Holy Stone Holy Stone HS175D

Preisentwicklung

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Tiefstpreis im Zeitraum: 159,99 € (02.09.2026)

Kameradrohne · Holy Stone

Holy Stone HS175D (Kameradrohne)

  • 215 g Startgewicht, damit unter der 250-Gramm-Grenze und ohne Führerscheinpflicht
  • Zwei Akkus mit je 23 Minuten ergeben zusammen 46 Minuten Flugzeit
  • Bürstenlose Motoren statt der Bürstenmotoren günstigerer Einsteigerdrohnen
  • GPS mit automatischer Rückkehr, Motivverfolgung, Kreisflug und Wegpunkten
  • Transportkoffer, zweiter Akku und Ersatzpropeller gehören zum Lieferumfang

Preise: Stand 18.09.2026, Amazon 08:21 Uhr, inkl. MwSt., ohne Gewähr

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Rezension der drohnen-guru.de-Redaktion · Veröffentlicht am 8. August 2026

Was du zum Fliegen brauchst

Die rechtliche Einstufung nach EU-Drohnenverordnung, bezogen auf den privaten Flug in Deutschland.

Drohnenklasse keine C-Kennzeichnung, Betrieb als Bestandsdrohne Details im Ratgeber
Führerschein keiner nötig, Startgewicht unter 250 g Details im Ratgeber
Registrierung Pflicht wegen der Kamera Details im Ratgeber
Haftpflicht Pflicht in Deutschland Details im Ratgeber
Kennzeichnung e-ID-Plakette am Rumpf Details im Ratgeber

Technische Daten

Fluggerät

Startgewicht 215 g
Maße gefaltet 145 × 65 × 63 mm
Maße entfaltet 275 × 210 × 63 mm
Bauform faltbar
Motoren bürstenlos
Max. Flugzeit 23 Minuten je Akku, 46 Minuten mit beiden
Max. Flughöhe 100 m
Max. Fluggeschwindigkeit 7 m/s
Windwiderstand Stufe 4 laut Hersteller
Betriebstemperatur 0 °C bis 40 °C

Kamera

Fotoauflösung 4096 × 3072 Pixel
Videoauflösung Speicherkarte 2688 × 1512 Pixel
Videoauflösung Smartphone 1920 × 1080 Pixel
Live-Ansicht 720p mit 25 Bildern/s
Sichtfeld 110°
Kameraneigung -90° bis 0°, elektrisch verstellbar
Stabilisierung kein mechanischer Gimbal
Formate AVI und MP4 für Video, JPEG für Fotos
Speicherkarte bis 64 GB, Klasse 10 oder besser, nicht enthalten

Funk und Fernsteuerung

Steuerreichweite 500 m im Freien ohne Hindernisse
Bildübertragung bis 300 m
Steuerfrequenz 2.452 bis 2.474 MHz
Bildfrequenz 5.500 bis 5.700 MHz
Akku der Fernsteuerung 380 mAh, 3,7 V, Ladezeit 60 Minuten

Akku und Lieferumfang

Akkutyp HW787268, Lithium-Polymer
Kapazität 1.700 mAh, 7,6 V, 12,9 Wh
Ladezeit ca. 150 Minuten je Akku
Ladetemperatur 5 °C bis 40 °C
Akkus im Lieferumfang zwei
Weiterer Lieferumfang Tragekoffer, zwei Sätze Ersatzpropeller, Schraubendreher, zwei USB-Ladekabel, Anleitung

Die Holy Stone HS175D ist eine faltbare GPS-Drohne für den Einstieg, die mit 215 Gramm unter der 250-Gramm-Grenze bleibt. Bürstenlose Motoren, ein Rückkehrsystem über GPS und zwei Akkus für zusammen 46 Minuten Flugzeit gehören zur Grundausstattung, dazu kommen Motivverfolgung, Kreisflug und Wegpunktflüge. Beim Bild lohnt der genaue Blick: Das Datenblatt nennt für Video 2688 × 1512 Pixel, während die Händlerlistung von einer 4K-Kamera spricht. Grundlage dieser Einordnung sind das Holy-Stone-Datenblatt, die Amazon-Listung und der Vergleich innerhalb der eigenen Modellreihe.

