Technische Daten
Aufbau und Gewicht
| Maße Sender | 34 × 36 × 23,5 mm |
|---|---|
| Maße Kamera | 19 × 19 × 24 mm |
| Gewicht gesamt | 52 g ohne Antennen |
| Montageraster | 25,5 × 25,5 mm und 20 × 20 mm |
Kamera
| Modell | Avatar HD Pro |
|---|---|
| Bildsensor | 1/1,8-Zoll Sony Starvis II |
| Sichtfeld | 160° |
| Live-Bild | 1080p mit bis zu 100 Bildern/s |
| Aufzeichnung | 1080p und 720p |
Übertragung
| Frequenzbereich | 5,725 bis 5,850 GHz |
|---|---|
| Kanäle | vier wählbar |
| Maximale Sendeleistung | 2 W dynamisch (Adaptive Power), in der EU nicht ausschöpfbar |
| Reichweite laut Hersteller | bis 20 km |
| Niedrigste Latenz | 22 ms |
| Kanalwechsel | Smart Frequency Hopping, Wechsel im Millisekundenbereich |
| Antennenanschluss | MMCX, zwei Antennen, LHCP-Polarisation |
Speicher und Anschlüsse
| Wechselspeicher | microSD bis 256 GB, federgelagerter Schacht |
|---|---|
| Datenanschluss | USB-C, Karte am Rechner ohne Ausbau lesbar |
| OSD | Canvas Mode und Betaflight-OSD |
Strom und Umgebung
| Eingangsspannung | 11,1 bis 25,2 V, entspricht 3S bis 6S |
|---|---|
| Spitzenleistungsaufnahme | ca. 16 W, Vorgänger GT lag bei 24 W |
| Betriebstemperatur | −10 bis 40 °C |
Kompatibilität
| Flugsteuerung | Betaflight, INAV, FETtec, KISS und ArduPilot |
|---|---|
| Brillen | alle Walksnail-Avatar-Brillen, darunter Goggles X, Goggles L und Fat Shark Recon HD |
Das Walksnail Avatar GT2 Kit ist die Langstrecken-Ausbaustufe des Avatar-Systems. Es kombiniert einen Sender mit bis zu 2 Watt Ausgangsleistung mit der Avatar-HD-Pro-Kamera auf 1/1,8-Zoll-Starvis-II-Sensor und zielt auf Flüge über große Entfernungen. In Deutschland trifft dieser Anspruch auf eine Leistungsgrenze von 25 Milliwatt im 5,8-GHz-Band, womit der zentrale Verkaufspunkt hierzulande weitgehend unbenutzbar bleibt. Diese Rezension ordnet das Kit anhand des Caddx-Datenblatts, der Amazon-Listung und der europäischen Funkvorgaben ein.
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Der 1/1,8-Zoll-Starvis-II-Sensor gehört zum Besten, was im FPV-Bereich verbaut wird, und zieht in der Dämmerung noch Zeichnung aus dem Bild
- 160° Sichtfeld erfassen bei engen Passagen deutlich mehr als die üblichen 120 bis 130°
- Adaptive Power senkt die Spitzenleistungsaufnahme gegenüber dem GT-Vorgänger von 24 auf rund 16 W
- Smart Frequency Hopping wechselt bei Störungen selbsttätig den Kanal, ohne dass der Pilot eingreift
- Der federgelagerte Kartenschacht und der USB-C-Anschluss ersparen das Herausfummeln der microSD nach jedem Flug
- Zwei Antennen mit MMCX-Anschluss, damit sind Antennen frei wählbar und im Schadensfall tauschbar
- Arbeitet mit jeder Avatar-Brille zusammen, auch mit günstigen Modellen wie der Fat Shark Recon HD
Das spricht dagegen
- Die beworbenen 2 W und 20 km sind in Deutschland nicht nutzbar: Im 5,8-GHz-Band gilt eine Grenze von 25 mW äquivalenter Strahlungsleistung
- 52 g sind für ein Videosystem viel, das schließt Aufbauten unter 250 g und alle Whoop-Klassen aus
- Die Eingangsspannung beginnt bei 11,1 V, unterhalb von 3S läuft das Kit nicht
- Aufgezeichnet wird maximal in 1080p, während DJIs O4-Reihe in derselben Preisklasse 4K schreibt
- 436,52 € liegen deutlich über der DJI O4 Air Unit Pro, die mehr Auflösung und weniger Gewicht bietet
- microSD nur bis 256 GB, DJI unterstützt an vergleichbaren Modulen 512 GB
Was dieses Kit verspricht
Caddx bewirbt das Avatar GT2 mit zwei Zahlen: 2 Watt Sendeleistung und 20 Kilometer Reichweite. Beide sind technisch korrekt, und beide sind in Deutschland ohne Bedeutung.
