Technische Daten
Modell und Aufbau
| Modellnummer | RC231, im DJI-Programm als RC-N1 geführt |
|---|---|
| Display | keines, das Mobilgerät übernimmt die Anzeige |
| Halterung | für Mobilgeräte bis 180 × 86 × 10 mm (L × B × H) |
| Antennen | in der Smartphone-Klemme verbaut |
| Steuerknüppel | abnehmbar, mit Staufach im Gehäuse |
| Gewicht | rund 387 g laut Händler heliguy, DJI nennt keinen Wert |
| Betriebstemperatur | −10 bis 40 °C |
Funk und Übertragung
| Frequenzbänder | 2,400 bis 2,4835 GHz und 5,725 bis 5,850 GHz |
|---|---|
| Sendeleistung (EIRP, CE) | unter 20 dBm bei 2,4 GHz, unter 14 dBm bei 5,8 GHz |
| Übertragungssystem | O2, O3 oder O3+, je nach verbundener Drohne |
| Reichweite nach CE | 6 km mit O2, 8 km mit O3 und O3+ |
| Livebild | 720p mit 30 Bildern/s (Mini 3) bis 1080p mit 60 Bildern/s (Mavic 3) |
| Download über die Fernsteuerung | bis 5,5 MB/s laut DJI (Mini 3, Mavic 3 Pro) |
Energie
| Akku | 5.200 mAh, fest verbaut |
|---|---|
| Betriebsdauer | ca. 6 Stunden, ca. 4 Stunden beim Mitladen des Mobilgeräts |
| Ladezeit | ca. 4 Stunden laut DJI-Handbuch |
| Ladeanschluss | USB-C |
| Laden des Mobilgeräts | 500 mA bei 5 V, bei iOS nach jedem Einschalten in DJI Fly freizugeben |
Kompatibilität
| Mit O2 | DJI Mini 2, Mini 2 SE, Mini 3, Mini 4K, Mavic Air 2 |
|---|---|
| Mit O3 | DJI Mini 3 Pro, Air 2S |
| Mit O3+ | DJI Mavic 3, Mavic 3 Cine, Mavic 3 Classic, Mavic 3 Pro |
| Nicht kompatibel | O4-Drohnen wie Mini 4 Pro, Mini 5 Pro, Air 3, Air 3S, Neo und Flip |
| Kabeltypen | RC-Kabel mit Lightning, Micro-USB oder USB-C |
Angebot bei Amazon (laut Listung)
| Zustand | neu, als Ersatzeinheit ohne Einzelhandelsverpackung |
|---|---|
| Lieferumfang | Fernsteuerung und zwei Steuerknüppel, ohne RC-Kabel |
| Ausführung | Nordamerika, Steuermodus 2 |
Die DJI RC-N1 ist die Smartphone-Fernsteuerung, die DJI ab der Mavic Air 2 im Jahr 2020 seinen Mini-, Air- und Mavic-Modellen beigelegt hat. Auf dem Typenschild steht die Modellnummer RC231, deshalb suchen viele Besitzer nach genau diesem Kürzel. Gebraucht wird sie heute vor allem als Ersatz: Wer eine Mini 3, eine Air 2S oder eine Mavic 3 fliegt und seine Fernsteuerung verloren oder beschädigt hat, landet bei diesem Modell oder bei einer deutlich teureren Bildschirm-Fernsteuerung, weil die Nachfolgerinnen RC-N2 und RC-N3 diese Drohnen nicht binden. Grundlage dieser Einordnung sind die DJI-Datenblätter und FAQ der kompatiblen Drohnen, das Handbuch der Mavic Air 2 und die Amazon-Listung.
