Holy Stone HS290

Preisentwicklung

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52 €56 €60 €65 €04.09.2608.09.2613.09.2618.09.26

Tiefstpreis im Zeitraum: 53,54 € (06.09.2026) · Höchstpreis: 62,95 €

Einsteigerdrohne · Holy Stone

Holy Stone HS290 (faltbare Einsteigerdrohne)

  • 128 g Startgewicht, faltbar von 275 × 217 mm auf 136 × 90 mm
  • 1080p-Kamera mit fernsteuerbarer 90°-Neigung und FPV-Livebild
  • Optischer Fluss hält die Position ohne Steuereingabe stabil
  • Zwei Akkus mit je 1.300 mAh für rund 24 Minuten Gesamtflugzeit
  • Steuerung per Fernsteuerung, Sprachbefehl, Geste oder Neigen des Smartphones

Preise: Stand 18.09.2026, Amazon 08:21 Uhr, inkl. MwSt., ohne Gewähr

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Rezension der drohnen-guru.de-Redaktion · Veröffentlicht am 4. September 2026

Was du zum Fliegen brauchst

Die rechtliche Einstufung nach EU-Drohnenverordnung, bezogen auf den privaten Flug in Deutschland.

Gewichtsklasse 128 g, C0-konform Details im Ratgeber
Führerschein keiner nötig in A1 und A3 Details im Ratgeber
Registrierung Pflicht wegen der Kamera Details im Ratgeber
Haftpflicht Pflicht in Deutschland Details im Ratgeber
Flughöhe Gerät riegelt bei 30 m ab, erlaubt wären 120 m Details im Ratgeber

Technische Daten

Fluggerät

Startgewicht 128 g
Abmessungen entfaltet 275 × 217 × 52 mm
Abmessungen gefaltet 136 × 90 × 52 mm
Bauform faltbare Arme
Max. Flugzeit 12 Minuten je Akku, zwei Akkus im Lieferumfang
Max. Flughöhe 30 m
Positionierung optischer Fluss, kein GPS
Flugmodi Höhenhaltung, Tap-Fly, Kreisflug, 360°-Rollen, Schnellrotation
Geschwindigkeitsstufen 3
Betriebstemperatur 0 bis 40 °C

Kamera

Videoauflösung 1.920 × 1.080 Pixel
Neigung 90°, aus der Fernsteuerung heraus verstellbar
Livebild FPV-Echtzeitübertragung auf das Smartphone
Stabilisierung keine mechanische Stabilisierung

Steuerung

Fernsteuerung 2,4-GHz-Sender mit Smartphone-Halterung
App-Steuerung Sprachbefehl, Gestensteuerung, Schwerkraftmodus über Neigen des Smartphones
Selfie-Funktion Auslösen per Handzeichen

Akku und Energie

Kapazität 1.300 mAh
Nennspannung 3,7 V
Energiegehalt 4,81 Wh
Akkutyp Lithium-Polymer
Anzahl im Lieferumfang 2

Die Holy Stone HS290 ist eine faltbare Einsteigerdrohne für 62,95 €, die mit 128 g deutlich unter der 250-Gramm-Grenze bleibt. Sie kombiniert eine 1080p-Kamera mit fernsteuerbarer Neigung, ein optisches Flusssystem für stabiles Schweben und zwei Akkus mit je 12 Minuten Flugzeit. GPS und damit eine automatische Rückkehr fehlen, und die maximale Flughöhe ist auf 30 m begrenzt. Grundlage dieser Einordnung sind die Angaben von Holy Stone, die Amazon-Listung und der Vergleich mit den kleineren und größeren Modellen der eigenen Serie.

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • Der optische Fluss hält die Drohne ohne Steuereingabe an Ort und Stelle, das ist für Anfänger der entscheidende Unterschied zu reiner Höhenhaltung
  • Die Kameraneigung lässt sich im Flug aus der Fernsteuerung verstellen, viele Konkurrenten in dieser Preisklasse erlauben das nur am Boden
  • 24 Minuten Gesamtflugzeit aus zwei mitgelieferten Akkus sind für 62,95 € ein guter Wert
  • Gefaltet misst die Drohne 136 × 90 × 52 mm und passt damit in jede Fototasche
  • 128 g Startgewicht bleiben klar unter 250 g, in A1 und A3 ist kein Kompetenznachweis nötig
  • Vier Steuerungsarten von der Fernsteuerung bis zum Neigen des Smartphones decken unterschiedliche Vorlieben ab

