DJI DJI Zwei-Wege-Ladestation Mini-3-Serie

Preisentwicklung

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Tiefstpreis im Zeitraum: 39,23 € (15.09.2026) · Höchstpreis: 43,69 €

Ladestation · DJI

DJI Zwei-Wege-Ladestation für Mini 3, Mini 3 Pro und Mini 4 Pro

  • Passt auf drei Drohnengenerationen: Mini 3, Mini 3 Pro und Mini 4 Pro
  • Lädt drei Akkus in rund drei Stunden am DJI-Netzteil mit 30 W
  • Lädt zusätzlich die Fernsteuerung, was neuere DJI-Ladestationen nicht ausweisen
  • Dient mit eingelegten Akkus als Powerbank für Smartphone und Zubehör
  • 137 g bei 98 × 59 × 38 mm, transportiert drei Akkus mit geschützten Kontakten

Preise: Stand 18.09.2026, Amazon 08:21 Uhr, inkl. MwSt., ohne Gewähr

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Rezension der drohnen-guru.de-Redaktion · Veröffentlicht am 9. September 2026

Was du zum Fliegen brauchst

Die rechtliche Einstufung nach EU-Drohnenverordnung, bezogen auf den privaten Flug in Deutschland.

Transport im Flugzeug mit eingelegten Akkus nur im Handgepäck Details im Ratgeber
Energiegehalt je Akku 18,1 Wh, deutlich unter der 100-Wh-Grenze
Lagerung Akkus bei rund 50 % Ladestand einlagern Details im Ratgeber
Netzteil nicht enthalten, DJI rechnet mit dem 30-Watt-USB-C-Netzteil Details im Ratgeber

Technische Daten

Laden

Akkuschächte 3
Ladeverfahren nacheinander, ein Akku nach dem anderen
Ladezeit für drei Akkus rund 3 Stunden am DJI-Netzteil mit 30 W
Rechnerische Zeit je Akku rund 60 Minuten
Lädt auch die Fernsteuerung
Anschluss USB-C
Eingangsleistung weist DJI in der Amazon-Listung nicht in Zahlen aus

Energieabgabe

Powerbank-Betrieb lädt externe Geräte aus eingelegten Akkus
Ausgangsleistung gibt DJI in der Amazon-Listung nicht an
Energievorrat mit drei Akkus rund 54,3 Wh

Gehäuse

Maße ca. 98 × 59 × 38 mm
Gewicht ca. 137 g laut Amazon-Datenblatt
Farbe Grau
Modellbezeichnung CHX162-30
Artikelnummer CP.MA.00000500.01
Markteinführung Mai 2022

Kompatibilität

Passende Drohnen DJI Mini 3, DJI Mini 3 Pro, DJI Mini 4 Pro
Passender Akku DJI Mini 3-Serie Intelligent Flight Battery
Kapazität je Akku 2.453 mAh bei 7,38 V, rund 18,1 Wh
Gewicht je Akku 80,5 g
Lieferumfang Ladestation, kein Netzteil und kein Kabel

Die DJI Zwei-Wege-Ladestation ist das gemeinsame Ladezubehör für Mini 3, Mini 3 Pro und Mini 4 Pro, die sich denselben Akku teilen. Sie lädt drei Akkus nacheinander und zusätzlich die Fernsteuerung, dient als Powerbank und transportiert die Zellen geschützt. Der Unterschied zu neueren DJI-Stationen liegt im Ladeverfahren: Diese Station arbeitet die Akkus der Reihe nach ab, während die Ladestationen der Neo 2 und der Mini 5 Pro auf höhere Eingangsleistungen ausgelegt sind. Grundlage dieser Einordnung sind die Datenblattangaben von DJI, die Amazon-Listung und die Rechnung gegen die Akkudaten der Mini-3-Serie.