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • 215 g halten die Drohne unter der 250-Gramm-Grenze, der Kompetenznachweis entfällt damit
  • Zwei Akkus mit je 23 Minuten ergeben 46 Minuten Flugzeit, ohne dass ein Nachkauf nötig wird
  • Bürstenlose Motoren laufen leiser, effizienter und deutlich länger als Bürstenmotoren
  • GPS-Rückkehr bei Signalverlust, leerem Akku oder auf Knopfdruck
  • Motivverfolgung, Kreisflug und Wegpunktflüge sind in dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit
  • Koffer, Ersatzpropeller und Schraubendreher liegen bei, es fällt kein Zubehör-Nachkauf an

Das spricht dagegen

  • Der Videostrom endet bei 2688 × 1512 Pixeln, obwohl die Händlerlistung eine 4K-Kamera nennt. Nur das Foto erreicht mit 4096 × 3072 Pixeln die 4K-Breite
  • Ohne mechanischen Gimbal bleibt die Kameraführung von Wind und Fluglage abhängig, ruhige Schwenks sind schwer zu erreichen
  • 300 m Bildübertragung sind wenig, die Steuerung reicht mit 500 m deutlich weiter als das Livebild
  • 150 Minuten Ladezeit je Akku stehen 23 Minuten Flugzeit gegenüber
  • Die Live-Ansicht kommt mit 720p bei 25 Bildern/s an, das ist für die Bildgestaltung knapp
  • 159,99 € liegen über dem Preis der neueren HS460, die mit 214 g und C0-Kennzeichnung antritt

Bewertung im Detail

Kamera und Bild 2,5
Flugzeit und Akku 4,5
Ausstattung und Funktionen 3,5
Reichweite 3,0
Preis-Leistung 3,0

Gesamtwertung: 3,3 / 5

Der Einstieg unter 250 Gramm

Die 250-Gramm-Grenze ist die wichtigste Zahl im deutschen Drohnenrecht. Darunter entfällt der Kompetenznachweis, und die Abstandsregeln in der Unterkategorie A1 sind spürbar entspannter. Die HS175D landet mit 215 g deutlich darunter, und dieses Gewicht ist erklärtermaßen Teil der Konstruktion.

Erreicht wird es mit einem faltbaren Rahmen von 145 × 65 × 63 mm im zusammengelegten Zustand und einem Akku mit 1.700 mAh. Was diese Grenze konkret bedeutet, steht im Ratgeber Drohne unter 250 g mit Kamera.

Bürstenlose Motoren: der wichtigste Unterschied zur Spielzeugklasse

Unter 100 € arbeiten Drohnen fast durchweg mit Bürstenmotoren. Dort läuft ein Kohlebürstenpaar auf einem Kollektor, das sich abnutzt. Nach 20 bis 30 Flugstunden lässt die Leistung nach, danach folgt der Tausch.

Die HS175D nutzt bürstenlose Motoren. Die Ansteuerung erfolgt elektronisch, es gibt keinen mechanischen Kontakt und damit keinen Verschleiß an dieser Stelle. Drei Folgen für den Alltag:

Genau deshalb liegen 23 Minuten Flugzeit aus einem 1.700-mAh-Akku überhaupt im Bereich des Möglichen.

Die Kamerafrage: 4K steht auf der Packung

Hier braucht es Genauigkeit. Das Holy-Stone-Datenblatt weist zwei verschiedene Auflösungen aus:

2688 × 1512 sind knapp 2,7K. Wer 4K-Video erwartet, bekommt es nicht. Für Aufnahmen, die auf einem Telefon oder in sozialen Netzwerken landen, reicht die Auflösung. Für einen 4K-Fernseher fehlt Material.

Die Live-Ansicht kommt mit 720p bei 25 Bildern/s an. Das ist der Wert, nach dem du das Bild im Flug beurteilst, und er ist knapp bemessen.

Ohne Gimbal: was das im Bild bedeutet

Die Kamera lässt sich elektrisch zwischen 0° und -90° neigen, also von der Horizontalen bis senkrecht nach unten. Ein mechanischer Gimbal, der die Bewegungen des Fluggeräts auf mehreren Achsen ausgleicht, fehlt.

Praktisch heißt das: Jede Böe, jede Beschleunigung und jede Kurve überträgt sich auf das Bild. Bei ruhiger Luft und langsamen Bewegungen entstehen brauchbare Aufnahmen. Bei Wind kippt der Horizont, und schnelle Schwenks wirken ruckelig. Wer Wert auf ruhige Bilder legt, sollte den Ratgeber zur Drohne mit Gimbal lesen, bevor er sich entscheidet.

