Die Drohne soll Dir folgen, während Du den Trail hinunterfährst, am Strand läufst oder auf dem Wasser paddelst. Auf dem Papier können das inzwischen fast alle Modelle, in der Praxis trennt sich das Feld sehr schnell. Entscheidend ist weniger die Kamera als die Sensorik, mit der die Drohne ihre eigene Umgebung sieht. Dieser Vergleich zeigt, welche sieben Modelle die Verfolgung wirklich tragen.
Das Wichtigste in Kürze
- Gesamtempfehlung: DJI Lito X1 (ab 409 €), Rundum-Sensorik mit LiDAR, 36 Minuten Flugzeit, 1/1,3-Zoll-Sensor.
- Preis-Tipp: DJI Neo 2 (ab 209 €), gleiche Sensorik-Stufe, folgt mit bis zu 12 m/s.
- Für Sport ohne Pilot: HOVERAir X1 PRO (ab 499 €), Beacon am Handgelenk, 42 km/h Verfolgungstempo.
- Der entscheidende Wert: Rundum-Erkennung plus LiDAR erkennt auch dünne Äste, an denen rein optische Systeme scheitern.
- Rechtlich: Follow-me ist erlaubt, der ständige Sichtkontakt zur Drohne bleibt aber Pflicht.
Die sieben Modelle in unserer Reihenfolge
Aufgenommen wurden Drohnen, die ein Motiv selbstständig verfolgen, ein veröffentlichtes Datenblatt zur Sensorik haben und im deutschen Handel gelistet sind.
Platziert haben wir sie nach dem, was Verfolgungsflüge trägt: erkannte Richtungen, LiDAR-Unterstützung, Flugzeit, Bildqualität und Preis. Über den Link Zur Einordnung springst Du zur Begründung der jeweiligen Platzierung.
Worauf es bei Follow-me ankommt
Die Sensorik entscheidet, wo Du fliegen kannst. Eine Drohne, die nur nach unten sieht, darf einem Motiv trotzdem folgen, hat vor einem Ast aber keine Chance. Vier Ausbaustufen sind im Markt unterscheidbar, und der Preis sagt dabei erstaunlich wenig aus.

Die höchste Sensorik-Stufe kostet ab 209 Euro: Beim Follow-me entscheidet allein die Ausstattung über die Reichweite im Gelände.
Die Verfolgung selbst läuft über Bilderkennung. Du markierst das Motiv in der App, die Drohne merkt sich dessen Muster aus Farbe, Kontrast und Kontur und sucht es in jedem folgenden Bild. Daraus folgen die typischen Abbrüche: Sobald ein Baumstamm oder ein Fahrzeug das Motiv für einige Sekunden verdeckt, ist die Spur verloren. Wie die einzelnen Modi arbeiten und wo ihre Grenzen liegen, erklärt der Ratgeber ActiveTrack bei DJI im Detail.
LiDAR ist der wichtigste Zusatz der letzten Generation. Ein Laserimpuls misst die Laufzeit zum Hindernis und funktioniert unabhängig vom Licht. Genau das schließt die größte Lücke optischer Systeme: dünne Strukturen wie Äste, Leitungen und Zaunpfosten, die im Kamerabild kaum Kontrast erzeugen. Bei der DJI Neo 2 misst der LiDAR von 0,3 bis 8 Metern, die optische Erkennung reicht von 0,5 bis 15 Metern.
Das Verfolgungstempo begrenzt die Sportart. 12 m/s entsprechen rund 43 km/h. Damit lassen sich Laufen, Radfahren, Skifahren und Paddeln sauber abbilden. Für Motorsport oder schnelle Abfahrten reicht das nicht mehr, dort brauchst Du einen aktiv fliegenden Piloten.