Der Grund steht in der Funkregulierung. Im 5,8-GHz-Band erlaubt die europäische Regelung eine äquivalente Strahlungsleistung von 25 Milliwatt, das entspricht 14 dBm. Zwei Watt sind 33 dBm und damit das Achtzigfache. Der Sender lässt sich herunterregeln, und genau so gehört er hierzulande betrieben. Welche Frequenzen und Leistungen zulässig sind, klärt der Ratgeber zu den FPV-Frequenzen in Deutschland.
Damit fällt das zentrale Verkaufsargument dieses Kits für den deutschen Markt weg. Was bleibt, ist trotzdem interessant, denn der Rest der Hardware ist gut.
Der Sensor ist der eigentliche Grund
Die Kamera des Kits ist die Avatar HD Pro mit einem 1/1,8-Zoll-Sony-Starvis-II-Sensor. Das ist der größte Sensor, den Walksnail derzeit in einem FPV-Kameramodul verbaut, und Starvis II ist Sonys Baureihe für lichtschwache Umgebungen.
Praktisch heißt das: Bei Flügen zur blauen Stunde, im Wald oder in Innenräumen behält das Bild Zeichnung, wo kleinere Sensoren in Rauschen kippen. Das folgt direkt aus der Sensorfläche: Ein 1/1,8-Zoll-Chip hat rund die doppelte Fläche eines 1/2,7-Zoll-Chips, wie er in vielen Analog-Kameras steckt.
Dazu kommt ein Sichtfeld von 160 Grad. Übliche FPV-Kameras liegen bei 120 bis 130 Grad. Der Unterschied wird in engen Passagen sichtbar, wo mehr vom Umfeld ins Bild kommt und die Orientierung leichter fällt. Der Preis dafür ist eine stärkere Verzeichnung an den Rändern.
22 Millisekunden und 100 Bilder
Das Live-Bild überträgt das System in 1080p mit bis zu 100 Bildern pro Sekunde bei einer Latenz von 22 Millisekunden. Zum Einordnen: DJIs O4-System kommt mit den Goggles 3 auf 15 ms, das ältere Avatar HD lag bei rund 22 bis 25 ms.
Die 100 Bilder erreicht das System nur mit einer Brille, die sie darstellen kann. Die Walksnail Goggles X tut das, die Fat Shark Recon HD bleibt bei 60. Wer die niedrigste Latenz des Kits nutzen will, braucht beide Hälften.
Smart Frequency Hopping ergänzt das um automatischen Kanalwechsel. Der Sender scannt die vier verfügbaren Kanäle und springt bei Störungen im Millisekundenbereich um. Bei Flugtagen mit mehreren Piloten auf demselben Feld ist das der Unterschied zwischen einem stabilen Bild und ständigem Rauschen.
Adaptive Power: was daran neu ist
Der Vorgänger GT zog bei voller Leistung 24 Watt. Das GT2 regelt die Leistung dynamisch nach Bedarf und senkt die Spitzenaufnahme auf rund 16 Watt, ein Minus von über 30 Prozent.
Bei einem 6S-Akku entspricht das etwa 0,7 statt 1,1 Ampere. Auf eine Flugzeit von vier Minuten gerechnet spart das grob 25 mAh, was bei einem 1.500-mAh-Pack rund 1,7 Prozent der Kapazität sind. Der größere Gewinn liegt in der Wärme: Ein Sender, der 8 Watt weniger verheizt, wird im Stand weniger heiß, und genau dort überhitzen Langstrecken-VTX gern, bevor die Drohne überhaupt abhebt.
