DJI DJI Zwei-Wege-Ladestation (Mini 4K / Mini 2)

Ladestation · DJI

DJI Zwei-Wege-Ladestation für Mini 4K, Mini 2 und Mini SE

  • Lädt drei Akkus der Mini 4K nacheinander, laut DJI in rund vier Stunden
  • Passt auf vier Drohnen: Mini 4K, Mini 2, Mini 2 SE und Mini SE
  • Arbeitet als Powerbank und gibt Strom über USB an Handy und Zubehör ab
  • 72 g leicht, transportiert drei Akkus mit geschützten Kontakten
  • Lädt drei Akkus an einem Netzteil, bei Amazon einzeln erhältlich

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Rezension der drohnen-guru.de-Redaktion · Veröffentlicht am 20. September 2026

Was du zum Fliegen brauchst

Die rechtliche Einstufung nach EU-Drohnenverordnung, bezogen auf den privaten Flug in Deutschland.

Transport im Flugzeug mit eingelegten Akkus nur im Handgepäck Details im Ratgeber
Energiegehalt je Akku 17,32 Wh, weit unter der 100-Wh-Grenze der Airlines
Lagerung Akkus bei rund 50 % Ladestand einlagern Details im Ratgeber
Netzteil nicht enthalten, DJI rechnet die Ladezeit mit 18 Watt Details im Ratgeber

Technische Daten

Laden

Akkuschächte 3
Ladeverfahren nacheinander, beginnend mit dem vollsten Akku
Ladezeit für drei Akkus rund 4 Stunden am DJI-Netzteil mit 18 W
Rechnerische Zeit je Akku rund 80 Minuten
Abweichende Angabe die Amazon-Listung nennt 270 Minuten für drei Akkus
Eingang 5 V/3 A, 9 V/3 A oder 12 V/3 A
Statusanzeige LED-Anzeige für Ladestand und Betrieb

Energieabgabe

Powerbank-Betrieb lädt externe Geräte aus den eingelegten Akkus
Ausgang max. 5 V/2 A, entspricht 10 W
Energievorrat mit drei Akkus 51,96 Wh (3 × 17,32 Wh)
Typische Zielgeräte Smartphone, DJI Osmo Action, DJI Pocket

Gehäuse und Betrieb

Gewicht ca. 72 g laut DJI
Abweichende Angabe die Amazon-Listung führt 30 g, plausibel ist die Herstellerangabe
Betriebstemperatur 5 bis 40 °C
Kontaktschutz eingelegte Akkus stecken mit verdeckten Kontakten
Markteinführung November 2020 mit der DJI Mini 2
Bezeichnung bei Amazon DJI Ninja Two-Way Charging Hub, Größenangabe DJI Mini 2

Kompatibilität

Passende Drohnen DJI Mini 4K, DJI Mini 2, DJI Mini 2 SE, DJI Mini SE
Akkutyp DJI Mini 2 Series Intelligent Flight Battery, 2.250 mAh
Nicht passend Akkus der Mini 3, Mini 3 Pro, Mini 4 Pro und Mini 5 Pro
Lieferumfang nur die Ladestation

Die Zwei-Wege-Ladestation ist das Ladezubehör für alle Drohnen, die den Akku der Mini-2-Serie nutzen, also auch für die DJI Mini 4K. Sie nimmt drei Akkus auf, lädt sie nacheinander und gibt den Strom auf Wunsch wieder ab, was sie zur Powerbank für Handy und Zubehör macht. Ihr Alter prägt das Datenblatt: Das Teil kam 2020 mit der Mini 2 auf den Markt, entsprechend niedrig liegen Eingangs- und Ausgangsleistung im Vergleich zu neueren DJI-Stationen. Grundlage dieser Einordnung sind die Angaben von DJI, die Amazon-Listung und die Rechnung gegen die Akkudaten der Mini 4K.

