Technische Daten
Fluggerät
| Radstand | 70 mm |
|---|---|
| Bauweise | Ducted Whoop, Propeller vollständig umschlossen |
| Rahmen | Meteor65 Pro II Brushless Whoop Frame |
| Gewicht | 36,2 g laut BetaFPV in der Version mit O4 Wide Air Unit |
| Haube | Canopy II mit vier Dämpferkugeln, für O4 und O4 Wide |
| Kamerawinkel | 15° bis 35° einstellbar |
| Akkuschacht | 16,1 × 6,3 mm |
Antrieb
| Motoren | 0802 Freestyle (2026) mit 22.000 KV |
|---|---|
| Statorbleche | 0,10 mm laut BetaFPV |
| Propeller | GF 1409 mit drei Blättern |
| Zellenzahl | 1S |
Elektronik
| Flugsteuerung | Matrix 1S 3IN1 HD, kombiniert Controller, Regler und Empfänger |
|---|---|
| Prozessor | STM32G473 mit 168 MHz |
| Gyro | BMI270 (ab Januar 2026) oder ICM42688 |
| Regler | 12 A Dauerstrom, 18 A Spitze |
| Empfänger | serielles ELRS auf 2,4 GHz, fest verbaut |
| Anschluss Videosystem | SH1.0 mit 6 Polen, kein analoges OSD |
Akku und Flugzeit
| Empfohlener Akku | LAVA II 1S 480 mAh, 12,6 g |
|---|---|
| Akkuanschluss | BT2.0 |
| Flugzeit | 4:05 min laut BetaFPV mit 480 mAh |
| Flugzeit Vorgänger | 2:40 min (Meteor65 Pro O4) |
Amazon-Version
| Lieferumfang | PNP: Drohne ohne Air Unit, ohne Akku, ohne Sender |
|---|---|
| Herstellerbezeichnung | M65PIIDPNP |
| Weitere Versionen bei BetaFPV | mit O4 Wide Air Unit, jeweils mit ELRS oder SBUS |
Der BetaFPV Meteor65 Pro II ist ein 1S-Tinywhoop, der eine DJI O4 Wide Air Unit trägt und damit 4K-Aufnahmen aus einer Maschine liefert, die in der Wohnung um Stuhlbeine fliegt. Gegenüber dem Meteor65 Pro O4 hat BetaFPV den Rahmen auf 70 mm Radstand verbreitert, um einen größeren Akku aufzunehmen, und neue Motoren verbaut. Das Ergebnis laut Hersteller: 4:05 statt 2:40 Minuten Flugzeit. Bei Amazon ist die PNP-Version gelistet, also die Drohne ohne Videosystem. Grundlage dieser Einordnung sind die BetaFPV-Datenblätter des Meteor65 Pro II O4, des Vorgängers und der Flugsteuerung Matrix 1S, die Amazon-Listung und die Rechnung bis zur flugfertigen Maschine.
Stärken und Schwächen
Das spricht dafür
- Rund 50 Prozent mehr Flugzeit als der Vorgänger, weil der breitere Rahmen einen Akku mit 480 mAh aufnimmt
- Die O4 Wide bringt 4K mit 60 Bildern pro Sekunde und 159° Sichtfeld in eine Drohne, die drinnen fliegen kann
- Die Canopy II dämpft die Kamera über vier Kugeln und nimmt O4 und O4 Wide auf, der Kamerawinkel reicht von 15° bis 35°
- Die Matrix-Flugsteuerung mit STM32G473 und 12 A Dauerstrom hat genug Reserve für die 0802-Motoren
- Mit dem Akku bleibt die Maschine bei rund einem Fünftel der 250-Gramm-Grenze
Das spricht dagegen
- PNP heißt: Air Unit, Brille, ELRS-Sender, Akkus und Ladegerät kommen dazu, die Rechnung bis zum ersten Flug ist ein Vielfaches des Drohnenpreises
- 4 Minuten Flugzeit bedeuten bei längeren Sessions viele Akkus, der LAVA II mit 680 mAh passt nicht in den Schacht
- Mit 70 mm Radstand ist er breiter als die 65 im Namen vermuten lässt, Rahmen anderer 65-mm-Whoops sind kein Ersatz
- Die Amazon-Version nutzt ELRS, für die DJI FPV Fernsteuerung 3 bietet BetaFPV eine SBUS-Version an, die bei Amazon nicht gelistet ist
Eine 65 mit 70 mm Radstand
Die Zahl im Namen der Meteor-Reihe steht für den Radstand in Millimetern. Beim Meteor65 Pro II stimmt sie nicht mehr ganz: BetaFPV hat den Rahmen auf 70 mm verbreitert, der Vorgänger Meteor65 Pro O4 lag bei 66 mm.
