DJI DJI Mini 5 Pro Zweiwege-Ladestation

Ladestation · DJI

DJI Mini 5 Pro Zweiwege-Ladestation

  • Nimmt bis zu 64,5 W Eingangsleistung an: 15 V bei maximal 4,3 A
  • Gibt bis zu 30 W an externe Geräte ab, das Dreifache der Neo-2-Ladestation
  • Überträgt Restenergie mehrerer Akkus auf einen einzelnen, statt sie ungenutzt zu lassen
  • 116 g bei 91 × 74 × 52 mm, transportiert die Akkus geschützt
  • Nur für die Intelligent Flight Battery der Mini 5 Pro, kein anderer DJI-Akku passt

Preise: Stand 18.09.2026, Amazon 08:21 Uhr, inkl. MwSt., ohne Gewähr

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Rezension der drohnen-guru.de-Redaktion · Veröffentlicht am 9. September 2026

Was du zum Fliegen brauchst

Die rechtliche Einstufung nach EU-Drohnenverordnung, bezogen auf den privaten Flug in Deutschland.

Transport im Flugzeug mit eingelegten Akkus nur im Handgepäck Details im Ratgeber
Energiegehalt je Akku 19,5 Wh im Standardakku, deutlich unter der 100-Wh-Grenze
Lagerung Akkus bei rund 50 % Ladestand einlagern Details im Ratgeber
Netzteil nicht enthalten, für die volle Leistung sind 65 W nötig Details im Ratgeber

Technische Daten

Laden

Eingangsspannung 5 bis 15 V
Max. Eingangsstrom 4,3 A
Max. Eingangsleistung rund 64,5 W
Ladetemperatur 5 bis 40 °C
Anschluss USB-C
Zahl der Akkuschächte weist DJI in der Amazon-Listung nicht aus
Ladezeit gibt DJI in der Amazon-Listung nicht an

Energieabgabe

Ausgangsspannung 5 bis 15 V
Max. Ausgangsstrom 2 A
Max. Ausgangsleistung rund 30 W
Powerbank-Betrieb lädt externe Geräte aus eingelegten Akkus
Energieübertragung bündelt Restenergie mehrerer Akkus auf einen einzelnen

Gehäuse

Maße ca. 91 × 74 × 52 mm
Gewicht ca. 116 g laut Amazon-Datenblatt
Farbe Grau
Modellnummer 6937224123076
Markteinführung September 2025

Kompatibilität

Passender Akku DJI Mini 5 Pro Intelligent Flight Battery
Kapazität Standardakku 2.788 mAh bei 7,0 V, rund 19,5 Wh
Kapazität Akku Plus 4.680 mAh bei 7,16 V, rund 33,5 Wh
Lieferumfang Ladestation, kein Netzteil und kein Kabel

Die DJI Mini 5 Pro Zweiwege-Ladestation lädt die Akkus der Mini 5 Pro und dient zugleich als Transportbox und Powerbank. Zwei Werte heben sie von der Ladestation der Neo 2 ab: Sie nimmt bis zu 64,5 W auf, und ihr Ausgang arbeitet mit 5 bis 15 V statt fest mit 5 V, was bis zu 30 W an externe Geräte bedeutet. Dazu kommt die Energieübertragung zwischen Akkus, mit der sich aus mehreren halbvollen Akkus ein voller machen lässt. Grundlage dieser Einordnung sind die Datenblattangaben von DJI, die Amazon-Listung und die Rechnung gegen die Akkudaten der Mini 5 Pro.

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • Der Ausgang arbeitet mit 5 bis 15 V und liefert damit bis zu 30 W, genug um ein Smartphone schnell zu laden statt es nur zu halten
  • Die Energieübertragung zwischen Akkus macht aus drei angebrochenen Akkus einen vollen und rettet damit einen ganzen Flug
  • 64,5 W Eingangsleistung sind der Wert, den ein moderner USB-C-Reiseadapter ohnehin liefert
  • Die Station transportiert die Akkus mit geschützten Kontakten, das ist bei Lithium-Akkus mehr als eine Bequemlichkeit
  • 116 g bei 91 × 74 × 52 mm passen in jede Fototasche neben die zusammengelegte Drohne