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • Ein Zubehör für vier Drohnengenerationen, der Ersatz bleibt dadurch lange lieferbar
  • Die Powerbank-Funktion macht aus drei Flugakkus einen Energievorrat von rund 52 Wh für Handy und Kamera
  • 72 g Gewicht: Die Station wiegt weniger als ein einzelner Flugakku und trägt drei davon
  • Eingelegte Akkus reisen mit verdeckten Kontakten, das verhindert Kurzschlüsse durch Münzen oder Schlüssel im Rucksack
  • Preislich auf dem Niveau der übrigen DJI-Ladestationen für die Mini-Serien
  • Der Eingang akzeptiert 5, 9 und 12 Volt, damit läuft die Station an fast jedem USB-Netzteil

Das spricht dagegen

  • Rund vier Stunden für drei Akkus sind der langsamste Wert im DJI-Programm, die Ladestation der Neo 2 schafft drei Akkus in 68 Minuten
  • Die Akkus werden nacheinander geladen, ein Parallelbetrieb ist nicht vorgesehen
  • Netzteil und Kabel fehlen im Lieferumfang
  • Der Ausgang liefert nur 5 V/2 A, für schnelles Handyladen ist das zu wenig
  • DJI nennt in der Amazon-Listung 270 Minuten Ladezeit und 30 g Gewicht, beide Werte weichen von den Herstellerangaben ab

Bewertung im Detail

Ladegeschwindigkeit 2,0
Kompatibilität 5,0
Zusatznutzen und Transport 4,0
Angaben im Datenblatt 3,5
Preis-Leistung 3,5

Gesamtwertung: 3,6 / 5

Drei Akkus, ein Anschluss

Wer mit der DJI Mini 4K mehr als eine halbe Stunde fliegen will, braucht mehrere Akkus. Damit stellt sich sofort die Ladefrage: Der Akku der Mini 4K lädt normalerweise in der Drohne über USB-C, und solange er darin steckt, steht die Drohne am Tisch statt in der Luft.

Genau dafür gibt es die Zwei-Wege-Ladestation. Sie nimmt drei Akkus auf, lädt sie an einem einzigen USB-Netzteil nacheinander auf und zeigt den Stand über LEDs an. Dazu kommt die zweite Richtung, die dem Teil seinen Namen gibt: Sie gibt Strom auch wieder ab und versorgt damit Handy oder Kamera. Bei Amazon steht sie unter dem Namen DJI Ninja Two-Way Charging Hub mit der Größenangabe “DJI Mini 2”, die Kompatibilitätsliste nennt Mini 4K, Mini 2 SE, Mini 2 und Mini SE.

Vier Stunden für drei Akkus

Die Ladezeit ist der wunde Punkt. DJI nennt rund vier Stunden für drei Akkus am hauseigenen 18-Watt-Netzteil, die Amazon-Listung spricht von 270 Minuten. Beide Werte laufen auf 80 bis 90 Minuten je Akku hinaus.

Die Rechnung dahinter: Ein Akku der Mini 4K speichert 17,32 Wh. Bei 18 Watt Eingangsleistung wäre er rechnerisch nach 58 Minuten voll, wenn die Energie verlustfrei und mit konstanter Leistung flösse. Beides trifft nicht zu. Lade- und Wandlungsverluste kosten einen Teil, und die letzten 20 Prozent der Kapazität gehen mit reduziertem Strom hinein, um die Zellen zu schonen. Die 80 Minuten aus der Herstellerangabe sind damit ein realistischer Wert.

Der Vergleich mit neueren DJI-Stationen zeigt, wie viel sich in fünf Jahren getan hat:

LadestationSchächteVerfahrenDrei Akkus vollPreis
Mini 4K / Mini 23nacheinanderca. 4 Stunden–
Mini 3 / Mini 4 Pro3nacheinanderca. 3 Stundenab 36,45 €
DJI Neo 23gleichzeitig ab 45 W68 Minutenab 27,99 €

Amazon-Preise: Stand 07.11.2026, 15:50 MEZ · Details

Der Unterschied liegt an der Eingangsleistung. Die Mini-2-Station verträgt maximal 12 V bei 3 A, also 36 Watt, und DJI bemisst die Ladezeit trotzdem mit 18 Watt. Die Station der Neo 2 zieht ab einem 45-Watt-Netzteil so viel Leistung, dass sie alle drei Zellen parallel versorgen kann.

Nacheinander laden: was das am Flugtag bedeutet

Das sequenzielle Verfahren hat eine gute und eine schlechte Seite. Gut ist, dass die Station mit dem Akku beginnt, der am weitesten geladen ist. Nach rund einer Stunde am Netz ist also mindestens ein Akku wieder einsatzbereit, und zwar der, der ohnehin am schnellsten fertig wird.

Schlecht ist die Gesamtzeit. Wer abends nach dem Flug alle drei Akkus einsteckt, hat sie am nächsten Morgen voll, das passt. Wer am Fotospot in der Mittagspause nachladen will, kommt mit einer Station nicht weit. Für diesen Fall bleibt der Parallelweg: einen Akku in der Drohne über USB-C laden, die übrigen in der Station. Damit laufen zwei Ladevorgänge gleichzeitig, wenn zwei Netzteile oder eine Powerbank mit zwei Ausgängen zur Hand sind. Welche Netzteile sich dafür eignen, steht im Ratgeber zum Drohnen-Akku-Ladegerät.