| Einsatz | Nötige Stufe | Warum |
|---|---|---|
| Strand, Wiese, Feldweg | Stufe 1 | keine Hindernisse in Bahnhöhe |
| Radweg mit Bäumen am Rand | Stufe 2–3 | seitliche Erkennung nötig |
| Waldtrail, Bebauung | Stufe 3–4 | Verdeckung und enge Bahnen |
| Dämmerung, dünne Äste | Stufe 4 | LiDAR arbeitet ohne Licht |
Alle Kerndaten im direkten Vergleich
| Platz | Modell | Hindernissensorik | Verfolgungstempo | Flugzeit | Gewicht | ab |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | DJI Lito X1 | rundum + LiDAR | k. A. | 36 min | 249 g | 409 € |
| 2 | DJI Mini 5 Pro | rundum + LiDAR | k. A. | 36 min | 249,9 g | 658 € |
| 3 | DJI Neo 2 | rundum + LiDAR vorn | 12 m/s | 19 min | 151 g | 209 € |
| 4 | DJI Air 3S | rundum + LiDAR, nachtfähig | k. A. | 45 min | 724 g | 899 € |
| 5 | DJI Mini 4 Pro | rundum optisch | k. A. | 34 min | < 249 g | 679 € |
| 6 | HOVERAir X1 PRO | ToF nach hinten | 42 km/h | 16 min | 192 g | 499 € |
| 7 | HOVERAir X1 PRO MAX | ToF + VIO | k. A. | 16 min | 192 g | 699 € |
Follow-me und das Recht: der Sichtkontakt bleibt
Ein Punkt geht in Produktbeschreibungen regelmäßig unter. Die EU-Durchführungsverordnung erlaubt den Follow-me-Modus ausdrücklich, sie entbindet Dich damit vom dauerhaften manuellen Steuern. Vom ständigen Sichtkontakt befreit sie Dich nicht.
Praktisch heißt das: Die Drohne muss für Dich sichtbar bleiben, auch während sie Dir folgt. Ein Verfolgungsflug hinter eine Häuserzeile oder über eine Waldkuppe ist damit unzulässig, unabhängig davon, wie gut die Technik funktioniert. Wer sich unsicher ist, findet die Regeln zusammengefasst im Ratgeber Drohnenregeln Deutschland.
Dazu kommt der Datenschutz. Verfolgungsaufnahmen erfassen zwangsläufig Umstehende. Auf öffentlichen Wegen ist das unproblematisch, solange keine Einzelperson erkennbar in den Mittelpunkt rückt, über Privatgrundstücken gelten strengere Maßstäbe.
Die sieben Modelle im Detail
Wir zählen von Platz 7 herauf bis zur Empfehlung auf Platz 1. Ausschlaggebend ist dabei die Sensorik-Stufe, danach entscheiden Ausdauer, Bildqualität und Preis über die Reihenfolge.
Platz 7: HOVERAir X1 PRO MAX, 8K zum Preis einer Kameradrohne
Die PRO MAX ist die technisch aufwendigste Sportkamera dieses Vergleichs. 8K bis 30 fps bei 160 Mbit/s, 4K bis 120 fps, ein 1/1,3-Zoll-Sensor mit laut Hersteller 14 Blendenstufen Dynamikumfang und 64 GB interner Speicher: Das ist die Ausstattung für Material, das anschließend geschnitten und beschnitten wird.
Flugverhalten und Sensorik entsprechen der X1 PRO, also Time-of-Flight-Sensor plus visuelle Positionierung, 192 Gramm Startgewicht und 16 Minuten Flugzeit.
Der Preis ist der Knackpunkt. Mit rund 699 Euro liegt sie über der DJI Mini 5 Pro, die einen größeren Sensor, doppelte Flugzeit und vollständige Rundum-Sensorik mitbringt. Die Rad-Kombo mit Beacon und zweitem Akku kostet rund 1.089 Euro. Kaufe sie, wenn Du 8K-Material aus Verfolgungsflügen brauchst und den Handstart-Komfort willst.
Platz 6: HOVERAir X1 PRO, Verfolgung ohne Fernsteuerung
Die X1 PRO verfolgt einen anderen Ansatz: Sie ist als selbstfliegende Sportkamera gebaut. Gesteuert wird über einen Beacon am Handgelenk mit bis zu 1 km Reichweite oder über die App mit rund 500 Metern. Das ist der entscheidende Unterschied beim Sport, denn auf dem Mountainbike oder beim Laufen hast Du keine Hand für eine Fernsteuerung frei.
