ist eine volle Blendenstufe und verschiebt die Grenze des nutzbaren Materials in die Dämmerung hinein. Dazu kommt das Farbprofil: Die Pro bietet D-Cinelike, ein flaches Profil, das Kontrast zurücknimmt, damit sich Farben nachträglich ziehen lassen. Der Mini 3 fehlt ein solches Profil vollständig, ihr Material kommt fertig entwickelt aus der Kamera. Für einen einheitlichen Look über mehrere Clips ist das eine echte Einschränkung. Als Ausgleich bietet die Mini 3 HDR-Video bei 24 bis 30 Bildern, das Zeichnung in hellen Himmeln und dunklen Vordergründen gleichzeitig hält.
Punkt für Mini 3 Pro: Eine Blendenstufe mehr ISO und ein flaches Profil für die Farbkorrektur.
Runde 6 Datenrate und Codec
Mini 3 100 Mbit/s, H.264
Mini 3 Pro 150 Mbit/s, H.264 und H.265
Die Mini 3 schreibt mit bis zu 100 Mbit/s in H.264, die Mini 3 Pro mit 150 Mbit/s und beherrscht zusätzlich H.265. Mehr Bitrate bedeutet weniger Kompression und damit mehr Reserve für die Nachbearbeitung, besonders in bewegten Bildbereichen wie Wasser, Laub und Wolken. H.265 packt bei gleicher Qualität kleinere Dateien, verlangt beim Schnitt aber mehr Rechenleistung. Beim Livebild liegt die Pro ebenfalls vorn, weil ihr Übertragungssystem O3 eine Generation neuer ist als das O2 der Mini 3.
Punkt für Mini 3 Pro: Die Hälfte mehr Datenrate und ein moderner Codec dazu.
Mini 3 38 min, 33 min schwebend
Mini 3 Pro 34 min, 30 min schwebend
Die Mini 3 fliegt 38 Minuten, im Schwebeflug 33. Die Mini 3 Pro kommt auf 34 beziehungsweise 30 Minuten. Die zusätzliche Sensorik der Pro kostet Strom, und genau diese vier Minuten sind der Preis dafür. Realistisch planbar sind rund 27 bis 30 Minuten bei der Mini 3 gegen 24 bis 27 bei der Pro. Für die Pro gibt es als Ausweg einen Plus-Akku mit 47 Minuten, der allerdings das Startgewicht über 249 g hebt und damit die C0-Einstufung beendet. Mit den jeweiligen Standardakkus bleibt der Vorteil bei der Mini 3.
Punkt für Mini 3: Vier Minuten mehr je Akku, und das trotz gleicher Gewichtsklasse.
Mini 3 364,16 € mit DJI RC
Mini 3 Pro 664,00 € mit DJI RC
Beide Modelle sind mit derselben Fernsteuerung erhältlich, der DJI RC mit eingebautem Bildschirm. In dieser Ausstattung kostet die Mini 3 364,16 € und die Mini 3 Pro 664,00 €. Der Abstand von rund 300 € entspricht fast dem vollen Preis der Mini 3. Wer keine Fernsteuerung braucht, bekommt die Mini 3 als reine Drohne sogar für 303,50 €. Die Fly More Combo mit drei Akkus und Ladestation liegt bei 496,99 € und damit immer noch deutlich unter der Basisversion der Pro.
Punkt für Mini 3: Bei identischer Fernsteuerung kostet die Pro rund 300 € mehr, also fast das Doppelte.
Datenblatt-Duell
Alle Werte laut Herstellerangaben. Der jeweils vorteilhaftere Wert ist markiert;
wo es keine Rangfolge gibt (Maße, Klassen, Anschlüsse), bleiben beide neutral.
Fluggerät und rechtliche Einstufung
Wo die beiden identisch sind
Der Name legt einen Generationsunterschied nahe. Tatsächlich sind Mini 3 und Mini 3 Pro Geschwister derselben Baureihe, die sich in Ausstattung unterscheiden statt in der Grundkonstruktion.