ModellGewichtGimbalVideoFlugzeitPreis
HS175D215 gkeiner2688 × 15122 × 23 min159,99 €
HS460214 gkeiner2K mit 25 fps2 × 26 min129,99 €
HS360S249 gkeiner4K2 × 20 min152,99 €
DJI Mini 4K246 g3 Achsen4K31 min249,99 €

Die Reichweiten und ihre Grenze

Zwei Werte stehen im Datenblatt, und sie unterscheiden sich deutlich:

Die Bildübertragung ist damit die engere Grenze. In Deutschland ist das weitgehend theoretisch, weil die Drohne durchgehend in Sichtweite bleiben muss. Auf 300 Metern Entfernung ist ein 27 Zentimeter breites Fluggerät für das bloße Auge bereits schwer auszumachen. Wie sich Reichweiten in der Praxis verhalten, steht im Ratgeber zur Reichweite von Drohnen.

Die maximale Flughöhe von 100 m entspricht zufällig genau der gesetzlichen Obergrenze in der offenen Kategorie. Das ist eine sinnvolle Begrenzung ab Werk.

46 Minuten und was sie kosten

Zwei Akkus liegen bei, jeder mit 1.700 mAh, 7,6 V und 12,9 Wh. Bei 23 Minuten je Akku ergeben sich 46 Minuten je Ausflug. Realistisch bleiben je Akku 17 bis 19 Minuten, weil Start, Landung, Positionswechsel und Sicherheitsreserve Energie ziehen.

Der unangenehme Teil steht ebenfalls im Datenblatt: 150 Minuten Ladezeit je Akku. Aus 46 Minuten Flug werden also fünf Stunden Wartezeit, wenn beide Akkus nacheinander geladen werden. Wer regelmäßig fliegt, ergänzt einen dritten Akku und lädt parallel.

Was die Flugzeit im Alltag zusätzlich verkürzt, steht im Ratgeber zur Flugzeit von Drohnen.

Das rechtliche Bild

Die HS175D trägt keine C-Kennzeichnung. Das ist kein Ausschlussgrund, weil Drohnen unter 250 g auch ohne Klassifizierung in der Unterkategorie A1 betrieben werden dürfen. Drei Pflichten bleiben:

  1. Registrierung beim Luftfahrt-Bundesamt, ausgelöst durch die Kamera und unabhängig vom Gewicht
  2. e-ID-Plakette am Rumpf, siehe Ratgeber zur Kennzeichnung
  3. Haftpflichtversicherung mit Drohnendeckung

Der Kompetenznachweis entfällt. Wer wissen will, welche Regeln in Deutschland gelten, findet die Übersicht im Ratgeber Drohnen-Regeln Deutschland.

Für wen sich die HS175D lohnt

Sie passt für den ersten Kontakt mit GPS-gestütztem Fliegen. Bürstenlose Motoren, automatische Rückkehr, 46 Minuten Flugzeit und ein Koffer im Lieferumfang ergeben ein Paket, mit dem sich das Fliegen ohne Zusatzkäufe lernen lässt. Die 215 g halten die rechtlichen Anforderungen niedrig.

Weniger passend ist sie, sobald die Bildqualität im Vordergrund steht. Ohne Gimbal und mit 2688 × 1512 Pixeln im Video bleibt sie eine Flugdrohne, an der eine Kamera hängt. Wer filmen will, bekommt bei der HS360S für 152,99 € immerhin 4K-Video und greift für echte Bildstabilisierung zur DJI Mini 4K mit mechanischem Drei-Achsen-Gimbal. Worauf es beim Kauf ankommt, steht im Ratgeber Drohne kaufen, was beachten.

Fazit

Die Holy Stone HS175D ist eine ordentliche Einsteigerdrohne mit einem klaren Schwachpunkt. 215 g, bürstenlose Motoren, GPS-Rückkehr und 46 Minuten Flugzeit aus zwei mitgelieferten Akkus sind eine solide Grundlage, und der Koffer spart den ersten Zubehörkauf.

Mit 3,3 von 5 zieht die Kamera: 2688 × 1512 Pixel im Video und ein fehlender Gimbal passen nicht zu 159,99 €, zumal die neuere HS460 für 129,99 € mit C0-Kennzeichnung antritt. Wer die HS175D wegen der Flugeigenschaften und des Zubehörpakets will, bekommt mit der HS175D* ein rundes Angebot. Wer mehr Auflösung im Video braucht, greift zur HS360S* mit 4K.

Häufige Fragen

Filmt die Holy Stone HS175D wirklich in 4K?

Das Foto ja, das Video nein. Das Holy-Stone-Datenblatt nennt für Fotos 4096 × 3072 Pixel, damit ist die Breite von 4K erreicht. Für Video weist der Hersteller 2688 × 1512 Pixel auf der Speicherkarte und 1920 × 1080 Pixel bei Aufzeichnung auf dem Smartphone aus. 2688 × 1512 entspricht knapp 2,7K. Die Bezeichnung 4K in der Händlerlistung bezieht sich auf die Fotoauflösung.