Sie verfolgt mit bis zu 42 km/h, wiegt 192 Gramm und hat einen geschlossenen Rotorschutz, der Berührungen entschärft. Ein rückwärtiger Time-of-Flight-Sensor bremst laut Hersteller auf 3 m/s ab, sobald hinter ihr ein Hindernis auftaucht. Genau das ist beim Verfolgen die kritische Richtung, weil die Drohne rückwärts vor Dir herfliegt.
Der Preis für diesen Komfort: 16 Minuten Flugzeit, ein 2-Achsen-Gimbal und keine seitliche Hinderniserkennung. Mit rund 499 Euro liegt sie über Kameradrohnen mit besserer Kamera. Als Sportkamera mit Flugfähigkeit ist sie trotzdem konkurrenzlos bequem.
Platz 5: DJI Mini 4 Pro, ActiveTrack 360° zum höchsten Mini-Preis
Die Mini 4 Pro war das erste Modell unter 250 Gramm mit omnidirektionaler Hinderniserkennung und bleibt dafür eine Referenz. Ihre Besonderheit für Verfolgungsflüge ist ActiveTrack 360°: Du legst die Bahn fest, auf der die Drohne um das Motiv kreist, statt nur hinterherzufliegen.
Technisch liefert sie 4K bis 100 fps bei 150 Mbit/s, 34 Minuten Flugzeit und einen Gimbal, der bis 80 Grad nach oben neigt. Damit sind Aufnahmen von unterhalb des Motivs möglich, etwa beim Klettern.
Der Punkt, der gegen sie spricht, ist der Preis: Mit rund 679 Euro kostet sie mehr als die neuere Mini 5 Pro mit größerem Sensor und LiDAR. Ein Kaufargument bleibt sie vor allem im Angebot oder gebraucht.
Platz 4: DJI Air 3S, die größten Reserven mit Nachweispflicht
Die Air 3S ist die einzige Drohne dieses Vergleichs oberhalb der 250-Gramm-Grenze und spielt deshalb in einer anderen Liga: 724 Gramm, Klasse C1, 45 Minuten Flugzeit und ein nach vorn gerichtetes LiDAR, das zusammen mit Infrarot-ToF-Sensoren Hinderniserkennung auch bei Nacht ermöglicht.
Für Verfolgungsflüge bedeutet das die größte Sicherheitsreserve am Markt, dazu kommen zwei Kameras (Weitwinkel plus 70-mm-Tele), mit denen Du das Motiv aus größerer Distanz formatfüllend abbilden kannst. 12 m/s Windwiderstand und 20 km Übertragungsreichweite runden das ab.
Der Preis dafür ist rechtlicher Natur: Mit 724 Gramm brauchst Du den Kompetenznachweis A1/A3, und in der Unterkategorie A1 darfst Du unbeteiligte Personen nicht mehr absichtlich überfliegen. Für rund 899 Euro bekommst Du dafür Reserven, die keine 250-Gramm-Drohne bieten kann.
Platz 3: DJI Neo 2, dieselbe Sensorik-Stufe für 209 Euro
Die Neo 2 ist der eigentliche Aufreger dieses Vergleichs. Für rund 209 Euro bekommst Du omnidirektionale Hinderniserkennung plus LiDAR an der Front, also exakt die Ausstattungsstufe, die sonst erst ab 400 Euro beginnt. Der LiDAR misst von 0,3 bis 8 Metern und erkennt damit auch Äste und Pfosten.
Sie startet aus der Hand, braucht weder Fernsteuerung noch Smartphone und folgt mit bis zu 12 m/s, also rund 43 km/h. Bei diesem Tempo liefert der 8-Meter-Messbereich rund eine halbe Sekunde Vorwarnzeit, was für eine Bremsung reicht. 4K mit 60 Bildern pro Sekunde bei 80 Mbit/s ergeben brauchbares Material für Zeitlupen in Full HD.
Ihre Grenzen sind Ausdauer und Gimbal: 19 Minuten Flugzeit und zwei mechanische Achsen statt drei. Für Verfolgungsflüge bei mittlerem Tempo fällt der Gimbal-Unterschied kaum auf, für ruhige Landschaftsschwenks schon. Wer Follow-me ausprobieren will, ohne 400 Euro auszugeben, findet hier den besten Einstieg.