Der Rückweg: 52 Wattstunden im Rucksack

Die zweite Richtung macht die Station im Feld wertvoll. Drei volle Akkus tragen 51,96 Wh Energie, also mehr als eine typische Powerbank mit 10.000 mAh, die bei 3,7 V auf rund 37 Wh kommt.

Der Ausgang liefert 5 V bei maximal 2 A, also 10 Watt. Nach Umwandlungsverlusten bleiben von den 52 Wh grob 35 bis 40 Wh nutzbar. Das entspricht etwa zwei vollen Ladungen eines Smartphones mit 4.000 mAh. Mit 10 Watt dauert das länger als am Schnellladegerät, für die Rettung des Handyakkus auf einer Wanderung reicht es allemal. Der Haken ist offensichtlich: Jede Wattstunde, die ins Handy wandert, fehlt später in der Luft.

72 Gramm, die sich rechnen

DJI gibt das Gewicht mit rund 72 g an. Die Amazon-Listung führt 30 g, was für ein Gehäuse mit drei Akkuschächten und Ladeelektronik unplausibel ist. Wir nennen beide Werte und halten die Herstellerangabe für die belastbare.

72 g sind weniger, als ein einzelner Flugakku mit 82,5 g wiegt. Dafür bekommst du einen Transportbehälter, der drei Akkus fixiert und ihre Kontakte verdeckt. Das ist mehr als Ordnungsliebe: Lose Lithium-Akkus im Rucksack können über Münzen, Schlüssel oder eine Metallschnalle einen Kurzschluss bekommen. Auf Reisen zählt das doppelt, denn Flugakkus gehören ins Handgepäck, wo sie zwischen Kabeln und Kleinkram liegen. Die Regeln dafür stehen im Ratgeber zum Mitnehmen der Drohne im Flugzeug.

Für die Lagerung zwischen zwei Flugtagen gilt die übliche Regel für Lithium-Zellen: bei rund 50 Prozent Ladestand einlagern, kühl und trocken. Eine aktive Lagerfunktion, die einen vollen Akku auf diesen Pegel zurückfährt, hat diese Station nicht. Die Akkus der Mini-2-Serie entladen sich nach einigen Tagen Ruhe selbsttätig in diese Richtung. Was beim Laden sonst zu beachten ist, sammelt der Ratgeber zum LiPo-Akku laden.

Einzeln kaufen oder gleich das Combo

Die Station steckt im Fly More Combo der Mini 4K mit drin. Die Rechnung für alle, die noch vor dem Kauf stehen:

WegInhaltPreis
BasisversionDrohne, 1 Akku–
Akku einzeln1 Akku52,17 €
Station einzelnZwei-Wege-Ladestation–
Fly More ComboDrohne, 3 Akkus, Station, Tasche389 €

Amazon-Preise: Stand 07.11.2026, 15:50 MEZ · Details

Beim Combo liegt zusätzlich die Tasche dabei. Wer die Drohne noch nicht besitzt, greift also zum Bundle. Wer mit der Basisversion angefangen hat und jetzt aufrüstet, kauft Akku und Station einzeln nach. Der Nachkauf ist in Ordnung, ein Preisvorteil gegenüber dem Combo entsteht dabei allerdings nicht.

Fazit

Die Zwei-Wege-Ladestation für die Mini 4K ist ein solides, altes Stück Zubehör. Sie lädt drei Akkus an einem Netzteil, transportiert sie sicher und gibt ihre Energie im Notfall ans Handy weiter. Die 3,6 von 5 kommen von der Ladezeit: Rund vier Stunden für drei Akkus sind der langsamste Wert im DJI-Programm, und der schwache 10-Watt-Ausgang bremst auch die Powerbank-Funktion.

Für dich passend, wenn du zwei oder drei Akkus für die Mini 4K besitzt und sie über Nacht an einem Anschluss laden willst. Für Reisen ist die Kombination aus Transportbox, Kontaktschutz und Energiereserve das eigentliche Argument. Die Ladestation bei Amazon* kostet einen zweistelligen Betrag.

Eher nicht passend, wenn du am Flugtag in kurzer Zeit nachladen willst. Dann bleibt der Weg über zwei parallele Ladepunkte, also Drohne plus Station, oder ein Blick auf neuere DJI-Modelle wie die Ladestation der Neo 2, die drei Akkus in 68 Minuten füllt.