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Die einzige DJI-Fernsteuerung mit Smartphone-Halter für Mini 3, Mini 3 Pro, Air 2S und die Mavic-3-Serie
- 5.200 mAh reichen laut DJI für rund 6 Stunden, das ist doppelt so viel Akku wie in der RC-N3
- Wählt die passende Firmware selbst und liefert an der Mavic 3 über O3+ ein Livebild mit 1080p und 60 Bildern/s
- Unterstützt RC-Kabel mit Lightning, Micro-USB und USB-C, damit passt fast jedes Telefon
Das spricht dagegen
- Bei Amazon nur als Ersatzeinheit ohne RC-Kabel gelistet, das passende Kabel kostet extra
- Keine aktuelle O4-Drohne lässt sich binden, beim Umstieg auf Mini 4 Pro oder Air 3 ist die RC-N1 raus
- Das Smartphone bleibt Display und Schwachstelle zugleich: leerer Handyakku, Anrufe, spiegelnder Bildschirm
- Lädt das Telefon mit nur 500 mA bei 5 V, iPhones erst nach Freigabe in DJI Fly
RC231 oder RC-N1: ein Gerät, zwei Namen
Wer die Fernsteuerung umdreht, findet auf dem Typenschild die Modellnummer RC231. In Datenblättern, FAQ und im Shop nennt DJI dasselbe Gerät RC-N1. Deshalb laufen Suchen nach beiden Begriffen ins Leere, wenn man nicht weiß, dass sie zusammengehören.
Unterschiede gibt es nur bei der Beschriftung. Die ersten Exemplare kamen 2020 mit der Mavic Air 2 und tragen am Flugmodus-Schalter die Stellungen Tripod, Normal und Sport. Spätere Geräte für Mini-Serie, Air 2S und Mavic 3 sind mit Cine, Normal und Sport beschriftet. Laut dem Händler heliguy sind beide Ausführungen austauschbar und binden dieselben Drohnen.
Die RC-N1 gehört zur Bauart ohne eigenen Bildschirm. Das Smartphone steckt oben in der Klemme, zeigt das Livebild in DJI Fly und liefert Rechenleistung, Karten und Internet. Wie diese Bauart grundsätzlich funktioniert, steht ausführlich in der Rezension der Nachfolgerin DJI RC-N3.
Eine Fernsteuerung für drei Funksysteme
Die eigentliche Besonderheit der RC-N1 steckt im Funkteil. DJI schreibt in der FAQ zur Mavic-3-Serie, dass die Fernsteuerung beim Verbinden mit einer Drohne selbst die passende Firmware auswählt und bei Bedarf aktualisiert. Je nach Fluggerät spricht sie danach eines von drei Übertragungssystemen.
| Drohne | System | Reichweite nach CE | Livebild |
|---|---|---|---|
| Mini 2, Mini 2 SE, Mini 3, Mini 4K | O2 | 6 km | 720p, 30 Bilder/s |
| Mavic Air 2 | O2 | 6 km | bis 1080p, 30 Bilder/s |
| Mini 3 Pro, Air 2S | O3 | 8 km | 1080p, 30 Bilder/s |
| Mavic 3, 3 Cine, 3 Classic, 3 Pro | O3+ | 8 km | 1080p, 60 Bilder/s |
Für Besitzer mehrerer Drohnen ist das praktisch: Eine RC-N1 kann eine Mini 3 und eine Mavic 3 abwechselnd fliegen. Die Kopplung gilt allerdings immer nur für ein Fluggerät. Wer wechselt, koppelt jedes Mal neu, und beim ersten Kontakt mit einem anderen Modell kann ein Firmware-Update fällig werden. Den Ablauf beschreibt der Ratgeber zum Verbinden von DJI-Fernsteuerungen.
Die Reichweiten sind Laborwerte ohne Hindernisse. In Deutschland begrenzt ohnehin die Sichtverbindung den Flug, meist auf wenige hundert Meter. Wofür die Funkreserve trotzdem zählt, erklärt der Ratgeber zur Reichweite von Drohnen.
5.200 mAh und was davon beim Telefon ankommt
Im Gehäuse sitzt ein Akku mit 5.200 mAh. DJI nennt daraus rund 6 Stunden Laufzeit, solange die Fernsteuerung das Telefon nicht mitlädt, und rund 4 Stunden mit Mitladen. Die RC-N3 kommt mit 2.600 mAh auf etwa 3,5 Stunden, die ältere RC-N1 hat also doppelt so viel Energie an Bord.
