Holy Stone HS360E

Kameradrohne · Holy Stone

Holy Stone HS360E (Kameradrohne)

  • 249 g Startgewicht mit C0-Klassifizierung, damit ohne Führerschein in A1 flugfähig
  • 4K-Kamera mit elektronischer Bildstabilisierung, Aufnahme auf microSD
  • 6 km Reichweite über eine eigene 5-GHz-Funkstrecke
  • Bis zu 30 Minuten Flugzeit aus einem 2.000-mAh-Akku
  • Vier bürstenlose 1503-Motoren und Doppelortung aus GPS und optischem Sensor

Preise: Stand 18.09.2026, Amazon 08:21 Uhr, inkl. MwSt., ohne Gewähr

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Rezension der drohnen-guru.de-Redaktion · Veröffentlicht am 15. September 2026

Was du zum Fliegen brauchst

Die rechtliche Einstufung nach EU-Drohnenverordnung, bezogen auf den privaten Flug in Deutschland.

Drohnenklasse C0, 249 g Startgewicht Details im Ratgeber
Führerschein keiner nötig in A1 und A3 Details im Ratgeber
Registrierung Pflicht wegen der Kamera Details im Ratgeber
Haftpflicht Pflicht in Deutschland Details im Ratgeber
Kennzeichnung e-ID-Plakette am Rumpf Details im Ratgeber

Technische Daten

Fluggerät

Startgewicht 249 g
Drohnenklasse C0 (EU)
Bauform faltbar
Abmessungen gefaltet 140 × 90 × 55 mm
Abmessungen entfaltet 210 × 180 × 55 mm
Motoren vier bürstenlose Motoren, Typ 1503
Positionierung GPS und optischer Sensor für die Schwebelage
Max. Flughöhe 120 m
Windwiderstand bis 5,5 m/s
Hindernissensorik keine
Max. Geschwindigkeit weist Holy Stone nicht aus

Kamera

Videoauflösung 3840 × 2160 bei 30 fps auf microSD
Videoauflösung auf dem Handy 1280 × 720 bei 30 fps
Fotoauflösung 4000 × 3000 (12 MP) auf microSD
Stabilisierung elektronisch (EIS), kein mechanischer Gimbal
Neigebereich -90° bis 0°, elektrisch verstellbar
Dateiformate JPEG für Fotos, MP4 für Video
Speicherkarte microSD bis 256 GB, Klasse 10 oder schneller
Sensorgröße und Blende weist Holy Stone nicht aus

Übertragung und Steuerung

Übertragung eigene Funkstrecke, 5.745 bis 5.825 MHz
Max. Reichweite 6 km nach Herstellerangabe
Livebild über die App HS FLY, Handy per Kabel an der Fernsteuerung
Automatikmodi Rückkehrfunktion, Follow Me, TapFly mit bis zu 16 Wegpunkten, Kreisflug
Kurzvideo-Modi Katapultstart, Aufwärtsspirale, Zeitraffer, Zeitlupe, Gesten-Selfie

Akku und Laden

Akkutyp Lithium-Polymer
Kapazität 2.000 mAh
Spannung 7,4 V
Energiegehalt 14,8 Wh
Max. Flugzeit ca. 30 Minuten
Ladezeit ca. 3 Stunden
Akkus im Lieferumfang einer

Fernsteuerung

Akku 1.100 mAh, 7,4 V, fest verbaut
Nutzungsdauer ca. 2,5 Stunden
Ladezeit ca. 110 Minuten
Max. Reichweite 6 km

Lieferumfang

Enthalten Drohne, Fernsteuerung, ein Akku, vier Ersatzpropeller, Kameraschutz, Ladekabel, drei USB-C-Kabel, Tragetasche, Anleitung

Die Holy Stone HS360E ist die gehobene Variante der HS360-Reihe: dieselbe Grundform unter 249 g, dazu eine 4K-Kamera mit elektronischer Bildstabilisierung, 6 km Funkreichweite und 30 Minuten Flugzeit aus einem einzelnen Akku. Der Aufbau folgt dem Muster günstiger GPS-Drohnen, mit bürstenlosen Motoren, Doppelortung und einer festen Kameraaufhängung ohne mechanischen Gimbal. Grundlage dieser Einordnung sind das Datenblatt von Holy Stone, die Amazon-Listung und der Vergleich mit den Schwestermodellen HS360S und HS360D.