Bei den in Europa vorgeschriebenen 25 Milliwatt liegt die Leistungsaufnahme ohnehin weit darunter. Der Vorteil bleibt trotzdem, weil die Regelung auch in kleinen Leistungsstufen arbeitet.
Einbau: 52 Gramm wollen getragen werden
Der Sender misst 34 × 36 × 23,5 mm, die Kamera 19 × 19 × 24 mm. Zusammen wiegen beide 52 Gramm ohne Antennen. Das ist viel.
Zum Vergleich: Die DJI O4 Air Unit Pro kommt auf 32 g, die kleine O4 Air Unit auf 8,2 g. Für einen 5-Zoll-Freestyle-Aufbau mit 6S sind 52 g verkraftbar, sie machen etwa 12 Prozent des Trockengewichts aus. Für alles darunter wird es eng, und Aufbauten unter 250 g Startgewicht scheiden aus.
Die Eingangsspannung von 11,1 bis 25,2 V legt zusätzlich fest, dass mindestens ein 3S-Akku im Spiel sein muss. Die Montagelöcher folgen sowohl dem 25,5-mm- als auch dem 20-mm-Raster, damit passt der Sender auf gängige Stacks. Wie ein solcher Aufbau insgesamt entsteht, beschreibt der Ratgeber Drohne selber bauen.
Zwei Details, die im Alltag zählen
Der Kartenschacht arbeitet mit Federmechanik. Wer schon einmal mit klammen Fingern eine microSD aus einem Reibschacht gepult hat, während das Feld auf den nächsten Start wartet, kennt den Unterschied.
Der USB-C-Anschluss geht noch weiter: Er liest die Karte direkt am Rechner aus, ohne dass sie überhaupt entnommen wird. Beim Vorgänger GT brauchte es dafür ein externes Lesegerät. Welche Karten sich eignen, steht im Ratgeber zur SD-Karte für die Drohne.
Die Antennen sitzen an MMCX-Anschlüssen und sind damit frei wählbar. Zwei Antennen mit LHCP-Polarisation liegen bei. Bei einem Crash bricht typischerweise die Antenne, nicht der Sender, und ein MMCX-Stecker macht den Tausch zur Zwei-Minuten-Sache.
Canvas Mode und die Frage nach dem OSD
Das System zeigt die Flugdaten auf zwei Wegen an, und der Unterschied ist sichtbar.
Beim klassischen Betaflight-OSD zeichnet der Flugregler Akkuspannung, Timer und Warnungen direkt ins Videobild, bevor es gesendet wird. Die Einblendungen durchlaufen damit die Kompression und werden bei schwachem Signal unleserlich, genau dann, wenn die Spannungsanzeige gebraucht wird.
Der Canvas Mode überträgt stattdessen nur die Textdaten und lässt die Brille die Zeichen selbst rendern. Das Ergebnis ist eine gestochen scharfe Anzeige, die vom Zustand der Videoverbindung unabhängig bleibt. Für Langstreckenflüge ist das der wichtigere der beiden Modi.
Der Sender arbeitet mit Flugreglern unter Betaflight, INAV, FETtec, KISS und ArduPilot zusammen. Die Anbindung läuft über UART, ein zusätzliches Modul entfällt.
Vier Kanäle: was das am Flugtag bedeutet
Das GT2 stellt vier wählbare Kanäle im Bereich 5,725 bis 5,850 GHz bereit. Diese Zahl ist niedriger, als Analogpiloten es gewohnt sind, wo 40 Kanäle üblich sind, und sie hat einen technischen Grund: Digitale Übertragung belegt pro Kanal deutlich mehr Bandbreite.
Praktisch heißt das: Vier Avatar-Piloten können gleichzeitig fliegen, der fünfte muss warten. Bei gemischten Feldern mit Analog- und Digitalpiloten entstehen zusätzliche Konflikte, weil die breiten Digitalkanäle mehrere Analogkanäle überdecken.