Das spricht dagegen

  • Die maximale Flughöhe ist auf 30 m begrenzt, die Drohnenverordnung würde 120 m erlauben
  • Ohne GPS gibt es keine automatische Rückkehr, bei Signalverlust bleibt die Drohne auf Sicht und Reaktion angewiesen
  • Eine mechanische Stabilisierung fehlt, bei Wind wandert der Horizont im Bild
  • Holy Stone weist weder Steuerreichweite noch Windwiderstand aus, beides fehlt für die Flugplanung
  • 1080p ist gemessen an Modellen mit 4K und ähnlichem Preis knapp

Bewertung im Detail

Kamera und Bildqualität 2,5
Flugverhalten und Handling 3,0
Akku und Flugzeit 3,0
Rechtliche Einstufung 5,0
Preis-Leistung 3,5

Gesamtwertung: 3,4 / 5

Die Lücke, die die HS290 füllt

Zwischen den 31-Gramm-Indoor-Drohnen und den 249-Gramm-Kameradrohnen mit GPS klafft eine Lücke. Genau dort sitzt die HS290: 128 g, faltbar, mit Kamera und optischem Fluss, für 62,95 €.

Das Konzept ist stimmig. Die Drohne ist schwer genug, um bei leichtem Wind draußen zu fliegen, und leicht genug, um bei einem Absturz weder sich selbst noch anderes ernsthaft zu beschädigen. Gefaltet misst sie 136 × 90 × 52 mm und passt damit neben eine Kameraausrüstung.

Optischer Fluss ist der eigentliche Kaufgrund

Die wichtigste Zeile im Datenblatt betrifft die Positionierung. Die HS290 hat ein optisches Flusssystem, und das ist für Anfänger wertvoller als jede Kameraangabe.

So funktioniert es: Eine nach unten gerichtete Kamera nimmt den Boden auf und vergleicht aufeinanderfolgende Bilder. Verschiebt sich das Muster nach links, weiß die Flugsteuerung, dass sich die Drohne nach rechts bewegt, und gleicht gegen. Das Ergebnis merkst du sofort. Lässt du die Sticks los, bleibt die Drohne stehen.

Ohne dieses System driften Einsteigerdrohnen langsam ab, und Anfänger korrigieren dann in die falsche Richtung. Genau daraus entstehen die meisten Erstflug-Crashs. Der optische Fluss hat allerdings zwei Grenzen: Er braucht Struktur und Kontrast am Boden und funktioniert nur in Bodennähe zuverlässig. Über gleichmäßigem Wasser, frischem Schnee oder einem einfarbigen Teppich findet er kein Muster.

Warum 30 Meter Flughöhe zur Diskussion stehen

Holy Stone begrenzt die maximale Flughöhe auf 30 m. Die Drohnenverordnung erlaubt in der offenen Kategorie 120 m über Grund. Zwischen beiden Werten liegen also 90 m, die diese Drohne bewusst nicht nutzt.

Für die Zielgruppe ergibt das Sinn. Eine Drohne mit 275 mm Spannweite ist in 100 m Höhe für die meisten Augen kaum noch als Fluggerät erkennbar, und ohne GPS gibt es keine automatische Rückkehr, die den Fehler auffangen würde. Die Begrenzung schützt also vor einem Szenario, das mit hoher Wahrscheinlichkeit im Verlust endet.

Wer trotzdem höher will, braucht ein anderes Gerät. Was in welcher Höhe erlaubt ist und wie die 120-Meter-Regel im Detail funktioniert, steht im Ratgeber zur Flughöhe von Drohnen.

Der fehlende GPS-Empfänger und seine Folgen

Ohne GPS fehlt der HS290 die Funktion, die bei teureren Drohnen am häufigsten den Totalverlust verhindert: die automatische Rückkehr zum Startpunkt.

Drei Situationen werden dadurch kritisch:

  1. Signalverlust: Reißt die Verbindung ab, hat die Drohne keine Information darüber, wo sie gestartet ist. Je nach Firmware landet sie an Ort und Stelle oder schwebt weiter.
  2. Sichtverlust: Verlierst du die Drohne aus den Augen, kannst du sie nur über das Livebild wiederfinden.
  3. Wind: Treibt die Drohne ab, musst du selbst gegensteuern, und zwar in der richtigen Richtung.