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • 6 km Funkreichweite über eine eigene 5-GHz-Strecke, in dieser Preisklasse ein Spitzenwert
  • 30 Minuten aus einem einzigen Akku, rund 10 Minuten mehr als die HS360S je Akku schafft
  • 249 g Startgewicht halten sie in der C0-Klasse, damit entfällt der Führerschein in A1 und A3
  • Vier bürstenlose 1503-Motoren arbeiten leiser und halten länger als die Bürstenmotoren billiger Einsteigerdrohnen
  • TapFly mit bis zu 16 Wegpunkten, Follow Me und Kreisflug decken die üblichen Automatikflüge ab

Das spricht dagegen

  • Ohne mechanischen Gimbal bleibt es bei elektronischer Stabilisierung, die bei ruckartigen Bewegungen sichtbar nachzieht
  • Nur ein Akku im Karton, und drei Stunden Ladezeit machen einen zweiten praktisch zur Pflicht
  • Das Livebild kommt mit 1280 × 720 aufs Handy, die 4K-Aufnahme siehst du erst nach dem Flug auf der Karte
  • Keine Hinderniserkennung, im Follow-Me-Modus muss der Pilot den Weg selbst freihalten
  • Holy Stone weist weder Sensorgröße noch Blende aus, was den Vergleich mit Drohnen derselben Preisklasse erschwert

Bewertung im Detail

Preis-Leistung 3,5
Kamera und Bild 3,5
Akku und Flugzeit 3,5
Reichweite und Funk 4,5
Ausstattung und Flugmodi 4,0

Gesamtwertung: 3,8 / 5

Wo die HS360E in der Holy-Stone-Reihe steht

Holy Stone führt die HS360-Familie in drei Ausführungen, und die Unterschiede liegen bei Akku, Reichweite und Kamera. Die HS360S ist die günstige Variante mit zwei Akkus und 3 km Reichweite. Die HS360D setzt auf einen Sony-Sensor und zwei Akkus mit je 40 Minuten. Die HS360E liegt dazwischen und kombiniert die große Reichweite mit einer 4K-Kamera samt elektronischer Bildstabilisierung.

Das Grundkonzept teilen alle drei: ein faltbarer Rumpf mit 249 g Startgewicht, vier bürstenlose Motoren, GPS mit automatischer Rückkehr und eine Kamera ohne mechanischen Gimbal. Für rund 200 € ist das die Ausstattung, die in dieser Klasse den Ton angibt.

249 Gramm: was die Zahl für dich bedeutet

Das Startgewicht ist bei dieser Drohne die wichtigste Zahl im Datenblatt. Mit 249 g bleibt die HS360E unter der 250-Gramm-Grenze und trägt die C0-Klassifizierung. Daraus folgen drei Erleichterungen: Du brauchst keinen EU-Kompetenznachweis, du darfst in der Unterkategorie A1 fliegen, und der Abstand zu unbeteiligten Personen ist weniger streng geregelt als bei schwereren Klassen.

Drei Pflichten bleiben trotzdem. Wegen der Kamera musst du dich beim Luftfahrt-Bundesamt registrieren, deine e-ID als Plakette am Rumpf anbringen und eine Drohnen-Haftpflicht abschließen. Der Führerschein entfällt also, die Anmeldeformalitäten bleiben.

Die Kamera: 4K auf der Karte, 720p auf dem Handy

Der Sensor nimmt Video mit 3840 × 2160 Pixeln bei 30 fps und Fotos mit 12 Megapixeln auf, gespeichert wird auf einer microSD-Karte bis 256 GB. Das Livebild in der App HS FLY läuft parallel mit 1280 × 720.

Diese Trennung ist bei Drohnen dieser Preisklasse üblich und im Alltag wichtig zu wissen: Was du während des Flugs auf dem Handy siehst, ist eine Vorschau. Bildschärfe und Detailgrad beurteilst du erst am Rechner. Für die Bildkomposition reicht die Vorschau, für die Beurteilung von Fokus und Belichtung nicht immer.

