Das Wichtigste in Kürze
- Beste Selfie-Drohne: DJI Neo 2 mit Handstart, Gesten und Sprachbefehlen, als einzige mit Hinderniserkennung in alle Richtungen.
- Mehr Bild und Flugzeit: DJI Flip mit 1/1,3-Zoll-Sensor, 3-Achsen-Gimbal und 31 Minuten, braucht für Selfies aber mehr Abstand.
- Bestes Bild: HOVERAir X1 PROMAX mit 8K und komplett umschlossenen Propellern, zum höchsten Preis im Feld.
- Für Sport: HOVERAir X1 PRO, folgt mit bis zu 42 km/h.
- Rechtlich: alle sechs unter 250 g, kein Kompetenznachweis in A1 und A3, Registrierung wegen der Kamera.
Die sechs Modelle in unserer Reihenfolge
Aufgenommen haben wir Drohnen, die für Aufnahmen von dir selbst gebaut sind. Sie starten und landen auf der Hand, haben einen Rotorschutz rundum, fliegen ihre Aufnahmemodi ohne Fernsteuerung ab und wiegen unter 250 Gramm. Alle sechs haben wir einzeln rezensiert. Kameradrohnen wie die DJI Mini 5 Pro oder die Lito X1 bleiben außen vor, ihnen fehlen Handstart und Propellerschutz.
Die Reihenfolge ergibt sich aus fünf Punkten: wie freihändig die Bedienung ist, wie sicher die Drohne nah am Körper fliegt, wie gut das Bild aus wenigen Metern Abstand wird, wie lange ein Akku hält und was das Paket kostet. Über den Link Zur Einordnung springst du zur Begründung der jeweiligen Platzierung.
Worauf es bei einer Selfie-Drohne ankommt

Rotorschutz, Taste, Weitwinkel, Sensor nach unten und unter 250 g bringen alle sechs mit. Rundum-Sensorik hat nur die Neo 2.
Start ohne Fernsteuerung. Alle sechs fliegen ihre Aufnahmemodi per Taste am Rumpf ab. Du wählst den Modus, legst die Drohne auf die flache Hand und startest. Am weitesten geht die Neo 2, sie reagiert zusätzlich auf Handgesten, Sprachbefehle und die Apple Watch. Die HOVERAir-Modelle lassen sich über einen Beacon am Handgelenk steuern, bei der PROMAX liegt er erst den Kombo-Paketen bei. Die erste Neo versteht Sprachbefehle über die App.
Bildwinkel und Nahbereich. Wer sich selbst filmt, steht nah an der Kamera. Ein weiter Bildwinkel bringt dich schon aus wenigen Metern ganz ins Bild. Neo 2 (119,8°) und Neo (117,6°) liegen vorn, die PROMAX (107°) und die X1 PRO (104°) dahinter. Die X1 nennt 90°, die Flip 82,1°. Auch die Naheinstellgrenze unterscheidet sich. Die X1 PRO stellt laut Hersteller ab 0,4 m scharf, die Flip erst ab 1 m. Wie viel Bildhöhe du je Abstand und Brennweite einnimmst, rechnet die Anleitung Selfie mit Drohne vor.
Kamera und Stabilisierung. Selfie-Clips entstehen oft in Bewegung. Ein mechanischer Gimbal gleicht die Neigung der Drohne aus, die übrigen Achsen übernimmt die Software. Die Flip stabilisiert mechanisch auf drei Achsen, Neo 2, X1 PRO und PROMAX auf zwei, Neo und X1 auf einer. Beim Sensor liegen Flip und PROMAX mit 1/1,3 Zoll vorn, Neo und Neo 2 arbeiten mit 1/2 Zoll.
Hochformat. Für Reels und Stories zählt, ob die Drohne direkt hochkant filmt. Neo 2, Flip, X1 PRO und PROMAX liefern 2,7K im Hochformat, die erste Neo Full HD. Für die X1 nennt HOVERAir kein Hochformat.
Sicherheit nah am Körper. Der Rotorschutz entschärft Berührungen, Hindernisse erkennt er nicht. Hier liegen die Modelle weit auseinander. Die Neo 2 sieht in alle Richtungen und misst nach vorn zusätzlich per LiDAR. Die Flip hat einen Sensor nach vorn, weicht beim Verfolgen laut DJI aber nicht aus. X1 PRO und PROMAX sichern nach hinten ab, Neo und X1 nur nach unten. Wie viel die Sensorik bei Verfolgungsflügen im Gelände ausmacht, vergleicht die Liste der besten Drohnen mit Follow-me-Funktion.