Platz 2: DJI Mini 5 Pro, Verfolgung mit dem besten Bild
Wenn das Ergebnis auf einem großen Bildschirm landen soll, ist die Mini 5 Pro die stärkste Wahl unter 250 Gramm. Ihr 1-Zoll-Sensor mit 50 MP sammelt rund 116 mm² Bildfläche, deutlich mehr als die 69 mm² der 1/1,3-Zoll-Klasse. Das zahlt sich bei Verfolgungsflügen besonders aus, weil dort oft im Wald oder in der Dämmerung gefilmt wird.
Dazu kommt die vollständige Sensorik-Stufe 4 mit LiDAR, 36 Minuten Flugzeit, 4K bis 120 fps für Zeitlupen und ein Gimbal mit 225 Grad Rollbereich. Der Windwiderstand von 12 m/s ist der höchste unter den leichten Modellen, was bei Küsten- und Bergaufnahmen zählt.
Mit rund 658 Euro ist sie kein Einstiegsgerät, und die 249,9 Gramm lassen keinen Spielraum für Zubehör am Gerät. Wer aus den Verfolgungsaufnahmen richtige Filme schneidet, bekommt hier die beste Grundlage.
Platz 1: DJI Lito X1, die beste Verfolgungsausstattung ihres Preises
Die Lito X1 ist die runde Empfehlung, weil sie alle vier Anforderungen an eine Follow-me-Drohne gleichzeitig erfüllt: Rundum-Erkennung mit LiDAR, 36 Minuten Flugzeit, ein 1/1,3-Zoll-Sensor mit 48 MP für nutzbares Material und 249 Gramm Startgewicht, womit sie ohne Kompetenznachweis fliegt.
Für Verfolgungsflüge ist die Flugzeit der oft unterschätzte Wert. Ein Trail, den Du zweimal abfahren willst, kostet mit Anflug und Positionierung schnell 20 Minuten. Modelle mit 16 oder 19 Minuten zwingen Dich dann zum Akkuwechsel mitten in der Szene.
Was Du bedenken solltest: DJI nennt für die Lito X1 kein maximales Verfolgungstempo im Datenblatt, und Video endet bei 4K/60. Für Zeitlupen in 4K ist sie damit die falsche Wahl, Full HD läuft dafür bis 200 fps. Preis: rund 409 Euro.
Welche Follow-me-Drohne für welchen Einsatz
| Einsatz | Empfehlung | Warum |
|---|---|---|
| Erste Follow-me-Drohne | DJI Neo 2 | Stufe-4-Sensorik für rund 209 € |
| Bestes Gesamtpaket | DJI Lito X1 | LiDAR rundum, 36 min, unter 250 g |
| Mountainbike, Laufen, Ski | HOVERAir X1 PRO | Beacon am Handgelenk, 42 km/h |
| Material für den Filmschnitt | DJI Mini 5 Pro | 1-Zoll-Sensor, 4K/120 |
| Kreisende Bahnen ums Motiv | DJI Mini 4 Pro | ActiveTrack 360°, Gimbal 80° nach oben |
| 8K-Aufnahmen beim Sport | HOVERAir X1 PRO MAX | 8K/30 bei 160 Mbit/s |
| Größte Reserven, Nachweis vorhanden | DJI Air 3S | 45 min, Tele-Kamera, nachtfähige Sensorik |
Zwei praktische Hinweise. Plane bei jedem Modell mindestens einen Ersatzakku ein, weil Verfolgungsflüge durch häufige Richtungswechsel mehr Energie kosten als ruhige Landschaftsaufnahmen. Und übe die Verfolgung zuerst auf freier Fläche, bevor Du sie im Wald einsetzt: Der Ratgeber Drohne fliegen lernen beschreibt eine sinnvolle Reihenfolge.
Fazit: Sensorik schlägt Kamera
Bei Follow-me entscheidet vor allem die Frage, ob die Drohne ihre Umgebung sieht. Die Kameraqualität kommt danach. Rundum-Erkennung mit LiDAR ist die einzige Stufe, die im Wald und in der Dämmerung trägt.