Holy Stone weist für die Kamera weder Sensorgröße noch Blende aus. Das ist der Punkt, an dem der Vergleich mit einer DJI Mini 4K oder einer Potensic ATOM SE an Grenzen stößt, denn gerade die Sensorfläche entscheidet über das Rauschverhalten bei wenig Licht.

EIS statt Gimbal: was das im Bild macht

Die HS360E stabilisiert elektronisch. Die Software analysiert das Bild und gleicht Bewegungen aus, indem sie einen Bildausschnitt innerhalb des Sensorbildes verschiebt. Ein mechanischer Gimbal dagegen hält die Kamera physisch in der Waage, bevor das Licht überhaupt auf den Sensor trifft.

Der Unterschied zeigt sich in zwei Situationen. Bei ruhigem Geradeausflug liefern beide Verfahren brauchbares Material. Bei schnellen Richtungswechseln, beim Abbremsen und in Böen zieht ein EIS sichtbar nach, weil es erst korrigiert, wenn die Bewegung bereits im Bild steht. Dazu kostet die elektronische Korrektur Bildrand: Der stabilisierte Ausschnitt ist kleiner als das Sensorbild.

Wer regelmäßig Videos mit Schwenks und Kurvenflügen plant, sollte den Aufpreis zu einer Drohne mit Gimbal einkalkulieren. Für Fotos, Übersichtsaufnahmen und ruhige Flüge über Landschaften reicht die Lösung der HS360E.

30 Minuten aus einem Akku, drei Stunden zum Laden

Der 2.000-mAh-Akku mit 7,4 V und 14,8 Wh trägt die Drohne laut Datenblatt bis zu 30 Minuten. Dieser Wert entsteht im Schwebeflug ohne Wind. Realistisch rechnest du so: rund 15 Prozent Abzug für Kurswechsel und Kamerabetrieb, dazu eine Landereserve von 20 Prozent. Damit bleiben etwa 22 bis 25 Minuten je Akku, was für zwei bis drei Aufnahmeflüge an einem Ort reicht.

Die Rechnung hat einen Haken: Im Karton liegt nur ein Akku, und das Laden dauert rund drei Stunden. Ein zweiter Akku ist deshalb die erste Anschaffung nach dem Kauf. Zum Vergleich: Die HS360S bringt zwei Akkus mit je 20 Minuten mit, kommt also auf 40 Minuten Flugzeit am Stück, ohne zwischendurch zu laden.

6 Kilometer Reichweite und was davon nutzbar ist

Die Funkstrecke arbeitet zwischen 5.745 und 5.825 MHz und erreicht laut Holy Stone 6 km. Das ist für eine Drohne um 200 € ein starker Wert und der größte Sprung gegenüber der HS360S mit ihren 3 km.

Nutzbar ist davon ein Bruchteil, denn die Drohnenverordnung verlangt durchgehende Sichtverbindung. Eine Drohne mit 210 mm Spannweite verschwindet für das bloße Auge nach wenigen hundert Metern. Der praktische Wert der Reichweitenreserve liegt woanders: Je mehr Leistungsreserve die Strecke hat, desto stabiler bleibt das Bild hinter Baumgruppen, an Hauskanten und in Gegenden mit vielen WLAN-Netzen.

Bürstenlose Motoren und der Wind

Vier bürstenlose Motoren vom Typ 1503 treiben die Propeller an. Bürstenlos heißt: Die Kraftübertragung läuft magnetisch statt über Kohlebürsten, die sich abnutzen. Die Motoren laufen dadurch leiser, halten länger und liefern mehr Schub je Gramm Gewicht. In der Klasse unter 200 € ist das längst nicht selbstverständlich.

Den Windwiderstand gibt Holy Stone mit 5,5 m/s an, umgerechnet knapp 20 km/h oder Windstärke 3 bis 4. Das ist eine ehrliche Angabe für eine 249-Gramm-Drohne. Bei mehr Wind kämpft der Antrieb permanent gegen Böen, was zuerst die Flugzeit und dann die Bildruhe kostet. Der Zusammenhang gilt für jede Drohne dieser Gewichtsklasse, auch für eine Potensic ATOM 2.