Der Headless-Modus hilft dabei ein Stück weit, weil er die Steuerrichtung an deine Position koppelt statt an die Ausrichtung der Drohne. Ersetzen kann er GPS nicht. Was ein GPS-Modul in dieser Klasse leistet, steht bei der Mini-Drohne mit GPS.

Die Kamera und ihre bewegliche Neigung

Die Kamera nimmt mit 1.920 × 1.080 Pixel auf und lässt sich über 90° neigen, und zwar aus der Fernsteuerung heraus im Flug. Das klingt nach einer Kleinigkeit und ist in dieser Preisklasse ein echtes Unterscheidungsmerkmal: Viele Konkurrenten stellen die Neigung nur am Boden per Hand ein, was Kameraschwenks unmöglich macht.

Eine mechanische Stabilisierung fehlt. Bei Wind bewegt sich der Horizont im Bild mit der Drohne. Für Erinnerungsvideos und Übersichtsaufnahmen bei ruhigem Wetter genügt das, für geschnittenes Material reicht es nicht. Was ein Gimbal stattdessen leistet, steht unter Drohne mit Gimbal.

Vier Wege, sie zu steuern

Ungewöhnlich für die Preisklasse ist die Bedienvielfalt:

Der Schwerkraftmodus ist der interessanteste davon, weil er den Einstieg verkürzt. Er ist zugleich der ungenaueste, weil kleine Handbewegungen große Ausschläge erzeugen. Als Spielerei taugt er, für Aufnahmen bleibt die Fernsteuerung das Mittel der Wahl.

Flugzeit und Energie gerechnet

Jeder Akku hat 1.300 mAh bei 3,7 V, das sind 4,81 Wh. Zwei Stück liegen bei, zusammen also 9,62 Wh.

PostenWert
Flugzeit je Akku laut Hersteller12 min
realistisch nach Abzug der Reserve8 bis 10 min
Akkus im Lieferumfang2
Gesamt realistisch16 bis 20 min
Energiegehalt je Akku4,81 Wh

Gegenüber der HS420 mit 6 Minuten je Akku ist das eine Verdopplung, und der Preisunterschied beträgt weniger als 3 €. Diese Rechnung ist der stärkste Punkt der HS290.

Alternativen im Vergleich

ModellGewichtKameraPositionierungFlugzeitPreis
Holy Stone HS290128 g1080poptischer Fluss2× 12 minca. 62,95 €
Holy Stone HS42031 g1080p bei 20 fpsHöhenhaltung2× 6 minca. 59,99 €
Holy Stone HS460214 g4KGPS und optischer Fluss2× 25 minca. 129,99 €
Holy Stone HS175G249 g2,5KGPS und optischer Fluss2× 30 minca. 185,99 €

Die HS420 ist die kleinere Indoor-Variante. Die HS460 verdoppelt Flugzeit und Auflösung, bringt GPS mit und kostet gut das Doppelte. Die HS175G ist die Ausbaustufe darüber. Wer die 30-Meter-Grenze und das fehlende GPS als störend empfindet, findet in der HS460 den nächsten sinnvollen Schritt.

Für wen sich die HS290 lohnt

Sie passt, wenn du draußen bei ruhigem Wetter fliegen lernen willst und dabei ein Livebild und einfache Aufnahmen möchtest. Die Kombination aus optischem Fluss, faltbarem Rahmen und zwei Akkus für rund 63 € ist in dieser Klasse schwer zu schlagen.

Weniger passend ist sie, wenn du planbar über größere Flächen fliegen oder Material für einen Schnitt sammeln willst. Dafür fehlen GPS, Flughöhe und eine mechanische Stabilisierung.

Fazit

Die Holy Stone HS290 macht in ihrer Preisklasse das Wichtigste richtig: optischer Fluss statt reiner Höhenhaltung, eine im Flug verstellbare Kameraneigung, zwei Akkus für rund 24 Minuten und 128 g Startgewicht in einem faltbaren Rahmen.

Mit 3,4 von 5 ziehen die Begrenzung auf 30 m Flughöhe und das fehlende GPS. Beides ist für die Zielgruppe verteidigbar und beides begrenzt zugleich, wie lange die Drohne interessant bleibt. Als erste Drohne fürs Fliegenlernen im Freien ist die HS290* für 62,95 € eine klare Empfehlung. Wer schon weiß, dass er höher und weiter will, spart auf die HS460* mit GPS.