Alle Kerndaten im direkten Vergleich
| Platz | Modell | Gewicht | Bildwinkel | Video | Gimbal | Flugzeit | Bedienung ohne Fernsteuerung | Preis |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | DJI Neo 2 | 151 g | 119,8° | 4K/60 | 2 Achsen | 19 min | Taste, Hand, Geste, Sprache, Uhr | ab 201,99 € |
| 2 | DJI Flip | 249 g | 82,1° | 4K/60 | 3 Achsen | 31 min | Taste, Hand | ab 437 € |
| 3 | HOVERAir X1 PROMAX | 192 g | 107° | 8K/30 | 2 Achsen | 16 min | Taste, Hand, Beacon | ab 699 € |
| 4 | HOVERAir X1 PRO | 192 g | 104° | 4K/60 | 2 Achsen | 16 min | Taste, Hand, Beacon | ab 499 € |
| 5 | DJI Neo | 135 g | 117,6° | 4K/30 | 1 Achse | 18 min | Taste, Hand, Sprache | Preis bei Amazon |
| 6 | HOVERAir X1 | 125 g | 90° | 2,7K/30 | 1 Achse | 11,5 min | Taste, Hand, Beacon | ab 299 € |
Amazon-Preise: Stand 07.11.2026, 15:50 MEZ · Details
Die sechs Modelle im Detail
Wir zählen von Platz 6 herauf bis zur Empfehlung auf Platz 1. Den Ausschlag geben freihändige Bedienung und Sicherheit nah am Körper, danach entscheiden Bild, Flugzeit und Preis.
Platz 6: HOVERAir X1, die kleinste für die Jackentasche
Die X1 ist mit 125 g und gefaltet 127 × 86 × 31 mm die kompakteste Selfie-Drohne dieses Vergleichs. Ihre Propeller sind komplett umschlossen, sie startet aus der Hand und fliegt zwölf feste Modi ab, darunter Folgen, Orbit und Vogelperspektive. Ohne Satellitennavigation orientiert sie sich über einen optischen Sensor nach vorn und einen Abstandssensor nach unten.
Dafür nimmt sie Abstriche in Kauf, die bei Selfies auffallen. Sie filmt 2,7K mit 30 Bildern pro Sekunde bei 32 Mbit/s, stabilisiert mechanisch nur auf einer Achse, hält 11,5 Minuten durch und steigt höchstens 10 m hoch, in der Vogelperspektive 15 m. Für Clips vom Spaziergang oder aus dem Urlaub reicht das, für einen großen Bildschirm kaum.
Platz 5: DJI Neo, der Einstieg mit Sprachsteuerung
Die erste Neo wiegt 135 g, startet aus der Hand und wählt ihre Modi per Taste. Mit 117,6° Bildwinkel bringt sie dich auch aus kurzer Entfernung ganz ins Bild. Danach steuerst du sie über die App oder per Sprachbefehl. 4K filmt sie mit 30 Bildern pro Sekunde, stabilisiert über eine mechanische Achse und Software.
Gegenüber der Neo 2 fehlen ihr Sensoren zur Seite und nach vorn, die Gestensteuerung und die zweite Gimbal-Achse. Wind verträgt sie bis Stärke 4. Sinnvoll ist sie heute vor allem dann, wenn sie deutlich günstiger zu haben ist als die Neo 2.
Platz 4: HOVERAir X1 PRO, die Selfie-Drohne für Sport
Die X1 PRO ist für Aufnahmen in Bewegung gebaut. Sie folgt mit bis zu 42 km/h, hat eigene Modi für Ski und Rad und bremst laut Hersteller über einen Time-of-Flight-Sensor nach hinten vor Hindernissen ab. Beim Vorausfliegen fliegt sie rückwärts, genau dorthin zeigt der Sensor. Gesteuert wird über den Beacon am Handgelenk mit bis zu 1 km Reichweite oder über die App mit bis zu 500 m.
Für Selfies bringt sie 4K mit 60 Bildern pro Sekunde, Zeitlupe in 1080p mit 120 Bildern, 2,7K im Hochformat und einen 2-Achsen-Gimbal mit Horizontausgleich. Mit 0,4 m hat sie die kürzeste Naheinstellgrenze im Feld. Die Flugzeit liegt bei 16 Minuten, und der Preis spielt in der Liga klassischer Kameradrohnen.