Der Grund ist der Akku. Der Schacht misst jetzt 16,1 × 6,3 mm und nimmt den LAVA II 1S mit 480 mAh auf, der mit 15,5 mm breiter ist als die 300-mAh-Klasse des Vorgängers. Laut BetaFPV bringen breiterer Rahmen und größerer Akku rund 12 g Mehrgewicht, dafür steigt die Flugzeit von 2:40 auf 4:05 Minuten.
Gebaut ist die Maschine für die DJI O4 Wide Air Unit mit 159° Sichtfeld und 4K bei 60 Bildern pro Sekunde. Die neue Canopy II nimmt laut BetaFPV auch die kleinere O4 Air Unit auf. Was eine digitale Whoop-Kamera technisch verändert, erklärt der Ratgeber zum digitalen Tiny Whoop.
Flugzeit in Zahlen
Die 4:05 Minuten lassen sich nachrechnen. Der LAVA II mit 480 mAh speichert bei 3,8 V Nennspannung rund 1,8 Wh. Je nachdem, wie viel davon in gut vier Minuten genutzt wird, fließen im Schnitt rechnerisch 6 bis 7 A. Diesen Strom teilen sich die vier Motoren und die Air Unit.
Zwei Folgerungen ergeben sich daraus. Erstens liegt der Durchschnitt deutlich unter den 12 A Dauerstrom, die die Regler der Flugsteuerung vertragen, Spitzen bis 18 A sind abgedeckt. Zweitens bleibt der Akku das Nadelöhr: Eine Session von einer halben Stunde reiner Flugzeit braucht sieben bis acht Akkus. Wer regelmäßig fliegt, plant ein Ladegerät mit mehreren Anschlüssen ein. Grundlagen zu Zellchemie und Pflege stehen im Ratgeber zum Tinywhoop-Akku.
Den LAVA II mit 680 mAh schließt BetaFPV für diesen Rahmen aus, weil er mit 80 mm zu lang ist. Mehr als die 480er ist also nicht drin.
Antrieb: 22.000 KV und dünnere Statorbleche
Die Motoren heißen 0802 Freestyle (2026). Die Zahl beschreibt einen Stator mit 8 mm Durchmesser und 2 mm Höhe, die Freestyle-Wicklung liegt laut BetaFPV bei 22.000 KV. Der Vorgänger nutzte 0802SE mit 19.500 KV.
Neu sind die Statorbleche mit 0,10 mm Stärke. Ein Motorstator besteht aus gestapelten Blechen, und je dünner die einzelnen Lagen, desto kleiner die Wirbelströme, die im Eisen als Wärme verloren gehen. BetaFPV nennt eine Verbesserung von 0,1 bis 0,2 g Schub je Watt. Das sind einige Prozent Wirkungsgrad, die sich in Sekunden Flugzeit und etwas kühleren Motoren niederschlagen. Wie KV, Statorgröße und Zellenzahl zusammenhängen, erklärt der Ratgeber zu FPV-Motoren.
Dazu kommen GF-1409-Propeller mit drei Blättern. BetaFPV beschreibt die Kombination aus Freestyle-Wicklung und diesen Propellern als ausgelegt auf flüssige Kamerafahrten und präzise Kontrolle, also auf den Einsatz als Kameradrohne.
Die Flugsteuerung Matrix 1S 3IN1 HD
Auf dem Rahmen sitzt die Matrix 1S 3IN1 HD. Sie kombiniert Flugcontroller, vier Motorregler und einen ELRS-Empfänger auf 2,4 GHz auf einer Platine. Der Prozessor ist ein STM32G473 mit 168 MHz, laut BetaFPV rund 55 Prozent schneller als der F411 älterer Whoop-Boards. Als Gyro verbaut BetaFPV seit Januar 2026 den BMI270, frühere Einheiten tragen den ICM42688. Eine eigene 3,3-V-Versorgung für den Gyro soll Störungen vom Stromnetz der Motoren fernhalten.