Häufige Fragen

Wie hoch darf die Holy Stone HS290 fliegen?

Das Gerät riegelt laut Herstellerangabe bei 30 m ab. Rechtlich wären in der offenen Kategorie 120 m über Grund erlaubt. Die Begrenzung ist also eine Vorgabe der Drohne, keine gesetzliche. Für Anfänger ist sie eine sinnvolle Bremse, weil eine 128-Gramm-Drohne in 100 m Höhe kaum noch zu erkennen ist.

Hat die Holy Stone HS290 GPS?

Nein. Die HS290 positioniert sich über ein optisches Flusssystem, das den Boden per Kamera beobachtet und daraus Bewegungen ableitet. Das funktioniert in Bodennähe und bei strukturiertem Untergrund gut, versagt aber über Wasser, Schnee und einfarbigen Flächen. Eine automatische Rückkehr zum Startpunkt gibt es ohne GPS nicht.

Wie lange fliegt die HS290?

Holy Stone nennt 12 Minuten je Akku. Zwei Akkus mit je 1.300 mAh liegen bei, das ergibt rund 24 Minuten. Nach Abzug von Start, Landung und einer Reserve von etwa 20 Prozent Restladung bleiben realistisch 8 bis 10 Minuten je Ladung.

Braucht man für die HS290 einen Drohnenführerschein?

Nein. Mit 128 g liegt sie unter der 250-Gramm-Grenze und erfüllt die Anforderungen der Klasse C0. In den Unterkategorien A1 und A3 ist kein Kompetenznachweis nötig. Registrieren musst du dich beim Luftfahrt-Bundesamt trotzdem, weil eine Kamera verbaut ist, und eine Haftpflichtversicherung ist Pflicht.

Was ist optischer Fluss und was bringt er?

Eine nach unten gerichtete Kamera vergleicht aufeinanderfolgende Bilder des Bodens und erkennt daraus, ob und wie schnell sich die Drohne seitlich bewegt. Die Flugsteuerung gleicht diese Bewegung selbstständig aus. Praktisch heißt das: Lässt du die Sticks los, bleibt die Drohne stehen, statt langsam wegzutreiben. Für den ersten Flug ist das die wichtigste Hilfe überhaupt.

Kann die HS290 einem Motiv folgen?

Eine echte Verfolgungsfunktion nennt Holy Stone nicht. Es gibt Tap-Fly, bei dem du auf dem Bildschirm einen Punkt antippst und die Drohne dorthin fliegt, außerdem einen Kreisflug um einen festgelegten Punkt. Beides sind Bahnfunktionen, keine Motiverkennung.

Wie windempfindlich ist die Holy Stone HS290?

Einen Windwiderstandswert weist Holy Stone nicht aus. Bei 128 g Startgewicht ist die Drohne allerdings deutlich anfälliger als Modelle um 250 g, weil bei gleicher Angriffsfläche weniger Masse gegenhält. Als Faustregel gilt: Ab spürbarem Wind auf offener Fläche bleibt sie besser am Boden.

Wo speichert die HS290 ihre Aufnahmen?

Über die App auf dem Smartphone. Einen Speicherkartensteckplatz nennt Holy Stone für die HS290 nicht. Reißt die Verbindung ab, endet damit auch die Aufzeichnung. Vor längeren Flügen lohnt es sich deshalb, genügend freien Speicher auf dem Telefon zu haben.

Was unterscheidet die HS290 von der HS420?

Die HS420 wiegt 31 g, fliegt 6 Minuten je Akku und ist eine reine Indoor-Drohne mit fest eingestellter Kameraneigung. Die HS290 wiegt 128 g, fliegt 12 Minuten je Akku, faltet sich zusammen, hat optischen Fluss und erlaubt die Kameraneigung aus der Fernsteuerung. Der Preisunterschied beträgt knapp 3 €.

Für wen lohnt sich die Holy Stone HS290?

Für Einsteiger, die draußen bei ruhigem Wetter fliegen lernen wollen und dabei ein Livebild und einfache Aufnahmen möchten. Wer weiter als 30 m nach oben will oder eine automatische Rückkehr braucht, sollte zu einem GPS-Modell greifen; die liegen ab etwa 130 €.

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