Häufige Fragen

Passt die Ladestation der DJI Mini 2 auch auf die Mini 4K?

Ja. DJI nennt als Kompatibilität ausdrücklich Mini 4K, Mini 2 SE, Mini 2 und Mini SE. Alle vier Drohnen nutzen denselben Akku der Mini-2-Serie mit 2.250 mAh. Bei Amazon läuft dieselbe Station unter dem Namen DJI Ninja Two-Way Charging Hub mit der Größenangabe DJI Mini 2.

Wie lange dauert das Laden von drei Akkus?

DJI gibt rund vier Stunden an, gemessen mit dem hauseigenen 18-Watt-USB-Ladegerät. Das sind etwa 80 Minuten je Akku. Die Amazon-Listung nennt abweichend 270 Minuten, also 90 Minuten je Akku. Beide Werte liegen in derselben Größenordnung, die genaue Zeit hängt am verwendeten Netzteil und am Ladestand der Akkus.

Lädt die Station drei Akkus gleichzeitig?

Nein, sie arbeitet die Akkus nacheinander ab und beginnt mit dem Akku, der am weitesten geladen ist. Das hat einen praktischen Vorteil: Der erste Akku ist schnell wieder einsatzbereit. Für den kompletten Satz brauchst du dagegen die volle Zeit.

Braucht man ein bestimmtes Netzteil für die Ladestation?

Der Eingang akzeptiert 5 V/3 A, 9 V/3 A und 12 V/3 A, damit läuft die Station an nahezu jedem USB-Netzteil und auch an einer Powerbank oder am Kfz-Adapter. DJI rechnet seine Ladezeit mit einem 18-Watt-Netzteil. Netzteil und Kabel gehören nicht zum Lieferumfang.

Wie gut funktioniert die Powerbank-Funktion?

Der Ausgang liefert maximal 5 V/2 A, also 10 Watt. Drei volle Akkus speichern zusammen 51,96 Wh, nach Umwandlungsverlusten bleiben davon grob 35 bis 40 Wh nutzbar. Das reicht für rund zwei volle Ladungen eines Smartphones mit 4.000 mAh. Mit 10 Watt dauert eine solche Ladung allerdings deutlich länger als am Schnellladegerät.

Kann man die Fernsteuerung an der Station laden?

Über den Powerbank-Ausgang lässt sich jedes USB-Gerät versorgen, darunter auch die Fernsteuerung der Mini 4K. DJI führt diese Möglichkeit für die Mini-2-Station anders als bei der Mini-3-Serie nicht ausdrücklich im Datenblatt, technisch spricht bei 10 Watt Ausgangsleistung nichts dagegen.

Darf die Ladestation mit Akkus ins Flugzeug?

Flugakkus gehören ins Handgepäck, das gilt auch, wenn sie in der Ladestation stecken. Mit 17,32 Wh je Akku liegen sie weit unter der 100-Wh-Grenze, bis zu der Airlines Lithium-Akkus ohne Sondergenehmigung erlauben. Praktisch ist die Station hier ein Vorteil, weil sie die Kontakte abdeckt und die Akkus fixiert.

Lohnt sich die Station einzeln oder lieber das Fly More Combo?

Das Fly More Combo enthält Basisversion, zwei Ersatzakkus und die Station plus Tasche. Einzeln gekauft kosten diese Teile in der Regel mehr als das Combo. Wer die Drohne noch nicht hat, fährt mit dem Combo besser. Wer die Basisversion schon besitzt, kauft die Station einzeln nach.

Wie lagert man die Akkus in der Station richtig?

Für längere Pausen gehören Lithium-Akkus bei etwa 50 Prozent Ladestand ins Regal, kühl und trocken. Die Mini-2-Akkus entladen sich nach einigen Tagen ohne Nutzung selbsttätig in Richtung dieses Pegels. Eine Lagerfunktion, die den Ladestand aktiv auf 50 Prozent bringt, hat diese Station nicht, neuere DJI-Stationen bieten sie.

Gibt es schnellere Alternativen für die Mini 4K?

Für den Akku der Mini-2-Serie ist diese Station die einzige von DJI. Schneller geht es nur über den direkten Weg: Der Akku lädt auch in der Drohne über USB-C. Wer mehrere Akkus in kurzer Zeit voll haben will, lädt einen in der Drohne und parallel die übrigen in der Station.

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