Genau hier setzt das Smart Frequency Hopping an. Der Sender überwacht die Kanäle und wechselt bei Störungen selbsttätig im Millisekundenbereich. Der Pilot merkt davon im günstigen Fall nichts. Auf einem vollen Flugfeld ersetzt die Funktion allerdings keine Absprache darüber, wer auf welchem Kanal fliegt.
Alternativen im Vergleich
| System | Sensor | Aufzeichnung | Gewicht | Latenz | Preis |
|---|---|---|---|---|---|
| Walksnail Avatar GT2 | 1/1,8 Zoll Starvis II | 1080p | 52 g | 22 ms | ca. 437 € |
| DJI O4 Air Unit Pro | 1/1,3 Zoll | 4K/120 | 32 g | 15 ms | ca. 245 € |
| Walksnail Avatar Pro Kit | 1/1,8 Zoll Starvis II | 1080p | 33 g | 22 ms | ca. 215 € |
| DJI O4 Air Unit | 1/2 Zoll | 4K/60 | 8,2 g | 20 ms | ca. 115 € |
Innerhalb des Walksnail-Lagers ist die Frage einfach: Wer die hohe Sendeleistung nicht nutzen darf, nimmt das Avatar Pro Kit. Es hat denselben Sensor, wiegt mit 33 g nur gut die Hälfte und kostet rund 220 € weniger. Das GT2 rechtfertigt seinen Aufpreis nur dort, wo 2 Watt zulässig sind.
Gegen DJI verliert das GT2 bei Gewicht, Auflösung und Preis. Es gewinnt beim Sensor gegenüber den kleinen O4-Varianten, beim Sichtfeld und bei der Antennenwahl.
Für wen sich das GT2 lohnt
Es lohnt sich für Piloten in Regionen mit FCC-Regulierung oder mit einer Amateurfunklizenz, die höhere Sendeleistungen auf entsprechenden Bändern erlaubt. Dort spielt das Kit seine Auslegung aus, und die 20 km sind eine reale Größe.
Es lohnt sich außerdem für Aufbauten, bei denen der Sensor zählt und Gewicht keine Rolle spielt: schwere Langstrecken-Maschinen mit 7 Zoll aufwärts, die ohnehin weit über 250 g liegen und mit 6S fliegen. Dort sind 52 g nebensächlich, und der Starvis II liefert in der Dämmerung, was kleinere Sensoren nicht können.
Für den typischen deutschen 5-Zoll-Freestyle-Aufbau ist es die falsche Wahl. Dort bekommt man mit dem Avatar Pro Kit dieselbe Bildqualität bei 33 statt 52 Gramm und rund 220 € günstiger.
Fazit
Das Walksnail Avatar GT2 Kit ist gute Hardware mit einem Verkaufsargument, das in Deutschland nicht greift. 1/1,8-Zoll-Starvis II, 160° Sichtfeld, Smart Frequency Hopping und die um 30 Prozent gesenkte Leistungsaufnahme sind echte Fortschritte gegenüber dem GT-Vorgänger.
Mit 3,6 von 5 zahlt es den Preis dafür, dass sein Kern hierzulande stillgelegt werden muss. 52 Gramm, 11,1 Volt Mindestspannung und 436,52 € ergeben ein Paket, dessen Gegenwert von der Funkregulierung des Landes abhängt, in dem es fliegt.
Wer in Deutschland fliegt und den Starvis-II-Sensor will, greift zum Avatar Pro Kit* und spart rund 220 €. Wer die Reichweite legal ausschöpfen kann, findet im GT2* das ausgereifteste Langstrecken-Kit, das Walksnail derzeit anbietet.
Häufige Fragen
Darf ich die 2 Watt Sendeleistung des Avatar GT2 in Deutschland nutzen?
Nein. Im 5,8-GHz-Band ist die äquivalente Strahlungsleistung auf 25 Milliwatt begrenzt, das sind 14 dBm. Zwei Watt entsprechen 33 dBm und damit dem Achtzigfachen dieser Grenze. Der Sender lässt sich in der Leistung herunterregeln, und genau so muss er hierzulande betrieben werden. Wer die volle Leistung nutzt, verstößt gegen das Telekommunikationsgesetz.
Wie weit reicht das Avatar GT2 unter deutschen Bedingungen?