Das Handbuch der Mavic Air 2 liefert die Erklärung für die zwei Werte. Mit einem Android-Telefon gibt DJI einen Betriebsstrom von 1.200 mA bei 3,7 V an, mit einem iPhone 700 mA. Der Unterschied passt zur Ladelogik: Android-Geräte lädt die Fernsteuerung automatisch, bei iOS ist das Laden ab Werk aus und muss nach jedem Einschalten in DJI Fly freigegeben werden.
Die Ladeleistung fürs Telefon ist mit 500 mA bei 5 V klein, das sind 2,5 W. Ein aktuelles Smartphone speichert 15 bis 20 Wh. Eine Stunde Mitladen füllt damit rechnerisch höchstens 12 bis 16 Prozent nach, und nur dann, wenn das Telefon in dieser Zeit selbst kaum Strom braucht. Mit hellem Display und laufendem Livebild bremst die Fernsteuerung die Entladung also nur. Wer lange draußen ist, nimmt für das Telefon eine Powerbank mit.
Geladen wird die RC-N1 über USB-C. Bis der Akku voll ist, vergehen laut Handbuch rund 4 Stunden, die Fernsteuerung gehört deshalb am Abend vor dem Flugtag ans Netzteil.
Der Kaufweg: Ersatzeinheiten ohne Kabel
Neu im Originalkarton ist die RC-N1 kaum noch zu finden, der britische Händler heliguy bietet sie nach eigener Angabe nur noch gelegentlich gebraucht an. Bei Amazon ist sie als Ersatzeinheit gelistet, laut Listung neu und unbenutzt, aber ohne Einzelhandelsverpackung. Drei Details der Listung sind kaufentscheidend:
- Kein RC-Kabel: Im Karton liegen Fernsteuerung und zwei Steuerknüppel. Das Kabel zum Telefon musst du passend zu deinem Anschluss dazukaufen, sofern du nicht noch die Kabel aus dem Karton deiner Drohne hast.
- Nordamerika-Ausführung: Laut DJI-Handbuch hält die Fernsteuerung die jeweils lokalen Vorschriften ein. Welche Sendeleistung sie in Europa nutzt, weist die Listung nicht gesondert aus.
- Steuermodus 2: Das ist ohnehin die Werkseinstellung, bei der der linke Knüppel Höhe und Drehung steuert. Umstellen lässt sich der Modus jederzeit in DJI Fly.
Wie sich der Preis zu einer neuen RC-N3 verhält, zeigt die Tabelle weiter unten mit den aktuellen Amazon-Preisen. Das Angebot an Neuware ist klein, der Bedarf an Ersatz für die vielen verkauften Mini 3 und Mavic 3 besteht dagegen weiter.
Welche Drohnen sie nicht binden kann
Die Grenze verläuft beim Übertragungssystem O4. Alle Drohnen dieser Generation brauchen eine neuere Fernsteuerung: Mini 4 Pro, Mini 5 Pro, Air 3, Air 3S, Neo, Neo 2 und Flip. Die FPV-Modelle wie Avata 2 arbeiten ohnehin mit Brille und eigener FPV-Fernsteuerung.
Für den Gebrauchtkauf heißt das: Eine RC-N1 im Set ist nur dann ein Pluspunkt, wenn die Drohne aus der passenden Generation stammt. Wer eine DJI Mini 4K mit ihrer Schwester RC-N1C gekauft hat, kann eine RC-N1 als Zweitgerät nutzen. Laut DJI unterstützt die Mini 4K beide, die RC-N1C hält mit 4 Stunden allerdings kürzer durch.
Handhabung im Feld
Die Antennen sitzen laut DJI in der Smartphone-Klemme. Die Klemme sollte deshalb aufgeklappt und mit der Breitseite zur Drohne zeigen. Bricht das Livebild ab, ist die Ausrichtung die erste Stelle zum Prüfen, danach folgt das Kabel. Weitere Ursachen und die richtige Reihenfolge stehen im Ratgeber zu Verbindungsproblemen der Drohne.
Die Knüppel lassen sich abschrauben und im Gehäuse verstauen, die Klemme fasst Telefone bis 180 × 86 × 10 mm. Rückkehr-Taste, Fotoauslöser, Umschalter zwischen Foto und Video und das Rädchen für die Kameraneigung liegen am Gehäuse. Das Gewicht gibt DJI nicht an, der Händler heliguy nennt rund 387 g ohne Telefon.