Die Flugmodi und ihre Grenzen

Vier Automatikmodi decken die typischen Aufnahmen ab: Rückkehrfunktion zum Startpunkt, Follow Me als Verfolgung des Piloten, TapFly mit bis zu 16 Wegpunkten auf der Karte und der Kreisflug um einen Punkt. Dazu kommen fertige Kurzvideo-Modi wie Katapultstart, Aufwärtsspirale, Zeitraffer und Zeitlupe.

Die Grenze zieht die fehlende Hindernissensorik. Alle Automatikmodi fliegen geradlinig ihre Bahn und erkennen weder Bäume noch Masten. Beim Follow Me hältst du also selbst den Weg frei, und vor dem Start setzt du die Rückkehrhöhe über alles, was in der Umgebung steht. Bei Drohnen dieser Preisklasse gehört das zum Standard: Sensorik kostet Gewicht, und unter 250 g ist Gewicht das knappste Gut.

Für wen sich die HS360E lohnt

Sie passt für Einsteiger, die weit und lange fliegen wollen, ohne einen Führerschein zu machen: 6 km Reichweite, 30 Minuten Flugzeit und C0-Klassifizierung sind ein stimmiges Paket für rund 200 €. Auch als Zweitdrohne für Urlaub und Wanderungen ergibt sie Sinn, weil sie gefaltet auf 140 × 90 × 55 mm schrumpft.

Weniger passend ist sie für Videoprojekte mit Bewegung im Bild. Sobald Schwenks, Kurven und schnelle Fahrten dazukommen, zeigt die elektronische Stabilisierung ihre Grenzen, und der Weg führt zu einer Drohne mit mechanischem Gimbal.

Alternativen im Vergleich

ModellFlugzeitReichweiteStabilisierungAkkusPreis
Holy Stone HS360E30 min6 kmelektronisch1ca. 199,99 €
Holy Stone HS360S2 × 20 min3 kmelektronisch2ca. 152,99 €
Holy Stone HS360D2 × 40 min6 kmelektronisch2ca. 229,99 €
DJI Mini 4K31 min10 km3-Achsen-Gimbal1ca. 249,99 €

Die HS360S ist die günstige Wahl für kurze Flüge im Nahbereich. Die HS360D liefert mit zwei 40-Minuten-Akkus die längste Flugzeit der Reihe, ist im Handel allerdings nur noch sporadisch zu bekommen. Die DJI Mini 4K kostet 50 € mehr und bringt dafür den mechanischen Gimbal mit, der bei Videoaufnahmen den größten sichtbaren Unterschied macht.

Fazit

Die Holy Stone HS360E macht in der HS360-Reihe das, was ihr Preis verspricht: Sie verbindet die 6-km-Funkstrecke der HS360D mit einer aufgefrischten 4K-Kamera und schafft 30 Minuten aus einem Akku. Vier bürstenlose 1503-Motoren, Doppelortung und ein vollständiges Set an Automatikmodi runden das für rund 200 € ordentlich ab.

Mit 3,8 von 5 liegt sie zwischen der günstigeren HS360S und der besser ausgestatteten HS360D. Die Abzüge treffen die elektronische Stabilisierung, das 720p-Livebild und den einzelnen Akku im Karton. Wer die HS360E* kauft, plant den zweiten Akku und eine schnelle microSD-Karte gleich mit ein. Wer den Schwerpunkt auf Video legt, vergleicht sie vorher mit der DJI Mini 4K* und ihrem mechanischen Gimbal.

Häufige Fragen

Braucht man für die Holy Stone HS360E einen Drohnenführerschein?

Nein. Mit 249 g Startgewicht und C0-Klassifizierung darfst du sie in den Kategorien A1 und A3 ohne EU-Kompetenznachweis fliegen. Pflicht bleiben die Registrierung beim Luftfahrt-Bundesamt, die e-ID-Plakette am Rumpf und eine Drohnen-Haftpflichtversicherung.