Deutlich weniger als die 20 km aus dem Datenblatt, die auf 2 Watt beruhen. Bei den zulässigen 25 Milliwatt liegt die praktische Reichweite je nach Antenne und Umgebung im Bereich einiger hundert Meter bis wenige Kilometer. Der begrenzende Faktor ist ohnehin die Sichtweitenregel: Beim Flug mit Brille muss ein Beobachter die Drohne durchgehend sehen.
Was ist der Unterschied zwischen Avatar GT und GT2?
Der GT2 regelt die Sendeleistung adaptiv und senkt dadurch die Spitzenaufnahme von 24 auf rund 16 Watt, ein Minus von über 30 Prozent. Dazu kommen Smart Frequency Hopping für automatischen Kanalwechsel, ein USB-C-Anschluss zum direkten Auslesen der Karte und ein verbesserter MMCX-Antennenanschluss mit längerer Antenne.
Passt das Avatar GT2 in eine Drohne unter 250 Gramm?
Praktisch nicht. Sender und Kamera wiegen zusammen 52 g ohne Antennen, dazu kommt die Eingangsspannung ab 11,1 V, die einen 3S-Akku voraussetzt. Rahmen, Motoren, Regler und ein 3S-Pack sprengen zusammen mit dem Videosystem die 250-Gramm-Marke sicher. Für leichte Aufbauten sind das Avatar Mini oder DJIs kleine O4 Air Unit gedacht.
Welche Brillen arbeiten mit dem Avatar GT2 zusammen?
Alle Brillen des Avatar-Systems, also die Walksnail Goggles X, die Goggles L und die Fat Shark Recon HD. Die Verbindung ist eine Frage der Bindung und der Firmware-Generation, nicht der Hardware. Wichtig ist, auf beiden Seiten dieselbe Firmware-Reihe aufzuspielen, sonst bleibt das Bild aus.
Zeichnet das GT2 in 4K auf?
Nein, die Aufzeichnung endet bei 1080p, wahlweise auch 720p. Das ist der deutlichste Unterschied zur DJI-Konkurrenz, die in derselben Preisklasse 4K mit bis zu 120 Bildern schreibt. Der Ausgleich liegt beim Sensor: Der 1/1,8-Zoll-Starvis II sammelt mehr Licht als DJIs 1/2-Zoll-Chips in den kleineren Air Units.
Wie viel Strom zieht der GT2-Sender?
Caddx nennt eine Spitzenaufnahme von rund 16 Watt, gegenüber 24 Watt beim Vorgänger GT. Bei einem 6S-Akku entspricht das etwa 0,7 Ampere. Bei reduzierter Sendeleistung, wie sie in Europa vorgeschrieben ist, liegt der Wert deutlich darunter, was der Flugzeit zugutekommt.
Welche Speicherkarte braucht das Avatar GT2?
Eine microSD mit bis zu 256 GB. Für 1080p-Aufnahmen reicht die Geschwindigkeitsklasse U3 aus. Der Schacht arbeitet mit Federmechanik, die Karte lässt sich ohne Werkzeug entnehmen. Alternativ liest der USB-C-Anschluss die Karte direkt am Rechner aus, ohne dass sie überhaupt heraus muss.
Funktioniert das GT2 mit Betaflight?
Ja, ebenso mit INAV, FETtec, KISS und ArduPilot. Das OSD läuft wahlweise im Canvas Mode, bei dem die Brille die Einblendungen rendert, oder als klassisches Betaflight-OSD. Der Canvas Mode liefert das schärfere Bild, weil die Zeichen nicht mit dem Video komprimiert werden.
Lohnt sich das Avatar GT2 gegenüber der DJI O4 Air Unit Pro?
In Deutschland selten. Der Vorteil des GT2 liegt in der Sendeleistung, die hierzulande nicht ausgeschöpft werden darf. Die DJI O4 Air Unit Pro wiegt mit 32 g deutlich weniger, zeichnet in 4K auf und kostet rund 190 € weniger. Für das GT2 sprechen der größere Sensor, das 160-Grad-Sichtfeld und die freie Antennenwahl über MMCX.