DJI gibt einen Betriebsbereich von −10 bis 40 °C an. Im Winter macht allerdings eher das Telefon Probleme als die Fernsteuerung, weil Smartphone-Akkus in der Kälte schneller einbrechen. Was bei Frost sonst zu beachten ist, steht im Ratgeber zum Drohnenflug im Winter.
Für wen sich der Kauf lohnt
Sinnvoll ist die RC-N1 in zwei Fällen: als Ersatz für eine verlorene oder defekte Fernsteuerung einer kompatiblen Drohne und als Zweitgerät für eine gebraucht gekaufte Drohne, der die Fernsteuerung fehlt. Für eine DJI Mini 3, eine Air 2S oder eine Mini 2 SE ist sie der naheliegende Weg zurück in die Luft.
Besitzer einer Mini 3, Mini 3 Pro oder Mavic 3 haben eine zweite Option: Diese Drohnen fliegen laut DJI auch mit der DJI RC mit eigenem Bildschirm, die Mavic-3-Serie zusätzlich mit der DJI RC Pro. Wer ohnehin Ersatz braucht und das Kabel zum Telefon loswerden will, rechnet den Aufpreis gegen den Komfort. Für Air 2S, Mini 2, Mini 2 SE und Mavic Air 2 bleibt die RC-N1 die einzige Wahl mit Smartphone.
Alternativen im Vergleich
| Fernsteuerung | Übertragung | Akku und Laufzeit | Anzeige | Preis | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|
| DJI RC-N1 | O2, O3, O3+ | 5.200 mAh, ca. 6 h | Smartphone | Preis bei Amazon | 3,4 / 5 |
| DJI RC-N3 | O4 | 2.600 mAh, ca. 3,5 h | Smartphone | 114 € | 3,9 / 5 |
| DJI RC Pro | O3+ | 5.000 mAh, ca. 3 h | 5,5 Zoll, 1.000 Nits | 480,35 € | 4,0 / 5 |
| DJI RC 2 | O4 | 6.200 mAh, ca. 3 h | 5,5 Zoll, 700 Nits | 339,99 € | 4,0 / 5 |
Amazon-Preise: Stand 07.11.2026, 15:50 MEZ · Details
Die Tabelle zeigt, wie eng die Auswahl ist. Mit derselben Drohne arbeitet nur die RC Pro zusammen, und zwar an der Mavic-3-Serie. RC-N3 und RC 2 werden erst zur Alternative, wenn du auf eine Drohne mit O4 umsteigst. Beim Akku liegt die RC-N1 vorn: Keine der drei anderen kommt auf 6 Stunden.
Fazit
Die DJI RC-N1 ist eine solide Smartphone-Fernsteuerung mit langer Laufzeit und einem Funkteil, das sich selbst auf drei Drohnengenerationen einstellt. Die 3,4 von 5 kosten sie der Kaufweg und das Alter: Neu im Karton gibt es sie kaum noch, das Ersatzgerät bei Amazon kommt ohne Kabel, und mit keiner O4-Drohne lässt sie sich verbinden.
Passend ist sie, wenn du eine Mini 2, Mini 2 SE, Mini 3, Mini 3 Pro, Mini 4K, Air 2S, Mavic Air 2 oder eine Drohne der Mavic-3-Serie besitzt und Ersatz oder ein Zweitgerät brauchst.
Eher nicht passend ist sie, wenn der Umstieg auf eine neue Drohne ansteht. Dann gehört das Geld in die Fernsteuerung der neuen Generation.
DJI RC-N1 bei Amazon ansehen*Häufige Fragen
Was bedeutet RC231 auf der DJI-Fernsteuerung?
RC231 ist die Modellnummer der DJI RC-N1 und steht auf dem Typenschild. DJI verwendet in Datenblättern und im Shop den Namen RC-N1, gemeint ist dasselbe Gerät. Frühe Exemplare aus der Zeit der Mavic Air 2 tragen am Flugmodus-Schalter die Beschriftung Tripod, Normal und Sport, spätere Cine, Normal und Sport. Laut dem Händler heliguy sind beide Ausführungen untereinander austauschbar.