Die HD-Ausführung verzichtet auf das analoge OSD, weil die O4 ihre Bildschirmanzeige digital über den 6-poligen SH1.0-Anschluss bekommt. Das Kabel der Air Unit wird einfach eingesteckt. Der ELRS-Empfänger ist seriell angebunden und lässt sich per WLAN auf neue Firmware-Versionen bringen. Warum der Empfänger bei Whoops fest auf dem Board sitzt, beschreibt der Ratgeber zu Tinywhoops mit ELRS.
Canopy II und Kamerawinkel
Die neue Canopy II hält die Kamera der O4 über vier Dämpferkugeln und verschraubt sie an vier Punkten. Das Ziel ist, hochfrequente Vibrationen der Motoren vom Bildsensor fernzuhalten. Die elektronische Stabilisierung der O4 arbeitet besser, wenn das Rohbild weniger zittert.
Der Kamerawinkel lässt sich zwischen 15° und 35° einstellen. 15° passen für langsame Kamerafahrten durch Räume, 25° bis 35° für flotteres Fliegen, bei dem die Drohne stärker nach vorn kippt. Welcher Winkel zu welchem Flugstil gehört, zeigt der Ratgeber zum FPV-Kamerawinkel.
O4 Wide oder O4?
BetaFPV baut den Meteor65 Pro II um die O4 Wide, die Canopy II nimmt aber auch die kleinere O4 Air Unit auf. Beide nutzen einen 1/2-Zoll-Sensor, filmen 4K mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde und speichern auf 23 GB internem Speicher. Die Unterschiede liegen im Bildwinkel und im Gewicht.
| Air Unit | Sichtfeld | Gewicht mit Kamera |
|---|---|---|
| DJI O4 Wide | 159° | ca. 13,3 g |
| DJI O4 | 117,6° | ca. 8,2 g |
Die O4 Wide zeigt mit 159° deutlich mehr vom Raum. In engen Innenräumen hilft das doppelt: Du siehst Türrahmen und Möbelkanten früher, und die Aufnahme wirkt großzügiger. Die O4 spart gut 5 g, was bei einem Whoop dieser Größe spürbar Flugzeit bringt, dafür ist ihr Bildausschnitt enger. Wer vor allem Räume filmt, etwa für Immobilien oder Events, greift zur Wide. Wer eine vorhandene O4 weiterverwenden will, kann sie einbauen und nimmt den engeren Blick in Kauf.
Was PNP bedeutet: die Rechnung bis zum ersten Flug
Bei Amazon ist die PNP-Version gelistet, Plug and Play ohne Videosystem. Um tatsächlich zu fliegen, brauchst du einiges mehr:
| Komponente | Beispiel | Preis |
|---|---|---|
| Drohne (PNP) | BetaFPV Meteor65 Pro II | 114,99 € |
| Videosystem | DJI O4 Wide Air Unit | 149 € |
| Akkus | BetaFPV LAVA II 1S 480 mAh, Viererpack | 28,99 € |
| Brille | DJI Goggles N3 | 245,99 € |
| ELRS-Sender | BetaFPV LiteRadio 3 | 51,49 € |
Amazon-Preise: Stand 07.11.2026, 15:50 MEZ · Details
Dazu kommt ein Ladegerät für 1S-Akkus mit BT2.0-Anschluss. Die Tabelle zeigt, dass die Drohne selbst der kleinere Posten ist. Den größten Anteil tragen Air Unit und Brille, beide lassen sich später aber in andere Drohnen umziehen. Wer schon eine DJI-Brille und einen ELRS-Sender besitzt, kommt mit Drohne, Air Unit und Akkus aus. Einen Überblick über die typischen Kosten gibt der Ratgeber Was kostet eine FPV-Drohne.
Wichtig bei der Auswahl des Senders: Die Amazon-Version hat einen ELRS-Empfänger. Für die DJI FPV Fernsteuerung 3 bietet BetaFPV eine SBUS-Version an, bei der die Steuerbefehle über die Air Unit laufen. Diese Version ist bei Amazon nicht gelistet.