Platz 3: HOVERAir X1 PROMAX, das beste Bild im Selfie-Format
Die PROMAX steckt im Gehäuse der X1 PRO und bekommt die stärkste Kamera dieses Vergleichs. Ein 1/1,3-Zoll-Sensor mit laut Hersteller 14 Blendenstufen Dynamikumfang filmt 8K mit 30 und 4K mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde, Fotos speichert sie auch als RAW im DNG-Format. Dazu kommen 64 GB interner Speicher und ein Steckplatz für microSD-Karten.
Gewicht, Rotorschutz, Verfolgungstempo und die 16 Minuten Flugzeit entsprechen der X1 PRO. Gegenüber der Flip hat sie den weiteren Bildwinkel, den geschlossenen Rotorschutz und die kürzere Naheinstellgrenze von 0,6 m, die Flip dafür die fast doppelte Flugzeit und den niedrigeren Preis. Das Basispaket enthält weder Beacon noch Ladestation, beides steckt erst in den Kombo-Paketen.
Platz 2: DJI Flip, mehr Kamera mit Handstart
Die Flip verbindet den Handstart einer Selfie-Drohne mit der Kamera einer Faltdrohne. Ihr 1/1,3-Zoll-Sensor mit Blende f/1,7 sitzt in einem 3-Achsen-Gimbal, sie filmt 4K mit 60 Bildern pro Sekunde bei 150 Mbit/s, auf Wunsch in D-Log M, und fotografiert mit 48 MP. Mit 31 Minuten fliegt sie deutlich länger als die übrigen fünf, die zwischen 11,5 und 19 Minuten liegen. Der Propellerschutz ist fest verbaut und faltet sich mit.
Als Selfie-Drohne hat sie zwei Eigenheiten. Mit 82,1° Bildwinkel und einer Naheinstellgrenze von 1 m braucht sie mehr Abstand, um dich ganz ins Bild zu bringen. Und ohne Fernsteuerung begrenzt die App den Flug laut DJI auf 50 m Entfernung und 30 m Höhe. Ihre Stärke sind Selfies mit Landschaft, auf Reisen und überall dort, wo der Clip später auf einem großen Bildschirm laufen soll.
Platz 1: DJI Neo 2, die vielseitigste Selfie-Drohne
Die Neo 2 bietet die meisten Wege, ohne Fernsteuerung zu fliegen. Sie startet und landet auf der Hand, folgt Handgesten in 2 bis 5 m Abstand, versteht Sprachbefehle und lässt sich über die Apple Watch steuern. Für Gruppenfotos zentriert SelfieShot laut DJI bis zu 30 Personen im Bild.
Sie ist zugleich die einzige der sechs mit Hinderniserkennung in alle Richtungen, nach vorn misst zusätzlich ein LiDAR von 0,3 bis 8 m. Mit 119,8° hat sie den weitesten Bildwinkel, dazu 4K mit 60 Bildern pro Sekunde, einen 2-Achsen-Gimbal und 49 GB internen Speicher. Wind verträgt sie bis Stärke 5. Über WLAN reicht die Verbindung laut DJI bis 500 m (gemessen nach FCC), mit dem Sendeempfänger aus der Fly More Combo bis 6 km nach CE-Norm.
Ihre Grenzen sind die 19 Minuten Flugzeit, mit Propellerschutz 17, und der 1/2-Zoll-Sensor, der bei wenig Licht hinter Flip und PROMAX zurückbleibt. Für 201,99 € (Amazon-Preis: Stand 07.11.2026, 15:50 MEZ · Details) bei Amazon ist sie trotzdem die runde Empfehlung für fast jeden, der sich selbst filmen will.
Welche Selfie-Drohne für welchen Zweck
| Zweck | Empfehlung | Warum |
|---|---|---|
| Erste Selfie-Drohne | DJI Neo 2 | Handstart, Gesten und Rundum-Sensorik zum Einsteigerpreis |
| Gruppenfoto | DJI Neo 2 | SelfieShot zentriert laut DJI bis zu 30 Personen |
| Immer dabei | HOVERAir X1 | 125 g, gefaltet 127 × 86 × 31 mm |
| Reise mit Landschaft | DJI Flip | 31 Minuten, 1/1,3 Zoll, drei Gimbal-Achsen |
| Laufen, Rad, Ski | HOVERAir X1 PRO | 42 km/h, Beacon am Handgelenk |
| Bestes Bild | HOVERAir X1 PROMAX | 8K, 1/1,3 Zoll, RAW-Fotos |
Welches Paket sich für Selfies lohnt
Für Selfies aus der Hand brauchst du keine Fernsteuerung, wohl aber Akkus. Bei den Selfie-Drohnen dauert das Laden länger als das Fliegen. Die Neo 2 fliegt 19 Minuten und braucht in der Ladestation laut Datenblatt rund 68 Minuten, die X1 PRO fliegt 16 Minuten und lädt 45, die X1 fliegt 11,5 Minuten und lädt 35. Wer einen ganzen Nachmittag filmen will, greift deshalb zum Paket mit mehreren Akkus.