Braucht man für die HS175D einen Drohnenführerschein?

Nein. Mit 215 g Startgewicht bleibt sie unter der 250-Gramm-Grenze, ab der der EU-Kompetenznachweis A1/A3 verlangt wird. Registrieren musst du dich trotzdem, weil die Drohne eine Kamera hat und damit personenbezogene Daten erfassen kann. Die Registrierung beim Luftfahrt-Bundesamt ist kostenlos.

Wie lange fliegt die HS175D mit einem Akku?

Holy Stone nennt 23 Minuten je Akku in windstiller Umgebung. Da zwei Akkus im Lieferumfang liegen, ergeben sich 46 Minuten je Ausflug. Realistisch planbar sind 17 bis 19 Minuten je Akku, weil Start, Landung, Positionswechsel und eine Sicherheitsreserve Energie kosten. Das Nachladen dauert mit rund 150 Minuten je Akku deutlich länger als der Flug.

Hat die HS175D einen Gimbal?

Keinen mechanischen. Die Kamera lässt sich elektrisch zwischen 0° und -90° neigen, also von der Horizontalen bis senkrecht nach unten. Ein mechanischer Gimbal, der Bewegungen des Fluggeräts auf zwei oder drei Achsen ausgleicht, fehlt. Bei Wind überträgt sich die Fluglage deshalb direkt aufs Bild. Für ruhige Schwenks braucht es entweder windstille Bedingungen oder Nachbearbeitung.

Wie weit reicht die HS175D?

Die Steuerverbindung reicht laut Datenblatt 500 m im Freien, das Livebild dagegen nur 300 m. Damit ist die Bildübertragung die begrenzende Größe. In Deutschland spielt das ohnehin eine untergeordnete Rolle, weil die Drohne durchgehend in Sichtweite bleiben muss. Auf 300 m ist eine 27 Zentimeter breite Drohne bereits schwer zu erkennen.

Welche Speicherkarte braucht die HS175D?

Eine microSD-Karte bis 64 GB der Geschwindigkeitsklasse 10 oder höher. Sie liegt nicht bei. Bei 2688 × 1512 Pixeln reicht eine Klasse-10-Karte aus, schnellere Karten bringen keinen Vorteil. Wird auf dem Smartphone statt auf der Karte aufgezeichnet, sinkt die Auflösung auf 1920 × 1080 Pixel.

HS175D oder HS460?

Die neuere HS460 wiegt 214 g, trägt eine C0-Kennzeichnung und kostet 129,99 €. Die HS175D liegt bei 159,99 € und hat keine C-Klasse. Beide nutzen bürstenlose Motoren und GPS. Der Aufpreis der HS175D erklärt sich über den mitgelieferten Koffer und den etwas älteren Marktstand. Wer neu kauft, fährt mit der HS460 günstiger und rechtlich klarer.

Wie viel Wind verträgt die HS175D?

Holy Stone gibt Windwiderstand Stufe 4 an, nennt an anderer Stelle des Datenblatts allerdings einen deutlich niedrigeren Wert in Metern pro Sekunde. Die Angaben widersprechen sich, Stufe 4 entspräche nach Beaufort etwa 5,5 bis 7,9 m/s. Bei 215 g Startgewicht ist Vorsicht angebracht: Eine leichte Drohne verdriftet stark, und der Rückflug gegen den Wind kostet überproportional viel Akku.

Was leisten Motivverfolgung, Kreisflug und Wegpunkte?

Bei der Motivverfolgung markierst du in der App ein Ziel, dem die Drohne selbstständig folgt. Beim Kreisflug umkreist sie einen festgelegten Punkt in gleichbleibendem Abstand. Bei Wegpunkten zeichnest du eine Route auf der Karte, die die Drohne abfliegt. Alle drei Funktionen setzen ein stabiles GPS-Signal voraus, in bebauter Umgebung arbeiten sie entsprechend unzuverlässiger.

Sind Ersatzakkus für die HS175D erhältlich?

Ja, der Akkutyp trägt die Bezeichnung HW787268 mit 1.700 mAh bei 7,6 V. Weil bereits zwei Akkus beiliegen, ist der Nachkauf selten nötig. Wer einen dritten Akku ergänzt, verlängert den Flugtag um weitere 23 Minuten. Bei 12,9 Wh je Akku sind auch mehrere Stück im Flugzeug-Handgepäck unproblematisch.

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