Gewicht und Recht
BetaFPV nennt 36,2 g für die Version mit O4 Wide. Ob der Akku darin enthalten ist, lässt die Angabe offen. Rechnet man den 12,6 g schweren 480er hinzu, landet die Maschine bei knapp 49 g. Selbst im ungünstigsten Fall bleibt sie damit bei rund einem Fünftel der 250-Gramm-Grenze.
Für die Praxis heißt das: kein Kompetenznachweis in der Unterkategorie A1, aber eine Registrierung beim Luftfahrt-Bundesamt, weil die O4 Wide eine Kamera ist, und eine Haftpflichtversicherung. Mit Videobrille brauchst du außerdem einen Beobachter, der die Drohne direkt im Blick behält. Was bei FPV-Drohnen unter 250 g sonst gilt, fasst der Ratgeber zur FPV-Drohne unter 250 Gramm zusammen.
Die Meteor65-Familie im Überblick
| Modell | Radstand | Motoren | Videosystem | Flugzeit laut BetaFPV |
|---|---|---|---|---|
| Meteor65 Pro II O4 | 70 mm | 0802 Freestyle, 22.000 KV | DJI O4 Wide (oder O4) | 4:05 min mit 480 mAh |
| Meteor65 Pro II analog | 70 mm | 0802 Racing (2026) | analoge Air Camera, 173° | 5:50 min |
| Meteor65 Pro O4 | 66 mm | 0802SE, 19.500 KV | DJI O4 | 2:40 min |
Die analoge Schwester des Pro II teilt sich den Rahmen, wiegt mit dem leichteren analogen Videosystem laut BetaFPV aber nur 22,6 g und fliegt entsprechend länger. Sie ist die Wahl für Rennen und für Piloten mit analoger Brille. Der Pro II O4 ist die Kameradrohne der Familie: weniger Flugzeit, dafür 4K-Aufnahmen direkt aus der Air Unit.
Alternativen im Vergleich
| Modell | Radstand | Videosystem | Flugzeit | Preis | Bewertung |
|---|---|---|---|---|---|
| BetaFPV Meteor65 Pro II | 70 mm | DJI O4 Wide, separat | 4:05 min | 114,99 € | 3,9 / 5 |
| BetaFPV Meteor75 Pro | 80,8 mm | DJI O4, separat | 6:30 min (Analog-Version) | Preis bei Amazon | 4,2 / 5 |
| BetaFPV Air65 II | 65 mm | analog, eingebaut | bis 5:00 min | 129,99 € | 4,0 / 5 |
Amazon-Preise: Stand 07.11.2026, 15:50 MEZ · Details
Der Meteor75 Pro ist die größere Plattform: mehr Radstand, 1102-Motoren, ruhigeres Flugbild und mehr Reserve für Wind. Der Air65 II ist ein reiner Analog-Whoop für Rennen und Training, leichter und günstiger, ohne 4K-Aufnahme. Der Meteor65 Pro II sitzt dazwischen: die kompakteste Möglichkeit, eine O4 Wide in Innenräumen zu fliegen.
Fazit
Der BetaFPV Meteor65 Pro II ist ein konsequent weiterentwickelter O4-Whoop. Der breitere Rahmen und der 480er-Akku beheben die größte Schwäche des Vorgängers, die kurze Flugzeit, und die Canopy II mit vier Dämpfern verbessert die Grundlage für ruhige Aufnahmen.
Die 3,9 von 5 kosten die weiterhin knappen vier Minuten je Akku und die Gesamtrechnung der PNP-Version, in der Air Unit, Brille und Sender den Löwenanteil ausmachen.
Passend ist er, wenn du 4K-Aufnahmen in Wohnungen, Hallen oder Geschäftsräumen machen willst und bereits eine DJI-Brille und einen ELRS-Sender hast oder sie ohnehin anschaffen möchtest.
Eher nicht passend ist er, wenn du vor allem draußen fliegst, dann bietet der Meteor75 Pro mehr Ruhe im Wind, oder wenn du einen günstigen Einstieg ins FPV-Fliegen suchst, dann ist ein analoger Whoop die preiswertere Schule.
BetaFPV Meteor65 Pro II bei Amazon ansehen*Häufige Fragen
Ist beim Meteor65 Pro II bei Amazon eine Air Unit dabei?