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • Ein Zubehör für drei Drohnengenerationen: Wer von der Mini 3 auf die Mini 4 Pro wechselt, behält Akkus und Ladestation
  • Die Station lädt zusätzlich die Fernsteuerung, damit reicht ein Netzteil für die komplette Ausrüstung
  • Drei volle Akkus speichern rund 54,3 Wh, das entspricht etwa drei Smartphone-Ladungen im Powerbank-Betrieb
  • 137 g bei 98 × 59 × 38 mm sind kompakter als die Akkus einzeln in der Tasche, und die Kontakte liegen geschützt
  • Auch am schwachen Netzteil funktioniert das Laden, weil die Station ohnehin nacheinander arbeitet

Das spricht dagegen

  • Die Station lädt nacheinander statt parallel, drei Akkus brauchen deshalb rund drei Stunden
  • Gegenüber dem Laden in der Drohne spart sie keine Zeit, ein Akku braucht dort ebenfalls gut eine Stunde
  • DJI nennt weder die maximale Eingangs- noch die Ausgangsleistung in Zahlen
  • Netzteil und Kabel fehlen im Lieferumfang, ohne 30-Watt-Adapter dauert das Laden noch länger
  • 43,69 € sind für eine Ladestation aus dem Jahr 2022 ohne parallele Ladefunktion viel Geld

Bewertung im Detail

Ladeleistung 2,5
Powerbank-Funktion 4,0
Kompatibilität 5,0
Verarbeitung und Transport 4,0
Preis-Leistung 3,5

Gesamtwertung: 3,8 / 5

Ein Zubehör, drei Drohnengenerationen

Der bemerkenswerteste Punkt an dieser Ladestation steht in der Kompatibilitätszeile: DJI Mini 3, Mini 3 Pro und Mini 4 Pro. Drei Modelle aus drei Jahren, die sich denselben Akku teilen.

In einem Markt, in dem fast jede neue Drohne einen neuen Akku und damit neues Ladezubehör mitbringt, ist das ungewöhnlich. Wer 2022 mit der Mini 3 Pro eingestiegen ist und heute eine Mini 4 Pro fliegt, hat seine Akkus und diese Station behalten können.

Zum Vergleich: Die Mini 5 Pro bricht mit dieser Linie. Ihr Akku arbeitet mit 7,0 V statt 7,38 V, hat eine andere Bauform und braucht eine eigene Ladestation. Damit endet die Kompatibilitätskette nach drei Generationen.

Die Ladezeit und was sie über die Bauart verrät

DJI nennt eine klare Zahl: drei Akkus in drei Stunden am eigenen 30-Watt-USB-C-Netzteil. Diese Zahl ist aufschlussreicher, als sie zunächst wirkt.

Ein Akku der Mini-3-Serie speichert 18,1 Wattstunden bei 2.453 mAh und 7,38 V. Drei Akkus sind also 54,3 Wh. Bei 30 W Eingangsleistung und verlustfreier Ladung wären das rechnerisch 1 Stunde 49 Minuten. Die tatsächlichen drei Stunden liegen deutlich darüber.

Der Unterschied hat zwei Ursachen, und beide sind normal. Erstens die Wandlungsverluste, die als Wärme abgehen. Zweitens und wichtiger die Ladekurve einer Lithium-Ionen-Zelle: Bis etwa 80 Prozent Ladestand lädt sie mit konstantem Strom und damit schnell. Danach steigt die Zellspannung an die Grenze, und die Elektronik senkt den Strom immer weiter ab, damit die Zelle nicht überlädt. Dieser letzte Abschnitt kostet unverhältnismäßig viel Zeit.

Aus den drei Stunden folgt außerdem, dass die Station die Akkus nacheinander lädt. Eine Stunde je Akku entspricht fast genau der Zeit, die derselbe Akku in der Drohne am selben Netzteil braucht, nämlich 64 Minuten. Diese Station macht das Laden also nicht schneller, sie macht es unbeaufsichtigt.

Nacheinander laden: Nachteil und unerwarteter Vorteil

Neuere DJI-Ladestationen gehen einen anderen Weg. Die Neo-2-Station lädt drei Akkus gleichzeitig, sobald das Netzteil über 45 W liefert, und schafft sie in 68 Minuten. Gegenüber diesen drei Stunden ist das ein deutlicher Vorsprung.

Der sequenzielle Ansatz hat allerdings eine Kehrseite, die selten erwähnt wird: Er funktioniert an jedem Netzteil. Weil immer nur ein Akku zieht, bleibt der Strombedarf begrenzt. An einem schwachen USB-Netzteil im Hotelzimmer oder an einem Autoladeadapter lädt diese Station weiter, nur langsamer. Eine Station, die auf paralleles Laden ausgelegt ist, fällt unter ihrer Mindestleistung auf den Sequenzbetrieb zurück und verliert damit ihr Hauptargument.