Das spricht dagegen

  • DJI nennt in der Amazon-Listung weder die Zahl der Akkuschächte noch eine Ladezeit, beides sind kaufentscheidende Angaben
  • Netzteil und Kabel fehlen im Lieferumfang, für die volle Leistung braucht es ein 65-Watt-Ladegerät
  • Nur der Akku der Mini 5 Pro passt, ältere Mini-Akkus lassen sich nicht mitladen
  • 42,90 € für ein Zubehör ohne Netzteil sind ein spürbarer Aufschlag auf eine Drohne, die schon in der Basisversion über 650 € kostet
  • Wer nur einen Akku besitzt, hat von der Station keinen Vorteil gegenüber dem direkten Laden in der Drohne

Bewertung im Detail

Ladeleistung 4,0
Powerbank-Funktion 4,5
Verarbeitung und Transport 4,0
Angaben im Datenblatt 2,5
Preis-Leistung 3,5

Gesamtwertung: 3,7 / 5

Was diese Station von den älteren DJI-Ladestationen unterscheidet

Auf den ersten Blick ist das ein austauschbares Stück Zubehör: eine Box, in die man Akkus steckt. Der Blick ins Datenblatt zeigt zwei Werte, die sie von der Ladestation der Neo 2 klar abheben.

Der erste ist die Eingangsleistung. Die Station nimmt 5 bis 15 V bei bis zu 4,3 A an, das sind rund 64,5 W. Damit liegt sie auf dem Niveau eines modernen Notebook-Netzteils, und ein handelsüblicher 65-Watt-Reiseadapter schöpft sie voll aus.

Der zweite ist der Ausgang. Hier steht 5 bis 15 V bei bis zu 2 A, also bis zu 30 W. Zum Vergleich: Die Neo-2-Station gibt fest 5 V bei 2 A ab, also 10 W. Der Unterschied entscheidet darüber, ob eine Powerbank ein Smartphone lädt oder es nur davon abhält, leerer zu werden.

30 Watt Ausgang: was das praktisch bedeutet

Ein aktuelles Smartphone lädt mit 20 bis 30 W in einer halben Stunde von leer auf gut die Hälfte. Bei 10 W dauert derselbe Weg deutlich über eine Stunde, und wenn nebenher das Display läuft, bleibt kaum ein Zuwachs übrig.

Für einen Drehtag im Gelände ist das der Unterschied zwischen einer echten Reserve und einer Notlösung. Die Fernsteuerung DJI RC 2 lädt ebenfalls über USB-C und profitiert von der höheren Spannung, weil sie dann mit ihrem eigenen Ladeprofil arbeiten kann statt mit dem langsamsten gemeinsamen Nenner.

Rechnerisch steckt in einem vollen Standardakku der Mini 5 Pro 19,5 Wattstunden. Nach Abzug der Wandlungsverluste bleiben davon grob 15 Wh nutzbar, das entspricht etwa einer vollen Smartphone-Ladung. Mit drei Akkus in der Station hast du also rund drei Handyladungen dabei, und zwar in Zellen, die du ohnehin transportierst.

Die Energieübertragung zwischen Akkus

Diese Funktion nennt DJI in einem Nebensatz, und sie ist der praktischste Teil des Geräts. Die Station kann die Restenergie mehrerer Akkus auf einen einzelnen übertragen.

Der typische Fall sieht so aus: Nach drei kurzen Flügen liegen drei Akkus mit je etwa einem Drittel Ladung in der Tasche. Jeder einzelne reicht noch für zehn Minuten, für die eine Aufnahme, die noch fehlt, ist das zu wenig. Kein Netzteil in Reichweite.

Die Station bündelt diese drei Reste auf einen Akku. Aus dreimal einem Drittel wird rechnerisch ein voller Akku, abzüglich der Übertragungsverluste eher 80 bis 90 Prozent. Damit steht ein vollständiger Flug von rund einer halben Stunde zur Verfügung statt drei angebrochener.

Der Preis dafür ist offensichtlich: Am Ende hast du einen brauchbaren und zwei leere Akkus statt drei angebrochener. Es ist eine Umverteilung, keine Energiequelle. In der Situation, für die sie gedacht ist, löst sie genau das richtige Problem.

Die Lücken im Datenblatt

An zwei Stellen bleibt DJI in der Amazon-Listung Angaben schuldig, die für eine Kaufentscheidung zählen.