Nein. Die Amazon-Listung führt die PNP-Version, also die Drohne mit Flugsteuerung, Motoren und ELRS-Empfänger, aber ohne Videosystem. Die DJI O4 Wide Air Unit kaufst du separat, dazu Akkus, ein Ladegerät, eine DJI-Brille und einen ELRS-Sender. BetaFPV bietet im eigenen Shop auch eine Version mit bereits eingebauter O4 Wide an.
Welche Air Unit passt in den Meteor65 Pro II?
Die Drohne ist für die DJI O4 Wide Air Unit gebaut. Die Canopy II nimmt laut BetaFPV auch die kleinere O4 Air Unit auf. Die O4 Wide bringt 159° Sichtfeld und 23 GB internen Speicher, die O4 ist mit 8,2 g leichter und hat einen engeren Bildwinkel. Die O4 Air Unit Pro passt nicht, sie ist zu schwer und braucht mindestens 2S.
Wie lange fliegt der Meteor65 Pro II?
BetaFPV nennt 4:05 Minuten mit dem LAVA II 1S 480 mAh. Der Vorgänger Meteor65 Pro O4 kam mit kleineren Akkus auf 2:40 Minuten. Wie bei allen Whoops hängt der Wert stark vom Flugstil ab, wer viel Gas gibt, landet deutlich früher.
Welcher Akku passt in den Meteor65 Pro II?
BetaFPV empfiehlt für die O4-Version den LAVA II 1S mit 480 mAh und BT2.0-Stecker. Der Akkuschacht misst 16,1 × 6,3 mm. Den LAVA II mit 680 mAh schließt BetaFPV ausdrücklich aus, weil er zu lang ist. Kleinere Akkus liefern entsprechend weniger Flugzeit.
Braucht man für den Meteor65 Pro II einen Drohnenführerschein?
Nein. Mit Akku und Air Unit bleibt der Meteor65 Pro II weit unter 250 g. Drohnen dieser Gewichtsklasse ohne C-Kennzeichnung dürfen in der Unterkategorie A1 ohne Kompetenznachweis fliegen. Registrieren musst du dich beim Luftfahrt-Bundesamt trotzdem, weil die O4 Wide eine Kamera ist, und für den Flug mit Brille brauchst du einen Beobachter.
Kann ich den Meteor65 Pro II mit der DJI FPV Fernsteuerung 3 fliegen?
Die Amazon-Version ist dafür nicht ausgelegt. Sie hat einen ELRS-Empfänger an Bord und braucht einen ELRS-Sender. Für die DJI-Fernsteuerung bietet BetaFPV eine SBUS-Version an, bei der die Steuerbefehle über die O4 Air Unit laufen. Diese Version ist bei Amazon nicht gelistet.
Was ist der Unterschied zwischen Meteor65 Pro und Meteor65 Pro II?
Der Pro II hat mit 70 mm einen um 4 mm größeren Radstand, einen breiteren Akkuschacht für 480 mAh, neue 0802-Motoren mit 22.000 KV statt 0802SE mit 19.500 KV und die Canopy II mit vier Dämpferkugeln. Laut BetaFPV steigt die Flugzeit dadurch von 2:40 auf 4:05 Minuten. Der Pro II ist für die O4 Wide gebaut, der Pro O4 für die kleinere O4.
Meteor65 Pro II oder Meteor75 Pro, welcher ist der richtige?
Der Meteor75 Pro fliegt mit 80,8 mm Radstand und 1102-Motoren ruhiger und trägt Akkus bis 580 mAh, er ist die bessere Plattform für ruhige Aufnahmen draußen und in großen Räumen. Der Meteor65 Pro II ist kompakter und passt in engere Lücken, etwa zwischen Möbeln und durch Türrahmen. Für Aufnahmen in Wohnungen und Innenräumen spricht mehr für den 65er.
Wie laut ist der Meteor65 Pro II?
Einen Schallwert nennt BetaFPV nicht. Whoops mit 1S und hohen Drehzahlen erzeugen ein hohes Surren, das in Innenräumen deutlich hörbar ist. Die umschlossenen Propeller dämpfen den Klang etwas. Für Aufnahmen mit Ton ist das ohnehin unerheblich, weil die O4 Wide keine Tonspur aufzeichnet.