Praktisch heißt das: Wer zu Hause lädt und morgens loszieht, verliert durch die drei Stunden nichts, weil sie über Nacht vergehen. Wer mittags nachladen will, um am Nachmittag weiterzufliegen, merkt den Unterschied deutlich.

Die Fernsteuerung mitzuladen ist mehr wert als es klingt

DJI nennt einen Satz, den die neueren Ladestationen so nicht führen: Die Station lädt die Fernsteuerung und drei Akkus nacheinander.

Auf Reisen zählt jede Steckdose und jedes Netzteil. Eine Ausrüstung aus Drohne, drei Akkus, Fernsteuerung und Smartphone bringt normalerweise mehrere Ladewege mit. Wenn die Station den Controller übernimmt, reicht ein Netzteil und ein Kabel für die komplette Kette.

Für die DJI RC 2 und die RC-N-Modelle bedeutet das, dass sie über denselben USB-C-Weg versorgt werden. Wie viel Leistung dabei anliegt, gibt DJI in der Amazon-Listung nicht an. Weil der Controller-Akku deutlich kleiner ist als drei Flugakkus, fällt seine Ladezeit im Gesamtablauf ohnehin kaum ins Gewicht.

Was im Datenblatt fehlt

Zwei Angaben lässt DJI in der Amazon-Listung offen, und beide gehören zu einer Ladestation.

Die maximale Eingangsleistung steht nicht in Zahlen da. Die Ladezeit wird mit einem 30-Watt-Netzteil gerechnet, ob die Station mehr annehmen würde, bleibt unklar. Weil sie sequenziell arbeitet, wäre der praktische Gewinn ohnehin gering.

Die Ausgangsleistung im Powerbank-Betrieb fehlt ebenfalls. Zum Vergleich: Die Neo-2-Station gibt fest 5 V bei 2 A ab, also 10 W, die Mini-5-Pro-Station bis zu 30 W. Ohne Angabe lässt sich hier nur sagen, dass der Powerbank-Betrieb existiert, nicht wie brauchbar er ist. Das fließt als eigene Teilnote in die Bewertung ein, statt stillschweigend übergangen zu werden.

Transport und Sicherheit

Eine Ladestation ist auch eine Transportbox, und bei Lithium-Akkus ist das ein Sicherheitsargument. Lose Akkus in einer Tasche können mit Schlüsseln oder Münzen in Kontakt kommen, und ein Kurzschluss über die Kontakte setzt sehr schnell sehr viel Energie frei. In der Station liegen die Kontakte geschützt.

Die Station wiegt 137 g, jeder Akku 80,5 g. Mit drei Akkus sind das 378,5 g, die neben der zusammengelegten Drohne in der Tasche liegen. Wie diese Ausrüstung sinnvoll verstaut wird, zeigt die Rezension einer Transporttasche für Mini-Drohnen.

Auf Flugreisen gehören Lithium-Akkus ins Handgepäck, niemals in den aufgegebenen Koffer. Die 100-Wattstunden-Grenze gilt je Akku, und mit 18,1 Wh bleibt der Mini-3-Akku weit darunter. Details stehen im Ratgeber zum Mitnehmen einer Drohne im Flugzeug.

Alternativen im Vergleich

StationAkkusLadeverfahrenPreisBewertung
Mini-3-Serie Ladestation3nacheinander, rund 3 Stunden43,69 €3,8 / 5
Mini 5 Pro Zweiwege-Ladestationkeine Angabekeine Angabe42,90 €3,7 / 5
Neo 2 Zweiwege-Ladestation3gleichzeitig ab 45 W, 68 Minuten34,99 €3,6 / 5

Die drei Stationen kosten fast dasselbe und arbeiten unterschiedlich. Diese hier ist die langsamste und zugleich die einzige, für die DJI Schachtzahl und Ladezeit klar ausweist. Wer Zahlen vor dem Kauf sehen will, wird ausgerechnet beim ältesten Modell fündig.