Die Zahl der Akkuschächte steht nirgends. Bei der Neo-2-Ladestation nennt DJI “drei Akkus gleichzeitig” ausdrücklich, hier fehlt der Satz. Was sich sagen lässt, ist die Bauform: 91 mm Höhe bei einer Grundfläche von 74 × 52 mm. Die Neo-2-Station misst 127 × 83 × 25 mm und legt ihre drei Akkus flach nebeneinander. Diese Station ist kompakter in der Fläche und deutlich höher, was für eine stapelnde Anordnung spricht.

Die Ladezeit fehlt ebenfalls. Rechnen lässt sich eine Untergrenze: 19,5 Wh geteilt durch 64,5 W ergibt theoretisch 18 Minuten, mit üblichen Ladeverlusten gut 20. Diese Zahl gilt allerdings nur für die erste Ladephase mit konstantem Strom. Ab etwa 80 Prozent Ladestand senkt die Ladeelektronik den Strom, damit die Zellspannung nicht überschwingt, und dieser letzte Abschnitt zieht sich. Realistisch liegt der Wert je Akku deutlich höher, und wie viele parallel geladen werden, hängt an der Schachtzahl.

Beide Lücken sind ärgerlich, weil sie leicht zu schließen wären. Für die Bewertung fließen sie als eigene Teilnote ein, statt sie stillschweigend zu übergehen.

Warum die Station nur einen Akkutyp nimmt

Die Kompatibilität ist auf die Intelligent Flight Battery der Mini 5 Pro beschränkt. Ältere Mini-Akkus passen nicht, auch nicht der Akku der Mini-3-Serie, den sich Mini 3, Mini 3 Pro und Mini 4 Pro teilen.

Das hat einen technischen Grund. Der Akku der Mini 5 Pro trägt die Modellbezeichnung BWXNN5-2788-7.0 und arbeitet mit 7,0 V Nennspannung, während die Mini-3-Serie mit 7,38 V läuft. Dazu kommt eine andere Bauform und ein anderes Kontaktbild.

Für die Kaufentscheidung heißt das: Wer von einer Mini 4 Pro auf die Mini 5 Pro wechselt, kann keine Ladeausrüstung mitnehmen. Akkus und Station müssen neu gekauft werden. Bei der Mini 5 Pro gibt es zusätzlich zwei Akkuvarianten, den Standardakku mit 2.788 mAh für 36 Minuten Flugzeit und den Akku Plus mit 4.680 mAh für bis zu 52 Minuten. Beide arbeiten mit demselben Anschluss.

Transport, Sicherheit und Flugreise

Eine Ladestation ist auch eine Transportbox, und bei Lithium-Akkus ist das ein Sicherheitsthema. Lose Akkus in einer Tasche können mit Metallgegenständen in Kontakt kommen, und ein Kurzschluss über die Kontakte setzt sehr schnell sehr viel Energie frei. In der Station liegen die Kontakte geschützt.

Für Flugreisen gilt: Lithium-Akkus gehören ins Handgepäck, niemals in den aufgegebenen Koffer. Die häufig zitierte 100-Wattstunden-Grenze bezieht sich auf den einzelnen Akku. Mit 19,5 Wh im Standardakku und 33,5 Wh im Akku Plus bleibt die Mini 5 Pro weit darunter, begrenzt ist eher die Anzahl der Ersatzakkus je Passagier. Die Details stehen im Ratgeber zum Mitnehmen einer Drohne im Flugzeug.

Zur Lagerung zwischen zwei Flugtagen: rund 50 Prozent Ladestand, kühl und frostfrei. DJI-Akkus entladen sich nach einigen Tagen selbsttätig auf diesen Stand, das ist eine Schutzfunktion und kein Defekt. Warum das so ist, erklärt der Ratgeber zum Laden von LiPo-Akkus.

Alternativen im Vergleich

StationEingangAusgangPreisBewertung
Mini 5 Pro Zweiwege-Ladestationbis 64,5 Wbis 30 W42,90 €3,7 / 5
Mini-3-Serie Ladestationbis 30 WPowerbank-Betrieb43,69 €3,8 / 5
Neo 2 Zweiwege-Ladestationbis 65 W10 W34,99 €3,6 / 5

Die Preisspanne der drei Stationen ist klein, die technischen Unterschiede sind es nicht. Diese Station hat den kräftigsten Ausgang, die Station der Mini-3-Serie lädt drei Akkus und die Fernsteuerung, die Neo-2-Station ist die günstigste und lädt drei Akkus gleichzeitig.