Gemeinsam haben sie:
- Sensorformat und Optik: 1/1,3 Zoll, Blende f/1,7, 24 mm Kleinbild-Brennweite, 82,1° Bildwinkel
- Gewichtsklasse: 248 g und unter 249 g, beide in Klasse C0
- Flugleistung: 16 m/s Spitze, 10,7 m/s Windwiderstand, 18 km Flugdistanz, 4.000 m Starthöhe
- Freigabe: -10 bis 40 °C
- Hochformat: beide drehen die Kamera mechanisch um 90 Grad
- Packmaß: 148 × 90 × 62 mm gegen 145 × 90 × 62 mm
Ein Standbild bei gutem Licht sieht deshalb bei beiden sehr ähnlich aus. Der Unterschied entsteht bei allem, was darüber hinausgeht.
Der Unterschied, der 300 € kostet
Beide Modelle gibt es mit derselben Fernsteuerung, der DJI RC mit eingebautem Bildschirm. In dieser Ausstattung stehen 364,16 € gegen 664,00 €.
| DJI Mini 3 | DJI Mini 3 Pro |
|---|
| Drohne allein | 303,50 € | keine Variante gelistet |
| Mit DJI RC (Bildschirm) | 364,16 € | 664,00 € |
| Fly More Combo (3 Akkus) | 496,99 € | keine Variante gelistet |
Bemerkenswert dabei: Die Fly More Combo der Mini 3 für 496,99 € mit drei Akkus, Ladestation und Tasche kostet immer noch rund 170 € weniger als die Basisversion der Pro mit einem Akku.
Wer die Wahl also als reine Budgetfrage betrachtet, kann sich für dasselbe Geld entweder eine Pro mit einem Akku oder eine Mini 3 mit drei Akkus, Ladestation, Tasche und rund 170 € Restbudget für Filter und Speicherkarten kaufen.
Was die Sensorik konkret ändert
Der wichtigste Unterschied betrifft das, was die Drohne ohne Deine Eingaben tut.
Die Mini 3 hat ein einziges Sichtsystem, das nach unten zeigt. Es stabilisiert die Position und misst die Höhe zwischen 0,5 und 10 m. Was vor, neben oder hinter der Drohne liegt, sieht sie nicht. Das betrifft zwei Situationen besonders:
- Der automatische Rückflug steuert geradeaus zum Startpunkt. Steht ein Baum im Weg, weicht die Mini 3 nicht aus. Wie sich das absichern lässt, steht im Ratgeber zur Return-to-Home-Funktion bei DJI.
- Vorwärtsflug in unbekanntem Gelände verlangt permanente Sichtkontrolle.
Die Mini 3 Pro erkennt Hindernisse nach vorn zwischen 0,39 und 25 m, nach hinten zwischen 0,36 und 23,4 m und nach unten zwischen 0,15 und 9 m. Ihr Assistenzsystem APAS 4.0 umfliegt Erkanntes selbstständig.
Eine Lücke bleibt auch bei der Pro: seitlich hat sie keine Sensoren. Beim Kreisen um ein Motiv bewegt sie sich genau in diese Richtung. Wer Rundum-Erkennung will, muss zur Mini 4 Pro greifen.
Der Punkt, an dem die Mini 3 gewinnt
Neben dem Preis hat die Mini 3 ein sachliches Argument: 38 Minuten Flugzeit gegen 34.
Das wirkt gering und ist im Feld spürbar. Realistisch planbar sind rund 27 bis 30 Minuten gegen 24 bis 27, jeweils mit Wind, Positionswechseln und Sicherheitsreserve. Vier Minuten reichen für einen weiteren Anflug aus anderer Richtung oder für die Rückkehr aus größerer Distanz mit ruhigem Gewissen.