| Modell | Kleinstes Paket | Größeres Paket |
|---|---|---|
| DJI Neo 2 | Drohne, ein Akku, Propellerschutz | Fly More Combo mit Sendeempfänger, drei Akkus und Ladestation, die Motion-Variante zusätzlich mit RC Motion 3 und Goggles N3 |
| DJI Flip | mit Fernsteuerung RC-N3 oder RC 2 | Fly More Combo mit drei Akkus, Ladestation und Tasche |
| HOVERAir X1 PROMAX | Drohne, ein Akku, Kabel, Tragetasche | Rad Kombo mit zwei Akkus, Beacon, Ladestation und Ladestecker |
| HOVERAir X1 PRO | Drohne und ein Akku | Basis Kombo zusätzlich mit Ladestation, Ladestecker und Case |
| DJI Neo | nur Drohne, Steuerung per Smartphone | Fly More Combo mit RC-N3, drei Akkus und Ladestation |
| HOVERAir X1 | Combo mit zwei Akkus, Ladestation und Tasche | Combo Plus mit drei Akkus, Ladestation und USB-C-Kabel |
Bei der Neo 2 bringt die Fly More Combo neben den Akkus den Sendeempfänger mit, der die Verbindung von WLAN auf DJI O4 umstellt. Für reine Selfies ist das ein Zusatz, für Landschaftsflüge die Voraussetzung. Bei der Flip liegt jedem Paket eine Fernsteuerung bei, für den Handstart brauchst du sie trotzdem nicht. Bei den HOVERAir-Modellen lohnt die Kombo vor allem wegen Ladestation und zweitem Akku, den Beacon für die Steuerung am Handgelenk gibt es bei der PROMAX erst im Kombo-Paket.
Wo Selfie-Drohnen an Grenzen stoßen
Die Bauform, die eine Selfie-Drohne so handlich macht, kostet Ausdauer. Nur die Flip kommt mit 31 Minuten in die Region klassischer Kameradrohnen, die übrigen fünf landen nach 11,5 bis 19 Minuten.
Ohne Fernsteuerung bleibt die Leine kurz. Flip und erste Neo kommen über die App rund 50 m weit, die X1 steigt nicht über 10 m. Für einen Landschaftsflug über einen See oder einen Bergrücken brauchst du bei den DJI-Modellen eine Fernsteuerung. Was ohne Controller wegfällt und wann er die bessere Wahl bleibt, steht im Ratgeber Drohne ohne Fernsteuerung.
Auch Wind setzt Grenzen. Neo und X1 sind bis Windstärke 4 ausgelegt, Neo 2, Flip, X1 PRO und PROMAX bis Stärke 5. Beim Handstart zählt jede Böe, eine so leichte Drohne versetzt schon bei mäßigem Wind spürbar.
Rechtlich gilt für alle sechs dasselbe. Unter 250 g brauchst du in A1 und A3 keinen Kompetenznachweis, wegen der Kamera aber eine Registrierung beim Luftfahrt-Bundesamt, und in Deutschland ist eine Haftpflichtversicherung Pflicht.
Fazit: die Neo 2 für fast alle, die Flip fürs Bild
Für die meisten, die sich selbst filmen wollen, ist die DJI Neo 2 die richtige Selfie-Drohne. Sie bietet die meisten freihändigen Bedienwege, sieht als einzige rundum und liegt preislich am unteren Ende des Feldes. Wer mehr Bildqualität und Flugzeit will und dafür etwas mehr Abstand hält, nimmt die DJI Flip.
Die HOVERAir-Modelle sind die Spezialisten. Die X1 passt in jede Jackentasche, die X1 PRO folgt beim Sport, die X1 PROMAX liefert das beste Bild zum höchsten Preis. Vor dem ersten Start lohnt ein Blick auf den Startplatz, und ein zweiter Akku gehört bei allen sechs ins Gepäck.
Häufige Fragen
Welche ist die beste Selfie-Drohne?
Die DJI Neo 2. Sie startet und landet auf der Hand, lässt sich per Geste, Sprache oder Apple Watch steuern und erkennt als einzige in diesem Vergleich Hindernisse in alle Richtungen, nach vorn zusätzlich per LiDAR. Dazu kommen 4K mit 60 Bildern pro Sekunde, ein 2-Achsen-Gimbal und mit 119,8 Grad der weiteste Bildwinkel dieses Vergleichs. Ihre Schwäche ist die Flugzeit von 19 Minuten.