Wie lange fliegt die Holy Stone HS360E wirklich?

Holy Stone nennt bis zu 30 Minuten. Dieser Wert gilt für ruhigen Schwebeflug ohne Wind und ohne Dauerkameraeinsatz. Mit Windböen, Kurswechseln und einer Landereserve von rund 20 Prozent bleiben in der Praxis etwa 22 bis 25 Minuten je Akku. Ein zweiter Akku verdoppelt den Flugtag, weil das Laden rund drei Stunden dauert.

Hat die HS360E einen Gimbal?

Nein, sie stabilisiert elektronisch. Die Kamera sitzt fest in einer Halterung, die sich um 90 Grad nach unten neigen lässt, und die Software glättet Bewegungen nachträglich im Bild. Bei ruhigen Flügen reicht das aus. Bei schnellen Richtungswechseln oder in Böen zieht ein EIS sichtbar nach, ein mechanischer Gimbal gleicht das sauberer aus.

Was ist der Unterschied zwischen HS360E und HS360S?

Die HS360E fliegt bis zu 30 Minuten je Akku statt 20, überträgt 6 km statt 3 km und stabilisiert das Bild elektronisch. Die HS360S liefert dafür zwei Akkus im Karton und kostet rund 50 € weniger. Wer viel am Stück fliegen will, greift zur E, wer zwei kurze Flüge hintereinander bevorzugt, zur S.

Wie weit reicht die Funkverbindung der HS360E?

Bis zu 6 km nach Herstellerangabe, gesendet wird zwischen 5.745 und 5.825 MHz. Dieser Wert gilt für freie Sicht ohne Störquellen. Rechtlich begrenzt die Sichtverbindung, wie weit du fliegen darfst: Eine Drohne dieser Größe verschwindet für das Auge schon nach wenigen hundert Metern. Die Reichweitenreserve sorgt vor allem für ein stabiles Bild in bebauter Umgebung.

Nimmt die HS360E wirklich in 4K auf?

Auf der Speicherkarte ja, mit 3840 × 2160 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunde. Das Livebild auf dem Handy läuft mit 1280 × 720. Du siehst während des Flugs also eine Vorschau in geringerer Auflösung und bekommst das 4K-Material erst beim Auslesen der microSD-Karte zu sehen.

Welche Speicherkarte braucht die Holy Stone HS360E?

Eine microSD-Karte bis 256 GB, mindestens Klasse 10. Für 4K-Video lohnt eine Karte mit U3-Kennzeichnung, weil sie die nötige Schreibrate dauerhaft hält. Die Karte gehört nicht zum Lieferumfang und muss vor dem ersten Flug eingelegt werden.

Verträgt die HS360E Wind?

Holy Stone gibt einen Windwiderstand von 5,5 m/s an, das entspricht Windstärke 3 bis 4 und rund 20 km/h. Bei stärkerem Wind kämpfen die Motoren gegen die Böen an, die Flugzeit sinkt deutlich und das Bild wird unruhig. Unter 249 g gilt grundsätzlich: Je leichter die Drohne, desto früher setzt der Wind ihr zu.

Kann die HS360E Hindernissen ausweichen?

Nein, sie hat keine Hindernissensorik. Im Follow-Me-Modus und beim Kreisflug fliegt sie stur ihre Bahn, Bäume und Masten muss der Pilot selbst im Blick behalten. Die automatische Rückkehr steuert ebenfalls geradlinig zum Startpunkt, weshalb die Rückkehrhöhe vor dem Start über alle Hindernisse gesetzt gehört.

Lohnt sich die HS360E gegenüber einer DJI Mini 4K?

Die DJI Mini 4K kostet rund 250 € und bringt einen mechanischen 3-Achsen-Gimbal mit, der bei Videoaufnahmen sichtbar sauberer arbeitet. Die HS360E punktet mit 6 km Reichweite, 30 Minuten Flugzeit und einem Preis um 200 €. Wer vor allem Video aufnimmt, ist mit dem Gimbal besser bedient, wer lange und weit fliegen will, mit der HS360E.

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