Der Grund für den Unterschied ist die Sensorik selbst: Die zusätzlichen Kameras der Pro brauchen Strom, den die Mini 3 in Flugzeit umsetzt.
Ein zweiter Punkt geht ebenfalls an die Mini 3: Sie bietet HDR-Video bei 24 bis 30 Bildern, was Zeichnung in hellen Himmeln und dunklen Vordergründen gleichzeitig hält. Für die Mini 3 Pro weist DJI keinen HDR-Videomodus aus, dort führt der Weg über D-Cinelike und die Nachbearbeitung.
Fazit
Der Punktestand von 6:2 beschreibt die Ausstattung zutreffend. Die Mini 3 Pro* ist in fast jeder Disziplin die fähigere Drohne: Sie sieht nach vorn, verfolgt Motive, fotografiert mit 48 Megapixeln, filmt 4K mit 60 Bildern und bietet ein flaches Farbprofil.
Ob sie 300 € mehr wert ist, entscheidet ein einziger Punkt: Soll die Drohne selbstständig arbeiten? Wer sich beim Sport filmen lassen will oder in Gelände mit Hindernissen fliegt, bekommt bei der Pro Funktionen, die sich nicht nachrüsten lassen.
Wer Landschaften aus sicherer Distanz filmt, bekommt mit der Mini 3 mit DJI RC für 364,16 €* dasselbe Sensorformat, dieselbe Blende, echtes Hochformat und vier Minuten mehr Luft je Akku. Für dieses Einsatzprofil ist sie das deutlich vernünftigere Angebot, zumal die Fly More Combo für 496,99 €* mit drei Akkus immer noch unter dem Pro-Einstieg bleibt.
Ausführlich stehen beide Modelle in unseren Rezensionen: DJI Mini 3 und DJI Mini 3 Pro.
Welche der beiden passt zu dir?
Die Rundenbilanz sagt, welches Gerät technisch vorn liegt. Ob es auch das richtige
für dich ist, entscheiden diese Bedingungen.
Nimm die Mini 3 wenn …
- Du filmst Landschaften, Küsten und Bauwerke aus sicherer Distanz
- Dir sind lange Flüge am Stück wichtiger als Automatikfunktionen
- Dein Budget liegt bei rund 350 bis 500 € für ein komplettes Set
- Du schneidest Deine Clips ohne aufwendige Farbkorrektur
- Du willst drei Akkus und eine Ladestation und bleibst mit 496,99 € unter dem Pro-Einstieg
Mini 3 bei Amazon ansehen* Nimm die Mini 3 Pro wenn …
- Du willst Dich selbst beim Radfahren, Wandern oder Skaten filmen lassen
- Du fliegst in Gelände mit Bäumen, Masten oder Gebäuden in der Flugbahn
- Du fotografierst und brauchst 48 MP als Reserve für Beschnitt
- Du filmst in der Dämmerung oder korrigierst Farben in D-Cinelike nach
- Du willst 4K mit 60 Bildern für flüssige Schwenks und bewegte Motive
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Häufige Fragen
Was kann die DJI Mini 3 Pro, was die Mini 3 nicht kann?
Vier Dinge: Sie erkennt Hindernisse nach vorn und hinten statt nur nach unten, sie verfolgt bewegte Motive mit ActiveTrack, sie fotografiert mit 48 statt 12 Megapixeln und sie filmt 4K mit 60 statt 30 Bildern pro Sekunde. Dazu kommen ein ISO-Bereich bis 6.400 statt 3.200, das flache Farbprofil D-Cinelike und 150 statt 100 Mbit/s Bitrate.
Lohnt sich der Aufpreis zur DJI Mini 3 Pro?
Bei identischer Fernsteuerung trennen die beiden rund 300 €: 364,16 € gegen 664,00 €. Der Aufpreis lohnt, wenn Du Dich selbst filmen lassen willst, in Gelände mit Hindernissen fliegst oder fotografierst und Auflösungsreserve brauchst. Für reine Landschaftsclips aus sicherer Distanz liefert die Mini 3 mit demselben Sensorformat und derselben Blende sehr ähnliches Material.