Welche Selfie-Drohne von DJI passt zu mir?
Für die meisten die Neo 2, sie ist die vielseitigste der drei. Die erste Neo lohnt sich nur noch, wenn sie deutlich günstiger zu haben ist, ihr fehlen Gesten, Rundum-Sensorik und eine zweite Gimbal-Achse. Die Flip ist die Wahl für bessere Bilder und längere Flüge mit 1/1,3-Zoll-Sensor, drei Gimbal-Achsen und 31 Minuten. Mit 24 mm Brennweite braucht sie für ein Selfie aber mehr Abstand.
Welche HOVERAir eignet sich als Selfie-Drohne?
Die HOVERAir X1 ist die kleinste und günstigste, sie filmt aber nur in 2,7K und fliegt höchstens 10 m hoch. Die X1 PRO bringt 4K mit 60 Bildern pro Sekunde und einen 2-Achsen-Gimbal und folgt mit bis zu 42 km/h, sie passt zu Sport. Die X1 PROMAX hat mit 8K und einem 1/1,3-Zoll-Sensor das beste Bild der Reihe und ist die teuerste. Alle drei haben komplett umschlossene Propeller.
Welche Selfie-Drohne folgt mir beim Laufen oder Radfahren?
Am schnellsten folgen die DJI Neo 2 mit bis zu 12 m/s und die HOVERAir X1 PRO und PROMAX mit 11,7 m/s, also rund 42 km/h. Die Flip schafft beim Verfolgen ebenfalls 12 m/s, weicht dabei laut DJI aber keinen Hindernissen aus. Die HOVERAir X1 kommt auf höchstens 7 m/s und passt eher zum Gehen. Im Gelände zählt vor allem die Hinderniserkennung, dort liegt die Neo 2 vorn.
Welche Selfie-Drohne hat die beste Kamera?
Die HOVERAir X1 PROMAX mit 1/1,3-Zoll-Sensor, 8K mit 30 und 4K mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde und RAW-Fotos. Gleich groß ist der Sensor der DJI Flip, die dazu einen 3-Achsen-Gimbal und 150 Mbit/s Bitrate mitbringt und bei 4K mit 60 Bildern endet. Neo und Neo 2 nutzen einen 1/2-Zoll-Sensor, für X1 und X1 PRO nennt HOVERAir keine Sensorgröße.
Welche Selfie-Drohne fliegt am längsten?
Die DJI Flip mit 31 Minuten laut Datenblatt. Danach folgen die Neo 2 mit 19 und die erste Neo mit 18 Minuten, mit montiertem Propellerschutz jeweils 17. Die HOVERAir X1 PRO und PROMAX kommen auf 16 Minuten, die X1 auf 11,5. Nach Start, Landung und Reserve bleiben realistisch etwa zwei Drittel bis drei Viertel davon.
Welche Selfie-Drohne passt in die Jackentasche?
Die HOVERAir X1. Gefaltet misst sie 127 × 86 × 31 mm und wiegt 125 g. Die X1 PRO und PROMAX sind mit 105 × 149 × 34 mm und 192 g etwas größer. DJI Neo und Neo 2 lassen sich nicht falten und messen 130 × 157 × 48,5 mm beziehungsweise 147 × 171 × 41 mm, die gefaltete Flip ist mit 136 × 62 × 165 mm die höchste.
Neo oder Neo 2: welche lohnt sich?
In den meisten Fällen die Neo 2. Sie bekommt eine zweite Gimbal-Achse, Hinderniserkennung in alle Richtungen mit LiDAR, Gesten und Apple-Watch-Steuerung und 4K mit 60 statt 30 Bildern pro Sekunde, außerdem hält sie Wind bis Stärke 5 statt 4 stand. Die erste Neo ist 16 g leichter und bleibt eine Option, wenn sie deutlich günstiger angeboten wird.
Kann eine Selfie-Drohne auch normale Luftaufnahmen machen?
Mit Einschränkungen. Ohne Fernsteuerung begrenzt die App die Flip und die erste Neo auf rund 50 m Entfernung, die HOVERAir X1 fliegt höchstens 10 m hoch. Mehr Spielraum haben die Neo 2 mit laut DJI bis zu 500 m über WLAN (gemessen nach FCC) und die X1 PRO und PROMAX mit bis zu 500 m über die App. Für freie Landschaftsflüge brauchen Neo und Flip eine DJI-Fernsteuerung, die Neo 2 zusätzlich ihren Sendeempfänger.