Welche Drohnen funktionieren mit der DJI RC-N1?
Laut DJI die Mini 2, Mini 2 SE, Mini 3, Mini 4K und Mavic Air 2 mit O2, die Mini 3 Pro und Air 2S mit O3 sowie die gesamte Mavic-3-Serie mit O3+. Die Fernsteuerung stellt sich beim Verbinden selbst auf das passende System ein und lädt dafür bei Bedarf eine neue Firmware. Vor dem Kauf lohnt der Blick in die FAQ deiner Drohne, DJI führt die kompatiblen Fernsteuerungen dort je Modell auf.
Funktioniert die RC-N1 mit der Mini 4 Pro oder der Air 3?
Nein. Mini 4 Pro, Mini 5 Pro, Air 3, Air 3S, Neo und Flip arbeiten mit dem Übertragungssystem O4, das die RC-N1 nicht beherrscht. Für diese Drohnen sind die RC-N2, die RC-N3 oder die DJI RC 2 mit eigenem Bildschirm zuständig. Umgekehrt binden RC-N2 und RC-N3 keine Mini 3, Air 2S oder Mavic 3.
Was ist der Unterschied zwischen RC-N1 und RC-N1C?
Die RC-N1C liegt der DJI Mini 4K bei und arbeitet wie die RC-N1 mit Smartphone. DJI nennt für sie rund 4 Stunden Laufzeit ohne und 2 Stunden mit Mitladen des Telefons, bei der RC-N1 sind es 6 und 4 Stunden. Die Mini 4K lässt sich laut DJI mit beiden Fernsteuerungen fliegen, die Mini 2 SE dagegen nur mit der RC-N1.
Wie lange hält der Akku der DJI RC-N1?
DJI nennt rund 6 Stunden, solange die Fernsteuerung das Telefon nicht mitlädt, und rund 4 Stunden mit Mitladen. Der fest verbaute Akku hat 5.200 mAh. Komplett geladen ist er laut Handbuch nach etwa 4 Stunden am USB-C-Anschluss, also am besten am Abend vor dem Flugtag.
Welches Kabel brauche ich für die RC-N1?
Ein DJI-RC-Kabel mit dem Stecker deines Telefons, also Lightning, USB-C oder Micro-USB. Das Ersatzgerät bei Amazon kommt laut Listung ohne dieses Kabel. Hast du noch die Kabel aus dem Karton deiner Drohne, passen sie. Reine Ladekabel reichen oft nicht, weil die Verbindung zum Telefon Datenleitungen braucht.
Wie verbinde ich eine neue RC-N1 mit meiner Drohne?
Eine nachgekaufte Fernsteuerung muss einmal mit der Drohne gekoppelt werden. Beide Geräte liegen dafür dicht beieinander, in DJI Fly startest du die Kopplung, an der Drohne hältst du die Ein-/Aus-Taste gedrückt, bis ein Signalton kommt. Die Kopplung gilt immer nur für ein Fluggerät. Den Ablauf und die typischen Stolperfallen beschreibt der Ratgeber zum Verbinden von DJI-Fernsteuerungen.
Lädt die RC-N1 mein iPhone?
Ja, allerdings erst nach Freigabe. Android-Telefone lädt die Fernsteuerung automatisch, bei iOS ist das Laden ab Werk ausgeschaltet und muss laut DJI nach jedem Einschalten in DJI Fly aktiviert werden. Die Ladeleistung liegt bei 500 mA und 5 V, also 2,5 W. Das bremst die Entladung des Telefons, ein leeres iPhone wird damit im Flug nicht mehr voll.
Wie weit reicht die DJI RC-N1?
Das hängt an der Drohne. Mit O2 nennt DJI 6 km nach CE-Norm, mit O3 und O3+ jeweils 8 km, gemessen ohne Hindernisse und Störungen. In Deutschland ist das ohne praktische Bedeutung, weil du die Drohne durchgehend mit eigenen Augen sehen musst. Wofür die Reserve trotzdem zählt, erklärt der Ratgeber zur Reichweite von Drohnen.