Haben Mini 3 und Mini 3 Pro dieselbe Kamera?
Sie nutzen dasselbe Sensorformat mit 1/1,3 Zoll, dieselbe Blende f/1,7, dieselbe Brennweite von 24 mm und denselben Bildwinkel von 82,1°. Die Auslesung unterscheidet sich: 12 Megapixel bei der Mini 3, 48 bei der Pro. Bei 12 Megapixeln sind die einzelnen Bildpunkte größer, den höheren nutzbaren ISO-Bereich bis 6.400 hat trotzdem die Pro.
Kann die DJI Mini 3 mir folgen?
Nein. Sie beherrscht QuickShots wie Dronie, Kreisen, Helix, Rocket und Boomerang, das sind vorprogrammierte Flugfiguren um einen festen Punkt. Echte Motivverfolgung mit ActiveTrack beherrscht erst die Mini 3 Pro, und zwar deshalb, weil sie die dafür nötige Sensorik nach vorn besitzt.
Welche der beiden fliegt länger?
Die Mini 3 mit 38 Minuten gegen 34 bei der Pro, im Schwebeflug 33 gegen 30. Die zusätzliche Sensorik der Pro kostet Strom. Für die Pro gibt es allerdings einen Plus-Akku mit 47 Minuten Flugzeit, der das Startgewicht über 249 g hebt und damit die C0-Einstufung beendet. Mit den Standardakkus liegt die Mini 3 vorn.
Brauchen beide einen Drohnenführerschein?
Mit dem Standardakku nicht. Die Mini 3 wiegt 248 g, die Mini 3 Pro unter 249 g, beide tragen C0 und dürfen in A1 und A3 ohne Kompetenznachweis geflogen werden. Bei der Pro ändert sich das mit dem Plus-Akku. Registrierung beim Luftfahrt-Bundesamt, e-ID-Plakette und Haftpflichtversicherung sind bei beiden Pflicht.
Können beide Drohnen echtes Hochformat filmen?
Ja. Bei beiden dreht die Rollachse des Gimbals die Kamera mechanisch um 90 Grad, wodurch 9:16-Material in voller Sensorauflösung entsteht statt eines Ausschnitts aus dem Querformat. Das ist eine Stärke, die beide Modelle teilen und die günstigeren Drohnen wie der Mini 4K fehlt.
Was ist besser bei wenig Licht?
Die Mini 3 Pro, wegen des ISO-Bereichs bis 6.400 gegenüber 3.200. Beide haben dieselbe Blende f/1,7 und dasselbe Sensorformat. Ein Detail spricht für die Mini 3: Ihre 12 Megapixel auf derselben Fläche bedeuten größere Einzelpixel, die je Bildpunkt mehr Licht sammeln. In der Praxis wiegt der doppelte ISO-Spielraum der Pro schwerer.
Was bringt D-Cinelike bei der Mini 3 Pro?
D-Cinelike ist ein flaches Farbprofil. Es nimmt Kontrast und Sättigung zurück, damit bei der Nachbearbeitung mehr Spielraum bleibt, Farben und Kontrast zu ziehen. Der Mini 3 fehlt ein solches Profil, ihr Material kommt fertig entwickelt aus der Kamera. Wer mehrere Clips auf einen einheitlichen Look bringen will, arbeitet mit der Pro deutlich leichter.
Ist der Unterschied zwischen DJI O2 und O3 wichtig?
Für die Reichweite kaum, weil in Deutschland ohnehin auf Sicht geflogen wird. Relevant ist die Störfestigkeit in bebauter Umgebung, wo die praktische Reichweite bei beiden Systemen deutlich sinkt. O3 hält das Livebild dort länger stabil und liefert es mit 18 Mbit/s bei rund 120 ms Latenz.