Die runde Empfehlung ist deshalb die DJI Lito X1 für rund 409 Euro: volle Sensorik, 36 Minuten und ein Sensor, der auch bei wenig Licht liefert. Wer den Einstieg sucht, nimmt die DJI Neo 2 für rund 209 Euro, die dieselbe Sensorik-Stufe zum halben Preis bietet.
Für Sport gilt eine eigene Logik: Dort gewinnt die HOVERAir X1 PRO, weil sie ohne Fernsteuerung auskommt. Und in jedem Fall gilt: Die Drohne muss in Sichtweite bleiben, auch wenn sie von allein fliegt.
Häufige Fragen
Welche Drohne folgt einem am zuverlässigsten?
Modelle mit Rundum-Hinderniserkennung plus LiDAR halten die Verfolgung am längsten durch, weil sie auch dünne Strukturen wie Äste und Leitungen erkennen. Das sind DJI Neo 2, DJI Lito X1, DJI Mini 5 Pro und DJI Air 3S. Der günstigste Einstieg in diese Stufe ist die DJI Neo 2 für rund 209 Euro.
Was ist der Unterschied zwischen Follow-me und ActiveTrack?
Follow-me ist der Oberbegriff für alle Modi, in denen die Drohne einem Motiv selbstständig folgt. ActiveTrack ist die Umsetzung bei DJI und arbeitet rein über Bilderkennung: Du markierst das Motiv, die Drohne merkt sich dessen Muster und sucht es in jedem folgenden Bild. Ein Sender am Körper ist dafür nicht nötig.
Ist Follow-me in Deutschland überhaupt erlaubt?
Ja, aber nur mit ständigem Sichtkontakt zur Drohne. Die EU-Durchführungsverordnung nennt den Follow-me-Modus ausdrücklich als Ausnahme vom Erfordernis, die Drohne dauerhaft selbst zu steuern, jedoch nicht vom Sichtkontakt. Die Drohne muss also in Sichtweite bleiben und darf nicht hinter Bäumen oder Gebäuden verschwinden.
Warum bricht die Verfolgung im Wald so oft ab?
Die Bilderkennung verliert das Motiv, sobald es verdeckt wird. Ein Baumstamm, ein Fahrzeug oder eine Kurve reichen. Aus einer Verdeckung von mehreren Sekunden kommt auch das beste System nicht zurück. Rundum-Sensorik verhindert dabei den Zusammenstoß, sie verhindert aber nicht den Abbruch der Verfolgung selbst.
Welche Follow-me-Drohne eignet sich für Sport?
Die HOVERAir X1 PRO für rund 499 Euro, weil sie ohne Fernsteuerung auskommt und über einen Beacon am Handgelenk gesteuert wird. Sie verfolgt mit bis zu 42 km/h und hat einen geschlossenen Rotorschutz. Beim Mountainbiken oder Laufen kannst Du keine Fernsteuerung halten, genau darauf ist dieser Ansatz ausgelegt.
Wie schnell folgt eine Drohne im Verfolgungsmodus?
Die DJI Neo 2 fliegt im Tracking-Modus bis 12 m/s, also rund 43 km/h. Die HOVERAir X1 PRO nennt 42 km/h Verfolgungstempo. Damit lassen sich Laufen, Radfahren und Skifahren abbilden. Für schnellen Motorsport reichen diese Werte nicht, dort wird ein aktiv gesteuerter Verfolgerflug nötig.
Funktioniert Follow-me auch im Dunkeln?
Die Bilderkennung braucht Licht und schaltet in der Dämmerung ab. LiDAR-Sensoren arbeiten unabhängig vom Umgebungslicht und schützen deshalb weiterhin vor Hindernissen, das eigentliche Verfolgen des Motivs bleibt aber optisch. In der Praxis endet zuverlässiges Follow-me mit dem Tageslicht.
Brauche ich für eine Follow-me-Drohne einen Führerschein?
Für Modelle unter 250 Gramm in den Unterkategorien A1 und A3 nicht. Das betrifft DJI Neo, Neo 2, Lito X1 mit Standard-Akku, Mini 4 Pro, Mini 5 Pro und die HOVERAir-Modelle. Die DJI Air 3S wiegt 724 Gramm, fällt in Klasse C1 und verlangt den Kompetenznachweis A1/A3.