Fazit

Die DJI Zwei-Wege-Ladestation ist ein solides, unspektakuläres Zubehör mit einem ungewöhnlich langen Leben. Sie lädt langsam, dafür an jedem Netzteil, nimmt die Fernsteuerung mit und passt auf drei Drohnengenerationen.

Für dich passend, wenn du drei Akkus besitzt und über Nacht lädst. Dann spielt die Ladedauer keine Rolle, und du bekommst geschützten Transport, Powerbank und Controller-Ladung in einem Gerät.

Eher nicht passend, wenn du zwischen zwei Flugsessions am selben Tag nachladen musst. Dort kosten drei Stunden zu viel Zeit, und ein zweites Netzteil zum parallelen Laden von Drohne und Akku bringt dich schneller wieder in die Luft.

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Häufige Fragen

Passt die Ladestation auf die DJI Mini 4 Pro?

Ja. DJI nennt die Mini 4 Pro, die Mini 3 Pro und die Mini 3 als kompatibel. Alle drei Modelle teilen sich denselben Akku, die Intelligent Flight Battery der Mini-3-Serie mit 2.453 mAh. Wer von einer dieser Drohnen auf eine andere wechselt, kann Akkus und Ladestation weiterverwenden.

Wie lange dauert das Laden von drei Akkus?

Rund drei Stunden am DJI-Netzteil mit 30 W. Die Station arbeitet die Akkus nacheinander ab, jeder braucht also etwa eine Stunde. Wer schneller loswill, lädt parallel: einen Akku in der Drohne, die übrigen in der Station.

Lädt die Station schneller als die Drohne selbst?

Nein. Ein Akku braucht in der Drohne am 30-Watt-Netzteil rund 64 Minuten, in der Station rund 60. Der Vorteil der Station liegt darin, dass sie drei Akkus ohne Zutun nacheinander abarbeitet und dabei die Fernsteuerung mitversorgen kann.

Was bedeutet Zwei-Wege-Ladestation?

Der Strom kann in beide Richtungen fließen. In der einen lädt die Station die eingelegten Akkus. In der anderen entnimmt sie ihnen Energie und gibt sie über USB-C an ein externes Gerät ab, etwa an ein Smartphone. DJI nennt für den Powerbank-Betrieb keine Leistungsangabe.

Wie viel Energie steckt in drei vollen Akkus?

Jeder Akku speichert 18,1 Wattstunden, drei zusammen also rund 54,3 Wh. Nach Abzug der Wandlungsverluste bleiben grob 43 Wh nutzbar, das entspricht etwa drei vollen Smartphone-Ladungen. Für einen Drehtag im Gelände ist das eine ernstzunehmende Reserve.

Welches Netzteil sollte man verwenden?

DJI rechnet die Ladezeit mit dem eigenen USB-C-Netzteil mit 30 W. Ein anderes Netzteil mit Power Delivery und mindestens 30 W erfüllt denselben Zweck. Da die Station ohnehin nacheinander lädt, bringt ein stärkerer Adapter keinen zusätzlichen Vorteil.

Darf die Ladestation mit Akkus ins Flugzeug?

Lithium-Akkus gehören ins Handgepäck, niemals in den aufgegebenen Koffer. Die 100-Wattstunden-Grenze der Fluggesellschaften gilt je Akku, und mit 18,1 Wh liegt der Mini-3-Akku weit darunter. Begrenzt ist in der Regel die Anzahl der Ersatzakkus, nicht deren Größe.

Lohnt sich die Station bei nur zwei Akkus?

Bedingt. Mit zwei Akkus kannst du einen in der Drohne und einen in der Station laden, dann bist du in gut einer Stunde fertig. Der eigentliche Gewinn liegt im geschützten Transport und in der Powerbank-Funktion. Bei drei Akkus wird die Station zur naheliegenden Lösung.

Warum lädt die Station nicht parallel?

Sie stammt aus dem Jahr 2022 und ist auf ein 30-Watt-Netzteil ausgelegt. Drei Akkus gleichzeitig zu laden würde ein deutlich stärkeres Netzteil erfordern, weil jeder Akku während der ersten Ladephase den vollen Strom zieht. Neuere DJI-Stationen wie die der Neo 2 laden ab 45 W parallel.

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