Fazit

Die DJI Mini 5 Pro Zweiwege-Ladestation macht ihre Sache gut und dokumentiert sie schlecht. 64,5 W Eingangsleistung und bis zu 30 W am Ausgang sind die besten Werte im aktuellen DJI-Zubehör, und die Energieübertragung zwischen Akkus löst ein echtes Problem im Feld.

Für dich passend, wenn du mit mindestens zwei Akkus fliegst und ohnehin eine Powerbank mitnehmen würdest. Dann ersetzt die Station beides, transportiert die Zellen sicher und lädt schneller, als es die Drohne selbst kann.

Eher nicht passend, wenn du nur einen Akku besitzt. Dann lädst du ihn genauso gut direkt in der Drohne, und die 42,90 € sind besser in einen zweiten Akku investiert.

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Häufige Fragen

Wie viele Akkus fasst die DJI Mini 5 Pro Ladestation?

DJI gibt die Zahl der Schächte in der Amazon-Listung nicht an. Die Bauform mit 91 mm Höhe bei 74 × 52 mm Grundfläche spricht für eine stapelnde Anordnung, anders als die flache Ladestation der Neo 2, die drei Akkus nebeneinander aufnimmt. Vor dem Kauf lohnt der Blick in die Produktbeschreibung des Händlers.

Welches Netzteil braucht die Ladestation?

Die Station nimmt 5 bis 15 V bei maximal 4,3 A an, das entspricht rund 64,5 W. Ein USB-C-Netzteil mit Power Delivery und 65 W schöpft sie voll aus. Mit einem schwächeren Adapter lädt sie ebenfalls, nur langsamer. Netzteil und Kabel liegen nicht bei.

Was bedeutet Zweiwege-Ladestation?

Der Strom kann in beide Richtungen fließen. In der einen lädt die Station die eingelegten Akkus. In der anderen entnimmt sie den Akkus Energie und gibt sie über USB-C an ein externes Gerät ab, etwa an ein Smartphone oder die Fernsteuerung. Der Ausgang liefert dafür bis zu 30 W.

Wie funktioniert die Energieübertragung zwischen Akkus?

Die Station verschiebt die Restladung mehrerer angebrochener Akkus auf einen einzelnen. Aus drei Akkus mit je einem Drittel Ladung wird rechnerisch ein voller Akku. Das ist im Feld nützlich, wenn kein Netzteil zur Hand ist und ein einzelner vollständiger Flug mehr wert ist als drei kurze.

Wie lange lädt ein Akku der Mini 5 Pro in der Station?

DJI nennt in der Amazon-Listung keine Ladezeit. Rechnerisch lässt sich eine Untergrenze abschätzen: Der Standardakku speichert 19,5 Wh, bei 64,5 W Eingangsleistung und üblichen Ladeverlusten liegt der theoretische Wert bei gut 20 Minuten je Akku. In der Praxis dauert es länger, weil die letzten 20 Prozent mit reduziertem Strom geladen werden.

Passen auch Akkus der Mini 4 Pro in diese Station?

Nein. DJI nennt ausschließlich die Intelligent Flight Battery der Mini 5 Pro als kompatibel. Die Mini 3, Mini 3 Pro und Mini 4 Pro teilen sich untereinander einen anderen Akku und brauchen die Ladestation der Mini-3-Serie.

Darf die Ladestation mit Akkus ins Flugzeug?

Lithium-Akkus gehören ins Handgepäck, niemals in den aufgegebenen Koffer. Die 100-Wattstunden-Grenze der Fluggesellschaften gilt je Akku, und mit 19,5 Wh im Standardakku sowie 33,5 Wh im Akku Plus bleibt die Mini 5 Pro weit darunter. Begrenzt ist meist die Anzahl der Ersatzakkus, nicht deren Größe.

Lohnt sich die Station gegenüber dem Laden in der Drohne?

Ab dem zweiten Akku ja. Wer nur einen besitzt, lädt ihn genauso gut direkt in der Drohne. Mit zwei oder drei Akkus spart die Station Zeit und Handgriffe, transportiert die Zellen geschützt und ersetzt unterwegs die Powerbank.

Wie sollte man die Akkus zwischen zwei Flugtagen lagern?

Bei rund 50 Prozent Ladestand und kühl, aber frostfrei. Lithium-Ionen-Zellen altern schneller, wenn sie lange voll oder ganz leer liegen. DJI-Akkus entladen sich nach einigen Tagen selbsttätig auf einen Lagerstand, das ist gewollt und kein Defekt.

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